Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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25. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 25

Yield Not to Temptation

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He Lives!

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《am Morgen》25. Mai

 

„Verlass mich nicht, HERR! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!" Psalm 38,22

 

Häufig beten wir, Gott möge uns in der Stunde der Trübsal und Versuchung nicht verlassen. Dabei vergessen wir aber leicht, dass wir zu allen Zeiten nötig haben, solches zu bitten. Es gibt in unserem Leben keinen einzigen Augenblick, wie heilig er auch sein mag, wo wir Seines haltgebenden Beistandes nicht bedürften. Im Licht wie in der Finsternis, in Seiner Nähe wie in der Stunde der Versuchung haben wir die Bitte nötig: „Verlass mich nicht, Herr, mein Gott." „Erhalte mich durch dein Wort, dass ich lebe; und lass mich nicht zu Schanden werden über meiner Hoffnung." Wenn ein kleines Kind gehen lernt, so bedarf es ununterbrochen der Hilfe der Eltern. Wenn ein Schiff vom Steuermann verlassen wird, kommt es gleich vom Kurs ab und treibt wie ein Spielball der Wellen ziellos umher. Wir können die beständige Hilfe von oben nicht entbehren. So wollen wir täglich dar-um bitten: Verlass mich nicht. Vater, verlasse Dein Kind nicht, sonst fällt es in des Feindes Hand. Hirte, verlasse Dein Lamm nicht, sonst kommt es von der Herde ab und verirrt sich. Großer Gärtner, verlasse Deine Pflanze nicht, sonst verwelkt sie und stirbt ab. Verlass mich nicht, o Herr, weder in diesem Augenblick noch zu irgendeiner Zeit meines Lebens. Verlass mich nicht in meinen Freuden, sonst nehmen sie mein Herz gefangen. Verlass mich nicht in meinen Leiden, sonst murre ich gegen Dich. Verlasse mich nicht, wenn ich Buße tue, da-mit ich die Hoffnung auf Vergebung nicht verliere und mich nicht in Verzweiflung stürze. Verlasse mich nicht in Zeiten meines stärksten Glaubens, sonst artet mein Glaube in Vermessenheit aus. Verlasse mich nicht, denn ohne Dich bin ich schwach, aber mit Dir bin ich stark. Verlasse mich nicht, denn mein Pfad ist gefährlich und voller Fallstricke; ohne Deine Führung bin ich verloren. Die Henne verlässt ihre Kücken nicht; so bedecke auch Du mich mit Deinen Flügeln und lass mich darunter Zuflucht finden. Sei nicht ferne von mir, Herr, denn Angst ist nahe und es ist hier kein Helfer. Verlasse mich nicht, Herr mein Gott, sei nicht ferne von mir. Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe und mein Heil!

 

《Morning By Morning》may 25

《Morning By Morning》May 25

 

“Forsake me not, O LORD: O my God, be not far from me.”— Psalm 38:21

 

Frequently we pray that God would not forsake us in the hour of trial and temptation, but we too much forget that we have need to use this prayer at all times.

 

There is no moment of our life, however holy, in which we can do without his constant upholding. Whether in light or in darkness, in communion or in temptation, we alike need the prayer, “Forsake me not, O Lord.” “Hold thou me up, and I shall be safe.”

 

A little child, while learning to walk, always needs the nurse’s aid. The ship left by the pilot drifts at once from her course.

 

We cannot do without continued aid from above; let it then be your prayer today, “Forsake me not. Father, forsake not thy child, lest he fall by the hand of the enemy. Shepherd, forsake not thy lamb, lest he wander from the safety of the fold. Great Husbandman, forsake not thy plant, lest it wither and die. Forsake me not, O Lord,’ now; and forsake me not at any moment of my life. Forsake me not in my joys, lest they absorb my heart. Forsake me not in my sorrows, lest I murmur against thee. Forsake me not in the day of my repentance, lest I lose the hope of pardon, and fall into despair; and forsake me not in the day of my strongest faith, lest faith degenerate into presumption. Forsake me not, for without thee I am weak, but with thee I am strong. Forsake me not, for my path is dangerous, and full of snares, and I cannot do without thy guidance. The hen forsakes not her brood; do thou then evermore cover me with thy feathers, and permit me under thy wings to find my refuge. Be not far from me, O Lord, for trouble is near, for there is none to help.’ Leave me not, neither forsake me, O God of my salvation!'”

 

     “O ever in our cleansed breast,

       Bid thine Eternal Spirit rest;

     And make our secret soul to be

       A temple pure and worthy thee.”

《am Abend》Mai 25

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《am Abend》25. Mai

 

„Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und ( ) erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach." Lukas 24,33+35

 

Als die beiden Jünger Emmaus erreicht hatten und sich beim Abendmahl stärken wollten, da nahm der geheimnisvolle Begleiter der unterwegs mit Seinen Reden ihr ganzes Herz gewonnen hatte - das Brot, dankte und brach es, gab sich ihnen zu erkennen und verschwand aus ihren Augen. Sie hatten Ihn genötigt, bei ihnen zu bleiben, denn der Tag hatte sich geneigt. Jetzt aber wurde ihnen ihre Liebe zu einer Leuchte auf dem Weg und gab ihren Füßen Flügel.

Obwohl es inzwischen später geworden war, vergaßen sie die Dunkelheit. Ihre Müdigkeit war vergangen und sie gingen unverzüglich die sechzig Achtelmeilen wieder zurück, um die Freudennachricht vom auferstandenen Herrn, der ihnen auf dem Weg erschienen war, zu verkünden. Sie kamen zu den Christen nach Jerusalem und noch bevor sie erzählen konnten, was sie selbst erlebt hatten, wurden sie jubelnd mit ähnlich wunderbaren Nachrichten empfangen. Die ersten Christen erzählten voller Begeisterung von der Auferstehung ihres Herrn Jesus und in der Verkündigung dessen, was sie vom Herrn wussten, teilten sie überall ihre Erfahrungen mit anderen. Heute Abend wollen wir uns von ihrem Beispiel recht stärken und erquicken lassen. Denn auch wir müssen den Herrn Jesus bezeugen! Johannes' Erzählung vom Grab bedurfte der Ergänzung durch Petrus, und Maria konnte wieder etwas anderes berichten. Und das alles zusammen ergibt ein vollständiges Zeugnis, dessen Einzelheiten in einem untrennbaren Zusammenhang stehen. Auch wir haben besondere Gaben und Offenbarungen, aber das, was Gott im Blick hat, ist die Vollendung des ganzen Leibes Christi. Darum müssen wir unseren geistlichen Besitz zu Füßen der Apostel legen und allen mitteilen, was uns Gott geschenkt hat. Haltet die göttliche Wahrheit nicht zurück, sondern redet, was ihr wisst und bezeugt, was ihr gesehen habt. Weder Mühe oder Dunkelheit, noch der Unglaube eurer Freunde dürfen euch davon abhalten. Auf! Begebt euch an den Ort eurer Pflicht und verkündigt, welche großen Dinge Gott an euch getan hat, so wird er sich euch selber noch mehr offenbaren!

 

《Evening by Evening》may 25

《Evening by Evening》May 25

 

“And they rose up the same hour, and returned to Jerusalem, and found the eleven gathered together, and them that were with them,And they told what things were done in the way, and how he was known of them in breaking of bread.”— Luke 24:33,35

 

When the two disciples had reached Emmaus, and were refreshing themselves at the evening meal, the mysterious stranger who had so enchanted them upon the road, took bread and brake it, made himself known to them, and then vanished out of their sight.

 

They had constrained him to abide with them, because the day was far spent; but now, although it was much later, their love was a lamp to their feet, yea, wings also; they forgot the darkness, their weariness was all gone, and forthwith they journeyed back the threescore furlongs to tell the gladsome news of a risen Lord, who had appeared to them by the way.

 

They reached the Christians in Jerusalem, and were received by a burst of joyful news before they could tell their own tale. These early Christians were all on fire to speak of Christ’s resurrection, and to proclaim what they knew of the Lord; they made common property of their experiences.

 

This evening let their example impress us deeply. We too must bear our witness concerning Jesus.

 

John’s account of the sepulchre needed to be supplemented by Peter; and Mary could speak of something further still; combined, we have a full testimony from which nothing can be spared.

 

We have each of us peculiar gifts and special manifestations; but the one object God has in view is the perfecting of the whole body of Christ. We must, therefore, bring our spiritual possessions and lay them at the apostle’s feet, and make distribution unto all of what God has given to us.

 

Keep back no part of the precious truth, but speak what you know, and testify what you have seen.

 

Let not the toil or darkness, or possible unbelief of your friends, weigh one moment in the scale. Up, and be marching to the place of duty, and there tell what great things God has shown to your soul. 



26. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 26

Burdens are Lifted at Calvary

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Jesus, I my cross have taken

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《am Morgen》26. Mai

 

„Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen." Psalm 55,23

 

Wenn Sorgen, auch wenn sie berechtigt sind, uns über Gebühr gefangen nehmen, so ist dies Sünde. Die Mahnung, ängstliche Sorgen zu vermeiden, wird uns von unserem Herrn und Heiland immer und immer wieder eingeschärft. Dies wird von den Aposteln wiederholt und kann nicht außer Acht gelassen werden, ohne dass dies eine Übertretung mit sich bringt. Denn der tiefste und innerste Grund ängstlicher Sorgen liegt darin, dass wir meinen, wir seien weiser als Gott. Wir maßen uns an, an das zu denken, was Er nach unserer törichten Einbildung vergessen könnte. Wir mühen uns mit der drückenden Last auf unserem eigenen Rücken ab, so als ob Er nicht imstande oder bereit wäre, sie für uns auf sich zu nehmen. Dieser Ungehorsam gegen Seinen klaren Willen, diese Missachtung der von Ihm bestimmten Vorschrift, dieser Unglaube gegen Sein Wort, die-se Anmaßung, uns in Seine Angelegenheiten einzumischen, ist ganz und gar sündhaft. Ja, noch mehr als das! Ängstliches Sorgen verführt oft zu sündhaften Handlungen. Wer sein Anliegen nicht beruhigt in Gottes Hände übergeben kann, sondern seine Last selbst schleppen will, wird leicht versucht, sich ungerechter Mittel zu bedienen, um sich selbst zu helfen. Diese Sünde führt dazu, dass wir Gott als Ratgeber verlassen und bei menschlicher Weisheit Hilfe suchen. Das bedeutet zu „löchrigen Brunnen" statt zur „Quelle lebendigen Was-sers" zu gehen. Dies ist eine Sünde, die von alters her schon dem Volk Israel zur Last fiel. Sorgen erwecken in uns Zweifel an Gottes Güte und Freundlichkeit. Dadurch erkaltet unsere Liebe zu Ihm. Wir fühlen Misstrauen und betrüben damit den Geist Gottes, so dass unser Gebet verhindert, unser Lebenswandel, der anderen ein Vorbild sein sollte, befleckt, und unser Streben zur Selbstsucht wird. So führt uns der Mangel an Vertrauen auf Gott weit von Ihm weg. Aber durch einen kindlichen Glauben an Seine Verheißung werfen wir jede uns zufallende Last auf Ihn. Wir sorgen uns um nichts, weil Er es sich nicht nehmen lässt, für uns zu sorgen. Das hält uns in Seiner Nähe und stärkt uns gegen mancherlei Versuchung.

 

„Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage;

denn man verlässt sich auf dich.

Darum verlasset euch auf den Herrn ewiglich;

denn Gott, der Herr, ist ein Fels ewiglich."

 

《Morning By Morning》may 26

《Morning By Morning》May 26

 

“Cast thy burden upon the LORD, and he shall sustain thee: he shall never suffer the righteous to be moved.”— Psalm 55:22

 

Care, even though exercised upon legitimate objects, if carried to excess, has in it the nature of sin.

 

The precept to avoid anxious care is earnestly inculcated by our Saviour, again and again; it is reiterated by the apostles; and it is one which cannot be neglected without involving transgression: for the very essence of anxious care is the imagining that we are wiser than God, and the thrusting ourselves into his place to do for him that which he has undertaken to do for us.

 

We attempt to think of that which we fancy he will forget; we labour to take upon ourselves our weary burden, as if he were unable or unwilling to take it for us.

 

Now this disobedience to his plain precept, this unbelief in his Word, this presumption in intruding upon his province, is all sinful.

 

Yet more than this, anxious care often leads to acts of sin. He who cannot calmly leave his affairs in God’s hand, but will carry his own burden, is very likely to be tempted to use wrong means to help himself.

 

This sin leads to a forsaking of God as our counsellor, and resorting instead to human wisdom. This is going to the “broken cistern” instead of to the “fountain;” a sin which was laid against Israel of old.

 

Anxiety makes us doubt God’s lovingkindness, and thus our love to him grows cold; we feel mistrust, and thus grieve the Spirit of God, so that our prayers become hindered, our consistent example marred, and our life one of self-seeking.

 

Thus want of confidence in God leads us to wander far from him; but if through simple faith in his promise, we cast each burden as it comes upon him, and are “careful for nothing” because he undertakes to care for us, it will keep us close to him, and strengthen us against much temptation.

 

“Thou wilt keep him in perfect peace whose mind is stayed on thee, because he trusteth in thee.”

《am Abend》Mai 26

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《am Abend》26. Mai

 

“… stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen "Apostelgeschichte 14,22

 

Beständigkeit ist das Kennzeichen eines wahren Christen. Das Christenleben besteht nicht nur in einem Beginnen auf dem Weg Gottes, sondern im Bleiben darin, so lange unser Leben währt. Dem Christen geht es so, wie der bekannte Napoleon einmal sagte: „Siege haben mich zu dem gemacht, was ich bin, und durch Siege muss ich es bleiben." So hat dich, lieber Bruder, der Sieg deines Herrn Jesus zu dem gemacht, was du bist. Und allein durch den Sieg des Überwinders kannst du bleiben, was du bist. Dein Wahlspruch muss heißen: „Immer besser!" Nur der ist ein rechter Überwinder und wird am Ende die Krone empfangen, der so lange ausharrt, bis die Kriegsposaune nicht mehr erschallt. Ausdauer ist auch Schild und Banner aller unserer geistlichen Feinde. Die Welt macht dir keinen Vorwurf, dass du seit einiger Zeit ein Christ bist. Aber wo immer sie kann, versucht sie dich zu verleiten, dass du von deiner treuen Pilgerschaft ablässt und dich auf dem Markt des Hochmuts und der Eitelkeit niederlässt, um mit ihr zu kaufen und zu verkaufen. Das „Fleisch" sucht dich zu berauschen und dich am Vorwärtskommen auf dem Weg zur Herrlichkeit mit Worten wie diesen zu hindern: „Das Pilgerleben ist gar mühselig. Komm, gib es auf! Soll ich immer gedemütigt werden? Soll ich nie zur Ruhe kommen? Gib mir wenigstens einen Urlaub von diesem fortwährenden Streit und Kampf." Satan unternimmt wüten-de Angriffe auf dein Beharren im Glauben. Es ist die Zielscheibe aller seiner Pfeile. Er will dich an deinem Gottesdienst hindern. Er gibt dir ein, er könnte dir schaden und du bedürftest der Ruhe. Es ist sein Bestreben, dir das Leiden auszureden. Er flüstert dir ein: „Ja, ver-fluche Gott und stirb." Oder er stürmt auf deinen Eifer ein: „Was ist gut daran, so eifrig zu sein? Gönne dir Ruhe wie die übrigen; schlafe ein wenig wie andere auch und lasse dein Lämpchen wie auch die anderen Jungfrauen verlöschen." Oder er greift deine Überzeugungen und Empfindungen an: „Warum schließt du dich so streng von der Welt ab? Vernünftige Menschen sind weitherziger. Sie rücken die Grenzen ihres Blickfeldes weiter hinaus. Du musst mit der Zeit gehen." Halte deinen Schild fest, lieber Christ, halte deine Waffen fest in den Händen und rufe laut zu Gott, dass du durch Seinen Geist bewahrt werden mögest bis ans Ende!

 

《Evening by Evening》may 26

《Evening by Evening》May 26

 

“Confirming the souls of the disciples, and exhorting them to continue in the faith, and that we must through much tribulation enter into the kingdom of God.”— Acts 14:22

 

Perseverance is the badge of true saints. The Christian life is not a beginning only in the ways of God, but also a continuance in the same as long as life lasts.

It is with a Christian as it was with the great Napoleon: he said, “Conquest has made me what I am, and conquest must maintain me.” So, under God, dear brother in the Lord, conquest has made you what you are, and conquest must sustain you.

 

Your motto must be, “Excelsior.” He only is a true conqueror, and shall be crowned at the last, who continueth till war’s trumpet is blown no more.

 

Perseverance is, therefore, the target of all our spiritual enemies. The world does not object to your being a Christian for a time, if she can but tempt you to cease your pilgrimage, and settle down to buy and sell with her in Vanity Fair.

 

The flesh will seek to ensnare you, and to prevent your pressing on to glory. “It is weary work being a pilgrim; come, give it up. Am I always to be mortified? Am I never to be indulged? Give me at least a furlough from this constant warfare.”

 

Satan will make many a fierce attack on your perseverance; it will be the mark for all his arrows. He will strive to hinder you in service: he will insinuate that you are doing no good; and that you want rest.

 

He will endeavour to make you weary of suffering, he will whisper, “Curse God, and die.” Or he will attack your steadfastness: “What is the good of being so zealous? Be quiet like the rest; sleep as do others, and let your lamp go out as the other virgins do.”

 

Or he will assail your doctrinal sentiments: “Why do you hold to these denominational creeds? Sensible men are getting more liberal; they are removing the old landmarks: fall in with the times.”

 

Wear your shield, Christian, therefore, close upon your armour, and cry mightily unto God, that by his Spirit you may endure to the end.



27. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 27

Love divine all loves excelling

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Just As I Am, Without One Plea

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《am Morgen》27. Mai

 

„Mephiboseth aber wohnte zu Jerusalem; denn er aß täglich an des Königs Tisch, und er hinkte mit seinen beiden Füßen." 2. Samuel 9,13

 

Mephiboseth war kein herrlicher Schmuck für eine königliche Tafel. Dennoch hatte er seinen beständigen Platz an Davids Tisch, weil der König in seinem Angesicht die Züge des geliebten Jonathan wiedererkannte. Wie Mephiboseth müssen auch wir dem König der Ehren zurufen: „Wer bin ich, Dein Knecht, dass Du Dich wendest zu einem toten Hund, wie ich bin?", und dennoch gestattete uns der Herr den vertrauensvollen Umgang mit Ihm, weil Er in unseren Zügen die Ähnlichkeit mit Seinem geliebten Jesus wahrnimmt. Die Kin-der des Herrn sind Ihm so kostbar wie Sein eigener Sohn. So groß ist die Liebe des Vaters zu Seinem Eingeborenen, dass Er um Seinetwillen Seine niedrigen Brüder aus der Armut und Verbannung zu königlichem Umgang und hohen Stand erhebt und sie an Seine königlich wirkende Tafel einlädt Ihr sündhaftes Leben kann ihnen diese Vorrechte nicht wieder rauben. Die Lähmung ist kein Hindernis der Gotteskindschaft. Der Krüppel ist ebenso Erbe wie einer, der laufen kann wie Asahel. Unser Recht wird nicht abgeschwächt, wenn auch die Kraft abnimmt. Die königliche Tafel ist auch für Lahme. Beim Hochzeitsmahl des Evangeliums dürfen wir in unserer Schwachheit dabei sein, weil die Kraft Christi auf uns ruht. Und doch können arge Mängel die geliebten Heiligen in Schande bringen und verderben. Unser Text beschreibt, dass einer von David gespeist und geehrt wurde. Weil er aber an beiden Füßen gelähmt war, konnte er den König nicht begleiten, als dieser aus der Stadt floh. Davids Knecht Ziba lästerte deshalb über ihn und verspottete ihn. Heilige, die schwach sind im Glauben und in der Erkenntnis nicht gefördert werden, sind große Verlierer. Feinde gegenüber sind sie bloßgestellt und können dem König nicht auf allen seinen Wegen folgen. Solche Schwachheit hat oft ihre Ursache in der Vernachlässigung. Ungeeignete Geistesnahrung kann bewirken, dass Bekehrte auf ihren ersten Schritten im Glauben in Zaghaftigkeit und Verzweiflung geraten, aus der sie sich nie wieder ganz erholen. Herr, bitte gib den Müden und Unvermögenden Kraft und Stärke. Hilf, dass der Lahme wie ein Hirsch hüpfen kann und sättige die Deinen mit dem Brot Deines Gnadentisches!

 

《Morning By Morning》may 27

《Morning By Morning》May 27

 

“So Mephibosheth dwelt in Jerusalem: for he did eat continually at the king’s table; and was lame on both his feet.”— 2 Samuel 9:13

 

Mephibosheth was no great ornament to a royal table, yet he had a continual place at David’s board, because the king could see in his face the features of the beloved Jonathan.

 

Like Mephibosheth, we may cry unto the King of Glory, “What is thy servant, that thou shouldst look upon such a dead dog as I am?” but still the Lord indulges us with most familiar intercourse with himself, because he sees in our countenances the remembrance of his dearly-beloved Jesus.

 

The Lord’s people are dear for another’s sake. Such is the love which the Father bears to his only begotten, that for his sake he raises his lowly brethren from poverty and banishment, to courtly companionship, noble rank, and royal provision.

 

Their deformity shall not rob them of their privileges. Lameness is no bar to sonship; the cripple is as much the heir as if he could run like Asahel. Our right does not limp, though our might may.

 

A king’s table is a noble hiding-place for lame legs, and at the gospel feast we learn to glory in infirmities, because the power of Christ resteth upon us. Yet grievous disability may mar the persons of the best-loved saints.

 

Here is one feasted by David, and yet so lame in both his feet that he could not go up with the king when he fled from the city, and was therefore maligned and injured by his servant Ziba.

 

Saints whose faith is weak, and whose knowledge is slender, are great losers; they are exposed to many enemies, and cannot follow the king whithersoever he goeth. This disease frequently arises from falls. Bad nursing in their spiritual infancy often causes converts to fall into a despondency from which they never recover, and sin in other cases brings broken bones.

 

Lord, help the lame to leap like an hart, and satisfy all thy people with the bread of thy table! 

《am Abend》Mai 27

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《am Abend》27. Mai

 

„Er aber fiel nieder und sprach: Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich bin" 2. Samuel 9,8

 

Wir lesen, wie es Mephiboseth an Davids Königshof ergangen ist. Wenn er durch Davids Güte so gedemütigt wurde, was sollen wir in der Gegenwart unseres gnädigen Herrn tun? Je mehr Gnade uns widerfährt, desto weniger sollten wir von uns selbst halten, denn die Gnade enthüllt wie das Licht unsere Unreinheit. Die vorzüglichsten Kinder Gottes haben kaum gewusst, womit sie sich vergleichen sollen, so klar und stark waren sie sich ihrer Unwürdigkeit bewusst. „Ich bin", sagt der selige Rutherford, „ein dürrer und verwelkter Zweig, ein Stück totes Fleisch, ein dürres Gebein und nicht imstande, über einen Strohhalm zu schreiten." An einer anderen Stelle schreibt er: „Mit Ausnahme der offenbaren Sünden fehlt mir nichts zu einem Kain oder Judas." Die Geringsten der Schöpfung scheinen weitaus unangefochtener zu sein, weil sie nie mit der Sünde zu schaffen hatten. Ein Hund kann gefräßig, grimmig oder schmutzig sein, aber er ist sich seiner Untugenden nicht bewusst und er hat keinen Heiligen Geist zu widerstehen. Ein Hund kann ein unnützes Tier sein, und doch gewinnt sein Herr durch kleine Liebenswürdigkeiten seine Liebe und Treue bis zum Tod. Wir aber, die wir ein Bewusstsein und ein Gewisssen haben, vergessen leicht die Güte des Herrn und folgen Seinem Ruf nicht. Die Bezeichnung „toter Hund“ ist sehr bezeichnet, aber nicht stark genug um die Abscheu ausgedrückt, die erweckte Seelen über sich selbst empfinden. Sie heucheln keine falsche Bescheidenheit vor und sie meinen es, wie sie es sagen. Sie haben sich auf der Waage des Heiligtums gewogen und als zu leicht befunden. Im besten Fall sind wir Erde, belebter Staub, wandelnde kleine Hügel; aber als Sünder kommen wir uns vor wie wahre Ungeheuer. Es soll im Himmel als ein Wunder verkündet werden, dass der Herr Jesus gerade uns Seine herzliche Liebe zugewendet hat! Wir sind nichts als Staub und Asche, darum wollen und müssen wir die unaussprechlich große Seiner Gnade rühmen. Hätte Sein Herz keine Befriedigung im Himmel finden können? Musste Er zu den Zelten Kedars herab-kommen, um eine Braut zu suchen und zu erwählen, über der die Sonne scheint? O Erde und alle Himmel: singt laut und jauchzt und bringt Ehre und Preis unserem teuren Herrn Jesus!

 

《Evening by Evening》may 27

《Evening by Evening》May 27

 

“And he bowed himself, and said, What is thy servant, that thou shouldest look upon such a dead dog as I am?”— 2 Samuel 9:8

 

If Mephibosheth was thus humbled by David’s kindness, what shall we be in the presence of our gracious Lord?

 

The more grace we have, the less we shall think of ourselves, for grace, like light, reveals our impurity. Eminent saints have scarcely known to what to compare themselves, their sense of unworthiness has been so clear and keen.

 

“I am,” says holy Rutherford, “a dry and withered branch, a piece of dead carcass, dry bones, and not able to step over a straw.” In another place he writes, “Except as to open outbreakings, I want nothing of what Judas and Cain had.”

 

The meanest objects in nature appear to the humbled mind to have a preference above itself, because they have never contracted sin: a dog may be greedy, fierce, or filthy, but it has no conscience to violate, no Holy Spirit to resist.

 

A dog may be a worthless animal, and yet by a little kindness it is soon won to love its master, and is faithful unto death; but we forget the goodness of the Lord, and follow not at his call.

 

The term “dead dog” is the most expressive of all terms of contempt, but it is none too strong to express the self- abhorrence of instructed believers. They do not affect mock modesty, they mean what they say, they have weighed themselves in the balances of the sanctuary, and found out the vanity of their nature.

 

At best, we are but clay, animated dust, mere walking hillocks; but viewed as sinners, we are monsters indeed.

 

Let it be published in heaven as a wonder, that the Lord Jesus should set his heart’s love upon such as we are. Dust and ashes though we be, we must and will “magnify the exceeding greatness of his grace.”

 

Could not his heart find rest in heaven? Must he needs come to these tents of Kedar for a spouse, and choose a bride upon whom the sun had looked?

 

 

O heavens and earth, break forth into a song, and give all glory to our sweet Lord Jesus.



28. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 28

Jesus Calls Us

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Count Your Blessings

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《am Morgen》28. Mai

 

„Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht." Römer 8,30

 

Hier ist eine kostbare Wahrheit für dich, liebe gläubige Seele. Du bist vielleicht arm oder elend oder unbekannt, aber zu deiner Ermutigung schaue auf deine „Berufung“ zurück und die beglücken-den Folgen, die daraus fließen, insbesondere auf die selige Wirkung, von der hier die Rede ist. So gewiss wie du heute Gottes Kind bist, so gewiss wird all dein Seelenschmerz bald ein Ende haben und du wirst an allem reich sein, was dir zum Heil und zur Herrlichkeit dient. Warte noch ein wenig, dann wird dein müdes Haupt die Krone der Herrlichkeit tragen und deine arbeitsschwere Hand die Siegespalme schwingen. Klage nicht über dein Leiden, sondern freue dich vielmehr darüber, dass du in Kürze dort sein wirst, von wo es heißt: "nicht Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein." Die feurigen Rosse und Wagen warten vor deiner Tür und innerhalb eines Augenblicke werden sie dich zu den Verherrlichten hinübertragen Ewiger Preis und Dank ist schon auf deinen Lippen. Die Pforten des Himmels stehen dir offen. Der Eingang zu deiner ewigen Ruhe ist dir sicher. Wenn Er dich berufen hat, so kann dich nichts von Seiner Liebe trennen. Trübsal und Traurigkeit können das Band nicht lösen, das Feuer der Verfolgung kann die Fessel nicht versengen und der Hammer der Hölle kann die Kette nicht zersprengen. Du bist geborgen! Jene Stimme, die dich zuerst gerufen hat, wird dich wieder rufen, und diesmal von der Erde zum Himmel, aus des Todes düsterem Dunkel zum unaussprechlichen Glanz der Herrlichkeit. O, halte nur daran fest, dass das Herz dessen, der dich gerecht gemacht hat, dir mit unendlicher Liebe entgegenschlägt. Bald wirst du bei den Verklärten sein, dort wo dein Teil ist. Hier wartest du nur eine kurze Weile, um für das Erbteil zubereitet zu werden. Dann tragen dich die Flügel der himmlischen Boten hinauf zum Berg des Friedens, der Freude und der Seligkeit, wo du singen wirst:

 

„Gottes Lamm, vor Deinem Thron

werf' ich nieder meine Kron':

Ehre, Preis, Dank, Ruhm und Macht

sei Dir, Opferlamm, gebracht! Halleluja!"

Und ruhen wirst du von Ewigkeit zu Ewigkeit

 

《Morning By Morning》may 28

《Morning By Morning》May 8

 

“Moreover whom he did predestinate, them he also called: and whom he called, them he also justified: and whom he justified, them he also glorified.”— Romans 8:30

 

Here is a precious truth for thee, believer. Thou mayest be poor, or in suffering, or unknown, but for thine encouragement take a review of thy “calling” and the consequences that flow from it, and especially that blessed result here spoken of.

 

As surely as thou art God’s child today, so surely shall all thy trials soon be at an end, and thou shalt be rich to all the intents of bliss. Wait awhile, and that weary head shall wear the crown of glory, and that hand of labour shall grasp the palm-branch of victory.

 

Lament not thy troubles, but rather rejoice that ere long thou wilt be where “there shall be neither sorrow, nor crying, neither shall there be any more pain.”

 

The chariots of fire are at thy door, and a moment will suffice to bear thee to the glorified. The everlasting song is almost on thy lip. The portals of heaven stand open for thee.

 

Think not that thou canst fail of entering into rest. If he hath called thee, nothing can divide thee from his love. Distress cannot sever the bond; the fire of persecution cannot burn the link; the hammer of hell cannot break the chain.

 

Thou art secure; that voice which called thee at first, shall call thee yet again from earth to heaven, from death’s dark gloom to immortality’s unuttered splendours. Rest assured, the heart of him who has justified thee beats with infinite love towards thee.

 

Thou shalt soon be with the glorified, where thy portion is; thou art only waiting here to be made meet for the inheritance, and that done, the wings of angels shall waft thee far away, to the mount of peace, and joy, and blessedness, where,

    

    “Far from a world of grief and sin,

       With God eternally shut in,”

     thou shalt rest forever and ever.

《am Abend》Mai 28

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《am Abend》28. Mai

 

„Das nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch." Klagelieder 3,21

 

Das Gedächtnis wird oft zum Sklaven der Hoffnungslosigkeit. Ver-zweifelte Gemüter rufen sich jede dunkle Stunde der Vergangenheit in Erinnerung und brüten über jedem düsteren Gedanken, den ihnen die Gegenwart einflößt. So ein Gedächtnis bringt dem Gemüt im Büßergewand einen Kelch voll bitterer Galle und Wermut. Und doch ist das ganz unnötig. Weisheit kann aber das Gedächtnis leicht in einen Engel des Trostes umwandeln. Die Erinnerung, die einerseits so viele düstere Vorzeichen bietet, kann darin geübt werden, dass sie andererseits eine Fülle hoffnungsvoller Verheißungen zeigt. Sie muss keine Krone aus Eisen tragen, sie kann ihre Stirn mit einem goldenen Stirnband schmücken, von glitzernden Sternen übersät. Das hat auch der Prophet Jeremia erfahren dürfen. In den vorausgegangenen Versen hatte die Erinnerung seine Seele in tiefste Zerknirschung hinab-getaucht: „Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich muss das Gute vergessen." Danach stärkte ihn dieselbe Erinnerung zu neuem Leben und Trost: „Das nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch." Wie ein zweischneidiges Schwert tötete sein Gedächtnis zuerst mit der einen Schärfe seinen Stolz und erwürgte dann mit der anderen seine Verzweiflung. Es ist eine allgemein gültige Erkenntnis, dass auch in unserer tiefsten Entmutigung die Lampe des Trostes entflammen kann, wenn wir bei unseren Erinnerungen mehr Weisheit anwenden würden. Gott hat nicht nötig, auf Erden etwas Neues zu schaffen, um Seinen Gläubigen den Frieden wiederzugeben. Wenn sie sich an das Buch der Wahrheit und an den Gnadenthron hielten, so würde ihr Leuchter bald wieder scheinen. Unsere Aufgabe sollte sein, uns der Liebe des Herrn zu erinnern und die Taten Seiner Treue aufzuarbeiten. Wir wollen das Buch der Erinnerung öffnen, das so reichlich mit Denksteinen der Gnade besetzt ist, dann werden wir uns bald glücklich fühlen. So mag das Gedächtnis nach dem Ausdruck eines treuen Gottesmannes der „Busenfrühling der Freude" sein. Wenn der göttliche Tröster es in Seinen Dienst nimmt, kann es zum Besten aller irdischen Tröster werden.

 

《Evening by Evening》may 28

《Evening by Evening》May 28

 

“This I recall to my mind, therefore have I hope.”— Lamentations 3:21

 

Memory is frequently the bond slave of despondency. Dispairing minds call to remembrance every dark foreboding in the past, and dilate upon every gloomy feature in the present; thus memory, clothed in sackcloth, presents to the mind a cup of mingled gall and wormwood.

 

There is, however, no necessity for this. Wisdom can readily transform memory into an angel of comfort. That same recollection which in its left hand brings so many gloomy omens, may be trained to bear in its right a wealth of hopeful signs.

 

She need not wear a crown of iron, she may encircle her brow with a fillet of gold, all spangled with stars. Thus it was in Jeremiah’s experience: in the previous verse memory had brought him to deep humiliation of soul: “My soul hath them still in remembrance, and is humbled in me;” and now this same memory restored him to life and comfort.

 

“This I recall to my mind, therefore have I hope.” Like a two-edged sword, his memory first killed his pride with one edge, and then slew his despair with the other.

 

As a general principle, if we would exercise our memories more wisely, we might, in our very darkest distress, strike a match which would instantaneously kindle the lamp of comfort.

 

There is no need for God to create a new thing upon the earth in order to restore believers to joy; if they would prayerfully rake the ashes of the past, they would find light for the present; and if they would turn to the book of truth and the throne of grace, their candle would soon shine as aforetime.

 

Be it ours to remember the lovingkindness of the Lord, and to rehearse his deeds of grace. Let us open the volume of recollection which is so richly illuminated with memorials of mercy, and we shall soon be happy.

 

Thus memory may be, as Coleridge calls it, “the bosom-spring of joy,” and when the Divine Comforter bends it to his service, it may be chief among earthly comforters.



29. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 29

Rejoice the Lord is King

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The Church's One Foundation

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《am Morgen》29. Mai

 

„Du liebst die Gerechtigkeit und hasst gottloses Wesen; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl mehr denn deine Gesellen." Psalm 45,8

 

Zürnt und sündigt nicht. Es kann kaum etwas Gutes in einem Menschen sein, wenn er nicht über die Sünde erschrickt. Wer die Wahrheit liebhat, hasst alle falschen Wege. Wie hasste doch unser Herr Jesus die Versuchung, wenn sie sich Ihm nahte! Drei Mal stürmte sie in immer anderer Gestalt auf Ihn ein und jedes Mal trat Er ihr mit dem Wort entgegen: „Hebe dich weg von mir, Satan!" (Matthäus 4,10). Er hasste das gottlose Wesen in anderen von ganzem Herzen Wenn Er auch diesen Hass mehr in Tränen des Mitleids als in Worten des Vorwurfs ausdrückte, könnte keine Sprache strenger und „eliasgleicher“ sein, als die Worte: „Wehe euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset, und wendet lange Gebete vor." (Matthäus 23,14). Er hasste die Sünde so sehr, dass Er Sein Herzblut vergoss, um sie auf den Tod zu verwunden. Er litt den Tod, um sie zu Tode zu bringen. Er wurde begraben und nahm die Sünde mit in Sein Grab. Er stand vom Tod auf, damit Er sie auf ewig bezwingen konnte. Christus ist uns im Evangelium geschenkt, und dieses Evangelium widersteht dem gottlosen Wesen in jedem Gestalt. Die Gottlosigkeit schmückt sich mit schönen Gewändern und ahmt mit heuchlerischer Zunge die Sprache der Heiligkeit nach. Aber die gewaltige Lehre Jesu treibt sie mit unsanfter Geißel aus Stricken zum Tempel hinaus. Er mag sie in Seiner Gemeinde nicht dulden! Und so tobt in einem Herzen, in dem Christus wohnt, ein erbitterter Krieg zwischen Christus und Belial. Und wenn unser Heiland uns einst als Richter erscheint, dann werden die donnernden Worte - die in der Tat nichts anderes sind, als die Fortsetzung Seiner Lehrvorträge über die Sünde - „Geht hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer" (Matthäus 25,41) Seine Abscheu gegenüber aller Gottlosigkeit bezeugen. So warm und innig Seine Liebe zu den Sündern ist, so heiß ist Sein Hass gegen die Sünde. So vollkommen Seine Gerechtigkeit ist, so vollständig wird die Vernichtung aller Art von Bosheit sein. O Du siegreicher Held im Schmuck der Heiligkeit, Du herrlicher Überwinder des Bösen! ,,Gott, dein Stuhl bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter (2. Samuel 7,13; Hebräer 1,8-9). Du liebst die Gerechtigkeit und hasst gottlos Wesen; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl mehr denn deine Gesellen."

 

《Morning By Morning》may 29

《Morning By Morning》May 29

 

“Thou lovest righteousness, and hatest wickedness: therefore God, thy God, hath anointed thee with the oil of gladness above thy fellows.”— Psalm 45:7

“Be ye angry, and sin not.”

 

There can hardly be goodness in a man if he be not angry at sin; he who loves truth must hate every false way. How our Lord Jesus hated it when the temptation came!

 

Thrice it assailed him in different forms, but ever he met it with, “Get thee behind me, Satan.” He hated it in others; none the less fervently because he showed his hate oftener in tears of pity than in words of rebuke; yet what language could be more stern, more Elijah-like, than the words, “Woe unto you, scribes and Pharisees, hypocrites! for ye devour widows’ houses, and for a pretence make long prayer.”

 

He hated wickedness, so much that he bled to wound it to the heart; he died that it might die; he was buried that he might bury it in his tomb; and he rose that he might forever trample it beneath his feet.

 

Christ is in the Gospel, and that Gospel is opposed to wickedness in every shape.

 

Wickedness arrays itself in fair garments, and imitates the language of holiness; but the precepts of Jesus, like his famous scourge of small cords, chase it out of the temple, and will not tolerate it in the Church.

 

So, too, in the heart where Jesus reigns, what war there is between Christ and Belial! And when our Redeemer shall come to be our Judge, those thundering words, “Depart, ye cursed” which are, indeed, but a prolongation of his life-teaching concerning sin, shall manifest his abhorrence of iniquity.

 

As warm as is his love to sinners, so hot is his hatred of sin; as perfect as is his righteousness, so complete shall be the destruction of every form of wickedness.

 

O thou glorious champion of right, and destroyer of wrong, for this cause hath God, even thy God, anointed thee with the oil of gladness above thy fellows.

《am Abend》Mai 29

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《am Abend》29. Mai

 

„Zu der Zeit schwur Josua und sprach: Verflucht sei der Mann vor dem HERRN, der sich aufmacht und diese Stadt Jericho wieder baut! Wenn er einen Grund legt, das koste ihn den ersten Sohn; wenn er ihre Tore setzt, das koste ihn seinen jüngsten Sohn!" Josua 6,26

 

Wenn der Mann verflucht wurde, der Jericho wieder aufbaute, wie viel mehr derjenige, der wieder einen Papismus voller Riten und Werkgerechtigkeit aufrichten will. In den Tagen unserer Väter fielen die riesigen Mauern des geistlichen Babels durch die Macht ihres Glaubens, durch ihr Beharren im Kampf und durch den Posaunenschall des unverfälschten Evangeliums. Und nun wollen einige das verfluchte System aufs Neue über den alten Grundmauern aufrichten. O Herr, möge es Dir gefallen, ihre gottlosen Absichten zu vereiteln und jeden Stein zu Fall zu bringen, den sie setzen Es sollte unser ernsthaftes Anliegen sein, dass wir voll und ganz von jedem Irrtum gereinigt werden, der den Geist des Papismus fördert. Haben wir bei uns selbst damit aufgeräumt, so sollten wir danach trachten, uns seiner Ausbreitung in der Gemeinde wie in der Welt entgegenstellen. Dies kann durch ernsthaftes Gebet im Stillen geschehen und durch entschiedenes öffentliches Bekenntnis. Wir müssen mit umsichtiger Kühnheit alle warnen, die sich den Irrtümern frommer Rituale, äusserer Werkgerechtigkeit und den damit verbundenen Irrungen zu-wenden. Wir müssen die Jugend in der Wahrheit des Evangeliums lehren und ihnen auch von den dunklen Taten des Papismus in früheren Zeiten erzählen. Wir müssen sorgsamer das Licht im Land verbreiten helfen, denn Priester scheuen, Nachtvögeln gleich, das helle Tageslicht. Tun wir für Jesus und Sein Evangelium so viel wir können? Wenn nicht, so arbeiten wir der List falscher Führer in die Hände. Was tun wir für die Ausbreitung der Bibel? Sie legt alle falschen Lehren offen. Geben wir gute, gesunde, evangelische Schriften weiter? Luther sagte einmal: „Der Teufel hasst die Gänsefedern.“ Er hatte zweifellos Recht, denn bibeltreue Schriften haben durch den Segen des Heiligen Geistes dem Reich der Finsternis mächtig Abbruch getan. Wenn von denen, die dieses kurze Wort lesen, möglichst viele den Aufbau Jerichos - das unter dem Fluch steht - verhindern, wird des Herrn Herrlichkeit umso früher über die Menschenkinder strahlen. Lieber Leser, was kannst du tun? Was willst du tun?

 

《Evening by Evening》may 29

《Evening by Evening》May 29

 

“And Joshua adjured them at that time, saying, Cursed be the man before the LORD, that riseth up and buildeth this city Jericho: he shall lay the foundation thereof in his firstborn, and in his youngest son shall he set up the gates of it.”— Joshua 6:26

 

Since he was cursed who rebuilt Jericho, much more the man who labours to restore Popery among us.

 

In our fathers’ days the gigantic walls of Popery fell by the power of their faith, the perseverance of their efforts, and the blast of their gospel trumpets; and now there are some who would rebuild that accursed system upon its old foundation.

 

O Lord, be pleased to thwart their unrighteous endeavours, and pull down every stone which they build. It should be a serious business with us to be thoroughly purged of every error which may have a tendency to foster the spirit of Popery, and when we have made a clean sweep at home we should seek in every way to oppose its all too rapid spread abroad in the church and in the world.

 

This last can be done in secret by fervent prayer, and in public by decided testimony. We must warn with judicious boldness those who are inclined towards the errors of Rome; we must instruct the young in gospel truth, and tell them of the black doings of Popery in the olden times.

 

We must aid in spreading the light more thoroughly through the land, for priests, like owls, hate daylight.

 

Are we doing all we can for Jesus and the gospel? If not, our negligence plays into the hands of the priestcraft.

 

What are we doing to spread the Bible, which is the Pope’s bane and poison? Are we casting abroad good, sound gospel writings?

 

Luther once said, “The devil hates goose quills” and, doubtless, he has good reason, for ready writers, by the Holy Spirit’s blessing, have done his kingdom much damage. If the thousands who will read this short word this night will do all they can to hinder the rebuilding of this accursed Jericho, the Lord’s glory shall speed among the sons of men.

 

Reader, what can you do? What will you do?



30. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 30

His Way With Thee

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Take Time to be Holy

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《am Morgen》30. Mai

 

„Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge haben Blüten gewonnen." Hohelied 2,15

 

Ein kleiner Dorn kann großen Schmerz verursachen. Eine kleine Wolke kann die Sonne verhüllen. Kleine Füchse verderben die Weinberge. Kleine Sünden bringen der zartfühlenden Seele Herzeleid. Diese kleinen Sünden wühlen in der Seele und verunreinigen sie ganz und gar mit allem, was Christus verhasst ist. So kann Er keinen erquickenden Umgang und keine liebliche Gemeinschaft mehr mit uns haben. Eine große Sünde kann einen Christen nicht zu Grunde richten, aber eine kleine Sünde kann ihn elend machen. Jesus mag nicht mit Seinem Volk unterwegs sein, ohne dass es jede erkannte Sünde austreibt. Er spricht: „So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe." (Johannes 15,10). Manche Christen erfreuen sich sehr selten der Nähe ihres Heilandes. Wie kommt das? Es muss doch gewiss für ein zartfühlendes Kind eine wehmütige Empfindung sein, wenn es wahrnimmt, dass es von seinem Vater getrennt ist. Bist du ein Kind Gottes und kannst dennoch ruhig leben ohne deines Vaters Angesicht je zu sehen? Wie, du wärest Christi Braut und fühltest dich auch fern von Ihm wohl? Wahrlich, du musst tief gefallen sein. Darum frage dich: Was hat dich von Christus weggetrieben? Er verbirgt Sein Angesicht hinter der Mauer deiner Sünden. Diese Mauer ist vielleicht aus kleinen Kieseln zusammengefügt, aber das macht keinen Unterschied. Das Meer besteht auch aus Tropfen und die Felsen sind aus Körnern zusammengesetzt. Das Meer, das dich von Christus scheidet, ist vielleicht mit den Tropfen deiner kleinen Sünden angefüllt und der Fels, an dem dein Schiff beinahe gestrandet, ist vielleicht aus der tagtäglichen Arbeit der winzigen Korallentierchen deiner kleinen Sünden entstanden. Willst du mit Christus leben, Christus nachfolgen, Christus schauen, mit Christus Umgang haben, so hüte dich vor „den kleinen Füchsen, die die Weinberge verderben, denn unsere Weinstöcke haben zarte Blüten bekommen“. Jesus lädt dich ein, mit Ihm zu gehen und sie zu fangen. Er ergreift die Füchse gewiss mit einem Mal und leicht, so wie Simson. Geh mit Ihm auf die Jagd!

 

《Morning By Morning》may 30

《Morning By Morning》May 30

 

“Take us the foxes, the little foxes, that spoil the vines: for our vines have tender grapes.”— Song of Solomon 2:15

 

A little thorn may cause much suffering. A little cloud may hide the sun. Little foxes spoil the vines; and little sins do mischief to the tender heart.

 

These little sins burrow in the soul, and make it so full of that which is hateful to Christ, that he will hold no comfortable fellowship and communion with us. A great sin cannot destroy a Christian, but a little sin can make him miserable.

 

Jesus will not walk with his people unless they drive out every known sin. He says, “If ye keep my commandments, ye shall abide in my love, even as I have kept my Father’s commandments and abide in his love.”

 

Some Christians very seldom enjoy their Saviour’s presence. How is this? Surely it must be an affliction for a tender child to be separated from his father.

 

Art thou a child of God, and yet satisfied to go on without seeing thy Father’s face? What! thou the spouse of Christ, and yet content without his company!

 

Surely, thou hast fallen into a sad state, for the chaste spouse of Christ mourns like a dove without her mate, when he has left her.

 

Ask, then, the question, what has driven Christ from thee? He hides his face behind the wall of thy sins. That wall may be built up of little pebbles, as easily as of great stones.

 

The sea is made of drops; the rocks are made of grains: and the sea which divides thee from Christ may be filled with the drops of thy little sins; and the rock which has well nigh wrecked thy barque, may have been made by the daily working of the coral insects of thy little sins.

 

If thou wouldst live with Christ, and walk with Christ, and see Christ, and have fellowship with Christ, take heed of “the little foxes that spoil the vines, for our vines have tender grapes.” Jesus invites you to go with him and take them.

 

He will surely, like Samson, take the foxes at once and easily. Go with him to the hunting.

《am Abend》Mai 30

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《am Abend》30. Mai

 

“… dieweil wir wissen, dass unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf dass der sündliche Leib aufhöre, dass wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen." Römer 6,6

 

Christ, was hast du mit der Sünde zu schaffen? Hat sie dich nicht schon genug gekostet? Gebranntes Kind, warum willst du noch mit dem Feuer spielen? Du bist schon einmal unter die Klauen des Löwen gekommen und willst dich noch einmal in seine Höhle wagen? Hast du noch nicht genug von der alten Schlange? Hat sie nicht einmal dein Blut schon ganz und gar vergiftet, und du willst abermals mit der Viper spielen und dem Basilisken die Hand in den Rachen stecken? O, sei doch nicht so wahnsinnig, nicht so töricht! Hat dir je die Sünde wahres Vergnügen gewährt? Hast du völlige Zufriedenheit in ihr gefunden? Wenn dem so ist, so gehe wieder in deine alte Sklaverei hin und schleppe die Ketten wieder, wenn es dir gefällt Aber die Sünde hat dir das nie gegeben, was sie dir versprach, sondern hat dich mit Luftschlössern betrogen. Darum lasse dich nicht ein zweites Mal von dem alten Lügner hintergehen. Reiße dich los, und die Erinnerung an deine alten Ketten möge dich davor warnen, noch ein-mal ins Netz zu gehen! Es ist gegen die Absichten der ewigen Liebe, die deine Reinigung und Heiligung im Blick hat. Darum arbeitet nicht dem Willen deines Herrn entgegen. Auch ein anderer Gedanke sollte dich von der Sünde abhalten: Christen kommen Sünden immer teuer zu stehen. Sie zahlen einen hohen Preis für ihre Übertretungen. Die Missetat zerstört ihren Seelenfrieden, verdunkelt die Gemeinschaft mit Jesus, verhindert das Gebet und bringt Dunkelheit über die See-le. Darum sei nicht der Knecht und Leibeigene der Sünde. Es gibt auch noch einen gewichtigeren Grund: So oft du „der Sünde dienst“, hast du selbst wiederum den Sohn Gottes gekreuzigt und hältst Ihn für Spott". (Hebräer 6, 6). Kannst du diese Gedanken ertragen? O, wenn du heute in eine bestimmte Sünde gefallen bist, so hat dir viel-leicht deshalb mein Meister diese Ermahnung zukommen lassen, um dich von weiteren Abirren zurückzuhalten. Wende dich von neu zu Jesus. Er hat Seine Liebe zu dir nicht vergessen. Seine Gnade ist noch immer die gleiche. Komm mit Tränen der Reue zu Seinem Fußschemel, so wirst du abermals in Sein Herz aufgenommen, und Er macht deinen Weg sicher.

 

《Evening by Evening》may 30

《Evening by Evening》May 30

 

“Knowing this, that our old man is crucified with him, that the body of sin might be destroyed, that henceforth we should not serve sin.”— Romans 6:6

 

Christian, what hast thou to do with sin? Hath it not cost thee enough already?

Burnt child, wilt thou play with the fire? What! when thou hast already been between the jaws of the lion, wilt thou step a second time into his den?

 

Hast thou not had enough of the old serpent? Did he not poison all thy veins once, and wilt thou play upon the hole of the asp, and put thy hand upon the cockatrice’s den a second time?

 

Oh, be not so mad! so foolish! Did sin ever yield thee real pleasure? Didst thou find solid satisfaction in it?

 

If so, go back to thine old drudgery, and wear the chain again, if it delight thee. But inasmuch as sin did never give thee what it promised to bestow, but deluded thee with lies, be not a second time snared by the old fowler–be free, and let the remembrance of thy ancient bondage forbid thee to enter the net again!

It is contrary to the designs of eternal love, which all have an eye to thy purity and holiness; therefore run not counter to the purposes of thy Lord. Another thought should restrain thee from sin.

 

Christians can never sin cheaply; they pay a heavy price for iniquity.

 

Transgression destroys peace of mind, obscures fellowship with Jesus, hinders prayer, brings darkness over the soul; therefore be not the serf and bondman of sin.

 

There is yet a higher argument: each time you “serve sin” you have “Crucified the Lord afresh, and put him to an open shame.” Can you bear that thought?

 

Oh! if you have fallen into any special sin during this day, it may be my Master has sent this admonition this evening, to bring you back before you have backslidden very far. Turn thee to Jesus anew; he has not forgotten his love to thee; his grace is still the same.

 

With weeping and repentance, come thou to his footstool, and thou shalt be once more received into his heart; thou shalt be set upon a rock again, and thy goings shall be established.



31. Mai morgens und abends


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《am Morgen》Mai 31

God's Way Is the Best

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At even, ere the sun was set
(Chinese Version)
晚禱求恩

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At even, ere the sun was set

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《am Morgen》31. Mai 

 

„Und das ganze Land weinte mit lauter Stimme, und alles Volk ging mit. Und der König ging über den Bach Kidron, und alles Volk ging vor auf dem Wege, der zur Wüste geht." 2. Samuel 15,23

 

David überschritt diesen schauerlichen Bach, als er mit seinen trauernden Gefährten vor seinem treulosen Sohn floh. Der Mann nach dem Herzen Gottes blieb nicht von Trübsal verschont, nein, viel-mehr war sein ganzes Leben eine Kette von Leiden. Er war beides, der Gesalbte des Herrn und der Geprüfte des Herrn. Wie sollten wir denn erwarten, ohne Leiden davon zu kommen? An den Leidenspforten haben die edelsten unseres Geschlechts mit Asche auf dem Haupt geharrt. Warum sollten wir uns denn beklagen, als ob uns et-was ganz Absonderliches widerfahren würde?

 

Der König aller Könige selbst durfte auf keiner lieblichen, auf keiner königlichen Straße wandeln Er ging über den schmutzigen Graben des Baches Kidron, der den Unrat der Stadt Jerusalem weg-führte. Gott hatte wohl einen Sohn ohne Sünde, aber kein einziges Kind ohne die Rute Seiner Prüfungen. Es ist eine reine Erfrischung, glauben zu dürfen, dass Jesus so wie wir versucht worden ist. Was ist nun heute unser Kidron? Ist es ein treuloser Freund, ein trauriger Verlust, eine verleumderische Anklage, ein beängstigendes Gefühl? Der König ist durch das alles vorausgegangen. Oder ist es körperliches Leiden, Armut, Verfolgung oder Schmach? Über jeden dieser Kidronbäche ist uns der König vorausgegangen. „Wer sie ängstigte, der ängstigte Ihn auch." Der Gedanke, dass unser Trübsal etwas Außerordentliches ist, muss ganz und gar verbannt werden, denn der das Haupt aller Heiligen ist, kennt den Schmerz, den wir für so etwas Ungewöhnliches halten, aus eigener Erfahrung. Unter den Bürgern Zions darf sich kein Mitglied aus der Zunft der „Kopfhänger“ finden, denn der Fürst Immanuel ist ihr Haupt und Herzog. Ungeachtet der Demütigung, die David ertragen musste, kehrte er im Triumph in seine Stadt zurück. So erstand auch Davids Herr siegreich aus dem Grab. Darum lasst uns guten Mutes sein, denn auch wir werden den Sieg davontragen. Wir werden mit Freuden aus dem Heilsbrunnen Wasser schöpfen, obwohl wir jetzt eine gewisse Zeit durch den gefährlichen Strom der Sünde und Schmerzen gehen müssen. Habt Mut ihr Kreuzesstreiter, der König siegte, nachdem Er über den Kidron gegangen war. Und so siegt auch ihr!

 

《Morning By Morning》may 31

《Morning By Morning》May 31

 

“And all the country wept with a loud voice, and all the people passed over: the king also himself passed over the brook Kidron, and all the people passed over, toward the way of the wilderness.”— 2 Samuel 15:23

 

David passed that gloomy brook when flying with his mourning company from his traitor son. The man after God’s own heart was not exempt from trouble, nay, his life was full of it. He was both the Lord’s Anointed, and the Lord’s Afflicted.

 

Why then should we expect to escape? At sorrow’s gates the noblest of our race have waited with ashes on their heads; wherefore then should we complain as though some strange thing had happened unto us?

 

The King of kings himself was not favoured with a more cheerful or royal road.

 

He passed over the filthy ditch of Kidron, through which the filth of Jerusalem flowed.

 

God had one Son without sin, but not a single child without the rod. It is a great joy to believe that Jesus has been tempted in all points like as we are.

 

What is our Kidron this morning? Is it a faithless friend, a sad bereavement, a slanderous reproach, a dark foreboding? The King has passed over all these.

Is it bodily pain, poverty, persecution, or contempt? Over each of these Kidrons the King has gone before us. “In all our afflictions he was afflicted.”

 

The idea of strangeness in our trials must be banished at once and forever, for he who is the Head of all saints, knows by experience the grief which we think so peculiar. All the citizens of Zion must be free of the Honourable Company of Mourners, of which the Prince Immanuel is Head and Captain.

 

Notwithstanding the abasement of David, he yet returned in triumph to his city, and David’s Lord arose victorious from the grave; let us then be of good courage, for we also shall win the day. We shall yet with joy draw water out of the wells of salvation, though now for a season we have to pass by the noxious streams of sin and sorrow.

 

Courage, soldiers of the Cross, the King himself triumphed after going over Kidron, and so shall you.

《am Abend》Mai 31

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《am Abend》31. Mai

 

“… der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen ..." Psalm 103,3

 

Die Aussage dieses Verses macht demütig, und es ist eine Tatsache, dass wir alle mehr oder weniger von der Krankheit der Sünde heimgesucht sind und unter ihr leiden. Welch ein Trost ist es da zu wissen, dass wir einen großen Arzt haben, der uns heilen kann und uns gern heilen will! Seiner wollen wir heute gedenken. Seine Heilungen erfolgen schnell. Der Blick auf Ihn schenkt uns das Leben. Sei-ne Heilungen sind gründlich. Er greift die Krankheit an ihrer Ursache an. Deshalb sind Seine Heilungen sicher und gewiss. Es misslingt Ihm nie und die Krankheit kehrt nie zurück! Es gibt keinen Rückfall, wo Christus heilt. Es ist nicht so, dass etwa Seine Kranken nur für eine Zeitlang gesund werden, denn Er macht neue Menschen aus ihnen. Er gibt ihnen ein neues Herz und einen neuen und gewissen Geist. Er hat Erfahrung mit allen Krankheiten Ärzte befassen sich in der Regel hauptsächlich mit besonderen Erscheinungsformen gewisser Krankheiten. Obwohl sie fast über alle unsere Leiden und Gebrechen einigermaßen Bescheid wissen, so gibt es doch gewöhnliche Krankheiten, die sie gründlicher studiert haben, als alle übrigen. Aber der Herr Jesus ist durchaus vertraut mit der ganzen menschlichen Natur. Er weiß ebenso gut von dem einen Sünder, wie er dran ist, wie von dem anderen. Er hat schon mit ungewöhnlich seltenen Gebrechen zu schaffen gehabt, aber er wusste stets auf den ersten Blick genau, wie der Patient zu behandeln war. Er ist als Arzt einzig in Seiner Art, und die Arznei, die Er gibt, ist das einzige Allheilmittel, das bei jeder Krankheit hilft. Worin auch immer unsere geistliche Krankheit bestehen mag, wir sollten uns sofort an diesen göttlichen Arzt wenden. Es gibt kein zerbrochenes Herz, das er nicht heilen kann. „Sein Blut macht uns rein von aller Sünde.“ Wir dürfen nur an die vielen tau-send Menschen denken, die durch die Macht und den Segen Seiner Berührung von allen möglichen Krankheiten geheilt wurden. So können auch wir uns getrost Seinen Hände überlassen. Wir vertrauen Ihm, und die Sünde erstirbt. Wir lieben Ihn, und unsere Tugenden erblühen. Wir warten auf Ihn, und wir wachsen in der Gnade. Wir sehen Ihn, wie Er ist, so sind wir in Ewigkeit vollendet.

 

《Evening by Evening》may 31

《Evening by Evening》May 31

 

Who heals all thy diseases.     (Psalm 103:3) 

 

Humbling as is the statement, yet the fact is certain, that we are all more or less suffering under the disease of sin.

 

What a comfort to know that we have a great Physician who is both able and willing to heal us! Let us think of him awhile tonight. His cures are very speedy–there is life in a look at him; his cures are radical–he strikes at the centre of the disease; and hence, his cures are sure and certain.

 

He never fails, and the disease never returns. There is no relapse where Christ heals; no fear that his patients should be merely patched up for a season, he makes new men of them: a new heart also does he give them, and a right spirit does he put within them.

 

He is well skilled in all diseases. Physicians generally have some speciality.

 

Although they may know a little about almost all our pains and ills, there is usually one disease which they have studied above all others; but Jesus Christ is thoroughly acquainted with the whole of human nature.

 

He is as much at home with one sinner as with another, and never yet did he meet with an out-of-the-way case that was difficult to him. He has had extraordinary complications of strange diseases to deal with, but he has known exactly with one glance of his eye how to treat the patient.

 

He is the only universal doctor; and the medicine he gives is the only true catholicon, healing in every instance. Whatever our spiritual malady may be, we should apply at once to this Divine Physician.

 

There is no brokenness of heart which Jesus cannot bind up. “His blood cleanseth from all sin.” We have but to think of the myriads who have been delivered from all sorts of diseases through the power and virtue of his touch, and we shall joyfully put ourselves in his hands.

 

We trust him, and sin dies; we love him, and grace lives; we wait for him and grace is strengthened; we see him as he is, and grace is perfected forever.