Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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25. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 25

I know whom I have believed

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Still sweeter every day

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《am Morgen》25. Juni

 

„Zion, du Predigerin, steig auf deinen hohen Berg; Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, hebe auf und fürchte dich nicht; sage den Städten Juda's: Siehe, da ist euer Gott!" Jesaja 40,9

 

Unsere Erkenntnis Jesu Christi hat einige Ähnlichkeit mit dem Be-steigen hoher Gebirge. Wenn ihr euch am Fuß eines Berges befindet, so seht ihr wenig. Der Berg selbst erscheint euch kaum halb so hoch, als er in Wirklichkeit ist. Umschlossen von einem engen Tal, erblickt ihr kaum etwas anderes, als die rauschenden Bäche, die hinabstürzen, um sich in den Strom zu ergießen, der sich in der Tiefe der Ebene ergießt. Erklettert ihr jetzt den ersten aufragenden Hügel, so erweitert und dehnt sich das Tal unter euren Füßen. Geht weiter hinauf und ihr könnt die Gegend auf kilometerweite Entfernung überschau-en und werdet mit Entzücken über die erweiterte Aussicht erfüllt. Steigt immer höher und die Aussicht wird noch großartiger bis ihr endlich, wenn ihr auf dem Gipfel angelangt seid und euch nach Ost, West, Nord und Süd umschaut, ein weites Land unter euch ausgebreitet seht. Dort liegt ein Wald, Tagereisen weit von euch entfernt, hier unten ein See, einem Spiegel gleich. Dort schlängelt sich der silberne Faden eines Flusses zwischen schönen Landschaften hindurch und vor euch erheben sich die rauchenden Kamine einer Fabrikstadt und die Maste der Schiffe drängen sich im geschäftigen Hafen zusammen. Das alles gefällt und erfreut euch, und ihr ruft aus: „Wer hätte geglaubt, dass sich auf dieser Höhe eine so herrliche Aussicht bietet?" Nun, das Leben eines Christen entfaltet sich in der gleichen Weise. Wenn wir anfangen, an Christus zu glauben, so sehen wir nur wenig von Ihm. Je höher wir steigen, umso mehr Schönheiten entdecken wir an Ihm. Aber wer hat je den Gipfel erreicht? Wer hat alle Höhen und Tiefen der Liebe Christi erkannt, die alle Erkenntnis übersteigt? Als Paulus alt geworden war und mit grauen Silberlocken in einem kalten, feuchten Kerker in Rom saß, da konnte er mit größerem Nachdruck ausrufen als wir es können: „Ich weiß, an welchen ich glaube." Jede Erfahrung war für ihn wie das Ersteigen eines Hügels, jede Prüfung das Erklimmen eines neuen Gipfels und sein Tod er-schien ihm wie das Erreichen der höchsten Höhe des Gebirges. Von dort aus konnte er die ganze Treue und Liebe dessen überblicken, dem er seine Seele übergeben hatte. Steige, lieber Freund, auf jenen hohen Berg. „Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakob, dass er uns lehre seine Wege und wir wan-deln auf seinen Steigen!" (Jesaja 2,3).

 

《Morning By Morning》june 25

《Morning By Morning》June 25 

 

“O Zion, that bringest good tidings, get thee up into the high mountain; O Jerusalem, that bringest good tidings, lift up thy voice with strength; lift it up, be not afraid; say unto the cities of Judah, Behold your God!”— Isaiah 40:9

 

Our knowledge of Christ is somewhat like climbing one of our Welsh mountains. When you are at the base you see but little: the mountain itself appears to be but one-half as high as it really is.

 

Confined in a little valley, you discover scarcely anything but the rippling brooks as they descend into the stream at the foot of the mountain. Climb the first rising knoll, and the valley lengthens and widens beneath your feet.

 

Go higher, and you see the country for four or five miles round, and you are delighted with the widening prospect. Mount still, and the scene enlarges; till at last, when you are on the summit, and look east, west, north, and south, you see almost all England lying before you.

 

Yonder is a forest in some distant county, perhaps two hundred miles away, and here the sea, and there a shining river and the smoking chimneys of a manufacturing town, or the masts of the ships in a busy port. All these things please and delight you, and you say, “I could not have imagined that so much could be seen at this elevation.”

 

Now, the Christian life is of the same order. When we first believe in Christ we see but little of him. The higher we climb the more we discover of his beauties.

 

But who has ever gained the summit? Who has known all the heights and depths of the love of Christ which passes knowledge?

 

Paul, when grown old, sitting grey-haired, shivering in a dungeon in Rome, could say with greater emphasis than we can, “I know whom I have believed,” for each experience had been like the climbing of a hill, each trial had been like ascending another summit, and his death seemed like gaining the top of the mountain, from which he could see the whole of the faithfulness and the love of him to whom he had committed his soul.

 

Get thee up, dear friend, into the high mountain.

《am Abend》Juni 25

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《am Abend》25. Juni

 

„Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewässer war noch auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten." 1. Mose 8,9

 

Lieber Leser, kannst du außerhalb der Arche, die Jesus Christus ist, Ruhe finden? Dann lass dir sagen, dass dein Glaube nichtig ist. Bist du mit etwas Geringerem zufrieden, als mit einem klaren Bewusst sein deiner Vereinigung und Gemeinschaft mit Christus, dann wehe dir. Wenn du dich als Christ bezeichnest und dennoch volle Befriedigung in weltlichen Vergnügungen und irdischen Genüssen finden kannst, dann ist dein Bekenntnis unwahr. Wenn sich deine Seele der Ruhe hingeben kann und sich das Bett lang genug und die Decke aus-gebreitet genug findet, um sich in den Kammern der Sünde einzuwickeln, dann bist du ein Heuchler. Du bist weit entfernt von jedem richtigen Verständnis Christi oder der Wahrnehmung Seiner Kostbarkeit. Sobald du dagegen fühlst, dass, wenn du dich ohne Strafe der Sünde hingeben könntest, dies selbst schon eine Strafe für dich wäre; wenn du spürst, dass wenn du die ganze Welt besitzen und ewig darin bleiben könntest, es für dich ein großes Unglück wäre, nicht aus derselben genommen zu werden, weil Gott dein Gott ist; wenn sich deine Seele nach Ihm sehnt; dann sei guten Mutes, denn dann bist du ein Kind Gottes. Trotz aller deiner Sünden und Mängel sei das dein Trost: Wenn deine Seele keine Befriedigung in der Sünde findet, dann bist du nicht wie die Gottlosen! Wenn du noch nach Besserem suchst und seufzt, dann hat Christus dich nicht vergessen, denn du hast Ihn auch nicht vergessen. Der Gläubige kann nicht ohne seinen Herrn leben. Worte sind nicht imstande auszudrücken, wie und was er von Ihm denkt. Wir können nicht im Sand der Wüste leben, wir wollen das Manna, das vom Himmel herabkommt. Die Wasserschläuche unseres Vertrauens auf die Schöpfung können uns keinen Tropfen Feuchtigkeit bieten, aber wir trinken aus dem Fels, der uns nachfolgt - aus dem Fels Jesus Christus. Wenn du Ihn zu deinem Ernährer hast, kann deine Seele singen: „Er hat meinen Mund fröhlich gemacht, und mich wieder jung wie einen Adler". Wenn du Ihn aber nicht besitzt, können dir deine überströmenden Weinfässer und deine wohlgefüllten Vorratshäuser keine Befriedigung geben. Klage über sie mit den Worten der Weisheit: „Eitelkeit der Eitelkeiten, alles ist eitel."

 

《Evening by Evening》june 25

《Evening by Evening》June 25

 

 “But the dove found no rest for the sole of her foot, and she returned unto him into the ark, for the waters were on the face of the whole earth: then he put forth his hand, and took her, and pulled her in unto him into the ark.”— Genesis 8:9

 

Reader, can you find rest apart from the ark, Christ Jesus? Then be assured that your religion is vain.

 

Are you satisfied with anything short of a conscious knowledge of your union and interest in Christ? Then woe unto you.

 

If you profess to be a Christian, yet find full satisfaction in worldly pleasures and pursuits, your profession is false. If your soul can stretch herself at rest, and find the bed long enough, and the coverlet broad enough to cover her in the chambers of sin, then you are a hypocrite, and far enough from any right thoughts of Christ or perception of his preciousness.

 

But if, on the other hand, you feel that if you could indulge in sin without punishment, yet it would be a punishment of itself; and that if you could have the whole world, and abide in it forever, it would be quite enough misery not to be parted from it; for your God—your God—is what your soul craves after; then be of good courage, thou art a child of God.

 

With all thy sins and imperfections, take this to thy comfort: if thy soul has no rest in sin, thou are not as the sinner is! If thou art still crying after and craving after something better, Christ has not forgotten thee, for thou hast not quite forgotten him.

 

The believer cannot do without his Lord; words are inadequate to express his thoughts of him. We cannot live on the sands of the wilderness, we want the manna which drops from on high; our skin bottles of creature confidence cannot yield us a drop of moisture, but we drink of the rock which follows us, and that rock is Christ.

 

When you feed on him your soul can sing, “He hath satisfied my mouth with good things, so that my youth is renewed like the eagle’s,” but if you have him not, your bursting wine vat and well-filled barn can give you no sort of satisfaction: rather lament over them in the words of wisdom, “Vanity of vanities, all is vanity!”



26. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 26

The Solid Rock

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Whiter Than Snow

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《am Morgen》26. Juni

 

"... dass dieselben alle umeinander reden und sagen zu dir: Du bist auch geschlagen gleichwie wir, und es geht dir wie uns." Jesaja 14,10

 

Wie furchtbar wird dem abtrünnig gewordenen Jünger die Verdammnis sein, wenn seine nackte Seele vor Gott erscheinen muss! Wie kann er die Donnerstimme ertragen, die da spricht: „Geht hin, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer. Du hast mich verworfen und so verwerfe ich dich und will dir nicht gnädig sein." Wie wird sich dieser Elende am letzten großen Tage schämen müssen, wenn vor allen versammelten Völkerscharen der Verräter entlarvt wird? Siehe, wie die Verworfenen und Sünder, die nie etwas von Gottesfurcht wissen wollten, sich aus ihren Flammenbetten aufrichten und auf ihn hin-starren und mit Fingern auf ihn zeigen. „Da ist er", spricht einer, „will er uns auch in der Hölle das Evangelium verkündigen?" „Da ist er", spricht ein anderer, „er hat mich wegen meiner Gotteslästerung gestraft, und war doch selber ein Heuchler!" „Aha", sagt wieder einer, „hier kommt ein Psalmensänger, ein Mensch, der nie eine Versammlung in der Gemeinde versäumt hat. Das ist der Mensch, der sich rühmte, er sei der ewigen Seligkeit gewiss - und jetzt ist er hier!" Ein größerer Eifer kann bei den satanischen Quälgeistern nie zum Vor-schein kommen, als an dem Tag, wo die Teufel die Seele des Heuchlers ins ewige Verderben hinabziehen. Bunyan schildert dies mit gewaltiger, aber furchtbarer Großartigkeit der Dichtkunst, als er von dem Abgrund der Hölle spricht. Sieben Teufel banden den Elenden mit neun Stricken und rissen ihn von der Himmelsstraße, auf welcher er zu wandeln vorgegeben hatte. Sie stießen ihn durch die Hinterpforte in die Hölle hinab. Denkt an diese Fahrt hinab zur Hölle, ihr, die ihr Christus bekennt! „Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid." Habt Acht auf euren Zustand; schaut, ob ihr in Christus seid oder nicht. Es ist die leichteste Sache der Welt, ein nachsichtiges Ur-teil zu fällen, wenn man selbst erprobt wird. Aber ach! Seid gerecht und wahrhaftig hierin. Seid gerecht gegen jedermann, aber seid streng gegen euch selbst. Bedenkt, wenn ihr nicht auf einen Felsen sondern auf Sand baut und eine Flut kommt und die Winde wehen und an das Haus stoßen, so wird es fallen. Ach, der Herr gebe euch Aufrichtigkeit, Beständigkeit und Festigkeit, sodass ihr euch zu keiner Zeit, wie böse sie auch sei, abbringen lasst.

 

《Morning By Morning》june 26

《Morning By Morning》June 26

 

“All they shall speak and say unto thee, Art thou also become weak as we? art thou become like unto us?”— Isaiah 14:10

 

What must be the apostate professor’s doom when his naked soul appears before God? How will he bear that voice, “Depart, ye cursed; thou hast rejected me, and I reject thee; thou hast played the harlot, and departed from me: I also have banished thee forever from my presence, and will not have mercy upon thee.”

 

What will be this wretch’s shame at the last great day when, before assembled multitudes, the apostate shall be unmasked?

 

See the profane, and sinners who never professed religion, lifting themselves up from their beds of fire to point at him. “There he is,” says one, “will he preach the gospel in hell?”

 

“There he is,” says another, “he rebuked me for cursing, and was a hypocrite himself!”

 

“Aha!” says another, “here comes a psalm-singing Methodist—one who was always at his meeting; he is the man who boasted of his being sure of everlasting life; and here he is!”

 

No greater eagerness will ever be seen among Satanic tormentors, than in that day when devils drag the hypocrite’s soul down to perdition.

 

Bunyan pictures this with massive but awful grandeur of poetry when he speaks of the back-way to hell. Seven devils bound the wretch with nine cords, and dragged him from the road to heaven, in which he had professed to walk, and thrust him through the back-door into hell.

 

Mind that back-way to hell, professors! “Examine yourselves, whether ye be in the faith.” Look well to your state; see whether you be in Christ or not.

 

It is the easiest thing in the world to give a lenient verdict when oneself is to be tried; but O, be just and true here. Be just to all, but be rigorous to yourself. Remember if it be not a rock on which you build, when the house shall fall, great will be the fall of it.

 

O may the Lord give you sincerity, constancy and firmness; and in no day, however evil, may you be led to turn aside.

《am Abend》Juni 26

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《am Abend》26. Juni

 

“… durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, dass ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt" 2. Petrus 1,4

 

Verbanne auf immer den Gedanken, dem Fleisch gefallen zu wollen, wenn du in der Kraft deines auferstandenen Heilandes leben willst. Es wäre übel, wenn ein Mensch, der in Christus lebt, noch im Verderben bringenden Einfluss der Sünde gegründet wäre. „Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten?", sprach der Engel zu Magdalena. Sollte der Lebendige im Grab bleiben? Kann das Leben aus Gott in dem Leichenhaus der fleischlichen Lüste eingekerkert wer-den? Wie können wir am Kelch des Herrn teilhaben und noch aus dem Kelch Belials trinken? Gewiss, liebe gläubige Seele, von den offensichtlichen Lastern und Sünden bist du frei geworden. Aber bist du auch den geheimeren und verlockenderen Leimruten des satanischen Vogelfängers entronnen? Bist du von der Lust am Stolz frei geworden? Bist du der Trägheit entflohen? Bist du der fleischlichen Sicherheit unbeschädigt entronnen? Strebst du Tag für Tag danach, dich über die Weltgelüste, über den Hochmut des Lebens, über das verführerische Laster des Geizes zu erheben? Bedenke, dass du eben darum mit den Schätzen Gottes bereichert wurdest. Wenn du wirklich ein Auserwählter Gottes und Sein geliebtes Kind bist, so gestatte nicht, dass alle reichen Schätze der Gnade umsonst auf dich herab-geschüttet werden. Jage der Heiligung nach, denn sie ist die Krone und Herrlichkeit des Christen. Eine unheilige Gemeinde wäre nutzlos für die Welt und hätte für den Menschen keinen Wert. Sie wäre eine Abscheulichkeit, ein Spott der Hölle und dem Himmel ein Entsetzen. Die furchtbarsten Gerichte, die über die Welt hereingebrochen sind, sind durch eine unheilige Kirche über sie gebracht worden. O, lieber Christ, du hast dich Gott gelobt, du bist ein Priester Gottes, so lebe auch danach. Du bist ein Fürst Gottes, herrsche über deine Lüste. Du bist Gottes Auserwählter, mache nicht gemeinschaftliche Sache mit Belial. Der Himmel ist dein Erbe: So lebe als ein himmlischer Geist und zeige, dass du wahrhaft an Jesus glaubst, denn es kann kein Glaube in einem Herzen wohnen, wenn er sich nicht in einem Leben

der Heiligung ausprägt. „Lass täglich Deine Huld und Macht, um meine Schwachheit schweben! Dein Licht verschlinge meine Nacht, und meinen Tod Dein Leben!"

 

《Evening by Evening》june 26

《Evening by Evening》June 26

 

“Whereby are given unto us exceeding great and precious promises: that by these ye might be partakers of the divine nature, having escaped the corruption that is in the world through lust.”— 2 Peter 1:4

 

Vanish forever all thought of indulging the flesh if you would live in the power of your risen Lord. It were ill that a man who is alive in Christ should dwell in the corruption of sin.

 

“Why seek ye the living among the dead?” said the angel to Magdalene. Should the living dwell in the sepulchre?

 

Should divine life be immured in the charnel house of fleshly lust? How can we partake of the cup of the Lord and yet drink the cup of Belial?

 

Surely, believer, from open lusts and sins you are delivered: have you also escaped from the more secret and delusive lime-twigs of the Satanic fowler? Have you come forth from the lust of pride?

 

Have you escaped from slothfulness? Have you clean escaped from carnal security? Are you seeking day by day to live above worldliness, the pride of life, and the ensnaring vice of avarice?

 

Remember, it is for this that you have been enriched with the treasures of God. If you be indeed the chosen of God, and beloved by him, do not suffer all the lavish treasure of grace to be wasted upon you.

 

Follow after holiness; it is the Christian’s crown and glory. An unholy church! it is useless to the world, and of no esteem among men. It is an abomination, hell’s laughter, heaven’s abhorrence.

 

The worst evils which have ever come upon the world have been brought upon her by an unholy church. O Christian, the vows of God are upon you. You are God’s priest: act as such.

 

You are God’s king: reign over your lusts. You are God’s chosen: do not associate with Belial. Heaven is your portion: live like a heavenly spirit, so shall you prove that you have true faith in Jesus, for there cannot be faith in the heart unless there be holiness in the life.

 

     “Lord, I desire to live as one

       Who bears a blood-bought name,

     As one who fears but grieving thee,

 

       And knows no other shame.”



27. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 27

Jesus, I Come

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LET THE BEAUTY OF JESUS BE SEEN IN ME

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《am Morgen》27. Juni

 

„Pharao sprach: Ich will euch lassen, dass ihr dem HERRN, eurem Gott, opfert in der Wüste; allein, dass ihr nicht ferner zieht; und bittet für mich." 2. Mose 8,24

 

Das ist ein listiges Wort aus dem Mund des erztyrannischen Pharao. Wenn die armen, geknechteten und unterdrückten Israeliten notwendigerweise außer Landes ziehen müssen, dann handelt er mit ihnen, dass die Reise nicht weit gehen soll. Sie soll nicht so weit gehen, dass sie aus Furcht vor seinem gewaltigen Heer entfliehen oder sich der Beobachtung seiner Kundschafter entziehen könnten. Ganz auf dieselbe Weise hat es die Welt nicht gern, wenn man sich ihr nicht gleichstellen will, wenn man sich in Wort und Wandel, in Gesinnung und Sitten von ihr unterscheidet. Sie möchte uns gern freundlich behandeln und es nicht durch eine zu harte Hand mit uns verderben. Das Absterben der Welt, das in den Tod Begrabenwerden mit Christus, das sind Erfahrungen, die der fleischliche Verstand lächerlich findet und verspottet. Darum wird das redliche Streben derer, die sich nach Christi Befehl und Willen richten und Ihm aufrichtig nachfolgen wollen, oft verworfen und sogar verdammt. Nur wenige sind übrig, die es noch ernst damit nehmen. Die Klugheit der Welt empfiehlt den Weg der Kompromisse und redet von „Mäßigung". Nach Meinung dieser menschlichen Weisheit wird zugegeben, dass Sittenreinheit etwas sehr Wünschenswertes sei. Aber wir werden gewarnt, es damit nicht zu ernst zu nehmen. Wahrheit sei ohne Zweifel ein edles Ziel, aber Zweifel solle man nicht zu streng richten und Irrtümer seien ohnehin nicht zu vermeiden. „Ja“, spricht die Welt, „seid geistlich gesinnt, aber verzichtet nicht auf lustige Gesellschaft, einen Ehrentanz oder einen schönen Opernbesuch. Was nützt es, eine Sache so schlecht zu machen, die doch so sehr zum guten Ton gehört und die alle Welt mitmacht?" Scharen von Christus-Bekennern geben diesen schlauen Vorstellungen nach, zu ihrem ewigen Verderben. Wenn wir dem Herrn ganz nachfolgen wollen, so müssen wir in die Wüste der Entsagung fliehen und das Ägypten der fleischlichen Welt hinter uns zurücklassen. Wir müssen uns von ihren Grundsätzen, ihren Freuden, ihrem lauen Glauben verabschieden und weit weg an die Stätte ziehen, wohin der Herr Seine Geheiligten beruft. Wenn die Stadt brennt, kann unser Haus nicht weit genug von den Flammen weg stehen. Wenn die Seuche draußen wütet, kann der Mensch nicht weit genug von diesem Ort entfernt sein. Je weiter weg von der Giftschlange, von der Angepasstheit an die Welt, desto besser. Allen wahren Gläubigen lasst den Posaunenschall verkünden:

 „Geht aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden." (Offenbarung 18,4).

 

《Morning By Morning》june 27

《Morning By Morning》June 27

 

“And Pharaoh said, I will let you go, that ye may sacrifice to the LORD your God in the wilderness; only ye shall not go very far away: entreat for me.”— Exodus 8:28

 

This is a crafty word from the lip of the arch-tyrant Pharaoh. If the poor bondaged Israelites must needs go out of Egypt, then he bargains with them that it shall not be very far away; not too far for them to escape the terror of his arms, and the observation of his spies.

 

After the same fashion, the world loves not the non-conformity of nonconformity, or the dissidence of dissent; it would have us be more charitable and not carry matters with too severe a hand. Death to the world, and burial with Christ, are experiences which carnal minds treat with ridicule, and hence the ordinance which sets them forth is almost universally neglected, and even condemned.

 

Worldly wisdom recommends the path of compromise, and talks of “moderation.” According to this carnal policy, purity is admitted to be very desirable, but we are warned against being too precise; truth is of course to be followed, but error is not to be severely denounced.

 

“Yes,” says the world, “be spiritually minded by all means, but do not deny yourself a little gay society, an occasional ball, and a Christmas visit to a theatre. What’s the good of crying down a thing when it is so fashionable, and everybody does it?” Multitudes of professors yield to this cunning advice, to their own eternal ruin.

 

If we would follow the Lord wholly, we must go right away into the wilderness of separation, and leave the Egypt of the carnal world behind us. We must leave its maxims, its pleasures, and its religion too, and go far away to the place where the Lord calls his sanctified ones.

 

When the town is on fire, our house cannot be too far from the flames. When the plague is abroad, a man cannot be too far from its haunts. The further from a viper the better, and the further from worldly conformity the better.

To all true believers let the trumpet-call be sou

《am Abend》Juni 27

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27. Juni abends

 

„Ein jeglicher bleibe in dem Beruf, darin er berufen ist." 1. Korinther 7,20

 

Manche Leute haben das dumme Vorurteil, dass der einzige Weg, wie sie für Gott leben und Ihm dienen können, darin bestehe, Prediger, Missionar unter den Heiden oder Gehilfe in der Verbreitung christlicher Schriften zu werden. Ach! Wie viele wären von aller Möglichkeit ausgeschlossen, den Höchsten zu verherrlichen, wenn dem so wäre! Liebe Freunde, nicht das Amt, sondern der Eifer ist die Hauptsache. Nicht die Stellung, sondern die Gnade macht uns tüchtig, Gott zu erhöhen. Wahrlich, Gott wird mehr in der Werkstatt verherrlicht, in der ein gläubiger Handwerker während seiner Arbeit Lieder von der Liebe Jesus singt, als in manchem prachtvollen Saal, wo die öffentliche Frömmigkeit ihre dürftigen Pflichten erfüllt. Der Name Jesus wird von dem armen, ungebildeten Fuhrmann verherrlicht, der während er seine Pferde leitet, seinem Gott dankt oder am Straßenrand mit seinem Nächsten redet. Genauso wird er von dem allgemein geachteten Prediger, welcher in einem kleinen oder großen Kreis das Evangelium mit Donnerstimme verkündigt, verherrlicht. Gott wird verherrlicht, wenn wir Ihm in unserem eigenen Be-ruf dienen. Darum hüte dich, lieber Freund, dass du nicht den Pfad deiner Pflicht durch Vernachlässigung deines Berufes verlässt. Hüte dich davor, dass du dein Bekenntnis nicht verunehrst, weil du deinem Beruf nicht treu bleibst. Denke wenig an dich selbst, aber achte deinen Beruf nicht gering. Jede rechtmäßige Arbeit kann durch das Evangelium auf das Schönste geziert werden. Lies in der Bibel, so findest du die wohl geringsten Berufsarten entweder mit den kühnsten Glaubenstaten verwoben, oder an Personen geknüpft, deren heiliger Wandel ein leuchtendes Vorbild hinterließ. Darum sei nicht unzufrieden mit deinem Beruf. In welche Stellung Gott dich auch berufen oder welche Arbeit Er dir zugeteilt hat, bleibe dabei, außer es ist dir zur zweifellosen Gewissheit geworden, dass Er dich zu etwas anderem erwählt hat. Deine erste Sorge lass sein, Gott nach deinem besten Vermögen an dem Ort zu verherrlichen, an dem du dich befindest. Erfülle deinen gegenwärtigen Beruf zu Seiner Ehre, und braucht Er dich in einem anderen, so wird Er es dir zeigen. Lege heute Abend allen lästigen Ehrgeiz ab und gebe dich der Zufriedenheit hin!

 

《Evening by Evening》june 27

《Evening by Evening》June 27

 

“Let every man abide in the same calling wherein he was called.”— 1 Corinthians 7:20

 

Some persons have the foolish notion that the only way in which they can live for God is by becoming ministers, missionaries, or Bible women. Alas! how many would be shut out from any opportunity of magnifying the Most High if this were the case.

 

Beloved, it is not office, it is earnestness; it is not position, it is grace which will enable us to glorify God. God is most surely glorified in that cobbler’s stall, where the godly worker, as he plies the awl, sings of the Saviour’s love, aye, glorified far more than in many a prebendal stall where official religiousness performs its scanty duties.

 

The name of Jesus is glorified by the poor unlearned carter as he drives his horse, and blesses his God, or speaks to his fellow labourer by the roadside, as much as by the popular divine who, throughout the country, like Boanerges, is thundering out the gospel.

 

God is glorified by our serving him in our proper vocations. Take care, dear reader, that you do not forsake the path of duty by leaving your occupation, and take care you do not dishonour your profession while in it.

 

Think little of yourselves, but do not think too little of your callings. Every lawful trade may be sanctified by the gospel to noblest ends.

 

Turn to the Bible, and you will find the most menial forms of labour connected either with most daring deeds of faith, or with persons whose lives have been illustrious for holiness. Therefore be not discontented with your calling.

 

Whatever God has made your position, or your work, abide in that, unless you are quite sure that he calls you to something else. Let your first care be to glorify God to the utmost of your power where you are. Fill your present sphere to his praise, and if he needs you in another he will show it you.

 

This evening lay aside vexatious ambition, and embrace peaceful content. 



28. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 28

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《Morning By Morning》June 28

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Hallelujah for the Cross!

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《am Morgen》28. Juni

 

"・・・ und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes." Hebräer 12,2

 

Es ist stets das Werk des Heiligen Geistes, unsere Augen von uns ab und auf den Herrn Jesus hin zu lenken. Aber Satans Werk läuft dem gerade entgegen, denn er versucht beständig uns dahin zu bringen, dass wir auf uns selber statt auf Christus sehen. Er flüstert uns zu: „Deine Sünde ist größer, als dass sie dir vergeben werden könnte. Du hast keinen Glauben. Du empfindest nicht genug Reue. Du wirst nie und nimmer bis ans Ende ausharren und du weißt nichts von der Freude Seiner Kinder. Ach, du hast einen so zweifelhaften Anspruch an deinen Heiland." Das alles sind Gedanken, die dein eigenes Ich voranstellen. Ja, wir können im Blick auf uns weder Trost noch Zuversicht finden. Aber der Heilige Geist lenkt unsere Blicke ganz von unserer eigenen Person ab. Er sagt uns, dass wir nichts sind, sondern dass „Christus alles und in allem - ist. Darum bedenke: Es ist nicht dein Ergreifen und Festhalten des Herrn Jesus, was dich errettet" der Herr Jesus selber ist es. Es ist nicht deine Freude an Christus, was dich selig macht - Christus selber ist es. Und es ist nicht einmal der Glaube an den Sohn Gottes, obwohl der Glaube das Mittel ist, sondern es ist Christi Blut und Verdienst. Darum sieh nicht so sehr auf deine Hand, die du nach Christus ausstreckst, als auf Christus selber. Sieh nicht auf deine Hoffnung, sondern auf Jesus, die Quelle deiner Hoffnung. Sieh nicht auf deinen Glauben, sondern auf Jesus, den Anfänger und Vollender deines Glaubens. Wir finden nie Glück und Seligkeit darin, dass wir auf unsere Gebete, unsere Gefühle und unsere Werke sehen. Was Jesus ist, nicht was wir sind, gibt unserer Seele Ruhe. Wenn wir Satan überwinden und mit Gott Frieden haben wollen, so muss es dadurch geschehen, dass wir „aufsehen auf Jesum". Richte deine Augen nur auf Ihn. Lass sie auf Seinem Tod, Seinem Leiden, Seinen Tugenden, Seiner Herrlichkeit, Seiner Fürbitte ruhen und dein Gemüt dadurch beleben. Wenn du am Morgen aufwachst, so sieh auf ihn. Wenn du dich des Abends wieder nieder-legst, so sieh auf Ihn. Ach, lass nicht zu, dass sich deine Hoffnungen und Befürchtungen zwischen Ihn und dich drängen. Bleibe in Seiner unmittelbaren Nähe und folge Ihm nach, so wird Er dir niemals fehlen und dich nie verlassen.

 

„Erleuchte meine Seele ganz, Du starker Himmelsglanz!"

 

《Morning By Morning》june 28

《Morning By Morning》June 8

 

“Looking unto Jesus the author and finisher of our faith; who for the joy that was set before him endured the cross, despising the shame, and is set down at the right hand of the throne of God.”— Hebrews 12:2

 

It is ever the Holy Spirit’s work to turn our eyes away from self to Jesus; but Satan’s work is just the opposite of this, for he is constantly trying to make us regard ourselves instead of Christ.

 

He insinuates, “Your sins are too great for pardon; you have no faith; you do not repent enough; you will never be able to continue to the end; you have not the joy of his children; you have such a wavering hold of Jesus.”

 

All these are thoughts about self, and we shall never find comfort or assurance by looking within. But the Holy Spirit turns our eyes entirely away from self: he tells us that we are nothing, but that “Christ is all in all.”

 

Remember, therefore, it is not thy hold of Christ that saves thee—it is Christ; it is not thy joy in Christ that saves thee—it is Christ; it is not even faith in Christ, though that be the instrument—it is Christ’s blood and merits; therefore, look not so much to thy hand with which thou art grasping Christ, as to Christ; look not to thy hope, but to Jesus, the source of thy hope; look not to thy faith, but to Jesus, the author and finisher of thy faith. We shall never find happiness by looking at our prayers, our doings, or our feelings; it is what Jesus is, not what we are, that gives rest to the soul.

 

If we would at once overcome Satan and have peace with God, it must be by “looking unto Jesus.” Keep thine eye simply on him; let his death, his sufferings, his merits, his glories, his intercession, be fresh upon thy mind; when thou wakest in the morning look to him; when thou liest down at night look to him.

Oh! let not thy hopes or fears come between thee and Jesus; follow hard after him, and he will never fail thee.

 

     “My hope is built on nothing less

       Than Jesus’ blood and righteousness:

     I dare not trust the sweetest frame,

       But wholly lean on Jesus’ name.”

《am Abend》Juni 28

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28. Juni abends

 

“… ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe." 2. Mose 7,12

 

Die vorliegende Geschichte ist ein lehrreiches Bild von dem sicheren Sieg der göttlichen Führungen über allen Widerstand. Wo auch immer ein göttlicher Funke in ein Herz fällt, so muss er, weil Gott alle Feinde, obwohl der Satan sich entgegenstellt und ganze Heere in der Sache ist, zum gewaltigen Feuer anschwellen. Dieses verzehrt von Widersachern dagegen anführt. Wenn die göttliche Gnade einen Menschen in Besitz nimmt, so können die Zauberer der Welt alle ihre Stäbe zu Boden werfen, und obwohl jeder Stab ebenso gefährlich und giftig sein mag wie eine Schlange, wird dennoch Aarons Stab alle ihre Stäbe verschlingen. Die lieblichen Schönheiten des Kreuzes umgarnen und werben um das menschliche Herz, und wer zuvor nur für diese hinterlistige Erde gelebt hat, gewinnt jetzt Freude an den höheren Dingen. Er empfängt Flügel, mit denen er sich in die himmlischen Höhen der Verklärung emporschwingt. Wenn die Gnade den Sieg errungen hat, dann sucht der frühere Weltmensch die zukünftige Welt. Welcher Menge von Feinden muss unser Glaube entgegentreten! Unsere alten Sünden - der Teufel wirft diese Stäbe vor uns auf den Boden und sie werden zu Schlangen. Es sind so viele! Aber siehe, das Kreuz Christi verschlingt sie alle. Der Glaube an Christus bricht allen unseren Sünden bald das Genick. Danach aber hat der Teufel ein anderes Heer von Schlangen in Gestalt von weltlichen Trübsalen, Versuchungen und Zweifeln hervorgezaubert. Aber der Glaube an Jesus ist auch ihnen weit überlegen und überwindet sie alle. Die gleiche vernichtende Kraft leuchtet aus einem gläubigen Gottesdienst hervor. Mit einer innigen Liebe zu Jesus überwältigt man Schwierigkeiten, Opfer werden zu Freuden, Leiden zu Ehre. Wenn aber der Glaube so eine verzehrende Leidenschaft im Herzen ist, dann folgt daraus, dass es viele Menschen gibt, die Gott mit dem Mund bekennen, Ihn aber nicht im Herzen haben, denn das, was sie haben, wird diese Bewährungsprobe nicht bestehen. Prüfe dich hier-bei selbst, lieber Leser. Aarons Stab bewies seine Kraft, die vom Himmel kam. Tut das dein Glaube auch? Ist dir Christus etwas, so muss Er dir alles sein. Ach, gönne dir keine Ruhe, bis Liebe und Glaube an deinen Herrn die herrschenden Leidenschaften deines Herzens geworden sind.

 

《Evening by Evening》june 28

《Evening by Evening》June 28

 

“For they cast down every man his rod, and they became serpents: but Aaron’s rod swallowed up their rods.”— Exodus 7:12

 

This incident is an instructive emblem of the sure victory of the divine handiwork over all opposition. Whenever a divine principle is cast into the heart, though the devil may fashion a counterfeit, and produce swarms of opponents, as sure as ever God is in the work, it will swallow up all its foes.

 

If God’s grace takes possession of a man, the world’s magicians may throw down all their rods; and every rod may be as cunning and poisonous as a serpent, but Aaron’s rod will swallow up their rods. The sweet attractions of the cross will woo and win the man’s heart, and he who lived only for this deceitful earth will now have an eye for the upper spheres, and a wing to mount into celestial heights.

 

When grace has won the day the worldling seeks the world to come. The same fact is to be observed in the life of the believer.

 

What multitudes of foes has our faith had to meet! Our old sins—the devil threw them down before us, and they turned to serpents. What hosts of them!

 

Ah, but the cross of Jesus destroys them all. Faith in Christ makes short work of all our sins. Then the devil has launched forth another host of serpents in the form of worldly trials, temptations, unbelief; but faith in Jesus is more than a match for them, and overcomes them all.

 

The same absorbing principle shines in the faithful service of God! With an enthusiastic love for Jesus difficulties are surmounted, sacrifices become pleasures, sufferings are honours. But if religion is thus a consuming passion in the heart, then it follows that there are many persons who profess religion but have it not; for what they have will not bear this test. Examine yourself, my reader, on this point.

 

Aaron’s rod proved its heaven-given power. Is your religion doing so? If Christ be anything he must be everything. O rest not till love and faith in Jesus be the master passions of your soul!



29. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 29

Oh, That Will Be Glory

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Moment by Moment

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《am Morgen》29. Juni

 

„Denn so wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch, die da entschlafen sind, durch Jesum mit ihm führen." 1. Thessalonicher 4,14

 

Bilden wir uns nicht ein, dass die Seele einen Schlummer der Empfindungslosigkeit schlafe. „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein", ist der Verheißungstrost, den Christus jedem sterbenden Heiligen zuflüstert. Sie sind durch Jesus entschlafen, aber ihre Seelen sind vor Gottes Thron und sie preisen Gott Tag und Nacht in Seinem Tempel. Sie singen dem ein Halleluja, der sie mit Seinem Blut von ihren Sünden reingewaschen hat. Der Leib schläft in seiner stillen, einsamen Kammer in der Erde, unter der grünen Decke des Grases. Aber was ist es für ein Schlaf? Der Begriff, der mit dem des Schlafes verbunden ist, ist „Ruhe". Und das ist der Gedanke, den der Geist Gottes uns nahe bringen will. Der Schlaf macht jede Nacht zu einem Sabbat seines Tages. Der Schlaf schließt die Tür der Seele zu und befiehlt allen Eindringlingen, eine Weile zu warten, damit das innere Leben sich in seinem Garten erholen kann. Der von Arbeit ermüdete Gläubige schläft ruhig, so wie das müde Kind, das an der Mutterbrust schlummert. O, wie glücklich sind doch die, die in dem Herrn sterben: „Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit, denn ihre Werke folgen ihnen nach." Ihre sanfte Ruhe wird nicht gestört, bis Gott sie auferweckt, um ihnen den verheißenen Gnadenlohn zu geben. Gehütet von schützenden Engeln, geborgen hinter dem Vor-hang der Geheimnisse der Ewigkeit, schlafen sie weiter, diese Erben der Herrlichkeit, bis das Ende der Zeit die Vollendung der Erlösung mit sich bringt. Welches Erwachen wird das sein, wenn sie von ihrem Schlummer erwachen! Sie wurden in ihren letzten Ruheort hineingelegt, müde und matt, aber so werden sie nicht wieder auferstehen. Sie gingen zu ihrer Ruhe mit leidgefurchter Stirn und oft schmerzent-stellten Zügen ein, aber sie wachen in Schönheit und Herrlichkeit auf. Die zusammengeschrumpfte Saat, ganz ohne alle Wohlgestalt und Anmut, erwächst aus dem Staub als eine Blüte voll strahlender Lieblichkeit. Der Winter des Grabes weicht dem Frühling der Erlösung und dem Sommer der Herrlichkeit. Selig ist der Tod, weil er uns durch die Macht der göttlichen Gnade von unserem Werktagskleid befreit hat, um uns das Hochzeitskleid der Vollkommenheit anzuziehen. Selig sind, die da entschlafen sind, durch Jesum". "

 

《Morning By Morning》june 29

《Morning By Morning》June 29

 

“For if we believe that Jesus died and rose again, even so them also which sleep in Jesus will God bring with him.”— 1 Thessalonians 4:14

 

Let us not imagine that the soul sleeps in insensibility. “Today shalt thou be with me in paradise,” is the whisper of Christ to every dying saint.

 

They “sleep in Jesus,” but their souls are before the throne of God, praising him day and night in his temple, singing hallelujahs to him who washed them from their sins in his blood. The body sleeps in its lonely bed of earth, beneath the coverlet of grass.

 

But what is this sleep? The idea connected with sleep is “rest,” and that is the thought which the Spirit of God would convey to us.

 

Sleep makes each night a Sabbath for the day. Sleep shuts fast the door of the soul, and bids all intruders tarry for a while, that the life within may enter its summer garden of ease.

 

The toil-worn believer quietly sleeps, as does the weary child when it slumbers on its mother’s breast. Oh! happy they who die in the Lord; they rest from their labours, and their works do follow them.

 

Their quiet repose shall never be broken until God shall rouse them to give them their full reward. Guarded by angel watchers, curtained by eternal mysteries, they sleep on, the inheritors of glory, till the fulness of time shall bring the fulness of redemption.

 

What an awaking shall be theirs! They were laid in their last resting place, weary and worn, but such they shall not rise.

 

They went to their rest with the furrowed brow, and the wasted features, but they wake up in beauty and glory. The shrivelled seed, so destitute of form and comeliness, rises from the dust a beauteous flower.

 

The winter of the grave gives way to the spring of redemption and the summer of glory. Blessed is death, since it, through the divine power, disrobes us of this work-day garment, to clothe us with the wedding garment of incorruption.

Blessed are those who “sleep in Jesus.”

《am Abend》Juni 29

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《am Abend》29. Juni

 

„Da aber die Botschaften der Fürsten von Babel zu ihm gesandt waren, zu fragen nach dem Wunder, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott also, dass er ihn versuchte, auf dass kund würde alles, was in seinem Herzen war." 2. Chronik 32,31

 

Hiskia fühlte sich innerlich so groß gewachsen und rühmte sich wegen der Gunst seines Gottes so sehr, dass unbemerkt die Selbstgerechtigkeit bei ihm Eingang fand. Infolge seiner fleischlichen Sicherheit wurde ihm die Gnade Gottes in ihrer tätigen Wirksamkeit eine Zeitlang entzogen. Hierin finden wir eine hinlängliche Erklärung für die Torheit, die er sich den babylonischen Gesandten gegenüber hatte zuschulden kommen lassen. Denn wenn die Gnade Gottes ein-mal den allerbesten Gläubigen verlässt, so ist Sünde ausreichend in seinem Herzen vorhanden, um den ärgsten Missetäter aus ihm zu machen. Bliebet ihr euch selbst überlassen, die ihr am wärmsten für Christus glüht, so würdet ihr wie Laodizea in die verderblichste Lauheit zurücksinken. Die ihr jetzt im Glauben gesund seid, ihr würdet weiß werden von der Lepra der falschen Lehre. Die ihr jetzt aufrichtig und anständig auf den Wegen des Herrn geht, würdet hin- und herschwanken und in der Trunkenheit eines unordentlichen Wesens taumeln. Wie das Licht des Mondes ist auch unser Licht geborgt. So glänzend wir leuchten, wenn uns die Gnade bescheint, so dunkel sind wir, wenn sich uns die Sonne der Gerechtigkeit entzieht. Darum lasst uns Gott anrufen, dass Er uns niemals verlässt. „Herr, nimm Deinen Heiligen Geist nicht von uns! Entziehe uns Deine innewohnende Gnade nicht! Hast Du nicht gesagt: ,Ich, der HERR, behüte ihn und feuchte ihn bald, dass man seine Blätter nicht vermisse; ich will ihn Tag und Nacht behüten.'? Herr behüte uns auf allen Wegen. Behüte uns in der Erniedrigung, dass wir nicht gegen Deine demütigende Hand murren und behüte uns auf der Höhe, dass uns nicht schwindlig wird, wenn Du uns erhebst. Behüte uns in der Jugend, wenn unsere Leidenschaften heftig sind und behüte uns im Alter, damit wir auf unsere Weisheit nicht stolz sind und größere Toren werden als die Jungen und Leichtsinnigen. Behüte uns im Tod, dass wir Dich am Ende nicht verleugnen! Bewahre uns im Leben und im Sterben, im Wirken und im Leiden, im Kampf und in der Ruhe, bewahre uns über-all, Herr, denn wir brauchen Dich überall!"

 

《Evening by Evening》june 29

《Evening by Evening》June 29

 

“Howbeit in the business of the ambassadors of the princes of Babylon, who sent unto him to inquire of the wonder that was done in the land, God left him, to try him, that he might know all that was in his heart.”— 2 Chronicles 32:31

 

Hezekiah was growing so inwardly great, and priding himself so much upon the favour of God, that self-righteousness crept in, and through his carnal security, the grace of God was for a time, in its more active operations, withdrawn.

 

Here is quite enough to account with the Babylonians; for if the grace of God should leave the best Christian, there is enough of sin in his heart to make him the worst of transgressors.

 

If left to yourselves, you who are warmest for Christ would cool down like Laodicea into sickening lukewarmness: you who are sound in the faith would be white with the leprosy of false doctrine; you who now walk before the Lord in excellency and integrity would reel to and fro, and stagger with a drunkenness of evil passion.

 

Like the moon, we borrow our light; bright as we are when grace shines on us, we are darkness itself when the Sun of Righteousness withdraws himself. Therefore let us cry to God never to leave us.

 

“Lord, take not thy Holy Spirit from us! Withdraw not from us thine indwelling grace! Hast thou not said, I the Lord do keep it; I will water it every moment: lest any hurt it, I will keep it night and day’? Lord, keep us everywhere. Keep us when in the valley, that we murmur not against thy humbling hand; keep us when on the mountain, that we wax not giddy through being lifted up; keep us in youth, when our passions are strong; keep us in old age, when becoming conceited of our wisdom, we may therefore prove greater fools than the young and giddy; keep us when we come to die, lest, at the very last, we should deny thee! Keep us living, keep us dying, keep us labouring, keep us suffering, keep us fighting, keep us resting, keep us everywhere, for everywhere we need thee, O our God!”



30. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 30

When This Passing World is Done

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O Worship the King

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《am Morgen》30. Juni

 

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." Offenbarung 22,17

 

Jesus spricht: „Nehmt umsonst." Er verlangt weder Bezahlung noch Vorbereitung. Er verlangt auch keine Empfehlung von unseren tugendhaften Gemütsbewegungen. Wenn du dich nur willig finden lässt, so bist du eingeladen. Darum komm! Du hast keinen Glauben und keine Reue: Komm zu Ihm und Er wird sie dir schenken. Komm gerade so, wie du bist und nimm „umsonst", ohne Geld und ohne Preis. Er schenkt sich denen, die Ihn nötig haben. Die Trinkbrunnen auf den öffentlichen Straßen und Plätzen großer Städte sind eine wertvolle Einrichtung. Wir können uns kaum einen solchen Toren vorstellen, der vor Durst schmachtend vor einem solchen Brunnen stünde, erst nach seinem Beutel griffe und dann ausriefe: „Ich darf nicht trinken und kann nicht trinken, denn ich habe nicht genügend Geld in der Tasche." Wie arm ein Mensch auch sein mag, hier steht der Brunnen, und er darf davon trinken, soviel er will. Alle Durstigen, die vorübergehen - seien sie nun in grobes Baumwollflanell oder in Samt und Seide gekleidet - schauen sich nicht erst nach irgendeiner Erlaubnis um, ob sie trinken dürfen. Der Brunnen steht ja dazu da und das ist Erlaubnis genug, um das Wasser umsonst zu nehmen. Der freigiebige Sinn einiger wohlwollender Freunde hat den erfrischenden, kristallklaren Genuss hier gestiftet und wir nehmen es und brauchen keine weitere Erlaubnis. Die einzigen Personen viel-leicht, die dürstend durch jene Straßen kommen, wo solche öffentlichen Freibrunnen errichtet sind, sind die vornehmen Damen und Herren, die in ihren Vierspännern vorüberfahren. Sie sind vielleicht sehr durstig, aber sie wollen sich nicht erniedrigen, wegen eines er-frischenden Trunks auszusteigen, um an einem öffentlichen Brunnen zu trinken. Und so fahren sie mit dürstenden Lippen vorüber. Ach, wie viele gibt es, die sich an guten Werken reich wähnen und die darum nicht zu Christus kommen können! „Ich will", sagen sie, „nicht auf gleiche Weise errettet werden wie die Hure oder ein Treuloser. Wie, auf demselben Weg in den Himmel schweben wie Rauch aus dem Kamin? Gibt es denn keinen anderen Weg zur Herrlichkeit, als den Weg, den auch ein Dieb dorthin geht? Auf diese Weise will ich nicht selig werden." Solche stolzen Prahler müssen ohne das Lebenswasser bleiben, aber „wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst".

 

《Morning By Morning》june 30

《Morning By Morning》June 30

 

“And the glory which thou gavest me I have given them; that they may be one, even as we are one:”— John 17:22

 

Behold the superlative liberality of the Lord Jesus, for he hath given us his all. Although a tithe of his possessions would have made a universe of angels rich beyond all thought, yet was he not content until he had given us all that he had.

 

It would have been surprising grace if he had allowed us to eat the crumbs of his bounty beneath the table of his mercy; but he will do nothing by halves, he makes us sit with him and share the feast.

 

Had he given us some small pension from his royal coffers, we should have had cause to love him eternally; but no, he will have his bride as rich as himself, and he will not have a glory or a grace in which she shall not share.

 

He has not been content with less than making us joint-heirs with himself, so that we might have equal possessions. He has emptied all his estate into the coffers of the Church, and hath all things common with his redeemed.

 

There is not one room in his house the key of which he will withhold from his people. He gives them full liberty to take all that he hath to be their own; he loves them to make free with his treasure, and appropriate as much as they can possibly carry.

 

The boundless fulness of his all-sufficiency is as free to the believer as the air he breathes. Christ hath put the flagon of his love and grace to the believer’s lip, and bidden him drink on forever; for could he drain it, he is welcome to do so, and as he cannot exhaust it, he is bidden to drink abundantly, for it is all his own.

What truer proof of fellowship can heaven or earth afford?

 

     “When I stand before the throne

       Dressed in beauty not my own;

     When I see thee as thou art,

       Love thee with unsinning heart;

     Then, Lord, shall I fully know—

       Not till then–how much I owe.”

《am Abend》Juni 30

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《am Abend》30. Juni

 

" „Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter Rosen weidet. Bis der Tag kühl wird und die Schatten weichen, kehre um; wer-de wie ein Reh, mein Freund, oder wie ein junger Hirsch auf den Scheidebergen." Hohelied 2,16-17

 

Wahrlich, wenn ein lieblicher Spruch in der Heiligen Schrift steht, so ist es der: „Mein Freund ist mein, und ich bin sein." So erfüllt von tiefem Frieden, von sanfter Innigkeit, von freudiger Gewissheit, so überströmend von Freude und Zufriedenheit ist dieser Spruch, dass er aus derselben Feder geflossen sein könnte, die auch den dreiundzwanzigsten Psalm verfasst hat. Die Stelle zeigt uns den, der eine Stunde vor seinem Gang nach Gethsemane sprach: „Den Frieden las-se ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt." „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden." Obwohl die Aussicht unvergleichlich schön und lieblich ist - die Erde besitzt nichts Schöneres und Herrlicheres -so ist doch die Landschaft nicht überall vom Sonnenschein umflutet. Es steht eine Wolke am Himmel, welche einen Schatten über die Szene wirft: „Bis der Tag kühl werde und der Schatten weiche.“ Vielleicht ist dein gegenwärtiger Seelenzustand folgender: Du zweifelst nicht an deiner Errettung, du weißt, dass Jesus dein und du sein bist. Aber du tust dir nicht gütlich an Ihm. Du siehst, dass Er für dich lebensnot-wendig ist und es schwebt keine Wolke des Zweifels über dir, aber Seine linke Hand liegt noch nicht unter deinem Haupt, noch umfasst dich Seine Rechte. Ein Schatten von Krankheit liegt über deinem Herzen, vielleicht bist du krank vor Liebe. Jedenfalls mangelt es dir im Augenblick an der seligen Nähe deines Herrn und Bräutigams. Und noch während du ausrufst: „Ich bin sein", kannst du nicht anders und musst dich auf deine Knie niederwerfen und flehen: „Bis der Tag kühl werde und der Schatten weiche, kehre um, mein Freund!" „Aber wo ist Er?" fragt die Seele. Und die Antwort kommt zurück: „Er weidet unter den Rosen." Wollen wir Christus finden, müssen wir Gemeinschaft mit Seinem Volk haben und mit den Heiligen die Sakramente halten. Ach, dass wir Ihn doch diesen Abend noch erblickten! Ach, dass wir heute das Abendmahl mit Ihm genießen dürften! Mein Herr und mein Gott, bei Deiner Liebe zu mir bitte ich Dich inständig: Lass es Dir gefallen, mir jetzt Deine Güte zuteilwerden zu lassen und schenke meiner Seele Deinen himmlischen Frieden.

 

Eine andere Version des Textes

《am Abend》30. Juni

 

 

"Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich"  Jeremia 32:17

 

Zu der Zeit, als die Chaldäer Jerusalem umzingelten und das Schwert, die Hungersnot und die Pest das Land verwüstet hatten, wurde Jeremia von Gott befohlen, ein Feld zu kaufen und die Urkunde zu erhalten. Transfer rechtlich versiegelt und bezeugt.

 

Das war ein seltsamer Kauf für einen vernünftigen Menschen. Die Klugheit konnte es nicht rechtfertigen, denn es war ein Kauf, bei dem es kaum möglich war, dass der Käufer jemals in den Genuss des Besitzes kommen würde. Aber Jeremia genügte, dass sein Gott es ihm befohlen hatte, denn er wusste wohl, dass Gott an allen seinen Kindern gerecht werden würde.

 

Er folgerte: "Ach, Herr Gott! Du kannst mir dieses Stück Land nützlich machen; Du kannst dieses Land von diesen Unterdrückern befreien; Du kannst mich noch unter meinem Weinstock und meinem Feigenbaum sitzen lassen in der Erbe, das ich gekauft habe; denn du hast die Himmel und die Erde gemacht, und es ist nichts zu schwer für dich."

 

Das gab den ersten Heiligen eine Majestät, dass sie es wagten, auf Gottes Gebot Dinge zu tun, die die fleischliche Vernunft verdammen würde. Sei es ein Noah, der ein Schiff auf dem Trockenen bauen soll, ein Abraham, der bedeutet, seinen einzigen Sohn zu opfern, oder einen Moses, der die Schätze Ägyptens verachten wird,  oder Josua eroberte Jericho in sieben Tagen, ohne Waffen zu benutzen, sondern nur indem er Stierhörner blies, sie alle handeln auf Gottes Befehl, im Gegensatz zu den Geboten der fleischlichen Vernunft; und der Herr gibt ihnen einen reichen Lohn als Ergebnis ihres gehorsamen Glaubens.

 

Möge Gott uns einen kraftvollen, In unser Leben integrieren,  Heldenhaftes Selbstvertrauen  schenken.

 

Lass Jeremias Ort der Zuversicht unser sein – nichts ist zu schwer für den Gott, der die Himmel und die Erde erschaffen hat.

 

《Evening by Evening》june 30

《Evening by Evening》June 30

 

“Ah Lord GOD! behold, thou hast made the heaven and the earth by thy great power and stretched out arm, and there is nothing too hard for thee:”— Jeremiah 32:17

 

At the very time when the Chaldeans surrounded Jerusalem, and when the sword, famine and pestilence had desolated the land, Jeremiah was commanded by God to purchase a field, and have the deed of transfer legally sealed and witnessed.

 

This was a strange purchase for a rational man to make. Prudence could not justify it, for it was buying with scarcely a probability that the person purchasing could ever enjoy the possession. But it was enough for Jeremiah that his God had bidden him, for well he knew that God will be justified of all his children.

 

He reasoned thus: “Ah, Lord God! thou canst make this plot of ground of use to me; thou canst rid this land of these oppressors; thou canst make me yet sit under my vine and my fig-tree in the heritage which I have bought; for thou didst make the heavens and the earth, and there is nothing too hard for thee.”

 

This gave a majesty to the early saints, that they dared to do at God’s command things which carnal reason would condemn. Whether it be a Noah who is to build a ship on dry land, an Abraham who is to offer up his only son, or a Moses who is to despise the treasures of Egypt, or a Joshua who is to besiege Jericho seven days, using no weapons but the blasts of rams’ horns, they all act upon God’s command, contrary to the dictates of carnal reason; and the Lord gives them a rich reward as the result of their obedient faith.

 

Would to God we had in the religion of these modern times a more potent infusion of this heroic faith in God. If we would venture more upon the naked promise of God, we should enter a world of wonders to which as yet we are strangers.

 

Let Jeremiah’s place of confidence be ours—nothing is too hard for the God that created the heavens and the earth.