Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



《Juni Kalender》

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17. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 17

Jesus Shall Reign Where'er the Sun

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Like A River Glorious

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《am Morgen》17. Juni

 

„Hilf, HERR! die Heiligen haben abgenommen, und der Gläubigen ist wenig unter den Menschenkindern." Psalm 12,2

 

Dieses Gebet ist an sich schon auffallend, denn es ist kurz, aber kernig, kräftig und kindlich. David war bekümmert, dass die Heiligen abgenommen hatten und es wenig Gläubige gab unter den Menschenkindern. Darum richtete er sein Herz im Gebet empor - weil die Geschöpfe ihn verließen, floh er zum Schöpfer. Offensichtlich fühlte er seine eigene Schwachheit, sonst hätte er nicht um Hilfe geschrien. Zugleich aber hatte er die aufrichtige Absicht, sich für die Sache der Wahrheit aufzumachen und für sie zu kämpfen, denn das Wort „Hilf" hat keinen Sinn, wenn wir nicht auch selbst tätig eingreifen. Es liegt in diesem kurzen Gebet aus zwei Worten eine große Offenheit, Deutlichkeit des Verlangens und Bestimmtheit des Ausdrucks, gewiss viel mehr als in den weitschweifigen Herzensergießungen mancher Christen. Der Psalmist geht mit einer wohldurchdachten Bitte geradewegs zu seinem Gott. Er weiß, was er sucht und wo er es sucht. Herr, lehre uns beten, wie David betete! Veranlassungen zu diesem Gebet finden sich oft. Es ist vortrefflich geeignet bei Anfechtungen der göttlichen Vorsehung, wenn schwergeprüfte Gläubige erfahren müssen, dass alle Helfer versagen. Ebenso finden Christen, die im Wort Gottes forschen, bei Zweifeln über diesen oder jenen Gegen-stand ihres Glaubens eine kräftige Hilfe, wenn sie den Heiligen Geist, den großen Lehrer, anrufen: „Hilf, Herr." Christliche Streiter dürfen bei inneren Kämpfen beim Gnadenthron um Unterstützung und Verstärkung flehen, und dieses Gebet dient ihnen dabei zum Vorbild für ihre Bitte. Arbeiter im himmlischen Acker können ebenfalls auf diesem Weg in Zeiten der Not Gnade und Belebung empfangen. Auch heilsbegierige Sünder können in Zweifeln und Ängsten diese kräftige Bitte ergehen lassen. „Hilf, Herr" eignet sich für Leben und Sterben, für Dulden und Kämpfen, für Freud und Leid. Unsere Hilfe finden wir allein bei Ihm, deshalb lasst uns nicht träge sein, Ihn anzurufen. Die Erhörung des Gebetes ist gewiss, wenn es aufrichtig in Jesu Namen dargebracht wird. Des Herrn Treue verbürgt es uns, dass Er die Seinen nicht verlässt. Seine nahe Verwandtschaft als unser Vater und Bräutigam Seiner Gemeinde stellt uns Seine Hilfe sicher. Die Hingabe Jesu ist ein Pfand aller Güte und Seine Verheißung steht fest: „Fürchte dich nicht, ich helfe dir."

 

《Morning By Morning》june 17

《Morning By Morning》June 17

 

"Help, Lord."

 

Psalm 12:1

 

The prayer itself is remarkable, for it is short, but seasonable, sententious, and suggestive. David mourned the fewness of faithful men, and therefore lifted up his heart in supplication--when the creature failed, he flew to the Creator.

 

He evidently felt his own weakness, or he would not have cried for help; but at the same time he intended honestly to exert himself for the cause of truth, for the word "help" is inapplicable where we ourselves do nothing.

 

There is much of directness, clearness of perception, and distinctness of utterance in this petition of two words; much more, indeed, than in the long rambling outpourings of certain professors.

 

The Psalmist runs straight-forward to his God, with a well-considered prayer; he knows what he is seeking, and where to seek it. Lord, teach us to pray in the same blessed manner.

 

The occasions for the use of this prayer are frequent. In providential afflictions how suitable it is for tried believers who find all helpers failing them. Students, in doctrinal difficulties, may often obtain aid by lifting up this cry of "Help, Lord," to the Holy Spirit, the great Teacher. Spiritual warriors in inward conflicts may send to the throne for reinforcements, and this will be a model for their request.

 

Workers in heavenly labour may thus obtain grace in time of need. Seeking sinners, in doubts and alarms, may offer up the same weighty supplication; in fact, in all these cases, times, and places, this will serve the turn of needy souls. "Help, Lord," will suit us living and dying, suffering or labouring, rejoicing or sorrowing. In him our help is found, let us not be slack to cry to him.

 

The answer to the prayer is certain, if it be sincerely offered through Jesus. The Lord's character assures us that he will not leave his people; his relationship as Father and Husband guarantee us his aid; his gift of Jesus is a pledge of every good thing; and his sure promise stands, 

《am Abend》Juni 17

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《am Abend》17. Juni

 

„Da sang Israel das Lied:, Brunnen, steige auf! Singet von ihm! Das ist der Brunnen, den die Fürsten gegraben haben; die Edlen im Volk haben ihn gegraben mit dem Zepter, mit ihren Stäben." 4. Mose 21, 17-18

 

Der Brunnen Beer in der Wüste war berühmt, weil er der Gegenstand einer Verheißung geworden war: „Das ist der Brunnen, davon der Herr zu Mose sagte: Sammle das Volk, ich will ihnen Wasser geben." Das Volk brauchte Wasser und es war ihm von seinem gnädigen Gott verheißen. Wir haben immer neue Zuflüsse der himmlischen Gnade nötig und im Bund hat sich der Herr verbürgt, uns alles zu schenken, was wir brauchen. Danach wurde der Brunnen der Anlass zu einem Danklied. Ehe noch das Wasser hervorrauschte, drängte die Glaubensfröhlichkeit das Volk zum Gesang. Und als die Kinder Israels die kristallklare Quelle emporsprudeln sahen, da wurde der Gesang und der Reigen immer fröhlicher und schallender. Gerade so sollten auch wir auf die Verheissungen Gottes vertrauen, uns im Voraus über die Aussicht auf die göttliche Erneuerung unserer Seelen freuen, und wenn sie uns zuteilwird, sollte unsere heilige Freude überströmen. Empfinden wir auch Durst? Dann wollen wir nicht murren, sondern singen. Geistlicher Durst ist schwer zu ertragen, aber wir brauchen ihn nicht zu ertragen, denn die Verheißung zeigt uns ja einen Brunnen. Darum wollen wir guten Mu-tes sein und uns nach ihm umsehen. Darüber hinaus war der Brunnen der Dreh- und Angelpunkt des betenden Verlangens: „Steig' herauf, o Brunnen." Was Gott sich verpflichtet hat, uns zu geben, danach müssen wir fragen, andernfalls zeigen wir, dass wir weder Verlangen danach noch Glauben haben. Lasst uns heute Abend darüber nachdenken, ob die Schrift, die wir gelesen haben, und unsere Andachtszeiten nicht nur leere Formalität sind, sondern ein Kanal der Gnade zu unseren Seelen. Möge doch Gott der Heilige Geist mit Seiner ganzen allmächtigen Kraft in uns arbeiten und uns mit aller reichen Gottesgnade erfüllen! Schließlich war der Brunnen auch ein Gegenstand persönlicher Anstrengung: „Die Edlen im Volke haben ihn gegraben, mit dem Zepter, mit ihren Stäben." Der Herr will, dass wir selbst tätig sind, wenn Er uns Gnadenerweisungen zuteilwerden lässt. Unsere Stäbe sind zum Graben im Sand nicht gut geeignet, trotzdem müssen wir sie gebrauchen, so gut wir nur irgendwie können. Das Gebet darf nicht vernachlässigt werden, unsere Versammlungen sollen wir nicht verlassen noch vergessen und die Heilsmittel dürfen wir nicht versäumen. Der Herr ist bereit, uns Seinen Frieden reichlich zu schenken, aber nicht auf dem Weg der Faulheit. Darum lasst uns untereinander ermahnen und er-muntern, Ihn zu suchen, der allein unsere Quelle frischen Wassers ist.

 

《Evening by Evening》june 17

《Evening by Evening》June 17

 

“Then Israel sang this song, Spring up, O well; sing ye unto it:”— Numbers 21:17

 

Famous was the well of Beer in the wilderness, because it was the subject of a promise: “That is the well whereof the Lord spake unto Moses, Gather the people together, and I will give them water.”

 

The people needed water, and it was promised by their gracious God. We need fresh supplies of heavenly grace, and in the covenant the Lord has pledged himself to give all we require.

 

The well next became the cause of a song. Before the water gushed forth, cheerful faith prompted the people to sing; and as they saw the crystal fount bubbling up, the music grew yet more joyous.

 

In like manner, we who believe the promise of God should rejoice in the prospect of divine revivals in our souls, and as we experience them our holy joy should overflow.

 

Are we thirsting? Let us not murmur, but sing. Spiritual thirst is bitter to bear, but we need not bear it–the promise indicates a well; let us be of good heart, and look for it.

 

Moreover, the well was the centre of prayer. “Spring up, O well.” What God has engaged to give, we must enquire after, or we manifest that we have neither desire nor faith.

 

This evening let us ask that the Scripture we have read, and our devotional exercises, may not be an empty formality, but a channel of grace to our souls. O that God the Holy Spirit would work in us with all his mighty power, filling us with all the fulness of God. Lastly, the well was the object of effort.

 

“The nobles of the people digged it with their staves.” The Lord would have us active in obtaining grace. Our staves are ill adapted for digging in the sand, but we must use them to the utmost of our ability.

 

Prayer must not be neglected; the assembling of ourselves together must not be forsaken; ordinances must not be slighted. The Lord will give us his peace most plenteously, but not in a way of idleness.

 

Let us, then, bestir ourselves to seek him in whom are all our fresh springs. 



18. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 18

Praise Him! Praise Him!

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In The Garden

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《am Morgen》18. Juni

 

heißt sein Name, und dein Erlöser, der Heilige in Israel, der aller „Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann, der HERR Zebaoth Welt Gott genannt wird." Jesaja 54,5

 

Jesus, der Erlöser, ist ganz und gar unser. Auf ewig! Alle Stellungen und Ämter Christi sind zu unseren Gunsten gehalten. Er ist Priester um unsertwillen, König um unsertwillen und Prophet um unsertwillen. Wo immer wir einem neuen Namen unseres Erlösers begegnen, wollen wir ihn uns zueignen, unter dem neuen Namen ebenso wie unter jedem anderen. Des Hirten Stecken und Stab, des Vaters Zuchtrute, des Herzogs Schwert, des Hohenpriesters Brustschild, des Königs Zepter, des Propheten Mantel, alles ist unser. Jesus besitzt keine Würde, die Er nicht zu unserer Erhebung gebrauchen will und kein Privileg, das Er nicht zu unserer Verteidigung nutzt. Die Fülle Seiner Gottheit ist unsere unerschöpfliche, unversiegbare Schatzkammer. Seine Menschwerdung, die Er um unsertwillen auf sich nahm, ist unser in all ihrer Vollkommenheit. Unser gnädiger Herr überträgt uns den reinen Glanz eines unbefleckten Wandels. Er schenkt uns die Anerkennung verdienende Wirksamkeit eines gottgeweihten Lebens und Er gewährt uns den Lohn eines kindlichen Gehorsams und einer treuen Arbeit. Er macht das makellose Kleid Seines Lebens zu unserer Decke der Herrlichkeit, die strahlenden Tugenden Seines Wesens zu unserem Schmuck und die übermenschliche Sanftmut Seines Todes zu unserer Ehre und Herrlichkeit. Er hinterlässt uns Seine Krippe, um daraus zu lernen, wie Gott zum Menschen herabkam und Sein Kreuz, um uns zu lehren, wie der Mensch zu Gott hinaufkommt. Alle Seine Gedanken, Gefühle, Taten, Worte, Wunder und Fürbitten waren für uns. Er ging den Leidensweg um unsertwillen und Er hat uns die ganze Frucht aller Mühe Seines Lebens als himmlisches Erbe verschrieben. Er gehört uns in diesem Augenblick ebenso wie zuvor und Er schämt sich nicht, sich selbst als unseren Herrn Jesus Christus zu bekennen. Und das, obwohl Er der einzige und herrliche Machthaber, der König aller Könige und der Herr aller Herren ist. Christus ist überall und immer unser Christus, dessen wir uns immer und ewig hoch erfreuen. O, meine Seele, nenne Ihn jetzt in dieser Stunde, in der Kraft des Heiligen Geistes „deinen Erlöser".

 

《Morning By Morning》JUNE 18

《Morning By Morning》June 18

 

“For thy Maker is thine husband; the LORD of hosts is his name; and thy Redeemer the Holy One of Israel; The God of the whole earth shall he be called.”— Isaiah 54:5

 

Jesus, the Redeemer, is altogether ours and ours forever. All the offices of Christ are held on our behalf.

 

He is king for us, priest for us, and prophet for us. Whenever we read a new title of the Redeemer, let us appropriate him as ours under that name as much as under any other.

 

The shepherd’s staff, the father’s rod, the captain’s sword, the priest’s mitre, the prince’s sceptre, the prophet’s mantle, all are ours. Jesus hath no dignity which he will not employ for our exaltation, and no prerogative which he will not exercise for our defence. His fulness of Godhead is our unfailing, inexhaustible treasure-house.

 

His manhood also, which he took upon him for us, is ours in all its perfection. To us our gracious Lord communicates the spotless virtue of a stainless character; to us he gives the meritorious efficacy of a devoted life; on us he bestows the reward procured by obedient submission and incessant service.

 

He makes the unsullied garment of his life our covering beauty; the glittering virtues of his character our ornaments and jewels; and the superhuman meekness of his death our boast and glory. He bequeaths us his manger, from which to learn how God came down to man; and his Cross to teach us how man may go up to God.

 

All his thoughts, emotions, actions, utterances, miracles and intercessions, were for us. He trod the road of sorrow on our behalf, and hath made over to us as his heavenly legacy the full results of all the labours of his life.

 

He is now as much ours as heretofore; and he blushes not to acknowledge himself “our Lord Jesus Christ,” though he is the blessed and only Potentate, the King of kings, and Lord of lords. Christ everywhere and every way is our Christ, forever and ever most richly to enjoy.

 

O my soul, by the power of the Holy Spirit! call him this morning, “thy Redeemer.”

《am Abend》Juni 18

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《am Abend》18. Juni

 

„Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten." Hohelied 5,1

 

Das Herz des Gläubigen ist der Garten Christi. Er hat diesen Garten mit Seinem teuren Blut erkauft und Er zieht darin ein und erhebt Anspruch auf ihn als Sein Eigentum. Ein Garten ist ein abgegrenzter Raum. Er ist kein offenes, freies Land und auch keine Wüste. Er ist von einer Mauer umgeben oder durch Hecken ringsum geschützt. Wie gern sehen wir doch die schützende Trennmauer zwischen der Gemeinde der Heiligen und der Welt erhöht und verstärkt. In einem Herzen, das noch fragen kann, wie weit es sich dieser Welt gleichstellen dürfe, ist der mächtige Strom der Gnade schon zu einem spärlichen Bächlein zusammengeschrumpft. Ein Garten ist eine Stätte und Heimat der Schönheit. Das unbebaute, wilde Land steht weit hinter ihm zurück. Der wahre Christ muss danach trachten, in seinem Wandel den rechtschaffensten Menschen voller Tugenden zu übertreffen, weil der Garten Christi die herrlichsten Blumen in der Welt hervorbringen sollte. Und selbst das Herrlichste ist da noch im-mer armselig im Vergleich zu dem, was Christus verdient. So wollen wir Ihm keine Schande machen mit verwelkenden und schädlichen Pflanzen. Die seltensten, reichsten, allerfeinsten Lilien und Rosen sollten an dem Ort blühen, den der Herr Jesus Sein eigen nennt. Der Garten ist eine Stätte fruchtbaren Wachstums. Die Heiligen sollen keine unentwickelten Pflänzchen bleiben. Sie sollen Blätter, Blüten und Knospen treiben. Wir müssen in der Gnade und in der Erkennt-nis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus wachsen. Wo Jesus der Gärtner und der Heilige Geist der Tau von oben ist, da sollte ein schnelles Wachstum stattfinden. Ein Garten ist auch eine Stätte lieb-licher Einsamkeit. So begehrt der Herr Jesus, dass wir unsere Seelen als einen Ort bewahren, an dem Er sich offenbaren kann, wie Er sich der Welt nicht offenbart. Ach, wenn doch die Christen mehr in der Stille lebten und ihre Herzen für ihren Herrn und Heiland besser bewahrten! Wir machen uns oft viele Sorgen und Mühe, dem Herrn zu dienen, wie Martha, sodass wir keinen Raum mehr für Seine Nähe haben und nicht zu Seinen Füßen sitzen, wie wir sollten. Der Herr gieße über uns den lieblichen Regen Seiner Gnade aus, um Seinen Garten an diesem Tag zu bewässern!

 

《Evening by Evening》june 18

《Evening by Evening》June 18

 

“I am come into my garden, my sister, my spouse: I have gathered my myrrh with my spice; I have eaten my honeycomb with my honey; I have drunk my wine with my milk: eat, O friends; drink, yea, drink abundantly, O beloved.”— Song of Solomon 5:1

 

The heart of the believer is Christ’s garden. He bought it with his precious blood, and he enters it and claims it as his own.

 

A garden implies separation. It is not the open common; it is not a wilderness; it is walled around, or hedged in.

 

Would that we could see the wall of separation between the church and the world made broader and stronger. It makes one sad to hear Christians saying, “Well, there is no harm in this; there is no harm in that,” thus getting as near to the world as possible.

 

Grace is at a low ebb in that soul which can even raise the question of how far it may go in worldly conformity. A garden is a place of beauty, it far surpasses the wild uncultivated lands.

 

The genuine Christian must seek to be more excellent in his life than the best moralist, because Christ’s garden ought to produce the best flowers in all the world. Even the best is poor compared with Christ’s deservings; let us not put him off with withering and dwarf plants.

 

The rarest, richest, choicest lilies and roses ought to bloom in the place which Jesus calls his own. The garden is a place of growth.

 

The saints are not to remain undeveloped, always mere buds and blossoms. We should grow in grace, and in the knowledge of our Lord and Saviour Jesus Christ. Growth should be rapid where Jesus is the Husbandman, and the Holy Spirit the dew from above.

 

A garden is a place of retirement. So the Lord Jesus Christ would have us reserve our souls as a place in which he can manifest himself, as he doth not unto the world.

 

O that Christians were more retired, that they kept their hearts more closely shut up for Christ! We often worry and trouble ourselves, like Martha, with much serving, so that we have not the room for Christ that Mary had, and do not sit at his feet as we should.

 

The Lord grant the sweet showers of his grace to water his garden this day.



19. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 19

Our blest Redeemer, ere He breathed

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Constantly abiding

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《am Morgen》19. Juni

 

“… und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab aus-zusprechen." Apostelgeschichte 2,4

 

Wie reich wären doch die Segnungen des heutigen Tages, wenn wir alle mit dem Heiligen Geist erfüllt würden. Es wäre ganz unmöglich, die unendliche Fülle von Früchten solcher Heiligung der See-le zu überschätzen. Leben, Trost, Licht, Reinheit, Kraft, Friede und noch so viele andere teure Gnadenschätze sind unzertrennlich mit der seligen Gegenwart des Heiligen Geistes verbunden. Mit heiligem Öl salbt Er das Haupt des Gläubigen, sondert ihn zum Priestertum der Heiligen aus und schenkt ihm Gnade, sein Amt recht zu verwalten. Als das einzige wahrhaft reinigende Wasser macht Er uns frei von der Gewalt der Sünde, heiligt uns zu einem göttlichen Leben und wirkt in uns das Wollen und das Vollbringen nach dem Wohlgefallen des Herrn. Als das Licht offenbarte Er uns zuerst unser Verderben, und jetzt offenbart Er an uns und in uns den Herrn Jesus und leitet uns auf den Weg der Gerechtigkeit. Erleuchtet von Seinen reinen, himmlischen Strahlen sind wir nun nicht mehr Finsternis, sondern Licht in dem Herrn. Wie ein Feuer reinigt Er uns von allem Schmutz. Er lässt unser geläutertes Wesen im hellen Glanz erstrahlen. Er ist die Opferflamme, durch welche wir imstande sind, unsere Seelen Gott zum lebendigen und wohlgefälligen Opfer völlig darzubringen. Als Tau vom Himmel beseitigt Er unsere Dürre und befruchtet unser Leben. O, wenn Er doch in dieser Morgenstunde recht reichlich auf uns herabkäme! Solcher Morgentau wäre ein lieblicher Tagesbeginn. Als eine Taube mit Flügeln sanfter Liebe schwebt Er über Seiner Kirche und über den Seelen der Gläubigen. Als der Tröster zerstreut Er die Sorgen und Zweifel, die den Frieden Seiner geliebten Kinder stören. Er steigt auf die Auserwählten herab, wie auf den Herrn im Jordan. Er gibt Zeugnis für ihre Kindschaft, indem Er in ihnen einen kindlichen Geist erweckt, durch den sie „Abba, lieber Vater!" rufen. Wie der Wind bringt Er den Lebensodem in die Menschen. Er weht, wohin Er will und bringt die belebende Wirkung, durch die die geistliche Schöpfung bewegt und erhalten wird. Der Herr gebe, dass wir die Gegenwart Seines Heiligen Geistes jetzt und jederzeit fühlen! „О Gott! Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht, und nimm Deinen Heiligen Geist nicht von mir!"

 

《Morning By Morning》june 19

《Morning By Morning》June 19

 

“And they were all filled with the Holy Ghost, and began to speak with other tongues, as the Spirit gave them utterance.”— Acts 2:4

 

Rich were the blessings of this day if all of us were filled with the Holy Ghost. The consequences of this sacred filling of the soul it would be impossible to overestimate.

 

Life, comfort, light, purity, power, peace; and many other precious blessings are inseparable from the Spirit’s benign presence. As sacred oil, he anoints the head of the believer, sets him apart to the priesthood of saints, and gives him grace to execute his office aright.

 

As the only truly purifying water he cleanses us from the power of sin and sanctifies us unto holiness, working in us to will and to do of the Lord’s good pleasure. As the light, he manifested to us at first our lost estate, and now he reveals the Lord Jesus to us and in us, and guides us in the way of righteousness.

 

Enlightened by his pure celestial ray, we are no more darkness but light in the Lord. As fire, he both purges us from dross, and sets our consecrated nature on a blaze.

 

He is the sacrificial flame by which we are enabled to offer our whole souls as a living sacrifice unto God. As heavenly dew, he removes our barrenness and fertilizes our lives.

 

O that he would drop from above upon us at this early hour! Such morning dew would be a sweet commencement for the day.

 

As the dove, with wings of peaceful love he broods over his Church and over the souls of believers, and as a Comforter he dispels the cares and doubts which mar the peace of his beloved. He descends upon the chosen as upon the Lord in Jordan, and bears witness to their sonship by working in them a filial spirit by which they cry Abba, Father.

 

As the wind, he brings the breath of life to men; blowing where he listeth he performs the quickening operations by which the spiritual creation is animated and sustained. Would to God, that we might feel his presence this day and every day.

《am Abend》Juni 19

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《am Abend》19. Juni

 

„Ach Herr, HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und ist kein Ding vor dir unmöglich "Jeremia 32,17

 

Genau zu der Zeit, als die Chaldäer Jerusalem belagerten, und Schwert, Hunger und Pestilenz das Land verwüstet hatten, wurde dem Propheten Jeremia von Gott der Befehl zugesandt, einen Acker zu kaufen. Er sollte sich das Eigentumsrecht an demselben durch eine schriftliche, mit Zeugenunterschrift und Siegel versehene Urkunde bestätigen lassen. Das war für einen verständigen Mann ein sonderbarer Kauf. Die Klugheit konnte so etwas nicht gut heißen, denn das hieß einen Besitz erwerben, an welchem der Käufer sich kaum erfreuen würde. Aber es reichte Jeremia aus, dass Gott ihm befohlen hatte, es zu tun, denn er wusste wohl, dass Gott an allen Seinen Kindern gerechtfertigt wird. Er dachte: „O Herr, mein Gott! Du kannst wohl schaffen, dass ich noch im Schatten der Rebe und des Feigenbaums in dem Erbe ruhe, das ich mir gekauft habe. Denn Du hast Himmel und Erde gemacht und Dir ist nichts unmöglich." Das gab den Knechten Gottes in alter Zeit eine so hohe Würde und Majestät, dass sie auf Gottes Auftrag hin Unternehmungen wagten, die die menschliche Vernunft als widersinnig und unausführbar verurteilte. Wenn Noah auf dem trockenen Land ein gewaltiges Schiff baut, wenn Abraham sich anschickt, seinen einzigen Sohn zu opfern, wenn Mose die Schmach Christi für größeren Reichtum erachtet als die Schätze Ägyptens, wenn Josua Jericho sieben Tage lang belagert, ohne den Gebrauch anderer Waffen als den Schall der Posaunen, so handeln sie alle nach Gottes Befehl. Sie handeln ganz entgegen den Geboten der menschlichen Vernunft, aber der Herr schenkt ihnen einen reichen Lohn als Frucht ihres gehorsamen Glaubens. Wollte Gott, wir hätten in dem Glaubensleben unserer Tage eine mächtigere Ausgießung dieses heldenmütigen Vertrauens auf Gott. Wenn wir uns mehr auf die unverhüllten Verheißungen unseres Bundesgottes verließen, so würde sich vor unseren Augen eine Welt voller Wunder auftun, die uns bis jetzt noch ganz fremd ist. Wir wollen das Gottvertrauen des Jeremia auch zu dem unsrigen machen - nichts ist unmöglich dem Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat.

 

《Evening by Evening》june 19

《Evening by Evening》June 19

 

“My beloved is mine, and I am his: he feedeth among the lilies.Until the day break, and the shadows flee away, turn, my beloved, and be thou like a roe or a young hart upon the mountains of Bether.”— Song of Solomon 2:16, 17

 

Surely if there be a happy verse in the Bible it is this–“My Beloved is mine, and I am his.” So peaceful, so full of assurance, so overrunning with happiness and contentment is it, that it might well have been written by the same hand which penned the twenty-third Psalm.

 

Yet though the prospect is exceeding fair and lovely–earth cannot show its superior–it is not entirely a sunlit landscape. There is a cloud in the sky which casts a shadow over the scene. Listen, “Until the day break, and the shadows flee away.”

 

There is a word, too, about the “mountains of Bether,” or, “the mountains of division,” and to our love, anything like division is bitterness. Beloved, this may be your present state of mind; you do not doubt your salvation; you know that Christ is yours, but you are not feasting with him.

 

You understand your vital interest in him, so that you have no shadow of a doubt of your being his, and of his being yours, but still his left hand is not under your head, nor doth his right hand embrace you.

 

A shade of sadness is cast over your heart, perhaps by affliction, certainly by the temporary absence of your Lord, so even while exclaiming, “I am his,” you are forced to take to your knees, and to pray, “Until the day break, and the shadows flee away, turn, my Beloved.”

 

“Where is he?” asks the soul. And the answer comes, “He feedeth among the lilies.” If we would find Christ, we must get into communion with his people, we must come to the ordinances with his saints.

 

Oh, for an evening glimpse of him! Oh, to sup with him tonight!



20. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 20

Have Thine Own Way, Lord!

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Jesus Calls Us

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《am Morgen》20. Juni

 

„Denn siehe, ich will befehlen und das Haus Israel unter alle Hei-den sichten lassen, gleichwie man mit einem Sieb sichtet, und kein Körnlein soll auf die Erde fallen." Amos 9,9

 

Jegliche Prüfung geschieht nur durch Gottes Befehl und Zulassung. Der Satan muss erst um Erlaubnis fragen, bevor er seine Hand an Hiob

unmittelbar das Werk des Himmels, denn unsere Schriftstelle sagt: legen darf. Ja, noch mehr, in gewissem Sinne sind unsere Siebungen „Ich will das Haus Israel sichten lassen." Satan mag wie ein Sklave das Sieb dabei halten, in der Hoffnung, das Korn zerstören zu können, aber die alles regierende Hand des Meisters vollbringt die Reinigung des Getreides durch eben dieselbe Behandlung, die nach dem Ver-langen des Feindes zerstörerisch sein sollte. Du wertvoller, aber heftig gesichteter Weizen aus dem Speicher des Herrn: Lass dich durch die selige Tatsache trösten, dass der Herr beides, Dreschflegel und Sieb, zu Seiner ewigen Ehre und zu deinem ewigen Gewinn benutzt. Der Herr Jesus wird ganz gewiss die Worfschaufel in Seiner Hand gebrauchen und das Gute von dem Bösen scheiden. Nicht alle gehören zu Israel, die von Israel stammen. Der Haufen auf dem Boden der Tenne ist noch kein gereinigtes Korn und darum muss alles mit der Worfschaufel geworfelt werden. Im Sieb tut das wirkliche Gewicht seine Wirkung. Hülsen und Spreu, die keinen Wert haben, muss der Wind wegblasen und nur das echte, reine Korn bleibt zurück. Seht auf die vollkommene Bewahrung, die der Weizen des Herrn erfährt. Auch das geringste Körnlein hat die Verheißung der Bewahrung. Gott selbst sichtet, und darum ist es etwas so Ernstes und Schreckliches. Er sichtet die Seinen an allen Orten, „unter allen Heiden". Er sichtet sie auf eine höchst wirksame Weise, gleichwie man mit einem Siebe sichtet" und trotzdem darf auch nicht das kleinste, leichteste, zusammengeschrumpfte „Körnlein auf die Erde fallen". Jeder einzel-ne Gläubige ist in den Augen des Herrn wertvoll. Ein Hirte verlöre nicht gern ein einziges Schäflein, ein Juwelier nicht einen einzigen Diamanten, eine Mutter nicht ein einziges Kind, ein Mensch nicht ein einziges Glied seines Leibes. Noch viel weniger gern verliert der Herr den Geringsten aus Seinem erwählten und erlösten Volk. Wie klein wir auch sein mögen, sind wir Gottes, dürfen wir uns unserer Bewahrung ins Jesus Christus erfreuen.

 

《Morning By Morning》june 20

《Morning By Morning》June 20

 

“For, lo, I will command, and I will sift the house of Israel among all nations, like as corn is sifted in a sieve, yet shall not the least grain fall upon the earth.”— Amos 9:9

 

Every sifting comes by divine command and permission. Satan must ask leave before he can lay a finger upon Job. Nay, more, in some sense our siftings are directly the work of heaven, for the text says, “I will sift the house of Israel.”

 

Satan, like a drudge, may hold the sieve, hoping to destroy the corn; but the overruling hand of the Master is accomplishing the purity of the grain by the very process which the enemy intended to be destructive. Precious, but much sifted corn of the Lord’s floor, be comforted by the blessed fact that the Lord directeth both flail and sieve to his own glory, and to thine eternal profit.

 

The Lord Jesus will surely use the fan which is in his hand, and will divide the precious from the vile. All are not Israel that are of Israel; the heap on the barn floor is not clean provender, and hence the winnowing process must be performed. In the sieve true weight alone has power. Husks and chaff being devoid of substance must fly before the wind, and only solid corn will remain.

 

Observe the complete safety of the Lord’s wheat; even the least grain has a promise of preservation. God himself sifts, and therefore it is stern and terrible work; he sifts them in all places, “among all nations”; he sifts them in the most effectual manner, “like as corn is sifted in a sieve”; and yet for all this, not the smallest, lightest, or most shrivelled grain, is permitted to fall to the ground.

 

Every individual believer is precious in the sight of the Lord, a shepherd would not lose one sheep, nor a jeweller one diamond, nor a mother one child, nor a man one limb of his body, nor will the Lord lose one of his redeemed people.

 

However little we may be, if we are the Lord’s, we may rejoice that we are preserved in Christ Jesus.

《am Abend》Juni 20

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《am Abend》20. Juni

 

„Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach." Markus 1,18

 

Als Simon und Andreas den Ruf Jesu vernahmen, folgten sie Ihm sofort willig und ohne Einwände nach. Wenn wir stets pünktlich und mit entschiedenem Eifer sogleich ausführen würden, was wir hören, oder die erste passende Gelegenheit richtig nutzten, dann müssten die Gnadenmittel, von denen wir Gebrauch machen, und die guten Bücher, die wir lesen, uns im Leben mit Gott außerordentlich fördern. Derjenige verliert sein Brot nicht mehr, der sich daran gemacht hat, es gleich ganz zu essen, und ebenso kann man dem den Segen der Lehre nicht mehr rauben, der sein Leben und seinen Wandel danach ausgerichtet hat. Viele Leser und Hörer des Wortes werden von demselben so bewegt, dass sie den Entschluss fassen, sich zu bessern. Aber ach! Der Vorsatz ist eine Blüte, die den Samen nicht aufgenommen hat und darum keine Frucht treibt. Erst warten sie, dann schwanken sie, letztendlich vergessen sie und gleichen so den Knospen, die in der Nacht der Reif überzieht. Wenn sie am Tag die Sonne bescheint tauen sie nur wieder auf, um in der nächsten Nacht ganz zu erfrieren. Der verhängnisvolle Morgen ist blutrot vom Mord der besten Entschlüsse. Es ist das Schlachthaus der Unschuldigen. Darum bitten wir ernstlich, dass du, lieber Leser, nicht nur lesen, sondern auch tun möchtest, was dir das Wort Gottes durch diese Zeilen ans Herz legt. Das Tun der Wahrheit ist die ertragreichste Lesart der-selben. Wenn dir, liebe Seele, beim Lesen dieser Zeilen irgendeine Pflicht aufs Gewissen fallen sollte, so eile und erfülle sie, ehe die hei-lige Glut von deiner Seele gewichen ist. Verlass lieber deine Netze und alles, was du hast, als dass du dem Ruf deines Meisters ungehorsam wirst. Gib dem Teufel keinen Spielraum durch deine Gleichgültigkeit! Eile, weil Eifer und Gelegenheit so glücklich zusammen-treffen! Lass dich nicht in deinen eigenen Netzen fangen, sondern zerreiße die Schlingen der Weltlichkeit und eile dahin, wo dich die Herrlichkeit ruft. Glücklich ist der Schreiber, dessen Worte solche Leser finden, die sogleich tun, was sie vernehmen. Möchte seine Ernte hundertfältig sein und seinem Herrn viel Ehre einbringen! Das wäre ein kostbarer Lohn, o Herr. Lass ihn Deinem Knecht zuteilwerden!

 

《Evening by Evening》june 20

《Evening by Evening》June 20

 

“And straightway they forsook their nets, and followed him.”— Mark 1:18

 

When they heard the call of Jesus, Simon and Andrew obeyed at once without demur.

 

If we would always, punctually and with resolute zeal, put in practice what we hear upon the spot, or at the first fit occasion, our attendance at the means of grace, and our reading of good books, could not fail to enrich us spiritually.

 

He will not lose his loaf who has taken care at once to eat it, neither can he be deprived of the benefit of the doctrine who has already acted upon it. Most readers and hearers become moved so far as to purpose to amend; but, alas! the proposal is a blossom which has not been knit, and therefore no fruit comes of it; they wait, they waver, and then they forget, till, like the ponds in nights of frost, when the sun shines by day, they are only thawed in time to be frozen again.

 

That fatal to-morrow is blood-red with the murder of fair resolutions; it is the slaughter-house of the innocents. We are very concerned that our little book of “Evening Readings” should not be fruitless, and therefore we pray that readers may not be readers only, but doers, of the word. The practice of truth is the most profitable reading of it.

 

Should the reader be impressed with any duty while perusing these pages, let him hasten to fulfil it before the holy glow has departed from his soul, and let him leave his nets, and all that he has, sooner than be found rebellious to the Master’s call.

 

Do not give place to the devil by delay! Haste while opportunity and quickening are in happy conjunction.

 

Do not be caught in your own nets, but break the meshes of worldliness, and away where glory calls you. Happy is the writer who shall meet with readers resolved to carry out his teachings: his harvest shall be a hundredfold, and his Master shall have great honour.

 

Would to God that such might be our reward upon these brief meditations and hurried hints. Grant it, O Lord, unto thy servant!



21. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 21

HOW SWEET THE NAME OF JESUS SOUNDS

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The Old Rugged Cross

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《am Morgen》21. Juni

 

„Du bist der Schönste unter den Menschenkindern, holdselig sind deine Lippen; darum segnet dich Gott ewiglich." Psalm 45,3

 

Das ganze Wesen des Herrn Jesus ist wie ein einziges kostbares Juwel und all Sein Wirken und Wandeln ist ein einziger vollendeter Siegelabdruck. Er ist ganz und gar vollkommen, nicht bloß in Seinen verschiedenen Teilen, sondern als ein herrliches, alles überstrahlendes Ganzes. Sein heiliger Charakter ist nicht eine wirre Masse von schönen Farben, nicht ein Haufen edler Steine, die ohne alle Ordnung und Sorgfalt aufeinander gelegt sind. Er ist ein Bild voller Schönheit und ein Brustschild voller Herrlichkeit. In Ihm ist alles was lieblich, was wohl lautet" am rechten Ort und dient sich gegenseitig zum Schmuck. Nicht ein einziger Charakterzug in Seinem herrlichen Wesen tritt auf Kosten der anderen hervor, sondern Er ist ganz und gar vollkommen und lieblich. O Jesus! Deine Macht, Deine Gnade, Deine Gerechtigkeit, Deine Zärtlichkeit, Deine Wahrheit, Deine Hoheit und Deine Unwandelbarkeit machen einen solchen Menschen, oder vielmehr solch einen Gott-Menschen aus, dass weder Himmel noch Erde je etwas Ähnliches gesehen haben. Deine Kindheit, Deine Ewigkeit, Deine Liebe, Dein Sieg, Dein Tod und Deine Unsterblichkeit sind alle zusammen in einen großen Prachtteppich verwoben, der weder Naht noch Risse hat. Du bist Wohlklang ohne Misston, Du bist vielfältig und doch nicht zerteilt, Du bist alles und doch nicht uneins. Genauso wie sich die Gesamtheit aller Farben zu einem herrlichen, harmonischen Regenbogen vereinen, so begegnen sich alle Schönheiten Himmels und der Erde in Dir und verschmelzen so wunderbar, dass nichts Dir gleich ist. Ja, wenn alle Tugenden der Alleredelsten zu einem Bündel zusammengebunden würden, so hielte es noch nicht einmal von Ferne den Vergleich mit Dir aus, Du Spiegel aller Vollkommenheit. Du bist mit dem heiligen Öl aus Myrrhen und Kezia gesalbt, das Dein Gott für Dich allein aufbewahrt hat. Dein Duft ist wie der heilige Weihrauch, den niemand, selbst nicht mit aller Apothekerkunst, mischen könnte. Jede Spezerei ist Wohlgeruch, aber das Ge-misch ist ein göttliches Meisterwerk.

„Höchste Schönheit, o,

entzünde Himmelslust in meiner Brust,

dass ich Dich nur köstlich finde,

O Du, aller Engel Lust!"

 

《Morning By Morning》june 21

《Morning By Morning》June  21

 

“Thou art fairer than the children of men: grace is poured into thy lips: therefore God hath blessed thee for ever.”— Psalm 45:2

 

The entire person of Jesus is but as one gem, and his life is all along but one impression of the seal. He is altogether complete; not only in his several parts, but as a gracious all-glorious whole.

 

His character is not a mass of fair colours mixed confusedly, nor a heap of precious stones laid carelessly one upon another; he is a picture of beauty and a breastplate of glory. In him, all the “things of good repute” are in their proper places, and assist in adorning each other. Not one feature in his glorious person attracts attention at the expense of others; but he is perfectly and altogether lovely.

 

Oh, Jesus! thy power, thy grace, thy justice, thy tenderness, thy truth, thy majesty, and thine immutability make up such a man, or rather such a God-man, as neither heaven nor earth hath seen elsewhere. Thy infancy, thy eternity, thy sufferings, thy triumphs, thy death, and thine immortality, are all woven in one gorgeous tapestry, without seam or rent.

 

Thou art music without discord; thou art many, and yet not divided; thou art all things, and yet not diverse. As all the colours blend into one resplendent rainbow, so all the glories of heaven and earth meet in thee, and unite so wondrously, that there is none like thee in all things; nay, if all the virtues of the most excellent were bound in one bundle, they could not rival thee, thou mirror of all perfection.

 

Thou hast been anointed with the holy oil of myrrh and cassia, which thy God hath reserved for thee alone; and as for thy fragrance, it is as the holy perfume, the like of which none other can ever mingle, even with the art of the apothecary; each spice is fragrant, but the compound is divine.

 

     “Oh, sacred symmetry! oh, rare connection

       Of many perfects, to make one perfection!

     Oh, heavenly music, where all parts do meet

 

       In one sweet strain, to make one perfect sweet!”

《am Abend》Juni 21

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《Evening by Evening》june 21

《am Abend》21. Juni

 

„Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der HERR kennt die seinen; und: Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen Christi nennt." 2. Timotheus 2,19

 

Der Grund, auf dem unser Glaube ruht, ist folgender: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit Ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu." (2. Korinther 5,19). Die großartige Tatsache, auf die sich der echte Glaube stützt, ist die: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns" (Johannes 1,14), und: „Christus hat einmal für unsere Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass Er uns Gott opferte." (1. Petrus 3,18). „Welcher unsere Sünden Selbst geopfert hat auf dem Holz." (1. Petrus 2,24). „Die Strafe liegt auf Ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden sind wir geheilt." (Jesaja 53,5). Der große Grundpfeiler der Hoffnung des Christen ist das stellvertretende Leben und Leiden Christi; das Opfer Christi für die schuldbeladenen Sünder. Indem Er für uns zur Sünde gemacht ist, können wir die Gerechtigkeit Gottes in Ihm werden. Dass Christus ein wahres, reines, versöhnendes und stellvertretendes Opfer dargebracht hat und dass die Seinen durch ihr Vertrauen auf Jesus das Siegel empfangen haben, das ist die Grund- und Haupttatsache des Evangeliums. Wenn dieser Grund abgetragen würde, was könnten wir tun? Aber er steht fest wie der Thron Gottes. Wir kennen ihn, wir bauen auf ihn, wir freuen uns über ihn und es ist unsere Freude, daran festzuhalten, darüber nachzudenken und ihn zu verkündigen. Währenddessen wünschen wir uns, aus Dankbarkeit für ihn, in allen unseren Lebensverhältnissen und unter allen Umständen unserer irdischen Wallfahrt, in Tätigkeit und Bewegung zu bleiben. Aufs Neue wird in unseren Tagen die Lehre von dem Sühnopfer Christi unmittelbar angegriffen. Die Menschen wollen sich keine Stellvertretung gefallen lassen. Sie knirschen mit den Zähnen bei dem Gedanken an das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt. Wir aber, die wir aus seliger Erfahrung den kostbaren Wert dieser Wahrheit kennen, wollen sie unaufhörlich und mutig verkündigen. Wir wollen sie weder ab-schwächen, noch verändern, noch ihr in irgendeiner Art und Weise Gewalt antun. Nur Christus allein, ein vollkommener Stellvertreter, der die Schuld der Menschen trägt und an ihrer statt leidet, ist unsere Losung. Das können, dürfen und wollen wir nicht loslassen. Denn trotz allen frechen Widerspruchs fühlen wir, dass dennoch „der feste Grund Gottes besteht".

 

《Evening by Evening》June 21

 

"The foundation of God standeth sure."

 

2 Timothy 2:19

 

The foundation upon which our faith rests is this, that "God was in Christ reconciling the world unto himself, not imputing their trespasses unto them."

 

The great fact on which genuine faith relies is, that "the Word was made flesh and dwelt among us," and that "Christ also hath suffered for sin, the just for the unjust, that he might bring us to God"; "Who himself bare our sins in his own body on the tree"; "For the chastisement of our peace was upon him, and by his stripes we are healed."

 

In one word, the great pillar of the Christian's hope is substitution.

 

The vicarious sacrifice of Christ for the guilty, Christ being made sin for us that we might be made the righteousness of God in him, Christ offering up a true and proper expiatory and substitutionary sacrifice in the room, place, and stead of as many as the Father gave him, who are known to God by name, and are recognized in their own hearts by their trusting in Jesus--this is the cardinal fact of the gospel.

 

If this foundation were removed, what could we do? But it standeth firm as the throne of God.

 

We know it; we rest on it; we rejoice in it; and our delight is to hold it, to meditate upon it, and to proclaim it, while we desire to be actuated and moved by gratitude for it in every part of our life and conversation.

 

In these days a direct attack is made upon the doctrine of the atonement. Men cannot bear substitution.

 

They gnash their teeth at the thought of the Lamb of God bearing the sin of man. But we, who know by experience the preciousness of this truth, will proclaim it in defiance of them confidently and unceasingly.

 

We will neither dilute it nor change it, nor fritter it away in any shape or fashion. It shall still be Christ, a positive substitute, bearing human guilt and suffering in the stead of men.

 

We cannot, dare not, give it up, for it is our life, and despite every controversy we feel that "Nevertheless the foundation of God standeth sure."



22. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 22

O God, Our Help in Ages Past

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Jesus Is All the World to Me

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《am Morgen》22. Juni

 

„Ja, den Tempel des HERRN wird er bauen und wird den Schmuck tragen und wird sitzen und herrschen auf seinem Thron, wird auch Priester sein auf seinem Thron, und es wird Friede sein zwischen den beiden." Sacharja 6,13

 

Christus ist selbst der Baumeister Seines geistlichen Tempels und Er hat ihn auf den Bergen Seiner unwandelbaren Liebe, Seiner all-Aber wie es beim Bau des Salomonischen Tempels war, so ist es auch mächtigen Gnade und Seiner untrüglichen Wahrhaftigkeit erbaut.

 

hier: Die Bausteine und Baustoffe müssen zubereitet werden. Da stehen wohl die „Zedern im Libanon", aber sie sind für den Bau noch nicht zugeschnitten. Sie sind nicht gefällt, nicht behauen, nicht zu Zedernbalken und Zedernsäulen verarbeitet, deren duftende Schönheit die Vorhöfe des Hauses des Herrn im Paradies froh macht. Da liegen noch die rohen Felsblöcke im Steinbruch. Sie müssen dort erst behauen und geglättet werden. Das alles ist Christi Werk. Die Gläubigen werden bearbeitet, abgeschliffen und bereit gemacht, ein jeder für seinen Platz im Tempel. Aber Christus beginnt und vollendet mit eigener Hand dieses Werk der Zubereitung. Prüfungen und Trübsale wirken keine Heiligung, wenn nicht Er sie dazu sendet. Unser Beten und Mühen kann uns nicht tüchtig machen für den Himmel ohne die Hand Jesu, der unsere Herzen nach Seinem Wohlgefallen um-wandelt. Wie man beim Bau des Salomonischen Tempels „keinen Hammer, noch Beil, noch irgendein Eisenzeug im Bauen hörte“, „weil alles völlig für den Ort bereit lag, für den es bestimmt war", so verhält es sich auch mit dem Tempel, den der Herr Jesus erbaut. Die Zubereitung geschieht ganz hier auf Erden. Wenn wir in den Himmel kommen, werden wir nicht mehr durch die Heiligung ausgesondert, nicht mehr durch Trübsal zubereitet, nicht mehr durch Leiden geglättet. Nein, hier müssen wir zugerichtet werden. All das vollendet Christus vorher, und wenn Er das getan hat, werden wir von einer liebevollen Hand über den Todesstrom befördert und zum himmlischen Jerusalem gebracht, um ewig als Pfeiler im Tempel unseres Herrn zu stehen.

„Jerusalem, Gottes Stadt, ist Christi Gemeine, die Gott Ihm erbauet hat aus edlem Gesteine."

 

《Morning By Morning》june 22

《Morning By Morning》June 22

 

“Even he shall build the temple of the LORD; and he shall bear the glory, and shall sit and rule upon his throne; and he shall be a priest upon his throne: and the counsel of peace shall be between them both.”— Zechariah 6:13

 

Christ himself is the builder of his spiritual temple, and he has built it on the mountains of his unchangeable affection, his omnipotent grace, and his infallible truthfulness. But as it was in Solomon’s temple, so in this; the materials need making ready.

 

There are the “Cedars of Lebanon,” but they are not framed for the building; they are not cut down, and shaped, and made into those planks of cedar, whose odoriferous beauty shall make glad the courts of the Lord’s house in Paradise.

 

There are also the rough stones still in the quarry, they must be hewn thence, and squared. All this is Christ’s own work. Each individual believer is being prepared, and polished, and made ready for his place in the temple; but Christ’s own hand performs the preparation-work.

 

Afflictions cannot sanctify, excepting as they are used by him to this end. Our prayers and efforts cannot make us ready for heaven, apart from the hand of Jesus, who fashioneth our hearts aright.

 

As in the building of Solomon’s temple, “there was neither hammer, nor axe, nor any tool of iron, heard in the house,” because all was brought perfectly ready for the exact spot it was to occupy–so is it with the temple which Jesus builds; the making ready is all done on earth.

 

When we reach heaven, there will be no sanctifying us there, no squaring us with affliction, no planing us with suffering. No, we must be made meet here–all that Christ will do beforehand; and when he has done it, we shall be ferried by a loving hand across the stream of death, and brought to the heavenly Jerusalem, to abide as eternal pillars in the temple of our Lord.

 

     “Beneath his eye and care,

       The edifice shall rise,

     Majestic, strong, and fair,

       And shine above the skies.”

《am Abend》Juni 22

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《am Abend》22. Juni

 

„Aber solches Noch einmal' zeigt an, dass das Bewegliche soll verwandelt werden, als das gemacht ist, auf dass da bleibe das Unbewegliche." Hebräer 12,27

 

Wir haben im gegenwärtigen Augenblick viele Dinge im Besitz, welche erschüttert werden können, und es steht einem Christen schlecht, viele solcher Besitztümer aufzuhäufen, denn unter diesem wechselnden Mond hat nichts bleibenden Bestand. Die Veränderlichkeit ist allen Dingen unauslöschlich aufgeprägt. Dennoch haben wir etwas, das nicht erschüttert werden kann - „das Unbewegliche".

 

Darüber wollen wir heute nachdenken, damit, wenn alles „Bewegliche" uns genommen würde, wir einen wahren Trost von dem Unbeweglichen empfangen, das da bleibt. Welche Verluste ihr auch je erfahren habt oder noch erleiden müsst, so freut euch doch über eure gegenwärtige Erlösung. Ihr steht unter Seinem Kreuz und vertraut ganz allein auf das teure Verdienst des kostbaren Blutes Jesu. Auf diesen Schatz der Erlösung in Ihm hat kein Steigen und Fallen der

Werte irgendeinen Einfluss. Zusammenbrechende Handelsbanken, Bankrotte und Verluste berühren ihn nicht im Geringsten. Dann bist du heute ein Kind Gottes. Gott ist dein Vater. Kein Wechsel der Um-stände kann dir dies rauben. Und wenn du auch durch äußere Verluste zum Bettler geworden bist und nichts mehr besitzt, so kannst du doch sagen: „Dennoch ist Er mein Vater. In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; darum will ich mich nicht kränken." (Johan-nes 14,2). Du besitzt einen anderen bleibenden Segen, nämlich die Liebe Jesu Christi. Er, der Gott und Mensch zugleich ist, liebt dich mit aller Macht Seines liebenden Wesens - und das ändert sich durch nichts. Der Feigenbaum mag nicht erblühen und die Herden des Feldes mögen aussterben. Es kümmert den Menschen nicht, der sin-gen kann: „Mein Freund ist mein, und ich bin sein." Unser bestes Teil und reichstes Erbe können wir nicht verlieren. Was auch für Trübsal kommt, seien wir männlich und stark! Zeigen wir, dass wir keine kleinen Kinder sind, die sich durch jedes Ereignis des unruhigen Stroms unserer Zeit umwerfen lassen. Unsere Heimat ist Immanuels Land, unsere Hoffnung ist über den Wolken, und deshalb ist sie ruhig wie das stille Meer. Auch wenn wir die Trümmer alles Irdischen sehen, freuen wir uns dennoch allezeit in dem Gott unseres Heils, denn die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, die Ihn fürchten.

 

《Evening by Evening》JUNE 22

《Evening by Evening》June 22

 

“And this word, Yet once more, signifieth the removing of those things that are shaken, as of things that are made, that those things which cannot be shaken may remain.”— Hebrews 12:27

 

We have many things in our possession at the present moment which can be shaken, and it ill becomes a Christian man to set much store by them, for there is nothing stable beneath these rolling skies; change is written upon all things.

 

Yet, we have certain “things which cannot be shaken,” and I invite you this evening to think of them, that if the things which can be shaken should all be taken away, you may derive real comfort from the things that cannot be shaken, which will remain.

 

Whatever your losses have been, or may be, you enjoy present salvation. You are standing at the foot of his cross, trusting alone in the merit of Jesus’ precious blood, and no rise or fall of the markets can interfere with your salvation in him; no breaking of banks, no failures and bankruptcies can touch that.

 

Then you are a child of God this evening. God is your Father. No change of circumstances can ever rob you of that.

 

Although by losses brought to poverty, and stripped bare, you can say, “He is my Father still. In my Father’s house are many mansions; therefore will I not be troubled.” You have another permanent blessing, namely, the love of Jesus Christ.

 

He who is God and Man loves you with all the strength of his affectionate nature—nothing can affect that. The fig tree may not blossom, and the flocks may cease from the field, it matters not to the man who can sing, “My Beloved is mine, and I am his.”

 

Our best portion and richest heritage we cannot lose. Whatever troubles come, let us play the man; let us show that we are not such little children as to be cast down by what may happen in this poor fleeting state of time.

 

Our country is Immanuel’s land, our hope is above the sky, and therefore, calm as the summer’s ocean; we will see the wreck of everything earthborn, and yet rejoice in the God of our salvation.



23. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 23

Give me Thy heart

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Shall We Gather At the River

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《am Morgen》23. Juni

 

„Ephraim mengt sich unter die Völker; Ephraim ist wie ein Kuchen, den niemand umwendet." Hosea 7,8

 

Ein Kuchen, den niemand umwendet, bleibt auf einer Seite unfertig. So blieb Ephraim in mancher Beziehung unberührt von der göttlichen Gnade. Und obwohl auf der einen Seite ein gewisser Gehorsam vorhanden war, so zeigt sich doch auf der anderen Seite viel Widerspenstigkeit. Meine Seele, ich bitte dich, siehe, ob es auch bei dir so ist! Bist du sorgfältig in dem, was Gottes ist? Hat dich die Gnade so ganz und gar durchdrungen, dass ihre Wirkung sich in all deinen Kräften, in deinen Werken, deinen Worten und deinen Gedanken offenbart? Geheiligt zu werden - Geist, Seele und Leib - sollte dein Streben und dein Flehen sein. Es darf nicht hier ein Schein heiligen Wesens und dort eine Herrschaft der Sünde an dir zum Vorschein kommen, sonst bist auch du wie ein Kuchen, den niemand wendet. Ein Kuchen, den niemand umwendet, verbrennt bald auf der dem Feuer zugewandten Seite. Und obwohl ein Mensch nie zu viel Gottesfurcht haben kann, so gibt es doch manche, die von einem ein-seitigen Feuereifer schwarz gebrannt sind. Oder sie sind zu Asche verbrannt durch die scheinheilige, pharisäische Zurschaustellung religiöser Leistungen, die ihrer Laune genehm sind. Der anmaßende Schein vorzüglicher Heiligkeit ist häufig mit dem gänzlichen Mangel aller lebendigen Gottesfurcht gepaart. Wer öffentlich als Heiliger auftritt, ist im hintersten Gemach seines Hauses ein Teufel. Tagsüber hantiert er im Mehl und nachts im Ruß. Der Kuchen, der auf einer Seite verbrannt ist, ist auf der anderen noch Teig. Wenn es mit mir so steht, o Herr, so wende mich um! Wende meine unheilige Natur zu dem Feuer Deiner Liebe hin und lass sie die himmlische Glut empfinden. Lass meine angebrannte Seite ein wenig abkühlen, sodass ich erfahre, wie es mir an aller Kraft und Wärme fehlt, sobald ich von Deiner göttlichen Flamme fern bin. Lass mich nicht wie einen geistlichen Doppelgänger befunden werden, sondern wie einen, der völlig unter dem mächtigen Einfluss der über alles waltenden Gnade steht. Denn das weiß ich: Wenn ich ein Kuchen bleibe, den niemand um-wendet, wenn ich nicht auf beiden Seiten die Wirkung Deiner Gnade erfahre, so werde ich für immer von jenem Feuer verzehrt, das nie verlischt.

 

《Morning By Morning》june 23

《Morning By Morning》June 23

 

“Ephraim, he hath mixed himself among the people; Ephraim is a cake not turned.”— Hosea 7:8

 

A cake not turned is uncooked on one side; and so Ephraim was, in many respects, untouched by divine grace: though there was some partial obedience, there was very much rebellion left.

 

My soul, I charge thee, see whether this be thy case. Art thou thorough in the things of God? Has grace gone through the very centre of thy being so as to be felt in its divine operations in all thy powers, thy actions, thy words, and thy thoughts?

 

To be sanctified, spirit, soul, and body, should be thine aim and prayer; and although sanctification may not be perfect in thee anywhere in degree, yet it must be universal in its action; there must not be the appearance of holiness in one place and reigning sin in another, else thou, too, wilt be a cake not turned.

 

A cake not turned is soon burnt on the side nearest the fire, and although no man can have too much religion, there are some who seem burnt black with bigoted zeal for that part of truth which they have received, or are charred to a cinder with a vainglorious Pharisaic ostentation of those religious performances which suit their humour.

 

The assumed appearance of superior sanctity frequently accompanies a total absence of all vital godliness. The saint in public is a devil in private. He deals in flour by day and in soot by night. The cake which is burned on one side, is dough on the other.

 

If it be so with me, O Lord, turn me! Turn my unsanctified nature to the fire of thy love and let it feel the sacred glow, and let my burnt side cool a little while I learn my own weakness and want of heat when I am removed from thy heavenly flame.

 

Let me not be found a double-minded man, but one entirely under the powerful influence of reigning grace; for well I know if I am left like a cake unturned, and am not on both sides the subject of thy grace, I must be consumed forever amid everlasting burnings.

《am Abend》Juni 23

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《am Abend》23. Juni

 

„Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung." Römer 8,23

 

Schon in dieser Welt sind die Heiligen Gottes Kinder, aber die Menschen erkennen nicht, dass es so ist, außer etwa an bestimmten moralischen Verhaltensweisen, den sichtbaren Früchten der Gerechtigkeit. Die Kindschaft ist hier noch nicht offenbar, die Kinder sind noch nicht öffentlich anerkannt. Bei den Römern konnte ein Mann ein Kind annehmen und es längere Zeit geheim halten. Es gab aber noch eine zweite, öffentliche Kindesannahme. Wenn das Kind vor die gesetzlichen Behörden gebracht wurde, nahm man ihm seine früheren Kleider ab, und der Vater, der es an Kindesstatt annahm, gab ihm Kleidung, wie es sich für seine neuen Standesverhältnisse schickte. „Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden." (1.Johannes 3,2). Wir sind noch nicht in den Schmuck gekleidet, welcher der königlichen Familie im Himmel zukommt. Wir tragen in diesem Fleisch und Blut genau das Gewand, das wir als Söhne Adams trugen. Aber wir wissen, dass, wenn Er erscheinen wird, welcher ist „der Erstgeborne unter vielen Brüdern", so „werden wir Ihm gleich sein, denn wir werden Ihn sehen, wie Er ist". Könnt ihr euch nicht vorstellen, dass ein Kind aus den untersten Kreisen der Gesellschaft, das ein römischer Senator an Kindesstatt angenommen hat, zu sich sagen könnte: „Ich sehne mich nach dem Tag, wo ich öffentlich als sein Kind anerkannt werde. Denn dann werde ich diese elenden Kleider ablegen und bekleidet werden, wie es sich in meinem vornehmen Stand gehört."? Glücklich über das, was es bereits erhalten hat sehnt es sich danach, in aller Fülle das zu bekommen, was ihm versprochen wurde. So ist es auch mit uns heute. Wir warten, bis wir unsere reinen Kleider anziehen dürfen und als Kinder Gottes offenbar werden sollen. Wir sind junge Edelleute und haben unseren Degen noch nicht empfangen. Wir sind junge Bräute und der Hochzeitstag ist noch nicht gekommen. Aber durch die Liebe, die unser Bräutigam uns erweist, werden wir mit innigem Verlangen nach dem Hochzeitstag erfüllt, an dem wir mit Ihm vereint werden sollen. Gerade unsere Seligkeit erweckt unsere Sehnsucht nach etwas Vollkommenem. Unsere Freude, als eine eingeengte Quelle, möchte gern wie ein isländischer Geysir aufwallen. Sie möchte sich bis zu den Wolken erheben. Und unser Geist seufzt in uns und sehnt sich nach einem weiteren, freieren Raum, damit er sich den Menschen offenbaren kann.

 

《Evening by Evening》june 23

《Evening by Evening》June 23

 

“And not only they, but ourselves also, which have the firstfruits of the Spirit, even we ourselves groan within ourselves, waiting for the adoption, to wit, the redemption of our body.”— Romans 8:23

 

Even in this world saints are God’s children, but men cannot discover them to be so, except by certain moral characteristics. The adoption is not manifested, the children are not yet openly declared.

 

Among the Romans a man might adopt a child, and keep it private for a long time: but there was a second adoption in public; when the child was brought before the constituted authorities its former garments were taken off, and the father who took it to be his child gave it raiment suitable to its new condition of life.

 

“Beloved, now are we the sons of God, and it doth not yet appear what we shall be.” We are not yet arrayed in the apparel which befits the royal family of heaven; we are wearing in this flesh and blood just what we wore as the sons of Adam; but we know that “when he shall appear” who is the “first-born among many brethren,” we shall be like him, we shall see him as he is.

 

Cannot you imagine that a child taken from the lowest ranks of society, and adopted by a Roman senator, would say to himself, “I long for the day when I shall be publicly adopted. Then I shall leave off these plebeian garments, and be robed as becomes my senatorial rank”? Happy in what he has received, for that very reason he groans to get the fulness of what is promised him.

 

So it is with us today. We are waiting till we shall put on our proper garments, and shall be manifested as the children of God. We are young nobles, and have not yet worn our coronets. We are young brides, and the marriage day is not yet come, and by the love our Spouse bears us, we are led to long and sigh for the bridal morning.

 

Our very happiness makes us groan after more; our joy, like a swollen spring, longs to well up like an Iceland geyser, leaping to the skies, and it heaves and groans within our spirit for want of space and room by which to manifest itself to men.



24. Juni morgens und abends


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《am Morgen》Juni 24

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Faith of Our Fathers

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《am Morgen》24. Juni

 

„Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk hat, und die Brüste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen sind, die das Wort Gottes hören und bewahren." Lukas 11,27-28

 

Es hegen manche mit einer großen Vorliebe die Vorstellung, es müsse für Maria etwas ganz besonders Erhebendes und Seliges gewesen sein, zu wissen, dass sie die Mutter des Herrn war. Sie setzen voraus, sie habe das herrliche Vorrecht genossen, in das Innerste Seines Herzens in einer Weise hineinzublicken, wie wir es nie hoffen und erwarten können. Es ist ein gewisser Schein von Wahrheit in dieser Annahme, aber kein heller. Es ist uns nicht bekannt, dass Maria mehr gewusst hätte als andere. Was sie wusste, das bewegte sie in ihrem Herzen, aber aus allem, was wir im Neuen Testament lesen, scheint nicht im Geringsten hervorzugehen, dass sie eine tiefere Glaubenserkenntnis besessen hätte, als die übrigen Jünger Christi. Alles, was sie wusste, können wir ebenso gut erkennen. Wunderst du dich darüber, wenn du das hörst? Hier ist eine Stelle, die es bezeugen kann: „Das Geheimnis des Herrn ist unter denen, die Ihn fürchten; und seinen Bund lässt Er sie wissen." (Psalm 25,14). Denkt an des Meisters Worte: „Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan." (Johannes 15,15). So selig enthüllt uns dieser göttliche Offenbarer alle Geheimnisse Seines Herzens, dass Er mit nichts zurückhält, was uns zum Segen dienen kann. Er fügt noch die folgende Zusicherung hinzu: „Wenn es nicht so wäre, so wollte ich es euch sagen." (Johannes 14,2). Offenbart Er sich uns heute nicht auf eine Weise, wie Er sich der Welt nie offenbart? Gera-de so ist es und darum wollen wir nicht ahnungslos ausrufen: „Selig ist der Leib, der Dich getragen hat" (Lukas 11,27), sondern wir wollen mit klarem Verstand Gott danken. Wir, die wir das Wort gehört haben und es in einem verständigen Herzen bewahren, haben erstens eine ebenso innige Gemeinschaft mit dem Heiland wie Seine Mutter

Maria und wir sind zweitens ebenso vertraut mit den Geheimnissen Seines Herzens, wie es von ihr angenommen werden kann. Es sind glückliche Seelen, die so bevorzugt sind!

 

《Morning By Morning》june 24

《Morning By Morning》June 24

 

“And it came to pass, as he spake these things, a certain woman of the company lifted up her voice, and said unto him, Blessed is the womb that bare thee, and the paps which thou hast sucked.But he said, Yea rather, blessed are they that hear the word of God, and keep it.”— Luke 11:27, 28

 

It is fondly imagined by some that it must have involved very special privileges to have been the mother of our Lord, because they supposed that she had the benefit of looking into his very heart in a way in which we cannot hope to do.

 

There may be an appearance of plausibility in the supposition, but not much. We do not know that Mary knew more than others; what she did know she did well to lay up in her heart; but she does not appear from anything we read in the Evangelists to have been a better-instructed believer than any other of Christ’s disciples.

 

All that she knew we also may discover. Do you wonder that we should say so? Here is a text to prove it: “The secret of the Lord is with them that fear him, and he will show them his covenant.”

 

Remember the Master’s words—”Henceforth I call you not servants; for the servant knoweth not what his Lord doeth: but I have called you friends; for all things that I have heard of my Father I have made known unto you.”

 

So blessedly does this Divine Revealer of secrets tell us his heart, that he keepeth back nothing which is profitable to us; his own assurance is, “If it were not so, I would have told you.” Doth he not this day manifest himself unto us as he doth not unto the world?

 

It is even so; and therefore we will not ignorantly cry out, “Blessed is the womb that bare thee,” but we will intelligently bless God that, having heard the Word and kept it, we have first of all as true a communion with the Saviour as the Virgin had, and in the second place as true an acquaintance with the secrets of his heart as she can be supposed to have obtained.

 

Happy soul to be thus privileged!

《am Abend》Juni 24

Morgen Abend Kalender
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《Evening by Evening》june 24

《am Abend》24. Juni

 

"Da fingen an Schadrach, Meschach und Abed-Nego und sprachen zum König Nebukadnezar: Es ist nicht nötig, dass wir dir darauf antworten. (...) Und wenn er’s nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden." Daniel 3, 16+18

 

Die Erzählung von dem männlichen Mut und der wunderbaren Befreiung der drei heiligen Kinder oder vielmehr Helden Gottes ist darauf angelegt, in unseren Gemütern Beständigkeit und Standhaftigkeit anzuregen. Wir sollen die Wahrheit unter der Gewalt der Ty-rannen und selbst in dem Rachen des Todes bezeugen. Aus ihrem Beispiel mögen besonders junge Christen lernen, sowohl in Sachen des christlichen Glaubens, als auch in Beziehung auf Handel und Wandel, nie ihr Gewissen zu verkaufen. Verliere lieber alles, als dass du deine Rechtschaffenheit verlierst, und wenn alles Übrige dahin ist, so bewahre dir ein reines Gewissen als den kostbarsten Schatz, der die Brust eines Sterblichen schmücken kann. Lass dich nicht vom Irrlicht der Politik leiten, sondern vom Polarstern der göttlichen Autorität. Halte auch unter allen Gefahren am Rechten fest. Wenn du keinen momentanen Vorteil siehst, wandle im Glauben und nicht im Schauen. Erweise Gott die Ehre, dass du auf Ihn vertraust, auch wenn es um deines guten Grundsatzes willen zu Verlusten kommt. Siehe, ob Er es dir schuldig bleiben wird! Siehe, ob Er nicht schon in diesem Leben Sein Wort an dir beweist: „Es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist und lässt sich daran genügen", und: „Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen." (Matthäus 6,33). Wenn es durch Gottes Vorhersehung geschehen sollte, dass dir deine Gewissenhaftigkeit Verlust einbringt, so wirst du erfahren, dass der Herr, der es dir nicht mit dem Silber irdischen Wohlergehens zurückgibt, Seine Verheißung mit dem Gold der himmlischen Freuden ausgleicht. Be-denke, dass eines Menschen Leben nicht aus dem Überfluss an dem besteht, was er besitzt. Ein Wesen ohne Falsch zu besitzen, ein Herz frei von Schuld zu haben, in Gunst und Gnade vor Gott zu stehen das sind größere Reichtümer, als die Goldgruben Ophirs einzubringen oder der Handel von Tyrus zu gewinnen vermochte. „Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Zank." (Sprüche 15,17). Ein paar Gramm Herzensruhe sind tausend Zentner Gold wert.

 

《Evening by Evening》June 24

 

“Shadrach, Meshach, and Abednego, answered and said to the king, O Nebuchadnezzar, we are not careful to answer thee in this matter.But if not, be it known unto thee, O king, that we will not serve thy gods, nor worship the golden image which thou hast set up.”— Daniel 3:16, 18

 

The narrative of the manly courage and marvellous deliverance of the three holy children, or rather champions, is well calculated to excite in the minds of believers firmness and steadfastness in upholding the truth in the teeth of tyranny and in the very jaws of death.

 

Let young Christians especially learn from their example, both in matters of faith in religion, and matters of uprightness in business, never to sacrifice their consciences. Lose all rather than lose your integrity, and when all else is gone, still hold fast a clear conscience as the rarest jewel which can adorn the bosom of a mortal.

 

Be not guided by the will-o’-the-wisp of policy, but by the pole-star of divine authority. Follow the right at all hazards. When you see no present advantage, walk by faith and not by sight.

 

Do God the honour to trust him when it comes to matters of loss for the sake of principle. See whether he will be your debtor! See if he doth not even in this life prove his word that “Godliness, with contentment, is great gain,” and that they who “seek first the kingdom of God and his righteousness, shall have all these things added unto them.”

 

Should it happen that, in the providence of God, you are a loser by conscience, you shall find that if the Lord pays you not back in the silver of earthly prosperity, he will discharge his promise in the gold of spiritual joy.

 

Remember that a man’s life consisteth not in the abundance of that which he possesseth. To wear a guileless spirit, to have a heart void of offence, to have the favour and smile of God, is greater riches than the mines of Ophir could yield, or the traffic of Tyre could win.

 

“Better is a dinner of herbs where love is, than a stalled ox and inward contention therewith.” An ounce of heart’s-ease is worth a ton of gold.