Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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25. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 25

Give Me Thy Heart

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HOW CAN I EVER STAY AWAY

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《am Morgen》25. Juli

 

„Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hau-se hinaus." 1. Mose 39,12

 

Im Kampf mit manchen Sünden bleibt uns keine andere Möglich-schrieben mancherlei über den Basiliken, dessen Augen seine Opfer keit als zu fliehen um zu siegen. Die Naturforscher des Altertums bezauberten und sie ohne Mühe zur Beute werden ließ. So stürzt uns auch der bloße Anblick des Bösen in große Gefahr. Wer sich vor Missetaten hüten will, muss jede Gelegenheit zur Sünde meiden und fliehen. Schließe einen Bund mit deinen Augen, die Versuchung keines Blickes zu würdigen, denn solche Sünden bedürfen nur eines Funkens, dann fangen sie an zu brennen und stehen augenblicklich in vollen Flammen. Wer möchte so waghalsig sein, in die Verbannungszelle eines Aussätzigen zu gehen und sich inmitten des furchtbaren Verderbens zum Schlaf niederzulegen? Nur wer selber den Wunsch hätte aussätzig zu werden, würde sich auf solche Weise mit dem Gift dieser Krankheit anstecken wollen. Wenn der Seemann wüsste, wie er dem Sturm entfliehen könnte, würde er doch vorher alles daransetzen, bevor er der Gefahr ausgeliefert ist und um sein Leben kämpfen muss. Ein besonnener Steuermann hat kein Verlangen da-nach auszuprobieren, wie oft sein Schiff eine Klippe streifen könnte, ohne ein Leck zu schlagen. Er bleibt so lang wie nur möglich mitten im sicheren Fahrwasser. Heute bin ich vielleicht einer großen Gefahr ausgesetzt. So will ich klug sein wie die Schlange und mich von der Gefahr fernhalten und ihr ausweichen. Die Flügel der Taube können mir heute nützlicher sein als die Klauen des Löwen. Bestenfalls kann ich dabei etwas einbüßen, wenn ich aller bösen Gesellschaft ausweichen will. Aber besser ich verliere den Rock, als dass ich die Seele aufs Spiel setze. Es ist nicht notwendig, dass ich reich werde; aber es ist mir befohlen, dass ich rein sein soll. Keine Freundschaftsban-de, keine Schönheitsfaszination, kein eindrucksvolles Talent und kein Pfeil des Spottes sollen mich von dem weisen Entschluss abbringen, vor der Sünde zu fliehen. Dem Teufel muss ich widerstehen, dann flieht er vor mir. Aber der Fleischeslust muss ich entfliehen, sonst überlistet sie mich. O, Du Gott der Heiligkeit, bewahre Deinen Joseph, damit Potiphars Frau ihn nicht mit ihrer schändlichen Zudringlichkeit umstricke. Mögen uns niemals die furchtbaren und verbündeten Mächte Welt, Fleisch und Satan überwinden!

 

《Morning By Morning》july 25

《Morning By Morning》July 25

 

“And she caught him by his garment, saying, Lie with me: and he left his garment in her hand, and fled, and got him out.”— Genesis 39:12

 

In contending with certain sins there remains no mode of victory but by flight. The ancient naturalists wrote much of basilisks, whose eyes fascinated their victims and rendered them easy victims; so the mere gaze of wickedness puts us in solemn danger.

 

He who would be safe from acts of evil must haste away from occasions of it. A covenant must be made with our eyes not even to look upon the cause of temptation, for such sins only need a spark to begin with and a blaze follows in an instant.

 

Who would wantonly enter the leper’s prison and sleep amid its horrible corruption? He only who desires to be leprous himself would thus court contagion.

 

If the mariner knew how to avoid a storm, he would do anything rather than run the risk of weathering it. Cautious pilots have no desire to try how near the quicksand they can sail, or how often they may touch a rock without springing a leak; their aim is to keep as nearly as possible in the midst of a safe channel.

 

This day I may be exposed to great peril, let me have the serpent’s wisdom to keep out of it and avoid it. The wings of a dove may be of more use to me today than the jaws of a lion. It is true I may be an apparent loser by declining evil company, but I had better leave my cloak than lose my character; it is not needful that I should be rich, but it is imperative upon me to be pure.

 

No ties of friendship, no chains of beauty, no flashings of talent, no shafts of ridicule must turn me from the wise resolve to flee from sin. The devil I am to resist and he will flee from me, but the lusts of the flesh, I must flee, or they will surely overcome me.

 

O God of holiness preserve thy Josephs, that Madam Bubble bewitch them not with her vile suggestions. May the horrible trinity of the world, the flesh, and the devil, never overcome us! 

《am Abend》Juli 25

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《am Abend》25. Juli

 

„Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld er-kennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel geht, so werden sie mich suchen "Hosea 5,15

 

Verluste und Widerwärtigkeiten sind oft die Mittel, deren sich der große Hirte bedient, um Seine verirrten Schäflein heimzuführen.

Wie wilde Hunde treiben sie die Irrenden zur Herde zurück. Löwen kann man nicht zähmen wenn sie immer vollgefüttert werden. Sie müssen ihre gewaltige Kraft verlieren und ihre Mägen müssen zusammenschrumpfen, dann erst unterwerfen sie sich der Zucht des Bändigers. Und so sehen wir oft, wie der Christ dem Willen seines Herrn gehorsam wird, wenn ihm kärgliches Brot und harte Arbeit zuteilwird. Sobald Reichtum und bequemes Leben vorhanden sind, tragen manche Christus-Bekenner ihr Haupt viel zu hoch und reden gewaltige und prahlerische Worte. Wie David schmeicheln sie sich selbst: „Mein Berg steht fest; ich werde niemals darniederliegen!" Wenn der Christ wohlhabend wird, einen guten Namen hat, sich guter Gesundheit erfreut und eine glückliche Familie hat, dann lässt er allzu leicht die Herren Übermut und fleischliche Sicherheit an seiner Tafel speisen. Und wenn er ein wahres Kind Gottes ist, so wartet dann eine Zuchtrute auf ihn. Warte ein klein wenig, so siehst du viel-leicht, wie all sein Gut gleich wie ein Traum verschwindet. Hier muss er einen Teil seines Grundbesitzes fahren lassen. Die Äcker wechseln schnell ihren Besitzer! Hier wird eine Schuld und dort ein verfallener Wechsel nicht bezahlt, Verlust auf Verlust folgt - wo soll das enden? Es ist ein seliges Zeichen göttlichen Lebens, wenn der Christ beim Hereinbrechen all dieser Missgeschicke über seine Verirrungen er-schrickt und bei Gott Zuflucht sucht. O selige Wogen, die den Schiff-brüchigen auf den Fels des Heils werfen! Geschäftsverluste werden oft zu unserer Seele Gewinn geheiligt. Kommt die auserwählte Seele nicht mit vollen Händen zum Herrn, so mag sie mit leeren kommen. Wenn Gott in Seiner Gnade keine anderen Mittel findet um uns da-hin zu bringen, dass wir ihn vor den Menschen ehren, so taucht er uns in die Tiefe der Armut. Aber fürchte dich nicht du Kind des Kummers, wenn du so gezüchtigt wirst. Erkenne vielmehr die liebreiche Hand, die dich ergreift, und sprich: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen!" (Lukas 15,18).

 

《Evening by Evening》july 25

《Evening by Evening》July 25

 

“I will go and return to my place, till they acknowledge their offence, and seek my face: in their affliction they will seek me early.”— Hosea 5:15

 

Losses and adversities are frequently the means which the great Shepherd uses to fetch home his wandering sheep; like fierce dogs they worry the wanderers back to the fold.

 

There is no making lions tame if they are too well fed; they must be brought down from their great strength, and their stomachs must be lowered, and then they will submit to the tamer’s hand; and often have we seen the Christian rendered obedient to the Lord’s will by straitness of bread and hard labour.

 

When rich and increased in goods many professors carry their heads much too loftily, and speak exceeding boastfully. Like David, they flatter themselves, “My mountain standeth fast; I shall never be moved.”

 

When the Christian groweth wealthy, is in good repute, hath good health, and a happy family, he too often admits Mr. Carnal Security to feast at his table, and then if he be a true child of God there is a rod preparing for him.

 

Wait awhile, and it may be you will see his substance melt away as a dream. There goes a portion of his estate—how soon the acres change hands. That debt, that dishonoured bill—how fast his losses roll in, where will they end?

 

It is a blessed sign of divine life if when these embarrassments occur one after another he begins to be distressed about his backslidings, and betakes himself to his God. Blessed are the waves that wash the mariner upon the rock of salvation! Losses in business are often sanctified to our soul’s enriching.

 

If the chosen soul will not come to the Lord full-handed, it shall come empty. If God, in his grace, findeth no other means of making us honour him among men, he will cast us into the deep; if we fail to honour him on the pinnacle of riches, he will bring us into the valley of poverty.

 

Yet faint not, heir of sorrow, when thou art thus rebuked, rather recognize the loving hand which chastens, and say, “I will arise, and go unto my Father.” 



26. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 26

Awake my soul, stretch every nerve

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Marching to Zion

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《am Morgen》26. Juli

 

"... so wendet allen euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe."

2. Petrus 1,5-7

 

Wenn du die unschätzbare Gnade völliger Glaubenszuversicht unter dem gesegneten Einfluss und Beistand des Heiligen Geistes genießen willst, so tue, was die Heilige Schrift sagt: „wendet allen euren Fleiß daran". Sorge, dass dein Glaube aufrichtig ist, dass er nicht ein bloßer Verstandes-Glaube ist, sondern ein einfältiger Glaube, der sich ganz auf Christus verlässt, und nur auf Christus allein! Gib fleißig Acht auf deinen Mut. Bitte Gott, dass Er dir den Mut eines Löwen gebe, damit du im Bewusstsein deiner Gotteskindschaft unerschrocken einhergehst. Forsche fleißig in der Schrift und werde fest in der Erkenntnis. Denn eine klare Erkenntnis des göttlichen Wortes und Willens ist eine mächtige Stärkung deines Glaubens. Trachte nach dem Verständnis der Heiligen Schrift. Lasse ihren Inhalt reichlich in deinem Herzen wohnen. Wenn du das getan hast, so „reichet dar (...) in der Erkenntnis Mäßigkeit". Bewahre deinen Leib: Sei mäßig im Genuss des Irdischen. Bewahre deine Seele: Sei mäßig im Gebrauch der geistigen Güter. Halte Maß in Gedanken und Worten, im Leben und Empfinden. Danach bitte durch den Heiligen Geist, dass Gott dir Geduld gebe. Bitte Ihn dir Geduld zu schenken, die alle Anfechtung überwindet, damit du hernach aus der Versuchung wie reines Gold herausgehst. Wappne dich mit Geduld, damit du weder murrst noch mutlos wirst in deinen Prüfungen. Wenn diese Gnade erlangt ist, dann schaue dich nach der Gottseligkeit um. Gottseligkeit ist noch etwas mehr als Frömmigkeit. Gottes Verherrlichung sei deines Lebens Ziel. Wandle vor Seinem Angesicht, bleibe Ihm nahe und suche Seine Freundschaft. Das ist „Gottseligkeit"! Und in der Furcht Gottes zeige brüderliche Liebe. Liebe alle Heiligen. Daran schließe weiter die allgemeine Liebe an, die ihre Arme zu allen Menschen ausstreckt und ihre Seelen liebt. Wenn du mit diesen Kostbarkeiten geschmückt bist, dann lernst du in demselben Maß, wie du diese himmlischen Tugenden übst, deine „Berufung und Erwählung" deutlicher kennen!

 

《Morning By Morning》july 26

《Morning By Morning》July 26

 

"For this very reason, make every effort to add to your faith goodness; and to goodness, knowledge; 6 and to knowledge, self-control; and to self-control, perseverance; and to perseverance, godliness; 7 and to godliness, mutual affection; and to mutual affection, love. " 2 Peter 1:5-7

 

If thou wouldest enjoy the eminent grace of the full assurance of faith, under the blessed Spirit’s influence, and assistance, do what the Scripture tells thee, “Give diligence.” Take care that thy faith is of the right kind—that it is not a mere belief of doctrine, but a simple faith, depending on Christ, and on Christ alone.

 

Give diligent heed to thy courage. Plead with God that he would give thee the face of a lion, that thou mayest, with a consciousness of right, go on boldly. Study well the Scriptures, and get knowledge; for a knowledge of doctrine will tend very much to confirm faith. Try to understand God’s Word; let it dwell in thy heart richly.

 

When thou hast done this, “Add to thy knowledge temperance.” Take heed to thy body: be temperate without. Take heed to thy soul: be temperate within. Get temperance of lip, life, heart, and thought.

 

Add to this, by God’s Holy Spirit, patience; ask him to give thee that patience which endureth affliction, which, when it is tried, shall come forth as gold. Array yourself with patience, that you may not murmur nor be depressed in your afflictions.

 

When that grace is won look to godliness. Godliness is something more than religion. Make God’s glory your object in life; live in his sight; dwell close to him; seek for fellowship with him; and thou hast “godliness”; and to that add brotherly love.

 

Have a love to all the saints: and add to that a charity, which openeth its arms to all men, and loves their souls. When you are adorned with these jewels, and just in proportion as you practise these heavenly virtues, will you come to know by clearest evidence “your calling and election.”

 

“Give diligence,” if you would get assurance, for lukewarmness and doubting very naturally go hand in hand.

《am Abend》Juli 26

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《am Abend》26. Juli

 

“… dass er ihn setze neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes "Psalm 113,8

 

Unsere geistlichen Vorrechte sind von ganz unvergleichlichem Wert. Durch sie gehören wir den höchsten Kreisen der Gesellschaft an: wir sitzen „unter den Fürsten". Und wahrhaftig, unsere Gemein-schaft ist mit dem Vater und mit dem Sohn, Jesus Christus". Redet von den vornehmsten Kreisen, doch dieser Gemeinschaft kommt dennoch an hohem Adel keiner gleich! „Wir sind das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums" (1. Petrus 2,9). Wir sind „gekommen zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind" (Hebräer 12,23). Die Heiligen haben Gehör bei Hofe. Fürsten haben freien Zu-gang zum Königshof, wo das normale Volk fernab stehen muss. Das Kind Gottes hat einen unverwehrten Zutritt zu den innersten himmli-schen Heiligtümern. „Denn durch Ihn haben wir den Zugang alle bei-de in einem Geiste zum Vater" (Epheser 2,18). „Darum lasst uns mit Freudigkeit hinzutreten", spricht der Apostel, „zu dem Gnadenstuhl" (Hebräer 4,16). Bei Fürsten findet man überschwängliche Reichtümer, aber was sind die Güter weltlicher Fürsten im Vergleich zu den Gütern der Gläubigen? Denn ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes" (1. Korinther 3,23). „ welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" Fürsten haben besonde-re Macht und Gewalt. Ein Fürst des Himmelreiches besitzt großen Einfluss: er schwingt den Herrscherstab in seiner Rechten und sitzt auf dem Thron des Herrn Jesus, denn Er hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Ge-walt von Ewigkeit zu Ewigkeit!" Wir herrschen über die vereinigten Königreiche der Zeit und Ewigkeit. Fürsten genießen ganz besonde-re Ehre. Wir können mit unbeschreiblicher Erfüllung von erhabener Position aus auf alle irdische Würde hinunterschauen, über die die Gnade uns erhoben hat. Denn was ist alle menschliche Größe im Vergleich zu dem, was uns das Wort des Apostels bereithält: „Gott hat uns mit Ihm auferweckt und mit Ihm in das himmlische Wesen versetzt, in Christus Jesus" (Epheser 2,6). Die Gemeinschaft mit Jesus ist kostbarer als jedes Juwel, das jemals in einem kaiserlichen Diadem geglänzt hat. Die Verbindung mit dem Herrn ist eine Krone der Schönheit, welche allen Glanz königlichen Prunkes überstrahlt. "

 

《Evening by Evening》july 26

《Evening by Evening》July 26

 

“That he may set him with princes, even with the princes of his people.”— Psalm 113:8

 

Our spiritual privileges are of the highest order. “Among princes” is the place of select society. “Truly our fellowship is with the Father, and with his Son Jesus Christ.” Speak of select society, there is none like this! “We are a chosen generation, a peculiar people, a royal priesthood.”

 

“We are come unto the general assembly and church of the first-born, whose names are written in heaven.” The saints have courtly audience: princes have admittance to royalty when common people must stand afar off.

 

The child of God has free access to the inner courts of heaven. “For through him we both have access by one Spirit unto the Father.”

 

“Let us come boldly,” says the apostle, “to the throne of the heavenly grace.” Among princes there is abundant wealth, but what is the abundance of princes compared with the riches of believers? for “all things are yours, and ye are Christ’s, and Christ is God’s.”

 

“He that spared not his own Son, but delivered him up for us all, how shall he not with him also freely give us all things?” Princes have peculiar power. A prince of heaven’s empire has great influence: he wields a sceptre in his own domain; he sits upon Jesus’ throne, for “He hath made us kings and priests unto God, and we shall reign forever and ever.”

 

We reign over the united kingdom of time and eternity. Princes, again, have special honour. We may look down upon all earth-born dignity from the eminence upon which grace has placed us. For what is human grandeur to this, “He hath raised us up together, and made us sit together in heavenly places in Christ Jesus”?

 

We share the honour of Christ, and compared with this, earthly splendours are not worth a thought. Communion with Jesus is a richer gem than ever glittered in imperial diadem. Union with the Lord is a coronet of beauty outshining all the blaze of imperial pomp.



27. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 27

Father, ’Twas Thy Love That Knew Us

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Would you be Free from your Burden of Sin

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《am Morgen》27. Juli

 

"... durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, dass ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt " 2. Petrus 1,4

 

Wenn du durch eigenes Erleben den kostbaren Wert der Verheissungen kennen lernen und sie in deinem Herzen genießen willst, dann denke viel über sie nach. Manche Verheißungen sind den Trauben auf der Kelter gleich. Wenn du sie presst, fließt der Saft heraus. Das Nachdenken über die heiligen Worte wird oft das Vorspiel zu ihrer Erfüllung sein. Während du darüber nachdenkst rinnt der Segen, den du suchst, unmerklich über dich herab. Mancher Gläubige, den nach dem verheißenen Heil dürstete, hat die zugesicherte Gnade empfangen. Noch während der Betrachtung der göttlichen Zusage strömte sie wie ein sanfter Regen in seine Seele. Er erfreute sich da-ran, dass er stets geführt worden war, diese Verheißung seinem Herzen nahezulegen. Neben dem Nachdenken über die Verheißungen strebe danach, dieselben als wahrhaftige Worte Gottes in dein Herz aufzunehmen. Sprich zu deiner Seele: Wenn ich es mit dem Versprechen eines Menschen zu tun hätte, so würde ich die Fähigkeiten und den Charakter des Menschen genauer ins Auge fassen, der mir das Versprechen gegeben hat. Ebenso verhält es sich mit der Verheißung Gottes. Mein Blick muss nicht so sehr auf die Größe der Gnade gerichtet sein - das könnte mich zum Wanken bringen - als vielmehr auf die Größe dessen, der die Gnade verheißt. Das wird mich ermutigen. Liebe Seele, es ist Gott - ja, dein Gott selbst! - und Gott kann nicht lügen, wenn Er dir etwas zusagt. Dieses Sein Wort, das du jetzt in deinem Herzen erwägst, ist so wahr wie die Wirklichkeit Seines Wesens. Er ist ein unwandelbarer Gott. Er hat das Wort, das aus Seinem Mund kommt nicht verändert und nicht ein einziges Trostwort Seiner Lippen widerrufen. Und an Macht fehlt es Ihm auch nicht. Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, ist es, der zu uns spricht. Ihm fehlt es auch nicht an Weisheit, die rechte Zeit zu finden, wo Er seine Gnade an uns erweist oder wo es besser ist, sie zurückzuhalten. Weil ich sehe, dass es das Wort eines so treuen, unwandelbaren, mächtigen und weisen Gott ist, will und muss ich seiner Verheißung glauben. Wenn wir so über die Verheißungen nachdenken und auf Den blicken, der sie gegeben hat, werden sie uns erquicken und ihre Erfüllung wird uns zuteilwerden.

 

《Morning By Morning》july 27

《Morning By Morning》July 27

 

“Whereby are given unto us exceeding great and precious promises: that by these ye might be partakers of the divine nature, having escaped the corruption that is in the world through lust.”— 2 Peter 1:4

 

If you would know experimentally the preciousness of the promises, and enjoy them in your own heart, meditate much upon them. There are promises which are like grapes in the wine-press; if you will tread them the juice will flow.

 

Thinking over the hallowed words will often be the prelude to their fulfilment. While you are musing upon them, the boon which you are seeking will insensibly come to you.

 

Many a Christian who has thirsted for the promise has found the favour which it ensured gently distilling into his soul even while he has been considering the divine record; and he has rejoiced that ever he was led to lay the promise near his heart.

 

But besides meditating upon the promises, seek in thy soul to receive them as being the very words of God. Speak to thy soul thus, “If I were dealing with a man’s promise, I should carefully consider the ability and the character of the man who had covenanted with me. So with the promise of God; my eye must not be so much fixed upon the greatness of the mercy—that may stagger me; as upon the greatness of the promiser—that will cheer me. My soul, it is God, even thy God, God that cannot lie, who speaks to thee. This word of his which thou art now considering is as true as his own existence. He is a God unchangeable. He has not altered the thing which has gone out of his mouth, nor called back one single consolatory sentence. Nor doth he lack any power; it is the God that made the heavens and the earth who has spoken thus. Nor can he fail in wisdom as to the time when he will bestow the favours, for he knoweth when it is best to give and when better to withhold. Therefore, seeing that it is the word of a God so true, so immutable, so powerful, so wise, I will and must believe the promise.”

 

If we thus meditate upon the promises, and consider the Promiser, we shall experience their sweetness, and obtain their fulfilment.

《am Abend》Juli 27

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27. Juli abends

 

„Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns." Römer 8,33

 

O seliger Ausspruch! Wo wäre hierauf eine Antwort zu finden? Alle Sünden der Auserwählten sind auf den großen Helden unseres Heils gelegt und durch Seine Versöhnung abgetan. Im Buch Gottes ist keine Sünde mehr aufgezeichnet, die gegen Sein Volk zeugen. Er sieht keine Sünde in Jakob und keine Missetat in Israel. Sie sind auf ewig in Christus gerechtfertigt. Als die Schuld der Sünde getilgt wurde, wurde auch die Strafe der Sünde weggenommen. Der Christ hat von der Zorneshand seines Gottes keine Schläge mehr zu befürchten, nicht einmal einen einzigen finsteren Blick Seiner strafenden Gerechtigkeit. Der Gläubige kann von seinem Vater bestraft werden, aber Gott der Richter hat nichts zu dem Christen zu sagen, außer: „Ich habe dir vergeben: du bist frei." Für den Christen gibt es keinen strafenden Tod in dieser Welt und noch viel weniger einen zweiten Tod. Er ist vollkommen von aller Strafe und von aller Schuld der Sünde befreit; auch die Macht der Sünde über ihn ist abgetan. Sie kann uns wohl in den Weg treten und uns mit ihren ständigen Angriffen beunruhigen, aber die Sünde ist ein überwundener Feind gegenüber je-der Seele, die mit Christus verbunden ist. Es gibt keine Sünde, die der Christ nicht überwinden kann, wenn er sich nur auf Gott verlässt. Die im Himmel das weiße Kleid der Gerechtigkeit tragen, haben durch des Lammes Blut überwunden, und das können auch wir. Keine Begierde ist zu mächtig und keine Lieblingssünde zu tief verwurzelt. Wir können sie durch die Kraft Christi überwinden. Glaube, lieber Christ, dass deine Sünde eine abgewendete Sache ist. Sie mag wüten und sich wehren wie sie will, aber sie ist zum Tode verurteilt. Gott hat sie auf ihrer Stirn mit dem Stempel der Verdammnis gebrandmarkt. Christus hat sie „aus dem Mittel getan, und an das Kreuz geheftet" (Kolosser 2,14). Gehe nun hin und töte die Sünde ab. Der Herr stehe dir bei, Ihm zum Lobe zu leben, denn die Sünde mit aller ihrer Schuld, Schande und Strafe ist dahin!

 

„Dir sei Halleluja, Preis, Dank und Ehre

für Deine Wunden und für die Lehre

von Deinem Kreuz!"

 

 

《Evening by Evening》july 27

《Evening by Evening》July 27

 

“Who shall lay any thing to the charge of God’s elect? It is God that justifieth.”— Romans 8:33

 

Most blessed challenge! How unanswerable it is! Every sin of the elect was laid upon the great Champion of our salvation, and by the atonement carried away. There is no sin in God’s book against his people: he seeth no sin in Jacob, neither iniquity in Israel; they are justified in Christ forever.

 

When the guilt of sin was taken away, the punishment of sin was removed. For the Christian there is no stroke from God’s angry hand—nay, not so much as a single frown of punitive justice. The believer may be chastised by his Father, but God the Judge has nothing to say to the Christian, except “I have absolved thee: thou art acquitted.”

 

For the Christian there is no penal death in this world, much less any second death. He is completely freed from all the punishment as well as the guilt of sin, and the power of sin is removed too. It may stand in our way, and agitate us with perpetual warfare; but sin is a conquered foe to every soul in union with Jesus.

 

There is no sin which a Christian cannot overcome if he will only rely upon his God to do it. They who wear the white robe in heaven overcame through the blood of the Lamb, and we may do the same.

 

No lust is too mighty, no besetting sin too strongly entrenched; we can overcome through the power of Christ. Do believe it, Christian, that thy sin is a condemned thing. It may kick and struggle, but it is doomed to die.

 

God has written condemnation across its brow. Christ has crucified it, “nailing it to his cross.” Go now and mortify it, and the Lord help you to live to his praise, for sin with all its guilt, shame, and fear, is gone.

 

     “Here’s pardon for transgressions past,

       It matters not how black their cast;

     And, O my soul, with wonder view,

       For sins to come here’s pardon too.”



28. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 28

Lead Me Gently Home, Father (Chinese subtitle)

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Lead me gently home Father

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The Stranger of Galilee

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《am Morgen》28. Juli

 

,... da war ich ein Narr und wusste nichts; ich war wie ein Tier vor dir." Psalm 73,22

 

Bedenke, dass dies das Bekenntnis eines Mannes nach dem Herzen Gottes ist. Und wenn er uns hier sein inneres Leben schildert, so spricht er:,, da war ich ein Narr und wusste nichts". Das Wort „ein Narr" bedeutet mehr, als der gewöhnliche Ausdruck beinhaltet. David schreibt in einem früheren Vers desselben Psalms: „Es verdross mich der Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Gottlosen so wohl ging". Daraus geht hervor, dass die Torheit, auf die David an beiden Stellen anspielt, in sich sündhaft ist. Er bekennt demütig, dass er „ein Narr" sei. In welchem Maße er töricht war, das konnte er nicht sagen. Es war eine sündhafte Torheit, eine Torheit, die in der Schwäche keine Entschuldigung finden konnte, sondern verdammt war um ihrer Verderbtheit und absichtlichen Stumpfheit willen. Denn er war neidisch auf das zeitliche Glück der Gottlosen. Er hatte vergessen, was für ein schreckliches Ende auf sie wartet. Sind wir besser als David, dass wir uns weise nennen dürften? Erklären wir etwa, dass wir die Vollkommenheit erreicht haben oder dass wir gezüchtigt wurden bis die Rute all unseren Starrsinn ausgetrieben hat? O, das wäre törichter Stolz! Wenn David ein Narr war, als wie viel törichter müssten wir uns selber bewerten! Wenn wir nur sehen könnten, wie es mit uns steht! Betrachte, lieber Christ und denke daran, wie du an Gott gezweifelt hast, während Er so treu bei dir war. Denke an deinen törichten Aufschrei: „Nicht so, mein Vater!", als Er dich betrübte um dich umso reichlicher segnen zu können. Gedenke der Zeiten, wo du Seine Führungen mit finsteren Blicken betrachtet und Sie falsch gedeutet hast. Erinnerst du dich als du gestöhnt hast: „Alles ist gegen mich!", obwohl doch alles so zu deinem Besten dienen musste!? Bedenke, wie oft du die Sünde um ihrer vergänglichen Lust willen erwählt hast und sie dir zu einer bitteren Wurzel geworden ist! Wahrlich, wenn wir unser Herz kennen würden, müssten wir uns einer sündhaften Torheit schuldig bekennen; und wir müssten im Bewusstsein dieser Torheit zu dem heiligen Schluss kommen, dass Gott allein weise ist und wie David ausrufen: „Du leitest mich nach Deinem Rat" (Vers 24).

 

《Morning By Morning》july 28

《Morning By Morning》July 8

 

“So foolish was I, and ignorant: I was as a beast before thee.”— Psalm 73:22

 

Remember this is the confession of the man after God’s own heart; and in telling us his inner life, he writes, “So foolish was I, and ignorant.” The word “foolish,” here, means more than it signifies in ordinary language.

 

David, in a former verse of the Psalm, writes, “I was envious at the foolish when I saw the prosperity of the wicked,” which shows that the folly he intended had sin in it. He puts himself down as being thus “foolish,” and adds a word which is to give intensity to it; “so foolish was I.”

 

How foolish he could not tell. It was a sinful folly, a folly which was not to be excused by frailty, but to be condemned because of its perverseness and wilful ignorance, for he had been envious of the present prosperity of the ungodly, forgetful of the dreadful end awaiting all such.

 

And are we better than David that we should call ourselves wise! Do we profess that we have attained perfection, or to have been so chastened that the rod has taken all our wilfulness out of us? Ah, this were pride indeed!

 

If David was foolish, how foolish should we be in our own esteem if we could but see ourselves! Look back, believer: think of your doubting God when he has been so faithful to you—think of your foolish outcry of “Not so, my Father,” when he crossed his hands in affliction to give you the larger blessing; think of the many times when you have read his providences in the dark, misinterpreted his dispensations, and groaned out, “All these things are against me,” when they are all working together for your good!

 

Think how often you have chosen sin because of its pleasure, when indeed, that pleasure was a root of bitterness to you! Surely if we know our own heart we must plead guilty to the indictment of a sinful folly; and conscious of this “foolishness,” we must make David’s consequent resolve our own—”Thou shalt guide me with thy counsel.”

《am Abend》Juli 28

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《am Abend》28. Juli

 

"··· wie Gott diesen Jesus von Nazareth gesalbt hat mit dem heiligen Geist und Kraft; der umhergezogen ist und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm." Apostelgeschichte 10,38

 

Es sind wenige Worte, die aber ein unvergleichlich schönes Bild unseres Herrn und Heilandes zeigen. Es sind nur wenige Pinselstriche, aber sie sind das Werk einer Meisterhand. Nur auf den Heiland bezogen, und nur auf Ihn allein, ist das Gesagte im vollsten, weitesten und umfassendsten Sinn wahr., der umhergezogen ist und hat wohlgetan." Aus dieser Beschreibung geht klar hervor, dass Er sich immer persönlich dem Einzelnen zuwandte. Die Evangelisten erzählen uns, dass Er den Aussätzigen mit Seinem eigenen Finger berührte und dass Er dem Blinden die Augen salbte. In den meisten Fällen, in denen er gebeten wurde das Wort der Heilung aus der Ferne zu sprechen, tat er dies nicht sondern kam persönlich an das Krankenbett und vollzog dort die Heilung. Das soll eine Lehre für uns sein, dass wir Gutes persönlich tun. Gebt eure Almosen mit eigener Hand. Ein gütiger Blick, ein liebevolles Wort steigern den Wert der Gabe. Sprich mit einem Freund über sein Seelenheil. Deine liebende Ermahnung bewirkt mehr als eine ganze Bibliothek christlicher Traktate. Die Art, wie unser Herr und Heiland Menschen aufrichtete und heilte, zeigt uns auch sein unablässiges Wirken! Er tat nicht nur Gutes an dem, was Ihm gelegentlich unter die Hände kam, sondern Er zog umher. Bei Seinen gnadenreichen Wanderungen durch ganz Judäa gab es wohl kaum ein Dorf, das nicht durch Seine Erscheinung beglückt wur-de. Wie beschämt das die Trägheit und Schwerfälligkeit, mit der manche Christen dem Herrn dienen. Lasset uns die Lenden unseres Gemüts gürten und darin nicht müde werden, Gutes zu tun! Geht nicht auch aus unserer Schriftstelle hervor, dass der Herr Jesus von Seiner Straße abbog, um Gutes zu tun? Ihn schreckten keine Gefahren und Schwierigkeiten. Er suchte nach solchen Menschen, denen Er Seine Heilswohltaten zukommen lassen wollte. So müssen wir es auch tun. Wenn alte Methoden zu keinem Ziel führen, dann müssen wir es mit neuen versuchen! Denn frische und unverbrauchte Mittel und Wege bringen oft weit mehr zustande als gewöhnliche Methoden. Auch auf Christi Beharrlichkeit und auf die Einheit mit Seinem Ziel sei hin-gewiesen. Wie kann es besser zum Ausdruck gebracht werden als mit den praktischen Worten: „Er hat uns ein Vorbild gelassen, dass wir sollen nachfolgen Seinen Fußstapfen" (1. Petrus 2,21).

 

《Evening by Evening》july 28

《Evening by Evening》July 28

 

“How God anointed Jesus of Nazareth with the Holy Ghost and with power: who went about doing good, and healing all that were oppressed of the devil; for God was with him.”— Acts 10:38

 

Few words, but yet an exquisite miniature of the Lord Jesus Christ. There are not many touches, but they are the strokes of a master’s pencil. Of the Saviour and only of the Saviour is it true in the fullest, broadest, and most unqualified sense.

“He went about doing good.”

 

From this description it is evident that he did good personally. The evangelists constantly tell us that he touched the leper with his own finger, that he anointed the eyes of the blind, and that in cases where he was asked to speak the word only at a distance, he did not usually comply, but went himself to the sick bed, and there personally wrought the cure.

 

A lesson to us, if we would do good, to do it ourselves. Give alms with your own hand; a kind look, or word, will enhance the value of the gift. Speak to a friend about his soul; your loving appeal will have more influence than a whole library of tracts.

 

Our Lord’s mode of doing good sets forth his incessant activity! He did not only the good which came close to hand, but he “went about” on his errands of mercy. Throughout the whole land of Judea there was scarcely a village or a hamlet which was not gladdened by the sight of him.

 

How this reproves the creeping, loitering manner, in which many professors serve the Lord. Let us gird up the loins of our mind, and be not weary in well doing. Does not the text imply that Jesus Christ went out of his way to do good?

“He went about doing good.”

 

He was never deterred by danger or difficulty. He sought out the objects of his gracious intentions. So must we. If old plans will not answer, we must try new ones, for fresh experiments sometimes achieve more than regular methods.

 

Christ’s perseverance, and the unity of his purpose, are also hinted at, and the practical application of the subject may be summed up in the words, “He hath left us an example that we should follow in his steps.”



29. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 29

Thou Thinkest, Lord, of Me

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Just As I Am

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29. Juli morgens

 

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand "Psalm 73,23

 

„Dennoch". - David hatte gerade zuvor alle seine Torheit und Unwissenheit seinem Gott bekannt. Und nicht um ein Staubkörnchen und selig gemacht wurde. Das selige Vorrecht, in der beständigen weniger ist es wahr und gewiss, dass er in dem Geliebten errettet geschenkt. Trotz seines verderbten Zustandes, und der Tücke und Gegenwart Gottes verweilen zu dürfen, wurde ihm unzweifelhaft Bosheit seiner alten Natur vollkommen bewusst, singt er mit siegesfreudiger Glaubenszuversicht: „Dennoch bleibe ich stets an Dir." Liebe Seele, musst du in Davids Bekenntnis und Geständnis mit ein-stimmen, so trachte auch danach, dass du mit ihm ausrufen kannst: „Dennoch, dieweil ich Christo angehöre, bleibe ich stets an Gott!" Damit ist gemeint: Ich bleibe Ihm stets im Sinn; Er denkt allezeit an mich, um mein Bestes zu fördern. Stets vor Seinen Augen, denn des Herrn Auge schläft noch schlummert nicht, sondern wacht immer-dar über mir, dass es mir wohl ergehe. Stets in Seiner Hand, sodass mich niemand aus Seiner Hand zu reißen vermag. Stets an Seinem Herzen. Er trägt mich auf Seiner Brust zum Gedächtnis, gleichwie der Hohepriester die Namen der zwölf Geschlechter Israels auf seinem Brustschild trug. Du denkst immer an mich, o Gott. Dein von Liebe erfülltes Herz schlägt mir beständig entgegen. Du wirkst allezeit nach Deiner weisen Vorsehung, was mir zum Besten dienen muss. Du hast mich wie ein Siegel auf Deinen Arm gesetzt. Deine Liebe ist stark wie der Tod, sodass auch viel Wasser diese Liebe nicht auszulöschen vermag, noch die Ströme sie ersäufen können. Erstaunliche Gnade! Du siehst mich in Christus. Und obwohl ich in meinen eigenen Au-gen hässlich bin, so hast Du doch Wohlgefallen an mir, weil ich in Christi Gerechtigkeit gekleidet bin und in Seinem Blut abgewaschen, wodurch ich angenehm gemacht bin vor Dir. So stehe ich stets in Deiner Gunst und „bleibe stets an Dir". Hier ist Trost und Erquickung für die ängstliche Seele. Wenn dich der Sturm inwendig erschüttert, so schaue auf die Ruhe, die dich umgibt. „Dennoch" - sprich es in dir in allen Lagen des Lebens, in Traurigkeit und Zweifeln gewährt: deinem Herzen aus und eigne dir den Frieden an, den dieses Wort „Dennoch bleibe ich stets an Dir".

 

《Morning By Morning》july 29

《Morning By Morning》July 29

 

“Nevertheless I am continually with thee: thou hast holden me by my right hand.”— Psalm 73:23

 

“Nevertheless,”—As if, notwithstanding all the foolishness and ignorance which David had just been confessing to God, not one atom the less was it true and certain that David was saved and accepted, and that the blessing of being constantly in God’s presence was undoubtedly his.

 

Fully conscious of his own lost estate, and of the deceitfulness and vileness of his nature, yet, by a glorious outburst of faith, he sings “nevertheless I am continually with thee.” Believer, you are forced to enter into Asaph’s confession and acknowledgment, endeavour in like spirit to say “nevertheless, since I belong to Christ I am continually with God!”

 

By this is meant continually upon his mind, he is always thinking of me for my good. Continually before his eye;—the eye of the Lord never sleepeth, but is perpetually watching over my welfare.

 

Continually in his hand, so that none shall be able to pluck me thence. Continually on his heart, worn there as a memorial, even as the high priest bore the names of the twelve tribes upon his heart forever.

 

Thou always thinkest of me, O God. The bowels of thy love continually yearn towards me. Thou art always making providence work for my good. Thou hast set me as a signet upon thine arm; thy love is strong as death, many waters cannot quench it; neither can the floods drown it.

 

Surprising grace! Thou seest me in Christ, and though in myself abhorred, thou beholdest me as wearing Christ’s garments, and washed in his blood, and thus I stand accepted in thy presence. I am thus continually in thy favour—”continually with thee.”

 

Here is comfort for the tried and afflicted soul; vexed with the tempest within—look at the calm without. “Nevertheless”—O say it in thy heart, and take the peace it gives. “Nevertheless I am continually with thee.”

《am Abend》Juli 29

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《am Abend》29. Juli

 

„Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Johannes 6,37

 

Dieser Ausspruch schließt die Lehre von der Gnadenwahl ein: Gottes Freiheit, Gottes Geheimnis und Gottes Gerechtigkeit. Es sind etliche, die der himmlische Vater Christus gegeben hat. Der Text enthält auch die Lehre von der wirksamen göttlichen Berufung: Die, die gegeben sind müssen und werden kommen. Wie sehr sie sich auch dagegen wehren mögen, so werden sie dennoch aus der Finsternis in Gottes wunderbares Licht gebracht. Das lehrt uns die unerlässliche Notwendigkeit des Glaubens: Denn auch die, die Christus gegeben sind werden nicht errettet, es sei denn sie kommen zu Jesus. Ach! Was für Macht und Majestät liegt in den Worten: „das kommt zu mir." Der Herr sagt nicht sie hätten Macht zu kommen, noch sie könnten kommen wenn sie wollen, sondern einfach und bestimmt: „das kommt zu mir". Der Herr Jesus ermuntert die Menschen freundlich und gnädig - durch Sein heiliges Wort und Seinen Heiligen Geist - he-reinzukommen und das Hochzeitsmahl mit Ihm zu halten. Er bewirkt das allein durch die Macht Seiner Gnade, ohne die freie Entscheidung des Menschen zu beeinflussen. Ich kann über den Willen eines anderen Menschen einen mächtigen Einfluss ausüben, aber doch kann sich des anderen Wille vollkommen frei entschließen. Jahwe Jesus weiß den ganzen Menschen zu bändigen - durch die Eingabe unwiderstehlicher Argumente, die an den Verstand gerichtet wer-den, durch machtvolle Gründe, die unsere Zuneigung ansprechen und durch den geheimnisvollen Einfluss Seines Heiligen Geistes, der auf alle Kräfte und Leidenschaften unserer Seele wirkt - so dass er, der einst widerspenstig war, sich Seiner Leitung nun willig hingibt, getrieben von der unumschränkten Macht der Liebe. Woran aber sollen wir die Auserwählten Gottes erkennen? Daran, dass sie willig und freudig den Herrn Jesus Christus annehmen und mit kindlichem, aufrichtigem Glauben zu Ihm kommen und sich ganz allein an Ihn, ihr Heil und ihr ganzes Verlangen, klammern. Lieber Leser, bist auch du so zu Jesus gekommen?

 

《Evening by Evening》july 29

《Evening by Evening》July 29

 

“All that the Father giveth me shall come to me; and him that cometh to me I will in no wise cast out.”— John 6:37

 

This declaration involves the doctrine of election: there are some whom the Father gave to Christ. It involves the doctrine of effectual calling: these who are given must and shall come; however stoutly they may set themselves against it, yet they shall be brought out of darkness into God’s marvellous light.

 

It teaches us the indispensable necessity of faith; for even those who are given to Christ are not saved except they come to Jesus. Even they must come, for there is no other way to heaven but by the door, Christ Jesus. All that the Father gives to our Redeemer must come to him, therefore none can come to heaven except they come to Christ.

 

Oh! the power and majesty which rest in the words “shall come.” He does not say they have power to come, nor they may come if they will, but they “shall come.” The Lord Jesus doth by his messengers, his word and his Spirit, sweetly and graciously compel men to come in that they may eat of his marriage supper; and this he does, not by any violation of the free agency of man, but by the power of his grace.

 

I may exercise power over another man’s will, and yet that other man’s will may be perfectly free, because the constraint is exercised in a manner accordant with the laws of the human mind. Jehovah Jesus knows how, by irresistible arguments addressed to the understanding, by mighty reasons appealing to the affections, and by the mysterious influence of his Holy Spirit operating upon all the powers and passions of the soul, so to subdue the whole man, that whereas he was once rebellious, he yields cheerfully to his government, subdued by sovereign love.

 

But how shall those be known whom God hath chosen? By this result: that they do willingly and joyfully accept Christ, and come to him with simple and unfeigned faith, resting upon him as all their salvation and all their desire. Reader, have you thus come to Jesus?



30. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 30

Lead Me to Calvary

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My Faith Has Found a Resting Place

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30. Juli morgens

 

„Und der Hahn krähte zum andernmal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm sagte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er hob an, zu weinen." Matthäus 14,72

 

Manche haben geglaubt, dass bei Petrus bis zum Ende seines Lebens der Strom seiner Tränen immer wieder zu fließen begann, wenn er an die Verleugnung seines Herrn dachte. Ja, es ist nicht unwahrscheinlich, dass das der Fall war. Denn seine Sünde war sehr groß und die Gnade bewirkte in ihm später eine völlige Umwandlung. Dies ist eine allgemeine Erfahrung in der gesamten Familie der erlösten Kinder Gottes, je nach dem Grad, in welchem der Geist Gottes das steinerne Herz, das von Natur aus vorhanden ist, weggenommen und durch ein fleischernes Herz ersetzt hat. Wir erinnern uns wie Petrus an unser prahlerisches Versprechen: „Wenn sie auch alle sich an Dir ärgerten, so will ich doch mich nimmermehr ärgern" (Matthäus 26,33). Wenn wir daran denken, was wir einmal versprochen haben und was aus uns geworden ist, dann möchten wir aus Kummer ganze Tränenströme vergießen. Petrus dachte an die Verleugnung seines Herrn, dachte an den Ort wo es geschah und an den belanglosen Anlass zu dieser hässlichen Sünde. Er dachte an die Schwüre und Beteuerungen, mit denen er seine Lüge zu untermauern suchte und an die entsetzliche Härte seines Herzens, die ihn wiederholt zu solchem Tun trieb. Wenn wir an unsere Sünden und ihre überaus große Abscheulichkeit erinnert werden, wie können wir da noch starr und unbeugsam bleiben? Wollen wir unser Haus nicht zu einem Haus der Buße machen und zu unserem Herrn schreien, dass Er uns aufs Neue seine vergebende Liebe zusichern möge? Wenn wir nach der Sünde schielen, wird gar bald unsere Zunge in den höllischen Flammen vertrocknen. Petrus gedachte auch des liebevollen Blickes seines Meisters. Dem Warnruf des krähenden Hahnes folge Sein mahnen-der Blick des Kummers, des Mitleids und der Liebe. Solange er lebte, verschwand dieser Blick nie wieder aus dem Gedächtnis des Petrus. Er war wirksamer als zehntausend Predigten, denen das Zeugnis des Heiligen Geistes fehlt. Der reuige Jünger musste gewiss auch weinen, wenn er sich an die Vergebung durch den Heiland erinnerte, die ihn wieder völlig in den früheren Gnadenstand versetzte. Der Gedanke, dass wir einen so liebevollen und gütigen Herrn tief verletzt haben, ist mehr als Grund genug für uns zu weinen. Herr, zerschlage unsere harten Felsenherzen und mache, dass die Bäche fließen!

 

《Morning By Morning》july 30

《Morning By Morning》July 30

 

“And the second time the cock crew. And Peter called to mind the word that Jesus said unto him, Before the cock crow twice, thou shalt deny me thrice. And when he thought thereon, he wept.”— Mark 14:72

 

It has been thought by some that as long as Peter lived, the fountain of his tears began to flow whenever he remembered his denying his Lord. It is not unlikely that it was so, for his sin was very great, and grace in him had afterwards a perfect work.

 

This same experience is common to all the redeemed family according to the degree in which the Spirit of God has removed the natural heart of stone. We, like Peter, remember our boastful promise: “Though all men shall forsake thee, yet will not I.”

 

We eat our own words with the bitter herbs of repentance. When we think of what we vowed we would be, and of what we have been, we may weep whole showers of grief. He thought on his denying his Lord.

 

The place in which he did it, the little cause which led him into such heinous sin, the oaths and blasphemies with which he sought to confirm his falsehood, and the dreadful hardness of heart which drove him to do so again and yet again.

 

Can we, when we are reminded of our sins, and their exceeding sinfulness, remain stolid and stubborn? Will we not make our house a Bochim, and cry unto the Lord for renewed assurances of pardoning love?

 

May we never take a dry-eyed look at sin, lest ere long we have a tongue parched in the flames of hell. Peter also thought upon his Master’s look of love. The Lord followed up the cock’s warning voice with an admonitory look of sorrow, pity, and love.

 

That glance was never out of Peter’s mind so long as he lived. It was far more effectual than ten thousand sermons would have been without the Spirit. The penitent apostle would be sure to weep when he recollected the Saviour’s full forgiveness, which restored him to his former place.

 

To think that we have offended so kind and good a Lord is more than sufficient reason for being constant weepers. Lord, smite our rocky hearts, and make the waters flow.

《am Abend》Juli 30

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30. Juli abends

 

„Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Johannes 6,37

 

Der Gültigkeitsdauer dieser Verheißung ist keine Grenze gesetzt. Es heißt nicht etwa nur: „Ich will einen Sünder, der das erste Mal zu mir kommt, nicht hinausstoßen", sondern fest und bestimmt:,, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen". Im Urtext heißt es: „Den werde ich nicht, gar nicht hinausstoßen", oder „den werde ich nie, nie hinausstoßen". Der Text will uns sagen, dass Christus einen Gläubigen das erste Mal nicht hinausstößt und so, wie Er es das erste Mal nicht tut, will Er es bis zuletzt nicht tun. Wenn aber der Gläubige erneut sündigt nachdem er gekommen ist, was dann? „Und ob jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist" (1. Johannes 2,1). Aber stellt euch vor, ein Gläubiger weiche wieder ab? ,,So will ich ihr Abtreten wieder heilen, gern will ich sie lieben; dann soll mein Zorn sich von ihnen wen-den" (Hosea 14,5). Aber Gläubige werden versucht! Dennoch gilt: „Gott ist getreu, der euch nicht lässt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende gewinne, dass ihr es ertragen könnt" (1. Korinther 10,13). Aber kann der Gläubige in Sünden fallen, wie einst David? Sehr wohl, aber „Er entsündigt mich mit Ysop, dass ich rein werde; Er wäscht mich, dass ich schneeweiß werde"; „Ich will sie reinigen von aller Missetat" (Jeremia 33,8).

 

„Gottlob! dass Dein unschätzbar' Blut

an unsern Seelen Wunder tut."

 

„Ich gebe meinen Schafen", spricht Er, „das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen" (Johannes 10,28). Was sprichst du hierzu, mein armes, schwaches, zitterndes Gemüt? Ist das nicht eine kostbare Gnade, dass, wenn du zu Christus kommst, du nicht einen solchen findest, der dir nur eine kleine Weile Gutes tut und dich dann wie-der an deine Arbeit zurückschickt, sondern Einen, der dich aufnimmt und dich zu Seiner Braut macht, so dass du Sein bleibst in alle Ewigkeit? Empfange nicht abermals den knechtischen Geist der Furcht, sondern den Geist der Kindschaft, durch den du ausrufen kannst: „Abba, lieber Vater!" (Römer 8,15). Ach, welche Gnade ist doch in diesen Worten enthalten: „ und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen" (Johannes 6,37).

 

《Evening by Evening》july 30

《Evening by Evening》July 30

 

“All that the Father giveth me shall come to me; and him that cometh to me I will in no wise cast out.”— John 6:37

 

No limit is set to the duration of this promise. It does not merely say, “I will not cast out a sinner at his first coming,” but, “I will in no wise cast out.” The original reads, “I will not, not cast out,” or “I will never, never cast out.” The text means, that Christ will not at first reject a believer; and that as he will not do it at first, so he will not to the last.

 

But suppose the believer sins after coming? “If any man sin we have an advocate with the Father, Jesus Christ the righteous.” But suppose that believers backslide? “I will heal their backsliding, I will love them freely: for mine anger is turned away from him.” But believers may fall under temptation!

 

“God is faithful, who will not suffer you to be tempted above that ye are able; but will with the temptation also make a way to escape, that ye may be able to bear it.” But the believer may fall into sin as David did! Yes, but he will “Purge them with hyssop, and they shall be clean; he will wash them and they shall be whiter than snow”; “From all their iniquities will I cleanse them.”

 

     “Once in Christ, in Christ forever,

       Nothing from his love can sever.”

 

“I give unto my sheep,” saith he, “eternal life; and they shall never perish, neither shall any man pluck them out of my hand.”

 

What sayest thou to this, O trembling feeble mind? Is not this a precious mercy, that coming to Christ, thou dost not come to One who will treat thee well for a little while, and then send thee about thy business, but he will receive thee and make thee his bride, and thou shalt be his forever?

 

Receive no longer the spirit of bondage again to fear, but the spirit of adoption whereby thou shalt cry, Abba, Father! Oh! the grace of these words: “I will in no wise cast out.”



31. Juli morgens und abends


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《am Morgen》Juli 31

I Heard the Voice of Jesus Say

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HE KEEPS ME SINGING

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《am Morgen》31. Juli

 

“... ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen seien in eins und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst." Johannes 17,23

 

Wenn die Verbindung so innig ist, die zwischen unseren Seelen und der Person unseres Herrn und Heilandes besteht, wie tief und breit muss da der Kanal unserer Gemeinschaft sein! Es ist kein dünnes Rohr, durch das sich die fadendünne Strömung hindurchschlängelt, sondern ein Kanal von erstaunlicher Breite und Tiefe, in dessen mächtiger Länge eine riesige Flut lebendigen Wassers hinabwälzt. Siehe, Er hat uns eine offene Tür gegeben, so wollen wir nicht verpassen, durch sie einzugehen. Diese Stadt der Gemeinschaft hat viele Perlentore und jedes Tor ist weit aufgetan, damit wir sicher sein sollen, willkommen zu sein. Wäre nur eine schmale Öffnung vorhanden, durch die wir mit dem Herrn Jesus reden könnten, so wäre es trotzdem ein großes Vorrecht, wenn wir ein Wort der Liebe und Gemeinschaft hindurchgeben dürften. Wie groß ist doch die Gnade, dass uns ein so breiter Zugang offen steht! Wäre der Herr Jesus weit von uns entfernt und trennte uns ein stürmisches Meer von Ihm, so würden wir das sehnliche Verlangen empfinden, Ihm einen Boten senden zu können, der Ihm unsere Liebesgrüße und uns die Nachricht aus des Vaters Haus brächte. Aber siehe Seine Freundlichkeit! Er hat Seine Wohnung direkt vor unserer Tür aufgeschlagen. Ja vielmehr: Er nimmt Wohnung bei uns und richtet ein Heiligtum in unseren armen, demütigen Herzen ein, damit Er in beständiger Verbindung mit uns bleibe. Ach, wie töricht müssten wir doch sein, wenn wir nicht in unablässiger Gemeinschaft mit Ihm blieben! Wenn der Weg weit und gefahrvoll und mühselig ist, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn Freunde einander nur selten besuchen. Wenn sie aber beieinander wohnen, wird dann wohl Jonathan seinen David vergessen? Wenn ein Bräutigam über Land ist, so mag seine Liebste seinen Umgang und seine Unterhaltung an manchem langen Tag entbehren. Aber sie könnte es nicht aushalten, von ihm in gleicher Weise getrennt zu sein, wenn sie wüsste, er sei im Haus anwesend. Nun, gläubige Seele, sitzt du nicht bei Ihm an Seinem Gastmahl? Suche deinen Herrn, denn Er ist dir nahe. Umarme Ihn, denn Er ist dein Bruder. Lass Ihn nicht los, denn Er ist dein Bräutigam, und drücke Ihn an dein Herz, denn Er ist dein eigen Fleisch und Blut.

 

《Morning By Morning》july 31

《Morning By Morning》July 31

 

“I in them, and thou in me, that they may be made perfect in one; and that the world may know that thou hast sent me, and hast loved them, as thou hast loved me.”— John 17:23

 

If such be the union which subsists between our souls and the person of our Lord, how deep and broad is the channel of our communion!

 

This is no narrow pipe through which a thread-like stream may wind its way, it is a channel of amazing depth and breadth, along whose glorious length a ponderous volume of living water may roll its floods.

 

Behold he hath set before us an open door, let us not be slow to enter. This city of communion hath many pearly gates, every several gate is of one pearl, and each gate is thrown open to the uttermost that we may enter, assured of welcome.

 

If there were but one small loophole through which to talk with Jesus, it would be a high privilege to thrust a word of fellowship through the narrow door; how much we are blessed in having so large an entrance!

 

Had the Lord Jesus been far away from us, with many a stormy sea between, we should have longed to send a messenger to him to carry him our loves, and bring us tidings from his Father’s house; but see his kindness, he has built his house next door to ours, nay, more, he takes lodging with us, and tabernacles in poor humble hearts, that so he may have perpetual intercourse with us.

 

O how foolish must we be, if we do not live in habitual communion with him. When the road is long, and dangerous, and difficult, we need not wonder that friends seldom meet each other, but when they live together, shall Jonathan forget his David?

 

A wife may when her husband is upon a journey, abide many days without holding converse with him, but she could never endure to be separated from him if she knew him to be in one of the chambers of her own house.

 

Why, believer, dost not thou sit at his banquet of wine? Seek thy Lord, for he is near; embrace him, for he is thy Brother. Hold Him fast, for he is thine Husband; and press him to thine heart, for he is of thine own flesh.

《am Abend》Juli 31

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《am Abend》31. Juli

 

„Jene aber sind die Sänger, die Häupter der Vaterhäuser der Levi-ten, die in den Kammern keinen Dienst hatten; denn Tag und Nacht waren sie in ihrem Geschäft." 1. Chronik 9,33

 

Es war im Tempel vorbildlich dafür gesorgt, dass der heilige Lobgesang nie aufhörte. Denn die Sänger priesen ununterbrochen den Herrn, dessen Barmherzigkeit ewiglich währt. Gleichwie die Gnade bei Tag und bei Nacht nie aufhörte zu wirken, so unterbrach auch der heilige Lobpreis seinen geweihten Dienst nie. Mein Herz, siehe, in dem ununterbrochenen Gesang im Zionstempel ist dir eine wertvolle Lehre gegeben, dass auch du ein ständiger Schuldner bist. Habe Acht darauf, dass deine Dankbarkeit, wie auch deine Nächstenliebe niemals aufhöre. Der Lobpreis für den Herrn ertönt beständig im Himmel, der deine letzte Ruhestatt sein soll. Deshalb lerne das ewige Halleluja singen! Rings um das Erdenrund, da wo die Sonne ihr Licht scheinen lässt, wecken ihre Strahlen dankbare Gläubige, um ihr Morgenlied anzustimmen, so dass der Lobgesang des Priestertums der Heiligen zu allen Stunden ununterbrochen anhält. Sie wickeln unseren Erdball in den Mantel der Danksagung und umschlingen ihn mit einem goldenen Gürtel aus Dankliedern und Lobhymnen.

 

Der Herr verdient allezeit gepriesen zu werden für das, was Er ist, für die Werke Seiner Schöpfung und Vorsehung, für Seine Güte gegenüber Seinen Geschöpfen und insbesondere für die herrliche Tat der Versöhnung und alle wunderbaren Segensströme, die davon ausgehen. Es ist allezeit segensreich den Herrn zu loben! Es erheitert den Tag und erhellt die Nacht. Es erleichtert die Arbeit und mildert allen Schmerz. Es ergießt über alle irdischen Freuden einen heiligen-den Glanz, der sie unfähig macht, uns mit ihrem Zauber zu verblenden. Haben wir nichts, von dem wir in diesem Augenblick singen könnten? Können wir nicht unsere gegenwärtigen Freuden, unsere vergangenen Errettungen und unsere Hoffnungen für die Zukunft in ein Lied fassen? Die Erde gibt ihre Ernte: Das Heu ist eingebracht, der goldene Weizen ruft nach der Sichel und die Sonne, die länger über der fruchtbaren Erde weilt, kürzt die Dauer der Nächte, damit wir die Stunden unserer Anbetung verlängern. In der Liebe Jesu, lasst uns diesen Tag mit einem Psalm heiliger Freude beschließen!

 

《Evening by Evening》july 31

《Evening by Evening》July 31

 

“And these are the singers, chief of the fathers of the Levites, who remaining in the chambers were free: for they were employed in that work day and night.”— 1 Chronicles 9:33

 

Well was it so ordered in the temple that the sacred chant never ceased: for evermore did the singers praise the Lord, whose mercy endureth forever. As mercy did not cease to rule either by day or by night, so neither did music hush its holy ministry.

 

My heart, there is a lesson sweetly taught to thee in the ceaseless song of Zion’s temple, thou too art a constant debtor, and see thou to it that thy gratitude, like charity, never faileth. God’s praise is constant in heaven, which is to be thy final dwelling-place, learn thou to practise the eternal hallelujah.

 

Around the earth as the sun scatters his light, his beams awaken grateful believers to tune their morning hymn, so that by the priesthood of the saints perpetual praise is kept up at all hours, they swathe our globe in a mantle of thanksgiving, and girdle it with a golden belt of song.

 

The Lord always deserves to be praised for what he is in himself, for his works of creation and providence, for his goodness towards his creatures, and especially for the transcendent act of redemption, and all the marvellous blessing flowing therefrom.

 

It is always beneficial to praise the Lord; it cheers the day and brightens the night; it lightens toil and softens sorrow; and over earthly gladness it sheds a sanctifying radiance which makes it less liable to blind us with its glare.

 

Have we not something to sing about at this moment? Can we not weave a song out of our present joys, or our past deliverances, or our future hopes? Earth yields her summer fruits: the hay is housed, the golden grain invites the sickle, and the sun tarrying long to shine upon a fruitful earth, shortens the interval of shade that we may lengthen the hours of devout worship.

 

By the love of Jesus, let us be stirred up to close the day with a psalm of sanctified gladness.