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Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



《März Kalender》

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9. März morgens und abends


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《am Morgen》März 9

Majestic Sweetness Sits Enthroned

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《am Morgen》9. März

 

„Seine Kehle ist süß, und er ist ganz lieblich. Ein solcher ist mein Freund; mein Freund ist ein solcher, ihr Töchter Jerusalems!" Hohelied 5,16

 

Die unaussprechliche Liebenswürdigkeit und Schönheit Jesu über-windet alles. Sie reizt nicht so sehr zur Bewunderung wie zur Liebe. ER ist mehr als schön und herrlich anzuschauen. ER ist lieblich. O gewiss, das Volk Gottes kann den Gebrauch dieses goldenen Wor-tes völlig rechtfertigen, denn ER ist der Gegenstand Seiner heißesten Liebe, einer Liebe, die auf der tiefinnersten Vortrefflichkeit Seines Wesens beruht, auf der höchsten Vollkommenheit Seiner reizenden Vorzüge. Schau, o Jünger Jesu, auf deines Herrn Lippen und sprich: „Ist nicht sein Mund ganz lieblich?" Brennt nicht unser Herz in uns, wenn Er mit uns auf dem Weg redet? Die ihr meinen Immanuel an-betet, hebt euren Blick zu Seinem Haupt empor, dem Haupt vom feinsten Gold und sagt mir, ob Seine Gedanken euch nicht kostbar sind. Wird eure Verehrung nicht mit Liebe versüßt, wenn ihr euch in Demut vor seiner Gestalt beugt, einer Gestalt wie Libanon, auser-wählt wie Zedern? Wogt nicht ein Zauber durch jedes Glied Seines Leibes, und duftet nicht Sein ganzes Wesen vom Wohlgeruch Seiner edlen Salben, so dass die Jungfrauen Ihn lieben müssen? Ist ein Glied Seines herrlichen Leibes ohne reizende Schönheit? Ist ein Teil Seiner Person, der nicht ein neuer Magnet für uns wäre? Ist eine Bewegung, deren Anmut nicht aufs Neue unser Herz mit festen Seilen bände? Unsere Liebe ist nicht nur wie ein Siegel, auf Sein Liebes-Herz ge-setzt; es ist auch auf Seinem allmächtigen Arm befestigt. Es ist nichts an Ihm, was uns nicht mit Liebe gegen Ihn erfüllte. Wir salben Seine ganze Gestalt mit der lieblichen Narde unserer inbrünstigen Liebe. Wir möchten Sein ganzes Leben in uns auswirken, Sein ganzes Ge-müt möchten wir in unsere Seele abschreiben. In jedem anderen Wesen sehen wir irgendeinen Mangel. ER aber ist ganz Vollkommen-heit, alles an Ihm ist Vollendung. Auch der Beste seiner vorzüglichs-ten Heiligen hat Flecken auf seinem Gewand und Runzeln an seiner Stirn. Aber ER ist ganz Lieblichkeit, nur Lieblichkeit! Alle Sonnen der irdischen Schöpfung haben ihre Flecken. Die schöne Welt selber hat ihre Wildnis und Wüsten. Wir können das liebenswürdigste wohl im Ganzen nicht lieben, aber Jesus Christus ist geläutertes Gold, Licht ohne Dunkel, Glanz ohne Schatten, Herrlichkeit ohne Wolken, ja, „... ganz lieblich. Ein solcher ist mein Freund". „O, Du Liebe meiner Liebe!"

 

《Morning By Morning》mar 9

《Morning By Morning》March 9

 

 “His mouth is most sweet: yea, he is altogether lovely. This is my beloved, and this is my friend, O daughters of Jerusalem.”— Song of Solomon 5:16

 

The superlative beauty of Jesus is all-attracting; it is not so much to be admired as to be loved. He is more than pleasant and fair, he is lovely.

 

Surely the people of God can fully justify the use of this golden word, for he is the object of their warmest love, a love founded on the intrinsic excellence of his person, the complete perfection of his charms. Look, O disciples of Jesus, to your Master’s lips, and say, “Are they not most sweet?”

 

Do not his words cause your hearts to burn within you as he talks with you by the way? Ye worshippers of Immanuel, look up to his head of much fine gold, and tell me, are not his thoughts precious unto you?

 

Is not your adoration sweetened with affection as ye humbly bow before that countenance which is as Lebanon, excellent as the cedars?

 

Is there not a charm in his every feature, and is not his whole person fragrant with such a savour of his good ointments, that therefore the virgins love him?

Is there one member of his glorious body which is not attractive?—one portion of his person which is not a fresh lodestone to our souls?—one office which is not a strong cord to bind your heart?

 

Our love is not as a seal set upon his heart of love alone; it is fastened upon his arm of power also; nor is there a single part of him upon which it does not fix itself. We anoint his whole person with the sweet spikenard of our fervent love.

 

His whole life we would imitate; his whole character we would transcribe.

In all other beings we see some lack, in him there is all perfection. The best even of his favoured saints have had blots upon their garments and wrinkles upon their brows; he is nothing but loveliness.

 

All earthly suns have their spots: the fair world itself hath its wilderness; we cannot love the whole of the most lovely thing; but Christ Jesus is gold without alloy-light without darkness—glory without cloud—”Yea, he is altogether lovely.”


《am Abend》März 9

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《am Abend》9. März

 

„Wenn einer zu Grunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muss man zuvor leiden." Sprüche 18,12

 

Es ist ein altes und allgemein gültiges Sprichwort: Künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und der Weise lehrt uns, dass ein stolzes Herz das Vorspiel des hereinbrechenden Übels ist. Stolz ist ein sicheres Zeichen des nahenden Sturzes wie das Fallen des Wet-terglases ein Vorbote des Regens; nur noch untrüglicher. Wenn Men-schen auf hohem Ross ritten, so hat das Unglück sie stets überfallen. Davids tief bekümmertes Herz mag uns zeigen, dass eines Menschen Herrlichkeit sich verdunkelt, sobald er anfängt, sich seiner Größe zu überheben (2. Sam 24,10). Siehe Nebukadnezar, den mächtigen Er-bauer Babylons. Er musste bei den Tieren auf dem Felde bleiben, und aß Gras wie die Ochsen, bis sein Haar wuchs, so groß wie Ad-lerfedern, und seine Nägel wie Vogelklauen wurden (Daniel 4,33). Stolz machte den Gewaltigen zum wilden Tier, wie vor dieser Zeit den Engel des Lichts zum Engel des Abgrunds. Gott hasst die stolzen Herzen und wartet nicht, sie zu demütigen. Alle Pfeile Gottes zielen auf die stolzen Herzen. O Christ, ist heute Abend dein Herz von Stolz aufgebläht? Denn Stolz kann sich in das Herz eines Christen ebenso gut einschleichen wie in das eines Gottlosen. Er kann ihn zum Wahn verleiten, er sei „reich und habe gar satt und bedürfe nichts". Rühmst du dich deiner Gnadengaben oder deiner Begabungen? Bist du stolz auf dich selbst und darauf, dass du heilige Gefühle und liebliche Er-fahrungen in dir spürst? Habe Acht, liebe Seele, es droht auch dir ein Unglück wenn es so ist. Die eitlen Mohnblumen deines Selbst-betruges werden mit der Wurzel ausgerissen, die Pilze deiner ein-gebildeten Vorzüge verwelken in der brennenden Sonnenhitze, und deine Aufgeblasenheit ist wie Stroh, das auf den Mist geworfen wird. Wenn wir vergessen, in tiefster Demut der Seele am Fuß des Kreuzes zu bleiben, so vergisst Gott nicht, uns unter Seiner Rute klug zu ma-chen. Es kommt dir eine Heimsuchung, du übermäßig hochmütiges Kind des Glaubens, die deine Freuden und dein Wohlergehen ver-zehrt, obgleich sie deine Seele nicht verzehren kann. Darum, „wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn".

 

《Evening by Evening》mar 9

《Evening by Evening》March 9

 

 “Abide in me, and I in you. As the branch cannot bear fruit of itself, except it abide in the vine; no more can ye, except ye abide in me.”— John 15:4

 

Communion with Christ is a certain cure for every ill. Whether it be the wormwood of woe, or the cloying surfeit of earthly delight, close fellowship with the Lord Jesus will take bitterness from the one, and satiety from the other.

Live near to Jesus, Christian, and it is a matter of secondary importance whether thou livest on the mountain of honour or in the valley of humiliation. Living near to Jesus, thou art covered with the wings of God, and underneath thee are the everlasting arms.

 

Let nothing keep thee from that hallowed intercourse, which is the choice privilege of a soul wedded to the well-beloved. Be not content with an interview now and then, but seek always to retain his company, for only in his presence hast thou either comfort or safety.

 

Jesus should not be unto us a friend who calls upon us now and then, but one with whom we walk evermore. Thou hast a difficult road before thee: see, O traveller to heaven, that thou go not without thy guide. Thou hast to pass through the fiery furnace; enter it not unless, like Shadrach, Meshach and Abednego, thou hast the Son of God to be thy companion.

 

Thou hast to storm the Jericho of thine own corruptions: attempt not the warfare until, like Joshua, thou hast seen the Captain of the Lord’s host, with his sword drawn in his hand. Thou art to meet the Esau of thy many temptations: meet him not until at Jabbok’s brook thou hast laid hold upon the angel, and prevailed.

In every case, in every condition, thou wilt need Jesus; but most of all, when the iron gates of death shall open to thee. Keep thou close to thy soul’s Husband, lean thy head upon his bosom, ask to be refreshed with the spiced wine of his pomegranate, and thou shalt be found of him at the last, without spot, or wrinkle, or any such thing.

 

Seeing thou hast lived with him, and lived in him here, thou shalt abide with him forever.



10. März morgens und abends


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《am Morgen》März 10

I Need Thee Every Hour

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Until Then

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Until Then

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《am Morgen》10. März

 

„Ich aber sprach, da mir's wohl ging: Ich werde nimmermehr darniederliegen." Psalm 30,7

 

Seit Moabs Gründung lebte das Volk Israel in Sicherheit und ohne Sorgen. Es gleicht einem Wein, der ungestört lagern durfte. Nie wur-de es von einem Fass in ein anderes gegossen. Gib einem Menschen Reichtum. Lass seine Fahrzeuge stets reich beladen heimkehren. Lass Wind und Wellen so walten, dass sie wie seine Diener sind, die sei-ne Schiffe durch die Tiefen des großen Weltmeers tragen. Lass seine Felder reichlich Frucht bringen. Lass das Wetter seinen Saaten günstig sein, dass sie wohl gedeihen. Lass ihm ohne Unterbrechung alles nach Wunsch gelingen und ihn unter dem Volk angesehen sein wie einen mächtigen Kaufmann. Lass ihn sich blühender Gesundheit er-freuen und ihn mit gestählten Nerven und strahlenden Auges durch die Welt ziehen und glücklich leben. Gib ihm sprudelnden Witz und lass seine Augen von stets neuer Wonne strahlen. Die natürliche Folge eines solchen Standes in Wohlleben ist bei jedem Menschen, und wäre er der beste Christ, der je einen Atemzug getan hat: Übermut. Sogar David sprach: „Ich werde nimmermehr daniederliegen." Und wir sind nicht besser als David, ja, nicht halb so gut. Lieber Bruder, hüte dich vor den ebenen Stellen auf deiner Straße. Du magst Gott wohl dafür danken, wenn du darauf einhergehst. Aber wenn dein Pfad rau wird, so danke nicht weniger. Wenn Gott uns allezeit in der Wiege des Wohlergehens schaukeln würde, wenn wir immer dem Glück im Schoße säßen, wenn wir stets auf den Knien der irdischen Freude gewiegt würden und wenn sich nie ein Fleckchen auf der Alabastersäule unseres Hauses zeigte, wenn nie ein Wölkchen unseren Himmel trübte und nie ein Tröpflein Wermut den Wein unseres Lebens verbitterte, dann würden wir von der Fülle des Wohlbehagens berauscht werden, wir würden wähnen „wir stehen". Und stehen würden wir auch, aber auf einer schwindelerregenden Höhe, auf einer engen gefährlichen Zinne. Wir schwebten jeden Augenblick in höchster Gefahr, wie der Mann, der auf dem Toppmast schläft. Da-rum wollen wir Gott auch für unsere Prüfungen danken. Wir wollen Ihm danken für Veränderungen. Wir wollen Seinen Namen erheben für die Verluste an Gut und Vermögen, denn wir spüren wohl, dass, wenn Er uns nicht so gezüchtigt hätte, wir leicht allzu sicher geworden wären. Ununterbrochenes Erdenglück ist eine harte Feuerprobe.

 

《Morning By Morning》mar 10

《Morning By Morning》March 10

 

“And in my prosperity I said, I shall never be moved.”— Psalm 30:6

 

“Moab settled on his lees, he hath not been emptied from vessel to vessel.”

Give a man wealth; let his ships bring home continually rich freights; let the winds and waves appear to be his servants to bear his vessels across the bosom of the mighty deep; let his lands yield abundantly: let the weather be propitious to his crops; let uninterrupted success attend him; let him stand among men as a successful merchant; let him enjoy continued health; allow him with braced nerve and brilliant eye to march through the world, and live happily; give him the buoyant spirit; let him have the song perpetually on his lips; let his eye be ever sparkling with joy—and the natural consequence of such an easy state to any man, let him be the best Christian who ever breathed, will be presumption; even David said, “I shall never be moved;” and we are not better than David, nor half so good.

 

Brother, beware of the smooth places of the way; if you are treading them, or if the way be rough, thank God for it. If God should always rock us in the cradle of prosperity; if we were always dandled on the knees of fortune; if we had not some stain on the alabaster pillar; if there were not a few clouds in the sky; if we had not some bitter drops in the wine of this life, we should become intoxicated with pleasure, we should dream “we stand;” and stand we should, but it would be upon a pinnacle; like the man asleep upon the mast, each moment we should be in jeopardy.

 

 We bless God, then, for our afflictions; we thank him for our changes; we extol his name for losses of property; for we feel that had he not chastened us thus, we might have become too secure. Continued worldly prosperity is a fiery trial.

 

   “Afflictions, though they seem severe,

     In mercy oft are sent.”


《am Abend》März 10

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《am Abend》10. März

 

„Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe..." Hiob 14,1

 

Es tut uns vielleicht ganz gut, wenn wir über diese ernste Tatsache ein wenig nachdenken, bevor wir uns heute schlafen legen. Denn sie kann uns veranlassen, uns vom Irdischen mehr und mehr loszuma-chen. Es liegt nicht sehr viel Erfreuliches in der Erinnerung, dass wir nicht über das Auf und Ab des Lebens erhaben sind; aber sie mag uns demütigen und uns vor einem Rühmen bewahren, wie es uns in unserer heutigen Morgen-Betrachtung in den Worten Davids entge-gentrat: „Ich sprach, da mir es wohl ging: Ich werde nimmermehr da-niederliegen" (Psalm 30,6). Sie kann uns abhalten, dass wir uns nicht zu tief in diesen Boden einwurzeln, aus welchem wir nach kurzer Zeit in den himmlischen Garten verpflanzt werden sollen. Wenn wir da-ran dächten, dass auf alle Bäume der Erde die Axt des Holzfällers wartet, so wären wir nicht so eilig, unsere Nester auf denselben zu bauen. Wir sollen lieb haben, aber nur mit einer Liebe, die den Tod voraussieht und auf Trennung gefasst ist. Unsere lieben Angehörigen sind nur geliehene Güter, und die Stunde, wo wir sie in die Hand des Herrn zurückgeben müssen, ist vielleicht vor der Tür. Das Gleiche gilt noch mehr für unsere irdischen Güter. Haben nicht die Reichtümer dieser Welt Flügel und verschwinden unversehens? Auch unsere Ge-sundheit ist gebrechlich. Vergängliche Blumen sind beide. Wir dür-fen nicht darauf zählen, dass sie uns immer blühen. Es ist uns eine Zeit gesetzt zur Krankheit und Schwachheit, wo wir durch Geduld im Leiden unseren Gott verherrlichen dürfen, und nicht durch fruchtba-re Tätigkeit. Es gibt kein Stück, wo wir hoffen dürften, den verwun-denden Pfeilen der Trübsal zu entgehen. Keiner unserer Tage ist vor Kummer geschützt. Des Menschen Leben ist ein Kelch voll bitteren Weins. Wer Freude sucht, möchte leichter in der Salzflut des Meeres Honig finden. Liebe Seele, richte dein Herz nicht auf das Irdische, sondern suche, was droben ist. Denn was hier ist, fressen die Mot-ten und die Diebe graben danach und stehlen es. Dort aber sind alle Freuden ewig und unverwelklich. Der Pfad der Trübsal ist der Weg zur Heimat. Herr, lass diesen Gedanken manchem müden Haupt zum sanften Ruhekissen werden!

 

《Evening by Evening》mar 10

《Evening by Evening》March 10

 

“Man that is born of a woman is of few days, and full of trouble.”— Job 14:1

 

It may be of great service to us, before we fall asleep, to remember this mournful fact, for it may lead us to set loose by earthly things. There is nothing very pleasant in the recollection that we are not above the shafts of adversity, but it may humble us and prevent our boasting like the Psalmist in our morning’s portion.

 

“My mountain standeth firm: I shall never be moved.” It may stay us from taking too deep root in this soil from which we are so soon to be transplanted into the heavenly garden.

 

Let us recollect the frail tenure upon which we hold our temporal mercies. If we would remember that all the trees of earth are marked for the woodman’s axe, we should not be so ready to build our nests in them.

 

We should love, but we should love with the love which expects death, and which reckons upon separations. Our dear relations are but loaned to us, and the hour when we must return them to the lender’s hand may be even at the door.

The like is certainly true of our worldly goods. Do not riches take to themselves wings and fly away? Our health is equally precarious. Frail flowers of the field, we must not reckon upon blooming forever.

 

There is a time appointed for weakness and sickness, when we shall have to glorify God by suffering, and not by earnest activity. There is no single point in which we can hope to escape from the sharp arrows of affliction; out of our few days there is not one secure from sorrow.

 

Man’s life is a cask full of bitter wine; he who looks for joy in it had better seek for honey in an ocean of brine. Beloved reader, set not your affections upon things of earth: but seek those things which are above, for here the moth devoureth, and the thief breaketh through, but there all joys are perpetual and eternal.

 

The path of trouble is the way home. Lord, make this thought a pillow for many a weary head!



11. März morgens und abends


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《am Morgen》März 11

Wounded for Me

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O How I Love Jesus

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《am Morgen》11. März

 

„Ist denn, das da gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Aber die Sünde, auf dass sie erscheine, wie sie Sünde ist, hat sie mir durch das Gute den Tod gewirkt, auf dass die Sünde würde überaus sündig durchs Gebot." Römer 7,13

 

Hüte dich vor dem scheinbar bedeutungslosen sündigen Gedanken. Zum Zeitpunkt unserer Bekehrung ist das Gewissen so zart, dass wir vor der kleinsten Sünde mit Entsetzen zurückschrecken. Aber schon bald entschwindet der zarte Duft von diesen Erstlingsfrüchten des neu erwachten Lebens unter der rauen Hand der stürmischen Welt. Die empfindliche Pflanze der jungen Gottesfurcht verwandelt sich spä-ter in eine wuchernde Weide, die überall nachgibt, sich überall biegt und beugt und sich allerlei Verletzung gefallen lässt. Es ist leider nur zu wahr, dass auch ein Christ nach und nach so abgestumpft werden kann, dass die Sünde, die ihm einst Angst und Entsetzen einjagte, ihn nicht mehr im Mindesten in Unruhe versetzt. Mit der Zeit werden die Menschen mit der Sünde vertraut. Das Ohr, das vom Kanonendonner betäubt ist, nimmt die sanften Töne der Harfe nicht mehr wahr. Erst setzt uns eine kleine Sünde in die bitterste Not, aber bald sagen wir: „Ach, ist es nicht eigentlich nur eine kleine?" Dann kommt eine andere, größere, und dann wieder eine, bis es endlich soweit mit uns kommt, dass wir die Sünde überhaupt nur noch als ein kleines Unrecht anse-hen. Und dann kommt die unselige Annahme: „In offenbare Sünden sind wir doch nicht gefallen. Es stimmt, wir kamen ein wenig zu Fall, aber in der Hauptsache standen wir aufrecht. Wir mögen ein unhei-liges Wort geäußert haben, aber bezüglich des größten Teils unseres Gespräches war es vereinbar." So schwächen wir den Blick für die Sün-de ab, wir werfen einen Schleier darüber und geben der Sünde ge-schmeidige Namen. Christ, hüte dich, dass du es mit der Sünde nicht leicht nimmst! Ja, hüte dich, sonst bringt sie dich nach und nach zu Fall. Die Sünde etwas Geringes? Ist sie denn nicht ein tödliches Gift? Was weißt du von ihrer Todesgefahr? Die Sünde etwas Geringes? Sind es nicht die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben? Baut nicht das unscheinbare Korallentierchen einen Fels in der Meerestiefe, wo-ran die Schiffe zerschellen? Fällen nicht kleine Hiebe auch die größte Eiche? Wäscht nicht der stete Tropfen das härteste Gestein aus? Die Sünde etwas Geringes? Sie krönte des Heilandes Haupt mit Dornen und durchbohrte Sein Herz! Sie bereitete Ihm Leiden und Todesangst, Bitterkeit und Schmerzen. Könntet ihr auch die kleinste Sünde in den Waagschalen der Ewigkeit wägen, so würdet ihr vor ihr fliehen, wie vor einer Schlange und auch den geringsten Schein des Bösen meiden und verabscheuen. Betrachtet jede Sünde als eine solche, die den Heiland ans Kreuz genagelt hat, so werdet ihr erkennen, dass die „Sünde überaus sündig" ist.

 

《Morning By Morning》mar 11

《Morning By Morning》March 11

 

“Was then that which is good made death unto me? God forbid. But sin, that it might appear sin, working death in me by that which is good; that sin by the commandment might become exceeding sinful.”— Romans 7:13

 

Beware of light thoughts of sin. At the time of conversion, the conscience is so tender, that we are afraid of the slightest sin.

 

Young converts have a holy timidity, a godly fear lest they should offend against God. But alas! very soon the fine bloom upon these first ripe fruits is removed by the rough handling of the surrounding world: the sensitive plant of young piety turns into a willow in after life, too pliant, too easily yielding.

 

It is sadly true, that even a Christian may grow by degrees so callous, that the sin which once startled him does not alarm him in the least.

 

By degrees men get familiar with sin. The ear in which the cannon has been booming will not notice slight sounds. At first a little sin startles us; but soon we say, “Is it not a little one?” Then there comes another, larger, and then another, until by degrees we begin to regard sin as but a little ill; and then follows an unholy presumption: “We have not fallen into open sin. True, we tripped a little, but we stood upright in the main.

 

We may have uttered one unholy word, but as for the most of our conversation, it has been consistent.” So we palliate sin; we throw a cloak over it; we call it by dainty names.

 

Christian, beware how thou thinkest lightly of sin. Take heed lest thou fall by little and little. Sin, a little thing? Is it not a poison? Who knows its deadliness? Sin, a little thing? Do not the little foxes spoil the grapes? Doth not the tiny coral insect build a rock which wrecks a navy? Do not little strokes fell lofty oaks? Will not continual droppings wear away stones? Sin, a little thing? It girded the Redeemer’s head with thorns, and pierced his heart! It made him suffer anguish, bitterness, and woe.

 

Could you weigh the least sin in the scales of eternity, you would fly from it as from a serpent, and abhor the least appearance of evil. Look upon all sin as that which crucified the Saviour, and you will see it to be “exceeding sinful.”


《am Abend》März 11

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《am Abend》11. März

 

„Man wird sie nennen das heilige Volk, die Erlösten des HERRN, und dich wird man heißen die besuchte und unverlassene Stadt." Jesaja 62,12

 

Die überschwängliche Gnade Gottes zeigt sich recht deutlich darin, dass wir nicht nur gesucht, sondern ausgesucht werden. Die Men-schen suchen, was auf dem Fußboden des Hauses verloren ging; aber dann findet nur ein Suchen, jedoch kein Aussuchen statt. Der Verlust ist viel schmerzlicher und das Suchen viel eifriger, wenn das Verlore-ne ausgesucht wird. Wir waren mit Staub und Schmutz vermengt. Es ging uns, wie wenn ein kostbares Goldjuwel in den Unrat fällt, den die Menschen alsdann sorgfältig ausräumen, um eine solche Masse widerlichen Schmutzes aufs Sorgfältigste zu durchsuchen. Sie hören nicht auf zu wühlen und zu tasten und den Haufen zu durchspähen, bis der Schatz endlich gefunden wird. Oder, um ein anderes Bild zu gebrauchen: Wir waren in einem Labyrinth verirrt, wir wandten uns da- und dorthin und als die Gnade uns mit dem Evangelium nach-ging, fand sie uns nicht auf dem ersten Gang, sie musste nach uns forschen und uns aussuchen. Denn wir, als die verlorenen Schafe, waren so ganz und gar verloren und waren in eine so unbekannte Gegend verirrt, dass es undenkbar schien, dass selbst der gute Hir-te unsere verlorene Fährte wieder aufzufinden vermochte. Preis sei aber der unüberwindlichen Gnade, denn sie hat uns ausgesucht! Kei-ne Dämmerung konnte uns ihr verhüllen, kein Schmutz konnte uns ihr verbergen. Sie hat uns aufgefunden und heimgebracht. Preis sei der unendlichen Liebe, denn Gott der Heilige Geist hat uns zurückge-bracht! Seltsam und wunderbar sind die Wege, die Gott an die Seinen verwendet hat, um sie zu finden. Gelobt sei Sein Name, Er lässt nicht nach mit Suchen, bis dass die Erwählten Seiner Gnade wirklich ausge-sucht sind. Sie sind keine Leute, die heute gesucht und morgen wieder verworfen werden. Allmacht und Weisheit vereint irren sich niemals.

Man wird sie die Erwählten, „die Ausgesuchten" nennen. Dass einer ausgesucht wird ist unvergleichliche Gnade, aber dass wir ausgesucht wurden ist Gnade über alles Maß. Wir finden keinen anderen Grund dafür als Gottes umfassende Liebe. Wir können unsere Herzen nur voller Bewunderung ausschütten und den Herrn dafür preisen, dass wir heute Abend den Namen „die Ausgesuchten" tragen.

 

《Evening by Evening》mar 11

《Evening by Evening》March 11

 

“And they shall call them, The holy people, The redeemed of the LORD: and thou shalt be called, Sought out, A city not forsaken.”— Isaiah 62:12

 

The surpassing grace of God is seen very clearly in that we were not only sought, but sought out.

 

Men seek for a thing which is lost upon the floor of the house, but in such a case there is only seeking, not seeking out.

 

The loss is more perplexing and the search more persevering when a thing is sought out. We were mingled with the mire: we were as when some precious piece of gold falls into the sewer, and men gather out and carefully inspect a mass of abominable filth, and continue to stir and rake, and search among the heap until the treasure is found.

 

Or, to use another figure, we were lost in a labyrinth; we wandered hither and thither, and when mercy came after us with the gospel, it did not find us at the first coming, it had to search for us and seek us out; for we as lost sheep were so desperately lost, and had wandered into such a strange country, that it did not seem possible that even the Good Shepherd should track our devious roamings.

 

Glory be to unconquerable grace, we were sought out! No gloom could hide us, no filthiness could conceal us, we were found and brought home.

 

Glory be to infinite love, God the Holy Spirit restored us!

 

The lives of some of God’s people, if they could be written would fill us with holy astonishment. Strange and marvellous are the ways which God used in their case to find his own. Blessed be his name, he never relinquishes the search until the chosen are sought out effectually.

 

They are not a people sought today and cast away to-morrow. Almightiness and wisdom combined will make no failures, they shall be called, “Sought out!” That any should be sought out is matchless grace, but that we should be sought out is grace beyond degree!

 

We can find no reason for it but God’s own sovereign love, and can only lift up our heart in wonder, and praise the Lord that this night we wear the name of “Sought out.”



12. März morgens und abends


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《am Morgen》März 12

The Lord Bless You and Keep You

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I've Found A Friend

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《am Morgen》12. März

 

„Ihr habt gehört, dass gesagt ist:, Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen "Matthäus 5,43-44

 

Liebe deinen Nächsten. Vielleicht prasst er in seinen Reichtümern und du bist arm. Du lebst in einer niedrigen Hütte neben seinem herrlichen Palast. Du erblickst jeden Tag seine Pracht, seine feinen Kleider und üppigen Gastmähler. Gott hat ihm diese Gaben gegeben. Beneide ihn nicht um seinen Wohlstand und hege keine argen Ge-danken gegen ihn. Sei zufrieden mit deinem Los, wenn es dir nicht gelingt, dich zu verbessern. Aber siehe nicht mit Missgunst auf dei-nen Nächsten und wünsche nicht, er würde deinesgleichen. Liebe ihn, so wirst du ihn nicht beneiden. Oder umgekehrt: Vielleicht bist du reich, und neben dir wohnt der Arme. Schäme dich nicht, ihn deinen Nächsten zu heißen. Halte dir vor Augen, dass du zur Liebe gegen ihn verpflichtet bist. Die Welt sagt, er stehe tief unter dir. Wo-rin ist er geringer als du? Er ist weit eher deinesgleichen als dir un-tergeordnet an Rang und Stand, denn „Gott hat gemacht, dass von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und zwar ist Er nicht fern von einem jeglichen unter uns". Deine Kleidung freilich ist besser als die seine, du selbst aber bist um kein Haar besser als er. Er ist ein Mensch, und was bist du mehr als das? Habe Acht, dass du deinen Nächsten liebst auch wenn er in Lumpen gekleidet oder in die tiefste Armut versunken ist. Aber du sprichst vielleicht: „Ich kann meine Nächsten nicht lieb haben, denn für alles, was ich an ihnen tue, lohnen sie mir nur mit Undank und Geringschätzung." Nun, so kann sich ja die Großmut deiner Liebe nur umso herrlicher offenbaren. Nicht wahr, du wärst lieber ein Feder-bett-Soldat als ein Streiter, der den schweren Kampf der Liebe wagt? Wer wagt, gewinnt! Und ist der Pfad deiner Liebe rau, so nimm ihn mutig unter die Füße und liebe deine Nächsten immerzu, durch dick und dünn. Sammle feurige Kohlen auf ihr Haupt. Und sind sie schwer zufrieden zu stellen, so suche es deinem Meister recht zu machen und bedenke, dass wenn sie deine Liebe auch verschmähen, dein Heiland sie nicht verschmäht. Er hat sie noch nie zurückgewiesen, und dein Tun ist Ihm so angenehm, wie wenn sie es dankbar aner-kannt hätten. Liebe deinen Nächsten, denn wenn du das tust, trittst du in die Fußstapfen deines Herrn und Meisters. „Denn die Liebe ist von Gott, und wer lieb hat, der ist von Gott geboren und kennt Gott."

 

《Morning By Morning》mar 12

《Morning By Morning》March 12

 

“Ye have heard that it hath been said, Thou shalt love thy neighbour, and hate thine enemy.”— Matthew 5:43

 

“Love thy neighbour.” Perhaps he rolls in riches, and thou art poor, and living in thy little cot side-by-side with his lordly mansion; thou seest every day his estates, his fine linen, and his sumptuous banquets; God has given him these gifts, covet not his wealth, and think no hard thoughts concerning him.

 

Be content with thine own lot, if thou canst not better it, but do not look upon thy neighbour, and wish that he were as thyself. Love him, and then thou wilt not envy him.

 

Perhaps, on the other hand, thou art rich, and near thee reside the poor. Do not scorn to call them neighbour. Own that thou art bound to love them. The world calls them thy inferiors. In what are they inferior?

 

They are far more thine equals than thine inferiors, for “God hath made of one blood all people that dwell upon the face of the earth.” It is thy coat which is better than theirs, but thou art by no means better than they. They are men, and what art thou more than that? Take heed that thou love thy neighbour even though he be in rags, or sunken in the depths of poverty.

 

But, perhaps, you say, “I cannot love my neighbours, because for all I do they return ingratitude and contempt.” So much the more room for the heroism of love. Wouldst thou be a feather-bed warrior, instead of bearing the rough fight of love?

 

He who dares the most, shall win the most; and if rough be thy path of love, tread it boldly, still loving thy neighbours through thick and thin. Heap coals of fire on their heads, and if they be hard to please, seek not to please them, but to please thy Master; and remember if they spurn thy love, thy Master hath not spurned it, and thy deed is as acceptable to him as if it had been acceptable to them.

 

Love thy neighbour, for in so doing thou art following the footsteps of Christ.


《am Abend》März 12

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《am Abend》12. März

 

„David aber sprach zu ihm: Wes bist du? und woher bist du?" 1. Samuel 30,13

 

In Sachen der Gottesfurcht ist keine Unentschiedenheit zulässig. Entweder sind wir unter die Scharen des Fürsten Immanuel einge-reiht, um unter Seinem Banner zu dienen und Seine Schlachten mit-zukämpfen, oder wir sind Untertanen Satans, dem Fürsten der Fins-ternis. „Wes bist du?"

Liebe Seele, ich will dir zu einer richtigen Antwort verhelfen. Bist du „von neuem geboren"? Wenn du das bist, so gehörst du Chris-tus an. Aber ohne die neue Geburt kannst du nicht Sein Eigen sein. Auf wen setzt du deine Zuversicht? Für when arbeitest du? Gewiss-lich dienst du deinem Meister, denn der, in dessen Dienst du stehst, ist dadurch dein Herr geworden. Zu welcher Gesellschaft hältst du dich? Wenn du Jesus angehörst, so hast du Brüderschaft mit denen, welche das Dienstkleid des Kreuzes tragen. „Gleiche Gesinnung gibt gute Gesellen." Wo ist dein Bürgerrecht? Ist es im Himmel oder ist es auf Erden? Was hast du von deinem Herrn und Meister gelernt? Denn Knechte lernen vieles von ihren Herren, bei denen sie in der Lehre sind. Wenn du eine Zeit lang im Dienste Jesu gestanden hast, so wird man von dir sagen, was man von Petrus und Johannes sagte: „Sie kannten sie wohl, dass sie mit Jesus gewesen waren." Wir fragen ernstlicher: „Wessen bist du?" Antworte aufrichtig, ehe du deine Au-gen zum Schlafen schließt. Wenn du nicht Christus angehörst, so bist du unter einer harten Knechtschaft. Fliehe hinweg von deinem grau-samen Tyrannen! Tritt in den Dienst des Herrn der Liebe, so wirst du ein seliges Leben führen. Bist du aber in Christus, so will ich dir vier Dinge raten: Du gehörst Christus an - sei Ihm gehorsam. Sein Wort sei dein Gesetz, Sein Wunsch sei dein Wille. Du gehörst dem Gelieb-ten an - so liebe Ihn. Dein Herz umfange Ihn und deine ganze Seele sei von Ihm erfüllt. Du gehörst dem Sohn Gottes an - so vertraue auf Ihn. Verlasse dich allein auf Ihn. Du gehörst dem König der Könige an - dann entscheide dich für Ihn. So werden alle erkennen, zu wem du gehörst, auch ohne dass du ein Brandmal auf der Stirn trägst.

 

《Evening by Evening》mar 12

《Evening by Evening》March 12

 

“And David said unto him, To whom belongest thou? and whence art thou? And he said, I am a young man of Egypt, servant to an Amalekite; and my master left me, because three days ago I fell sick.”— 1 Samuel 30:13

 

No neutralities can exist in religion. We are either ranked under the banner of Prince Immanuel, to serve and fight his battles, or we are vassals of the black prince, Satan. “To whom belongest thou?”

 

Reader, let me assist you in your response. Have you been “born again”? If you have, you belong to Christ, but without the new birth you cannot be his. In whom do you trust? For those who believe in Jesus are the sons of God. Whose work are you doing?

 

You are sure to serve your master, for he whom you serve is thereby owned to be your lord. What company do you keep? If you belong to Jesus, you will fraternize with those who wear the livery of the cross.

 

“Birds of a feather flock together.” What is your conversation? Is it heavenly or is it earthly? What have you learned of your Master?—for servants learn much from their masters to whom they are apprenticed.

 

If you have served your time with Jesus, it will be said of you, as it was of Peter and John, “They took knowledge of them, that they had been with Jesus.”

 

We press the question, “To whom belongest thou?” Answer honestly before you give sleep to your eyes. If you are not Christ’s you are in a hard service—Run away from your cruel master! Enter into the service of the Lord of Love, and you shall enjoy a life of blessedness.

 

If you are Christ’s let me advise you to do four things. You belong to Jesus—obey him; let his word be your law; let his wish be your will. You belong to the Beloved, then love him; let your heart embrace him; let your whole soul be filled with him.

 

You belong to the Son of God, then trust him; rest nowhere but on him. You belong to the King of kings, then be decided for him. Thus, without your being branded upon the brow, all will know to whom you belong.



13. März morgens und abends


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《am Morgen》März 13

Jesus Is Tenderly Calling Thee Home
(Chinese Version)
耶穌慈聲呼召

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Jesus Is Tenderly Calling Thee Home

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Jesus calls us

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《am Morgen》13. März

 

„Und es waren vier aussätzige Männer an der Tür vor dem Tor; und einer sprach zum andern: Was wollen wir hier bleiben, bis wir sterben?" 2. Könige 7,3

 

Lieber Leser, diese Zeilen sollten hauptsächlich zur Erbauung der Gläubigen dienen. Wenn du aber noch nicht bekehrt und errettet bist, so ist meine Seele betrübt über dich und ich möchte hier gern ein Wort sagen, das dir zum Segen gereichen könnte. Schlage deine Bibel auf, lies die Geschichte von den Aussätzigen und denke über ihre Lage nach. Denn sie gleicht der deinigen aufs Haar. Wenn du bleibst, wo du bist, musst du umkommen. Gehst du aber zum Herrn Jesus, kannst du höchstens auch sterben. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", sagt ein altes Sprichwort. Und in deinem Fall ist das Wag-nis nicht groß. Wenn du in dumpfer Verzweiflung dasitzt, so kann dich niemand bedauern wenn dein Verderben hereinbricht. Wenn du aber unerlöst sterben müsstest, nachdem du Gnade gesucht hast vorausgesetzt, dass dies möglich wäre - so wärst du ein Gegen-stand des allgemeinen und gerechtfertigsten Mitleids. Keiner kann entrinnen, der sich sträubt, zu Jesus aufzublicken. Etliche, die an Ihn glauben, sind, wie du weißt, errettet worden. Warum sollte das nicht auch bei dir möglich sein? Die Leute zu Ninive sprachen: „Wer weiß?" So lasse dich doch von der gleichen Hoffnung leiten und stell die Barmherzigkeit des Herrn auf die Probe. Ach, es ist so schreck-lich ins Verderben zu stürzen. Und wenn auch nur ein Strohhalm da wäre, an dem du dich halten könntest, so müsste der Trieb der Selbsterhaltung dich nötigen deine Hand danach auszustrecken. Was ich dir bis jetzt gesagt habe, stützt sich nur ganz auf deinen Zweifel und Unglauben. Aber nun bezeuge ich dir als vom Herrn, dass, wenn du Ihn suchst, Er sich von dir finden lässt. Jesus stößt keinen hin-aus, der zu Ihm kommt. Du wirst nicht umkommen, wenn du auf Ihn vertraust. Im Gegenteil, du wirst weit größere Schätze finden als die armen Aussätzigen sie im verlassenen Lager der Syrer sammelten. Möge der Heilige Geist dich ermutigen, schnell hinzugehen, so wirst du nicht umsonst glauben. Und wenn du selig geworden bist, gehe hin und verkündige anderen die gute Botschaft. Verschweige deinen Frieden nicht. Verkündige dem Haus des himmlischen Königs dein Heil und schließe Freundschaft mit den Seinen. Sage es dem Torhüter der Stadt und den Beamten, was dir begegnet ist und mache dann die gute Botschaft überall bekannt. Der Herr errette dich noch heute, bevor der Tag zur Neige geht!

 

《Morning By Morning》mar 13

《Morning By Morning》March 13

 

“And there were four leprous men at the entering in of the gate: and they said one to another, Why sit we here until we die?”— 2 Kings 7:3

 

Dear reader, this little book was mainly intended for the edification of believers, but if you are yet unsaved, our heart yearns over you: and we would fain say a word which may be blessed to you.

 

Open your Bible, and read the story of the lepers, and mark their position, which was much the same as yours. If you remain where you are you must perish; if you go to Jesus you can but die.

 

“Nothing venture, nothing win,” is the old proverb, and in your case the venture is no great one.

 

If you sit still in sullen despair, no one can pity you when your ruin comes; but if you die with mercy sought, if such a thing were possible, you would be the object of universal sympathy. None escape who refuse to look to Jesus; but you know that, at any rate, some are saved who believe in him, for certain of your own acquaintances have received mercy: then why not you?

 

The Ninevites said, “Who can tell?” Act upon the same hope, and try the Lord’s mercy.

 

To perish is so awful, that if there were but a straw to catch at, the instinct of self-preservation should lead you to stretch out your hand. We have thus been talking to you on your own unbelieving ground, we would now assure you, as from the Lord, that if you seek him he will be found of you.

 

Jesus casts out none who come unto him. You shall not perish if you trust him; on the contrary, you shall find treasure far richer than the poor lepers gathered in Syria’s deserted camp.

 

May the Holy Spirit embolden you to go at once, and you shall not believe in vain. When you are saved yourself, publish the good news to others. Hold not your peace; tell the King’s household first, and unite with them in fellowship; let the porter of the city, the minister, be informed of your discovery, and then proclaim the good news in every place.

 

The Lord save thee ere the sun goes down this day.


《am Abend》März 13

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《am Abend》13. März

 

„Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewässer war noch auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten." 1. Mose 8,9

 

Ermüdet von ihren Irrflügen kehrt die Taube zuletzt zurück zur Ar-che, zu ihrer einzigen Ruhestätte. Wie müde fliegt sie, sie will sinken. Ach, sie kann die Arche nicht mehr erreichen! Aber sie kämpft vor-wärts. Noah hat den ganzen Tag den Blick nach seiner Taube in die Ferne gerichtet und erwartet sie, um sie hereinzunehmen. Sie hat gerade noch Kraft genug, um das äußerste Ende der Arche zu errei-chen. Kaum vermag sie den Fuß darauf zu setzen und stürzt beinahe hinunter. Da streckt Noah seine Hand aus und nimmt sie zu sich hi-nein. Beachte wohl: Er „nahm sie zu sich". Sie flog nicht geradewegs in die Arche. Entweder war sie zu furchtsam oder zu müde dazu. Sie flog noch, soweit sie konnte, und dann tat er seine Hand heraus und nahm sie zu sich. Diese Barmherzigkeit widerfuhr der irrenden Taube und sie wurde wegen ihres Umherirrens nicht gescholten. Gerade wie sie ankam, wurde sie in die Arche aufgenommen. So wirst auch du, heilsbegieriger Sünder, trotz aller deiner Sünden aufgenommen. „Kehre wieder!" So spricht dein gnädiger Gott zu dir, und mehr ver-langt Er nicht. Nur „Kehre wieder!" und sonst nichts mehr? Nein, nur „Kehre wieder!". Die Taube hatte diesmal noch keinen Ölzweig in ihrem Schnabel. Sie brachte nichts zurück als sich selbst mit ihren Verirrungen. Es steht nur geschrieben: „kehre wieder". Sie kommt zurück und Noah nimmt sie zu sich. Fliege, du Irrender. Fliege, du Ermattender, du Taube, obwohl du dich gleich vor Sünden so schwarz siehst wie einen Raben, fliege zurück, zurück zu deinem Heiland! Je-der Augenblick, den du noch zögerst vermehrt dein Elend. Alle deine Versuche, deine Federn zu schmücken und dich für den Herrn Jesus vorzubereiten sind umsonst. Komm zu Ihm wie du bist. „Kehre wie-der, o abtrünniges Israel." Es heißt nicht: „Kehre wieder, du reuiges Israel", obgleich auch diese Einladung ergeht, sondern: „du abtrün-niges Israel"; komm als ein Abtrünniger mit all deinen Verirrungen. Kehre wieder! Kehre wieder! Kehre wieder! Jesus wartet auf dich! Er tut Seine Hand heraus und „nimmt dich zu sich".

„Suchest du die wahre Ruh', wende dich dem Heiland zu."

 

《Evening by Evening》mar 13

《Evening by Evening》March 13

 

“But the dove found no rest for the sole of her foot, and she returned unto him into the ark, for the waters were on the face of the whole earth: then he put forth his hand, and took her, and pulled her in unto him into the ark.”— Genesis 8:9

 

Wearied out with her wanderings, the dove returns at length to the ark as her only resting place. How heavily she flies—she will drop—she will never reach the ark! But she struggles on.

 

Noah has been looking out for his dove all day long, and is ready to receive her. She has just strength to reach the edge of the ark, she can hardly alight upon it, and is ready to drop, when Noah puts forth his hand and pulls her in unto him.

Mark that: “pulled her in unto him.” She did not fly right in herself, but was too fearful, or too weary to do so. She flew as far as she could, and then he put forth his hand and pulled her in unto him. This act of mercy was shown to the wandering dove, and she was not chidden for her wanderings.

 

Just as she was she was pulled into the ark. So you, seeking sinner, with all your sin, will be received. “Only return”—those are God’s two gracious words—”only return.” What! nothing else? No, “only return.”

 

She had no olive branch in her mouth this time, nothing at all but just herself and her wanderings; but it is “only return,” and she does return, and Noah pulls her in.

 

Fly, thou wanderer; fly thou fainting one, dove as thou art, though thou thinkest thyself to be black as the raven with the mire of sin, back, back to the Saviour. Every moment thou waitest does but increase thy misery; thine attempts to plume thyself and make thyself fit for Jesus are all vanity.

 

Come thou to him just as thou art. “Return, thou backsliding Israel.” He does not say, “Return, thou repenting Israel” (there is such an invitation doubtless), but “thou backsliding one,” as a backslider with all thy backslidings about thee, Return, return, return!

 

Jesus is waiting for thee! He will stretch forth his hand and “pull thee in”—in to himself, thy heart’s true home.



14. März morgens und abends


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《am Morgen》März 14

More Holiness Give Me

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Awake my soul, stretch every nerve

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《am Morgen》14. März

 

„Darum, wer sich lässt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, dass er nicht falle." 1. Korinther 10,12

 

Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass es Leute gibt, die auf die Gnade stolz sind. Es spricht einer: „Ich habe einen starken Glauben, ich werde nicht fallen; der armselige Kleinglaube ist vor dem Fall nicht sicher, ich aber werde niemals wanken." - „Ich habe inbrüns-tige Liebe", spricht ein anderer, „ich vermag zu stehen; es hat keine Gefahr mit mir, ich werde nicht abirren." Wer mit der Gnade prahlt, hat sich geringer Gnade zu rühmen. Etliche, die das tun bilden sich ein, ihre Gnadengaben wären imstande, sie aufrecht zu erhalten und bedenken nicht, dass der Strom ununterbrochen aus der Quelle flie-ßen muss, wenn nicht das Bett des Stromes bald vertrocknen soll. Wenn der Lampe nicht beständig neues Öl zufließt, so wird sie trotz ihres jetzigen strahlenden Lichtglanzes doch morgen schon rauchen; und dann wird sie nur einen schädlichen Dampf verbreiten. Hüte dich, dass du dich nicht in deinen Tugenden selbstgefällig erhebst, sondern lass all dein Rühmen und Vertrauen auf Christus und Seine Kraft gerichtet sein, denn allein so bleibst du vor dem Fall bewahrt. Bete mehr! Verwende mehr Zeit auf heilige Sammlung und Andacht. Lies Gottes Wort eifriger und anhaltender. Wache sorgfältiger über dich im Handeln und im Wandel. Lebe in inniger Gemeinschaft mit deinem Gott. Strebe den besten Vorbildern nach. Deine Rede sei lieblich und mit himmlischem Duft gewürzt. Dein Herz sei entzündet von Liebe zu den Menschenseelen. Lebe so, dass die Leute erken-nen, du bist auch mit Jesus gewesen und hast von Ihm gelernt. Und wenn einst der selige Tag kommt, wo Der, den deine Seele liebt, zu dir spricht: „Steige herauf", so möge es dich mit tiefer Freude erfül-len, wenn du Ihn sagen hörst: „Du hast einen guten Kampf gekämpft, du hast den Lauf vollendet, hinfort ist dir beigelegt die unverwelkli-che Krone der Gerechtigkeit." Vorwärts, lieber Christ, mit Vorsicht und Sorgfalt! Vorwärts, mit heiliger Furcht und mit Zittern! Vorwärts, mit Glauben und Vertrauen auf Jesus allein! Lass dein beständiges Flehen sein: „Erhalte mich durch Dein Wort." Nur Er, und Er allein, kann euch ohne Fehler behüten und euch stellen „vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden".

„Lasst uns beten, lasst uns wachen: Herr, sei mächtig in uns Schwachen!"

 

《Morning By Morning》mar 14

《Morning By Morning》March 14

 

“Wherefore let him that thinketh he standeth take heed lest he fall.”— 1

 

Corinthians 10:12

 

It is a curious fact, that there is such a thing as being proud of grace. A man says, “I have great faith, I shall not fall; poor little faith may, but I never shall.”

 

“I have fervent love,” says another, “I can stand, there is no danger of my going astray.” He who boasts of grace has little grace to boast of.

 

Some who do this imagine that their graces can keep them, knowing not that the stream must flow constantly from the fountain head, or else the brook will soon be dry. If a continuous stream of oil comes not to the lamp, though it burn brightly today, it will smoke to-morrow, and noxious will be its scent.

 

Take heed that thou gloriest not in thy graces, but let all thy glorying and confidence be in Christ and his strength, for only so canst thou be kept from falling. Be much more in prayer. Spend longer time in holy adoration. Read the Scriptures more earnestly and constantly. Watch your lives more carefully.

 

Live nearer to God. Take the best examples for your pattern. Let your conversation be redolent of heaven. Let your hearts be perfumed with affection for men’s souls.

 

So live that men may take knowledge of you that you have been with Jesus, and have learned of him; and when that happy day shall come, when he whom you love shall say, “Come up higher,” may it be your happiness to hear him say, “Thou hast fought a good fight, thou hast finished thy course, and henceforth there is laid up for thee a crown of righteousness which fadeth not away.”

 

On, Christian, with care and caution! On, with holy fear and trembling! On, with faith and confidence in Jesus alone, and let your constant petition be, “Uphold me according to thy word.”

 

He is able, and he alone, “To keep you from falling, and to present you faultless before the presence of his glory with exceeding joy.”


《am Abend》März 14

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《am Abend》14. März

 

„Ich habe mir vorgesetzt: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündi-ge mit meiner Zunge. Ich will meinen Mund zäumen, weil ich muss den Gottlosen vor mir sehen." Psalm 39,2

 

Mitchrist, sprich nicht in deinem Herzen: „Ich will hierhin und da-hin gehen und nicht sündigen", denn du bist niemals und nirgends so außer aller Gefahr des Sündigens, dass du dich der Sicherheit rüh-men dürftest. Die Straße ist sehr sumpfig, es wird dir schwer fallen deinen Pfad so auszuwählen, dass deine Kleider nicht verunreinigt werden. Diese Welt ist wie Pech; du musst dich sehr in Acht nehmen wenn du sie anrührst, dass du dich nicht besudelst. Es lauert an je-der Straßenecke ein Räuber auf dich, der dich deiner Kostbarkeiten berauben will. In jeder Freude schläft eine Schlange. Und wenn du noch den Himmel erreichst, so ist es ein Wunder der göttlichen Gna-de, die du der Macht deines himmlischen Vaters verdankst. Nimm dich in Acht! Wenn ein Mensch eine Bombe in der Hand trägt, so weiß er, dass er sich keinem brennenden Licht nahen darf. Und so musst du dich hüten, dass du nicht in eine Versuchung gerätst. So-gar dein tägliches Tun ist wie ein scharf geschliffenes Werkzeug, mit dem du sorgfältig umgehen musst. Es ist nichts in dieser Welt was der Frömmigkeit eines Christen förderlich wäre, sondern alles ist für ihn verderblich. Wie sehnlich solltest du darum zu Gott aufblicken, damit Er dich bewahre! Dein stetes Gebet sollte heißen: „Stärke mich, dass ich genese." (Psalm 119,117). Hast du gebetet, so musst du auch mit heiligem Eifer über jeden Gedanken, jedes Wort, jede Tat wachen. Setze dich nicht unnötigerweise der Gefahr aus. Wenn du aber auf einen gefährlichen Posten berufen wirst, wenn dir befoh-len wird dahin zu gehen, wo die feurigen Pfeile hin und her fliegen, dann gehe nicht ohne deinen Schild. Denn wenn dich der Feind ein einziges Mal ohne Schutz findet, so reibt er sich die Hände, dass die Stunde des Sieges für ihn gekommen ist. Er streckt dich bald nieder mit seinen Waffen, dass du schwer verwundet daliegst. Zwar kann er dich nicht töten, wohl aber darf er dich verwunden. „Seid nüchtern und wachet, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge." (1.Petrus 5, 8). Darum hüte deine Wege und wache im Gebet! Niemand hat je übel daran getan, dass er zu wachsam war. Möge Gott der Heilige Geist uns auf allen unseren Wegen leiten, so werden sie allezeit dem Herrn wohlgefällig sein.

 

《Evening by Evening》mar 14

《Evening by Evening》March 14

 

“To the chief Musician, even to Jeduthun, A Psalm of David. I said, I will take heed to my ways, that I sin not with my tongue: I will keep my mouth with a bridle, while the wicked is before me.”— Psalm 39:1

 

Fellow-pilgrim, say not in your heart, “I will go hither and thither, and I shall not sin;” for you are never so out of danger of sinning as to boast of security.

The road is very miry, it will be hard to pick your path so as not to soil your garments. This is a world of pitch; you will need to watch often, if in handling it you are to keep your hands clean.

 

There is a robber at every turn of the road to rob you of your jewels; there is a temptation in every mercy; there is a snare in every joy; and if you ever reach heaven, it will be a miracle of divine grace to be ascribed entirely to your Father’s power.

 

Be on your guard. When a man carries a bomb-shell in his hand, he should mind that he does not go near a candle; and you too must take care that you enter not into temptation. Even your common actions are edged tools; you must mind how you handle them.

 

There is nothing in this world to foster a Christian’s piety, but everything to destroy it. How anxious should you be to look up to God, that he may keep you!

Your prayer should be, “Hold thou me up, and I shall be safe.” Having prayed, you must also watch; guarding every thought, word, and action, with holy jealousy.

 

Do not expose yourselves unnecessarily; but if called to exposure, if you are bidden to go where the darts are flying, never venture forth without your shield; for if once the devil finds you without your buckler, he will rejoice that his hour of triumph is come, and will soon make you fall down wounded by his arrows.

 

Though slain you cannot be; wounded you may be. “Be sober; be vigilant, danger may be in an hour when all seemeth securest to thee.”

 

Therefore, take heed to thy ways, and watch unto prayer. No man ever fell into error through being too watchful. May the Holy Spirit guide us in all our ways; so shall they always please the Lord.



15. März morgens und abends


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《am Morgen》März 15

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《am Morgen》15. März

 

„So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu." 2. Timotheus 2,1

 

Christus beherbergt einen unendlichen Gnadenschatz, aber Er behält ihn nicht für sich selbst. So wie der Wasserbehälter sich in die Röhren ergießt, so schüttet Christus Seinen Gnadenschatz in die Herzen der Seinen aus. „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade." Es ist als ob Er nur besitze, um uns beschenken zu können. Er steht da wie ein lebendiger Brunnen, der immer fließt, der aber sein Wasser nur ergießt, um die leeren Eimer zu füllen und die dürstenden Lippen derer zu benetzen, die sich Ihm nahen. Er ist wie ein Baum, der köstliche Früchte trägt, nicht damit sie an den Zweigen hängen, sondern gepflückt werden sollen von denen, die ihrer bedürfen. Ob die Wirkung der Gnade bestehe in Vergebung oder Reinigung, in Bewahrung, Stärkung, Erleuchtung, Belebung oder Heiligung, so wird sie allezeit umsonst und ohne Preis von Ihm empfangen. Auch ist keinerlei Gestalt oder Gehalt im Wirken der Gnade, die Er nicht stets reichlich Seinem Volk hat zukommen lassen. Gleichwie das Blut des Leibes, das aus dem Herzen quillt, allen Gliedern gleich-mäßig zuströmt und gehört, so sind die Ströme der Gnade das Erb-teil eines jeden Heiligen, der im Gefolge des Lammes ist. Und darin besteht die liebliche Gemeinschaft zwischen Christus und Seiner Gemeinde, dass sie beide derselben Gnade teilhaftig sind. Christus ist das Haupt, auf welches das Öl zuerst ausgegossen wird. Aber dieses Öl träufelt hinab bis auf den Saum des Gewandes, sodass auch der geringste Heilige mit derselben kostbaren Narde gesalbt wird, die auf das Haupt ausgegossen wurde. Das ist die wahrhafte Gemeinschaft, wo der Saft der Gnade vom Stamm in die Zweige steigt, und wo es sich auch von selbst versteht, dass der Stamm von derselben Nahrung gekräftigt wird, die auch die Zweige am Leben erhält. So wie wir tagtäglich von Jesu Gnade empfangen und mehr und mehr erkennen, dass sie uns von Ihm zuströmt, so sollen wir Ihn auch als den ansehen, der Gemeinschaft mit uns hat und sollen die selige Gemeinschaft mit Ihm genießen.

O, wir wollen doch Tag für Tag unsere Gnadenschätze gebrauchen, allezeit bei Ihm als unserem Bundesherrn Zuflucht suchen und von Ihm die Versorgung aller unserer Bedürfnisse mit solcher unbefangenen Freiheit empfangen, wie ein Mensch, der Geld aus seinem eigenen Geldbeutel nimmt.

 

《Morning By Morning》mar 15

《Morning By Morning》March 15

 

“Thou therefore, my son, be strong in the grace that is in Christ Jesus.”— 2 Timothy 2:1

 

Christ has grace without measure in himself, but he hath not retained it for himself. As the reservoir empties itself into the pipes, so hath Christ emptied out his grace for his people.

 

“Of his fulness have all we received, and grace for grace.”

 

He seems only to have in order to dispense to us. He stands like the fountain, always flowing, but only running in order to supply the empty pitchers and the thirsty lips which draw nigh unto it. Like a tree, he bears sweet fruit, not to hang on boughs, but to be gathered by those who need.

 

Grace, whether its work be to pardon, to cleanse, to preserve, to strengthen, to enlighten, to quicken, or to restore, is ever to be had from him freely and without price; nor is there one form of the work of grace which he has not bestowed upon his people.

 

As the blood of the body, though flowing from the heart, belongs equally to every member, so the influences of grace are the inheritance of every saint united to the Lamb; and herein there is a sweet communion between Christ and his Church, inasmuch as they both receive the same grace.

 

Christ is the head upon which the oil is first poured; but the same oil runs to the very skirts of the garments, so that the meanest saint has an unction of the same costly moisture as that which fell upon the head. This is true communion when the sap of grace flows from the stem to the branch, and when it is perceived that the stem itself is sustained by the very nourishment which feeds the branch.

 

As we day by day receive grace from Jesus, and more constantly recognize it as coming from him, we shall behold him in communion with us, and enjoy the felicity of communion with him.

 

Let us make daily use of our riches, and ever repair to him as to our own Lord in covenant, taking from him the supply of all we need with as much boldness as men take money from their own purse.


《am Abend》März 15

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《am Abend》15

 

„Und in allem Tun, das er anfing, am Dienst des Hauses Gottes nach dem Gesetz und Gebot, zu suchen seinen Gott, handelte er von ganzem Herzen; darum hatte er auch Glück." 2. Chronik 31,21

 

Das ist nichts Außergewöhnliches. Es ist das allgemeine Gesetz der sittlichen Weltordnung, dass es denen wohl gelingt, die ihre Arbeit von ganzem Herzen tun, während kein Gedeihen bei denen ist, die ihrem Beruf nur mit einem geteilten Herzen nachgehen. Gott schenkt müßigen Menschen keine fruchtbare Ernte, wohl aber eine Ernte von Dornen und Disteln. Und denen, die im Acker nicht graben möchten, um die verborgenen Schätze zu heben, gönnt Er keinen Reichtum. Fleiß in den Geschäften ist die Grundlage für den Erfolg, dies ist allgemein bekannt. In geistlichen Dingen verhält es sich ge-nauso. Willst du in deiner Arbeit für den Herrn Jesus Segen erfah-ren, so muss es ernste Herzensarbeit sein und sie muss von ganzem Herzen getan werden. Wende so viel Kraft, Eifer, Einsicht und An-strengung für die Dinge des ewigen Lebens auf, wie auf irgendeinen Beruf, denn sie verdienen es weit mehr. Der Heilige Geist steht uns in unserer Armut und Schwachheit bei, aber Er bestärkt uns nicht in unserer Trägheit. Er liebt tatkräftige Gläubige. Wer sind die nütz-lichsten Menschen in der Christenheit? Das sind die Menschen, die das, was sie für Gott tun, von ganzem Herzen tun. Welche Sonntags-schullehrer sind am meisten gesegnet? Etwa die Begabtesten? Nein, sondern die Eifrigsten. Es sind die Menschen, deren Herzen Feuer und Flamme sind. Das sind die Menschen, die ihren Herrn siegreich vorangehen sehen in der Majestät Seines Heils. Ein ganzes Herz of-fenbart sich in der Ausdauer. Es kann wohl zuerst Fehlschläge geben, aber der treue Arbeiter spricht: „Es ist das Werk des Herrn, es muss getan sein. Mein Herr hat es mir aufgetragen und in Seiner Kraft will ich es vollbringen." Lieber Christ, dienst du in dieser Weise deinem Meister „von ganzem Herzen"? Erinnere dich an den Feuereifer des Herrn Jesus! Denke daran, wie Seine Arbeit eine Herzensarbeit war! Er durfte sagen: „Der Eifer um Dein Haus hat mich gefressen." Dort, wo Er große Tropfen blutigen Schweißes vergoss, war die Last, die Er auf Seinen verwundeten Schultern schleppen musste keine leichte Arbeit. Und als Er Sein Herzblut vergoss, war es keine geringe Mühe, die Er zur Errettung Seines Volkes auf sich nahm. Wenn der Herr Jesus eiferte, wie dürfen wir da lau bleiben?

 

《Evening by Evening》mar 15

《Evening by Evening》March 15

 

“And in every work that he began in the service of the house of God, and in the law, and in the commandments, to seek his God, he did it with all his heart, and prospered.”— 2 Chronicles 31:21

 

This is no unusual occurrence; it is the general rule of the moral universe that those men prosper who do their work with all their hearts, while those are almost certain to fail who go to their labour leaving half their hearts behind them.

 

God does not give harvests to idle men except harvests of thistles, nor is he pleased to send wealth to those who will not dig in the field to find its hid treasure. It is universally confessed that if a man would prosper, he must be diligent in business.

 

It is the same in religion as it is in other things. If you would prosper in your work for Jesus, let it be heart work, and let it be done with all your heart. Put as much force, energy, heartiness, and earnestness into religion as ever you do into business, for it deserves far more.

 

The Holy Spirit helps our infirmities, but he does not encourage our idleness; he loves active believers. Who are the most useful men in the Christian church? The men who do what they undertake for God with all their hearts.

 

Who are the most successful Sabbath-school teachers? The most talented? No; the most zealous; the men whose hearts are on fire, those are the men who see their Lord riding forth prosperously in the majesty of his salvation. Whole-heartedness shows itself in perseverance; there may be failure at first, but the earnest worker will say, “It is the Lord’s work, and it must be done; my Lord has bidden me do it, and in his strength I will accomplish it.”

 

Christian, art thou thus “with all thine heart” serving thy Master? Remember the earnestness of Jesus! Think what heart-work was his! He could say, “The zeal of thine house hath eaten me up.” When he sweat great drops of blood, it was no light burden he had to carry upon those blessed shoulders; and when he poured out his heart, it was no weak effort he was making for the salvation of his people.

Was Jesus in earnest, and are we lukewarm?



16. März morgens und abends


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《am Morgen》März 16

O for a Closer Walk

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Awake, My Soul, And With The Sun

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《am Morgen》16. März

 

„Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien und schweige nicht über meine Tränen; denn ich bin dein Pilger und dein Bürger wie alle meine Väter." Psalm 39,13

 

Ja, o Herr, ich war ein Pilger, ein Fremdling bei Dir, aber jetzt nicht mehr. Deine Gnade hat alle meine natürliche Entfremdung von Dir wirksam entfernt. Und nun wandle ich in Deiner Gemein-schaft durch diese sündige Welt als ein Pilger im fremden Land. Du bist ein Fremdling in Deiner eigenen Welt. Der Mensch vergisst Dei-ner, verunehrt Dich, untersteht sich, Gesetz und Sitte zu ändern und kennt Dich nicht. Dein teurer Sohn kam in Sein Eigentum und die Seinen nahmen Ihn nicht auf. Er war in der Welt und die Welt wurde durch Ihn erschaffen, aber die Welt erkannte Ihn nicht. Nie war je ein buntgefiederter Vogel unter dem einheimischen Getier so fremd, wie Dein geliebter Sohn unter den Brüdern Seiner Mutter. Was kann es mich denn noch befremden, wenn ich als Jünger und Nachfolger Jesu hier unbekannt und ein Fremdling bin? O Gott, ich möchte da kein Bürgerrecht besitzen, wo mein Herr Jesus ein Fremdling war. Seine durchbohrten Hände haben die Seile gelockert, die einst mei-ne Seele an diese Erde fesselten und nun bin ich ein Fremdling im Land geworden. Meine Sprache scheint diesen Babyloniern, unter denen ich wohne, eine ausländische Sprache, meine Sitten fallen ihnen auf, mein Tun ist ihnen fremd. Ein Sonderling würde sich in meiner Heimat behaglicher fühlen als ich mich je im Umgang mit Sündern fühlen könnte. Aber das ist das Liebliche meines Loses: Ich bin ein Fremdling bei Dir, „Dein Pilger". Du bist mein Mitgenosse in der Trübsal, mein Mit-Pilger. O, welch eine Freude, in so seliger Ge-meinschaft zu pilgern! Brennt nicht mein Herz in mir wenn Er mit mir auf dem Weg redet? Und ob ich gleich ein Wanderer bin, so bin ich doch weit glücklicher als die, die auf Thronen sitzen und fühle mich heimischer bei Ihm, als die, die in getäfelten Häusern bei ihren Schätzen wohnen.

„Mein Leben ist ein Pilgrimstand, ich reise nach dem Vaterland, nach dem Jerusalem dort oben. Da, wo die hehre Gottesstadt mein Herr und Heil gegründet hat, da werd' ich einst Ihn ewig loben. Mein Leben ist ein Pilgrimstand, ich reise nach dem Vaterland."

 

《Morning By Morning》mar 16

《Morning By Morning》March 16

 

“Hear my prayer, O LORD, and give ear unto my cry; hold not thy peace at my tears: for I am a stranger with thee, and a sojourner, as all my fathers were.”— Psalm 39:12

 

Yes, O Lord, with thee, but not to thee. All my natural alienation from thee, thy grace has effectually removed; and now, in fellowship with thyself, I walk through this sinful world as a pilgrim in a foreign country.

 

Thou art a stranger in thine own world. Man forgets thee, dishonours thee, sets up new laws and alien customs, and knows thee not.

 

When thy dear Son came unto his own, his own received him not. He was in the world, and the world was made by him, and the world knew him not. Never was foreigner so speckled a bird among the denizens of any land as thy beloved Son among his mother’s brethren.

 

It is no marvel, then, if I who live the life of Jesus, should be unknown and a stranger here below.

 

Lord, I would not be a citizen where Jesus was an alien. His pierced hand has loosened the cords which once bound my soul to earth, and now I find myself a stranger in the land. My speech seems to these Babylonians among whom I dwell an outlandish tongue, my manners are singular, and my actions are strange. A Tartar would be more at home in Cheapside than I could ever be in the haunts of sinners.

 

But here is the sweetness of my lot: I am a stranger with thee. Thou art my fellow-sufferer, my fellow-pilgrim. Oh, what joy to wander in such blessed society! My heart burns within me by the way when thou dost speak to me, and though I be a sojourner, I am far more blest than those who sit on thrones, and far more at home than those who dwell in their ceiled houses.

 

   “To me remains nor place, nor time:

      My country is in every clime;

   I can be calm and free from care

      On any shore, since God is there.

   While place we seek, or place we shun,

      The soul finds happiness in none:

   But with a God to guide our way,

      ‘Tis equal joy to go or stay.”


《am Abend》März 16

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《am Abend》16. März

 

„Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, dass sie nicht über mich herrschen, so werde ich ohne Tadel sein und unschuldig bleiben großer Missetat." Psalm 19,14

 

 

Das war das Gebet des „Mannes nach dem Herzen Gottes". Hatte es der heilige David nötig, so zu beten? Wie nötig müssen wir das Gebet haben, die wir doch Kinder in der Gnade sind! Es ist als ob er ausriefe: „Halte mich zurück, sonst stürze ich kopfüber in den Ab-grund der Sünde!" Unsere verdorbene Natur ist wie ein unbändiges Pferd, beständig bereit, auf und davon zu rennen. Möge die Gnade Gottes ihr Zaum und Zügel anlegen und dieselben fest halten, da-mit sie nicht ins Unglück stürze. Wozu wäre nicht der Beste unter uns fähig, wenn nicht die Zucht vorhanden wäre, durch die uns der Herr in Gnaden und Vorsicht bewahrt! Das Gebet des Psalmisten ist gegen die schlimmste Gestalt der Sünde gerichtet: gegen die Sünde, die mit Vorsatz und Überlegung verübt wird. Auch der Geheiligste muss „bewahrt" werden vor der ärgsten Übertretung. Es ist etwas außerordentlich Ernstes darum, wenn der Apostel Paulus die Heili-gen vor den schlimmsten Sünden warnt. „So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind: Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei." Wie, bedürfen Kinder Gottes und Hei-lige noch Warnungen vor solchen Sünden? Ja, freilich. Die hellsten Kleider werden von den hässlichsten Flecken besudelt, wenn nicht die göttliche Gnade sie rein erhält. Erfahrene Seele, rühme dich nicht deiner Erfahrung. Du strauchelst dennoch, wenn du deinen Blick von Dem abwendest, der dich allein vor jedem Fehltritt behüten kann. Ihr alle, deren Liebe lebendig, deren Glaube beständig, deren Hoff-nung herrlich ist, sprecht nicht: „Wir werden nimmermehr danieder-liegen", sondern ruft vielmehr aus: „Führe uns nicht in Versuchung." Es ist Zündstoff genug in dem Herzen des besten Menschen, um ein Feuer anzuzünden, das bis zur tiefsten Hölle brennt, wenn Gott nicht die Funken auslöscht, die darauf fallen. Wer hätte sich träumen las-sen, dass der gerechte Lot vom unmäßigen Genuss des Weins sich betören und zur Blutschande verleiten ließ? Hasael sprach: „Ist denn dein Knecht ein Hund, dass er ein solches Ding tun sollte (2Kön 8,13)?" Und wir sind stets zur gleichen Frage geneigt. O Herr, heile uns doch von der Seuche des Selbstvertrauens!

 

《Evening by Evening》mar 16

《Evening by Evening》March 16

 

“Keep back thy servant also from presumptuous sins; let them not have dominion over me: then shall I be upright, and I shall be innocent from the great transgression.”— Psalm 19:13

 

Such was the prayer of the “man after God’s own heart.” Did holy David need to pray thus?

 

How needful, then, must such a prayer be for us babes in grace! It is as if he said, “Keep me back, or I shall rush headlong over the precipice of sin.”

 

Our evil nature, like an ill-tempered horse, is apt to run away. May the grace of God put the bridle upon it, and hold it in, that it rush not into mischief.

 

What might not the best of us do if it were not for the checks which the Lord sets upon us both in providence and in grace!

 

The psalmist’s prayer is directed against the worst form of sin–that which is done with deliberation and wilfulness. Even the holiest need to be “kept back” from the vilest transgressions. It is a solemn thing to find the apostle Paul warning saints against the most loathsome sins.

 

“Mortify therefore your members which are upon the earth; fornication, uncleanness, inordinate affection, evil concupiscence, and covetousness, which is idolatry.”

 

What! do saints want warning against such sins as these? Yes, they do. The whitest robes, unless their purity be preserved by divine grace, will be defiled by the blackest spots.

 

Experienced Christian, boast not in your experience; you will trip yet if you look away from him who is able to keep you from falling. Ye whose love is fervent, whose faith is constant, whose hopes are bright, say not, “We shall never sin,” but rather cry, “Lead us not into temptation.”

 

There is enough tinder in the heart of the best of men to light a fire that shall burn to the lowest hell, unless God shall quench the sparks as they fall. Who would have dreamed that righteous Lot could be found drunken, and committing uncleanness?

 

Hazael said, “Is thy servant a dog, that he should do this thing?” and we are very apt to use the same self-righteous question.

May infinite wisdom cure us of the madness of self-confidence.