Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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9. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 9

There's A New Song In My Heart

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Your Word Is like a Garden, Lord

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《am Morgen》9. Juni

 

„Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich." Psalm 126,3

 

Manche Christen neigen leider dazu, alles nur von der Schattenseite zu sehen und mehr Gewicht auf das zu legen, was ihnen an Traurigem und Widerwärtigem widerfahren ist, als mehr auf das, was Gott an ihnen getan, wie Er sie gesegnet und fröhlich gemacht hat. Fragt ihr sie nach dem Eindruck, den sie vom Christenleben haben, so schildern sie euch ihre beständigen Kämpfe, ihre schweren Anfechtungen, ihre traurigen Schicksale und die Sündhaftigkeit ihres Herzens. Kaum berühren sie in Andeutungen die Gnade und Hilfe, die ihnen Gott gewährt hat. Ein Christ aber, dessen Seele sich in einem gesunden Zustand befindet, geht fröhlich einher und spricht: „Ich will reden, aber nicht von mir, sondern von der Ehre meines Gottes. Er zog mich aus der grausamen Grube und aus dem Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann. Er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, unseren Gott zu loben. Der Herr hat Großes an mir getan, deshalb bin ich fröhlich." Solch eine Zusammenfassung der Erfahrung ist das Beste, was irgendein Kind Gottes einbringen kann. Es ist wahr, dass wir durch Trübsal gehen müssen, aber es ist ebenso wahr, dass wir daraus erlöst wer-den. Es ist wahr, dass wir unsere Fehler und Gebrechen haben, und wir erkennen es mit Schmerzen, aber es ist ebenso wahr, dass wir einen allvermögenden Heiland haben, der dieses innere Verderben überwindet und uns von dessen Herrschaft befreit. Wenn wir zurück-schauen wäre es Unrecht zu leugnen, dass wir im Sumpf der Verzweiflung lagen und durch das Tal der Demütigung krochen. Aber es wäre ebenso schlimm zu vergessen, dass wir wohlbehalten und unverletzt hindurch kamen. Wir sind nicht darin zurückgeblieben, dank unseres allmächtigen Helfers und Hirten, der uns „ausgeführt und erquickt" hat. Je tiefer unsere Trübsal, umso lauter unser Dank an Gott, der uns durch alles hindurch gebracht und bis heute bewahrt hat. Unsere Leiden können den Wohlklang unseres Lobliedes nicht trüben. Wir sehen sie nur als die tieferen Stimmlagen unseres Preispsalms. „Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich."

 

《Morning By Morning》June 9

《Morning By Morning》June 9

 

“The LORD hath done great things for us; whereof we are glad.”— Psalm 126:3

 

Some Christians are sadly prone to look on the dark side of everything, and to dwell more upon what they have gone through than upon what God has done for them.

 

Ask for their impression of the Christian life, and they will describe their continual conflicts, their deep afflictions, their sad adversities, and the sinfulness of their hearts, yet with scarcely any allusion to the mercy and help which God has vouchsafed them.

 

But a Christian whose soul is in a healthy state, will come forward joyously, and say, “I will speak, not about myself, but to the honour of my God. He hath brought me up out of an horrible pit, and out of the miry clay, and set my feet upon a rock, and established my goings: and he hath put a new song in my mouth, even praise unto our God. The Lord hath done great things for me, whereof I am glad.”

 

Such an abstract of experience as this is the very best that any child of God can present. It is true that we endure trials, but it is just as true that we are delivered out of them. It is true that we have our corruptions, and mournfully do we know this, but it is quite as true that we have an all-sufficient Saviour, who overcomes these corruptions, and delivers us from their dominion.

 

In looking back, it would be wrong to deny that we have been in the Slough of Despond, and have crept along the Valley of Humiliation, but it would be equally wicked to forget that we have been through them safely and profitably; we have not remained in them, thanks to our Almighty Helper and Leader, who has brought us “out into a wealthy place.”

 

The deeper our troubles, the louder our thanks to God, who has led us through all, and preserved us until now. Our griefs cannot mar the melody of our praise, we reckon them to be the bass part of our life’s song, “He hath done great things for us, whereof we are glad.”

《am Abend》Juni 9

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《am Abend》9. Juni

 

„Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeuget... " Johannes 5,39

 

Das griechische Wort, das hier durch „Suchet" wiedergegeben ist, bezeichnet ein aufmerksames, eifriges, begieriges, angestrengtes Suchen, wie wenn Menschen Gold suchen oder Jäger dem Wild nachspüren. Wir dürfen uns nicht damit begnügen, dass wir ein oder mehrere Kapitel mit flüchtiger Aufmerksamkeit durchlesen, sondern wir müssen mit dem Licht des Heiligen Geistes den verborgenen Sinn des Wortes mit allem Fleiß erforschen. Die Heilige Schrift will erforscht sein. Vieles in ihr lernt man nur durch sorgfältiges Studi-um verstehen. Sie enthält Milch für die neugeborenen Kindlein, aber auch Fleisch für die starken Männer. Die jüdischen Schriftgelehrten sagen, dass jedes Wort, ja, jeder Buchstabe einen Berg von Inhalt umfasst. Der Kirchenvater Tertullian ruft aus: „Ich erstaune über die Fülle des Inhaltes der Schrift!" Niemand, der im Buch der Bücher nur blättert, kann daraus Belehrung empfangen. Wir müssen graben und bohren, bis wir die verborgenen Schätze finden. Die Tür des Wortes öffnet sich nur mit dem Schlüssel des Fleißes. Die Heilige Schrift verlangt ernstes Forschen. Sie sind die Schriften Gottes und tragen das göttliche Siegel der Echtheit. Wer darf sie mit Geringschätzung behandeln? Wer sie verachtet, verachtet Gott, der sie geschrieben hat. Gott verhüte, dass einer von uns sich von dem teuren, göttlichen Wort abwende und es gegen sich Zeugnis ablegen lasse am großen Tag der Rechenschaft. Aber das Wort Gottes belohnt fleißiges Suchen. Gott verlangt nicht von uns, einen Berg von Spreu zu sichten, um hier und da ein Körnchen Weizen darin zu finden, nein, die Heilige Schrift ist geworfeltes Korn. Wir brauchen nur die Vorratskammer aufzutun, so finden wir es. Die Heilige Schrift wächst unter der Betrachtung. Sie ist voller Überraschungen. Unter der Belehrung des Heiligen Geistes leuchtet sie dem suchenden Auge mit dem Glanz der Offenbarung entgegen, wie ein weiter Tempel, der mit gereinigtem Gold ausgekleidet und mit Rubinen, Smaragden und allerlei Edelsteinen geschmückt ist. Keine Handelsgüter gleichen an Wert der Wahrheit der Schrift. Vor allem aber offenbart uns die Schrift den Heiland: „Sie ist's, die von mir zeuget." (Johannes 5,39). Wer Jesus findet, findet das Leben, den Himmel, alles. Glücklich ist, wer in der Schrift den Heiland findet.

 

《Evening by Evening》June 9

《Evening by Evening》June 9

 

“Search the scriptures; for in them ye think ye have eternal life: and they are they which testify of me.”— John 5:39

 

The Greek word here rendered search signifies a strict, close, diligent, curious search, such as men make when they are seeking gold, or hunters when they are in earnest after game.

 

We must not rest content with having given a superficial reading to a chapter or two, but with the candle of the Spirit we must deliberately seek out the hidden meaning of the word. Holy Scripture requires searching–much of it can only be learned by careful study.

 

There is milk for babes, but also meat for strong men. The rabbis wisely say that a mountain of matter hangs upon every word, yea, upon every title of Scripture. Tertullian exclaims, “I adore the fulness of the Scriptures.”

 

No man who merely skims the book of God can profit thereby; we must dig and mine until we obtain the hid treasure. The door of the word only opens to the key of diligence.

 

The Scriptures claim searching. They are the writings of God, bearing the divine stamp and imprimatur–who shall dare to treat them with levity? He who despises them despises the God who wrote them.

 

God forbid that any of us should leave our Bibles to become swift witnesses against us in the great day of account. The word of God will repay searching. God does not bid us sift a mountain of chaff with here and there a grain of wheat in it, but the Bible is winnowed corn–we have but to open the granary door and find it.

 

Scripture grows upon the student. It is full of surprises. Under the teaching of the Holy Spirit, to the searching eye it glows with splendour of revelation, like a vast temple paved with wrought gold, and roofed with rubies, emeralds, and all manner of gems.

 

No merchandise is like the merchandise of Scripture truth. Lastly, the Scriptures reveal Jesus: “They are they which testify of me.” No more powerful motive can be urged upon Bible readers than this: he who finds Jesus finds life, heaven, all things. Happy he who, searching his Bible, discovers his Saviour.



10. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 10

Living For Jesus, Oh What Peace

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《am Morgen》10. Juni

 

„Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN." Römer 14,8

 

Wenn Gott es gewollt hätte, so wäre jeder von uns im Augenblick seiner Bekehrung sogleich in den Himmel eingegangen. Es war absolut nicht notwendig für unsere Vorbereitung auf das ewige Leben, dass wir hier länger verweilen sollten. Es ist möglich, dass ein Mensch in den Himmel aufgenommen und für tüchtig befunden wird, ein Teilhaber am Erbteil der Heiligen im Licht zu sein, obwohl er gerade erst zum Glauben an Jesus gekommen ist. Es ist wahr, dass unsere Heiligung eine lange und ununterbrochen fortgehende Arbeit ist und wir nicht vollendet werden, bis wir unseren Leib ablegen und ins Innere des Heiligtums eingehen. Dennoch hätte uns der Herr, wenn es Sein gnädiger Wille gewesen wäre, aus der Unvollkommenheit in die Vollkommenheit verwandeln können und uns plötzlich in den Himmel aufnehmen können. Warum sind wir dann noch hier? Wollte Gott etwa Seine geliebten Kinder auch nur einen einzigen Augenblick länger als notwendig von Seinem Paradies fernhalten? War-um steht das Heer des lebendigen Gottes noch auf dem Schlachtfeld, wenn ein einziger Angriff Ihm den Sieg verleihen könnte? Warum irren Seine Kinder noch immer im Irrgarten hin und her, während sie ein einziges Wort aus Seinem Mund mitten in das ersehnte Land der Verheißung im Himmel versetzen könnte? Die Antwort lautet: Sie sind hier, damit sie „dem Herrn leben" und auch andere mit Seiner Liebe bekannt machen. Wir bleiben auf Erden als Sämänner, die guten Samen streuen, als Ackerleute, die das Brachfeld pflügen und als Heilsboten, die Frieden und Heil verkündigen. Wir sind hier als das „Salz der Erde" (Matthäus 5, 13), um der Welt zum Segen zu wer-den. Wir sind hier, um Christus mit unserem Leben täglich zu verherrlichen. Wir sind hier als Seine „Mitarbeiter". Möge unser Leben seinem Zweck entsprechen. Lasst uns ein ernstes, tätiges, heiliges Leben führen, „zum Lob Seiner herrlichen Gnade" (Epheser 1,6). Bis dahin sehnen wir uns, bei Ihm zu sein und singen täglich:

 

„Ich will in Jesu sterben,

ich will in Jesu erben,

in Jesu aufersteh'n,

in Ihm gen Himmel fahren,

und mit den sel'gen Scharen

in seinem Licht Ihn ewig seh'n."

 

《Morning By Morning》june 10

《Morning By Morning》June 10

 

"We live unto the Lord."Romans 14:8

 

If God had willed it, each of us might have entered heaven at the moment of conversion. It was not absolutely necessary for our preparation for immortality that we should tarry here.

 

It is possible for a man to be taken to heaven, and to be found meet to be a partaker of the inheritance of the saints in light, though he has but just believed in Jesus. It is true that our sanctification is a long and continued process, and we shall not be perfected till we lay aside our bodies and enter within the veil; but nevertheless, had the Lord so willed it, he might have changed us from imperfection to perfection, and have taken us to heaven at once.

 

Why then are we here? Would God keep his children out of paradise a single moment longer than was necessary? Why is the army of the living God still on the battle-field when one charge might give them the victory?

 

Why are his children still wandering hither and thither through a maze, when a solitary word from his lips would bring them into the centre of their hopes in heaven? The answer is--they are here that they may "live unto the Lord," and may bring others to know his love.

 

We remain on earth as sowers to scatter good seed; as ploughmen to break up the fallow ground; as heralds publishing salvation.

 

We are here as the "salt of the earth," to be a blessing to the world.

We are here to glorify Christ in our daily life.

We are here as workers for him, and as "workers together with him."

Let us see that our life answereth its end.

 

Let us live earnest, useful, holy lives, to "the praise of the glory of his grace."

Meanwhile we long to be with him, and daily sing--

 

"My heart is with him on his throne,

And ill can brook delay;

Each moment listening for the voice,

Rise up, and come away.'"

《am Abend》Juni 10

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《am Abend》10. Juni

 

“… und sie ist's, die von mir zeuget..." Johannes 5,39

 

Jesus Christus ist das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende der Heiligen Schrift. Er ist das immer wiederkehrende Thema ihrer heiligen Seiten. Von der ersten bis zur letzten zeugen sie von Ihm. Bei der Schöpfungsgeschichte begegnen wir Ihm als einer der heiligen Personen der Dreieinigkeit. Wir erhaschen einen Blick auf Ihn in der Verheißung des Samens der Frau, wir sehen Ihn in der Arche Noah versinnbildlicht und wir wandeln mit Abraham, wenn er den Tag des Messias erblickt. Wir wohnen in den Hütten Isaaks und Jakobs und sättigen uns an der gnädigen Verheißung. Wir hören den ehrwürdigen Israel von Ihm reden, und in den vielen Arten von Gesetzen finden wir den Erlöser reichlich und vielfältig abgebildet. Propheten und Könige, Priester und Prediger, alle sehen in eine Richtung. Sie alle wenden, wie die Cherubim über der Bundeslade, ihren Blick dem Gnadenstuhl zu und wünschen, hineinzuschauen und das Geheimnis von der großen Versöhnung Gottes zu lesen. Aber noch weit mehr tritt uns unser Herr im Neuen Testament als der Hauptgegenstand vor Augen. Hier findet ihr nicht da und dort ein Stückchen edlen Metalls oder stellenweise dünne Vergoldung, sondern ihr steht hier auf einem Boden aus hochwertigem Gold, denn der ganze Inhalt des Neuen Testaments ist der gekreuzigte Jesus. Selbst der letzte, herrliche Schlusssatz ist mit den Juwelen des Erlösernamens geschmückt. Wir sollten die Heilige Schrift immer in diesem Sinn le-sen. Wir sollten das Wort als einen Spiegel betrachten, in welchen Christus vom Himmel herabblickt. Dann sehen wir darin Sein Antlitz in unser betrachtendes Auge zurückstrahlen, dunkel zwar, aber noch deutlich genug, um uns damit auf das selige Schauen von Angesicht zu Angesicht vorzubereiten. Dieser zweite Teil der Heiligen Schrift enthält die Worte von Jesus Christus an uns, die von Seiner Liebe durchflutet sind. Diese Seiten sind die Kleider unseres Königs, und ihr Duft ist wie der Geruch von Myrrhen, Aloe und Kezia. Das Wort Gottes ist der Triumphwagen, in dem Jesus fährt und ihr Boden ist mit Liebe gepflastert. Die Heilige Schrift ist die Windel des heiligen Kindes Jesus. Binde sie auf, so findest du deinen Heiland. Der Kern des Wortes Gottes ist Christus.

 

《Evening by Evening》june 10

《Evening by Evening》June 10

 

"They are they which testify of me."John 5:39

 

Jesus Christ is the Alpha and Omega of the Bible. He is the constant theme of its sacred pages; from first to last they testify of him.

 

At the creation we at once discern him as one of the sacred Trinity; we catch a glimpse of him in the promise of the woman's seed; we see him typified in the ark of Noah; we walk with Abraham, as he sees Messiah's day; we dwell in the tents of Isaac and Jacob, feeding upon the gracious promise; we hear the venerable Israel talking of Shiloh; and in the numerous types of the law, we find the Redeemer abundantly foreshadowed.

 

Prophets and kings, priests and preachers, all look one way--they all stand as the cherubs did over the ark, desiring to look within, and to read the mystery of God's great propitiation.

 

Still more manifestly in the New Testament we find our Lord the one pervading subject. It is not an ingot here and there, or dust of gold thinly scattered, but here you stand upon a solid floor of gold; for the whole substance of the New Testament is Jesus crucified, and even its closing sentence is bejewelled with the Redeemer's name.

 

We should always read Scripture in this light; we should consider the word to be as a mirror into which Christ looks down from heaven; and then we, looking into it, see his face reflected as in a glass--darkly, it is true, but still in such a way as to be a blessed preparation for seeing him as we shall see him face to face.

 

This volume contains Jesus Christ's letters to us, perfumed by his love. These pages are the garments of our King, and they all smell of myrrh, and aloes, and cassia. Scripture is the royal chariot in which Jesus rides, and it is paved with love for the daughters of Jerusalem.

 

The Scriptures are the swaddling bands of the holy child Jesus; unroll them and you find your Saviour. The quintessence of the word of God is Christ.



11. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 11

I Love My Lord, But with No Love of Mine

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Hallelujah for the Cross!

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《am Morgen》11. Juni

 

„Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt." 1. Johannes 4,19

 

Planeten strahlen nur das Licht zurück, das ihnen von der Sonne zuströmt, und aus dem Herzen geht keine wahre Liebe zu Jesus her-vor, die ihm nicht von dem Herrn Jesus selber zufließt. Aus dieser überströmenden Quelle der unendlichen Liebe Gottes muss all unsere Gottesliebe entspringen. Es wird in alle Ewigkeit eine große und gewisse Wahrheit bleiben, dass wir Ihn aus keinem anderen Grund lieben, als weil Er uns zuerst geliebt hat. Unsere Liebe zu Ihm ist der zarte Sprössling Seiner Liebe zu uns. Mark und Bein durchschauernde Bewunderung kann jeder empfinden, der die Werke Gottes anschaut und sich in sie vertieft, aber die Flamme der Liebe im Herzen kann nur durch den Geist Gottes angezündet werden. Welches Wunder, dass überhaupt einer von uns dazu gebracht werden konnte, Jesus zu lieben! Wie wunderbar, dass Er, gegen den wir uns aufgelehnt und empört hatten, durch Offenbarung einer solch erstaunlichen Liebe uns wieder zu sich zu ziehen sucht! Nein, nie hätten wir ein Körnchen Liebe gegen Gott in uns gefunden, wenn es nicht durch die liebliche Saat Seiner Liebe in uns gepflanzt worden wäre. Unsere Liebe ist ein Spross der Liebe Gottes, die in unser Herz ausgegossen wird. Aber nachdem sie in uns göttlich geboren ist, muss sie auch göttlich er-nährt werden. Die Liebe ist ein Exot. Sie ist kein Gewächs, das von sich selbst im menschlichen Boden Blüten treibt, sondern sie muss mit Tau von oben befeuchtet werden. Die Liebe zu Jesus ist eine Blume von zartem Bau und wenn sie keine andere Nahrung empfinge als die, die der Fels unseres Herzens zu geben vermag, so müsste sie bald verwelken. Weil die Liebe vom Himmel stammt, muss sie auch mit himmlischer Speise ernährt werden. Sie kann nicht in der Wüste gedeihen, wenn sie nicht mit Manna von oben gespeist wird. Liebe muss von Liebe leben. Die Seele und das Mark unserer Liebe zu Gott ist Seine Liebe zu uns.

„Ich bete an die Macht der Liebe,

die sich in Jesu offenbart;

ich geb' mich hin dem freien Triebe,

mit dem ich Wurm geliebet ward;

ich will, anstatt an mich zu denken,

ins Meer der Liebe mich versenken."

 

《Morning By Morning》june 11

《Morning By Morning》June 11

 

“We love him, because he first loved us.”— 1 John 4:19

 

There is no light in the planet but that which proceedeth from the sun; and there is no true love to Jesus in the heart but that which cometh from the Lord Jesus himself.

 

From this overflowing fountain of the infinite love of God, all our love to God must spring. This must ever be a great and certain truth, that we love him for no other reason than because he first loved us.

 

Our love to him is the fair offspring of his love to us. Cold admiration, when studying the works of God, anyone may have, but the warmth of love can only be kindled in the heart by God’s Spirit.

 

How great the wonder that such as we should ever have been brought to love Jesus at all! How marvellous that when we had rebelled against him, he should, by a display of such amazing love, seek to draw us back.

 

No! never should we have had a grain of love towards God unless it had been sown in us by the sweet seed of his love to us. Love, then, has for its parent the love of God shed abroad in the heart: but after it is thus divinely born, it must be divinely nourished.

 

Love is an exotic; it is not a plant which will flourish naturally in human soil, it must be watered from above. Love to Jesus is a flower of a delicate nature, and if it received no nourishment but that which could be drawn from the rock of our hearts it would soon wither.

 

As love comes from heaven, so it must feed on heavenly bread. It cannot exist in the wilderness unless it be fed by manna from on high. Love must feed on love.

 

The very soul and life of our love to God is his love to us.

 

“I love thee, Lord, but with no love of mine,

For I have none to give;

I love thee, Lord; but all the love is thine,

For by thy love I live.

I am as nothing, and rejoice to be

Emptied, and lost, and swallowed up in thee.”

《am Abend》Juni 11

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《am Abend》11. Juni

 

„Daselbst zerbricht er die Pfeile des Bogens, Schild, Schwert und Streit." Psalm 76,4

 

Der Siegesruf unseres Erlösers: „Es ist vollbracht!" war der Todes-streich aller Feinde Seines Volkes, das Zerbrechen der „Pfeile des Bogens, Schild, Schwert und Streit". Siehe, der Held von Golgatha gebraucht Sein Kreuz als Amboss und Seine Schmerzen als Hammer, womit Er die Bündel der vergifteten „Pfeile des Bogens", die Menge unserer Sünden, nacheinander zu Staub zermalmt. Er zertritt jede Anschuldigung und vernichtet jede Anklage. Was führt der gewaltige Zerstörer für mächtige Streiche mit Seinem Hammer, der weit schwerer wiegt, als die sagenhafte Waffe des altdeutschen Donnergottes Thor! Wie zersplittern die teuflischen Pfeile, wie zerbrechen die höllischen Schilde gleich der Gefäße eines Töpfers! Siehe, aus der Scheide höllischer Machart zieht Er das furchtbare Schwert satanischer Macht. Er zerbricht es auf Seinem Knie, wie ein Mensch die dürren Zweige eines Reisigbündels zerbricht, und wirft es ins Feuer. Liebe Seele, keine Sünde eines Gläubigen kann nunmehr ein Pfeil sein, der ihn tödlich verwunden darf. Keine Verdammnis kann nun-mehr ein Schwert sein, das ihn töten darf, denn die Strafe unserer Sünden hat Christus getragen. Er hat eine völlige Versöhnung zustande gebracht für alle unsere Missetaten, als unser hochgelobter Bürge und Stellvertreter. Wer will anklagen? Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes sitzt und uns vertritt. Jesus hat die Waffenarsenale der Hölle entleert. Er hat alle feurigen Pfeile ausgelöscht und allen Zornespfeilen die Spitze abgebrochen. Der Boden ist übersät mit den Splittern und Bruchstücken der Waffen des höllischen Heeres und sie werden uns nur noch gezeigt, um uns an die früheren Gefahren und an unsere große Erlösung zu erinnern. Die Sünde hat kein Anrecht mehr auf uns. Jesus hat ihrer Herrschaft ein Ende gemacht und sie auf ewig vernichtet. O du arger Feind, dein Zerstören hat nun für immer ein Ende. Rühmet alle wundersamen Taten des Herrn, ihr, die ihr Seinen Namen nennt. Schweigt nicht, weder tagsüber, noch wenn die Sonne untergeht. Lobe den Herrn, meine Seele.

 

《Evening by Evening》june 11

《Evening by Evening》June 11

 

“There brake he the arrows of the bow, the shield, and the sword, and the battle. Selah.”— Psalm 76:3

 

Our Redeemer’s glorious cry of “It is finished,” was the death-knell of all the adversaries of his people, the breaking of “the arrows of the bow, the shield, and the sword, and the battle.

 

”Behold the hero of Golgotha using his cross as an anvil, and his woes as a hammer, dashing to shivers bundle after bundle of our sins, those poisoned “arrows of the bow;” trampling on every indictment, and destroying every accusation.

 

What glorious blows the mighty Breaker gives with a hammer far more ponderous than the fabled weapon of Thor! How the diabolical darts fly to fragments, and the infernal bucklers are broken like potters’ vessels!

 

Behold, he draws from its sheath of hellish workmanship the dread sword of Satanic power! He snaps it across his knee, as a man breaks the dry wood of a fagot, and casts it into the fire.

 

 

Beloved, no sin of a believer can now be an arrow mortally to wound him, no condemnation can now be a sword to kill him, for the punishment of our sin was borne by Christ, a full atonement was made for all our iniquities by our blessed Substitute and Surety.Who now accuseth?

 

Who now condemneth?

 

Christ hath died, yea rather, hath risen again. Jesus has emptied the quivers of hell, has quenched every fiery dart, and broken off the head of every arrow of wrath; the ground is strewn with the splinters and relics of the weapons of hell’s warfare, which are only visible to us to remind us of our former danger, and of our great deliverance.

 

Sin hath no more dominion over us. Jesus has made an end of it, and put it away forever. O thou enemy, destructions are come to a perpetual end.

 

Talk ye of all the wondrous works of the Lord, ye who make mention of his name, keep not silence, neither by day, nor when the sun goeth to his rest. Bless the Lord, O my soul.



12. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 12

Lord I Want to Be a Christian

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Saved by Grace

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《am Morgen》12. Juni

 

"・・・ man hat dich in einer Waage gewogen und zu leicht gefunden."

Daniel 5,27

 

Es ist gut, wenn wir uns recht oft auf der Waage des Wortes Gottes wiegen. Du wirst finden, dass es eine heilsame Übung ist, irgendeinen Psalm Davids zu lesen und dich beim Nachdenken über jeden einzelnen Vers zu fragen: „Kann ich dies auch von mir sagen? Habe ich jemals das Gleiche gefühlt wie David? War mein Herz je über die Sünde so gedemütigt und zerschlagen wie sein Herz, als er sei-ne Bußpsalmen schrieb? War meine Seele in der Anfechtung je so von Gottvertrauen erfüllt wie seine, als er die Gnade Gottes in der Höhle Adullam oder in der Burg zu Engedi pries? Habe ich jemals den heilsamen Kelch genommen und den Namen des Herrn angerufen?" Danach halte dir das Leben Christi vor Augen, und wenn du es Blatt für Blatt durchgehst, so frage dich, wie weit du Seinem Ebenbild gleichgeworden bist. Forsche nach, ob du den Geist der Sanftmut, der Demut und der Liebe hast, welchen Er beständig übte und offenbarte. Und dann schau in die Briefe, ob du in allem, was der Apostel von seinen inneren Erfahrungen spricht, mit ihm gehen kannst. Hast du wie er ausrufen müssen: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes!"? Hast du jemals diese Zerknirschung empfunden? Bist du dir als der Vornehmste unter den Sündern vorgekommen und als der Allergeringste unter allen Heiligen? Hast du je etwas von seiner Hingabe in dir verspürt? Könntest du in sein Bekenntnis nach Philipper 1,21 mit einstimmen: „Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn"? Wenn wir Gottes Wort als einen Prüfstein unseres geistlichen Zustandes lesen, dann haben wir allen Grund, oft innezuhalten und zu sprechen: Herr, ich fühle, dass ich noch nicht so weit gekommen bin, o bringe mich doch auch dahin! Schenke mir wahrhafte Reue, wie die, von der ich lese. Du bist ja nicht in die Welt gekommen, zu richten, sondern selig zu machen. Gib mir lebendigen Glauben, gib mir wärmere Begeisterung, entzünde mich mit feurigerer Liebe und gewähre mir die Gnade der Sanftmut. Mache mich Jesus ähnlicher. Lass mich nicht weiterhin zu leicht befunden werden, wenn ich auf der Waage des Heiligtums gewogen werde, damit ich nicht auch zu leicht befunden werde auf der Waage des Gerichts. „Denn so wir uns selber richten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom HERRN gezüchtigt, auf dass wir nicht samt der Welt verdammt werden." (1. Korinther 11,32).

 

《Morning By Morning》june 12

《Morning By Morning》June 12

 

“TEKEL; Thou art weighed in the balances, and art found wanting.”— Daniel 5:27

 

It is well frequently to weigh ourselves in the scale of God’s Word.

 

You will find it a holy exercise to read some psalm of David, and, as you meditate upon each verse, to ask yourself, “Can I say this? Have I felt as David felt? Has my heart ever been broken on account of sin, as his was when he penned his penitential psalms? Has my soul been full of true confidence in the hour of difficulty as his was when he sang of God’s mercies in the cave of Adullam, or in the holds of Engedi? Do I take the cup of salvation and call upon the name of the Lord?”

 

Then turn to the life of Christ, and as you read, ask yourselves how far you are conformed to his likeness. Endeavour to discover whether you have the meekness, the humility, the lovely spirit which he constantly inculcated and displayed.

 

Take, then, the epistles, and see whether you can go with the apostle in what he said of his experience.

 

Have you ever cried out as he did–“O wretched man that I am! who shall deliver me from the body of this death?” Have you ever felt his self-abasement?

 

Have you seemed to yourself the chief of sinners, and less than the least of all saints? Have you known anything of his devotion? Could you join with him and say, “For me to live is Christ, and to die is gain”?

 

If we thus read God’s Word as a test of our spiritual condition, we shall have good reason to stop many a time and say, “Lord, I feel I have never yet been here, O bring me here! give me true penitence, such as this I read of. Give me real faith; give me warmer zeal; inflame me with more fervent love; grant me the grace of meekness; make me more like Jesus. Let me no longer be found wanting,’ when weighed in the balances of the sanctuary, lest I be found wanting in the scales of judgment.”

 

“Judge yourselves that ye be not judged.”

《am Abend》Juni 12

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《am Abend》12. Juni

 

der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach dem Vorsatz und der Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt... " 2. Timotheus 1,9

 

Der Apostel spricht in der Zeitform der zweiten Vergangenheit von der Errettung zur Seligkeit als er sagt:,, der uns hat selig gemacht." Wer an Christus glaubt, ist selig. Er wird nicht als ein Mensch betrachtet, der auf Seligkeit hoffen darf und zuletzt selig werden kann, sondern er ist schon selig geworden. Die Seligkeit ist kein Segen, bei dem man erst auf dem Sterbebett froh wird und den man in der künftigen Heimat preist, sondern etwas, das wir jetzt erlangen und empfangen, das uns für jetzt verheißen ist und dessen wir uns jetzt erfreuen sollen. Der Christ ist in Gottes Augen vollkommen selig. Gott hat ihn zur Seligkeit bestimmt und dieser göttliche Vorsatz steht fest. Er ist auch selig, weil das Lösegeld für ihn bezahlt ist: „Es ist vollbracht!" war des Heilandes Ruf, ehe Er verschied. Der Gläubige ist auch vollkommen selig in seinem Bundesführer. Denn genauso wie er in Adam gefallen ist, so lebt er nun in Christus. Mit dieser vollständigen Erlösung geht eine heilige Berufung einher. Welche das Heil in Christus, dem Gekreuzigten, erlangen, die werden zur vorgesehenen Zeit durch die Kraft des Heiligen Geistes zur Heiligung berufen. Sie legen ihre Sünden ab und trachten danach, Christus ähnlich zu wer-den. Sie erwählen die Heiligung nicht aus Zwang, sondern aus dem Drang der neuen Natur, welche sie ebenso natürlich zur Freude an einem heiligen Leben führt, wie sie vorher an der Sünde ihre Lust hatten. Gott hat sie nicht erwählt oder berufen, weil sie heilig gewesen wären, sondern Er berief sie, auf dass sie sich heiligen ließen. Und die Heiligung ist die Schönheit, die Seine Arbeit in ihnen gewirkt hat. Die Vorzüge, welche wir in einem Gläubigen sehen, sind ebenso Gottes Werk, wie die Versöhnung selbst. So wird die Fülle der Gnade Gottes gar lieblich ans Licht gebracht. Die Seligkeit muss aus Gnaden sein, weil der Herr ihr Urheber ist. Welcher andere Grund, als lauter Gnade, kann Ihn bewogen haben, die Schuldigen selig zu machen? Die Seligkeit muss aus Gnade sein, weil der Herr so handelt, dass unsere eigene Gerechtigkeit auf ewig ausgeschlossen bleibt. Des Gläubigen Vorrecht ist eine gegenwärtige Erlösung, und der Beweis, dass er dazu berufen ist, ist ein heiliges Leben.

 

《Evening by Evening》june 12

《Evening by Evening》June 12

 

“Who hath saved us, and called us with an holy calling, not according to our works, but according to his own purpose and grace, which was given us in Christ Jesus before the world began, ”— 2 Timothy 1:9

 

The apostle uses the perfect tense and says, “Who hath saved us.”

 

Believers in Christ Jesus are saved. They are not looked upon as persons who are in a hopeful state, and may ultimately be saved, but they are already saved.

 

Salvation is not a blessing to be enjoyed upon the dying bed, and to be sung of in a future state above, but a matter to be obtained, received, promised, and enjoyed now.

 

The Christian is perfectly saved in God’s purpose; God has ordained him unto salvation, and that purpose is complete. He is saved also as to the price which has been paid for him: “It is finished” was the cry of the Saviour ere he died.

 

The believer is also perfectly saved in his covenant head, for as he fell in Adam, so he lives in Christ. This complete salvation is accompanied by a holy calling.

 

Those whom the Saviour saved upon the cross are in due time effectually called by the power of God the Holy Spirit unto holiness: they leave their sins; they endeavour to be like Christ; they choose holiness, not out of any compulsion, but from the stress of a new nature, which leads them to rejoice in holiness just as naturally as aforetime they delighted in sin.

 

God neither chose them nor called them because they were holy, but he called them that they might be holy, and holiness is the beauty produced by his workmanship in them. The excellencies which we see in a believer are as much the work of God as the atonement itself.

 

Thus is brought out very sweetly the fulness of the grace of God. Salvation must be of grace, because the Lord is the author of it: and what motive but grace could move him to save the guilty?

 

Salvation must be of grace, because the Lord works in such a manner that our righteousness is forever excluded. Such is the believer’s privilege–a present salvation; such is the evidence that he is called to it–a holy life.



13. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 13

I Heard the Voice of Jesus Say

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Near to the Heart of God

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《am Morgen》13. Juni

 

„Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind ..." Johannes 17,22

 

Schaue die außerordentliche Freigiebigkeit des Herrn Jesus an, denn Er hat uns alles geschenkt. Wenngleich schon der bloße Zins all dessen, was Er besitzt, eine ganze Welt von Engeln über alle Vorstellung reich gemacht hätte, so gab Er sich doch nicht zufrieden, bis dass Er Sein Eigentum uns zu Eigen gegeben hatte. Es wäre schon eine überaus überraschende Gnade gewesen, wenn Er uns gestattet hätte, die Brosamen Seiner Güte unter dem Tisch Seiner Gnade aufzulesen und zu essen. Aber was Er tut, will Er nicht nur halb tun. Er setzt uns zu sich an Seine Freudentafel, und teilt Sein Mahl mit uns. Hätte Er uns einen kleinen Anteil von Seinem königlichen Einkommen gewährt, so hätten wir Grund genug gehabt, Ihm unsere Liebe auf ewig zu schenken. Aber nein, Er will, dass Seine Braut so reich ist wie Er. Und Er begehrt keine Herrlichkeit und keine Hoheit zu besitzen, die sie nicht mit Ihm teilt. Er hat sich nicht mit etwas Geringerem begnügen wollen, als damit, dass wir Seine Miterben sein sollen und hat einem jeden von uns ein gleiches Erbteil zum Eigentum geschenkt. Er hat alle Seine Schätze in die Schatzkammer Seiner Brautgemeinde ausgeschüttet und hält alle Dinge gemeinsam mit Seinen Erlösten. Es ist kein Zimmer in Seinem Haus, dessen Schlüssel Er den Seinen vor-enthielte. Er gewährt ihnen volle Freiheit, alles, was Er hat, sich zum Eigentum zu nehmen. Er hat es gern, wenn sie mit Seinen Schätzen frei schalten und walten, und für sich behalten, so viel sie nur tragen können. Die unendliche Fülle Seiner Genügsamkeit steht dem Gläubigen so frei zur Verfügung, wie die Luft, die er atmet. Christus hält den Becher Seiner Liebe und Gnade dem Frommen an die Lippen und lässt ihn ohne Ende trinken. Denn wenn er den Becher leeren könnte, so wäre er ein willkommener Gast, aber auch so, wo er ihn nie und nimmer leerschöpfen kann, soll er nur weiter trinken in alle Ewigkeit, denn alles gehört ihm. Welchen stärkeren Beweis der Gemeinschaft können Erde und Himmel liefern?

„Ein Tröpflein von den Reben

der süßen Ewigkeit

kann mehr Erquickung geben,

als alle Herrlichkeit der Zeit."

 

《Morning By Morning》june 13

《Morning By Morning》June 13

 

“And the Spirit and the bride say, Come. And let him that heareth say, Come. And let him that is athirst come. And whosoever will, let him take the water of life freely.”— Revelation 22:17

 

Jesus says, “take freely.” He wants no payment or preparation. He seeks no recommendation from our virtuous emotions.

 

If you have no good feelings, if you be but willing, you are invited; therefore come! You have no belief and no repentance,–come to him, and he will give them to you. Come just as you are, and take “Freely,” without money and without price. He gives himself to needy ones.

 

The drinking fountains at the corners of our streets are valuable institutions; and we can hardly imagine any one so foolish as to feel for his purse, when he stands before one of them, and to cry, “I cannot drink because I have not five pounds in my pocket.”

 

However poor the man is, there is the fountain, and just as he is he may drink of it. Thirsty passengers, as they go by, whether they are dressed in fustian or in broadcloth, do not look for any warrant for drinking; its being there is their warrant for taking its water freely.

 

The liberality of some good friends has put the refreshing crystal there and we take it, and ask no questions.

 

Perhaps the only persons who need go thirsty through the street where there is a drinking fountain, are the fine ladies and gentlemen who are in their carriages.

 

They are very thirsty, but cannot think of being so vulgar as to get out to drink. It would demean them, they think, to drink at a common drinking fountain: so they ride by with parched lips.

 

Oh, how many there are who are rich in their own good works and cannot therefore come to Christ! “I will not be saved,” they say, “in the same way as the harlot or the swearer.” What! go to heaven in the same way as a chimney sweep.

Is there no pathway to glory but the path which led the thief there? I will not be saved that way. Such proud boasters must remain without the living water; but, “Whosoever will, let him TAKE THE WATER OF LIFE FREELY.”

《am Abend》Juni 13

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《am Abend》13. Juni

 

„Zweierlei bitte ich von dir; das wollest du mir nicht weigern, ehe ich denn sterbe: Abgötterei und Lüge lass ferne von mir sein ..." Sprüche 30,8/ „Verlass mich nicht, HERR! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!" Psalm 38,22

 

Hier treten uns zwei große Lehren entgegen: was wir missbilligen und was wir erbitten sollen. Der seligste Stand eines Christen ist auch sein heiligster Stand. Genauso wie die Wärme in der Nähe der Sonne am größten ist, so ist die größte Glückseligkeit da, wo wir Christus am nächsten sind. Kein Christ kann sich glücklich fühlen, wenn seine Blicke von Gott weg und auf weltliche Dinge hin gerichtet sind. Er findet keine Befriedigung, wenn seine Seele nicht freudig auf den Wegen Gottes geht. Die Welt kann anderswo Vergnügen finden, ein Christ nicht. Ich tadle gottlose Menschen nicht deshalb, weil sie ihren weltlichen Vergnügungen nachrennen. Warum auch? Lasst sie ihr Genüge haben. Es ist ja doch alles, was sie zu genießen haben. Eine gottselige Frau, die an ihrem unbekehrten Mann verzweifelte, war stets außerordentlich liebevoll zu ihm und sagte: „Ich fürchte, dass dies die einzige Welt ist, wo er noch glücklich sein kann und darum geht mein Sinnen und Trachten dahin, ihn darin so glücklich zu machen, wie es mir möglich ist." Aber Christen suchen ihre Freude in höheren Dingen, als im sinnlosen Geplänkel und in den sündhaften Freuden der Welt. Jedes nichtige Streben ist für wiedergeborene Seelen sehr gefährlich. Wir haben von einem Naturforscher gehört, der in eine Grube fiel, während er zu den Sternen hinaufschaute. Aber wie tief fallen die, die abwärts schauen. Ihr Fall ist schrecklich. Kein Christ fühlt sich ruhig, wenn seine Seele träge und sein Gott fern von ihm ist. Der wahre Christ ist jederzeit wohl geborgen, denn unerschütterlich fest steht sein Heil in Christus. Aber er darf sich nie einer sicheren Ruhe hinsichtlich seines Wachstums in der Heiligung und seiner Gemeinschaft mit Jesus hingeben, solange er hier unterwegs ist. Selten wagt sich der Satan an einen Christen, der nahe bei Gott lebt. Wenn der Christ sich von Gott entfernt, geistlich ermattet ist und sich an weltlichen Dingen zu sättigen sucht, dann glaubt der Teufel, dass der rechte Augenblick für ihn gekommen ist. Oft steht er Auge in Auge dem Kind Gottes gegenüber, das im Dienst des Meisters steht, aber der Kampf ist meistens kurz. Ach, schenke uns, Gott, die Gnade, dass wir in aller Demut vor Dir leben!

 

《Evening by Evening》june 13

《Evening by Evening》June 13

 

"Remove far from me vanity and lies."Proverbs 30:8"

O my God, be not far from me."--Psalm 38:21

 

Here we have two great lessons--what to deprecate and what to supplicate. The happiest state of a Christian is the holiest state.

 

As there is the most heat nearest to the sun, so there is the most happiness nearest to Christ. No Christian enjoys comfort when his eyes are fixed on vanity--he finds no satisfaction unless his soul is quickened in the ways of God.

 

The world may win happiness elsewhere, but he cannot. I do not blame ungodly men for rushing to their pleasures. Why should I?

 

Let them have their fill.

 

That is all they have to enjoy.

 

A converted wife who despaired of her husband was always very kind to him, for she said, "I fear that this is the only world in which he will be happy, and therefore I have made up my mind to make him as happy as I can in it."

 

Christians must seek their delights in a higher sphere than the insipid frivolities or sinful enjoyments of the world. Vain pursuits are dangerous to renewed souls.

 

We have heard of a philosopher who, while he looked up to the stars, fell into a pit; but how deeply do they fall who look down.

 

Their fall is fatal. No Christian is safe when his soul is slothful, and his God is far from him.

 

Every Christian is always safe as to the great matter of his standing in Christ, but he is not safe as regards his experience in holiness, and communion with Jesus in this life. Satan does not often attack a Christian who is living near to God.

 

It is when the Christian departs from his God, becomes spiritually starved, and endeavours to feed on vanities, that the devil discovers his vantage hour.

 

He may sometimes stand foot to foot with the child of God who is active in his Master's service, but the battle is generally short: he who slips as he goes down into the Valley of Humiliation, every time he takes a false step invites Apollyon to assail him. O for grace to walk humbly with our God!



14. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 14

None But Christ Can Satisfy

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Have I Grieved Thy Holy Spirit

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Have I Grieved Thy Holy Spirit

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《am Morgen》14. Juni

 

„Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet." Psalm 37,4

 

Der Sinn dieser Worte muss denen, die einem lebendigen Leben in der Gottseligkeit fern stehen, im höchsten Grade überraschend erscheinen, aber dem ernsten, gläubigen Christen sind sie weiter nichts als das Einschärfen einer erkannten Wahrheit. Das Leben des Gläubigen wird hier als Freude und Wonne in Gott beschrieben und wir werden in der Überzeugung bestätigt, dass die wahrhafte Gottes-furcht von Glück und Seligkeit überströmt. Gottlose Menschen und bloße Namenschristen sehen in ihrer Religiosität nie etwas Erfreuliches. Für sie ist dieselbe ein Sklavendienst, eine lästige Pflicht, eine Nötigung, aber nie und nimmer eine Freude und Erfrischung. Wenn sie sich überhaupt zum Christentum bekennen, so geschieht es entweder aus Eigennutz, weil sie hoffen, dadurch etwas zu gewinnen, oder aus Furcht, weil sie sich nicht trauen, anders zu handeln. Der Gedanke an Freude und Wonne in einem gottesfürchtigen Lebens-wandel ist den meisten Menschen etwas so Befremdliches, dass in ihrer Redeweise keine zwei Begriffe so weit auseinander gehen, wie die Worte „heiliges Leben" und „Glück". Aber solche Gläubige, die Jesus Christus kennen, wissen aus Erfahrung, dass Glückseligkeit und Glauben so innig miteinander verknüpft sind, dass auch die Pforten der Hölle sie nicht auseinander reißen können. Wer Gott von ganzem Herzen lieb hat, findet jederzeit, dass seine Wege liebliche Wege und alle seine Pfade voller Frieden sind. Solche Freude, solche Fülle der Wonne, solche überströmende Glückseligkeit entdecken die Heiligen in ihrem Herrn. Sie sind weit entfernt davon, Ihm aus bloßer Gewohnheit zu dienen und folgen Ihm freudig nach, obwohl alle Welt Seinen Namen schlimmer verabscheut als das Böse. Wir fürchten Gott nicht aus irgendwelchem Zwang, unser Glaube ist kein Gefängnis und unser Bekenntnis keine Kette. Wir werden nicht mit Gewalt zum heiligen Leben geschleppt und wir werden nicht wie Sklaven zu unserer Pflicht geknechtet. Nein, unser Gottvertrauen ist unser Vergnügen, unsere Hoffnung ist unsere Freude und unsere Pflicht ist unsere Lust. Freude und wahre Gottesfurcht sind miteinander verwachsen wie Wurzel und Blüte, so unzertrennbar wie Wahrheit und Gewissheit. Sie sind wahrlich wie zwei kostbare Juwele, die nebeneinander in einer goldenen Fassung schimmern. „Habe deine Lust an dem Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht."

 

《Morning By Morning》June 14

《Morning By Morning》June 14

 

“Delight thyself also in the LORD; and he shall give thee the desires of thine heart.”— Psalm 37:4

 

The teaching of these words must seem very surprising to those who are strangers to vital godliness, but to the sincere believer it is only the inculcation of a recognized truth.

 

The life of the believer is here described as a delight in God, and we are thus certified of the great fact that true religion overflows with happiness and joy. Ungodly persons and mere professors never look upon religion as a joyful thing; to them it is service, duty, or necessity, but never pleasure or delight.

 

If they attend to religion at all, it is either that they may gain thereby, or else because they dare not do otherwise. The thought of delight in religion is so strange to most men, that no two words in their language stand further apart than “holiness” and “delight.”

 

But believers who know Christ, understand that delight and faith are so blessedly united, that the gates of hell cannot prevail to separate them. They who love God with all their hearts, find that his ways are ways of pleasantness, and all his paths are peace.

 

Such joys, such brimful delights, such overflowing blessednesses, do the saints discover in their Lord, that so far from serving him from custom, they would follow him though all the world cast out his name as evil.

 

We fear not God because of any compulsion; our faith is no fetter, our profession is no bondage, we are not dragged to holiness, nor driven to duty. No, our piety is our pleasure, our hope is our happiness, our duty is our delight.

 

Delight and true religion are as allied as root and flower; as indivisible as truth and certainty; they are, in fact, two precious jewels glittering side by side in a setting of gold.

 

“‘Tis when we taste thy love,

Our joys divinely grow,

Unspeakable like those above,

And heaven begins below.”

《am Abend》Juni 14

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《am Abend》14. Juni

 

„Ja, HERR, wir, unsre Könige, unsre Fürsten und unsre Väter müssen uns schämen, dass wir uns an dir versündigt haben." Daniel 9,8

 

Ein tiefes Empfinden der Sünde und eine klare Sicht auf sie, ihre Hässlichkeit und die Strafe, die sie verdient, sollten uns vor den Thron Gottes niederwerfen. Als Christen haben wir gesündigt. Ach, dass dies wahr sein muss! Uns wurde solche Gnade erwiesen und wir sind dennoch undankbar gewesen. Wir sind privilegiert wie nur wenige und dennoch haben wir keine entsprechende Frucht entgegengebracht. Wer unter uns muss beim Rückblick auf die Vergangenheit nicht erröten, ob er auch schon lange im geistlichen Kampf die Waffen geführt hat? Was wir gesündigt haben in den Tagen, da wir noch nicht erneuert waren, das ist uns in Gnaden vergeben und vergessen. Auch wenn wir nicht mehr so gesündigt haben wie vorher, so haben wir doch gesündigt gegen das Licht und gegen die Liebe. Gegen das Licht, das unsere Seele durchdrungen hat und gegen die Liebe, die uns Glück geschenkt hat. Ach, wie grauenhaft ist das Sündigen einer versöhnten Seele! Ein nicht versöhnter Sünder sündigt unbedeutend im Vergleich zur Sünde eines von Gott Auserwählten, welcher Gemeinschaft mit Christus hatte und dessen Haupt an der Brust Jesu lag. Seht auf David! Viele werden von seinen Sünden re-den, aber ich bete darum, dass du auf seine Buße siehst und hörst, wie jedes seiner zerschlagenen Gebeine aus seinem schmerzerfüll-ten Bekenntnis herausseufzt! Achte auf seine Tränen, die auf den Boden niederströmen und auf die tiefen Seufzer, die den gedämpften Klang seiner Harfe begleiten! Wir sind abgeirrt, darum lasst uns den Geist der Buße suchen. Sieh auch auf Petrus! Wir reden viel von seiner Verleugnung Jesu. Bedenke, dass es von ihm heißt: „Er weinte bitterlich." (Lukas 22,62). Haben wir keine Verleugnungen unseres Herrn mit Tränen zu beklagen? Ach, all diese unsere Sünden vor und nach unserer Bekehrung würden uns an den Ort des unauslöschlichen Feuers verdammen, wäre nicht die unbeschränkte Gnade da, die uns ausgesondert und aus dem Feuer errettet hat. Meine Seele, beuge dich tief unter das Gefühl deiner natürlichen Sündhaftigkeit und bringe deinem Gott Anbetung. Bewundere die Gnade, die dich errettet, das Mitleid, das dich verschont und die Liebe, die dir vergibt!

 

《Evening by Evening》june 14

《Evening by Evening》June 14

 

"O Lord, to us belongeth confusion of face ... because we have sinned against thee."Daniel 9:8

 

A deep sense and clear sight of sin, its heinousness, and the punishment which it deserves, should make us lie low before the throne. We have sinned as Christians. Alas! that it should be so.

 

Favoured as we have been, we have yet been ungrateful: privileged beyond most, we have not brought forth fruit in proportion.

 

Who is there, although he may long have been engaged in the Christian warfare, that will not blush when he looks back upon the past

 

As for our days before we were regenerated, may they be forgiven and forgotten; but since then, though we have not sinned as before, yet wehavesinned against light and against love--light which has really penetrated our minds, and love in which we have rejoiced. 

 

Oh, the atrocity of the sin of a pardoned soul!

 

An unpardoned sinner sins cheaply compared with the sin of one of God's own elect ones, who has had communion with Christ and leaned his head upon Jesus' bosom.

 

Look at David! Many will talk of his sin, but I pray you look at his repentance, and hear his broken bones, as each one of them moans out its dolorous confession!

 

Mark his tears, as they fall upon the ground, and the deep sighs with which he accompanies the softened music of his harp!

 

We have erred: let us, therefore, seek the spirit of penitence. Look, again, at Peter! We speak much of Peter's denying his Master.

 

Remember, it is written, "He wept bitterly." Have we no denials of our Lord to be lamented with tears?

 

Alas! these sins of ours, before and after conversion, would consign us to the place of inextinguishable fire if it were not for the sovereign mercy which has made us to differ, snatching us like brands from the burning.

 

My soul, bow down under a sense of thy natural sinfulness, and worship thy God.

 

Admire the grace which saves thee--

the mercy which spares thee--

the love which pardons thee!



15. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 15

Sweet Peace, the Gift of God's Love

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Is My Name Written There

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《am Morgen》15. Juni

 

„Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen..." 1. Mose 21,6

 

Es ging weit über die Macht der Natur, ja, es war ganz gegen ihre Gesetze, dass die hochbetagte Sara noch mit einem Sohn erfreut werden sollte. So ist es auch dem normalen Lauf der Dinge entgegen, dass ich armer, hilfloser, elender Sünder, die Gnade erlangen soll, in meiner Seele den Geist des Herrn Jesus mit mir herumzutragen. Ich, der ich einst verzweifelte - und ich hatte wohl Grund dazu, denn meine Natur war so dürre und welk, so verödet und verflucht wie eine versengte Wüste - bin nun gewürdigt, Frucht zu bringen, sodass ich heilig werde. Mein Mund soll voll fröhlichen Lachens sein, um der seltenen, erstaunlichen Gnade willen, die ich vom Herrn empfangen habe. Denn ich habe Jesus gefunden, den verheißenen Samen, und Er ist mein auf ewig. Heute will ich dem Herrn, der meine Niedrigkeit angesehen hat, Siegespsalmen singen und Ihn in Lobgesängen erheben, denn: „Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn, mein Horn ist erhöht in dem Herrn. Mein Mund hat sich weit aufgetan über meine Feinde; denn ich freue mich Deines Heils." Ich möchte gern, dass alle, die von meiner großen Errettung aus der Hölle erfahren, mit mir vor Freude lachen. Ich möchte so gern mit meinem überschäumen-den Frieden meine Familie freudig überraschen. Ich möchte meine Freunde mit meiner stets wachsenden Fröhlichkeit entzücken und die Gemeinde der Heiligen mit meinem dankbaren Bekenntnis er-bauen. Ich möchte selbst der Welt einen Eindruck von der Freundlichkeit meiner alltäglichen Gespräche hinterlassen. Bunyan erzählt, dass „Barmherzigkeit" im Schlaf gelacht habe - kein Wunder, wenn sie von Jesus geträumt hat. Meine Freude soll hinter der ihrigen nicht zurückstehen, weil mein Freund der Gegenstand meines täglichen Sinnens und Denkens ist. Der Herr Jesus ist ein tiefes Freudenmeer. Meine Seele soll sich darin versenken, soll verschlungen werden von den Wogen der Freude, die Seine Nähe wachsen lässt. Sara schaute auf ihren Sohn Isaak und lachte vor übergroßem Entzücken, und alle ihre Freunde lachten mit ihr. Und du, meine Seele, schau hin auf Jesus. Fordere Himmel und Erde auf, sich mit dir in unaussprechlicher Freude zu freuen.

 

《Morning By Morning》june 15

《Morning By Morning》June 15

 

“And Sarah said, God hath made me to laugh, so that all that hear will laugh with me.”— Genesis 21:6

 

It was far above the power of nature, and even contrary to its laws, that the aged Sarah should be honoured with a son; and even so it is beyond all ordinary rules that I, a poor, helpless, undone sinner, should find grace to bear about in my soul the indwelling Spirit of the Lord Jesus.

 

I, who once despaired, as well I might, for my nature was as dry, and withered, and barren, and accursed as a howling wilderness, even I have been made to bring forth fruit unto holiness. Well may my mouth be filled with joyous laughter, because of the singular, surprising grace which I have received of the Lord, for I have found Jesus, the promised seed, and he is mine forever.

 

This day will I lift up psalms of triumph unto the Lord who has remembered my low estate, for “my heart rejoiceth in the Lord; mine horn is exalted in the Lord; my mouth is enlarged over mine enemies, because I rejoice in thy salvation.”

 

I would have all those that hear of my great deliverance from hell, and my most blessed visitation from on high, laugh for joy with me. I would surprise my family with my abundant peace; I would delight my friends with my ever-increasing happiness; I would edify the Church with my grateful confessions; and even impress the world with the cheerfulness of my daily conversation.

 

Bunyan tells us that Mercy laughed in her sleep, and no wonder when she dreamed of Jesus; my joy shall not stop short of hers while my Beloved is the theme of my daily thoughts.

 

The Lord Jesus is a deep sea of joy: my soul shall dive therein, shall be swallowed up in the delights of his society. Sarah looked on her Isaac, and laughed with excess of rapture, and all her friends laughed with her; and thou, my soul, look on thy Jesus, and bid heaven and earth unite in thy joy unspeakable.

《am Abend》Juni 15

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《am Abend》15. Juni

 

„Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf..." Offenbarung 3,7

 

Jesus ist der Hüter der Tore des Paradieses und jeder gläubigen Seele tut Er eine Tür auf, die weder Mensch noch Teufel wieder verschließen kann. Welche Freude ist es für uns, wenn wir erfahren, dass der Glaube an Ihn der goldene Schlüssel zu den Toren der ewigen Herrlichkeit ist! Trägst auch du, meine Seele, diesen Schlüssel in deinem Herzen oder verlässt du dich auf irgendeinen falschen Nachschlüssel, der dich am Ende im Stich lässt? Höre dies Gleichnis und denke darüber nach: Der große König bereitete ein Abendmahl und ließ seine Einladung an alle Welt ergehen und zugleich verkünden, dass niemand daran teilnehmen sollte als die, welche die schönsten unter den Blumen der Gegend mit sich brächten. Die menschlichen Geister kamen zu Tausenden herbei und liefen auf das Tor zu, und ein jeglicher brachte die Blume mit, die er nach seinem Sinn für die Königin des Gartens hielt, aber sie wurden in Scharen vom Angesicht des Königs hinweggetrieben und durften nicht zum Saal der Freuden eingehen. Etliche trugen in ihrer Hand den tödlichen Nachtschatten des Aberglaubens, oder die stolze Mohnblume einer frommen menschlichen Hierarchie, oder den Schierling der Selbstgerechtigkeit. Sie gefielen dem König aber alle nicht. Die Träger wurden zurückgewiesen und von den Perlentoren ausgeschlossen. Meine Seele, hast du wohl die Blume von Saron gepflückt? Trägst du die Rose aus dem Tal beständig in deinem Herzen? Wenn dem so ist, so komm herauf zu den Toren des himmlischen Jerusalems. Dort wirst du ihren Wert erkennen, denn du brauchst nur diese köstlichste aller Blumen zu zeigen, so öffnet dir der Türhüter die Tür. Er verwehrt dir keinen Moment den Eintritt, denn dieser Rose tut Er die Tür stets auf. Mit dieser Blume von Saron in der Hand findest du deinen Weg zum Thron Gottes. Sogar der Himmel besitzt nichts, was ihre strahlende Schönheit überböte, und von allen Blumen, die im Paradies blühen, ist keine, die mit der Rose aus dem Tal zu vergleichen wäre. Meine Seele, nimm die blutrote Rose Golgathas durch den Glauben in deine Hand, trage sie durch die Liebe, bewahre sie durch die Gemeinschaft und lass sie durch tägliche Wachsamkeit ganz dein eigen werden. Dann wirst du überaus selig sein über alle Freude, und glücklich über alle Vorstellung hinaus. O Jesus, sei auf ewig mein, mein Gott, mein Himmel, mein Alles!

 

《Evening by Evening》june 15

《Evening by Evening》June 15

 

“And to the angel of the church in Philadelphia write; These things saith he that is holy, he that is true, he that hath the key of David, he that openeth, and no man shutteth; and shutteth, and no man openeth;”— Revelation 3:7

 

Jesus is the keeper of the gates of paradise and before every believing soul he setteth an open door, which no man or devil shall be able to close against it.

 

What joy it will be to find that faith in him is the golden key to the everlasting doors.

 

My soul, dost thou carry this key in thy bosom, or art thou trusting to some deceitful pick-lock, which will fail thee at last? Hear this parable of the preacher, and remember it.

 

The great King has made a banquet, and he has proclaimed to all the world that none shall enter but those who bring with them the fairest flower that blooms.

The spirits of men advance to the gate by thousands, and they bring each one the flower which he esteems the queen of the garden; but in crowds they are driven from the royal presence, and enter not into the festive halls.

 

Some bear in their hand the deadly nightshade of superstition, or the flaunting poppies of Rome, or the hemlock of self- righteousness, but these are not dear to the King, the bearers are shut out of the pearly gates.

 

My soul, hast thou gathered the rose of Sharon? Dost thou wear the lily of the valley in thy bosom constantly? If so, when thou comest up to the gates of heaven thou wilt know its value, for thou hast only to show this choicest of flowers, and the Porter will open: not for a moment will he deny thee admission, for to that rose the Porter openeth ever.

 

Thou shalt find thy way with the rose of Sharon in thy hand up to the throne of God himself, for heaven itself possesses nothing that excels its radiant beauty, and of all the flowers that bloom in paradise there is none that can rival the lily of the valley.

 

My soul, get Calvary’s blood-red rose into thy hand by faith, by love wear it, by communion preserve it, by daily watchfulness make it thine all in all, and thou shalt be blessed beyond all bliss, happy beyond a dream. Jesus, be mine forever, my God, my heaven, my all.



16. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 16

God of Our Fathers

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The Light of the World Is Jesus

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《am Morgen》16. Juni

 

„Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen." Johannes 10,27-28

 

Der Christ sollte über Unglauben nie leichtfertig reden oder denken. Denn wenn ein Kind Gottes kein Vertrauen zu Gottes Liebe hat, zu Seiner Wahrheit, zu Seiner Treue, so muss Ihm das sehr missfallen. Wie können wir Ihn nur betrüben mit unseren Zweifeln an Seiner bewahrenden Gnade? Lieber Christ! Es läuft gegen alle Verheißung des wunderbaren Wort Gottes, dass du vergessen oder dem Verderben überlassen werden könntest. Wenn das möglich wäre, wie könnte Er getreu sein, der doch gesagt hat: „Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie denselben vergäße, so will ich doch dich nicht vergessen." (Jesaja 49,15). Was hätte denn die Verheißung noch für einen Wert: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer"? (Jesaja 54, 10). Wie stünde es um die Wahrhaftigkeit der Worte Christi: „Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer, denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen"? (Johannes 10,28). Wie stünde es mit der Lehre von der rechtfertigenden Gnade? Wenn ein einziges Kind Gottes verloren gehen könnte, so hätte sie allen Grund und Bo-den verloren. Wo bliebe die Wahrhaftigkeit Gottes, Seine Ehre, Seine Macht, Seine Gnade, Sein Bund, Sein Eid, wenn irgendeines von denen, die ihre Hoffnung auf Christi Blut bauen und auf Ihn ihr ganzes Vertrauen setzen, trotzdem verworfen werden könnte? O, verbannt diese ungläubige Furcht, die Gott so sehr verunehrt. Steh auf, erhebe dich aus dem Staub und kleide dich in das herrliche Gewand Seiner Gerechtigkeit! Denke daran, es ist sündhaft, an Seinem Wort zu zweifeln, worin Er dir verheißen hat, du werdest nie umkommen. O dass doch das ewige Leben, das in dir wohnt, sich in glaubensvoller Freudigkeit ausdrücken könnte!

„Ew'ges Leben willst Du geben mir zum sel'gen Gnadenlohn, Fürst der Ehren! Mein Begehren steht nach Dir, o Gottes Sohn!"

 

《Morning By Morning》june 16

《Morning By Morning》June 16

 

"And I give unto them eternal life, and they shall never perish."John 10:28

 

The Christian should never think or speak lightly of unbelief. For a child of God to mistrust his love, his truth, his faithfulness, must be greatly displeasing to him. How can we ever grieve him by doubting his upholding grace?

 

Christian! it is contrary to every promise of God's precious Word that thou shouldst ever be forgotten or left to perish.

 

If it could be so, how could he be true who has said, "Can a woman forget her sucking child, that she should not have compassion on the son of her womb?

 

Yea, they may forget, yet will I never forget thee." What were the value of that promise--"The mountains shall depart, and the hills be removed; but my kindness shall not depart from thee, neither shall the covenant of my peace be removed, saith the Lord that hath mercy on thee."

 

Where were the truth of Christ's words--"I give unto my sheep eternal life; and they shall never perish, neither shall any man pluck them out of my hand.

 

My Father, which gave them me, is greater than all; and no man is able to pluck them out of my Father's hand." Where were the doctrines of grace?

 

They would be all disproved if one child of God should perish. Where were the veracity of God, his honour, his power, his grace, his covenant, his oath, if any of those for whom Christ has died, and who have put their trust in him, should nevertheless be cast away?

 

Banish those unbelieving fears which so dishonour God. Arise, shake thyself from the dust, and put on thy beautiful garments.

 

Remember it is sinful to doubt his Word wherein he has promised thee that thou shalt never perish. Let the eternal life within thee express itself in confident rejoicing.

 

"The gospel bears my spirit up:

A faithful and unchanging God

Lays the foundation for my hope,

In oaths, and promises, and blood."

《am Abend》Juni 16

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《am Abend》16. Juni

 

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!" Psalm 27,1

 

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil". Hier ist ein persönlicher Anteil vorhanden: „mein Licht", „mein Heil". Die Seele ist sich dessen gewiss, und darum bezeugt sie es kühn. In die Seele wird bei der neu-en Geburt göttliches Licht als Vorläufer des Heils ausgegossen. Wo nicht genug Licht ist, um uns unsere Dunkelheit zu zeigen und uns ein Verlangen nach dem Herrn Jesus zu geben, da ist kein Beweis für eine Rettung. Nach der Bekehrung ist Gott unsere Freude, unser Trost, unser Führer, unser Lehrer und in jeder Hinsicht unser Licht: Er ist Licht in uns, Licht um uns, Licht, das von uns zurückgestrahlt wird, und Licht, das uns offenbart wird. Beachte wohl, es heißt nicht bloß, dass der Herr Licht gibt, sondern, dass Er das Licht ist. Es heißt auch nicht, dass Er das Heil gibt, sondern dass Er das Heil ist. Wer sich durch den Glauben Gott übereignet hat, hat alle Bundesgnaden in seinem Be-sitz. Nachdem diese Wahrheit uns zur Gewissheit geworden ist, führt uns unser Schriftwort die Folgerung, die sich daraus ergibt, in Form einer Frage zu Gemüte: „Vor wem sollte ich mich fürchten?" Eine Frage, die ihre eigene Antwort ist. Die Mächte der Finsternis brauchen wir nicht zu fürchten, denn der Herr, unser Licht, zerstört sie. Und vor der höllischen Verdammnis darf uns nicht grauen, denn der Herr ist unser Heil. Das ist eine ganz andere Herausforderung als die des ruhmreichen Goliaths, denn sie verlässt sich nicht auf die betrügerische Kraft eines fleischernen Arms, sondern auf die wahre Macht des allmächtigen ICH BIN. „Der Herr ist meines Lebens Kraft." (Psalm 27,1). Hier ist eine dritte leuchtende Wahrheit, die uns zeigt, dass des Sängers Hoffnung mit einer dreifachen Schnur geknüpft ist, die nicht reißen kann. Wir dürfen die Ausdrücke unseres Lobes häufen, wo der Herr Seine Gnadenwirkungen so reichlich über uns ausgießt. Unser Leben empfängt all seine Kraft von Gott, und wenn es Ihm wohlgefällt, uns stark zu machen, so vermögen alle Ränke des Widersachers nicht, uns zu schwächen. „Vor wem sollte mir grauen?" Diese kühne Frage schaut in die Zukunft, wie in die Gegenwart. „Wenn Gott für uns ist, wer mag wider uns sein?" (Römer 8,31).

 

《Evening by Evening》june 16

《Evening by Evening》June 16

 

“A Psalm of David. The LORD is my light and my salvation; whom shall I fear? the LORD is the strength of my life; of whom shall I be afraid?”— Psalm 27:1

“The Lord is my light and my salvation.”

 

Here is personal interest, “my light,” “my salvation;” the soul is assured of it, and therefore declares it boldly. Into the soul at the new birth divine light is poured as the precursor of salvation; where there is not enough light to reveal our own darkness and to make us long for the Lord Jesus, there is no evidence of salvation.

 

After conversion our God is our joy, comfort, guide, teacher, and in every sense our light: he is light within, light around, light reflected from us, and light to be revealed to us.

 

Note, it is not said merely that the Lord gives light, but that he is light; nor that he gives salvation, but that he is salvation; he, then, who by faith has laid hold upon God, has all covenant blessings in his possession.

 

This being made sure as a fact, the argument drawn from it is put in the form of a question, “Whom shall I fear?” A question which is its own answer.

 

The powers of darkness are not to be feared, for the Lord, our light, destroys them; and the damnation of hell is not to be dreaded by us, for the Lord is our salvation. This is a very different challenge from that of boastful Goliath, for it rests, not upon the conceited vigour of an arm of flesh, but upon the real power of the omnipotent I AM.

 

“The Lord is the strength of my life.”

 

Here is a third glowing epithet, to show that the writer’s hope was fastened with a threefold cord which could not be broken. We may well accumulate terms of praise where the Lord lavishes deeds of grace.

 

Our life derives all its strength from God; and if he deigns to make us strong, we cannot be weakened by all the machinations of the adversary.

 

“Of whom shall I be afraid?”

The bold question looks into the future as well as the present.

“If God be for us,” who can be against us, either now or in time to come?