《am Morgen》25. Januar
„Ich will der Gnade des Herrn gedenken, und des Lobes des Herrn in allem, was uns der Herr getan hat..." Jesaja 63,7
Und - kannst du das nicht? Hast du keine Bestätigung Seiner Gnade empfangen? Wie verdunkelt auch dein Weg in diesem Augenblick sein mag, so kannst du doch gewiss die selige Stunde nie vergessen, in der der Herr Jesus dir entgegen kam und sprach: „Komm zu mir." Kannst du dich nicht der entzückenden und überwältigenden Freude erinnern, als der Herr deine Fesseln sprengte, deine Ketten zerriss und dich tröstete: „Ich komme und löse deine Bande, und mache dich frei"? Solltest du die erste Liebe vergessen haben, so findet sich doch gewiss längs deiner Lebensstraße irgendein kostbarer Meilen-stein, den das Moos noch nicht ganz überwuchert hat. Kannst du auf diesem heiligen Denkmal Seiner Liebestreue und Gnade gar nichts mehr lesen? Hast du noch nie auf dem Schmerzenslager geweint und hat Er dir nicht wieder aufgeholfen? Hast du noch nie Mangel gelitten und Er hat sich dann all deiner Not angenommen? Bist du noch nie in Widerwärtigkeiten geraten und Er hat dich daraus be-freit? Raffe dich auf, gehe hinab zum Nilstrom deiner Erfahrungen, sammle ein wenig Schilfrohr, baue einen kleinen Korb daraus und lege das Kindlein deines Glaubens hinein, damit es ungefährdet auf dem Strom schwimme. Vergiss nicht, was dein Gott für dich getan hat! Wende die Gedenkblätter Seiner Wohltaten um und schaue zu-rück in die vergangenen Tage. Gedenkst du nicht des kleinen Bergens im Land am Jordan? Ist dir der Herr nie zu Hermonim begegnet? Hebst du deine Augen nicht zu den Bergen auf, von dem dir Hilfe kommt? Ist dir noch nie Hilfe gekommen zur Zeit der Not? O doch, gewiss! Darum kehre eine kleine Strecke zurück zu den auserwählten Gnaden von gestern. Und ist auch jetzt alles dunkel, so zünde doch die Lampen der Vergangenheit an, die werden die Nacht erleuchten und du wirst auf den Herrn vertrauen, bis dass der Tag anbricht und die Schatten fliehen. „Gedenke, Herr, an Deine Barmherzigkeit und an Deine Güte, die von der Welt her gewesen ist."
„O Du Zuflucht der Elenden! Wer hat nicht von Deinen Händen Segen, Hilf und Heil genommen, der gebeugt zu Dir gekommen?"
《Morning By Morning》January 25
“I will mention the lovingkindnesses of the LORD, and the praises of the LORD, according to all that the LORD hath bestowed on us, and the great goodness toward the house of Israel, which he hath bestowed on them according to his mercies, and according to the multitude of his lovingkindnesses.”— Isaiah 63:7
And canst thou not do this? Are there no mercies which thou hast experienced? What, though thou art gloomy now, canst thou forget that blessed hour when Jesus met thee, and said, “Come unto me”?
Canst thou not remember that rapturous moment when he snapped thy fetters, dashed thy chains to the earth, and said, “I came to break thy bonds and set thee free”? Or if the love of thine espousals be forgotten, there must surely be some precious milestone along the road of life not quite grown over with moss, on which thou canst read a happy memorial of his mercy towards thee?
What, didst thou never have a sickness like that which thou art suffering now, and did he not restore thee? Wert thou never poor before, and did he not supply thy wants? Wast thou never in straits before, and did he not deliver thee?
Arise, go to the river of thine experience, and pull up a few bulrushes, and plait them into an ark, wherein thine infant—faith—may float safely on the stream. Forget not what thy God has done for thee; turn over the book of thy remembrance, and consider the days of old.
Canst thou not remember the hill Mizar? Did the Lord never meet with thee at Hermon? Hast thou never climbed the Delectable Mountains? Hast thou never been helped in time of need? Nay, I know thou hast.
Go back, then, a little way to the choice mercies of yesterday, and though all may be dark now, light up the lamps of the past, they shall glitter through the darkness, and thou shalt trust in the Lord till the day break and the shadows flee away.
“Remember, O Lord, thy tender mercies and thy lovingkindnesses, for they have been ever of old.”
《am Abend》25. Januar
„Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf." Römer 3,31
Wenn der Gläubige in die Kindschaft Gottes aufgenommen wird, so hört mit einem Mal seine Verwandtschaft mit dem alten Adam und dem Gesetz auf. Aber er steht dann unter einem neuen Gesetz und in einem neuen Bund. Liebe gläubige Seele, du bist ein Kind Gott. So ist es auch deine erste Pflicht, deinem himmlischen Vater zu gehorchen. Mit einem knechtischen Geist hast du nichts zu schaffen. Du bist kein Sklave, sondern ein Kind Gottes. Und weil du nun ein ge-liebtes Kind bist, so bist du auch verpflichtet, deines Vaters leisesten Wünsche nachzuleben und dem kleinsten Gebot Seines Willens Ge-nüge zu tun. Wenn Er dich bittet Seine Gnadenmittel zu gebrauchen und du versäumst es, dann bist du deinem Vater ungehorsam. Sollte es dir nicht höchste Freude und Wonne sein dem Vorbild Seines heili-gen Kindes Jesu nachzujagen? Wenn Jesus zu dir spricht: „darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Matthäus 5,48), dann suche nicht aus Gesetzespflicht, sondern mit allem Ernst deinem Heiland zuliebe einen Wandel zu führen. Wenn Er von Seinen Heiligen fordert sich untereinander zu lieben, dann tut es nicht weil das Gesetz spricht: „Liebe deinen Nächsten“, sondern weil Jesus sagt: „Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebo-te“ (Johannes 14,15). Und das ist das Gebot, das Er euch gegeben hat: „Liebet euch untereinander.“ Wenn ihr ermahnt werdet mit den Bedürftigen zu teilen, so tut es nicht, weil die Barmherzigkeit eine Last wäre, der ihr nicht ausweichen dürft, sondern weil der Herr Jesus lehrt: „Gib dem, der dich bittet.“ (Matthäus 5,42). Wenn sein Wort spricht: „Liebe Gott von ganzem Herzen", dann schau auf die-ses Gebot und antworte: „Ach, Gebot! Christus hat dich schon er-füllt, darum habe ich nicht mehr nötig, dich um meines Heils willen zu erfüllen. Sondern ich freue mich, dass ich dir gehorsam sein darf, weil Gott nun mein Vater ist und er Ansprüche an mich hat, die ich nicht zurückweisen darf noch will." Möge Gott der Heilige Geist dich der allüberwindenden Macht der Liebe Christi gehorsam machen, auf dass du ausrufen kannst: „Führe mich auf dem Steige deiner Ge-bote, denn ich habe Lust dazu" (Psalm 119,35).
《Evening by Evening》January 25
“Do we then make void the law through faith? God forbid: yea, we establish the law.”— Romans 3:31
When the believer is adopted into the Lord’s family, his relationship to old Adam and the law ceases at once; but then he is under a new rule, and a new covenant. Believer, you are God’s child; it is your first duty to obey your heavenly Father.
A servile spirit you have nothing to do with: you are not a slave, but a child; and now, inasmuch as you are a beloved child, you are bound to obey your Father’s faintest wish, the least intimation of his will.
Does he bid you fulfil a sacred ordinance? It is at your peril that you neglect it, for you will be disobeying your Father.
Does he command you to seek the image of Jesus? Is it not your joy to do so?
Does Jesus tell you, “Be ye perfect, even as your Father which is in heaven is perfect”? Then not because the law commands, but because your Saviour enjoins, you will labour to be perfect in holiness.
Does he bid his saints love one another? Do it, not because the law says, “Love thy neighbour,” but because Jesus says, “If ye love me, keep my commandments;” and this is the commandment that he has given unto you, “that ye love one another.”
Are you told to distribute to the poor? Do it, not because charity is a burden which you dare not shirk, but because Jesus teaches, “Give to him that asketh of thee.”
Does the Word say, “Love God with all your heart”? Look at the commandment and reply, “Ah! commandment, Christ hath fulfilled thee already—I have no need, therefore, to fulfil thee for my salvation, but I rejoice to yield obedience to thee because God is my Father now and he has a claim upon me, which I would not dispute.”
May the Holy Ghost make your heart obedient to the constraining power of Christ’s love, that your prayer may be, “Make me to go in the path of thy commandments; for therein do I delight.” Grace is the mother and nurse of holiness, and not the apologist of sin.
《am Morgen》26. Januar
,,... euer himmlischer Vater" Matthäus 6,26
Gottes Kinder sind im doppelten Sinn Seine Kinder: durch ihre Er-Erwerbung und durch ihr Kindesrecht in Christus. Darum haben sie das herrliche Vorrecht, zu Ihm beten zu dürfen: „Unser Vater im Himmel." (Lukas 11,2). Vater! Was für ein lieblicher Schall das ist! Es liegt Würde darin: „Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre?" (Maleachi 1,6). Seid ihr Söhne, wo ist euer Gehorsam? Darin liegt Liebe mit Wür-de verbunden. Eine Würde, die nicht zum Widerstand reizt, sondern eine Erwartung des Gehorsams, der freudig erfüllt wird. Der Gehorsam, den Gottes Kinder ihrem himmlischen Vater leisten, muss ein Gehorsam der Liebe sein. Geht nicht zum Haus Gottes wie Sklaven, die sich mit Widerstreben ihrer Arbeit unterziehen. Geht in den Weg Seiner Gebote, denn es ist euer Vaters Weg! Bewegt eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, weil Gerechtigkeit eures Vaters Wille ist, und weil Sein Wille auch Seines Kindes Wille sein soll. Vater! Darin liegt königlicher Blick, aber so zart in Liebe verhüllt, dass man beim Anblick des Vaters die Königskrone ganz vergisst und Sein Herrscherstab zu einem silbernen Gnadenzepter wird. Dieser Zepter ist wahrlich keine eiserne Rute, sondern wird in der liebenden Hand dessen, der es hält, kaum wahrgenommen. Vater! Hierin liegt Ehre und Liebe. Wie groß ist doch eines Vaters Liebe zu Seinen Kindern! Was keine Freundschaft vermag, was kein Wohlwollen unternimmt, das leistet eines Vaters Herz und Hand für Seine Söhne. Sie sind Sein Fleisch und Blut; er muss sie segnen; sie sind Seine Kinder, mit star-kem Arm nimmt er sich ihrer an. Wenn ein irdischer Vater mit unermüdlicher Liebe und Sorgfalt seine Kinder bewacht, wie viel mehr wird das unser himmlischer Vater tun? „Abba, lieber Vater!“ (Galater 4, 6). Wer das sagen kann, hat ein herrlicheres Loblied gesungen als alle Cherubim und Seraphim. Der ganze Himmel liegt auf dem Grund des Wortes: Vater! Es birgt alles, was ich begehren kann und alle mei-ne Wünsche verlangen. Ich besitze alles in allem auf ewige Zeiten, wenn ich nur sagen kann: „Vater!“
„O Du, mein Vater, neig' herab zum Kinde, das Dein Sohn Dir gab, den Zepter Deiner Majestät; hör' und erhöre mein Gebet!“
《Morning By Morning》January 26
“Behold the fowls of the air: for they sow not, neither do they reap, nor gather into barns; yet your heavenly Father feedeth them. Are ye not much better than they?”— Matthew 6:26
God’s people are doubly his children, they are his offspring by creation, and they are his sons by adoption in Christ. Hence they are privileged to call him, “Our Father which art in heaven.”
Father! Oh, what precious word is that. Here is authority: “If I be a Father, where is mine honour?” If ye be sons, where is your obedience? Here is affection mingled with authority; an authority which does not provoke rebellion; an obedience demanded which is most cheerfully rendered—which would not be withheld even if it might.
The obedience which God’s children yield to him must be loving obedience. Do not go about the service of God as slaves to their taskmaster’s toil, but run in the way of his commands because it is your Father’s way.
Yield your bodies as instruments of righteousness, because righteousness is your Father’s will, and his will should be the will of his child. Father!—Here is a kingly attribute so sweetly veiled in love, that the King’s crown is forgotten in the King’s face, and his sceptre becomes, not a rod of iron, but a silver sceptre of mercy—the sceptre indeed seems to be forgotten in the tender hand of him who wields it.
Father!—Here is honour and love. How great is a Father’s love to his children! That which friendship cannot do, and mere benevolence will not attempt, a father’s heart and hand must do for his sons. They are his offspring, he must bless them; they are his children, he must show himself strong in their defence.
If an earthly father watches over his children with unceasing love and care, how much more does our heavenly Father? Abba, Father! He who can say this, hath uttered better music than cherubim or seraphim can reach.
There is heaven in the depth of that word—Father! There is all I can ask; all my necessities can demand; all my wishes can desire. I have all in all to all eternity when I can say, “Father.”
《am Abend》26. Januar
„Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.“ Lukas 2,18
Wir dürfen nicht aufhören, über die Wunder unseres Gottes zu staunen. Dabei ist es sehr schwierig, eine Linie zwischen heiliger Ver-wunderung und wahrer Gottesverehrung zu ziehen. Denn wenn die Seele von der Majestät der Herrlichkeit Gottes überwältigt wird, und wenn sie nicht imstande ist, in Liedern zu loben oder ihre Stimme gebeugten Hauptes im demütigen Gebet zu erheben, so bewundert sie schweigend. Unser menschgewordener Gott muss angebetet und angestaunt werden, dessen Name heißt: „Wunderbar“. Dieser Gott hat Sein gefallenes Geschöpf, den Menschen, ansehen müssen. Und stattdessen ihn mit der Worfschaufel der Verdammnis zufe-gen, hat Er es auf sich genommen, der Versöhner der Menschheit zu werden und ein volles Lösegeld zu zahlen. Das ist wahrlich wunder-bar! Für jeden Gläubigen ist die Erlösung etwas Außergewöhnliches, wenn er dabei auf sich selbst blickt. Ja wahrlich, es ist ein Wunder der Gnade, dass der Herr Jesus den Thron der Herrlichkeit und Sein oberes Königreich verlassen musste, um auf der Erde unschuldig und schmählich für uns zu leiden. Unser Geist muss sich an seinem Platz in Staunen und Verwunderung verlieren. Heilige Verwunderung führt dich zu ernsthafter Anbetung und innig gefühlter Dankbarkeit. Sie erweckt in dir eine göttliche Wachsamkeit. Du fängst an dich zu fürchten, gegen solche große Liebe zu sündigen. Wenn du die Ge-genwart des gewaltigen Gottes in der Hingabe Seines teuren Sohnes fühlst, dann ziehst du die Schuhe von deinen Füßen, weil der Ort, wo du stehst, eine heilige Stätte ist. Zugleich aber wirst du zu einer herrlichen Hoffnung emporgehoben. Wenn der Herr Jesus um dei-netwillen solche Wunder vollbracht hat, dann musst du fühlen, dass der Himmel selbst nicht mehr zu groß ist für deine höchsten Erwar-tungen. Wer kann sich noch über etwas verwundern, wenn über ihn das Staunen über Krippe und Kreuz herebrach? Was kann es noch Wunderbares geben, wenn man einmal den Heiland gesehen hat? Lieber Leser, vielleicht hindert dich so manches in deinem Leben, es den Hirten von Bethlehem gleichzutun, die das Gesehene und Ge-hörte verkündigten. Aber du kannst dich doch wenigstens gemein-sam mit der Schar, die anbetend um den Thron Gottes steht, über das wundern was Gott getan hat!
《Evening by Evening》January 26
“And all they that heard it wondered at those things which were told them by the shepherds.”— Luke 2:18
We must not cease to wonder at the great marvels of our God. It would be very difficult to draw a line between holy wonder and real worship; for when the soul is overwhelmed with the majesty of God’s glory, though it may not express itself in song, or even utter its voice with bowed head in humble prayer, yet it silently adores.
Our incarnate God is to be worshipped as “the Wonderful.” That God should consider his fallen creature, man, and instead of sweeping him away with the besom of destruction, should himself undertake to be man’s Redeemer, and to pay his ransom price, is, indeed marvellous! But to each believer redemption is most marvellous as he views it in relation to himself.
It is a miracle of grace indeed, that Jesus should forsake the thrones and royalties above, to suffer ignominiously below for you. Let your soul lose itself in wonder, for wonder is in this way a very practical emotion.
Holy wonder will lead you to grateful worship and heartfelt thanksgiving. It will cause within you godly watchfulness; you will be afraid to sin against such a love as this. Feeling the presence of the mighty God in the gift of his dear Son, you will put off your shoes from off your feet, because the place whereon you stand is holy ground.
You will be moved at the same time to glorious hope. If Jesus has done such marvellous things on your behalf, you will feel that heaven itself is not too great for your expectation. Who can be astonished at anything, when he has once been astonished at the manger and the cross?
What is there wonderful left after one has seen the Saviour? Dear reader, it may be that from the quietness and solitariness of your life, you are scarcely able to imitate the shepherds of Bethlehem, who told what they had seen and heard, but you can, at least, fill up the circle of the worshippers before the throne, by wondering at what God has done.
《am Morgen》27. Januar
„Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ Johannes 1,16
Diese Worte zeigen uns, dass in Christus eine Fülle ist. Eine Fülle wesentlicher Göttlichkeit, denn „in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ (Kolosser 2,9). Eine Fülle vollkommener Menschlichkeit, denn in Ihm hat die Gottheit eine leibliche Gestalt angenom-men, und hat sich geoffenbart. Es ist eine Fülle versöhnender Kraft in Seinem Blut, denn „das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“ (1. Johannes 1,7). Es ist eine Fülle rechtfertigender Gerechtigkeit in Seinem Leben, denn so ist nun kein Verdammnis an denen, die in Christus Jesus sind. Es ist eine Fülle göttlicher Macht in Seinem Leben, denn: „Er kann selig machen im-merdar, die durch Ihn zu Gott kommen, und lebt immerdar und bittet für sie.“ (Hebräer 7,25). Es ist eine Fülle des Triumphes in Seinem Tod, denn „durch den Tod nahm Er die Macht dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel." (Hebräer 2,14). Es ist eine Fülle der Wirkung in Seiner Auferstehung von den Toten, denn durch die-selbe „hat Er uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung." (1. Petrus 1,3). Es ist eine Fülle von Siegesherrlichkeit in Seiner Himmelfahrt, denn: „Er ist aufgefahren in die Höhe, und hat das Gefängnis gefangen geführt, und hat den Menschen Gaben gegeben." (Epheser 4,8). Ja, hier ist eine Fülle allen Segens! Eine Fülle von Gnade zur Vergebung, von Gnade zur Wiedergeburt, von Gnade zur Heiligung, von Gnade zur Bewahrung, von Gnade zur Vollendung. Es ist eine Fülle zu aller und jeder Zeit; eine Fülle des Trostes in Trübsal; eine Fülle der Gnadenführung im Glück; eine Fülle aller göttlichen Kräfte, Weisheit, Macht und Liebe; eine unübersichte, eine unerschöpfliche Fülle. „Es ist des Vaters Wohlgefallen gewesen, dass in Ihm alle Fülle wohnen sollte." (Kolosser 1,19). O, welch eine Fülle muss das sein, aus welcher alle schöpfen! Wahrlich, das muss eine Fülle sein, wo der Strom immer fließt, wo die Quelle immer sprudelt, so frisch, so reich, so voll wie eh und je. Komm, gläubige Seele, und erfülle hier all dein Verlangen. Bitte Großes, so wirst du Großes empfangen. Bitte viel, denn Seine „Fülle“ ist unerschöpflich und aufgehäuft an dem Ort, wo es sich jeder Bedürftige nehmen kann: in Jesus, Immanuel, Gott mit uns!
„Was ich nur will, das bist Du mir;
ach, lass mein Herze für und für
von Deiner Liebe brennen!"
《Morning By Morning》January 27
“And of his fulness have all we received, and grace for grace.”— John 1:16
These words tell us that there is a fulness in Christ. There is a fulness of essential Deity, for “in him dwelleth all the fulness of the Godhead.” There is a fulness of perfect manhood, for in him, bodily, that Godhead was revealed.
There is a fulness of atoning efficacy in his blood, for “the blood of Jesus Christ, his Son, cleanseth us from all sin.” There is a fulness of justifying righteousness in his life, for “there is therefore now no condemnation to them that are in Christ Jesus.”
There is a fulness of divine prevalence in his plea, for “He is able to save to the uttermost them that come unto God by him; seeing he ever liveth to make intercession for them.” There is a fulness of victory in his death, for through death he destroyed him that had the power of death, that is the devil.
There is a fulness of efficacy in his resurrection from the dead, for by it “we are begotten again unto a lively hope.” There is a fulness of triumph in his ascension, for “when he ascended up on high, he led captivity captive, and received gifts for men.”
There is a fulness of blessings of every sort and shape; a fulness of grace to pardon, of grace to regenerate, of grace to sanctify, of grace to preserve and of grace to perfect. There is a fulness at all times; a fulness of comfort in affliction; a fulness of guidance in prosperity.
A fulness of every divine attribute, of wisdom, of power, of love; a fulness which it were impossible to survey, much less to explore. “It pleased the Father that in him should all fulness dwell.” Oh, what a fulness must this be of which all receive!
Fulness, indeed, must there be when the stream is always flowing, and yet the well springs up as free, as rich, as full as ever. Come, believer, and get all thy need supplied; ask largely, and thou shalt receive largely, for this “fulness” is inexhaustible, and is treasured up where all the needy may reach it, even in Jesus, Immanuel—God with us.
《am Abend》27. Januar
„Maria aber hielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ Lukas 2,19
Drei Kräfte ihres Wesens wurden hier in Anspruch genommen. Erstens, ihr Gedächtnis: sie behielt alle diese Worte. Zweitens, ihre
Liebe: sie behielt sie in ihrem Herzen. Drittens, ihr Verstand: sie bewegte sie, so dass Gedächtnis, Liebe und Verständnis bei dieser gottgeliebten Frau ganz mit dem beschäftigt waren, was sie gehört hatte. Ihr Lieben, bedenken recht, was ihr alles von unserem Herrn Jesus gehört habt und was Er für euch getan hat. Macht eure Herzen zu einem goldenen Mannakrüglein, um darin das Andenken an das himmlische Brot zu bewahren, womit ihr in vorigen Tagen gespeist worden seid. Sammelt in eurem Gedächtnis alles, was ihr von Christus je empfunden, gehört oder geglaubt habt, und dann haltet Ihn für ewige Zeiten mit tiefsinniger Liebe fest. Liebet die Person eures Herrn und Heilandes! Bringt herbei das Nardenglas eures Herzen Selbst wenn es zerbrochen wäre: lasst die köstliche Salbe eurer Liebe in Strömen über Seine durchbohrten Füße fließen. Strengt eure Ver-standeskräfte an, wenn ihr über den Herrn Jesus nachdenkt. Erwägt in eurem Herzen, was ihr lest. Bleibt nicht an der Oberfläche haften. Vertieft euch in den Inhalt. Gleicht nicht der Schwalbe, die mit ihren Flügelspitzen den Bach nur berührt, sondern dem Fisch, der in die tiefste Flut hinabtaucht. Bleibt an eurem Herrn und lasst Ihn nicht nur wie einen Pilger bei euch einkehren, der über Nacht bleibt, son-dern nötigt Ihn und sprecht: „Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt." (Lukas 24,29). Haltet Ihn und lasst Ihn nicht weiter ziehen. Das Wort „bewegen“ in unserem Bibel-text will sagen: erwägen. Macht bereit die Waage des Urteils. Aber wo sind die Gewichte, die den Herrn Jesus wägen können? „Siehe, die Inseln sind Ihm wie ein Stäublein“ - wer kann Ihn heben? (Jesaja 40, 15). „Er wiegt die Berge mit einem Gewicht“ (Jesaja 40, 12). Mit welchem Gewicht können wir Ihn wiegen? Wenn dein Verstand den Herrn Jesus nicht fassen kann, so fang Ihn mit eurer Liebe. Wenn dein Arm den Herrn Jesus nicht umfassen kann, so schließt Ihn in die Arme eurer Liebe.
„O du seligstes Bemühen, Gottes Sohn ins Herz zu ziehen."
《Evening by Evening》January 27
“But Mary kept all these things, and pondered them in her heart.”— Luke 2:19
There was an exercise, on the part of this blessed woman, of three powers of her being: her memory—she kept all these things; her affections—she kept them in her heart; her intellect—she pondered them; so that memory, affection, and understanding, were all exercised about the things which she had heard.
Beloved, remember what you have heard of your Lord Jesus, and what he has done for you; make your heart the golden pot of manna to preserve the memorial of the heavenly bread whereon you have fed in days gone by.
Let your memory treasure up everything about Christ which you have either felt, or known, or believed, and then let your fond affections hold him fast for evermore. Love the person of your Lord! Bring forth the alabaster box of your heart, even though it be broken, and let all the precious ointment of your affection come streaming on his pierced feet.
Let your intellect be exercised concerning the Lord Jesus. Meditate upon what you read: stop not at the surface; dive into the depths. Be not as the swallow which toucheth the brook with her wing, but as the fish which penetrates the lowest wave.
Abide with your Lord: let him not be to you as a wayfaring man, that tarrieth for a night, but constrain him, saying, “Abide with us, for the day is far spent.” Hold him, and do not let him go. The word “ponder,” means to weigh. Make ready the balances of judgment.
Oh, but where are the scales that can weigh the Lord Christ? “He taketh up the isles as a very little thing:”—who shall take him up? “He weigheth the mountains in scales”—in what scales shall we weigh him?
Be it so, if your understanding cannot comprehend, let your affections apprehend; and if your spirit cannot compass the Lord Jesus in the grasp of understanding, let it embrace him in the arms of affection.
《am Morgen》28. Januar
,,... vollkommen in Christo Jesu ..." Kolosser 1,28
Fühlst du nicht in deinem Innern, dass in dir keine Vollkommenheit ist? Zeigt dies nicht jeden Tag? Jede Träne, die aus deinem Auge rinnt, klagt: „Unvollkommen!“ Jeder Seufzer, der aus deinem Herzen dringt, schreit: „Unvollkommen!“ Jeder Laut der Entmutigung, der deine Lippen entschlüpft, klagt: „Unvollkommen!“ Du hast zu oft in dein Herz geblickt, und konntest nicht auch nur einen Augenblick irgendeine Vollkommenheit entdecken. Aber mitten unter diesem drückenden Gefühl deiner Unvollkommenheit findest du hier Trost: Du bist „vollkommen in Christo Jesu“. In Gottes Augen bist du voll-endet in Ihm. Jetzt schon bist du „angenehm gemacht in dem Ge-liebten“. (Epheser 1,6). Aber es gibt eine andere Vollkommenheit, die uns erst noch bevorsteht, und die allen Gotteskindern zugesagt ist Ist es nicht wunderbar auf die Zeit hinauszuschauen, in der jede Sünde von den Gläubigen weggenommen sein wird und sie vor dem Thron herrlich dargestellt werden, ohne Flecken, ohne Runzel oder sonst etwas? Dann wird die Gemeinde Christi so rein sein, dass selbst das Auge des Allwissenden keinen Tadel noch Makel an ihr finden wird, so heilig und herrlich, dass wir in Wahrheit von ihr singen kön-nen:
„Die Brautgemeinde, die Er geweiht, sie strahlet reine in Heiligkeit. Sie lebet dem, der sie hat erkauft, und mit dem Heiligen Geiste tauft."
Dann werden wir die Seligkeit dieses weiten und doch so kurzen Worte erkennen, schmecken und fühlen: „Vollendet in Christo.“ Erst dann werden wir die Höhen und Tiefen des Heils in Jesus ganz begreifen. Springt da bei dir nicht das Herz vor Freude, wenn du dar-an denkst? Wie dunkel du auch bist, einst wirst du hell strahlen. Wie schmutzig du auch bist, einst wirst du rein dastehen. O, welch eine wunderbare Erlösung ist das doch! Christus nimmt einen schwarzen und unförmigen Erdenkloß und macht ihn zu Seinem reinen und unbefleckten Ebenbild, voll unvergleichlicher Schönheit, würdig, ein Freund der Seraphim zu sein. O meine Seele, stehe hier still und staune über diese selige Wahrheit der Vollkommenheit in Christus!
《Morning By Morning》January 28
“Whom we preach, warning every man, and teaching every man in all wisdom; that we may present every man perfect in Christ Jesus:”— Colossians 1:28
Do you not feel in your own soul that perfection is not in you? Does not every day teach you that? Every tear which trickles from your eye, weeps “imperfection;” every harsh word which proceeds from your lip, mutters “imperfection.”
You have too frequently had a view of your own heart to dream for a moment of any perfection in yourself. But amidst this sad consciousness of imperfection, here is comfort for you—you are “perfect in Christ Jesus.”
In God’s sight, you are “complete in him;” even now you are “accepted in the Beloved.” But there is a second perfection, yet to be realized, which is sure to all the seed. Is it not delightful to look forward to the time when every stain of sin shall be removed from the believer, and he shall be presented faultless before the throne, without spot, or wrinkle, or any such thing?
The Church of Christ then will be so pure, that not even the eye of Omniscience will see a spot or blemish in her; so holy and so glorious, that Hart did not go beyond the truth when he said—
“With my Saviour’s garments on,
Holy as the Holy One.”
Then shall we know, and taste, and feel the happiness of this vast but short sentence, “Complete in Christ.” Not till then shall we fully comprehend the heights and depths of the salvation of Jesus. Doth not thy heart leap for joy at the thought of it?
Black as thou art, thou shalt be white one day; filthy as thou art, thou shalt be clean. Oh, it is a marvellous salvation this! Christ takes a worm and transforms it into an angel; Christ takes a black and deformed thing and makes it clean and matchless in his glory, peerless in his beauty, and fit to be the companion of seraphs.
O my soul, stand and admire this blessed truth of perfection in Christ.
《am Abend》28. Januar
„Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, das sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war." Lukas 2,20
Was war der Gegenstand ihres Lobpreises? Sie lobten Gott für alles, was sie gehört hatten; für die große Freudenbotschaft, dass ihnen ein Heiland geboren war. Tun wir auch wie diese Hirten! Lasst uns einen Dankpsalm anstimmen für alles, was wir von Jesus und Seinem Heil gehört haben. Sie lobten Gott auch für das, was sie ge-sehen hatten. Ach, was für eine herrliche Musik ist doch das, was wir erfahren, was wir inwendig gefühlt, was wir uns zu eigen gemacht haben: „Mein Herz dichtet ein feines Lied, ich will singen von einem Könige." (Psalm 45,2). Es ist nicht genug, dass wir von Jesus nur hö-ren. Das Gehör stimmt wohl die Harfe, aber die Finger des lebendi-gen Glaubens müssen die Saiten berühren Wenn ihr den Herrn Jesus mit dem gottgeschenkten Gesicht des Glaubens geschaut habt, dann lasst keine Spinnweben mehr auf den Saiten eurer Harfen hängen, sondern erweckt eure Psalter und Harfen zum lauten Lob der un-eingeschränkten Gnade. Die Hirten dankten Gott auch dafür, dass alles, was sie gehört und gesehen hatte, soe. Be-acht den letzten Satz wohl:,, wie denn zu ihnen gesagt war." Habt ihr nicht erfahren, dass das Evangelium in euch gerade das bewirkt, was das Wort Gottes von Ihm verheißt? Jesus sprach: Er wolle euch Ruhe geben für eure Seelen. Und? Habt ihr nicht in Ihm den süßen-ten Frieden gefunden? Er verhieß euch Freude und Trost und Leben durch den Glauben an Ihn. Habt ihr nicht solches alles empfunden? Sind nicht Seine Wege herrliche Wege und Seine Tritte Pfade des Friedens? Wahrlich, ihr dürft mit der Königin von Saba ausrufen: „Es ist mir nicht die Hälfte gesagt." (1. Könige 10,7). Ich habe Christus köstlicher gefunden als alles, was mir zuvor von Ihm verkündigt wur-de. Ich schaute Sein Bild an, wie es mir gezeigt war, aber es war nur ein trüber Schatten gegen Ihn; denn der König überstrahlt in Seiner Schönheit alles, was man lieblich nennt. Gewiss: Was wir gesehen haben, erreicht - nein, es übertreffen bei weitem - alles, was wir „ge-hört“ haben. Darum lasst uns Gott loben und preisen für einen so köstlichen Heiland, der all unser Verlangen stillt.
《Evening by Evening》January 28
“And the shepherds returned, glorifying and praising God for all the things that they had heard and seen, as it was told unto them.”— Luke 2:20
What was the subject of their praise? They praised God for what they had heard—for the good tidings of great joy that a Saviour was born unto them. Let us copy them; let us also raise a song of thanksgiving that we have heard of Jesus and his salvation.
They also praised God for what they had seen. There is the sweetest music—what we have experienced, what we have felt within, what we have made our own—”the things which we have made touching the King.”
It is not enough to hear about Jesus: mere hearing may tune the harp, but the fingers of living faith must create the music. If you have seen Jesus with the God-giving sight of faith, suffer no cobwebs to linger among the harp strings, but loud to the praise of sovereign grace, awake your psaltery and harp.
One point for which they praised God was the agreement between what they had heard and what they had seen. Observe the last sentence—”As it was told unto them.” Have you not found the gospel to be in yourselves just what the Bible said it would be?
Jesus said he would give you rest—have you not enjoyed the sweetest peace in him? He said you should have joy, and comfort, and life through believing in him—have you not received all these? Are not his ways ways of pleasantness, and his paths paths of peace?
Surely you can say with the queen of Sheba, “The half has not been told me.” I have found Christ more sweet than his servants ever said he was. I looked upon his likeness as they painted it, but it was a mere daub compared with himself; for the King in his beauty outshines all imaginable loveliness.
Surely what we have “seen” keeps pace with, nay, far exceeds, what we have “heard.” Let us, then, glorify and praise God for a Saviour so precious, and so satisfying.
《am Morgen》29. Januar
...uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare sehen. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig." 2. Korinther 4,18
Es ist gut, wenn Christen auf ihrem Lebensweg hauptsächlich vorwärts schauen. Vor uns liegt die Krone, und aufwärts geht es zum Ziel. Am Ende muss doch vor allem zur Zukunft hin unser Glaubensblick gerichtet sein: unsere Hoffnung, unsere Freude, unser Trost und un-ser Wachstum in der Liebe. Schauen wir auf die himmlische Zukunft, dann sehen wir die Sünde ausgerottet, den Leib der Sünde und des Todes überwunden, die Seele verklärt und würdig geachtet und Teil-habe am Erbteil der Heiligen im ewigen Licht. Das erleuchtete Auge des Gläubigen erkennt, wie das Tal des Todes durchwandert und die dunkle Flut durchschritten wurde. Nun sind jene lichten Höhen erreicht, worauf die himmlische Stadt thront Der Pilger sieht, wie er selbst durch die „Perlentore“ eingeht, wie er einem Sieger gleich mit Jubel empfangen wird, wie er aus Christi Hand die Krone empfängt und sein Heiland in die Arme fällt. Er sieht, wie er mit Ihm die himmlische Herrlichkeit genießen und mit Ihm auf Seinem Stuhl sit-zen darf. Genauso hat Christus auch überwunden und mit Seinem Vater auf Seinem Stuhl gesessen. Der Gedanke an so eine Zukunft ist im Stande, das Dunkel der Vergangenheit und die tiefe Dämmerung der Gegenwart zu erhellen. Himmlische Glückseligkeit entschädigt reichlich für den Erdenkummer. Fort, erbärmliche Furcht! Diese Welt ist nur eine Spanne breit, und bald bist du darüber hinaus. Flieht, za-gende Zweifel! Der Tod ist nur ein schmaler Strom, und bald hast du ihn durchschritten. Zeit, wie flüchtig bist du - Ewigkeit, wie lang! Tod, wie kurz bist du - Unsterblichkeit, wie endlos! Mir ist es, als koste ich schon Eskols Trauben und erquicke mich am Brunnen, der drüben quillt. Der Weg ist ja so kurz, bald bin ich dort!
„Die ihr den Heiland kennt und liebt,
Ihn, der uns Seligkeiten gibt,
die noch kein Ohr vernommen, die noch in jenen ew'gen Höh'n kein sterblich Auge je geseh'n, die in kein Herz gekommen:
Freut euch, Sein Reich bleibt euch allen!
Bald wird's schallen: Kommt zum Lohne, nehmt des Kampfes Siegeskrone!"
《Morning By Morning》January 29
“While we look not at the things which are seen, but at the things which are not seen: for the things which are seen are temporal; but the things which are not seen are eternal.”— 2 Corinthians 4:18
In our Christian pilgrimage it is well, for the most part, to be looking forward. Forward lies the crown, and onward is the goal. Whether it be for hope, for joy, for consolation, or for the inspiring of our love, the future must, after all, be the grand object of the eye of faith.
Looking into the future we see sin cast out, the body of sin and death destroyed, the soul made perfect, and fit to be a partaker of the inheritance of the saints in light.
Looking further yet, the believer’s enlightened eye can see death’s river passed, the gloomy stream forded, and the hills of light attained on which standeth the celestial city; he seeth himself enter within the pearly gates, hailed as more than conqueror, crowned by the hand of Christ, embraced in the arms of Jesus, glorified with him, and made to sit together with him on his throne, even as he has overcome and has sat down with the Father on his throne.
The thought of this future may well relieve the darkness of the past and the gloom of the present. The joys of heaven will surely compensate for the sorrows of earth. Hush, hush, my doubts! death is but a narrow stream, and thou shalt soon have forded it.
Time, how short—eternity, how long! Death, how brief—immortality, how endless! Methinks I even now eat of Eshcol’s clusters, and sip of the well which is within the gate. The road is so, so short! I shall soon be there.
“When the world my heart is rending
With its heaviest storm of care,
My glad thoughts to heaven ascending,
Find a refuge from despair.
Faith’s bright vision shall sustain me
Till life’s pilgrimage is past;
Fears may vex and troubles pain me,
I shall reach my home at last.”
《am Abend》29. Januar
„Die (Taube) kam zu ihm zur Abendzeit...“ 1. Mose 8,11
Auch wenn ich jetzt müde bin von der Last und Hitze dieses Tages: Gelobt sei Gott der Herr für diesen Tag Seiner Gnade! Dem Hüter
der Menschenkinder bringe ich das Lied meines Dankes. Die Taube fand außer der Arche keine Stätte, wo sie hätte ruhen können, darum kehrte sie zu ihr zurück. Und meine Seele hat heute mehr denn je erfahren, dass alle Erdengüter keinen Frieden geben können. Gott allein gibt meinem Geist Ruhe. Mein Beruf, mein Besitz, meine Familie, meine Freunde: All das ist in seiner Art gut und trefflich. Aber es vermag nicht, die Sehnsucht und das Verlangen meines unsterblichen Wesens zu stillen. „Sei nun wieder zufrieden, meine Seele, denn der Herr tut dir Gutes." (Psalm 16,7). In der stillen Abendstun-de, wo sich die Tore des Tages schließen, kehrte die Taube mit mat-ten Fittichen zu ihrem Herrn zurück O Herr, stärke mich diesen Tag, dass ich bei meinem Jesus einkehren kann. Die Taube hätte es nicht ertragen, eine Nacht lang über der ruhelosen Wasserwüste hin- und her zu irren. Ebenso kann auch ich nicht eine einzige Stunde fern von meinem Jesus verbringen, von Ihm, der meines Herzens Ruhe und meiner Seele Heimat ist. Die Taube rastete nicht bloß auf dem Dach der Arche, sie „kam zu ihm“ hinein. Und so möchte auch mein sehnender Geist in das Geheimnis des Herrn hineinschauen, eindrin-gen ins Innere der Wahrheit, eintreten ins Allerheiligste hinter dem Vorhang und meinem Freunde wirklich begegnen. Zu Jesus muss ich kommen. Wenn ich nicht den innigsten und vertrautesten Umgang mit Ihm pflegen kann, so hat mein sehnendes Herz keine Ruhe. O hochgelobter Herr Jesus, sei bei mir, offenbare dich mir und bleibe die ganze Nacht bei mir, dass, wenn ich aufwache, ich noch bei Dir bin. Ich sehe, dass die Taube in ihrem Schnabel ein abgebrochenes Ölblatt trägt, eine Erinnerung an vergangene Tage und ein Vorzeichen zur ewigen Zukunft. Niemals kann ich eine tröstlichere Nachricht mit heimbringen; kein besserer Pfand und Zeichen künftiger Liebe und Gütel. Ja, mein Herr, ich bringe Dir meinen tief gefühlten Dank für all Deine Gnade; alle Morgen und alle Abend neu.
《Evening by Evening》January 29
“And the dove came in to him in the evening; and, lo, in her mouth was an olive leaf plucked off: so Noah knew that the waters were abated from off the earth.”— Genesis 8:11
Blessed be the Lord for another day of mercy, even though I am now weary with its toils. Unto the preserver of men lift I my song of gratitude.
The dove found no rest out of the ark, and therefore returned to it; and my soul has learned yet more fully than ever, this day, that there is no satisfaction to be found in earthly things—God alone can give rest to my spirit.
As to my business, my possessions, my family, my attainments, these are all well enough in their way, but they cannot fulfil the desires of my immortal nature. “Return unto thy rest, O my soul, for the Lord hath dealt bountifully with thee.”
It was at the still hour, when the gates of the day were closing, that with weary wing the dove came back to the master: O Lord, enable me this evening thus to return to Jesus. She could not endure to spend a night hovering over the restless waste, nor can I bear to be even for another hour away from Jesus, the rest of my heart, the home of my spirit.
She did not merely alight upon the roof of the ark, she “came in to him;” even so would my longing spirit look into the secret of the Lord, pierce to the interior of truth, enter into that which is within the veil, and reach to my Beloved in very deed.
To Jesus must I come: short of the nearest and dearest intercourse with him my panting spirit cannot stay. Blessed Lord Jesus, be with me, reveal thyself, and abide with me all night, so that when I awake I may be still with thee.
I note that the dove brought in her mouth an olive branch plucked off, the memorial of the past day, and a prophecy of the future. Have I no pleasing record to bring home? No pledge and earnest of lovingkindness yet to come?
Yes, my Lord, I present thee my grateful acknowledgments for tender mercies which have been new every morning and fresh every evening; and now, I pray thee, put forth thy hand and take thy dove into thy bosom.
《am Morgen》30. Januar
TODO - Der Artikel muss noch einmal überarbeitet werden
"Und wenn du das Geräusch eines Gehens in den Wipfeln der Maulbeerbäume hörst, dann sollst du dich aufraffen; denn dann wird der HERR vor dir hinausgehen, um das Heer der Maulbeerbäume zu schlagen. Philister." — 2. Samuel 5:24
Die Glieder der Kirche Christi sollen sehr gebeterfüllt sein und stets die Salbung des Heiligen suchen, um auf ihren Herzen zu ruhen, damit das Reich Christi komme und dass sein Wille "geschehe an auf der Erde, wie sie im Himmel ist", aber es gibt Zeiten, in denen Gott Zion besonders zu begünstigen scheint, solche Jahreszeiten sollten für sie sein wie "das Geräusch eines Gehens in den Wipfeln der Maulbeerbäume".
Wir sollten also doppelt betet, doppelt ernst sein und mehr um den Thron ringen, als wir es zu tun pflegten. Dann sollte schnell und energisch gehandelt werden. Die Flut fließt – jetzt ziehen wir mannhaft für das Ufer.
O für pfingstliche Ergüsse und pfingstliche Arbeit. Christian, in dir selbst gibt es Zeiten, "da hörst du das Geräusch eines Gehens in den Wipfeln der Maulbeerbäume". Du hast eine eigentümliche Kraft im Gebet; der Geist Gottes schenkt euch Freude und Freude; die Schrift steht dir offen; die Verheißungen werden eingehalten; ihr wandelt im Licht des Angesichtes Gottes; Du hast eine eigentümliche Freiheit und Freiheit in Andacht und in größerer Gemeinschaft mit Christus, als ihr es gewohnt wart.
Jetzt, in solchen freudigen Zeiten, in denen du das "Geräusch eines Gehens in den Wipfeln der Maulbeerbäume" hörst, ist es an der Zeit, dich zu besinnen; jetzt ist es an der Zeit, jede böse Gewohnheit abzulegen, während Gott die Der Geist hilft deinen Leiden.
Breiten Sie Ihr Segel aus; aber denk daran, was du manchmal singst ...
"Ich kann nur das Segel ausbreiten;
Du! Du! muss den glückverheißenden Sturm atmen."
Vergewissern Sie sich nur, dass Sie das Segel oben haben. Verpassen Sie den Sturm nicht, weil es an Vorbereitung mangelt. Sucht Hilfe bei Gott, damit ihr ernsthafter in eurer Pflicht werdet, wenn ihr im Glauben stärker werdet; dass Sie mehr sein können beständig im Gebet, wenn du mehr Freiheit auf dem Thron hast; damit ihr in eurem Gespräch heiliger seid, während ihr enger mit Christus lebt.
《Morning By Morning》January 30
“And let it be, when thou hearest the sound of a going in the tops of the mulberry trees, that then thou shalt bestir thyself: for then shall the LORD go out before thee, to smite the host of the Philistines.”— 2 Samuel 5:24
The members of Christ’s Church should be very prayerful, always seeking the unction of the Holy One to rest upon their hearts, that the kingdom of Christ may come, and that his “will be done on earth, even as it is in heaven;” but there are times when God seems especially to favour Zion, such seasons ought to be to them like “the sound of a going in the tops of the mulberry trees.”
We ought then to be doubly prayerful, doubly earnest, wrestling more at the throne than we have been wont to do. Action should then be prompt and vigorous. The tide is flowing—now let us pull manfully for the shore.
O for Pentecostal outpourings and Pentecostal labours. Christian, in yourself there are times “when thou hearest the sound of a going in the tops of the mulberry trees.” You have a peculiar power in prayer; the Spirit of God gives you joy and gladness; the Scripture is open to you; the promises are applied; you walk in the light of God’s countenance; you have peculiar freedom and liberty in devotion, and more closeness of communion with Christ than was your wont.
Now, at such joyous periods when you hear the “sound of a going in the tops of the mulberry trees,” is the time to bestir yourself; now is the time to get rid of any evil habit, while God the Spirit helpeth your infirmities.
Spread your sail; but remember what you sometimes sing—
“I can only spread the sail;
Thou! Thou! must breathe the auspicious gale.”
Only be sure you have the sail up. Do not miss the gale for want of preparation for it. Seek help of God, that you may be more earnest in duty when made more strong in faith; that you may be more constant in prayer when you have more liberty at the throne; that you may be more holy in your conversation whilst you live more closely with Christ.
《am Abend》30. Januar
TODO - Der Artikel muss noch einmal überarbeitet werden
"In dem auch wir ein Erbe erlangt haben, da wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Ratschluss seines eigenen Willens wirkt" (Epheser 1:11)
Als Jesus sich für uns hingab, gab er uns alle Rechte und Privilegien, die mit ihm selbst einhergingen; so dass er jetzt, obwohl er der ewige Gott ist, wesentliche Rechte hat, zu denen sich kein Geschöpf wagen darf Und doch hat er als Jesus, der Mittler, das föderale Haupt des Gnadenbundes, kein Erbe außer uns.
Alle herrlichen Folgen seines Gehorsams bis zum Tod sind der gemeinsame Reichtum aller, die in ihm sind und für deren Erfüllung er den göttlichen Willen vollbracht hat. Siehe, er geht ein in die Herrlichkeit, aber nicht für er allein, denn es steht geschrieben: "Wohin der Vorläufer für uns eingegangen ist" (Hebräer 6:20).
Steht er in der Gegenwart Gottes? – "Er erscheint in der Gegenwart Gottes für uns." Hebräer 9:24. Bedenke Folgendes, Gläubiger. Du hast kein Recht auf den Himmel in dir selbst: dein Recht liegt in Christus.
Wenn du begnadigt wirst, dann durch sein Blut; Wenn ihr gerechtfertigt seid, dann durch seine Gerechtigkeit; wenn ihr geheiligt seid, dann deshalb, weil Er von Gott zu euch zur Heiligung gemacht ist; Wenn Sie werdet vor dem Fallen bewahrt, denn ihr seid in Christus Jesus bewahrt; Und wenn du am Ende vollkommen bist, dann deshalb, weil du in Ihm vollkommen bist.
So wird Jesus groß gemacht – denn alles ist in ihm und durch ihn; So ist uns das Erbe gesichert, denn es ist in ihm erworben; So ist jeder Segen um so süßer, und selbst der Himmel selbst um so heller, denn es ist Jesus, unser Geliebter, »in dem« wir alles erhalten haben.
Wo ist der Mensch, der unseren göttlichen Anteil schätzen wird? Wäge die Reichtümer Christi auf der Waage und seinen Schatz auf der Waage, und denke dann daran, die Schätze zu zählen, die den Heiligen gehören. Erreichen auf den Grund des Freudenmeeres Christi und dann hoffen wir, die Seligkeit zu verstehen, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Überschreite die Grenzen des Besitzes Christi und träume dann von einer Grenze des gerechten Erbes der Auserwählten. "Alles ist dein, denn ihr seid Christus, und Christus ist Gott."
《Evening by Evening》January 30
“In whom also we have obtained an inheritance, being predestinated according to the purpose of him who worketh all things after the counsel of his own will:”— Ephesians 1:11
When Jesus gave himself for us, he gave us all the rights and privileges which went with himself; so that now, although as eternal God, he has essential rights to which no creature may venture to pretend, yet as Jesus, the Mediator, the federal head of the covenant of grace, he has no heritage apart from us.
All the glorious consequences of his obedience unto death are the joint riches of all who are in him, and on whose behalf he accomplished the divine will. See, he enters into glory, but not for himself alone, for it is written, “Whither the Forerunner is for us entered.” Heb. 6:20.
Does he stand in the presence of God?—”He appears in the presence of God for us.” Heb. 9:24. Consider this, believer. You have no right to heaven in yourself: your right lies in Christ.
If you are pardoned, it is through his blood; if you are justified, it is through his righteousness; if you are sanctified, it is because he is made of God unto you sanctification; if you shall be kept from falling, it will be because you are preserved in Christ Jesus; and if you are perfected at the last, it will be because you are complete in him.
Thus Jesus is magnified—for all is in him and by him; thus the inheritance is made certain to us—for it is obtained in him; thus each blessing is the sweeter, and even heaven itself the brighter, because it is Jesus our Beloved “in whom” we have obtained all.
Where is the man who shall estimate our divine portion? Weigh the riches of Christ in scales, and his treasure in balances, and then think to count the treasures which belong to the saints. Reach the bottom of Christ’s sea of joy, and then hope to understand the bliss which God hath prepared for them that love him.
Overleap the boundaries of Christ’s possessions, and then dream of a limit to the fair inheritance of the elect. “All things are yours, for ye are Christ’s and Christ is God’s.”
《am Morgen》31. Januar
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"In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, und Israel wird sicher wohnen, und dies ist sein Name, durch den er genannt werden wird: DER HERR, UNSERE GERECHTIGKEIT." (Jeremia 23:6)
Es wird einem Christen immer die größte Ruhe, Stille, Leichtigkeit und Frieden geben, wenn er an die vollkommene Gerechtigkeit Christi denkt. Wie oft sind die Heiligen Gottes niedergeschlagen und traurig! Ich glaube nicht, dass sie sein sollte.
Ich glaube nicht, dass sie es tun würden, wenn sie ihre Vollkommenheit immer in Christus sehen könnten. Es gibt einige, die immer von Korruption und der Verderbtheit des Herzens und dem angeborenen Bösen des Herzens sprechen. Seele. Das ist durchaus richtig, aber warum gehen wir nicht noch ein wenig weiter und denken daran, dass wir "vollkommen sind in Christus Jesus".
Es ist nicht verwunderlich, daß diejenigen, die sich mit ihrer eigenen Verderbnis beschäftigen, solche niedergeschlagenen Blicke tragen; aber wenn wir uns daran erinnern, dass "Christus für uns zur Gerechtigkeit gemacht ist", werden wir gewiß guten Mutes.
Auch wenn mich Leiden plagen, wenn Satan mich angreift, wenn es auch viele Dinge gibt, die ich erleben muss, bevor ich in den Himmel komme, das geschieht für mich im Bund der göttlichen Gnade; dort Fehlt nichts an meinem Herrn, so hat Christus alles getan.
Am Kreuz sagte er: "Es ist vollbracht!" Und wenn es vollendet ist, dann bin ich vollkommen in ihm und kann mich mit unaussprechlicher Freude und voller Herrlichkeit freuen, "nicht meine eigene Gerechtigkeit zu haben, die von Natur ist das Gesetz, sondern das, was durch den Glauben Christi ist, die Gerechtigkeit, die durch den Glauben von Gott ist."
Ihr werdet auf dieser Seite des Himmels kein heiligeres Volk finden als jene, die die Lehre von der Gerechtigkeit Christi in ihr Herz aufnehmen.
Wenn der Gläubige sagt: "Ich lebe allein von Christus; Ich stütze mich nur zum Heil auf ihn; und ich glaube, dass ich, so unwürdig ich auch sein mag, doch in Jesus gerettet bin." Dann erhebt sich da ein Motiv der Dankbarkeit dieser Gedanke: "Werde ich nicht für Christus leben? Soll ich ihn nicht lieben und ihm dienen, weil ich sehe, daß ich durch seine Verdienste gerettet bin?«
"Die Liebe Christi zwingt uns", "dass die, die leben, von nun an nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben ist." Wenn wir durch angerechnete Gerechtigkeit gerettet werden, werden wir Gerechtigkeit vermittelte.
《Morning By Morning》January 31
“In his days Judah shall be saved, and Israel shall dwell safely: and this is his name whereby he shall be called, THE LORD OUR RIGHTEOUSNESS.”— Jeremiah 23:6
It will always give a Christian the greatest calm, quiet, ease and peace, to think of the perfect righteousness of Christ. How often are the saints of God downcast and sad! I do not think they ought to be.
I do not think they would if they could always see their perfection in Christ. There are some who are always talking about corruption, and the depravity of the heart, and the innate evil of the soul. This is quite true, but why not go a little further, and remember that we are “perfect in Christ Jesus.”
It is no wonder that those who are dwelling upon their own corruption should wear such downcast looks; but surely if we call to mind that “Christ is made unto us righteousness,” we shall be of good cheer.
What though distresses afflict me, though Satan assault me, though there may be many things to be experienced before I get to heaven, those are done for me in the covenant of divine grace; there is nothing wanting in my Lord, Christ hath done it all.
On the cross he said, “It is finished!” and if it be finished, then am I complete in him, and can rejoice with joy unspeakable and full of glory, “Not having mine own righteousness, which is of the law, but that which is through the faith of Christ, the righteousness which is of God by faith.”
You will not find on this side heaven a holier people than those who receive into their hearts the doctrine of Christ’s righteousness.
When the believer says, “I live on Christ alone; I rest on him solely for salvation; and I believe that, however unworthy, I am still saved in Jesus;” then there rises up as a motive of gratitude this thought—”Shall I not live to Christ? Shall I not love him and serve him, seeing that I am saved by his merits?”
“The love of Christ constraineth us,” “that they which live should not henceforth live unto themselves but unto him which died for them.” If saved by imputed righteousness, we shall greatly value imparted righteousness.
《am Abend》31. Januar
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»Aber wie dem auch sei«, sagte er, laß mich laufen. Und er sprach zu ihm: Lauft! Da lief Ahimaaz den Weg durch die Ebene und überrannte Kuschi." — 2. Samuel 18:23
Laufen ist nicht alles, es steckt viel in der Art und Weise, die wir wählen: Ein schneller Fuß über Stock und Stein wird mit einem langsameren Wanderer auf ebenem Boden nicht Schritt halten.
Wie ist es mit meiner spirituellen Reise, arbeite ich mich den Hügel meiner eigenen Werke hinauf und hinab in die Schluchten meiner eigenen Demütigungen und Entschlüsse, oder laufe ich auf dem einfachen Weg des "Glaube und live"? Wie selig ist es, im Glauben auf den Herrn zu warten!
Die Seele läuft ohne Ermüdung und wandelt, ohne in Ohnmacht zu fallen, auf dem Weg des Glaubens. Christus Jesus ist der Weg des Lebens, und er ist ein einfacher Weg, ein angenehmer Weg, ein Weg, der für die wankenden Füße geeignet ist und müde Knie zitternder Sünder: bin ich auf diese Weise gefunden, oder jage ich einer anderen Spur nach, wie sie mir die Priesterkunst oder die Metaphysik verspricht?
Ich las vom Weg der Heiligkeit, dass der Wanderer, auch wenn er ein Narr ist, darin nicht irren wird: Bin ich von der stolzen Vernunft befreit und als kleines Kind zur Ruhe in der Liebe Jesu gebracht worden. Blut? Wenn dem so ist, werde ich durch Gottes Gnade dem stärksten Läufer davonlaufen, der einen anderen Weg wählt.
An diese Wahrheit kann ich mich in meinen täglichen Sorgen und Nöten zu meinem Vorteil erinnern. Es wird mein klügster Weg sein, sogleich zu meinem Gott zu gehen und nicht auf Umwegen zu diesem und jenem Freund zu wandern.
Er kennt meine Nöte und kann sie lindern, an wen sollte ich mich wenden, wenn nicht an sich selbst durch den direkten Appell des Gebetes und das klare Argument der Verheißung.
"Geradlinig macht den besten Läufer." Ich will nicht mit den Dienern verhandeln, sondern zu ihrem Herrn eilen.
Beim Lesen dieser Stelle kommt mir der Gedanke, daß, wenn die Menschen in gewöhnlichen Dingen miteinander wetteifern und einer den andern übertrifft, ich mit feierlichem Ernst so laufen müßte, daß ich gewinne. Herr, hilf mir um die Lenden meines Geistes zu gürten, und möge ich dem Ziel entgegenstreben für den Preis meiner hohen Berufung Gottes in Christus Jesus.
《Evening by Evening》January 31
“But howsoever, said he, let me run. And he said unto him, Run. Then Ahimaaz ran by the way of the plain, and overran Cushi.”— 2 Samuel 18:23
Running is not everything, there is much in the way which we select: a swift foot over hill and down dale will not keep pace with a slower traveller upon level ground.
How is it with my spiritual journey, am I labouring up the hill of my own works and down into the ravines of my own humiliations and resolutions, or do I run by the plain way of “Believe and live”? How blessed is it to wait upon the Lord by faith!
The soul runs without weariness, and walks without fainting, in the way of believing. Christ Jesus is the way of life, and he is a plain way, a pleasant way, a way suitable for the tottering feet and feeble knees of trembling sinners: am I found in this way, or am I hunting after another track such as priestcraft or metaphysics may promise me?
I read of the way of holiness, that the wayfaring man, though a fool, shall not err therein: have I been delivered from proud reason and been brought as a little child to rest in Jesus’ love and blood? If so, by God’s grace I shall outrun the strongest runner who chooses any other path.
This truth I may remember to my profit in my daily cares and needs. It will be my wisest course to go at once to my God, and not to wander in a roundabout manner to this friend and that.
He knows my wants and can relieve them, to whom should I repair but to himself by the direct appeal of prayer, and the plain argument of the promise.
“Straightforward makes the best runner.” I will not parlay with the servants, but hasten to their master.
In reading this passage, it strikes me that if men vie with each other in common matters, and one outruns the other, I ought to be in solemn earnestness so to run that I may obtain. Lord, help me to gird up the loins of my mind, and may I press forward towards the mark for the prize of my high calling of God in Christ Jesus.