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Drei Tage und drei Nächte von Jesus



Kurze Einleitung

Pastor Ming-Dao Wang veröffentlichte am 5. März 1941 einen Artikel über "Drei Tage Und Drei Nächte Von Jesus". In dem Artikel brachte er an Hand der Versen aus der Bibel klar und deutlich die Tatsache zum Ausdruck, dass Jesus am Mittwoch, aber nicht am Freitag wie wir bislang geglaubt haben, begraben wurde. Bitte lesen Sie die folgenden schriftlichen Details. Vielen Dank!



Deutsche Übersetzung:  Frau Lynn Koh,

Datum: 06.06.2018


Drei Tage Und Drei Nächte von Jesus

 

Pastor Ming-Dao Wang veröffentlichte am 5. März 1941 einen Artikel über "Drei Tage Und Drei Nächte Von Jesus". In dem Artikel brachte er an Hand der Versen aus der Bibel klar und deutlich die Tatsache zum Ausdruck, dass Jesus am Mittwoch, aber nicht am Freitag wie wir bislang geglaubt haben, begraben wurde. Bitte lesen Sie die folgenden schriftlichen Details. Vielen Dank!

 

Aus Wikipedia, Wang Ming-Dao: https://en.wikipedia.org/wiki/Wang_Ming-Dao
 
Chinesischer Artikel: 「耶穌的三天三夜」
Englische Übersetzung: Ms. Esther Lee, Datum: 13.04.2018
Deutsche Übersetzung: Frau
Lynn Koh, Datum: 06.06.2018

Bemerkung: Um dem Leser Klarheit zu verschaffen, wurden zusätzliche Untertiteln den jeweiligen Abschnitten, hinzugeführt, die sich jedoch nicht in dem originalen Text befinde., hinzugeführt.

 

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Drei Tage Und Drei Nächte von Jesus

 

Die Prophezeiung

 

[Matthäus 12:38-40] Da sprachen einige der Pharisäer und Schriftgelehrten zu ihm: Meister, wir wollen ein Zeichen von dir sehen. Er antwortete: Eine böse und ehebrecherische Generation bittet um ein Zeichen! Aber es wird niemandem außer dem Zeichen des Propheten Jona gegeben werden. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines großen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. 

 

[Jona 1:17] Und der HERR gab einen großen Fisch, um Jona zu schlucken, und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches.

 

Die ersten zitierten Versen zeigten uns, dass Herr Jesus klar und deutlich prophezeit hatte: Er wurde drei Tage und drei Nächte begraben, so wie der Prophet Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines Fisches war. Und Er wies auch darauf hin, dass dies das einzige Wunder war, das Er dieser bösen, ehebrecherische Generation gab. Dennoch gemäß dem, was wir bislang gelernt haben: Der Herr Jesus wurde am Freitag gekreuzigt und war am Sonntagmorgen auferstanden, würde Jesus dann nicht lang genug begraben wie er selbst vorausgesagt hatte, denn Freitag Nacht, Samstag und Samstag Nacht waren insgesamt nur zwei Nächte und ein Tag. Diese Art der Tagesberechnung gilt nur 50% von der, was Er vohergesagt hatte. Ging die Prophezeiung Jesus nicht in Erfüllung? Oder zeichneten die Aposteln die Ereignisse der Begrabung und Auferstehung von Jesus falsch auf?

 

Die Prophezeiung vom Herrn Jesus über die genaue Zeitspannung von der Begrabung bis zur Auferstehung darf nicht fehlschlagen. Weil, wenn dies passiert würde, wir nicht mehr an Ihn glaubn könnten. Denn, wenn das einzige Wunder, das Er dieser bösen und ehebrecherischen Generation gab, nicht vollbracht werden könnte, womit könnte man noch beweisen, dass Er der Sohn Gottes ist?

 

Selbst wenn der Bericht der Jünger leicht irreführend war, würden sie doch bestimmt nicht drei Tage und drei Nächte in nur einen Tag und zwei Nächte verwandeln. Was verursacht diese große Diskrepanz? Was lief bei der Tagesberechnung falsch? Wenn man die biblischen Details sorfällig durchliest, wird einem klar sein, dass sowohl die Prophezeiung Jesus als auch die Aufzeichnung der Jünger Jesus wahrhaftig erfüllt wurden und fehlerfrei waren. Jesus sagte voraus, dass Er drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde begraben werden wurde. Die Abschriften seiner Jünger zeigten auch genau drei Tage und drei Nächte von der Zeit an, in der Er begraben wurde, bis er auferstanden war. Die Zeit darf nicht mehr oder weniger sein. Die Tagesberechnung der Begrabung und Auferstehung von zwei Nächten und einem Tag wurde nicht in der Bibel berichtet, sondern später von Menschen verrechnet.

 

Die Annahme der Zeitberechnung

Manche Leute erklären widerwillig, dass drei Tage und drei Nächte nicht genau 72 Stunden sein müβten, solange man Teile von drei ganzen Tagen belegen könnte. In diesem Fall wurde Jesus Ende Freitag begraben; der Samstag war der ganze Tag, wo Er unter der Erde war und stieg am Sonntagmorgen auf. Diese Art und Weise der Zeitberechnung ist leider zu unbeständig. Andere meinen, dass der Tag, an dem Jesus begraben wurde, der erste Tag sein sollte; der zweite Tag sollte der Tag sein, wo Jesus den ganzen Tag auf der Erde war, dann sollte der auferstandene Tag der dritte Tag sein. Alle zusammen addieren dann ist drei Tage, oder? All diese Erklärungen scheinen jedoch ziemlich widerstrebend zu sein. Ein sorgfältiges Lesen in der Bibel zeigt, dass diese Erklärungen mit dem Bericht in der Bibel nicht im Einklang stehen. Das alte Testament schrieb ausdrücklich: "Jetzt hat der HERR einen großen Fisch zur Verfügung gestellt, um Jona zu schlucken, und Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches". Herr Jesus wies uns ebenfalls deutlich auf: "Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines großen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein". Es muss also drei Tage und drei Nächte sein; nicht mehr und nicht weniger. Niemand würde drei Tage und drei Nächte für nur einen Tag und zwei Nächte akzeptieren.

 

Erläuterung zu unterschiedlichen Sabbaten

Man fragt sich, ob Beweise vorliegen, die auf einen Freitag als den Tag der Kreuzigung Jesus hinweisen. Sicher würden manche Leute sagen: "War nicht der Sabbat der Tag nach der Kreuzigung Jesus? Wenn der nächste Tag Sabbat wäre, dann müsste Jesus doch ja am 6. Tag der Woche gekreuzigt werden (der 6.Tag ist zugleich der Freitag)". Dieser Denkweise liegt vermutlich das Missverständnis der Tagesberechnung zugrunde. Der folgende Tag nach der Kreuzigung Jesus war wirklich ein Sabbat, aber es war nicht der behauptete Sabbat, der regelmäβig auf den   7. Tag der Woche fiel, sondern der Passah-Sabbat. Im Evangelium stellte Johannes dar: "Jetzt war es der Tag der Vorbereitung, und am nächsten Tag war ein besonderer Sabbat. Weil die jüdischen Führer nicht wollten, dass die Körper während des Sabbats an den Kreuzen hängen blieben, baten sie Pilatus, die Beine der Gefangenen zu zerbrechen und die Leichen zu entfernen."[Johannes 19:31]. In der Schrift zeigte Johannes deutlich, dass nach der Kreuzigung Jesus ein Sabbat kam, der aber kein gewöhnlicher Sabbat war, sondern ein hoher Sabbat. Dieser Sabbat war das jährliche Passahfest und das Fest der ungesäuerten Brote. Die Gesetze im alten Testament beschrieben: "Am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend ist des HERRN Passah. Und am fünfzehnten desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote des HERRN; da sollt ihr sieben Tage ungesäuertes Brot essen. Der erste Tag soll heilig unter euch heißen, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun."[3. Mose 23:5-7]

 

Die Mehrheit der Gläubigen wussten nur, dass der 7. Tag in der Woche der Sabbat war, weil an diesem Tag keine Arbeit verrichtet werden durfte. Jedoch, wie der Sabbat am 7. Tag, durfte man ebnfalls nicht an allen anderen Festen des Herrn arbeiten. In 3. Mose 23 sind diese Feste des Herrn mit vorgeschriebenen Daten beschrieben,an denen die Israeliten am Sabbat ruhen und keine Arbeit verrichten sollten: Am ersten und siebten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, das am 15. des ersten Monats fällt (vs 6-8), der Pfingsten am 1. des siebten Monats (vs 21), der 1. des siebten Monats (vs 24-25), der Versöhnungstag am 10. des siebten Monats (vs 27-32), und am ersten und achten Tag des Laubhüttenfestes, das am 15. des siebten Monats fällt. (vs 34-36). Nach diesem Gesetz müssen die Israeliten ruhen, deshalb werden diese Feste auch Sabbat genannt.

 

Jesus wurde am Vorbereitungstag, also den Tag vor dem Passahfest, gekreuzigt. Der nächste Tag war Passah und das Fest der ungesäuerten Brote, das selbstverständig auch ein Sabbat war. Diejenigen, die behaupteten, dass Jesus am Freitag gekreuzigt wurde, betrachtetn auch das Fest der ungesäuerten Brote als einen Sabbat. Aber sie waren der Meinung, dass dieser besondere Tag, nach ihrer Berechnung, gerade in jenem Jahr auf den Sabbat eines 7. Tages fallen sollte; Also ein Fest des Sabbats und der Sabbat des 7. Tages fielen nach ihrer Fehlberechnung am selben Tag. In diesem Zusammenhang müsste der Vorbereitungstag der 6. Tag der Woche sein (das war Freitag). So ist die Theorie der Kreuzigung Jesus am Freitag entstanden und damit auch der Begriff "Karfreitag".

 

Beziehung zwischen des Geschehens und der Daten der Sabbate

Auf die Frage "War der nächste Tag nach der Kreuzigung Jesus der Sabbat eines 7. Tages?" erhält man gemäβ folgenden Stellen aus den zwei Schriften der Evangelien eine klare Antwort "Nein":

 

[Markus 15:42] Es war der Tag der Vorbereitung (also der Tag vor dem Sabbat). Als sich der Abend näherte, ging Joseph von Arimathäa, ein prominentes Mitglied des Rates, der selbst auf das Reich Gottes wartete, mutig zu Pilatus und fragte nach Jesus Leichnam ...

 

 [Markus 15:46] Und Joseph kaufte ein Leinentuch, nahm den Leichnam ab, wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein aus dem Felsen gehauenes Grab. Dann rollte er einen Stein gegen den Eingang des Grabes. Maria Magdalena und Maria, die Mutter von Joseph, sahen, wo er lag.

 

[Markus 16:1] Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena, und Maria, die Mutter Jakobs, und Salome Gewürze, damit sie Jesus Leiche salben.

 

[Lukas 23:50-56] Nun war da ein Mann namens Joseph, ein Mitglied des Rates, ein guter und aufrechter Mann, 51 der ihrer Entscheidung und Tat nicht zugestimmt hatte. Er kam aus der judäischen Stadt Arimathea, und er selbst wartete auf das Reich Gottes. 52 Er ging zu Pilatus und fragte nach Jesus Leichnam. 53 Dann nahm er es herunter, wickelte es in Leinentuch und legte es in ein in den Felsen geschnittenes Grab, in das noch niemand gelegt worden war. Es war der Tag der Vorbereitung, und der Sabbat sollte beginnen. 55 Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren, folgten Joseph und sahen das Grab und wie sein Körper darin lag. 56 Dann gingen sie nach Hause und bereiteten Gewürze und Parfums vor. Aber sie ruhten am Sabbat im Gehorsam gegenüber dem Gebot.

 

Diese beiden Schriften verdeutlichen, dass die zwei verschiedenen Sabbate nicht am selben Tag stattfanden. Wenn man ohne besondere Beachtung die Darstellung von Markus und Lukas liest, scheint es gegensätzlich zu sein. Denn laut Beschreibung Markus sollte dieses Geshehen am 16. Tag des ersten Monats stattfinden, da er bemerkte "Als der Sabbat zu Ende war", kauften die Frauen Gewürze, "damit sie Jesus Körper salben". Aber Lukas schrieb: "Dann gingen sie nach Hause und bereiteten Gewürze und Salben vor. Aber sie ruhten am Sabbat in Gehorsam gegenüber dem Gebot". Kauften die Frauen vor order nach dem Sabbattag Gewürze ? Sollte man behaupten, dass es in jenem Jahr war, wo der 15. des ersten Monats zufällig auch an den 7. Tag der Woche fiel, dann trafen sich widerspechend zwei unterschiedliche Sabbate an einem selben Tag. In diesem Fall scheinte es so, als ob Markus oder Lukas einen Fehler bei der Aufzeichnung gemacht  haben. Nein, es gibt keinen Fehler bei den beiden Aussagen. Der in Markus 16:1 erwähnte Sabbat war der Sabbat des Festes, während der Sabbat von Lukas ein Sabbat des 7. Tages von den Geboten war. Als die Frauen aus dem Grab zurückgekommen waren, war es Passah-Sabbat. Sie konnten nicht hinausgehen, um Gewürze und Salben zu kaufen, selbst wenn sie es wollten, weil niemand während des Passah-Sabbats Handel treiben würde. Sie mussten darauf warten, bis das Fest der ungesäuerten Brote vorbei war. Diese Situation war genau das, was Markus beschrieben hatte. Wenn man Lukas Schriften liest, erfährt man, nachdem die Frauen die Gewürze und Salben gekauft hatten, kam der Sabbat des 7. Tages und sie mussten für den Sabbat ruhen. Diese Stelle weist auf einen regelmäßigen Tag zwischen zwei Sabbaten nach, wo die Frauen an diesem gewöhnlichen Tag einkaufen gingen. Wenn man diese Situation verstanden hat, wird einem klar, dass es bei der Beschreibung von Markus und Lukas keinen Fehler gibt.

 

Daraus kann man den Schluss ziehen: Der Herr Jesus wurde am Vorbereitungstag, also den 14. des ersten Monats gekreuzigt und an diesem gleichen Tag gegen Sonnenuntergang begraben. Am nächsten Tag, den 15. des ersten Monats, war das Fest der ungesäuerten Brote. Das war sein erster Tag unter der Erde. Der 16. des ersten Monats war ein gewöhnlicher Tag und die Frauen kauften sich Gewürze. Es war sein zweiter Tag in der Erde. Der 17. des ersten Monats war der 7. Tag der Woche, der auch ein Sabbat war und die Frauen ruhten im Gehorsam gegenüber dem Gebot. Es war sein dritter Tag unter der Erde. Basierend darauf, dass der 17. des ersten Monats auch der Sabbat des 7. Tages (Samstag) war, dann war der 16. des ersten Monats der 6. Tag (Freitag) der Woche und der 15. Tag der 5. Tag (Donnerstag) der Woche. Mit dieser Rückwärtzählung liegt die Antwort auf der Hand, dass Jesus am 14., also den 4. Tag der Woche, gekreuzigt wurde. Nach dieser Berechnung musste der vierte Tag der Woche ein Mittwoch sein.

 

Die israelische Tagesberechnungsmethode

Wie es in der Bibel steht, schrieb der Herr den Israeliten eine Tagesberechnungsmethode vor, wobei die Zeit vom Sonnenuntergang eines Tages bis zu dem nächsten Sonnenuntergang als einen vollen Tag galt (siehe 2. Mose 12:18-19, 3. Mose 23:32). Im 1. Mose, Kapitel 1, erwähnte er die Methode, mit der der Herr den Tag berechnete; "Und es war Abend, und es war Morgen - der erste Tag." "Und es war Abend, und es war Morgen - der zweite Tag." ... Jesus wurde am 14. gegen Sonnenuntergang begraben. Gleich nach der Begrabung kam der 15., der Passah und das Fest der ungesäuerten Brote war. Jesus war am 15. die ganze Nacht und der ganze Tag in? unter der Erde. Gleiches gilt für den 16. und 17. . Wenn es so berechnet wurde, sollte es nicht genau drei Nächte und drei Tage sein?

 

Demnach kann man sich immer noch darüber streiten, dass nach dieser drei-Tage und drei-Nächte Berechnung Jesus eine Nacht länger im Grab war als was Er vorhergesagt hatte, denn in der Schrift erhob er sich aber "im Morgengrauen des ersten Tages der Woche". Wirklich? War Jesus am Morgen des ersten Tages auferstanden? Davon lassen wir uns durch die unterstehenden heiligen Schriften überzeugen:

 

[Matthäus 28:1-4] 1 Als aber der Sabbat um war, und der ersten Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria das Grab zu besehen. 2 Und siehe, es geschah ein groβes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel her ab, trat hinzu und wälzte den Stein ab und setzte sich darauf. 3 Seine Erscheinung war wie der Blitz, und sein Kleid weiß wie Schnee. 4 Die Huter aber erschraken vor Furcht und würden, als wären sie tot.

 

[Markus 16:2-5]  2 Und sie kamen zum Grabe am ersten Tag der Woche sehr früh, da die Sonne aufging. 3 Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? 4 Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewälzt war; denn er war sehr groß.  5 Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.

 

[Lukas 24:1-4] 1 Aber am ersten Tage der Woche sehr früh kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen. 2 Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabe 3 und gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesus nicht.  4 Und da sie darum bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.

 

[Johannes 20:1-2] 1 Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war. 2 Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, welchen Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den HERRN weggenommen aus dem Grabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hin gelegt haben.

 

 

Die Festlegung der Tagesabschnitt des Geschehens

Beim Lesen der vier Evangelien hat man häufig das Gefühl, dass ihre Beschreibungen über den ganzen Verlauf der Kreuzigung und Auferstehung sich lediglich auf den Morgen des ersten Tages bezögen. Wenn man aber nachdenklich Matthäus Kapitel 28 lies, kann man ersehen, dass die Ereignisse, die in den anderen drei Evangelien dargestellt wurden, bereits durch eine Nacht getrennt waren. Markus, Lukas und Johannes beschrieben die Ereignisse vom Morgengrauen des ersten Tages, während Matthäus das Ereignis am Abend des ersten Tages beschrieb. Zweifeln die Leser an meinen Worten? Bitte lassen Sie mich das im Detail erklären.

 

"Als aber der Sabbat um war, und der ersten Tag der Woche anbrach", welcher Zeitraum sollte es sein? Ein Blick auf die Frage werfend kann man vielleicht sagen, es sei Morgen. Allerdings sollte man auf die Worte "der Sabbat war um" gleichwertig berücksichtigen. Wann war es? Wir haben bereits die israelische Art und Weise der Tageszählung kennengelernt; Den Tag zählte man von einem Sonnenuntergang bis zum nächsten Sonnenuntergang. Im Gesetzbuch hieß es: "Es ist euer großer Sabbat, daß ihr eure Leiber kasteit. Am neunten Tage des Monats zu Abend sollt ihr diesen Sabbat halten, von Abend bis wieder zu Abend."[3. Mose 23:32]. Das Buch Nehemia berichtete von dem Ereignis, wie Nehemia den Israeliten bei der Sabbat-Einhaltung zeigte: "Und da es in den Toren zu Jerusalem dunkel ward vor dem Sabbat, hieß ich die Türen zuschließen und befahl, man sollte sie nicht auftun bis nach dem Sabbat. Und ich bestellte meiner Leute etliche an die Tore, daß man keine Last hereinbrächte am Sabbattage" [Nehemia 13:1]. Noch bis heute halten die Juden in der Welt, die noch der alten Testamentsgesetzen folgen, ihre Sabbate vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag ein. "Als der Sabbat um war" war natürlich der abendliche Sonnenuntergang am Samstag gemeint. Aber warum erfolgte gleich danach die Zeit "der ersten Tag der Woche anbrach", die auf ein Morgengrauen hindeutet? Sonnenuntergang ist ja ein Ereignis am Abend und Morgengrauen jedoch am Morgen, zwischen den beiden Zeiten steht doch eine volle Nacht. Warum wurde es so beschrieben?

 

Gemäβ der Tagesvorschreibung in der Heiligen Schrift endet der Sabbat zum Sonnenuntergang und daher kann man dies nicht gleichzeitig als Morgengrauen wahrnehmen. Selbst wenn man mit gegenwärtiger Tagesberechnung die Zeit von Mitternacht bis zur Mitternacht des nächsten Tages als einen Tag zählte, sollte Ende des Sabbats immer noch nicht kurz vor dem Morgengrauen sein. Solche gegensätzliche Formulierung würde Matthäus sicher nicht geben. Wenn nicht, könnte es ein Fehler der Übersetzung sein?

 

Dr. Robert Young's Concordance wies uns auf ein hebräisches Wort "epiphosko" hin, das sowohl in Matthäus 28:1 als auch in Lukas 23:54 mit unterschiedlicher Art und Weise übersetzt wurde und daher lautete es in Matthäus 28:1 "Morgengrauen war nahe am ersten Tag der Woche" und in Lukas 23:54 "Der Sabbat kam". Wenn das Wort auf der gleichen Weise übersetzt werden würde, würden wir die Schrift folgendermaßen lesen: "Nach dem Sabbat war das Morgengrauen des ersten Tages der Woche nahe". Dann würde es keinen Konflikt im Verständnis geben. Diese Übersetzungsmethode der Zeitbeschreibung stimmt nicht nur wörtlich überein mit dem Text Lukas 23:54, sondern ist auch in Bezug auf die Bedeutung sehr sinnvoll. Denn während Lukas berichtete, dass Jesus begraben wurde, als "der Sabbat kam", beschrieb Matthäus die Auferstehung Jesus "nahe dem ersten Tag der Woche". Somit reicht es aus, den Zeitpunkt des Ereignisses nachzuweisen, dass die Begrabung und auch die Auferstehung Jesus beide am Abend kurz vor dem Sonnenuntergang geschahen: Er wurde am Vortag des Passahfestes zum Sonnenuntergang begraben und war kurz vor dem Ende des Sabbats auferstanden. Basierend auf dieser Interpretation wird der Tag der Auferstehung deutlich: Jesus war nicht am ersten, sondern am siebten Tag der Woche auferstanden und zwar nicht am Morgen, sondern am Abend kurz vor Sonnenuntergang.

 

Unterschiedliche Schwerpunkte der Darstellung der vier Evangelien

Setzt man die Schriften von Matthäus 28, Markus 16, Lukas 24 und Johannes 21 zusammen und vergleicht sie miteinander, wird man sehen, während Matthäus die Szene der Auferstehung Jesus und das Herauskommen aus dem Grab aufzeichnete, beschrieben die anderen drei Evangelien die Ereignisse nach der Auferstehung. Matthäus zeichnete auf: "Es gab ein groβes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, und zum Grab gehen, wälzte den Stein zurück". Zweifellos war Herr Jesus in diesem Moment auferstanden und ging aus dem Grab heraus, nachdem der Engel den Stein zurückgerollt hatte. In 28:11-15 beschrieb er weiter, dass die Wächter vor Angst zitterten und wie tote Männer wurden, und das einige der Wächter in die Stadt gingen und dem Oberpriester von dem Geschehen berichteten. Diese ausführliche Darstellung des Ereignisses wurde nicht von den anderen drei Evangelien vorgelegt, weder das Erdbeben mit absteigendem Engel vom Himmel um den Stein zurückzurollen, noch ein Wort über die Wächter. Was sie beschrieben hatten, war lediglich über die in dem Gartengrab angekommenden Frauen, die den bereits weggewälzten Stein sahen, und den dort sitzenden Engel.

 

Wenn man die Aufzeichnungen der drei Evangelien sorgfältig liest, kann man sehen, dass auβer dem Engel niemand im Gartengrab war. Anhand des Vergleiches mit diesen vier Evangelien ersieht man, dass Matthäus die Szene vom baldigen Sonnenuntergang des ersten Tages aufzeichnete, und die anderen drei die Ereignisse am Morgen des zweiten Tages. Das Erdbeben, der absteigende Engel, der gewälzte Stein, ängstliche Wächter, die wie tote Männer aussahen, alle diese Ereignisse geschahen gegen Sonnenuntergang am 17., wo der Sabbat bald endete. Es war genau der Zeitpunkt, wo Herr Jesus das Grab verlies, nach drei Tagen und drei Nächten Begrabung. Er wurde am Sonnnuntergang des 14. kurz vor dem Passah-Sabbath begraben, und war kurz vor dem Sonnenuntergang des 17. auferstanden. Insgesamt waren es drei Tage und Nächte, genau wie Jesus selbst prophezeite, nicht mehr und nicht weniger.

 

Die Frauen und der Verlauf der Auferstehung Jesus

Es gibt noch eine Bemerkung, der man besondere Aufmerksamkeit schenken sollte, und zwar beschrieben Markus und Lukas, dass die Frauen, die zum Grab gingen, Gewürze und Salben mitgebracht hatten, um Jesus Körper zu salben. In Matthäus zeigte aber "kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen". Also, sie kamen nicht zu salben, sondern das Grab zu sehen. Warum wollten diese zwei Frauen so weit laufen, um lediglich das Grab anzuschauen, da die Entfernung zwischen Innenstadt und Grab nicht kurz war? Es ist nachvollziehbar: Der Priester bat Pilatus darum, Soldaten hinzuschicken, um das Grab drei Tage lang zu überwachen, mit der Absicht, den Besuch der Jünger Jesus innerhalb drei Tagen zu verhindern. Obwohl diese Frauen bereits wussten, dass vom Priester gesandte Soldaten das Grab bewachten und keine Außenstehenden hineingehen lieβen, waren sie aber nicht sicher, ob dieser das Grab schon verlassen hatten, denn Jesus war bereits drei Tage im Grab. Daher kamen sie in der Nacht, um die aktuelle Situation herauszufinden, wenn das Grab nicht bewacht wurde, konnten sie dann am nächsten Morgen Jesus Körper salben. Nach dieser Erklärung kann man nun verstehen, warum die Frauen nicht am 16., (das war der Tag zwischen zwei Sabbats), gleich nachdem Kaufen der Gewürze zum Grab gingen und Jesus Körper salbten. Die drei-Tägige Bewachung von Soldaten hinderte sie es zu machen, selbst wenn sie es dringend wünschten.

 

 

Am Abend des 17., als der Sabbat bald zu Ende ging, wollten Maria Magdalena und die andere Maria wissen, ob die Soldaten noch da waren, weil Jesus seit drei Tagen und Nächte begraben war, deshalb eilten sie  aus der Stadt hinaus, um das Grab zu sehen. Aber als sie ankamen, erlebten sie das "große Erdbeben des Landes". "Der Engel des Herrn stieg vom Himmel herab und wälzte den Stein weg." Zu diesem Zeitpunkt waren die Soldaten noch nicht zurückgezogen und daher "erschraken sie vor Furcht und würden, als wären sie tot." Je mehr man die Beschreibung von Matthäus 28 liest, desto deutlicher wird, dass das hier aufgezeichnete Ereignis nicht dasselbe ist wie das von den drei anderen Evangelien.

 

Aber eines ist uns nicht ganz klar: Die beiden Marias, die an jenem Abend die Ankunf des Engels gehört hatten, sahen den Herrn auch erscheinen, warum gingen sie trotzdem am nächsten Morgen mit anderen Frauen zum Grab, um Jesus Körper zu salben? Es könnte sein, dass sie nicht daran glaubten, was sie gesehen und gehört hatten, und betrachteten es reine Imagination, deshalb folgten sie trotzdem den anderen Frauen am nächsten Tag zum Grab.

 

Desweiteres soll man beachten, dass das Ereignis in Johannes 20 nicht dasselbe ist, wie das was in Matthäus 28 steht, und auch anders als was man in Markus 16 und Lukas 24 findet. Die Aufzeichnungen in Markus 16:1-8 und Lukas 24:1-11 bezogen sich auf dasselbe Ereignis. Hier wurden mehrere Frauen erwähnt, die am Morgen Gewürze brachten, um Jesus Leib zu salben. In Johannes erscheint aber nur Maria von Magdala auf der Szene, wie sie ganz allein in das Gartengrab ging, als es noch dunkel war. Es ist zweifellos, dass in den vier Evangelien insgesamt drei verschiedene Ereignisse aufgezeichnet wurden. Von Matthäus erfährt man aber über zwei Frauen, die in der Nacht zum Grab gingen und das Erdbeben, den herabkommenden Engel, den weggewälzte Grabstein und die wie toten Männer erscheinende Wächer erlebten. Jesus war in diesem Moment auferstanden.

 

Wie Johannes aufgezeichnet hatte, "Maria von Magdala ging am nächsten Morgengrauen allein zum Grab, wo sie Jesus Erscheinung sah und wieder zurück in die Stadt kehrte; Dort traf sie andere Frauen, die mit den Gewürzen gerade auf dem Weg zum Salben von Jesus Leib gingen, und Maria von Magdala schloss sich ihnen an", befindet sich der gleiche Inhalt auch in Markus und Lukas. Von den vier Evangelien hatte lediglich Matthäus den Verlauf während der Auferstehung Jesus aufgezeichnet. Die drei anderen beschrieben aber das Geschehen nach der Auferstehung, wo es durch eine Nacht getrennt war. Daraus ergibt sich, dass Jesus nicht am Morgen des 1. Tages der Woche, sondern kurz vor dem Abend des 7. Tages der Woche, an welchem der Sabbat bald endete, (oder man kann es als  kurz vor dem 1. Tag der Woche betrachten) auferstanden war. Jesus war also wahrhaftig volle drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde, wie er selbst den Pharisäern und Schriftgelehrten vorhergesagt hatte. Bedauerlicherweise überschreite die menschliche Erblichkeit der Kirche den Status der Wahrheit und führte somit zum Zweifel an der Prophezeiung Herrn Jesus, die das einzige Wunder für diese böse und ehebrecherische Generation war.

 

Nach sämtlichen vorgelegten Beweisen, mag man wahrscheinlich auch noch diese Frage stellen: "Markus 16:9 hat aufgezeichnet: Als Jesus am ersten Tag der Woche früh auferstanden war, zeigte er zuerst Maria Magdalena, war dies nicht ein Beweis davon, dass Jesus am Morgen des Tages auferstanden war?" Wir haben bereits in oberen Absätzen anhand der heiligen Schriften klar und deutlich dokumentiert, dass Jesus kurz vor dem Ende des Sabbats auferstanden war. Warum nun dieser Widerspruch? Wenn man die English Bibel von der "Revised Version" lies, wird man die am Seitenrandstehende Aufklärung sehen: "The two oldest Greek manuscript, and some other authorities, omit from verse 9 to the end. Some other authorities have a different ending to the Gospel" Die beiden ältesten griechischen Manuskripte und einige andere Autoren hatten Markus 9-20 entweder weggelassen oder ein anderes Ende als das Evangelium von Markus gehabt. Ob Markus 16:9-20 von Markus selbst aufgezeichnet wurde oder eine Ergänzung von den Nachkommenden war, bleibt ungeklärt. Eines ist aber uns klar: Man sollte sicher nicht aufgrund eines ungeklärten Satzes von Markus 16:9-20 einfach die obenstehende, deutlich nachgewiesende Dokumentation sowie die wahre Vorhersage des Herrn Jesus über seine drei-Tägige und drei-Nächte Begrabung stützen.

 

 

Die Tradition der römischen Kirche und Karfreitag

Nachdem die Wahrheit aus der Bibel verstanden wurde, kann man sicher sagen, die Aussage, dass "Jesus am Freitag gekreuzigt wurde und am Morgen des ersten Tages auferstanden war", ist eine reine "Erbschaft" stammend aus der römischen Kirche, und wird bis heutiger Zeit noch weiter von den Protestanten beobachtet. Aus diesem Grund wird in der Kirche im Frühling der Kreuzigung Jesus nicht nach jüdischem Kalender, also am 14. des ersten Monates im Jahr gedacht, sondern an einem Freitag, wo dieser in die Tradition der Karfreitag hineinpassen kann. Wie oben erwähnt ist der jüdische Kalender ein Mondkalender wie der chinesiche Mondkalender, läuft aber ein Monat hinter dem chinesischen.

 

Nach jüdischem Kalender wurde Herr Jesus am 14. des ersten Monats gekreuzigt, der aber nicht jedes Jahr auf einem Freitag fallen würde. Bedauerlichweise missachtete die römische Kirche das ursprüngliche Datum der Kreuzigung Jesus und veranstaltete das Andenken immer an einem Freitag durch Verschiebung des Wochentages an einem kommenden Freitag, wenn der Andenkenstag nicht zufällig auf einen Freitag fallen sollte. Die römische Kirche begann diese Tradition, die später auch von den Protestanten adoptiert wurde. Heutzutage befindet sich Jesus Kreuzigungstag am Freitag auf dem Kalender, der jedes Jahr von christlichen Gemeinden herausgegeben wird. Demnach wird Ostern immer am Morgen des ersten Tages der Woche, also zwei Nächte und ein Tag nach dem Karfreitag, gefeiert.

 

Die Berechnung des ursprünglichen Kreuzigungs- bzw. Auferstehungstages

Vielleicht würde man fragen, wie man den genauen Tag der Kreuzigung Jesus berechnen sollte, wenn der Karfreitag aber zur Tradition der römischen Kirche gehört. Es ist einfach: Mittles des Vergleichs mit dem chinesichen Kalender kann man den genauen Tag der Kreuzigung Jesus herausfinden: Der erste 15. Tag nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche (der erste Frühlingstag) auf dem Mondkalender ist der jüdische 15. Tag des ersten Monats. so berechnet sollte der Andenkungstag der Kreuzigung Jesus am vorigen Tag (den 14.) stattfinden, der ein Vorbereitungstag des Passah-Festes war. Drei Tage und Nächte nach diesem Zeitpunkt, also am 17. vor dem Sonnenuntergang, ist dann der Ostern.

 

Die Nacht vor dem Vorbereitungstag (dem 13.) ist die Nacht, wo Jesus verraten wurde. In dieser besonderen Nacht kam ich gerne mit anderen Gläubigen zusammen, wenn ich mich gelegentlich in der Stadt befand, wo wir an den Verrat Jesus dachten und das Abendmahl feierten. Das Wetter in dem nördlichen Teil des Landes war meist heiter, deswegen konnten ich und meine Mitchristen die Andacht häufig unter einem Vollmond halten. Diese mondlichen Atmostphäre ähnelte der des letzten Abendmahl Jesus mit seinen Jüngern, wo er nach der Mahlzeit in die Gethsemane beten ging. Die Versammlung solcher Art war geistig sehr hilfsreich.

 

Zusammenfassend kann man sagen, solange man ohne widerwillen seine Vorurteile ablegt, die erbliche Tradition verwirft und nur ein demütiges Herz hat, sowie die Wahrheit in der Bibel mit der Führung des Heiligen Geistes sucht, wird man sehen, dass die wichtigen Hauptpunkte in der Bibel immer konsistent sind und keinen Konflikt geben. Das in diesem Artikel beschriebene Problem ist ein gutes Beispiel dafür.

 

 

Pastor Ming-Dao Wang, geschrieben am 03/05/1941