Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



《September Kalender》

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1. September morgens und abends


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《am Morgen》September 1

Jesus, Saviour, Pilot Me

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His Eye is on the Sparrow

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《am Morgen》1. September

 

"...du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich in Ehren an." Psalm 73,24

 

Der Psalmist fühlte, wie sehr er die göttliche Leitung brauchte. Er hatte gerade erst die Dummheit seines Herzens erkannt, und damit er durch dieselbe nicht ständig aufs Neue in die Irre geleitet würde, fasste er den Entschluss, dass ihn von nun an Gottes Rat leiten und regieren sollte. Die Erkenntnis unseres Mangels an Einsicht ist ein großer Schritt vorwärts zum Weisewerden, wenn sie uns dazu veranlasst, dass wir uns ganz auf die Weisheit des Herrn verlassen. Denn wir wissen bestimmt, dass auch dort, wo wir nicht imstande sind es einzusehen, es dennoch immer das Beste und Sicherste für uns ist, auf den allwissenden Gott zu vertrauen. „Du leitest mich." Das ist ein gesegneter Ausdruck des unbedingten Vertrauens. David war sich dessen bewusst, dass der Herr Sein liebevolles Werk nicht aufgeben würde. Das ist ein Wort für dich, du gläubige Seele: verlasse dich darauf. Sei versichert, dass Gott dein Ratgeber und Freund sein will. Er will dich leiten und Er will alle deine Wege bereiten. In Seinem geschriebenen Wort ist diese Zusicherung zum Teil schon in Erfüllung gegangen, denn die Heilige Schrift ist Sein Rat für dich. Selig sind wir, wenn wir Gottes Wort allezeit unsere Richtschnur und Leitung sein lassen! Was wäre der Seemann ohne seinen Kompass? Und was wäre der Christ ohne seine Bibel? Sie ist die unfehlbare Karte, die Seekarte, auf der jede Untiefe verzeichnet ist und wo alle Fahrstraßen von den Sandbänken des Verderbens bis zum himmlischen Hа-fen des Heils angegeben und eingetragen sind. Sie wurden von dem eingetragen, der mit dem ganzen Seeweg vertraut ist. Hochgelobt seist Du, o Gott, dass wir Dir vertrauen dürfen und dass Du uns jetzt leitest und bis ans Ende leiten willst! Nach dieser Führung durch das Leben betrachtet der Psalmist schließlich mit vorhersehendem Blick die göttliche Annahme: „und nimmst mich endlich in Ehren an". Was für ein Gedanke, liebe gläubige Seele! Gott selbst will dich mit Ehren annehmen - ja, dich! Du irrst ab, streifst auf Abwegen hin und her und strauchelst, und dennoch will Er dich endlich wohlbehalten in die Herrlichkeit bringen! Siehe, das ist dein Erbteil. Erfreue dich heute daran und sollten dich auch Schwierigkeiten umgeben, so gehe in der Kraft dieses Wortes geradeswegs zum Thron der Herrlichkeit.

 

《Morning By Morning》sep 1

《Morning By Morning》September 1

 

 “Thou shalt guide me with thy counsel, and afterward receive me to glory.”— Psalm 73:24

 

The Psalmist felt his need of divine guidance. He had just been discovering the foolishness of his own heart, and lest he should be constantly led astray by it, he resolved that God’s counsel should henceforth guide him.

 

A sense of our own folly is a great step towards being wise, when it leads us to rely on the wisdom of the Lord. The blind man leans on his friend’s arm and reaches home in safety, and so would we give ourselves up implicitly to divine guidance, nothing doubting; assured that though we cannot see, it is always safe to trust the all-seeing God.

 

“Thou shalt,” is a blessed expression of confidence. He was sure that the Lord would not decline the condescending task. There is a word for thee, O believer; rest thou in it. Be assured that thy God will be thy counsellor and friend; he shall guide thee; he will direct all thy ways.

 

In his written Word thou hast this assurance in part fulfilled, for holy Scripture is his counsel to thee. Happy are we to have God’s Word always to guide us! What were the mariner without his compass? And what were the Christian without the Bible?

 

This is the unerring chart, the map in which every shoal is described, and all the channels from the quicksands of destruction to the haven of salvation mapped and marked by one who knows all the way.

 

Blessed be thou, O God, that we may trust thee to guide us now, and guide us even to the end! After this guidance through life, the Psalmist anticipates a divine reception at last—”and afterward receive me to glory.”

 

What a thought for thee, believer! God himself will receive thee to glory—thee! Wandering, erring, straying, yet he will bring thee safe at last to glory! This is thy portion; live on it this day, and if perplexities should surround thee, go in the strength of this text straight to the throne.

《am Abend》September 1

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《am Abend》1. September

 

„Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht." Psalm 62,9

 

Sowohl im Zeitlichen wie im Geistlichen ist der Glaube die richtige Lebensregel. Wir müssen unser Vertrauen auf Gott setzen, in allen unseren irdischen Angelegenheiten nicht weniger als in dem, was unsere himmlische Berufung betrifft. Nur wenn wir lernen, bei Gott auf die Stillung unserer alltäglichen Bedürfnisse zu hoffen, stehen wir erhaben über dieser Welt. Wir dürfen nicht träge sein, denn das würde vielmehr beweisen, dass wir nicht auf Gott hoffen, der selbst wirkt, sondern auf den Teufel, der ein Vater der Faulheit ist. Wir dürfen nicht unklug und übereilt handeln, denn das hieße dem Zufall zu vertrauen und nicht dem lebendigen Gott, der ein Gott der Weisheit und der Ordnung ist. Wenn wir weise und aufrichtig handeln wollen, so müssen wir uns schlicht, vollständig und allezeit auf den Herrn verlassen. Lasst mich euch ein Leben voller Gottvertrauen in allen euren zeitlichen Angelegenheiten empfehlen. Wenn ihr auf Gott ver-traut, habt ihr nie Ursache zur Traurigkeit wie wenn ihr auf unrechten Wegen versucht hättet, reich zu werden. Dient Gott aufrichtig und von ganzem Herzen und wenn euch auch alles schief geht, so belastet euer Gewissen trotzdem nicht mit Sünden. Wenn ihr auf Gott baut, so macht ihr euch keines Widerspruchs in eurem Leben schuldig. Wer sich auf List und Schlauheit verlässt steuert heute hier-hin und morgen dorthin, wie ein Fahrzeug, das von unsteten Winden umhergetrieben wird. Wer aber auf den Herrn vertraut ist wie ein Dampfschiff, das allen Winden zum Trotz die Wellen durchschneidet und eine glänzende, silberne, geradlinige Furche zum ersehnten himmlischen Hafen in die Wogen eingräbt. Sei du ein Mensch, der seinen Prinzipien treu bleibt. Beuge dich niemals den veränderlichen Sitten der weltlichen Weisheit. Gehe mit festen Schritten auf dem Pfad der Aufrichtigkeit und zeige, dass du unüberwindlich stark bist in der Kraft, die allein das Vertrauen auf Gott geben kann. So wirst du vor ängstlichem Sorgen bewahrt bleiben, es wird dich keine betrübende Nachricht in Unruhe versetzen und dein Herz wird fest bleiben, denn es vertraut auf den Herrn. Wie herrlich ist es doch, den Strom der Vorsehung entlang zu fahren: Es gibt keinen seligeren Weg des Lebens, als wenn man sich dem Vertrauen auf einen treuen Bundesgott hingibt.

 

《Evening by Evening》sep 1

《Evening by Evening》September 1

 

“Trust in him at all times; ye people, pour out your heart before him: God is a refuge for us. Selah.”— Psalm 62:8

 

Faith is as much the rule of temporal as of spiritual life; we ought to have faith in God for our earthly affairs as well as for our heavenly business. It is only as we learn to trust in God for the supply of all our daily need that we shall live above the world.

 

We are not to be idle, that would show we did not trust in God, who worketh hitherto, but in the devil, who is the father of idleness. We are not to be imprudent or rash; that were to trust chance, and not the living God, who is a God of economy and order. Acting in all prudence and uprightness, we are to rely simply and entirely upon the Lord at all times.

 

Let me commend to you a life of trust in God in temporal things. Trusting in God, you will not be compelled to mourn because you have used sinful means to grow rich. Serve God with integrity, and if you achieve no success, at least no sin will lie upon your conscience.

 

Trusting God, you will not be guilty of self-contradiction. He who trusts in craft, sails this way today, and that way the next, like a vessel tossed about by the fickle wind; but he that trusteth in the Lord is like a vessel propelled by steam, she cuts through the waves, defies the wind, and makes one bright silvery straightforward track to her destined haven.

 

Be you a man with living principles within; never bow to the varying customs of worldly wisdom. Walk in your path of integrity with steadfast steps, and show that you are invincibly strong in the strength which confidence in God alone can confer.

 

Thus you will be delivered from anxious care, you will not be troubled with evil tidings, your heart will be fixed, trusting in the Lord. How pleasant to float along the stream of providence! There is no more blessed way of living than a life of dependence upon a covenant-keeping God.

 

We have no care, for he careth for us; we have no troubles, because we cast our burdens upon the Lord. 



2. September morgens und abends


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《am Morgen》September 2

No One Ever Cared for Me Like Jesus

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My Saviour's Love

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《am Morgen》2. September

 

„Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr." Markus 1,30

 

Dieser flüchtige Einblick in das Hauswesen des apostolischen Fischers ist für uns recht interessant. Wir sehen hier gleich, dass Familienfreuden und Familiensorgen kein Hindernis in der treuen Pflichterfüllung evangelischer Wirksamkeit sind. Nein, sie können den Verkündiger der göttlichen Heilsbotschaft besser unterrichten als irgendeine andere menschliche Schule und Erziehung. Sie bieten nämlich reichlich Gelegenheit, Zeuge von dem Gnadenwerk des Herrn am eigenen Fleisch und Blut zu sein. Aberglaube und Unglaube, selbstgemachte Heiligkeit und zügellose Ungebundenheit mögen die Ehe verwerfen und verdammen, trotzdem passen wahres Christentum und liebliches Familienleben vortrefflich zusammen. Petrus' Haus war ohne Zweifel eine ärmliche Fischerhütte, aber der Herr der Herrlichkeit betrat sie, wohnte darin und vollbrachte dort ein Wunder. Wenn heute unser Büchlein in irgendeiner armseligen Hütte gelesen wird, dann können sich ihre Bewohner von unserer Schrift-stelle ermuntern lassen, die Gesellschaft des Königs Jesus zu suchen. Gott wohnt häufiger in ärmlichen Hütten als in prächtigen Palästen. Der Herr Jesus schaut sich in deinem Zimmer um und wartet darauf, dass Er euch Seine Gnade erweisen kann. Krankheit war in Simons Haus eingekehrt. Ein Fieber tödlicher Art hatte seine Schwiegermutter aufs Krankenlager gestreckt und sobald Jesus kam, erzählten sie Ihm von dem schweren Unglücksfall und Er eilte ans Krankenbett. Ist irgendein Kranker in eurem Haus? Dann ist der Herr Jesus der allerbeste Arzt. Geht sofort zu Ihm und sagt Ihm alles. Legt Ihm gleich alle Umstände offen hin. Es betrifft einen der Seinen und darum ist es Ihm nicht gleichgültig. Ihr könnt beobachten wie der Heiland die kranke Frau bald heilte. Niemand kann heilen wie Er. Wir dürfen natürlich nicht erwarten, dass der Herr sogleich alle Krankheit von unseren Lieben wegnimmt, aber wir wissen, dass gläubiges Gebet für den Kranken viel eher Heilung bewirken kann, als alle menschliche Kunst und Wissenschaft. Wenn auch das Gebet nicht wirkt, was wir doch hoffen, dann wollen wir uns demütig unter den Willen Dessen beugen, der Herr über Leben und Tod ist. Das liebende Herz Jesu wartet und hört auf unser Seufzen und so wollen wir uns getrost Seinem Willen ergeben.

 

《Morning By Morning》sep 2

《Morning By Morning》September 2

 

“But Simon’s wife’s mother lay sick of a fever, and anon they tell him of her.”— Mark 1:30

 

Very interesting is this little peep into the house of the Apostolic Fisherman. We see at once that household joys and cares are no hindrance to the full exercise of ministry, nay, that since they furnish an opportunity for personally witnessing the Lord’s gracious work upon one’s own flesh and blood, they may even instruct the teacher better than any other earthly discipline.

 

Papists and other sectaries may decry marriage, but true Christianity and household life agree well together. Peter’s house was probably a poor fisherman’s hut, but the Lord of Glory entered it, lodged in it, and wrought a miracle in it.

 

Should our little book be read this morning in some very humble cottage, let this fact encourage the inmates to seek the company of King Jesus. God is oftener in little huts than in rich palaces. Jesus is looking round your room now, and is waiting to be gracious to you.

 

Into Simon’s house sickness had entered, fever in a deadly form had prostrated his mother-in-law, and as soon as Jesus came they told him of the sad affliction, and he hastened to the patient’s bed.

 

Have you any sickness in the house this morning? You will find Jesus by far the best physician, go to him at once and tell him all about the matter. Immediately lay the case before him. It concerns one of his people, and therefore will not be trivial to him.

 

Observe, that at once the Saviour restored the sick woman; none can heal as he does. We may not make sure that the Lord will at once remove all disease from those we love, but we may know that believing prayer for the sick is far more likely to be followed by restoration than anything else in the world; and where this avails not, we must meekly bow to his will by whom life and death are determined.

 

The tender heart of Jesus waits to hear our griefs, let us pour them into his patient ear.

《am Abend》September 2

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2. September abends

 

„Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht." Johannes 4,48

 

„Wundersucht" war ein Zeichen des krankhaften Zustandes der menschlichen Gemüter in den Tagen unseres Herrn und Heilandes. Die Menschen verschmähten feste Speise und waren nur noch auf Wunder aus. Nach dem Evangelium, das sie doch so sehr nötig hatten, trugen sie kein Verlangen in sich. Sie verlangten nur nach Wundern, die der Herr Jesus nicht immer für gut befand zu tun. Viele Menschen in unseren Tagen müssen auch immer Zeichen und Wunder sehen. Ohne sie wollen sie nicht glauben. Viele haben in ihrem Herzen gesagt: „Ich muss erst tiefe Abscheu in mir empfinden, sonst kann ich nicht an den Herrn Jesus glauben." Aber was ist denn, wenn ihr nie ein solches Gefühl erlebt, was vielleicht auch schwerlich geschehen wird? Wollt ihr deshalb Gott zum Trotz in die Hölle fahren, weil Er euch anders behandelt als andere? Es hat einer bei sich selbst gedacht: „Ja, wenn ich einen Traum hätte oder wenn ich plötzlich einen unerwarteten und außerordentlichen Antrieb in mir fühlte, dann wollte ich glauben." So glaubt ihr unwürdigen Sterblichen, mein Herr ließe sich von euch befehlen? Ihr seid Bettler vor seiner Tür und fleht um Gnade und doch habt ihr es noch nötig, Vorschriften und Befehle zu erteilen, in welcher Weise Er sich über euch erbarmen soll? Meint ihr, Er wird sich euch darin unterwerfen? Mein Meister hat ein freigiebiges Wesen, aber Er hat auch einen erhabenen, königlichen Geist. Er duldet keine Vorschrift und tut immer, was Ihm wohlgefällt. Siehe, teure Seele, kommt so etwas auch bei dir vor? Bist du auch erpicht auf Wunder und Zeichen? Ist denn nicht ein Wunder über alle Wunder: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben?" Gewiss sind das köstliche Worte: „Wen dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst" und die feierliche Verheißung: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen" ist viel besser als alle Zeichen und Wunder! Einem wahrhaftigen Heiland sollte man glauben. Er ist die Wahrheit selbst. Warum willst du Beweise von der Unfehlbarkeit des Wahrhaftigen haben, der nicht lügen kann? Selbst die Teufel bezeugen Ihn als den Sohn Gottes. Willst du Ihm misstrauen?

 

《Evening by Evening》sep 2

《Evening by Evening》September 2

 

“Then said Jesus unto him, Except ye see signs and wonders, ye will not believe.”— John 4:48

 

A craving after marvels was a symptom of the sickly state of men’s minds in our Lord’s day; they refused solid nourishment, and pined after mere wonder. The gospel which they so greatly needed they would not have; the miracles which Jesus did not always choose to give they eagerly demanded.

 

Many nowadays must see signs and wonders, or they will not believe. Some have said in their heart, “I must feel deep horror of soul, or I never will believe in Jesus.” But what if you never should feel it, as probably you never may?

 

Will you go to hell out of spite against God, because he will not treat you like another? One has said to himself, “If I had a dream, or if I could feel a sudden shock of I know not what, then I would believe.”

 

Thus you undeserving mortals dream that my Lord is to be dictated to by you! You are beggars at his gate, asking for mercy, and you must needs draw up rules and regulations as to how he shall give that mercy.

 

Think you that he will submit to this? My Master is of a generous spirit, but he has a right royal heart, he spurns all dictation, and maintains his sovereignty of action. Why, dear reader, if such be your case, do you crave for signs and wonders? Is not the gospel its own sign and wonder?

 

Is not this a miracle of miracles, that “God so loved the world that he gave his only begotten Son, that whosoever believeth in him might not perish”? Surely that precious word, “Whosoever will, let him come and take the water of life freely” and that solemn promise, “Him that cometh unto me, I will in no wise cast out,” are better than signs and wonders!

 

A truthful Saviour ought to be believed. He is truth itself. Why will you ask proof of the veracity of One who cannot lie? The devils themselves declared him to be the Son of God; will you mistrust him?



3. September morgens und abends


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《am Morgen》September 3

Now I Belong to Jesus

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In the Hour of Trial

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《am Morgen》3. September

 

„Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhest im Mittage, dass ich nicht hin und her gehen müsse bei den Herden deiner Gesellen." Hohelied 1,7

 

Es ist gut wenn wir imstande sind, ohne alle „Wenn" und „Aber" zum Herrn Jesus zu sagen: „Du, den meine Seele liebt." Manche können von Jesus nur so viel sagen: sie hoffen, sie lieben Ihn, sie glauben, sie lieben Ihn. Aber nur armselige und oberflächliche Erfahrung kann sich hiermit begnügen. Keiner sollte seinem Geist die geringste  Ruhe gönnen, bis er sich in einer so lebenswichtigen Sache völlige Gewissheit verschafft hat. Wir sollten uns nicht mit einer oberflächlichen Hoffnung, dass Jesus uns liebe und nicht mit einem haltlosen Vertrauen, dass wir Ihn lieben, zufrieden geben. Die Heiligen früherer Zeiten sprachen nicht so unbestimmt mit „Aber" und „Wenn", mit „Hoffen" und „Vertrauen", sondern sie redeten aufrichtig und offen: „Ich weiß, an welchen ich glaube", spricht der Apostel Paulus. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt", spricht Hiob. Gewinne eine sichere Erkenntnis von deiner Liebe zu Jesus und begnüge dich nicht mit weniger bis du mit völliger Gewissheit bezeugen kannst, dass du Anteil an Ihm hast. Das wird dir zur Gewissheit werden, wenn du das Zeugnis des Heiligen Geistes und Sein Siegel auf deiner Seele durch den Glauben empfangen hast. Wahre Liebe zu Christus ist in allen Fällen das Werk des Heiligen Geistes und wird von Ihm im Herzen bewirkt. Er ist die wirksame Ursache dieser Liebe, aber der innere Grund, warum wir Jesus lieben, liegt im Heiland selbst. Warum lieben wir Jesus? „Weil Er uns zuerst geliebt hat." Warum lieben wir Jesus? Weil Er „sich selbst für uns dargegeben hat". Wir haben das Leben durch Seinen Tod empfangen und wir haben durch Sein Blut Frieden er-langt. Obwohl Er reich war, ist Er doch um unsertwillen arm geworden. Warum lieben wir Jesus? Um der Vorzüglichkeit Seiner Person willen! Wir sind erfüllt von der Bewunderung Seiner Schönheit, von dem Entzücken über Seine Liebenswürdigkeit, von der Erkenntnis Seiner unendlichen Vollkommenheit! Seine Größe, Seine Güte und Sein liebliches Wesen verschmelzen in einen glänzenden Strahl, der die Seele entzückt und sie in ein solches Meer der Freude eintaucht, dass sie ausrufen muss: „Ja, Er ist ganz lieblich, ganz lieblich ist Er!" O, selige Liebe, eine Liebe, die das Herz mit Seilen bindet, die sanfter als Seide sind und mit Fesseln, die fester als Diamant sind.

 

《Morning By Morning》sep 3

《Morning By Morning》September 3

 

“Tell me, O thou whom my soul loveth, where thou feedest, where thou makest thy flock to rest at noon: for why should I be as one that turneth aside by the flocks of thy companions?”— Song of Solomon 1:7

 

It is well to be able, without any “if” or “but,” to say of the Lord Jesus—”Thou whom my soul loveth.” Many can only say of Jesus that they hope they love him; they trust they love him; but only a poor and shallow experience will be content to stay here.

 

No one ought to give any rest to his spirit till he feels quite sure about a matter of such vital importance. We ought not to be satisfied with a superficial hope that Jesus loves us, and with a bare trust that we love him.

 

The old saints did not generally speak with “buts,” and “ifs,” and “hopes,” and “trusts,” but they spoke positively and plainly. “I know whom I have believed,” saith Paul. “I know that my Redeemer liveth,” saith Job.

 

Get positive knowledge of your love of Jesus, and be not satisfied till you can speak of your interest in him as a reality, which you have made sure by having received the witness of the Holy Spirit, and his seal upon your soul by faith.

 

True love to Christ is in every case the Holy Spirit’s work, and must be wrought in the heart by him. He is the efficient cause of it; but the logical reason why we love Jesus lies in himself. Why do we love Jesus? Because he first loved us.

 

Why do we love Jesus? Because he “gave himself for us.” We have life through his death; we have peace through his blood. Though he was rich, yet for our sakes he became poor.

 

Why do we love Jesus? Because of the excellency of his person. We are filled with a sense of his beauty! an admiration of his charms! a consciousness of his infinite perfection! His greatness, goodness, and loveliness, in one resplendent ray, combine to enchant the soul till it is so ravished that it exclaims, “Yea, he is altogether lovely.”

 

Blessed love this—a love which binds the heart with chains more soft than silk, and yet more firm than adamant!

《am Abend》September 3

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《am Abend》3. September

 

„Der HERR prüft den Gerechten; seine Seele hasst den Gottlosen und die gerne freveln." Psalm 11,5

 

Alle Ereignisse sind unter der Kontrolle der Vorsehung Gottes und darum sind auch alle Prüfungen unserer äußeren Lebensführung auf diese eine Grundursache zurückzuführen. Aus der goldenen Pforte des göttlichen Ratschlusses ziehen die Heere der Anfechtung in Schlachtordnung aus, in eiserne Panzer gekleidet und mit Kriegswaffen gerüstet. Alle Gottesführungen sind Türen zu Prüfungen. Selbst unsere Gnadengaben haben, gleich den Rosen, ihre Dornen. Die Menschen können genauso gut im Meer des Wohlergehens ertrinken wie in Strömen der Anfechtung. Unsere Berge sind nicht zu hoch und unsere Täler nicht zu tief für Prüfungen. Sie lauern uns in allen Straßen auf. Überall, vor uns und hinter uns, sind wir von Gefahren umgeben und bedroht. Dennoch fällt selbst aus den drohenden Wolken kein Regen ohne Gottes Erlaubnis. Jeder Tropfen hat seine vorgeschriebene Bahn, wie und wann er zur Erde fällt. Die Prüfungen, die von Gott kommen sind gesandt, um unsere Gaben zu erproben und zu kräftigen, um die Macht der göttlichen Gnade ans Licht zu stellen und um die Echtheit unserer Tugenden zu bezeugen sowie ihre Lebenskraft zu vermehren. Unser Herr legt in Seiner unendlichen Weisheit und überschwänglichen Liebe einen so hohen Wert auf den Glauben der Seinen, dass Er sie vor solchen Prüfungen nicht schützen will, durch die der Glaube gestärkt wird. Du hättest nie den wertvollen Glauben erlangt, der dich jetzt trägt und tröstet, wenn dein Glaube nicht die Feuerprobe bestanden hätte. Du bist ein Baum, der nie so kräftige Wurzeln geschlagen hätte, wenn der Sturm dich nicht hin und her gestoßen und dich genötigt hätte, dich fest an die herrlichen Verheißungen des Gnadenbundes zu klammern. Weltliches Wohler-gehen ist ein großer Feind des Glaubens. Es lockert die Verbindung zum heiligen Mut. Der Ballon steigt nie, bis die fesselnden Stricke gekappt sind; die Prüfungen des Leidens leisten gläubigen Seelen genau diesen Dienst. Solange der Weizen in der Ähre ruht, ist er für den Menschen unnütz. Er muss aus seinem Ruheplatz herausgedroschen werden bevor man seinen Wert erfährt. Darum ist es gut, dass Jahwe die Gerechten prüft, denn dadurch wachsen sie reichlich zu Gott hin.

 

《Evening by Evening》sep 3

《Evening by Evening》September 3

 

“The LORD trieth the righteous: but the wicked and him that loveth violence his soul hateth.”— Psalm 11:5

 

All events are under the control of Providence; consequently all the trials of our outward life are traceable at once to the great First Cause. Out of the golden gate of God’s ordinance the armies of trial march forth in array, clad in their iron armour, and armed with weapons of war.

 

All providences are doors to trial. Even our mercies, like roses, have their thorns. Men may be drowned in seas of prosperity as well as in rivers of affliction. Our mountains are not too high, and our valleys are not too low for temptations: trials lurk on all roads.

 

Everywhere, above and beneath, we are beset and surrounded with dangers. Yet no shower falls unpermitted from the threatening cloud; every drop has its order ere it hastens to the earth. The trials which come from God are sent to prove and strengthen our graces, and so at once to illustrate the power of divine grace, to test the genuineness of our virtues, and to add to their energy.

 

Our Lord in his infinite wisdom and superabundant love, sets so high a value upon his people’s faith that he will not screen them from those trials by which faith is strengthened. You would never have possessed the precious faith which now supports you if the trial of your faith had not been like unto fire.

 

You are a tree that never would have rooted so well if the wind had not rocked you to and fro, and made you take firm hold upon the precious truths of the covenant grace. Worldly ease is a great foe to faith; it loosens the joints of holy valour, and snaps the sinews of sacred courage.

 

The balloon never rises until the cords are cut; affliction doth this sharp service for believing souls. While the wheat sleeps comfortably in the husk it is useless to man, it must be threshed out of its resting place before its value can be known.

Thus it is well that Jehovah trieth the righteous, for it causeth them to grow rich towards God.



4. September morgens und abends


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《am Morgen》September 4

Wonderful grace of Jesus

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I Would Be True

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《am Morgen》4. September

 

„Und es jammerte Jesum, und er reckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt!" Markus 1,41

 

Ursprünglich umhüllte Finsternis die Erde, als des Allmächtigen Wort erschallte: „Es werde Licht", und es wurde Licht. Und das Wort des Herrn Jesus ist nicht weniger mächtig und majestätisch, als jenes uralte allmächtige Wort. Die Erlösung hat, wie die Schöpfung, grenzenlose Macht in ihrem gewaltigen Wort. Jesus spricht und so  geschieht es. Der Aussatz wich keinem menschlichen Heilmittel, aber er floh als der Herr sprach: „Ich will es tun." Die Krankheit ließ keinerlei Anzeichen sehen, die der Hoffnung auf Wiederherstellung Raum geben konnten. Die Natur trug nichts zur Heilung bei. Allein das Wort des Heilands bewirkte die Reinigung und zwar sogleich und andauernd. Der Sünder ist in einem noch viel elenderen Zustand als der Aussätzige, aber er soll handeln wie dieser: zu Jesus gehen und „Ihn bitten und vor Ihm knien". Er soll seinen kleinen Glauben gebrauchen, denn er kommt auch nicht weiter als zu den Worten: „Herr, willst Du, so kannst Du mich wohl reinigen". Dann braucht er gar nicht zu zweifeln, dass sein Flehen Erhörung finden wird. Der Herr Jesus heilt alle, die zu Ihm kommen und verwirft niemanden. Wenn wir die Erzählung lesen, der unsere heutige Schriftstelle angehört, so ist es demütiger Beachtung wert, dass der Herr Jesus den Aussätzigen anrührte. Dieser Unreine hatte die Vorschriften des Gesetzes gebrochen und hatte sich ins Haus eingedrängt. Aber Jesus, weit entfernt ihn dafür zu strafen, brach selbst das Gesetz, um ihm zu helfen. Er wechselte mit dem Aussätzigen seine Stellung, denn während Er diesen reinigte, machte Er sich durch die Berührung selbst einer levitischen Verunreinigung schuldig. Und gerade so ist der Herr Jesus, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht worden, dass wir in Ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. O dass doch jeder arme Sünder zu Jesus käme und an die Kraft Seines stellvertretenden Werkes glaubte. Dann würde er bald die Wirkung seiner barmherzigen Berührung an sich verspüren. Dieselbe Hand, die die Brote vermehrte, die den sinkenden Petrus hielt, die schwerbetrübte Heilige aufrichtet und die den Gläubigen krönt, berührt auch jeden versinkenden Sünder und macht ihn in einem einzigen Augenblick rein. Die Liebe Jesu ist die Quelle allen Heils. Er liebt, Er sieht, Er rührt uns an und so leben wir.

 

《Morning By Morning》sep 4

《Morning By Morning》September 4

 

“And Jesus, moved with compassion, put forth his hand, and touched him, and saith unto him, I will; be thou clean.”— Mark 1:41

 

Primeval darkness heard the Almighty fiat, “light be,” and straightway light was, and the word of the Lord Jesus is equal in majesty to that ancient word of power. Redemption like Creation has its word of might. Jesus speaks and it is done.

 

Leprosy yielded to no human remedies, but it fled at once at the Lord’s “I will.” The disease exhibited no hopeful signs or tokens of recovery, nature contributed nothing to its own healing, but the unaided word effected the entire work on the spot and forever.

 

The sinner is in a plight more miserable than the leper; let him imitate his example and go to Jesus, “beseeching him and kneeling down to him.” Let him exercise what little faith he has, even though it should go no further than “Lord, if thou wilt, thou canst make me clean;” and there need be no doubt as to the result of the application.

 

Jesus heals all who come, and casts out none. In reading the narrative in which our morning’s text occurs, it is worthy of devout notice that Jesus touched the leper. This unclean person had broken through the regulations of the ceremonial law and pressed into the house, but Jesus so far from chiding him broke through the law himself in order to meet him.

 

He made an interchange with the leper, for while he cleansed him, he contracted by that touch a Levitical defilement. Even so Jesus Christ was made sin for us, although in himself he knew no sin, that we might be made the righteousness of God in him.

 

O that poor sinners would go to Jesus, believing in the power of his blessed substitutionary work, and they would soon learn the power of his gracious touch. That hand which multiplied the loaves, which saved sinking Peter, which upholds afflicted saints, which crowns believers, that same hand will touch every seeking sinner, and in a moment make him clean.

 

The love of Jesus is the source of salvation. He loves, he looks, he touches us, we live.

《am Abend》September 4

Morgen Abend Kalender
English Today's Manna 中文今日嗎哪

《am Abend》4. September

 

„Rechte Waage, rechte Pfunde, rechte Scheffel, rechte Kannen sollen bei euch sein; denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat " 3. Mose 19,36

 

Gewichte, Waagen und Maße mussten nach der Vorschrift des Heiligtums beschaffen sein. Gewiss hat kein Christ nötig, in seinem irdischen Beruf hieran erinnert zu werden, denn wenn die Gerechtigkeit sonst auch überall auf dieser Erde verpönt wird, so sollte sie doch in den Herzen der Gläubigen eine Heimat finden. Es gibt aber auch Waagen anderer Art, in denen die sittlichen und geistlichen Zustände gewogen werden, und diese erfordern häufigere Prüfung. Die Waagen, in denen wir unseren eigenen und anderer Menschen inneren Wert messen, sind wohl nicht immer richtig. Verwandeln wir nicht vielleicht die Unzen unserer Tugend in Pfunde und die Scheffel der Verdienste anderer in Viertelscheffel? Achte hier genau auf dein Gewicht und Maß, lieber Christ. Sind die Waagschalen, auf denen wir unsere Leiden und Lasten abwiegen, richtig ausgeglichen? Der Apostel Paulus, der mehr zu leiden hatte als wir, nannte sein Elend leicht und doch meinen wir oft, die unseren seien schwer. Gewiss muss da etwas mit den Gewichten nicht ganz in Ordnung sein! Wir müssen ein aufmerksames Auge hierauf haben, damit wir nicht im oberen Heiligtum wegen unseres ungerechten Handelns verklagt werden. Sind auch die Pfunde, mit denen wir unsere Glaubensüberzeugungen wiegen, von ganz richtigem Gewicht? Die Verheißungen der Gnade sollten für uns dasselbe Gewicht haben wie die Gebote der Heiligen Schrift, nicht mehr und nicht weniger. Aber es ist zu befürchten, dass bei manchen das eine oder andere Stück falsch abgewogen wird. Es ist wirklich wesentlich, dass in den Sachen der Wahrheit das richtige Maß eingehalten wird. Christ, sei hier vorsichtig! Die Maße, nach denen wir unsere Pflicht und Verantwortlichkeit abschätzen scheinen zu klein. Wenn ein Reicher für das Reich Gottes nicht mehr beisteuert als der Arme, ist das wohl ein gerechtes Maß? Wenn die, die ihre ganze Kraft dem Reich Gottes widmen, fast verhungern müssen, ist das recht und billig? Wenn die Armen verachtet und die Reichen hoch geehrt werden, ist das eine rechte Waage? Lieber Christ, wir könnten noch an manches erinnern, aber es ist besser darüber nachzudenken, wie alle ungerechten Waagen, Maße und Gewichte beseitigt werden können.

 

《Evening by Evening》sep 4

《Evening by Evening》September 4

 

“Just balances, just weights, a just ephah, and a just hin, shall ye have: I am the LORD your God, which brought you out of the land of Egypt.”— Leviticus 19:36

 

Weights, and scales, and measures were to be all according to the standard of justice. Surely no Christian man will need to be reminded of this in his business, for if righteousness were banished from all the world beside, it should find a shelter in believing hearts.

 

There are, however, other balances which weigh moral and spiritual things, and these often need examining. We will call in the officer tonight.

 

The balances in which we weigh our own and other men’s characters, are they quite accurate? Do we not turn our own ounces of goodness into pounds, and other persons’ bushels of excellence into pecks?

 

See to weights and measures here, Christian. The scales in which we measure our trials and troubles, are they according to standard? Paul, who had more to suffer than we have, called his afflictions light, and yet we often consider ours to be heavy—surely something must be amiss with the weights!

 

We must see to this matter, lest we get reported to the court above for unjust dealing. Those weights with which we measure our doctrinal belief, are they quite fair? The doctrines of grace should have the same weight with us as the precepts of the word, no more and no less; but it is to be feared that with many one scale or the other is unfairly weighted.

 

It is a grand matter to give just measure in truth. Christian, be careful here. Those measures in which we estimate our obligations and responsibilities look rather small. When a rich man gives no more to the cause of God than the poor contribute, is that a just ephah and a just hin?

 

When ministers are half starved, is that honest dealing? When the poor are despised, while ungodly rich men are held in admiration, is that a just balance? Reader, we might lengthen the list, but we prefer to leave it as your evening’s work to find out and destroy all unrighteous balances, weights, and measures.



5. September morgens und abends


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《am Morgen》September 5

Take My Life and Let it Be

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O How I Love Jesus

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《am Morgen》5. September

 

„Wehe mir, dass ich ein Fremdling bin unter Mesech; ich muss wohnen unter den Hütten Kedars." Psalm 120,5

 

Als Christ musst du mitten in einer gottlosen Welt leben und wohnen und es nützt dir wenig, wenn du rufst: „Wehe mir." Der Herr Jesus hat nicht darum gebeten, dass du aus der Welt genommen werden sollst. Und was Er nicht für dich erbeten hat, brauchst du auch nicht zu wünschen. Es ist viel besser, du gehst der schweren Prüfung in der Kraft des Herrn entgegen und verherrlichst Ihn durch deinen Kampf. Der Feind liegt immer auf der Lauer, um in deinem Lebenswandel Fehler und Widersprüche zu entdecken. Sei darum wirklich heilig. Bedenke, dass alle Augen auf dich gerichtet sind und dass mehr von dir verlangt wird als von anderen Menschen. Strebe danach keinen Anlass zum Tadel zu geben. Lass deine Aufrichtigkeit in Wort und Tat den einzigen Vorwurf sein, den man dir machen kann. Nötige, wie Daniel, deine Widersacher von dir zu sagen: „Wir werden keine Sache an diesem Daniel finden, ohne über seinen Gottesdienst." Trachte weiterhin nicht nur danach standhaft zu bleiben, sondern auch Segen zu wirken. Vielleicht denkst du: „Wenn ich in einer günstigen Lage wäre, so könnte ich der Sache des Herrn dienen. Aber da wo ich jetzt bin kann ich das Gute, das ich wirken möchte, nicht vollbringen." Aber je schlimmer die Leute sind, unter denen du wohnst und lebst, umso nötiger brauchen sie deine Ermahnungen. Wenn sie verschoben sind, so ist es umso notwendiger, dass du sie gerade streckst. Sind sie verkehrt, musst du umso mehr versuchen, ihr stolzes Herz der Wahrheit zuzuwenden. Wo ist der Arzt an seinem rechten Platz, wenn nicht da, wo es viele Kranke gibt? Wo anders erringt der Krieger Ehre, als im heißesten Feuer des Kampfes? Und wenn du den Kampf mit der Sünde müde bist, die dir von allen Seiten entgegentritt, so bedenke, dass alle Heiligen diese Prüfung haben bestehen müssen. Sie schwebten nicht auf weich gepolsterten Ruhebetten Richtung Himmel und du darfst nicht erwarten, dass du deine Reise bequemer machst als sie. Sie gaben auf den Höhen des Schlachtfeldes ihr Leben dem Tod preis und auch du wirst die Krone nicht empfangen, wenn du nicht ebenfalls als ein guter Soldat Jesu Christi schwere Kämpfe bestanden hast. Darum ,,wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark." „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist, und bekannt hast ein gutes Bekenntnis."

 

《Morning By Morning》sep 5

《Morning By Morning》September 5

 

“Woe is me, that I sojourn in Mesech, that I dwell in the tents of Kedar!”— Psalm 120:5

 

As a Christian you have to live in the midst of an ungodly world, and it is of little use for you to cry “Woe is me.” Jesus did not pray that you should be taken out of the world, and what he did not pray for, you need not desire.

 

Better far in the Lord’s strength to meet the difficulty, and glorify him in it. The enemy is ever on the watch to detect inconsistency in your conduct; be therefore very holy. Remember that the eyes of all are upon you, and that more is expected from you than from other men.

 

Strive to give no occasion for blame. Let your goodness be the only fault they can discover in you. Like Daniel, compel them to say of you, “We shall not find any occasion against this Daniel, except we find it against him concerning the law of his God.”

 

Seek to be useful as well as consistent. Perhaps you think, “If I were in a more favourable position I might serve the Lord’s cause, but I cannot do any good where I am”; but the worse the people are among whom you live, the more need have they of your exertions; if they be crooked, the more necessity that you should set them straight; and if they be perverse, the more need have you to turn their proud hearts to the truth.

 

Where should the physician be but where there are many sick? Where is honour to be won by the soldier but in the hottest fire of the battle? And when weary of the strife and sin that meets you on every hand, consider that all the saints have endured the same trial.

 

They were not carried on beds of down to heaven, and you must not expect to travel more easily than they. They had to hazard their lives unto the death in the high places of the field, and you will not be crowned till you also have endured hardness as a good soldier of Jesus Christ.

 

Therefore, “stand fast in the faith, quit you like men, be strong.”

《am Abend》September 5

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《am Abend》5. September

 

„Bist du in den Grund des Meeres gekommen und in den Fußtapfen der Tiefe gewandelt?" Hiob 38,16

 

Manche Dinge in der Schöpfung bleiben selbst den scharfsinnigsten und kühnsten Forschern ein Geheimnis. Die menschliche Erkenntnis hat Grenzen, die sie nicht überschreiten kann. Allumfassen-des Wissen hat Gott allein. Wenn sich dies schon so verhält bei dem, was sichtbar und zeitlich ist, so darf ich sicher sein, dass es in Bezug auf Geistliches und Ewiges noch viel mehr der Fall ist. Warum muss ich dann meine Gedanken mit Grübeleien über Schicksal und Wille, über Vorherbestimmung und Verantwortlichkeit des Menschen quälen? Diese tiefen und dunklen Wahrheiten kann ich ebenso wenig begreifen, wie ich imstande bin, die verborgenen Tiefen im Inneren der Erde herauszufinden, aus welchen das uralte Meer seinen Wasservorrat schöpft. Warum bin ich so neugierig, den Grund der Vorsehung, den Beweggrund des Tuns und den Zweck der Heimsuchungen meines Gottes zu kennen? Werde ich je imstande sein, die Sonne in meiner Faust einzuschließen und das Weltall in meiner hohlen Hand zu halten? Und doch sind diese nur wie ein Tropfen im Eimer im Vergleich zu dem Herrn, meinem Gott. Ich will mich nicht darum bemühen das Unendliche zu verstehen, sondern meine Kräfte auf die Liebe verwenden. Was ich mit dem Verständnis nicht zu ergreifen vermag, kann ich in der Zuneigung besitzen und das genügt mir. Ich kann nicht in das Herz des Meeres vordringen, aber ich kann die heil-samen Brisen genießen, die über seine Oberfläche wehen und ich kann mit günstigem Wind über seine blauen Wellen segeln. Könnte ich in den tiefen Ursprung des Meeres eindringen, so würde diese Leistung weder mir noch anderen einen Vorteil bringen. Es würde das sinkende Schiff nicht halten und den ertrunkenen Seemann seiner trauernden Frau und seinen armen Waisen nicht zurückerstatten können. Es würde mir die Enträtselung tiefer Geheimnisse nichts nutzen, denn die schwächste Liebe zu Gott und die geringste Tat des Gehorsams gegen Ihn sind besser als die tiefsten Kenntnisse. Mein Herr, ich lasse das Unendliche Dir und bitte Dich, halte mich fern von der Liebe zum Baum der Erkenntnis, die mich vom Baum des Lebens ausschließen könnte.

„Herr, ich bitte Dich, mache Dir zum Preise mich zum Himmel Deiner Liebe weise."

 

《Evening by Evening》sep 5

《Evening by Evening》September 5

 

“Hast thou entered into the springs of the sea? or hast thou walked in the search of the depth?”— Job 38:16

 

Some things in nature must remain a mystery to the most intelligent and enterprising investigators. Human knowledge has bounds beyond which it cannot pass. Universal knowledge is for God alone.

 

If this be so in the things which are seen and temporal, I may rest assured that it is even more so in matters spiritual and eternal. Why, then, have I been torturing my brain with speculations as to destiny and will, fixed fate and human responsibility?

 

These deep and dark truths I am no more able to comprehend than to find out the depth which coucheth beneath, from which old ocean draws her watery stores. Why am I so curious to know the reason of my Lord’s providences, the motive of his actions, the design of his visitations?

 

Shall I ever be able to clasp the sun in my fist, and hold the universe in my palm? yet these are as a drop of a bucket compared with the Lord my God. Let me not strive to understand the infinite, but spend my strength in love.

 

What I cannot gain by intellect I can possess by affection, and let that suffice me. I cannot penetrate the heart of the sea, but I can enjoy the healthful breezes which sweep over its bosom, and I can sail over its blue waves with propitious winds.

 

If I could enter the springs of the sea, the feat would serve no useful purpose either to myself or to others, it would not save the sinking bark, or give back the drowned mariner to his weeping wife and children; neither would my solving deep mysteries avail me a single whit, for the least love to God, and the simplest act of obedience to him, are better than the profoundest knowledge.

 

My Lord, I leave the infinite to thee, and pray thee to put far from me such a love for the tree of knowledge as might keep me from the tree of life.



6. September morgens und abends


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《am Morgen》September 6

Gracious Spirit, Dwell with Me

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Gracious Spirit, dwell with me

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Standing on the Promises

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《am Morgen》6. September

 

unsträflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Ge-auf dass ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, schlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt.... Philipper 2,15

 

Wir benutzen das Licht zum Leuchten. Ein Christ sollte in seinem Leben einen solchen Schein verbreiten, dass ein anderer keine Woche lang mit ihm leben könnte, ohne das Evangelium kennen zu lernen. Seine Gespräche und sein Reden sollten so sein, dass alle, die um ihn herum sind deutlich erkennen, wessen Geistes Kind er ist und wem er dient. Sie sollten sehen, dass sich das Bild von Jesus in all seinem Tun widerspiegelt. Lichter sollen leiten. Wir müssen denen unseren Beistand gewähren, die um uns herum leben und im Finstern wohnen. Wir müssen ihnen über das Wort des Lebens berichten. Wir müssen Sünder auf den Heiland und die Müden zum göttlichen Ruheplatz hinweisen. Oft lesen Menschen die Heilige Schrift und können sie nicht verstehen. Wir sollten wie Philippus so-gleich bereit sein, die Heilsbegierigen über die Bedeutung des Wortes Gottes zu belehren, ihnen den Weg des Heils zu erläutern und das Leben in Gottesfurcht anzupreisen. Lichter sollen auch warnen. Auf Klippen und Sandbänken errichtet man Leuchttürme. Christen sollten wissen, dass es überall in der Welt viele falsche Lichter gibt und darum ist das wahre Licht umso notwendiger. Die Strandräuber des Satans sind immer auf der Hut und versuchen die Gottlosen zur Sünde, unter der verlockenden Verheißung der Lust. Sie zünden ein falsches Licht an, aber es ist unsere Aufgabe, das wahre Licht auf jedem gefahrbringenden Felsen aufzustecken. Wir müssen auf jede Sünde hinweisen und zeigen wohin sie führt, damit wir am Blut aller Menschen unschuldig sind und als Lichter in der Welt scheinen. Lichter üben auch eine sehr tröstliche Wirkung aus und genauso auch die Christen. Ein Christ sollte ein Tröster sein, mit lieblichen Worten im Mund und innigem Mitleid im Herzen. Er sollte Sonnenschein mit sich bringen, wo immer er auch hingeht und auf allen seinen Wegen Glückseligkeit verbreiten.

 

„Wie die Sonn' am Himmel stehet, Freud' auf Gut' und Böse säet, also sei dein Christenherz! Lern' in Liebe Christo gleichen, lern' im Lieben Ihn erreichen unter Freuden, unter Schmerz!"

 

《Morning By Morning》sep 6

《Morning By Morning》September 6

 

“That ye may be blameless and harmless, the sons of God, without rebuke, in the midst of a crooked and perverse nation, among whom ye shine as lights in the world;”— Philippians 2:15

 

We use lights to make manifest. A Christian man should so shine in his life, that a person could not live with him a week without knowing the gospel. His conversation should be such that all who are about him should clearly perceive whose he is, and whom he serves; and should see the image of Jesus reflected in his daily actions.

 

Lights are intended for guidance. We are to help those around us who are in the dark. We are to hold forth to them the Word of life. We are to point sinners to the Saviour, and the weary to a divine resting-place.

 

Men sometimes read their Bibles, and fail to understand them; we should be ready, like Philip, to instruct the inquirer in the meaning of God’s Word, the way of salvation, and the life of godliness.

 

Lights are also used for warning. On our rocks and shoals a light-house is sure to be erected. Christian men should know that there are many false lights shown everywhere in the world, and therefore the right light is needed.

 

The wreckers of Satan are always abroad, tempting the ungodly to sin under the name of pleasure; they hoist the wrong light, be it ours to put up the true light upon every dangerous rock, to point out every sin, and tell what it leads to, that so we may be clear of the blood of all men, shining as lights in the world.

 

Lights also have a very cheering influence, and so have Christians. A Christian ought to be a comforter, with kind words on his lips, and sympathy in his heart; he should carry sunshine wherever he goes, and diffuse happiness around him.

 

     Gracious Spirit dwell with me;

       I myself would gracious be,

     And with words that help and heal

       Would thy life in mine reveal,

     And with actions bold and meek

       Would for Christ my Saviour speak.

《am Abend》September 6

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《am Abend》6. September

 

„Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." Galater 5,18

 

Wenn wir unsere Persönlichkeit und geistliche Stellung von einem gesetzlichen Standpunkt aus betrachten, müssen wir nicht nur verzweifeln, wenn wir an das Ende der Abrechnung kommen. Ein Mensch von Weisheit erschrickt schon zu Beginn, denn wenn wir nach dem Maßstab des Gesetzes gerichtet werden sollten, würde kein lebendiges Fleisch gerecht werden. Wie kostbar ist es deshalb, dass wir im Reich der Gnade und nicht des Gesetzes wohnen! Wenn ich vor Gott an meinen Zustand denke, so lautet die Frage nicht: „Bin ich in mir selber vollkommen vor dem Gesetz?", sondern: „Bin ich in Christus Jesus vollkommen?" Das ist ein sehr großer Unterschied. Wir brauchen nicht zu fragen: „Bin ich von Natur sündlos?", sondern: „Bin ich abgewaschen in der Quelle, die uns geöffnet ist gegen die Sünde und Unreinigkeit?" Es lautet nicht: „Bin ich aus eigenem Ver-dienst Gott angenehm?", sondern: „Bin ich angenehm gemacht in dem Geliebten?" Der Christ sieht vielleicht vom Gipfel des Berges Sinai auf die Beweise seiner Seligkeit herab und ihm wird bange um seine Erlösung. Es wäre viel besser, wenn er seine Heilsversicherung im Licht von Golgatha läse. „Siehe", spricht er, „mein Glaube ist mit Zweifeln vermischt, er kann mich unmöglich erretten." Hätte er aber statt seines Glaubens den Gegenstand seines Glaubens ins Auge gefasst, so hätte er gesagt: „Es ist kein Tadel an Ihm, und darum bin ich in Sicherheit." Er seufzt über seine Hoffnung: „Ach, meine Hoffnung ist von einer ängstlichen Sorge um das Zeitliche befleckt und verdüstert. Wie kann ich angenommen sein?" Hätte er den Grund seiner Hoffnung betrachtet, so hätte er gesehen, dass Gottes Verheissung fest steht und dass, trotz all unserer Zweifel, sein Eid und seine Zusage nie versagen. Ach gläubige Seele, es ist für dich immer besser, wenn du vom Heiligen Geist zur evangelischen Freiheit geführt wirst, als wenn du die Fesseln des Gesetzes trägst. Halte dich an das, was Christus ist und nicht an das, was du bist. Satan möchte deinen Frieden gern stören und erinnert dich an deine Sündhaftigkeit und Mängel. Du kannst seinen Anklagen nichts anderes entgegenhalten, als dass du dich weigerst, die Fesseln der Sklaverei zu tragen und treu am Evangelium festhältst.

 

《Evening by Evening》sep 6

《Evening by Evening》September 6

 

“But if ye be led of the Spirit, ye are not under the law.”— Galatians 5:18

 

He who looks at his own character and position from a legal point of view, will not only despair when he comes to the end of his reckoning, but if he be a wise man he will despair at the beginning; for if we are to be judged on the footing of the law, there shall no flesh living be justified.

 

How blessed to know that we dwell in the domains of grace and not of law! When thinking of my state before God the question is not, “Am I perfect in myself before the law?” but, “Am I perfect in Christ Jesus?”

 

That is a very different matter. We need not enquire, “Am I without sin naturally?” but, “Have I been washed in the fountain opened for sin and for uncleanness?” It is not “Am I in myself well pleasing to God?” but it is “Am I accepted in the Beloved?”

 

The Christian views his evidences from the top of Sinai, and grows alarmed concerning his salvation; it were better far if he read his title by the light of Calvary. “Why,” saith he, “my faith has unbelief in it, it is not able to save me.”

Suppose he had considered the object of his faith instead of his faith, then he would have said, “There is no failure in him, and therefore I am safe.” He sighs over his hope: “Ah! my hope is marred and dimmed by an anxious carefulness about present things; how can I be accepted?”

 

Had he regarded the ground of his hope, he would have seen that the promise of God standeth sure, and that whatever our doubts may be, the oath and promise never fail. Ah! believer, it is safer always for you to be led of the Spirit into gospel liberty than to wear legal fetters.

 

Judge yourself at what Christ is rather than at what you are. Satan will try to mar your peace by reminding you of your sinfulness and imperfections: you can only meet his accusations by faithfully adhering to the gospel and refusing to wear the yoke of bondage.



7. September morgens und abends


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《am Morgen》September 7

O For A Faith That Will Not Shrink

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UNTIL THEN

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Until Thenk

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《am Morgen》7. September

 

„Und da sie nicht konnten zu ihm kommen vor dem Volk, deckten sie das Dach auf, da er war, und gruben's auf und ließen das Bett hernieder, darin der Gichtbrüchige lag." Markus 2,4

 

Der Glaube ist erfinderisch. Das Haus war voll und die Menge versperrte den Zugang zur Tür, aber der Glaube fand einen Weg, wie man dennoch zum Herrn gelangen und den gichtbrüchigen Menschen zu Ihm bringen könnte. Wenn wir die Sünder nicht mit den gewöhnlichen Mitteln dahin bringen können, wo der Heiland ist, müssen wir außerordentliche Mittel anwenden. Wo der Fall dringend ist, da dürfen wir uns nicht von Gefahren und Unannehmlichkeiten einschüchtern lassen. Der Herr Jesus war dort um zu heilen und was auch immer passieren würde, der Glaube wagte alles, damit die arme, gichtbrüchige Last Vergebung der Sünden empfangen konnte. O dass wir doch einen noch kühneren Glauben hätten und ein mutigeres Vertrauen auf den Heiland in uns wohnte! Wollen wir nicht heute solchen Glauben für uns suchen, ihr lieben Seelen, und nicht für uns allein, sondern auch für unsere Mitstreiter? Wollen wir nicht heute versuchen irgendeine Liebestat zu vollbringen, um Seelen zu retten und den Herrn zu verherrlichen? Die Welt macht unaufhörlich neue Erfindungen. Der Erfindungsgeist kommt allen Wünschen des weltlichen Dichtens und Trachtens zu Hilfe. Kann der Glaube nicht auch erfinden und durch irgendein neues Mittel die Verworfenen er-reichen, die um uns sind? Es war die Gegenwart Jesu, die den Mut in den vier Trägern des Gichtbrüchigen wirkte, der alle Schwierigkeiten siegreich überwindet. Ist der Herr denn nicht auch jetzt unter uns? Haben wir heute früh Sein Angesicht gesucht und erblickt? Haben wir Seine heilende Macht an unseren Seelen erfahren? Wenn dem so ist, dann hinein durch Türen, Fenster und Dächer! Brecht alles auf was euch hindert und arbeitet daran, arme, elende Seelen zu Jesus zu bringen. Alle Mittel sind gut und anständig, wo Glaube und Liebe es in Wahrheit darauf abgesehen haben, Seelen zu gewinnen. Wenn der leibliche Hunger durch Mauern brechen kann, so kann der Hunger nach Seelen in seinem Ziel nicht aufgehalten werden. O Herr, mache uns klug darin neue Mittel zu erfinden, wie wir Deine armen, sündenkranken Menschen erreichen können. Gib uns Mut, sie über alle entgegenstehenden Hindernisse hinweg zu Dir zu bringen.

 

《Morning By Morning》sep 7

《Morning By Morning》September 7

 

“And when they could not come nigh unto him for the press, they uncovered the roof where he was: and when they had broken it up, they let down the bed wherein the sick of the palsy lay.”— Mark 2:4

 

Faith is full of inventions. The house was full, a crowd blocked up the door, but faith found a way of getting at the Lord and placing the palsied man before him.

If we cannot get sinners where Jesus is by ordinary methods we must use extraordinary ones. It seems, according to Luke 5:19, that a tiling had to be removed, which would make dust and cause a measure of danger to those below, but where the case is very urgent we must not mind running some risks and shocking some proprieties.

 

Jesus was there to heal, and therefore fall what might, faith ventured all so that her poor paralysed charge might have his sins forgiven. O that we had more daring faith among us!

 

Cannot we, dear reader, seek it this morning for ourselves and for our fellow-workers, and will we not try today to perform some gallant act for the love of souls and the glory of the Lord.

 

The world is constantly inventing; genius serves all the purposes of human desire: cannot faith invent too, and reach by some new means the outcasts who lie perishing around us? It was the presence of Jesus which excited victorious courage in the four bearers of the palsied man: is not the Lord among us now?

Have we seen his face for ourselves this morning? Have we felt his healing power in our own souls? If so, then through door, through window or through roof, let us, breaking through all impediments, labour to bring poor souls to Jesus.

 

All means are good and decorous when faith and love are truly set on winning souls. If hunger for bread can break through stone walls, surely hunger for souls is not to be hindered in its efforts.

 

O Lord, make us quick to suggest methods of reaching thy poor sin-sick ones, and bold to carry them out at all hazards.

《am Abend》September 7

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《am Abend》7. September

 

„Wider Damaskus. Hamath und Arpad stehen jämmerlich; sie sind verzagt, denn sie hören ein böses Geschrei; die am Meer wohnen, sind so erschrocken, dass sie nicht Ruhe haben können." Jeremia 49,23

 

Wir wissen nur wenig davon, welche Schrecken in diesem Augen-blick auf dem Meer herrschen. Wir sind in unserem stillen Zimmer so ruhig und sicher, aber vielleicht heult auf der fernen salzigen Meeresflut ein Sturm und lechzt nach Menschenleben. Hört, wie die Todfeinde im Takelwerk rasseln und wie jeder Balken sich entsetzt, wenn die Wogen gleich Mauerbrechern gegen das Schiff schlagen! Gott helfe euch, ihr Armen, Bedrängten, Ermattenden! Mein Gebet steigt zum Herrn des Meeres und der Erde auf, dass Er dem Sturm Ruhe befehle und euch zum ersehnten Hafen heimgeleite! Aber ich sollte nicht nur für diese mutigen Menschen beten, die ihr Leben beständig aufs Spiel setzen, sondern ich sollte auch versuchen, ihnen nützlich zu werden. Habe ich je etwas für sie getan? Was kann ich für sie tun? Wie oft verschlingen die stolzen Wellen den Seefahrer. Tausende Leichen liegen bei den Perlen in der Tiefe. Auf dem Meer herrscht Todesschrecken, der in den lauten Klagen der Witwen und Waisen ein Echo findet. Das Salz des Meeres brennt in den vielen Augen der Mütter und Frauen. Unbarmherzige Wellen, ihr habt die Liebe einer Frau und die Stütze einer Familie verschlungen. Was wird das für eine Auferstehung sein aus den Abgründen der Tiefe, wenn das Meer seine Toten wiedergibt! Bis dahin wird auf dem Meer Leid herrschen. Wie wenn das Meer mit in das Schmerzensgeschrei ein-stimmen wollte, das vom Land her ertönt, tobt es an tausend Küsten. Es heult mit heiserem Kreischen wie seine Vögel, schäumt mit schallendem Krachen der Brandung, wütet mit wallender Empörung seiner Wellen, rast mit rasselnder Wut oder rauscht von der Reibung zehntausender schiebender Kiesel. Das Brüllen des Meeres ist einem Fröhlichen vielleicht Freudenklang, aber für ein Kind des Kummers ist die weite Wasserwüste noch trauriger als die weite, weite Welt. Hier ist nicht unser Ruheort, das erzählt uns das ruhelose Meer. Es gibt ein Land, wo das Meer nicht mehr tobt und unsere Augen sind immerzu darauf gerichtet. Wir gehen an den Ort, von dem der Herr geredet hat. Bis dahin werfen wir unsere Sorgen auf den Herrn, der einst auf dem Meer ging und der den Seinen über die Tiefen einen Weg bahnt.

 

《Evening by Evening》sep 7

《Evening by Evening》September 7

 

“Concerning Damascus. Hamath is confounded, and Arpad: for they have heard evil tidings: they are fainthearted; there is sorrow on the sea; it cannot be quiet.”— Jeremiah 49:23

 

Little know we what sorrow may be upon the sea at this moment. We are safe in our quiet chamber, but far away on the salt sea the hurricane may be cruelly seeking for the lives of men.

 

Hear how the death fiends howl among the cordage; how every timber starts as the waves beat like battering rams upon the vessel! God help you, poor drenched and wearied ones! My prayer goes up to the great Lord of sea and land, that he will make the storm a calm, and bring you to your desired haven!

 

Nor ought I to offer prayer alone, I should try to benefit those hardy men who risk their lives so constantly. Have I ever done anything for them? What can I do? How often does the boisterous sea swallow up the mariner!

 

Thousands of corpses lie where pearls lie deep. There is death-sorrow on the sea, which is echoed in the long wail of widows and orphans. The salt of the sea is in many eyes of mothers and wives.

 

Remorseless billows, ye have devoured the love of women, and the stay of households. What a resurrection shall there be from the caverns of the deep when the sea gives up her dead! Till then there will be sorrow on the sea.

 

As if in sympathy with the woes of earth, the sea is forever fretting along a thousand shores, wailing with a sorrowful cry like her own birds, booming with a hollow crash of unrest, raving with uproarious discontent, chafing with hoarse wrath or jangling with the voices of ten thousand murmuring pebbles.

 

The roar of the sea may be joyous to a rejoicing spirit, but to the son of sorrow the wide, wide ocean is even more forlorn than the wide, wide world. This is not our rest, and the restless billows tell us so. There is a land where there is no more sea—our faces are steadfastly set towards it; we are going to the place of which the Lord hath spoken.

 

Till then, we cast our sorrows on the Lord who trod the sea of old, and who maketh a way for his people through the depths thereof.



8. September morgens und abends


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《am Morgen》September 8

IN CHRIST ALONE

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Christ Arose (Low in the Grave He Lay)

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Good Christians All, Rejoice and Sing

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《am Morgen》8. September

 

„Ephraim, was sollen mir weiter die Götzen? Ich will ihn erhören und führen; ich will sein wie eine grünende Tanne; an mir soll man deine Frucht finden." Hosea 14,9

 

Unsere Frucht hängt von Gott ab und der Verbindung, in der wir zu Ihm stehen. Die Frucht des Zweiges ist ganz von der Wurzel ab-hängig. Wird die Verbindung zwischen beiden getrennt, stirbt der Zweig ab und es entsteht keine Frucht. Wir verdanken es nur unserer Vereinigung mit Christus, dass wir Frucht bringen. Jede Weintraube ist zuerst in der Wurzel gewesen, ist durch den Stamm des Weinstockes hinauf gewandert, durch die Saftgefäße der Rebe geflossen und hat sich zur sichtbaren Traube ausgebildet. Sie war aber zuerst in der Wurzel. So ist jedes gute Werk zuerst in Christus und kommt dann in uns als Frucht zum Vorschein. O lieber Christ, schätze doch diese wunderbare Vereinigung mit Christus sehr hoch ein, denn sie muss die Quelle aller Fruchtbarkeit sein, die du für dich je hoffen kannst. Wärst du nicht mit Christus vereinigt, wärst du wahrlich ein verdorrter Zweig. Unsere Frucht kommt von Gott, nach dem göttlichen Se-gen. Wenn die Tautropfen vom Himmel fallen, wenn die Wolke von oben herunter schaut und ihren flüssigen Reichtum herunter gießt, wenn das strahlende Sonnenlicht die Beeren der Traube wachsen lässt, dann flüstert jede himmlische Gabe dem Baum zu und spricht: „An mir soll man deine Frucht finden." Die Frucht verdankt der Wurzel viel, denn sie ist zur Fruchtbarkeit unumgänglich notwendig, aber auch den Einflüssen, die von außen kommen, verdankt sie sehr viel. Wie vieles verdanken wir der Vorsehung Gottes, durch die Er uns beständig mit Ermutigung, Belehrung, Trost und Kraft versorgt und alle unsere Bedürfnisse stillt. Dem allen haben wir unsere Nützlichkeit und unsere Tugend zu verdanken. Unsere Frucht kommt auch von Gott, nach Seiner weisen Arbeit an uns. Des Gärtners scharfes Messer fördert die Fruchtbarkeit des Baumes. Es kerbt die Fruchtzweige ein und beseitigt die überflüssigen Triebe. So verhält es sich, lieber Christ, auch mit der Pflege, die dir der Herr angedeihen lässt. „Mein Vater ist ein Weingärtner. Einen jeglichen Reben an mir, der nicht Frucht bringt, wird Er wegnehmen, und einen jeglichen, der da Frucht bringt, wird Er reinigen, dass er mehr Frucht bringe." Weil Gott der Urheber aller unserer geistlichen Gnadenfrüchte und Tugenden ist, lasst uns Ihm alle Ehre für unsere Erlösung und Seligkeit geben.

 

《Morning By Morning》sep 8

《Morning By Morning》September 8

 

“Ephraim shall say, What have I to do any more with idols? I have heard him, and observed him: I am like a green fir tree. From me is thy fruit found.”— Hosea 14:8

 

Our fruit is found from our God as to union. The fruit of the branch is directly traceable to the root. Sever the connection, the branch dies, and no fruit is produced. By virtue of our union with Christ we bring forth fruit.

 

Every bunch of grapes has been first in the root, it has passed through the stem, and flowed through the sap vessels, and fashioned itself externally into fruit, but it was first in the stem; so also every good work was first in Christ, and then is brought forth in us.

 

O Christian, prize this precious union to Christ; for it must be the source of all the fruitfulness which thou canst hope to know. If thou wert not joined to Jesus Christ, thou wouldst be a barren bough indeed.

 

Our fruit comes from God as to spiritual providence. When the dew-drops fall from heaven, when the cloud looks down from on high, and is about to distil its liquid treasure, when the bright sun swells the berries of the cluster, each heavenly boon may whisper to the tree and say, “From me is thy fruit found.”

 

The fruit owes much to the root—that is essential to fruitfulness—but it owes very much also to external influences. How much we owe to God’s grace-providence! in which he provides us constantly with quickening, teaching, consolation, strength or whatever else we want. To this we owe our all of usefulness or virtue.

 

Our fruit comes from God as to wise husbandry. The gardener’s sharp-edged knife promotes the fruitfulness of the tree, by thinning the clusters, and by cutting off superfluous shoots. So is it, Christian, with that pruning which the Lord gives to thee.

 

“My Father is the husbandman. Every branch in me that beareth not fruit he taketh away; and every branch that beareth fruit he purgeth it, that it may bring forth more fruit.” Since our God is the author of our spiritual graces, let us give to him all the glory of our salvation.

《am Abend》September 8

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《am Abend》8. September

 

und welche da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel " Epheser 1,19-20

 

In der Auferstehung Christi wurde Seine göttliche Machtvollkommenheit nicht weniger offenbar als in unserer Erlösung. Was sollen wir von denen denken die meinen, die Bekehrung sei das Werk des freien Willens eines Menschen und der Verdienst selbsterarbeiteter Besserung der Gesinnung und des Lebenswandels? Wenn wir einmal sehen, wie sich die Toten aus eigener Kraft aus ihrem Grab erheben, dann können wir erwarten, dass gottlose Sünder sich aus freiem Antrieb zu Christus bekehren. Weder vom gesprochenen Wort der Verkündigung, noch vom gelesenen Inhalt der Heiligen Schrift geht die Neubelebung aus, sondern vom Heiligen Geist. Diese Macht ist unwiderstehlich. Alle Kriegsknechte und Hohepriester konnten den Leib Christi nicht im Grab zurückhalten. Der Tod selbst konnte Jesus nicht in Seinen Fesseln gefangen führen. Auf diese Weise können auch weder die Teufel in der Hölle, noch die Gottlosen auf Erden die Gnadenhand Gottes hindern, wenn sie einen Menschen bekehrt. Wenn der allmächtige Gott spricht: „Du musst", so kann der Mensch nicht sagen: „Ich will nicht." Beachte, dass sich die Kraft, die Christus von den Toten auferweckte, herrlich offenbarte. Sie brachte Gott Ehre, aber den Heerscharen der Bosheit Schmach. So wird Gott auch durch die Bekehrung eines jeden Sünders sehr verherrlicht. Es ist eine ewige Kraft. „Wir wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort über Ihn nicht herrschen." Und wenn wir von den Toten auferweckt sind, so wenden wir uns nicht wieder den toten Werken und alten Sünden zu, sondern leben für Gott. „Ich lebe, und ihr sollt auch leben." „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott." „Gleichwie Christus ist auferwecket von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln." Endlich kommt uns in unserer Schriftstelle der Zusammenhang unseres neu-en Lebens mit Jesus entgegen. Dieselbe Kraft, die das Haupt auferweckt hat, wirkt auch das Leben in den Gliedern. Was für ein Segen, dass wir mit und in Christus lebendig gemacht werden!

 

《Evening by Evening》sep 8

《Evening by Evening》September 8

 

“And what is the exceeding greatness of his power to us-ward who believe, according to the working of his mighty power,Which he wrought in Christ, when he raised him from the dead, and set him at his own right hand in the heavenly places,”— Ephesians 1:19, 20

 

In the resurrection of Christ, as in our salvation, there was put forth nothing short of a divine power. What shall we say of those who think that conversion is wrought by the free will of man, and is due to his own betterness of disposition?

When we shall see the dead rise from the grave by their own power, then may we expect to see ungodly sinners of their own free will turning to Christ. It is not the word preached, nor the word read in itself; all quickening power proceeds from the Holy Ghost.

 

This power was irresistible. All the soldiers and the high priests could not keep the body of Christ in the tomb; Death himself could not hold Jesus in his bonds: even thus irresistible is the power put forth in the believer when he is raised to newness of life.

 

No sin, no corruption, no devils in hell nor sinners upon earth, can stay the hand of God’s grace when it intends to convert a man. If God omnipotently says, “Thou shalt,” man shall not say, “I will not.” Observe that the power which raised Christ from the dead was glorious. It reflected honour upon God and wrought dismay in the hosts of evil.

 

So there is great glory to God in the conversion of every sinner. It was everlasting power. “Christ being raised from the dead dieth no more; death hath no more dominion over him.” So we, being raised from the dead, go not back to our dead works nor to our old corruptions, but we live unto God.

 

“Because he lives we live also.”

 

“For we are dead, and our life is hid with Christ in God.”“Like as Christ was raised up from the dead by the glory of the Father, even so we also should walk in newness of life.”

 

Lastly, in the text mark the union of the new life to Jesus. The same power which raised the Head works life in the members. What a blessing to be quickened together with Christ!