Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



《Oktober Kalender》

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1. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 1

Bringing In The Sheaves

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Amazing Grace

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《am Morgen》1. Oktober 

 

„Die Lilien geben den Geruch, und über unserer Tür sind allerlei edle Früchte. Mein Freund, ich habe dir beide, heurige und vorjährige, behalten." Hohelied 7,14

 

Die Braut möchte ihrem Jesus gern alles schenken, was in ihren Kräften steht. Unser Herz trägt „allerlei edle Früchte. (...) beide, heurige und vorjährige", und wir heben sie für unseren Freund auf. In dieser reichen Jahreszeit der herbstlichen Ernte wollen wir Acht haben auf unsere Früchte. Wir haben heurige, neue Früchte. Wir sehnen uns nach einem Gefühl neuen Lebens, neuer Freude, neu-er Dankbarkeit. Wir tragen Verlangen nach erneuerten Entschlüssen und möchten sie gern mit neuem Eifer und neuer Anstrengung angehen. Unser Herz erblüht in neuen Gebeten und unsere Seele ist zu neuem Wollen und Vollbringen ermuntert. Aber es gibt auch noch etliche „vorjährige Früchte". Vor allem unsere erste Liebe - eine köstliche, auserwählte Frucht! Darüber freut sich unser Herr Jesus besonders. Denn durch unseren ersten Glauben, jenem kindlichen Glauben, auf den wir uns nichts einbildeten, sind wir teilhaftig an allen Gütern geworden. Dazu kommt unsere Freude, die wir empfanden, als sich uns der Herr offenbarte. Lasst uns diese alten Erinnerungen an die Verheißungen auffrischen! Wie treu ist doch bis heute unser Gott! Wie hat Er uns doch in Krankheit geholfen! Er hat uns in tiefen Fluten gnädig getragen! Er hat uns im feurigen Ofen unverletzt bewahrt! Das sind alles vorjährige Früchte, in der Tat! Wir haben viele dieser vorjährigen Früchte, denn es sind mehr Seiner Gnadenbeweise als Haare auf unserem Haupt. Er hat uns die Bereitschaft zur Buße geschenkt. Dadurch konnten wir unsere alten Sünden bereuen und weinend vor Seinem Kreuz die Großtat Seines Blutvergießens anerkennen. Aber die Hauptsache ist, dass wir alle Früchte von unserem Herrn Jesus bewahrt haben. Es ist Ihm die angenehmste Huldigung, wenn Er für uns das einzige Ziel und Verlangen unserer Seele ist und Seine Ehre der alleinige, ehrliche Sinn all unseres Strebens. Wenn Er zu uns kommt, wollen wir diese und jene Früchte liebevoll ausbreiten und sie nicht vor den staunenden Blicken der Menschen verbergen. Herr Jesus, wir wollen den Schlüssel an der Tür unseres Gartens herumdrehen und niemanden einlassen, der Dich auch nur einer einzigen Deiner Früchte berauben könnte. Denn Du hast mit Deinem Blut den Boden befeuchtet, aus dem sie emporkamen. Alles was wir haben sei Dein, Herr Jesus, unser geliebter Freund!

 

《Morning By Morning》Oct 1

《Morning By Morning》October 1

 

 “The mandrakes give a smell, and at our gates are all manner of pleasant fruits, new and old, which I have laid up for thee, O my beloved.”— Song of Solomon 7:13

 

The spouse desires to give to Jesus all that she produces. Our heart has “all manner of pleasant fruits,” both “old and new,” and they are laid up for our Beloved. At this rich autumnal season of fruit, let us survey our stores.

We have new fruits. We desire to feel new life, new joy, new gratitude; we wish to make new resolves and carry them out by new labours; our heart blossoms with new prayers, and our soul is pledging herself to new efforts.

 

But we have some old fruits too. There is our first love: a choice fruit that! and Jesus delights in it. There is our first faith: that simple faith by which, having nothing, we became possessors of all things.

 

There is our joy when first we knew the Lord: let us revive it. We have our old remembrances of the promises. How faithful has God been! In sickness, how softly did he make our bed! In deep waters, how placidly did he buoy us up! In the flaming furnace, how graciously did he deliver us.

 

Old fruits, indeed! We have many of them, for his mercies have been more than the hairs of our head. Old sins we must regret, but then we have had repentances which he has given us, by which we have wept our way to the cross, and learned the merit of his blood.

 

We have fruits, this morning, both new and old; but here is the point—they are all laid up for Jesus. Truly, those are the best and most acceptable services in which Jesus is the solitary aim of the soul, and his glory, without any admixture whatever, the end of all our efforts.

 

Let our many fruits be laid up only for our Beloved; let us display them when he is with us, and not hold them up before the gaze of men. Jesus, we will turn the key in our garden door, and none shall enter to rob thee of one good fruit from the soil which thou hast watered with thy bloody sweat.

 

Our all shall be thine, thine only, O Jesus, our Beloved!


《am Abend》Okt 1

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《am Abend》1. Oktober

 

„Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre: er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen." Psalm 84,12

 

Großzügig und gütig ist der Herr in all Seinem Wesen. Geben ist Seine Freude. Seine Geschenke sind über alle Maßen wertvoll und werden so frei gewährt wie das Licht der Sonne. Er gibt Gnade Seinen Auserwählten, weil Er es so will: Seinen Erlösten aufgrund Seines Bundes; den Herausgerufenen aufgrund Seiner Verheißung; den Glaubenden, weil sie danach suchen und den Sündern, weil sie der Gnade bedürfen. Er gibt Seine Gnade überreich zur rechten Zeit, beständig und bereitwillig nach Seiner Souveränität. Er erhöht den Wert Seiner Geschenke um das Doppelte durch die Art, wie Er sie überreicht. Frei und umsonst gewährt Er den Seinen Gnade in vielfältiger Form: Trost, Bewahrung, Heiligung, Leitung, Unterweisung und Hilfe. Das alles gießt Er großmütig und unaufhörlich in ihre Seelen aus und Er wird dies weiter tun, was immer auch geschehen mag. Krankheit kann uns beschleichen, aber der Herr schenkt Gnade. Armut kann uns überfallen, aber gewiss wird uns Gnade zuteil. Der Tod muss über uns kommen, aber in der dunkelsten Stunde wird die Gnade ein Licht anzünden. Lieber Freund, wie köstlich ist es, wenn die Jahre vorüberziehen, wenn das Laub fällt und wir eine unverwelkliche Verheißung besitzen, die da heißt: „Der Herr gibt Gnade und Ehre." Das Wörtchen „und" ist in unserer Bibelstelle wie eine diamantene Nietverbindung, die unlösbar Gegenwart und Zukunft zusammenhält: Gnade und Ehre sind stets beisammen. Gott hat sie miteinander verbunden und nichts kann sie trennen. Der Herr verweigert einer Seele, der Er freies Leben in Seiner Gnade geschenkt hat, niemals die Herrlichkeit. Herrlichkeit ist nichts anderes als Gnade im Sonntagskleid, Gnade in vollster Blüte, Gnade wie eine Frucht des Herbstes, ausgereift und vollendet. Wie bald wir solcher Ehre teilhaftig werden, kann niemand sagen! Vielleicht erblicken wir die Heilige Stadt noch vor Ende dieses Monats. Sei die Frist nun länger oder kürzer, so werden wir dennoch in kurzer Zeit - denn es ist Gottes Zeit - verherrlicht. Die Herrlichkeit des Himmels, die Herrlichkeit der Ewigkeit, die Herrlichkeit Jesu, die Herrlichkeit des Vaters: das wird der Herr Seinen Auserwählten schenken. Was für eine auserwählte Verheißung eines treuen Gottes! „Der Herr gibt Gnade und Ehre!"

 

„Er ist es wert, dass man Ihn ehrt.

Die Liebe, die mit Gnade krönt, hat ewig uns mit Gott versöhnt."

 

《Evening by Evening》Oct 1

《Evening by Evening》October 1

 

 “For the LORD God is a sun and shield: the LORD will give grace and glory: no good thing will he withhold from them that walk uprightly.”— Psalm 84:11

 

Bounteous is Jehovah in his nature; to give is his delight.

 

His gifts are beyond measure precious, and are as freely given as the light of the sun. He gives grace to his elect because he wills it, to his redeemed because of his covenant, to the called because of his promise, to believers because they seek it, to sinners because they need it.

 

He gives grace abundantly, seasonably, constantly, readily, sovereignly; doubly enhancing the value of the boon by the manner of its bestowal. Grace in all its forms he freely renders to his people: comforting, preserving, sanctifying, directing, instructing, assisting grace, he generously pours into their souls without ceasing, and he always will do so, whatever may occur.

 

Sickness may befall, but the Lord will give grace; poverty may happen to us, but grace will surely be afforded; death must come but grace will light a candle at the darkest hour. Reader, how blessed it is as years roll round, and the leaves begin again to fall, to enjoy such an unfading promise as this, “The Lord will give grace.”

 

The little conjunction “and” in this verse is a diamond rivet binding the present with the future: grace and glory always go together. God has married them, and none can divorce them. The Lord will never deny a soul glory to whom he has freely given to live upon his grace; indeed, glory is nothing more than grace in its Sabbath dress, grace in full bloom, grace like autumn fruit, mellow and perfected.

 

How soon we may have glory none can tell! It may be before this month of October has run out we shall see the Holy City; but be the interval longer or shorter, we shall be glorified ere long. Glory, the glory of heaven, the glory of eternity, the glory of Jesus, the glory of the Father, the Lord will surely give to his chosen. Oh, rare promise of a faithful God!

 

     Two golden links of one celestial chain:

       Who owneth grace shall surely glory gain.



2. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 2

Saved by Grace

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When All Thy Mercies

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《am Morgen》2. Oktober

 

,, um der Hoffnung willen, die euch beigelegt ist im Himmel, von welcher ihr zuvor gehört habt durch das Wort der Wahrheit im Evangelium "Kolosser 1,5

 

Unsere Hoffnung auf das Zukünftige durch Christus ist hier und jetzt der Ursprung und der Hauptgedanke unserer Freude. Sie belebt unsere Herzen, damit wir recht oft an den Himmel denken. Denn al-les, was wir uns nur wünschen können, ist uns hier und jetzt verspro-chen. Noch sind wir müde und mit Mühen beladen. Bei Gott aber ist das Land der Ruhe, wo der Schweiß der Anstrengung nicht mehr von der Stirn des Arbeiters rinnt, wo alle Mühe und Sorge auf ewig verbannt ist. Für alle, die müde und matt sind, ist das Wort „Ruhe" voller Himmelslust. Wir stehen hier allezeit auf dem Kampfplatz. Wir werden von innen so versucht und von außen so von unseren Feinden bedrängt, dass wir wenig oder gar keinen Frieden genießen. Aber im Himmel freuen wir uns des Sieges; dort wird die Siegesflagge hoch durch die Luft schwingen, das Schwert wird in der Scheide ruhen und unser Herzog wird uns zurufen: „O, du frommer und getreuer Knecht, gehe ein zu deines Herrn Freude!" Ein Freund nach dem anderen ist uns von der Seite gerissen worden. Aber nun gehen wir ins Land der Unsterblichkeit, wo man Grab und Tod nicht kennt. Noch fügt uns die Sünde stetig neue Schmerzen zu, bald aber werden wir vollkommen heilig sein. Denn in das künftige Königreich darf nichts Unreines eingehen. Im himmlischen Paradies schießt kein Schierling aus den Furchen der Äcker. Ist das nicht eine unbeschreibliche Freude, nicht ewig in der Verbannung sein und in der Wüste wohnen zu müssen? Bald darfst du das herrliche Land der Verheißung ererben. Dennoch wollen wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir nur von der Zukunft träumen und darüber die Gegenwart vergessen! Die Zukunft heilige die Gegenwart so, dass wir sie auf das Edelste verwerten. Durch den Geist Gottes wird die Hoffnung auf den Himmel zur stärksten Macht. Die Tugendhaftigkeit wird in ihrem Wachstum gefördert. Sie wird zu einem Brunnen und zu einer von Freude bestimmten jugendlichen Kraft, zu einem Eckstein paradiesischer Heiligkeit. Der Mensch, der solche Hoffnung in sich hegt, geht mit Eifer an sein Werk, denn des Herrn Freude ist seine Stärke. Er kämpft mit Ernst gegen jede Versuchung, denn an der Hoffnung der zukünftigen Welt prallen die feurigen Pfeile des Widersachers ohnmächtig ab. Der Wiedergeborene kann arbeiten, ohne dass er von diesem Leben Lohn erwartet, denn er schaut auf den Lohn, den die zukünftige Welt für ihn bereithält.

 

《Morning By Morning》Oct 2

《Morning By Morning》October 2

 

“For the hope which is laid up for you in heaven, whereof ye heard before in the word of the truth of the gospel;”— Colossians 1:5

 

Our hope in Christ for the future is the mainspring and the mainstay of our joy here. It will animate our hearts to think often of heaven, for all that we can desire is promised there.

 

Here we are weary and toilworn, but yonder is the land of rest where the sweat of labour shall no more bedew the worker’s brow, and fatigue shall be forever banished. To those who are weary and spent, the word “rest” is full of heaven.

 

We are always in the field of battle; we are so tempted within, and so molested by foes without, that we have little or no peace; but in heaven we shall enjoy the victory, when the banner shall be waved aloft in triumph, and the sword shall be sheathed, and we shall hear our Captain say, “Well done, good and faithful servant.”

 

We have suffered bereavement after bereavement, but we are going to the land of the immortal where graves are unknown things. Here sin is a constant grief to us, but there we shall be perfectly holy, for there shall by no means enter into that kingdom anything which defileth.

 

Hemlock springs not up in the furrows of celestial fields. Oh! is it not joy, that you are not to be in banishment forever, that you are not to dwell eternally in this wilderness, but shall soon inherit Canaan?

 

Nevertheless let it never be said of us, that we are dreaming about the future and forgetting the present, let the future sanctify the present to highest uses.

 

Through the Spirit of God the hope of heaven is the most potent force for the product of virtue; it is a fountain of joyous effort, it is the corner stone of cheerful holiness.

 

The man who has this hope in him goes about his work with vigour, for the joy of the Lord is his strength. He fights against temptation with ardour, for the hope of the next world repels the fiery darts of the adversary.

 

He can labour without present reward, for he looks for a reward in the world to come.


《am Abend》Okt 2

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《am Abend》2. Oktober

 

und sprach: Fürchte dich nicht, du lieber Mann! Friede sei mit dir! Und sei getrost, sei getrost! Und als er mit mir redete, ermannte ich mich und sprach: Mein HERR rede! denn du hast mich gestärkt." Daniel 10,19

 

„Kind Gottes" - zögerst du, diesen Namen anzunehmen? Hat dich denn dein Unglaube bereits vergessen lassen, dass auch du von Gott geliebt wirst? Muss nicht Seine Liebe unaussprechlich groß sein, wo er dich doch mit dem teuren Blut Christi erkauft hat, dem Blut eines untadeligen und unbefleckten Lammes? Wenn Gott Seinen eingebo-renen Sohn für dich schlagen ließ, heißt das, dass Er dich so sehr liebt! Du lebtest in Sünden und hast darin geprasst. Gott ist gedul-dig und langmütig gewesen, dass Er dich ertragen hat. Du wurdest von Seiner Gnade berufen, zu einem Retter und Heiland geführt, zu einem „Kind Gottes" und zu einem Erben des Himmels gemacht. Al-les das beweist Gottes leidenschaftliche und überschwängliche Lie-be! Bislang war dein Lebensweg - ob er nun steinig war und voller Hindernisse oder von der Gnade geebnet - voller Beweise, dass du von Gott geliebt bist. Wenn dich der Herr gestraft hat, dann nicht im Zorn. Wenn Er dich arm gemacht hat, so warst du doch reich an Ver-gebung. Je unwürdiger du dich fühlst, desto sicherer steht fest, dass nur die unaussprechliche Liebe des Herrn der Grund dafür war, eine Seele wie die deine zu erlösen. Je mehr es dir vorkommt, dass es dir an Gutem mangelt, desto deutlicher offenbart sich die überschwängliche Liebe Gottes, die dich erwählt, berufen und zu einem Erben von Freude und Glück gemacht hat. Wenn nun eine solche Liebe zwischen Gott und uns besteht, dann lasst uns auch unter ihrer Ausstrahlung leben und den Segen unserer Erwählung genießen. Lasst uns nicht so vor unseren Herrn treten als wären wir Fremde oder als wolle Er uns nicht hören, denn wir sind unserem himmlischen Vater wertvoll. Welcher Seinen eingeborenen Sohn nicht verschont hat, sondern Ihn für alle dahingegeben hat, wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles geben? So komm ohne Furcht, gläubige Seele, denn trotz aller Einflüsterungen Satans und trotz aller Zweifel deines eigenen Herzens bist du sehr geliebt. Bewege heute Abend die außerordent-liche Größe und Treue der göttlichen Liebe in deinem Herzen und gehe in tiefem Frieden zur Ruhe.

 

《Evening by Evening》Oct 2

《Evening by Evening》October 2

 

“And he said unto me, O Daniel a man greatly beloved, understand the words that I speak unto thee, and stand upright: for unto thee am I now sent. And when he had spoken this word unto me, I stood trembling.”— Daniel 10:11

 

Child of God, do you hesitate to appropriate this title? Ah! has your unbelief made you forget that you are greatly beloved too? Must you not have been greatly beloved, to have been bought with the precious blood of Christ, as of a lamb without blemish and without spot?

 

When God smote his only begotten Son for you, what was this but being greatly beloved? You lived in sin, and rioted in it, must you not have been greatly beloved for God to have borne so patiently with you?

 

You were called by grace and led to a Saviour, and made a child of God and an heir of heaven. All this proves, does it not, a very great and superabounding love? Since that time, whether your path has been rough with troubles, or smooth with mercies, it has been full of proofs that you are a man greatly beloved.

 

If the Lord has chastened you, yet not in anger; if he has made you poor, yet in grace you have been rich. The more unworthy you feel yourself to be, the more evidence have you that nothing but unspeakable love could have led the Lord Jesus to save such a soul as yours.

 

The more demerit you feel, the clearer is the display of the abounding love of God in having chosen you, and called you, and made you an heir of bliss. Now, if there be such love between God and us let us live in the influence and sweetness of it, and use the privilege of our position.

 

Do not let us approach our Lord as though we were strangers, or as though he were unwilling to hear us—for we are greatly beloved by our loving Father. “He that spared not his own Son, but delivered him up for us all, how shall he not with him also freely give us all things?”

 

Come boldly, O believer, for despite the whisperings of Satan and the doubtings of thine own heart, thou art greatly beloved. Meditate on the exceeding greatness and faithfulness of divine love this evening, and so go to thy bed in peace.



3. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 3

All Hail The Power Of Jesus' Name

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Hiding In Thee

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《am Morgen》3.Oktober 

 

„Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit?" Hebräer 1,14

 

Engel sind die unsichtbaren Diener der Heiligen Gottes. Sie tragen uns auf Händen, damit wir unseren Fuß nicht an einen Stein stoßen. Der Gehorsam ihrem Herrn gegenüber lehrt sie, innigen Anteil an der Liebe zu Seinen Kindern zu nehmen. Sie freuen sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes in sein Vaterhaus hier auf Erden und sie begrüßen jubelnd die Ankunft des Gläubigen im Palast des Königs der Herrlichkeit im Himmel. In früheren Zeiten wurden die Kinder Gottes durch die sichtbare Erscheinung von Engeln ermutigt. Und heute, obwohl wir es nicht sehen können, steht der Himmel noch immer offen. Die Engel Gottes steigen über den Menschen-kindern herab und hinauf, damit sie mit den Erben der Erlösung in Kontakt treten können. Seraphim fliegen immer noch mit glühenden Kohlen vom Altar Gottes zu den geliebten Menschen, um ihre Lippen zu berühren. Würden uns die Augen geöffnet, könnten wir sehen, wie feurige Pferde mit Wagen die Knechte des Herrn umgeben. Viele tausend Engel sind Wächter und Beschützer der Menschen königlicher Abstammung.

„Ich preise Deine Güte mit dankendem Gemüte für Deine Wunderschar! Ich rühme Deine Rechte für diese treuen Knechte, die mich behüten vor Gefahr."

Zu welcher Würde werden doch die Auserwählten erhoben, wenn die strahlenden Diener des Himmels ihre willigen, aufmerksamen Diener sind!? Zu welcher Gemeinschaft werden wir erhöht, weil wir Umgang mit reinen himmlischen Boten haben!? Wie sehr sind wir beschützt, weil tausende Wagen Gottes zu unserem Schutz bewaffnet sind!? Wem verdanken wir das alles? O, wir wollen den Herrn Jesus Christus ewig lieb und wertvoll achten, denn durch Ihn und um Seinetwillen dürfen wir in den himmlischen Gefilden ruhen, weit er-haben über alle Fürstentümer und Gewalten. Er ist es, dessen Lager rings um die her ist, die Ihn fürchten. Er ist der rechte Michael, der den Drachen unter seine Füße tritt.

 

《Morning By Morning》Oct 3

《Morning By Morning》October 3

 

“Are they not all ministering spirits, sent forth to minister for them who shall be heirs of salvation?”— Hebrews 1:14

 

Angels are the unseen attendants of the saints of God; they bear us up in their hands, lest we dash our foot against a stone. Loyalty to their Lord leads them to take a deep interest in the children of his love; they rejoice over the return of the prodigal to his father’s house below, and they welcome the advent of the believer to the King’s palace above.

 

In olden times the sons of God were favoured with their visible appearance, and at this day, although unseen by us, heaven is still opened, and the angels of God ascend and descend upon the Son of man, that they may visit the heirs of salvation.

 

Seraphim still fly with live coals from off the altar to touch the lips of men greatly beloved. If our eyes could be opened, we should see horses of fire and chariots of fire about the servants of the Lord; for we have come to an innumerable company of angels, who are all watchers and protectors of the seed-royal. Spenser’s line is no poetic fiction, where he sings—

 

     “How oft do they with golden pinions cleave

       The flitting skies, like flying pursuivant

     Against foul fiends to aid us militant!”

 

To what dignity are the chosen elevated when the brilliant courtiers of heaven become their willing servitors! Into what communion are we raised since we have intercourse with spotless celestials! How well are we defended since all the twenty- thousand chariots of God are armed for our deliverance!

 

To whom do we owe all this? Let the Lord Jesus Christ be forever endeared to us, for through him we are made to sit in heavenly places far above principalities and powers. He it is whose camp is round about them that fear him; he is the true Michael whose foot is upon the dragon.

 

All hail, Jesus! thou Angel of Jehovah’s presence, to thee this family offers its morning vows.


《am Abend》Okt 3

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《am Abend》3. Oktober

 

„Denn worin er gelitten hat und versucht ist, kann er helfen denen, die versucht werden." Hebräer 2,18

 

Es ist jedem Gläubigen bekannt und doch dem müden Herzen wie Nektar: Jesus wurde versucht, wie auch wir. Ihr habt diese Wahrheit oft gehört, aber habt ihr sie euch auch angeeignet? Er wurde versucht in allen Sünden, in die auch wir verstrickt werden. Deshalb dürfen wir den Herrn Jesus nicht von unserem Menschsein distanzieren. Es ist ein dunkles Tal, durch das wir hindurchschreiten müssen, aber der Herr Jesus ist uns vorangegangen. Es ist ein schwerer Streit, den wir zu kämpfen haben, aber Jesus stand genau demselben Feind gegenüber. Lasst uns guten Mutes sein! Christus hat die Last schon vor uns getragen. Die blutbesprengten Fußabdrücke des ewigen Königs sind deutlich auf dem Weg sichtbar, den wir zu dieser Stunde gehen. Aber noch etwas Liebenswertes ist dabei: Jesus wurde versucht, doch Er sündigte nie! Ist es dann nötig, dass du, liebe Seele, sündigst? Jesus war auch Mensch. Könnte dann ein Mensch wie du und ich nicht auch den Versuchungen widerstehen? Manche Anfänger im Glaubensleben meinen, sie könnten nicht versucht werden, ohne zu sündigen. Da sind sie im Irrtum! Versucht zu werden ist an sich keine Sünde. Aber es ist Sünde, der Versuchung nachzugeben. Das ist ein Trost für alle, die schweren Versuchungen ausgesetzt sind. Noch mehr Ermutigung liegt für sie in dem Gedanken, dass der Herr Jesus trotz der vielen Versuchungen himmlisch triumphierte. Und so wie Er die Versuchungen überstanden hat, soll es auch Seinen Jüngern geschehen. Denn der Herr Jesus ist als Mensch der Stellvertreter der Seinen. Das Haupt hat triumphiert und die Glieder haben Anteil an Seinem Sieg. Furcht ist unnötig, denn Christus ist mit uns und zu unserer Verteidigung gewappnet. Unser Ort der Sicherheit ist an der Brust des Herrn. Vielleicht werden wir gerade jetzt versucht, damit wir uns näher zu Ihm flüchten. Gut ist jeder Wind, der uns in den Hafen der Liebe unseres Heilandes treibt. Gut sind selige Wunden, die uns dem lieben Arzt in die Hände leiten. Ihr Versuchten, kommt zu eurem versuchten Heiland! Ihn kann das Gefühl eurer Schwachheit anrühren und Er wird jedem Versuchten und jedem Geprüften Beistand leisten.

 

《Evening by Evening》Oct 3

《Evening by Evening》October 3

 

“For in that he himself hath suffered being tempted, he is able to succour them that are tempted.”— Hebrews 2:18

 

It is a common-place thought, and yet it tastes like nectar to the weary heart—Jesus was tempted as I am. You have heard that truth many times: have you grasped it? He was tempted to the very same sins into which we fall.

 

Do not dissociate Jesus from our common manhood. It is a dark room which you are going through, but Jesus went through it before. It is a sharp fight which you are waging, but Jesus has stood foot to foot with the same enemy.

 

Let us be of good cheer, Christ has borne the load before us, and the blood-stained footsteps of the King of glory may be seen along the road which we traverse at this hour. There is something sweeter yet—Jesus was tempted, but Jesus never sinned.

 

Then, my soul, it is not needful for thee to sin, for Jesus was a man, and if one man endured these temptations and sinned not, then in his power his members may also cease from sin. Some beginners in the divine life think that they cannot be tempted without sinning, but they mistake; there is no sin in being tempted, but there is sin in yielding to temptation.

 

Herein is comfort for the sorely tempted ones. There is still more to encourage them if they reflect that the Lord Jesus, though tempted, gloriously triumphed and as he overcame, so surely shall his followers also, for Jesus is the representative man for his people; the Head has triumphed, and the members share in the victory.

 

Fears are needless, for Christ is with us, armed for our defence. Our place of safety is the bosom of the Saviour. Perhaps we are tempted just now, in order to drive us nearer to him. Blessed be any wind that blows us into the port of our Saviour’s love!

 

Happy wounds, which make us seek the beloved Physician. Ye tempted ones, come to your tempted Saviour, for he can be touched with a feeling of your infirmities, and will succour every tried and tempted one.



4. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 4

Dwelling in Beulah Land

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Dwelling in Beulah Land

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Sweet Beulah Land

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Sweet Beulah Land

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There's Not A Friend Like The Lowly Jesus

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There's Not A Friend (No, Not One!)

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《am Morgen》4. Oktober

 

„Und wird ein Tag sein, der dem HERRN bekannt ist, weder Tag noch Nacht; und um den Abend wird es licht sein." Sacharja 14,7

 

Manchmal schauen wir mit unguten Gefühlen auf die kommen-den Tage des Alters und vergessen, dass es um den Abend herum nicht mehr so „licht sein" wird. Vielen Heiligen sind die alten Tage die liebste Zeit ihres Lebens. Wie Balsam streichelt der Windhauch des Seemanns Wange, wenn er dem Ufer der Unsterblichkeit naht. Ruhigere Wellen umgeben sein Schiff. Er sieht reizvolle Gegenden auf sich zukommen. Ruhe herrscht um ihn; tiefe, stille, feierliche Ruhe. Vom Altar des Alters sind die ungestüm lodernden Flammen des jugendlichen Feuers verschwunden, aber die wahre Flamme ernster Gefühle bleibt. Die Pilger haben das selige Land „Meine-Lust-an-ihr" erreicht, dessen Tage wie Tage des Himmels auf Erden sind. Engel besuchen es, himmlische Lüfte wehen darüber hin, Blüten des Paradieses wachsen darin und den Luftkreis erfüllt Seraphs Gesang. Etliche befinden sich schon jahrelang darin, andere kommen erst wenige Stunden vor ihrem Ableben hinein. Es ist ein Eden auf Er-den. Wir sollen uns schon nach dem Augenblick sehnen, wo wir uns im Schatten Seiner lieblichen Gebüsche erquicken und dürfen uns mit der Hoffnung sättigen, bis die Zeit des Genusses herbeikommt. Die Sonne erscheint größer wenn sie untergeht, als wenn sie hoch am Himmel steht. Ein herrlicher Glanz vergoldet alle Wolken, die sie beim Niedersinken begleiten. Mühsale vermögen nicht, die Ruhe der anmutigen Dämmerstunde des Alters zu stören. Das Herz sammelt reife Früchte kostbarer Erfahrungen zur Erquickung am Abendmahl des Lebens und die Seele macht sich zur Ruhe bereit. Des Herrn Volk wird sich auch in der Stunde des Todes des Lichtes erfreuen. Der Unglaube bebt und zagt, die Schatten sinken, die Nacht kommt, das Leben neigt sich zum Ende. O nein, ruft der Glaube, jetzt hat die Nacht ein Ende und der wahre Tag bricht an. Das Licht der Unsterblichkeit ist gekommen, das Licht von des himmlischen Vaters Angesicht. Lege deine Füße auf dem Bett zusammen und schaue die wartende Schar der seligen Boten! Engel tragen dich hinweg. Lebewohl, Geliebter, du bist weggezogen, du winkst mit deiner Hand. Jetzt wird Licht. Die Perlentore stehen offen, die goldenen Gassen strahlen im Schimmer des edlen Jaspis. Wir bedecken unsere Augen, aber du siehst das Unsichtbare. Lebewohl Bruder! Bei dir ist es nun „licht um den Abend", bei uns noch nicht.

 

《Morning By Morning》Oct 4

《Morning By Morning》October 4

 

“But it shall be one day which shall be known to the LORD, not day, nor night: but it shall come to pass, that at evening time it shall be light.”— Zechariah 14:7

 

Oftentimes we look forward with forebodings to the time of old age, forgetful that at eventide it shall be light. To many saints, old age is the choicest season in their lives. A balmier air fans the mariner’s cheek as he nears the shore of immortality, fewer waves ruffle his sea, quiet reigns, deep, still and solemn.

From the altar of age the flashes of the fire of youth are gone, but the more real flame of earnest feeling remains. The pilgrims have reached the land Beulah, that happy country, whose days are as the days of heaven upon earth.

 

Angels visit it, celestial gales blow over it, flowers of paradise grow in it, and the air is filled with seraphic music. Some dwell here for years, and others come to it but a few hours before their departure, but it is an Eden on earth.

 

We may well long for the time when we shall recline in its shady groves and be satisfied with hope until the time of fruition comes. The setting sun seems larger than when aloft in the sky, and a splendour of glory tinges all the clouds which surround his going down.

 

Pain breaks not the calm of the sweet twilight of age, for strength made perfect in weakness bears up with patience under it all. Ripe fruits of choice experience are gathered as the rare repast of life’s evening, and the soul prepares itself for rest.

 

The Lord’s people shall also enjoy light in the hour of death. Unbelief laments; the shadows fall, the night is coming, existence is ending. Ah no, crieth faith, the night is far spent, the true day is at hand. Light is come, the light of immortality, the light of a Father’s countenance.

 

Gather up thy feet in the bed, see the waiting bands of spirits! Angels waft thee away. Farewell, beloved one, thou art gone, thou wavest thine hand. Ah, now it is light. The pearly gates are open, the golden streets shine in the jasper light.

 

We cover our eyes, but thou beholdest the unseen; adieu, brother, thou hast light at even-tide, such as we have not yet.


《am Abend》Okt 4

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《am Abend》4. Oktober

 

„Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." Markus 16,16

 

Der Reiseprediger MacDonald fragte die Bewohner der schottischen Insel St. Kilda, wie ein Mensch errettet werden könnte. Ein alter Mann erwiderte: „Wir werden selig, wenn wir Buße tun, unseren Sünden absagen und zu Gott umkehren." - „Ja", sprach eine Frau im mittleren Alter, „und das mit aufrichtigem Herzen." - „Freilich", fügte ein Dritter hinzu, „und durch Gebet" - „und", ergänzte ein Vierter: „es muss das Gebet des Herzens sein." - „Wir müssen auch fleißig sein", sprach ein Fünfter, „und die Gebote halten." - Als je-der seinen Beitrag abgegeben hatte, meinten sie, sie hätten ein sehr schönes Glaubensbekenntnis abgelegt, sahen alle auf den Prediger und wollten seine Zustimmung hören. Aber sie hatten sein tiefstes Mitleid erregt. Der fleischliche Sinn sucht für sich immer einen Weg, auf dem das „Ich" aufgehen und groß werden kann, aber des Herrn Weg ist der entgegengesetzte. Glauben und getauft zu werden sind keine Verdienste, deren man sich rühmen könnte. Sie sind etwas so Einfaches, dass alles Rühmen ausgeschlossen ist und allein die freie Gnade den Siegespreis erhält. Vielleicht bist du noch nicht errettet, lieber Leser? Woran fehlt es? Meinst du etwa, der Heilsweg, wie er in dieser Schriftstelle gezeigt ist, sei zweifelhaft? Wie kann das sein, wenn Gott Sein eigenes Wort als Pfand für seine Authentizität gegeben hat? Meinst du, der Weg sei zu einfach? Warum hältst du dich dann nicht daran? Seine Einfachheit lässt denjenigen, die ihn vernachlässigen, keine Entschuldigung. Glauben heißt schlicht: vertrauen, sich darauf verlassen und auf Jesus Christus bauen. Getauft werden heißt, sich dem Befehl zu unterziehen, den auch der Herr am Jordan erfüllte, dem sich die Bekehrten am Pfingstfest unterwarfen und dem der Kerkermeister noch in der Nacht seiner Bekehrung Gehorsam leistete. Das äußere Zeichen errettet nicht, aber es führt unseren Tod, unser Begräbnis und unsere Auferstehung mit Christus vor Augen und darf genauso wenig missachtet werden wie das Abendmahl des Herrn. Lieber Leser, glaubst du an den Herrn Jesus? Dann, lieber Freund, verabschiede dich von jeder Furcht, denn du wirst gerettet. Bist du noch ein Ungläubiger? Dann bedenke, dass es nur eine Tür gibt, durch die du gehen kannst. Wenn du da nicht hin-durchgehen willst, wirst du in deinen Sünden umkommen.

 

《Evening by Evening》Oct 4

《Evening by Evening》October 4

 

“He that believeth and is baptized shall be saved; but he that believeth not shall be damned.”— Mark 16:16

 

Mr. MacDonald asked the inhabitants of the island of St. Kilda how a man must be saved. An old man replied, “We shall be saved if we repent, and forsake our sins, and turn to God.”

 

“Yes,” said a middle-aged female, “and with a true heart too.”

“Aye,” rejoined a third, “and with prayer”; and, added a fourth, “It must be the prayer of the heart.”

 

“And we must be diligent too,” said a fifth, “in keeping the commandments.”

Thus, each having contributed his mite, feeling that a very decent creed had been made up, they all looked and listened for the preacher’s approbation, but they had aroused his deepest pity. The carnal mind always maps out for itself a way in which self can work and become great, but the Lord’s way is quite the reverse.

 

Believing and being baptized are no matters of merit to be gloried in—they are so simple that boasting is excluded, and free grace bears the palm. It may be that the reader is unsaved—what is the reason?

 

Do you think the way of salvation as laid down in the text to be dubious? How can that be when God has pledged his own word for its certainty? Do you think it too easy? Why, then, do you not attend to it?

 

Its ease leaves those without excuse who neglect it. To believe is simply to trust, to depend, to rely upon Christ Jesus. To be baptized is to submit to the ordinance which our Lord fulfilled at Jordan, to which the converted ones submitted at Pentecost, to which the jailer yielded obedience the very night of his conversion.

 

The outward sign saves not, but it sets forth to us our death, burial, and resurrection with Jesus, and, like the Lord’s Supper, is not to be neglected. Reader, do you believe in Jesus? Then, dear friend, dismiss your fears, you shall be saved.

 

Are you still an unbeliever, then remember there is but one door, and if you will not enter by it you will perish in your sins



5. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 5

Break Thou the Bread of Life

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We have heard the joyful sound Jesus saves

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《am Morgen》5. Oktober

 

„Er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft derselben Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Berg Gottes Horeb "1. Könige 19,8

 

Alle Kraft, die uns unser gnädiger Gott schenkt, verleiht Er uns nicht um des Rühmens willen sondern zu Seinem Dienst. Als der Prophet unter dem Wachholder das geröstete Brot und die Kanne mit Wasser zu seinem Haupt sah, da wurde es ihm nicht etwa bequem gemacht. Er fand keine behagliche Ruhe, um sich zu erholen, sondern er empfing den Befehl, durch die Kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Horeb, dem Berg Gottes, zu gehen. Als der Meister Seine Jünger zum Essen einlud mit den Worten: „Kommet und haltet das Mahl", sprach Er nach gehaltener Mahlzeit zu Petrus: „Weide meine Schafe", und fügte dann hinzu: „Folge mir nach." So verhält es sich auch mit uns. Wir essen das Brot des Himmels, damit wir unsere Kraft im Dienst für den Herrn verzehren sollen. Wir kommen an den Lenden gegürtet und mit dem Stab in der Hand zum Abendmahl und essen das Osterlamm, damit wir bald weitergehen können, wenn wir unseren Hunger gestillt haben. Manche Christen leben gern „von Christus", aber sie sind nicht so sehr darauf bedacht, „für Christus" zu leben. Die Erde sollte eine Vorbereitung für den Himmel sein. Der Himmel ist gerade der Ort, wo die Heiligen am köstlichsten gespeist und in ständiger Dienstbereitschaft stehen werden. Sie setzen sich nieder zum Tisch des Herrn und dienen Ihm Tag und Nacht in Seinem Tempel. Sie genießen himmlische Speise und dienen dem Herrn in Vollkommenheit. Lieber gläubiger Christ, arbeite in der Kraft, die du Tag für Tag von Christus empfängst, für Ihn, deinen Herrn. Manche unter uns müssen noch vieles lernen in Beziehung auf das Anliegen unseres Herrn, wofür Er Seine Gnade schenkt. Wir sollen die köstlichen Körner der Wahrheit nicht zurückhalten, wie etwa die ägyptische Mumie Jahrtausende den Weizen, ohne ihm Gelegenheit zum Wachstum zu geben. Wir müssen die Wahrheit ausstreuen und be-wässern. Wozu sendet der Herr den Regen auf die lechzende Erde herab? Wozu gibt Er den belebenden Sonnenschein? Tut Er das nicht deshalb, damit Regen und Sonne die Früchte der Erde im Wachstum fördern und sie dem Menschen zur Nahrung gedeihen? So nährt und stärkt der Herr auch unsere Seelen, damit wir gestärkt unsere erneuerten Kräfte zur Förderung Seiner Verherrlichung verwenden.

 

《Morning By Morning》Oct 5

《Morning By Morning》October 5

 

“And he arose, and did eat and drink, and went in the strength of that meat forty days and forty nights unto Horeb the mount of God.”— 1 Kings 19:8

 

All the strength supplied to us by our gracious God is meant for service, not for wantonness or boasting.

 

When the prophet Elijah found the cake baked on the coals, and the cruse of water placed at his head, as he lay under the juniper tree, he was no gentleman to be gratified with dainty fare that he might stretch himself at his ease; far otherwise, he was commissioned to go forty days and forty nights in the strength of it, journeying towards Horeb, the mount of God.

 

When the Master invited the disciples to “Come and dine” with him, after the feast was concluded he said to Peter, “Feed my sheep”; further adding, “Follow me.” Even thus it is with us; we eat the bread of heaven, that we may expend our strength in the Master’s service.

 

We come to the passover, and eat of the paschal lamb with loins girt, and staff in hand, so as to start off at once when we have satisfied our hunger. Some Christians are for living on Christ, but are not so anxious to live for Christ.

 

Earth should be a preparation for heaven; and heaven is the place where saints feast most and work most. They sit down at the table of our Lord, and they serve him day and night in his temple. They eat of heavenly food and render perfect service.

 

Believer, in the strength you daily gain from Christ labour for him. Some of us have yet to learn much concerning the design of our Lord in giving us his grace.

We are not to retain the precious grains of truth as the Egyptian mummy held the wheat for ages, without giving it an opportunity to grow: we must sow it and water it.

 

Why does the Lord send down the rain upon the thirsty earth, and give the genial sunshine? Is it not that these may all help the fruits of the earth to yield food for man? Even so the Lord feeds and refreshes our souls that we may afterwards use our renewed strength in the promotion of his glory.


《am Abend》Okt 5

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《am Abend》5. Oktober 

 

„Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf dass ihr nicht sündiget. Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist." 1. Johannes 2,1

 

Das ist uns gesagt, damit wir nicht sündigen: „Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher." Johannes sagt nicht: „Ob jemand sündigt, so hat er seinen Fürsprecher verspielt", sondern: „haben wir einen Fürsprecher", obwohl wir Sünder sind. Alle Sünde, die ein Gläubiger je begangen hat oder noch begehen wird, kann seinen Anteil an dem Herrn Jesus Christus als Sein Fürsprecher nicht aufheben. Der Name, der unserem Herrn gegeben wird, ist vertrauenerweckend: „Jesus". Er ist ein Fürsprecher, wie wir Ihn brauchen. Denn Jesus ist der Name einer Person, deren Pflicht und Freude es ist, zu erretten. Sein Name ist Jesus, denn Er wird Sein Volk von ihren Sünden erretten; Sein lieblicher Name schließt Sein Werk ein. Danach heißt es: „Jesus Christus". Christus, der Gesalbte: das zeigt Seine Vollmacht als Fürsprecher an. Christus hat ein Recht zur Fürsprache, denn Er ist des Vaters bestätigter Fürsprecher und erwählter Priester. Hätten wir Ihn erwählt, wäre Er gescheitert, so aber hat Gott Seinen Beistand einem Mächtigen zugesichert und wir dürfen getrost unsere Not bei dem ablegen, für den Gott seine Hilfe zugesagt hat. Er ist Christus, und darum zu seinem Werk auserkoren. Er ist Christus und darum geeignet zu Seinem Amt, denn die Salbung verleiht Ihm die rechte Gewalt. Er ist ein Fürsprecher, der das Herz Gottes bewegt und überwindet. Welche rührenden Worte, welche überzeugende Sprache ist Ihm gegeben, wenn Er sich meiner annimmt! Es bleibt noch eine Bezeichnung für seinen Namen übrig: „der gerecht ist". Damit ist nicht nur Seine Würde gemeint, sondern auch Seine Rechtfertigung. Seine Würde deshalb, weil es eine gute Sache ist, derer Er sich angenommen hat: ein Gerechter ist mein Fürsprecher. Seine Rechtfertigung ist zugleich der Grund für Seine Verteidigung, denn Er begegnet der gegen mich gerichteten Anklage der Ungerechtigkeit und beruft sich auf Seine Gerechtigkeit. Christus erklärt sich als mein Stellvertreter und vertraut meinem Gehorsam Ihm gegenüber. Mei-ne Seele, du hast einen Freund, der ganz und gar als dein Fürsprecher geeignet ist. Es wird Ihm wohl gelingen, überlasse dich völlig Seiner Fürsorge!

 

《Evening by Evening》Oct 5

《Evening by Evening》October 5

 

“My little children, these things write I unto you, that ye sin not. And if any man sin, we have an advocate with the Father, Jesus Christ the righteous:”— 1 John 2:1

 

“If any man sin, we have an advocate.”

 

Yes, though we sin, we have him still. John does not say, “If any man sin he has forfeited his advocate,” but “we have an advocate,” sinners though we are. All the sin that a believer ever did, or can be allowed to commit, cannot destroy his interest in the Lord Jesus Christ, as his advocate.

 

The name here given to our Lord is suggestive. “Jesus.” Ah! then he is an advocate such as we need, for Jesus is the name of one whose business and delight it is to save. “They shall call his name Jesus, for he shall save his people from their sins.”

His sweetest name implies his success. Next, it is “Jesus Christ”—Christos, the anointed. This shows his authority to plead. The Christ has a right to plead, for he is the Father’s own appointed advocate and elected priest.

 

If he were of our choosing he might fail, but if God hath laid help upon one that is mighty, we may safely lay our trouble where God has laid his help. He is Christ, and therefore authorized; he is Christ, and therefore qualified, for the anointing has fully fitted him for his work.

 

He can plead so as to move the heart of God and prevail. What words of tenderness, what sentences of persuasion will the anointed use when he stands up to plead for me! One more letter of his name remains, “Jesus Christ the righteous.”

 

This is not only his character but his plea. It is his character, and if the Righteous One be my advocate, then my cause is good, or he would not have espoused it. It is his plea, for he meets the charge of unrighteousness against me by the plea that he is righteous.

 

He declares himself my substitute and puts his obedience to my account. My soul, thou hast a friend well fitted to be thine advocate, he cannot but succeed; leave thyself entirely in his hands



6. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 6

All My Life Long I Had Panted

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In Tenderness He sought me

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《am Morgen》6. Oktober 

 

„wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt." Johannes 4,14

 

Wer zum Glauben an den Herrn Jesus gefunden hat, findet in Ihm alle Genüge für die Gegenwart und umfassende Freude für alle Ewigkeit. Der Gläubige ist kein Mensch, dessen Tage trübselig sind, weil es ihm an Trost mangelt, und dessen Nächte kein Ende nehmen, weil ihm jeder herzerquickende Gedanke fehlt. Denn er findet in seinem Heiland einen solchen Brunnen der Freude, eine solche Quelle des Trostes, dass er stets zufrieden und glücklich ist. Stellt ihr einen solchen Gläubigen mitten hinein in den Dreck dieser Welt, so trifft er gerade dort einen edlen Menschen. Treibt ihr ihn hinaus in die öde Wüste, so isst er himmlisches Manna. Vertreibt ihr ihn von seinen Freunden und aus seinem Haus, so findet er dennoch einen treuen Freund, der ihn mehr liebt und ihm fester beisteht als ein Bruder. Untergrabt den Grund aller seiner irdischen Hoffnungen, dennoch bleibt sein Herz unerschüttert im Vertrauen auf den Herrn. Das Herz ist ein unersättliches Grab, bis der Herr Jesus darin einzieht, und dann wird es zu einem überströmenden Becher. Es ist eine solche Fülle in Christus, dass Er allein des Gläubigen Ein und Alles ist. Der wahrhaft heilig Gesinnte ist so völlig zufriedengestellt von der allumfassenden Bescheidenheit Jesu, dass ihn nimmermehr dürstet, es sei denn allein nach tieferen Zügen aus dem lebendigen Brunnen. Auf solch liebliche Art sollst du dürsten, du teure Seele. Es soll kein Durst aus Erschöpfung sein, sondern ein Durst aus der Liebessehnsucht. Es wird dir als etwas Liebliches erscheinen, wenn du dich nach einem volleren Genuss der Liebe zu Jesús sehnst. Es hat einmal einer gesagt: „Ich habe oft und viel meinen Eimer im Brunnen gefüllt, nun aber ist mein Durst nach Jesus so unersättlich geworden, dass ich den Brunnen selber an meine Lippen setzen und nach Herzenslust ohne Aufhören trinken möchte." Ist dies jetzt deines Herzens Empfindung, lieber gläubiger Christ? Fühlst du, dass all dein Sehnen in Jesus gestillt wird und dass du jetzt kein anderes Verlangen hast, als mehr von Ihm zu erfahren und innigere Gemeinschaft mit Ihm zu pflegen? Dann komm unaufhörlich zu diesem Brunnen und nimm das Wasser des Lebens um-sonst. Jesus wird nie denken, du würdest zu viel nehmen, sondern Er wird dich jederzeit willkommen heißen und sagen: „Trinke, ja, trinke nur immer zu, mein Geliebter und mein Freund."

 

《Morning By Morning》Oct 6

《Morning By Morning》October 6

 

“But whosoever drinketh of the water that I shall give him shall never thirst; but the water that I shall give him shall be in him a well of water springing up into everlasting life.”— John 4:14

 

He who is a believer in Jesus finds enough in his Lord to satisfy him now, and to content him for evermore.

 

The believer is not the man whose days are weary for want of comfort, and whose nights are long from absence of heart-cheering thought, for he finds in religion such a spring of joy, such a fountain of consolation, that he is content and happy.

 

Put him in a dungeon and he will find good company; place him in a barren wilderness, he will eat the bread of heaven; drive him away from friendship, he will meet the “friend that sticketh closer than a brother.”

 

Blast all his gourds, and he will find shadow beneath the Rock of Ages; sap the foundation of his earthly hopes, but his heart will still be fixed, trusting in the Lord. The heart is as insatiable as the grave till Jesus enters it, and then it is a cup full to overflowing.

 

There is such a fulness in Christ that he alone is the believer’s all. The true saint is so completely satisfied with the all-sufficiency of Jesus that he thirsts no more—except it be for deeper draughts of the living fountain.

 

In that sweet manner, believer, shalt thou thirst; it shall not be a thirst of pain, but of loving desire; thou wilt find it a sweet thing to be panting after a fuller enjoyment of Jesus’ love. One in days of yore said, “I have been sinking my bucket down into the well full often, but now my thirst after Jesus has become so insatiable, that I long to put the well itself to my lips, and drink right on.”

 

Is this the feeling of thine heart now, believer? Dost thou feel that all thy desires are satisfied in Jesus, and that thou hast no want now, but to know more of him, and to have closer fellowship with him?

 

Then come continually to the fountain, and take of the water of life freely. Jesus will never think you take too much, but will ever welcome you, saying, “Drink, yea, drink abundantly, O beloved.”


《am Abend》Okt 6

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《am Abend》6. Oktober 

 

„Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose um seines Weibes willen, der Mohrin, die er genommen hatte, darum dass er eine Mohrin zum Weibe genommen hatte..." 4. Mose 12,1

 

Eine seltsame Wahl, die Mose getroffen hatte! Einer, der ein Prophet ist wie Mose, wählt auffälliger und größer. Unser Herr, der lieblich ist wie die Blume zu Saron und wie die Rose im Tal, hat sich mit einer solchen vermählt, die bekennen muss: Seht mich nicht an, dass ich so schwarz bin, denn die Sonne hat mich gebrannt. Es ist zum Er-staunen für Engel, dass sich Jesus in Seiner Liebe armen, verlorenen, schuldbeladenen Menschen zugewendet hat. Jeder Gläubige, der auch nur mit einem Senfkorn der Jesusliebe erfüllt ist, muss voller Bewunderung davon überwältigt sein, wenn an einen, nach unseren Maßstäben Unwürdigen eine solche Liebe verschwendet wird. Wir erkennen sicher unsere geheime Schuld, unsere Treulosigkeit und unser arges Herz. Deshalb vergehen wir im dankbaren Erstaunen über die unvergleichlich uneingeschränkte Gnade. Der Herr Jesus muss solchen edlen Sinn, den Grund Seiner Liebe, in Seinem eigenen Herzen gefunden haben. In uns hätte Er ihn nicht finden können, denn da ist er nicht vorhanden. Auch nach unserer Bekehrung sind wir noch böse geblieben, obwohl uns die Gnade erträglich gemacht hat. Was der selige Rutherford einmal von seinem Verhältnis zu Jesus sagte, müssen wir alle auch von uns bezeugen: „Er steht in einem solchen Verhältnis zu mir, dass ich krank bin; und Er ist der Arzt, dessen ich bedarf. Ach! wie oft verderbe ich, was Er wieder gut macht! Er verbindet und ich löse auf; Er baut und ich zerstöre wie-der; ich zanke mit Ihm und zwanzigmal des Tages tut Er mir wohl mit seiner lieblichen Rede!" - O teuerster und treuester Bräutigam unserer Seelen: Fahre fort mit Deiner Gnadenarbeit, mit der Du uns in Dein Bild verherrlichen willst, bis Du uns arme „Mohrinnen" Dir angenehm machen kannst, ohne Flecken oder Runzel oder dergleichen. Mose begegnete um seiner Heirat willen hartem Widerspruch. Er und seine Frau waren übel angesehen. Wie können wir uns darüber wundern, dass diese eitle Welt sich gegen den Herrn Jesus und Seine Braut auflehnt, besonders wenn große Sünder bekehrt wer-den? Denn dies ist allezeit des Pharisäers Anlass zum Widerspruch: „Dieser nimmt die Sünder an," Und noch heute hat die alte Ursache zum Streit immer wieder Gültigkeit, nämlich „dass er eine Mohrin zur Frau genommen hatte".

 

《Evening by Evening》Oct 6

《Evening by Evening》October 6

 

“And Miriam and Aaron spake against Moses because of the Ethiopian woman whom he had married: for he had married an Ethiopian woman.”— Numbers 12:1

 

Strange choice of Moses, but how much more strange the choice of him who is a prophet like unto Moses, and greater than he! Our Lord, who is fair as the lily, has entered into marriage union with one who confesses herself to be black, because the sun has looked upon her.

 

It is the wonder of angels that the love of Jesus should be set upon poor, lost, guilty men. Each believer must, when filled with a sense of Jesus’ love, be also overwhelmed with astonishment that such love should be lavished on an object so utterly unworthy of it.

 

Knowing as we do our secret guiltiness, unfaithfulness, and black-heartedness, we are dissolved in grateful admiration of the matchless freeness and sovereignty of grace. Jesus must have found the cause of his love in his own heart, he could not have found it in us, for it is not there.

 

Even since our conversion we have been black, though grace has made us comely. Holy Rutherford said of himself what we must each subscribe to—”His relation to me is, that I am sick, and he is the Physician of whom I stand in need. Alas! how often I play fast and loose with Christ! He bindeth, I loose; he buildeth, I cast down; I quarrel with Christ, and he agreeth with me twenty times a day!”

 

Most tender and faithful Husband of our souls, pursue thy gracious work of conforming us to thine image, till thou shalt present even us poor Ethiopians unto thyself, without spot, or wrinkle, or any such thing.

 

Moses met with opposition because of his marriage, and both himself and his spouse were the subjects of an evil eye. Can we wonder if this vain world opposes Jesus and his spouse, and especially when great sinners are converted? for this is ever the Pharisee’s ground of objection, “This man receiveth sinners.”

 

Still is the old cause of quarrel revived, “Because he had married an Ethiopian woman.”



7. Oktober morgens und abends


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《am Morgen》Okt 7

Day By Day

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Praise Ye the Father

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《am Morgen》7. Oktober 

 

„Und Mose sprach zu dem HERRN: Warum bekümmerst du deinen Knecht? und warum finde ich nicht Gnade vor deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volks auf mich legst?" 4. Mose 11,11

 

Unser himmlischer Vater sendet uns häufig Sorgen, um unseren Glauben zu prüfen. Wenn unser Glaube etwas wert ist, so wird er die Probe bestehen. Schuld fürchtet das Feuer, Gold nicht. Der unechte, wenn auch noch so schön geschliffene Edelstein scheut die Berührung durch den prüfenden Diamant, der echte Rubin nicht. Das ist ein armseliger Glaube: der nur auf Gott vertraut, wenn die Freunde treu bleiben, wenn der Leib vor Gesundheit strotzt, wenn das Geschäft blüht und reichlichen Gewinn einbringt. Das aber ist ein echter Glaube: der an des Herrn Treue festhält, wenn die Freunde dahingegangen sind, wenn der Leib schwach wird und vergeht, wenn das Gemüt traurig und mutlos ist und wenn das Licht von unseres Vaters Antlitz sich vor uns verborgen hat. Ein Glaube, der mitten aus dem tiefsten Unglück heraus rufen kann: „Siehe, Er wird mich erwürgen, und ich kann es nicht erwarten; Er wird ja mein Heil sein", ist ein himmlisch geborener Glaube. Der Herr betrübt Seine Knechte um Seiner Verherrlichung willen, denn Er wird durch die Tugenden der Seinen sehr verherrlicht, die seiner Hände Werk sind. Weil „Trübsal Geduld bewirkt, und Geduld Erfahrung, und Erfahrung Hoffnung", wird der Herr durch die aufblühenden Tugenden geehrt. Nie würden wir die herrlichen Töne der Harfe erklingen hören, wenn ihre Saiten unberührt blieben. Nie würden wir den herzerquickenden Wein der Traube schmecken, wenn sie nicht in der Kelter ausgepresst würde. Nie würden wir den herrlichen Duft des Zimtes riechen, wenn er nicht zerstoßen und gepulvert würde, noch würden wir die Wärme des Feuers spüren, wenn nicht das Holz zu Asche verbrennen würde. Die Weisheit und die Macht des großen Werkmeisters werden besonders im Leid offenbar, durch das Er die Gefäße Seiner Gnade hin-durchgehen lässt. Die gegenwärtige Traurigkeit hat auch den Zweck, die zukünftige Freude zu erhöhen. Könnten wir im Himmel so über-aus selig und glücklich werden, wenn wir nicht den Fluch der Sünde und die Leiden dieser Erde an uns erfahren hätten? Ist denn nicht der Friede lieblicher nach dem Streit und die Ruhe willkommener nach schwerer Mühe und Arbeit? Muss nicht die Erinnerung an vergangenen Seelenschmerz die Glückseligkeit der Verherrlichten erhöhen? Es gibt sicher noch manch andere tröstliche Antwort auf unsere heutige Frage. Wir wollen sie in unserem Herzen bewegen.

 

《Morning By Morning》Oct 7

《Morning By Morning》October 7

 

“And Moses said unto the LORD, Wherefore hast thou afflicted thy servant? and wherefore have I not found favour in thy sight, that thou layest the burden of all this people upon me?”— Numbers 11:11

 

Our heavenly Father sends us frequent troubles to try our faith. If our faith be worth anything, it will stand the test. Gilt is afraid of fire, but gold is not: the paste gem dreads to be touched by the diamond, but the true jewel fears no test.

It is a poor faith which can only trust God when friends are true, the body full of health, and the business profitable; but that is true faith which holds by the Lord’s faithfulness when friends are gone, when the body is sick, when spirits are depressed and the light of our Father’s countenance is hidden.

 

A faith which can say, in the direst trouble, “Though he slay me, yet will I trust in him,” is heaven-born faith. The Lord afflicts his servants to glorify himself, for he is greatly glorified in the graces of his people, which are his own handiwork.

When “tribulation worketh patience; and patience, experience; and experience, hope,” the Lord is honoured by these growing virtues.

 

We should never know the music of the harp if the strings were left untouched; nor enjoy the juice of the grape if it were not trodden in the winepress; nor discover the sweet perfume of cinnamon if it were not pressed and beaten; nor feel the warmth of fire if the coals were not utterly consumed.

 

The wisdom and power of the great Workman are discovered by the trials through which his vessels of mercy are permitted to pass. Present afflictions tend also to heighten future joy. There must be shades in the picture to bring out the beauty of the lights.

 

Could we be so supremely blessed in heaven, if we had not known the curse of sin and the sorrow of earth? Will not peace be sweeter after conflict, and rest more welcome after toil? Will not the recollection of past sufferings enhance the bliss of the glorified?

 

There are many other comfortable answers to the question with which we opened our brief meditation, let us muse upon it all day long.


《am Abend》Okt 7

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《am Abend》7. Oktober 

 

„Ich achte, du lässest dich bereden, dass du noch Rat und Macht weißt, zu streiten. Auf wen verlässt du dich denn, dass du mir bist abfällig geworden?" Jesaja 36,5

 

Lieber Bruder, das ist eine höchst wichtige Frage. Wir wollen sie einem Mann namens „Christlieb" stellen. Höre auf Christliebs Antwort und siehe, ob es auch deine Antwort ist. - „Auf wen verlässt du dich?" - „Ich verlasse mich", spricht Christlieb, „auf den dreieinigen Gott. Ich vertraue auf den Vater, und glaube, dass Er mich erwählt hat bevor der Grund der Welt gelegt wurde. Ich glaube zuversichtlich, dass Er nach Seiner gütigen Bestimmung für mich sorgt, mich unterweist, mich leitet, mich züchtigt, wo es nötig ist, und mich heimführt zu sich in Sein Haus, wo der Wohnungen viele sind. Ich vertraue auf den Sohn, der da ist wahrer Gott aus wahrem Gott, der Mensch Christus Jesus. Ich glaube zuversichtlich, dass Er durch Sein blutiges Versöhnungsopfer alle meine Sünden wegnimmt und mich mit Seiner vollkommenen Gerechtigkeit schmückt. Ich weiß, dass Er mein Mittler ist und alle meine Bitten und Anliegen vor Seines Vaters Thron bringt. Und ich glaube, dass Er mein Fürsprecher am großen Jüngsten Tag ist, dass Er mich und meine Sache vertritt und mich rechtfertigt. Ich glaube an Ihn um Seinetwillen, was Er ist, was Er für mich getan hat, und was Er noch für mich tun wird. Und ich vertraue auf den Heiligen Geist, der angefangen hat, mich von meiner Erbsünde zu erretten. Ich glaube zuversichtlich, dass Er sie ganz bei mir aus-treiben wird. Ich glaube, dass Er mein Gemüt weich machen, meinen Willen beugen, mein Verständnis erleuchten, meine Leidenschaften dämpfen, mich in Verzweiflung trösten, meiner Schwachheit aufhelfen und meine Nacht erhellen wird. Ich glaube, dass Er in mir wohnen wird als mein Leben und in mir herrschen wird als mein König. Ich glaube, dass Er mich ganz, samt Geist, Seele und Leib heiligen und mich endlich aufnehmen wird, ewig zu wohnen mit den Heiligen im Licht." O seliges, gläubiges Vertrauen! Ihm sich hinzugeben, dessen Macht sich niemals erschöpft, dessen Liebe niemals erkaltet, dessen Güte sich niemals verändert, dessen Treue niemals wankt, dessen Weisheit unübertroffen bleibt und dessen vollkommene Herrlichkeit nie abnimmt! Selig bist du, o Mensch, wenn du solches Vertrauen und solche Zuversicht hast! Wenn du dich auf einen solchen Gott verlässt, so hast du schon in diesem Augenblick süßen Frieden zu genießen und danach die Herrlichkeit. Der Grund deines Glaubens wird niemals wanken.

 

《Evening by Evening》Oct 7

《Evening by Evening》October 7

 

“I say, sayest thou, (but they are but vain words) I have counsel and strength for war: now on whom dost thou trust, that thou rebellest against me?”— Isaiah 36:5

Reader, this is an important question. Listen to the Christian’s answer, and see if it is yours. “On whom dost thou trust?”

 

“I trust,” says the Christian, “in a triune God. I trust the Father, believing that he has chosen me from before the foundations of the world; I trust him to provide for me in providence, to teach me, to guide me, to correct me if need be, and to bring me home to his own house where the many mansions are.

 

“I trust the Son. Very God of very God is he—the man Christ Jesus. I trust in him to take away all my sins by his own sacrifice, and to adorn me with his perfect righteousness. I trust him to be my Intercessor, to present my prayers and desires before his Father’s throne, and I trust him to be my Advocate at the last great day, to plead my cause, and to justify me.

 

“I trust him for what he is, for what he has done, and for what he has promised yet to do. And I trust the Holy Spirit—he has begun to save me from my inbred sins; I trust him to drive them all out; I trust him to curb my temper, to subdue my will, to enlighten my understanding, to check my passions, to comfort my despondency, to help my weakness, to illuminate my darkness; I trust him to dwell in me as my life, to reign in me as my King, to sanctify me wholly, spirit, soul and body, and then to take me up to dwell with the saints in light forever.”

 

Oh, blessed trust! To trust him whose power will never be exhausted, whose love will never wane, whose kindness will never change, whose faithfulness will never fail, whose wisdom will never be nonplussed, and whose perfect goodness can never know a diminution!

 

Happy art thou, reader, if this trust is thine! So trusting, thou shalt enjoy sweet peace now, and glory hereafter, and the foundation of thy trust shall never be removed.



8. Oktober morgens und abends


Morgen Abend Kalender
English Today's Manna 中文今日嗎哪


《am Morgen》Okt 8

THE MERCY OF GOD IS AN OCEAN DIVINE

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Teach me to pray, Lord - Piano

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《am Morgen》8. Oktober 

 

" „Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, dass ihr einen Zug tut." Lukas 5,4

 

Wir lernen aus dieser Erzählung die Notwendigkeit des menschlichen Mitwirkens. Der Fischzug war wunderbar. Aber weder der Fischer, noch sein Schiff, noch sein Fischernetz wurden dabei unberücksichtigt gelassen. Alles wurde mit einbezogen, um die Fische zu holen. So ist es auch mit der Errettung der Seelen. Gott wirkt durch allerlei Mittel. Und solange der neue Bund der Gnade in Kraft bleibt, wird es Gott wohlgefällig sein, durch schlichte und einfache Predigt des Evangeliums selig zu machen, die daran glauben. Wenn Gott unabhängig von der Mithilfe der Kreatur wirkt, so wird Er ohne allen Zweifel dadurch verherrlicht. Er hat aber die menschliche Mitarbeit als das Mittel in den Plan Seiner Heilsabsichten aufgenommen, durch das Er am meisten auf Erden verherrlicht wird. Die Mittel selbst sind an sich durchaus ohne Verdienst und ohne Bedeutung. „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen." Was war der Grund dieses fruchtlosen Mühens? Waren sie denn nicht Fischer, die ihren Beruf professionell ausübten? Wahrlich, sie hatten keine ungeübten Hände und verstanden ihr Handwerk. Hatten sie es an Fleiß mangeln lassen? Nein, die ganze Nacht hatten sie gearbeitet. Oder fehlte es an Fischen im Meer? Gewiss nicht, denn sobald der Meister dabei war, gingen sie scharenweise ins Netz. Woran lag es dann? Die einzelnen Elemente selbst haben für sich keine Macht, wenn es an der Gegenwart Jesu fehlt: „Ohne Ihn können wir nichts tun." - Aber mit Christus vermögen wir alles! Christi Gegenwart sichert den Er-folg. Jesus war im Schiff des Petrus und Sein Wille zog durch Seine wunderbare Befähigung die Fische ins Netz. Wenn dem Herrn Jesus in Seiner Gemeinde der höchste Platz eingeräumt wird, dann ist Sei-ne Gegenwart ihre Kraft und Macht. Dann kann das Lob dem König gegenüber erschallen, dann kann Er ringsumher verkündigt werden. „Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen." Lasst uns heute an unser Tagwerk gehen und jeder an seinem Platz Menschenseelen für diesen König fischen. Lasst uns emporblicken im Glauben und rings um uns her schauen mit ernstlichem Verlangen. Lasst uns arbeiten bis die Nacht kommt. Und der uns befiehlt, das Netz auszuwerfen, der füllt es auch mit Fischen!

 

《Morning By Morning》Oct 8

《Morning By Morning》 October 8

 

“Now when he had left speaking, he said unto Simon, Launch out into the deep, and let down your nets for a draught.”— Luke 5:4

 

We learn from this narrative, the necessity of human agency. The draught of fishes was miraculous, yet neither the fisherman nor his boat, nor his fishing tackle were ignored; but all were used to take the fishes.

 

So in the saving of souls, God worketh by means; and while the present economy of grace shall stand, God will be pleased by the foolishness of preaching to save them that believe. When God worketh without instruments, doubtless he is glorified; but he hath himself selected the plan of instrumentality as being that by which he is most magnified in the earth.

 

Means of themselves are utterly unavailing. “Master, we have toiled all the night and have taken nothing.” What was the reason of this? Were they not fishermen plying their special calling? Verily, they were no raw hands; they understood the work.

 

Had they gone about the toil unskilfully? No. Had they lacked industry? No, they had toiled.

 

Had they lacked perseverance? No, they had toiled all the night.

 

Was there a deficiency of fish in the sea? Certainly not, for as soon as the Master came, they swam to the net in shoals.

 

What, then, is the reason? Is it because there is no power in the means of themselves apart from the presence of Jesus? “Without him we can do nothing.” But with Christ we can do all things. Christ’s presence confers success.

 

Jesus sat in Peter’s boat, and his will, by a mysterious influence, drew the fish to the net. When Jesus is lifted up in his Church, his presence is the Church’s power—the shout of a king is in the midst of her. “I, if I be lifted up, will draw all men unto me.”

 

Let us go out this morning on our work of soul fishing, looking up in faith, and around us in solemn anxiety. Let us toil till night comes, and we shall not labour in vain, for he who bids us let down the net, will fill it with fishes.


《am Abend》Okt 8

Morgen Abend Kalender
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《am Abend》8. Oktober

 

„Ihr aber, meine Lieben, erbauet euch auf euren allerheiligsten Glauben durch den heiligen Geist und betet..." Judas 1,20

 

Achtet auf das große Kennzeichen des echten Gebetes:,, durch den Heiligen Geist." Die Saat der Andacht, die Gott angenehm ist, muss aus dem Vorratshaus des Himmels stammen. Nur das Gebet, das von Gott kommt, steigt wieder zu Gott empor. Das Verlangen, das Er in eure Herzen schreibt, bewegt Sein Herz und bringt einen Se-gen auf euch hernieder, aber des Fleisches Wünsche und Begehren haben keine Macht über Ihn. Durch den Heiligen Geist beten heißt: leidenschaftlich beten. Tote Gebete begehrt der Herr nicht zu hören. Wer nicht intensiv betet, betet gar nicht. Mit dem Beten ist es wie mit einem Feuer. Es ist unerlässlich, dass das Feuer glühend heiß ist; ein laues Feuer bewirkt nichts. Das Gebet durch den Heiligen Geist ist anhaltend. Der wahre Beter gewinnt im Beten Kraft und betet nur noch mit leidenschaftlicherem Feuer, wenn Gott Seine Antwort hinauszögert. Je länger die Tür verschlossen bleibt, desto heftiger setzt er den Türklopfer in Bewegung. Je länger der Engel im Ringkampf anhält, desto fester wird der Entschluss des Beters, ihn niemals ohne Seinen Segen gehen zu lassen. So fließt Segen! Kostbar in Gottes Augen ist ein tränenvolles, ringendes und dauerhaftes Anhalten im Gebet. Das Gebet muss demütig sein, denn der Heilige Geist lehnt jeden Stolz ab. Es ist Sein Auftrag, Sein Amt, uns unserer Sünde zu überführen und uns in Scham und Buße zu beugen. Wir werden nie singen „Ehre sei Gott in der Höhe", wenn wir nicht vorher zu Gott flehen: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir"! Aus der Tiefe müssen wir schreien, sonst gelangen wir nie zur Herrlichkeit in der Höhe. Das Gebet muss von Liebe durchdrungen sein. Die Liebe zu unseren Mit-erlösten und die Liebe zu Christus ist des Gebetes sympathischer Geruch. Das Gebet muss voller Glauben sein. Ein Mensch empfängt nur so viel, wie er glaubt. Der Heilige Geist ist der Urheber des Glaubens und stärkt uns so, dass wir im Glauben an Gottes Verheißung leben. Ach, wenn doch alle diese wunderbaren Eigenschaften der göttlichen Gnade als eine unschätzbare und liebliche Würze des Gebetes bei uns überwiegen würden, weil der Heilige Geist in unseren Herzen wohnt! O du hochgelobter Tröster, wirke durch Deine mächtige Kraft in uns und helfe unserer Schwachheit im Gebet auf!

 

《Evening by Evening》Oct 8

《Evening by Evening》October 8

 

“But ye, beloved, building up yourselves on your most holy faith, praying in the Holy Ghost,”— Jude 20

 

Mark the grand characteristic of true prayer—–“In the Holy Ghost.” The seed of acceptable devotion must come from heaven’s storehouse.

 

Only the prayer which comes from God can go to God. We must shoot the Lord’s arrows back to him. That desire which he writes upon our heart will move his heart and bring down a blessing, but the desires of the flesh have no power with him.

 

Praying in the Holy Ghost is praying in fervency. Cold prayers ask the Lord not to hear them. Those who do not plead with fervency, plead not at all. As well speak of lukewarm fire as of lukewarm prayer—it is essential that it be red hot.

 

It is praying perseveringly. The true suppliant gathers force as he proceeds, and grows more fervent when God delays to answer. The longer the gate is closed, the more vehemently does he use the knocker, and the longer the angel lingers the more resolved is he that he will never let him go without the blessing.

 

Beautiful in God’s sight is tearful, agonizing, unconquerable importunity.

It means praying humbly, for the Holy Spirit never puffs us up with pride. It is his office to convince of sin, and so to bow us down in contrition and brokenness of spirit. We shall never sing Gloria in excelsis except we pray to God De profundis: out of the depths must we cry, or we shall never behold glory in the highest.

 

It is loving prayer. Prayer should be perfumed with love, saturated with love—love to our fellow saints, and love to Christ.

 

Moreover, it must be a prayer full of faith. A man prevails only as he believes. The Holy Spirit is the author of faith, and strengthens it, so that we pray believing God’s promise.

 

O that this blessed combination of excellent graces, priceless and sweet as the spices of the merchant, might be fragrant within us because the Holy Ghost is in our hearts! Most blessed Comforter, exert thy mighty power within us, helping our infirmities in prayer