Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



《September Kalender》

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17. September morgens und abends


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《am Morgen》September 17

Tis So Sweet to Trust in Jesus

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We're Marching To Zion

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《am Morgen》17. September

 

„Er antwortete ihm aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch tragen? Bringet ihn her zu mir!" Markus 9,19

 

Verzweifelt wendete sich der getäuschte, unglückliche Vater von den Jüngern hinweg zum göttlichen Meister. Sein Sohn war in einem höchst elenden Zustand und alle Mittel und Versuche hatten fehlgeschlagen, aber das unglückliche Kind wurde bald vom Bösen befreit, als der Vater im gläubigen Gehorsam auf das Wort des Herrn vertraute: „Bringet ihn her zu mir." Kinder sind eine wertvolle Gabe Gottes, aber sie machen viel Angst und Sorge. Sie können ihren Eltern eine große Freude oder eine schwere Schmerzenslast werden. Sie können mit dem Geist Gottes erfüllt oder von einem bösen Geist besessen sein. In allen Fällen gibt uns das Wort Gottes ein Mittel in die Hand, wie sie von allen ihren Übeln geheilt werden können: „Bringet ihn her zu mir." Ach, wie viel ernsthafter und eindringlicher sollten wir für sie beten, schon während sie noch kleine Kinder sind! Schon da ist die Sünde in ihnen und mit unseren Gebeten müssen wir gegen dieselbe ankämpfen. Unser Schreien für unsere Kinder sollte schon beginnen, ehe sie in diese Welt der Sünde hineingeboren werden. In den Tagen ihrer Kindheit sehen wir schon genug traurige Anzeichen jenes taubstummen Geistes, der dem Gebet widerstrebt und nicht auf die Stimme Gottes in ihrer Seele hören will. Aber der Herr Jesus spricht: „Bringet ihn her zu mir." Sind sie dann groß geworden, geben sie sich vielleicht der Sünde hin und schäumen und schnauben in der Feindschaft gegen Gott. Wenn dann unsere Herzen vor Schmerz und Gram brechen, wollen wir uns an die Worte des großen Arztes erinnern: „Bringet ihn her zu mir." Wir dürfen niemals aufhören zu beten, bis sie aufhören zu atmen. Keine Krankheit ist hoffnungslos, solange Jesus lebt. Der Herr lässt es manchmal geschehen, dass die Seinen in die Enge getrieben werden, damit sie aus der Erfahrung lernen, wie nötig sie Ihn haben. Gottlose Kinder zeigen uns unsere Ohnmacht gegen die Verdorbenheit ihres Herzens. Dadurch treiben sie uns zu dem Mächtigen hin, der uns Beistand leisten kann und das dient uns zu großem Segen. Was immer unser heutiges Anliegen sei, so soll es uns wie ein gewaltiger Strom ins endlose Meer der göttlichen Liebe hinaustragen. Jesus kann unsere Sorge bald wegnehmen, denn es macht ihm Freude uns zu trösten. Eilen wir zu Ihm, denn Er wartet auf uns und wünscht sich, dass wir zu Ihm kommen.

 

《Morning By Morning》sep 17

《Morning By Morning》September 17

 

“He answereth him, and saith, O faithless generation, how long shall I be with you? how long shall I suffer you? bring him unto me.”— Mark 9:19

 

Despairingly the poor disappointed father turned away from the disciples to their Master. His son was in the worst possible condition, and all means had failed, but the miserable child was soon delivered from the evil one when the parent in faith obeyed the Lord Jesus’ word, “Bring him unto me.”

 

Children are a precious gift from God, but much anxiety comes with them. They may be a great joy or a great bitterness to their parents; they may be filled with the Spirit of God, or possessed with the spirit of evil.

 

In all cases, the Word of God gives us one receipt for the curing of all their ills, “Bring him unto me.” O for more agonizing prayer on their behalf while they are yet babes! Sin is there, let our prayers begin to attack it.

 

Our cries for our offspring should precede those cries which betoken their actual advent into a world of sin. In the days of their youth we shall see sad tokens of that dumb and deaf spirit which will neither pray aright, nor hear the voice of God in the soul, but Jesus still commands, “Bring them unto me.”

 

When they are grown up they may wallow in sin and foam with enmity against God; then when our hearts are breaking we should remember the great Physician’s words, “Bring them unto me.” Never must we cease to pray until they cease to breathe. No case is hopeless while Jesus lives.

 

The Lord sometimes suffers his people to be driven into a corner that they may experimentally know how necessary he is to them. Ungodly children, when they show us our own powerlessness against the depravity of their hearts, drive us to flee to the strong for strength, and this is a great blessing to us.

 

Whatever our morning’s need may be, let it like a strong current bear us to the ocean of divine love. Jesus can soon remove our sorrow, he delights to comfort us. Let us hasten to him while he waits to meet us.


《am Abend》September 17

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《am Abend》17. September

 

„Aber Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, der soll hineinkommen. Denselben stärke; denn er soll Israel das Erbe austeilen." 5. Mose 1,38

 

Gott setzt die Seinen dazu ein, sich untereinander zu stärken. Er sprach nicht zu einem Engel: „Gabriel, mein Knecht Josua ist im Be-griff, mein Volk nach Kanaan zu führen; gehe und stärke ihn." Gott wirkt Wunder nie unnötigerweise. Wenn Seine Absichten mit ge-wöhnlichen Mitteln erreicht werden können, dann greift Er nicht durch Wunderkräfte ein. Gabriel wäre nicht halb so geeignet gewe-sen für den Auftrag wie Mose. Die Anteilnahme eines Bruders ist weit wertvoller als die Botschaft eines Engels. Der Engel hätte, schnell auf seinen Flügeln, den Befehl des Meisters besser begriffen als das Naturell des Volkes. Nie hatte ein Engel die Schwierigkeiten des Wüstenweges erfahren oder die feurigen Schlangen gesehen, noch hatte er die halsstarrige Menge durch die Wüste geleitet wie Mose. Wir sollten uns daran freuen, dass Gott gewöhnlich durch Menschen für Menschen wirkt. Das bildet ein Band der Bruderschaft, und weil wir beständig voneinander abhängig sind, werden wir besser zu einer gemeinsamen Familie verbunden. Liebe Brüder, beachtet dieses Schriftwort als Gottes Botschaft an Euch. Strebt danach, anderen zu helfen und namentlich, seid fleißig sie zu stärken und zu ermutigen. Redet freundlich mit der unerfahrenen, heilsbegierigen Seele und versucht in Liebe die Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Wenn ihr einen Gnadenfunken in ihrem Herzen findet, kniet nieder und blast ihn zur Flamme an. Lasst den gläubig Gewordenen nach und nach die Härte des Pfades erproben, aber verkündigt ihm die Kraft, die in Gott ruht, die Unerschütterlichkeit der Verheißung und den Reiz der Gemeinschaft mit Christus. Sucht die Traurigen zu trösten und die Verzagten zu ermutigen. Redet zur richtigen Zeit ein Wort zu dem, der müde wird und ermuntert die sich Fürchtenden, ihren Weg mit Freuden weiterzugehen. Gott stärkt euch dazu mit Seinen Verheißungen. Christus ermuntert euch, wenn Er euch den Himmel zeigt, den Er euch erworben hat und der Heilige Geist kräftigt euch, wenn Er in euch das Wollen und das Vollbringen nach Seinem Wohl-gefallen wirkt. Handle nach der göttlichen Weisheit und stärke ande-re nach dem Wort von heute Abend.

 

《Evening by Evening》sep 17

《Evening by Evening》September 17

 

“But Joshua the son of Nun, which standeth before thee, he shall go in thither: encourage him: for he shall cause Israel to inherit it.”— Deuteronomy 1:38

 

God employs his people to encourage one another. He did not say to an angel, “Gabriel, my servant Joshua is about to lead my people into Canaan—go, encourage him.” God never works needless miracles; if his purposes can be accomplished by ordinary means, he will not use miraculous agency.

 

Gabriel would not have been half so well fitted for the work as Moses. A brother’s sympathy is more precious than an angel’s embassy. The angel, swift of wing, had better known the Master’s bidding than the people’s temper.

 

An angel had never experienced the hardness of the road, nor seen the fiery serpents, nor had he led the stiff-necked multitude in the wilderness as Moses had done. We should be glad that God usually works for man by man.

 

It forms a bond of brotherhood, and being mutually dependent on one another, we are fused more completely into one family. Brethren, take the text as God’s message to you. Labour to help others, and especially strive to encourage them.

 

Talk cheerily to the young and anxious enquirer, lovingly try to remove stumblingblocks out of his way. When you find a spark of grace in the heart, kneel down and blow it into a flame. Leave the young believer to discover the roughness of the road by degrees, but tell him of the strength which dwells in God, of the sureness of the promise, and of the charms of communion with Christ.

 

Aim to comfort the sorrowful, and to animate the desponding. Speak a word in season to him that is weary, and encourage those who are fearful to go on their way with gladness. God encourages you by his promises; Christ encourages you as he points to the heaven he has won for you, and the spirit encourages you as he works in you to will and to do of his own will and pleasure.

 

Imitate divine wisdom, and encourage others, according to the word of this evening. 



18. September morgens und abends


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《am Morgen》September 18

I Want To Walk As a Child of the Light

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I WANT TO WALK AS CHILD OF THE LIGHT

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Follow, I Will Follow Thee

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《am Morgen》18. September

 

„So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln." Galater 5,25

 

Das Allerwichtigste im Christentum ist der Glaube und das Leben im Glauben. Wer beides richtig verstehen will ist nicht weit davon entfernt, ein Meister in der Erfahrung über göttliche Dinge zu sein, denn es sind Lebensfragen für einen Christen. Du findest nie wahren Glauben ohne wahre Gottesfurcht und auf der anderen Seite begegnest du nie einem wahrhaft heiligen Leben, das nicht in einem lebendigen Glauben an die vollkommene Gerechtigkeit Christi wurzelt. Wehe denen, die das eine ohne das andere suchen! Es gibt manche, die den Glauben bauen und die Heiligung vergessen. Sie sind vielleicht in der richtigen Erkenntnis sehr weit gekommen, aber sie stecken tief in der Verdammnis, denn sie halten die Wahrheit durch Ungerechtigkeit auf. Und es gibt andere, die nach der Heiligkeit des Lebens trachten, aber den Glauben verleugnen, wie früher die Pharisäer, von denen der Herr sagte, sie wären „übertünchte Gräber". Wir müssen Glauben haben, denn das ist der Grundstein und wir müssen ein heiliges Leben führen, denn das ist der Überbau. Wozu nützt einem Menschen die bloße Grundfeste eines Hauses wenn ein Unwetter kommt? Kann er sich darin bergen? Er braucht ein Haus, das ihn beschützt, genauso wie das Haus selbst einen Grundstein braucht. Ebenso brauchen wir den Überbau des geistlichen Lebens, wenn wir in den Tagen des Zweifels Trost und Ruhe finden wollen. Aber sucht kein heiliges Leben ohne Glauben, denn das hieße ein Haus aufrichten, das keinen dauerhaften Schutz verleiht, weil es nicht auf den Fels gegründet ist. Lass Glauben und Leben zusammenwirken, so werden sie wie die beiden Stützpfeiler eines Brückenbogens, die unserer Gottesfurcht Festigkeit und Dauer gewähren. Genauso wie Licht und Wärme von derselben Sonne ausstrahlen, so sind beide, Glauben und Leben, gleich segensreich. Gleich den beiden Säulen des Tempels, Jachin und Boas, sind sie ein Schmuck der Herrlichkeit. Sie sind zwei Ströme, die aus der Quelle der Gnade entspringen, wie zwei Lampen mit dem Öl des Heiligtums gefüllt, zwei Ölbäume vom Tau des Himmels befeuchtet. O Herr! Schenke uns heute das innere Leben von Dir, damit es sich nach außen hin zu Deiner Verherrlichung offenbare! Gib uns die Gnade, dass wir den Geist haben, dann werden wir auch im Geist leben und Dir Früchte des Geistes tragen, als Reben an Dir, dem Weinstock!

 

《Morning By Morning》sep 18

《Morning By Morning》September 18

 

“If we live in the Spirit, let us also walk in the Spirit.”— Galatians 5:25

 

The two most important things in our holy religion are the life of faith and the walk of faith. He who shall rightly understand these is not far from being a master in experimental theology, for they are vital points to a Christian.

 

You will never find true faith unattended by true godliness; on the other hand, you will never discover a truly holy life which has not for its root a living faith upon the righteousness of Christ. Woe unto those who seek after the one without the other!

 

There are some who cultivate faith and forget holiness; these may be very high in orthodoxy, but they shall be very deep in condemnation, for they hold the truth in unrighteousness; and there are others who have strained after holiness of life, but have denied the faith, like the Pharisees of old, of whom the Master said, they were “whitewashed sepulchres.”

 

We must have faith, for this is the foundation; we must have holiness of life, for this is the superstructure. Of what service is the mere foundation of a building to a man in the day of tempest? Can he hide himself therein? He wants a house to cover him, as well as a foundation for that house.

 

Even so we need the superstructure of spiritual life if we would have comfort in the day of doubt. But seek not a holy life without faith, for that would be to erect a house which can afford no permanent shelter, because it has no foundation on a rock.

 

Let faith and life be put together, and, like the two abutments of an arch, they will make our piety enduring. Like light and heat streaming from the same sun, they are alike full of blessing. Like the two pillars of the temple, they are for glory and for beauty.

 

They are two streams from the fountain of grace; two lamps lit with holy fire; two olive trees watered by heavenly care. O Lord, give us this day life within, and it will reveal itself without to thy glory.


《am Abend》September 18

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《am Abend》18. September

 

" Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir "Johannes 10,27

 

Wir sollten unserem Herrn und Heiland so bereitwillig folgen wie Schafe ihrem Hirten, denn Er hat ein Recht darauf, uns zu leiten wohin es Ihm gefällt. Wir gehören nicht uns selbst sondern wir sind teuer erkauft. Darum wollen wir die Rechte des versöhnenden Blutes an uns erkennen. Der Krieger folgt seinem Führer, der Knecht gehorcht seinem Herrn; wie viel mehr müssen wir unserem Heiland folgen, dessen teuer erworbenes Eigentum wir sind! Wir sind un-serem Christenbekenntnis nicht treu, wenn wir die Gebote unseres Führers und Befehlshabers in Frage stellen. Unterordnung ist unse-re Pflicht, Aufbegehren ist unsere Dummheit. Der Herr könnte oft zu uns sprechen wie zu Petrus: „Was geht es dich an? Folge du mir nach." Wohin uns der Herr auch führt, Er geht uns stets voran. Wenn wir nicht wissen wohin wir gehen, so wissen wir mit wem wir ge-hen. Wenn wir einen solchen Begleiter bei uns haben, wer will dann die Gefahren des Weges fürchten? Die Reise mag lang dauern, aber Seine ewigen Arme tragen uns bis ans Ende. Die Gegenwart Jesu ist die Versicherung ewiger Errettung: Weil Er lebt sollen auch wir le-ben. Wir sollten Christus in Einfachheit und im Glauben nachfolgen, denn die Wege, auf denen Er uns leitet, führen uns zu Herrlichkeit und Unsterblichkeit. Es ist wahr, sie sind nicht die sanftesten Pfade. Vielleicht beinhalten sie auch harte Prüfungen, aber sie führen zu der „Stadt, die einen Grund hat, welcher Baumeister und Schöpfer Gott ist". „Die Wege des Herrn sind Güte und Wahrheit denen, die an seinem Bund festhalten." Wir wollen volles Vertrauen auf unseren Führer setzen weil wir wissen, dass im Glück oder Unglück, in Krankheit oder Gesundheit, in Achtung oder in Schmach, Sein Ziel erreicht wird. Dieses Ziel ist das reine, ungetrübte Heil, das jedem Erben der Gnade zuteilwird. Wir sollten es als angenehm empfinden, den rau-en Abhang des Berges mit Christus hinaufzusteigen. Wenn uns Regen und Schnee ins Gesicht wehen, so stärkt uns Seine teure Liebe weit mehr als diejenigen, die zu Hause sitzen und ihre Hände am Feuer der Welt wärmen. Zur Höhe Amana, zu den Wohnungen der Löwen, zu den Bergen der Leoparden wollen wir unserem Freund nachfol-gen. Herr Jesu, ziehe uns Dir nach, so folgen wir Dir.

 

《Evening by Evening》sep 18

《Evening by Evening》September 18

 

“My sheep hear my voice, and I know them, and they follow me:”— John 10:27

 

We should follow our Lord as unhesitatingly as sheep follow their shepherd, for he has a right to lead us wherever he pleases. We are not our own, we are bought with a price—let us recognize the rights of the redeeming blood.

 

The soldier follows his captain, the servant obeys his master, much more must we follow our Redeemer, to whom we are a purchased possession. We are not true to our profession of being Christians, if we question the bidding of our Leader and Commander.

 

Submission is our duty, cavilling is our folly. Often might our Lord say to us as to Peter, “What is that to thee? Follow thou me.” Wherever Jesus may lead us, he goes before us. If we know not where we go, we know with whom we go.

 

With such a companion, who will dread the perils of the road? The journey may be long, but his everlasting arms will carry us to the end. The presence of Jesus is the assurance of eternal salvation, because he lives, we shall live also.

 

We should follow Christ in simplicity and faith, because the paths in which he leads us all end in glory and immortality. It is true they may not be smooth paths—they may be covered with sharp flinty trials, but they lead to the “city which hath foundations, whose builder and maker is God.”

 

“All the paths of the Lord are mercy and truth unto such as keep his covenant.” Let us put full trust in our Leader, since we know that, come prosperity or adversity, sickness or health, popularity or contempt, his purpose shall be worked out, and that purpose shall be pure, unmingled good to every heir of mercy.

 

We shall find it sweet to go up the bleak side of the hill with Christ; and when rain and snow blow into our faces, his dear love will make us far more blest than those who sit at home and warm their hands at the world’s fire.

 

To the top of Amana, to the dens of lions, or to the hills of leopards, we will follow our Beloved. Precious Jesus, draw us, and we will run after thee.



19. September morgens und abends


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《am Morgen》September 19

Blessed Assurance

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His Grace Aboundeth More

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19. September morgens

 

„So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen.' Galater 5,1

 

Diese „Freiheit" macht uns frei für die himmlische Botschaft Gottes - die Bibel. Hier, liebe gläubige Seele, ist eine passende Schrift-stelle für dich: „So du durchs Wasser gehest, will ich bei dir sein." Das ist dir frei geschenkt. Hier eine andere: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer." Auch das ist dir frei geschenkt. Du bist ein willkommener Gast bei dem Abendmahl der Verheißungen. Die Heilige Schrift ist eine unerschöpfliche Schatzkammer, gefüllt mit unzähligen Reichtümern der Gnade. Sie ist die Bank des Himmels, aus der du aus dem Vollen schöpfen kannst, so viel und so hoch du nur willst. Es wird dir alles ohne Abzug oder Einspruch ausbezahlt. Komm nur im Glauben, so wirst du zum Empfang jeder Bundesgnade willkommen geheißen. Es gibt keine Verheißung im Wort, deren Erfüllung dir verweigert würde. Im tiefsten Leid kann diese Freiheit dich aufrichten. Inmitten von Wellen des Schmerzes kann sie dich beleben. Wenn Pfeile um dich herum schwirren, sei sie dein Trost. Sie ist deines Vaters Liebeszeichen: dir steht alles zu jeder Zeit offen. Du hast auch freien Zugang zum Gnadenthron. Egal was unsere Wünsche, unsere Nöte sind, wir dürfen alles offen vor Ihm hinlegen. Es ist egal, wie viel oder wie schwer wir gesündigt haben. Wir dürfen dennoch immer um Vergebung flehen und darauf zählen, dass sie uns zuteilwird. Es hat nichts zu sagen, wie arm wir sind. Wir dürfen uns auf Seine Verheißung berufen, dass Er in allem Nötigen für uns sorgen will. Wir haben die Erlaubnis, zu jeder Zeit und Stunde vor Seinen Gnadenstuhl zu treten, sei es in der dunklen, mitternächtlichen Stunde oder in des Mittags brennender Hitze. Gebrauche dein Recht, gläubiger Christ und lebe auf der Höhe deiner Freiheit. Du hast freien Zugang zu allem, was Christus an Schätzen besitzt: Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Es kommt nicht darauf an, was du brauchst, denn in Christus ist reiche Fülle und sie ist in Ihm für dich vorbereitet.

O, welch eine Freiheit ist dir geschenkt: Freiheit von der Verdammnis, Freiheit zur Aneignung aller Verheißungen, freier Zugang zum Thron der Gnade und zuletzt Freiheit, den Himmel zu ererben!

 

《Morning By Morning》sep 19

《Morning By Morning》September 19

 

“Stand fast therefore in the liberty wherewith Christ hath made us free, and be not entangled again with the yoke of bondage.”— Galatians 5:1

 

This “liberty” makes us free to heaven’s charter—the Bible. Here is a choice passage, believer, “When thou passest through the rivers, I will be with thee.” You are free to that.

 

Here is another: “The mountains shall depart, and the hills be removed, but my kindness shall not depart from thee”; you are free to that. You are a welcome guest at the table of the promises.

 

Scripture is a never-failing treasury filled with boundless stores of grace. It is the bank of heaven; you may draw from it as much as you please, without let or hindrance. Come in faith and you are welcome to all covenant blessings.

 

There is not a promise in the Word which shall be withheld. In the depths of tribulations let this freedom comfort you; amidst waves of distress let it cheer you; when sorrows surround thee let it be thy solace.

 

This is thy Father’s love-token; thou art free to it at all times. Thou art also free to the throne of grace. It is the believer’s privilege to have access at all times to his heavenly Father. Whatever our desires, our difficulties, our wants, we are at liberty to spread all before him.

 

It matters not how much we may have sinned, we may ask and expect pardon. It signifies nothing how poor we are, we may plead his promise that he will provide all things needful. We have permission to approach his throne at all times—in midnight’s darkest hour, or in noontide’s most burning heat.

 

Exercise thy right, O believer, and live up to thy privilege. Thou art free to all that is treasured up in Christ—wisdom, righteousness, sanctification and redemption. It matters not what thy need is, for there is fulness of supply in Christ, and it is there for thee.

 

O what a “freedom” is thine! freedom from condemnation, freedom to the promises, freedom to the throne of grace, and at last freedom to enter heaven!


《am Abend》September 19

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《am Abend》19. September

 

„Um diesen Knaben bat ich. Nun hat der HERR meine Bitte gegeben, die ich von ihm bat." 1. Samuel 1,27

 

Gottergebene Menschen sehen mit Freude auf die Gnadengeschenke zurück, die ihnen in Erhörung ihrer Bitten geschenkt wurden, denn sie können in denselben Gottes Liebe ganz besonders deutlich erkennen. Wenn wir unseren Gnadengeschenken den Namen Samuel, d.h. „von Gott erbeten", geben können, dann werden sie uns so kostbar sein, wie der Sohn Samuel für seine Mutter Han-na. Peninna hatte viele Kinder, aber sie wurden ihr ohne besonderes Gebet geschenkt. Hannas einziger Sohn dagegen, der ihr als Folge ihres dringenden Flehens als Gabe des Himmels geschenkt wurde, war ihr viel teurer. Wie köstlich und belebend fand Simson das Wasser, das er in „des Anrufers Brunnen" fand! Becher aus Quassiaholz machen alles Wasser bitter, aber der Kelch des Gebets versüßt alle Erfrischung, die uns darin gereicht wird. Haben wir für die Bekehrung unserer Kinder gebetet? Wie doppelt lieblich ist es, wenn sie gerettet werden und wenn wir in ihnen die Erfüllung unseres Flehens erblicken können! Größer ist die Freude darüber, dass sie die Früchte unseres Gebets sind, als dass wir in ihnen unsere Kinder sehen. Haben wir bei dem Herrn um kostbare Gaben des Geistes gebeten? Wenn wir sie empfangen, wickeln wir sie in die goldenen Tücher der Treue und Wahrhaftigkeit Gottes, und deshalb sind sie doppelt kostbar. Haben wir um Segen im Dienst für den Herrn gefleht? Wie herrlich ist der gute Ablauf des Werkes, wenn er auf den Flügeln des Gebets herbeieilt! Es ist immer das Beste, wenn unserem Haus Segnungen auf dem verordneten Wege durch die Tür des Gebets zuströmen. Dann sind sie wahre Segensströme und keine Versuchungen. Auch wenn die Erhörung auf sich warten lässt, ist der Segen um des Aufschubs willen umso teurer. Das Kind Jesus war in den Augen der Maria umso wertvoller, weil sie es mit Schmerzen gesucht hatte. Was wir durchs Gebet erlangen, sollten wir Gott weihen wie es Hanna mit Samuel tat. Die Gabe kam vom Himmel, also lass sie auch den Weg zum Himmel gehen. Das Gebet brachte sie, die Dankbarkeit besang sie, nun lass die Hingabe sie heiligen. Hier können wir ganz besonders sagen: „Von Deiner Hand haben wir Dir's gegeben." Lieber Leser, ist Gebet dein Lebenselement oder eine Last? Was von beiden?

 

《Evening by Evening》sep 19

《Evening by Evening》September 19

 

“For this child I prayed; and the LORD hath given me my petition which I asked of him:”— 1 Samuel 1:27

 

Devout souls delight to look upon those mercies which they have obtained in answer to supplication, for they can see God’s especial love in them. When we can name our blessings Samuel, that is, “asked of God,” they will be as dear to us as her child was to Hannah.

 

Peninnah had many children, but they came as common blessings unsought in prayer: Hannah’s one heaven-given child was dearer far, because he was the fruit of earnest pleadings. How sweet was that water to Samson which he found at “the well of him that prayed!”

 

Quassia cups turn all waters bitter, but the cup of prayer puts a sweetness into the draughts it brings. Did we pray for the conversion of our children? How doubly sweet, when they are saved, to see in them our own petitions fulfilled!

 

Better to rejoice over them as the fruit of our pleadings than as the fruit of our bodies. Have we sought of the Lord some choice spiritual gift? When it comes to us it will be wrapped up in the gold cloth of God’s faithfulness and truth, and so be doubly precious.

 

Have we petitioned for success in the Lord’s work? How joyful is the prosperity which comes flying upon the wings of prayer! It is always best to get blessings into our house in the legitimate way, by the door of prayer; then they are blessings indeed, and not temptations.

 

Even when prayer speeds not, the blessings grow all the richer for the delay; the child Jesus was all the more lovely in the eyes of Mary when she found him after having sought him sorrowing. That which we win by prayer we should dedicate to God, as Hannah dedicated Samuel.

 

The gift came from heaven, let it go to heaven. Prayer brought it, gratitude sang over it, let devotion consecrate it. Here will be a special occasion for saying, “Of thine own have I given unto thee.”

 

Reader, is prayer your element or your weariness? Which?



20. September morgens und abends


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《am Morgen》September 20

Praise to the Lord, the Almighty

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Jesus, my Saviour, to Bethlehem came

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《am Morgen》20. September

 

„Also bliesen alle drei Haufen mit Posaunen und zerbrachen die Krüge. Sie hielten aber die Fackeln in ihrer linken Hand und die Posaunen in ihrer rechten Hand, dass sie bliesen und riefen: Hie Schwert des HERRN und Gideons!" Richter 7,20

 

Gideon befahl seinen Männern zweierlei: Sie sollten brennende Fackeln unter Ton-Krügen verborgen bei sich tragen, auf ein gegebenes Zeichen die Krüge in ihren Händen zerschlagen und die Fackeln zum Vorschein bringen. Und sie sollten dann die Posaunen blasen, die sie in der Rechten hielten und rufen: „Hier Schwert des Herrn, und Gideon! Hier Schwert des Herrn, und Gideon!" Das ist ganz genau auch die Aufgabe der Christen. Erstens müssen eure Fackeln leuch-ten. Zerbrecht die weltlichen Gefäße, die euer Licht verbergen. Werft den Scheffel, der euer Licht bisher verhüllt hat, weg und strahlt. Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten. Eure guten Werke sollen so aus-sehen, dass die Menschen, wenn sie euch sehen erkennen können, dass ihr mit Jesus geht. Dann aber muss auch der laute Ruf ertönen, die Posaunen müssen erschallen. Es bedarf kräftiger Anstrengung, um die Sünder durch die Verkündigung des gekreuzigten Jesus zusammenzurufen und zu sammeln. Bringt ihnen das Evangelium, tragt es ihnen ins Haus. Legt es ihnen auf den Weg und lasst nicht zu, dass sie entrinnen. Blast die Posaune so laut, dass es ihnen in den Ohren gellt. Bedenkt weiter, dass das wahre Kriegsgeschrei der Gemeinde das Losungswort Gideons ist: „Hier Schwert des Herrn, und Gideon!" Gott muss es alles bewerkstelligen, denn es ist sein Werk. Wir dürfen aber deshalb nicht träge sein, sondern müssen uns als Werkzeuge gebrauchen lassen: „Hier Schwert des Herrn, und Gideon!" Wenn wir nur rufen: „Hier Schwert des Herrn!", geben wir uns sinnloser Einbildung hin. Rufen wir aber: „Hier Schwert des Gideon!", offenbaren wir damit ein abgöttisches Vertrauen auf einen menschlichen Arm. Wir müssen im Leben beides in Einklang bringen: „Hier Schwert des Herrn, und Gideon!" Wir können nichts aus uns selbst tun, son-dern wir sind zu allem imstande durch den Beistand unseres Gottes. Darum wollen wir in Seinem Namen den Entschluss fassen, selbst in den Kampf zu ziehen, mit unserer brennenden Fackel ein heiliges Beispiel zu geben und aus unserer Posaune Töne eines ernsten Zeugnisses und Bekenntnisses erschallen zu lassen. Dann wird Gott mit uns sein und Midian wird zuschanden werden. Die den Herrn lieb haben, müssen sein wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Macht. Und der Herr der Heerscharen wird von Ewigkeit zu Ewigkeit herrschen.

 

《Morning By Morning》sep 20

《Morning By Morning》September 20

 

“And the three companies blew the trumpets, and brake the pitchers, and held the lamps in their left hands, and the trumpets in their right hands to blow withal: and they cried, The sword of the LORD, and of Gideon.”— Judges 7:20

 

Gideon ordered his men to do two things: covering up a torch in an earthen pitcher, he bade them, at an appointed signal, break the pitcher and let the light shine, and then sound with the trumpet, crying, “The sword of the Lord, and of Gideon! the sword of the Lord, and of Gideon!”

 

This is precisely what all Christians must do. First, you must shine; break the pitcher which conceals your light; throw aside the bushel which has been hiding your candle, and shine. Let your light shine before men; let your good works be such, that when men look upon you, they shall know that you have been with Jesus.

 

Then there must be the sound, the blowing of the trumpet. There must be active exertions for the ingathering of sinners by proclaiming Christ crucified. Take the gospel to them; carry it to their door; put it in their way; do not suffer them to escape it; blow the trumpet right against their ears.

 

Remember that the true war-cry of the Church is Gideon’s watchword, “The sword of the Lord, and of Gideon!” God must do it, it is his own work. But we are not to be idle; instrumentality is to be used—”The sword of the Lord, and of Gideon!”

 

If we only cry, “The sword of the Lord!” we shall be guilty of an idle presumption; and if we shout, “The sword of Gideon!” alone, we shall manifest idolatrous reliance on an arm of flesh: we must blend the two in practical harmony, “The sword of the Lord, and of Gideon!”

 

We can do nothing of ourselves, but we can do everything by the help of our God; let us, therefore, in his name determine to go out personally and serve with our flaming torch of holy example, and with our trumpet tones of earnest declaration and testimony, and God shall be with us, and Midian shall be put to confusion, and the Lord of hosts shall reign forever and ever.


《am Abend》September 20

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《am Abend》20 September

 

„Frühe säe deinen Samen und lasse deine Hand des Abends nicht ab; denn du weißt nicht, ob dies oder das geraten wird; und ob beides geriete, so wäre es desto besser." Prediger 11,6

 

Am Abend des Tages gibt es manche günstige Gelegenheit, um Guten zu tun. Die Menschen kommen von ihrer Arbeit heim und wer sich gern um das Heil anderer kümmert findet Zeit, ihnen die Liebe Jesu nahezubringen. Bin ich nicht bereit am Abend für Jesus zu arbeiten? Wenn nicht, dann will ich meine Hand nicht länger von einer Arbeit fernhalten, die so viel Kraft erfordert. Die Sünder gehen verloren, weil es ihnen an Erkenntnis fehlt. Wer träge ist, an dessen Kleid klebt das rote Blut verlorener Seelen. Der Herr Jesus hielt Seine bei-den Hände für die Nägel hin. Wie könnte ich da eine meiner Hände Seinem Segenswerk entziehen? Tag und Nacht arbeitete und betete Er für mich, wie kann ich mich auch nur eine Stunde in Bequemlichkeit verwöhnen? Auf, träges Herz, lege Hand ans Werk und erhebe dich zum Gebet. Himmel und Hölle sind voller Eifer und auch ich will es sein und heute Abend guten Samen für den Herrn ausstreuen. Auch der Abend des Lebens hat seine Aufgabe. Das Leben ist so kurz, dass ein Morgen voller Manneskraft und ein Abend des Verblühens das ganze Leben ausmachen. Manchen scheint es lange, aber auch ein Silberling ist eine große Summe für manche armen Menschen. Das Leben ist so kurz, dass kein Mensch einen Tag zu verlieren hat. Man hat treffend gesagt: Wenn ein reicher König uns zu einem großen Berg von Gold führte und uns auftrüge, davon so viel zu behalten, wie wir an einem Tag zählen könnten, dann würden wir den Tag möglichst lang machen. Wir würden mit dem frühesten Morgen beginnen und auch am späten Abend würde unsere Hand nicht faul sein. Seelen gewinnen ist eine so viel erhabenere Arbeit. Wie kommt es denn, dass wir dabei so früh aufhören? Manchem wird ein langer Abend voll grünender Alterszeit geschenkt. Wenn das bei mir der Fall ist, so will ich meine übrigen Geistesgaben gut verwenden und bis zum letzten Augenblick meinem gepriesenen, treuen Herrn dienen. Durch Seine Gnade will ich in Kampfmontur sterben und die Arbeit erst niederlegen, wenn ich meinen Körper ablege. Das Alter soll die Jugend lehren, die Schwachen stärken und die Zaghaften ermutigen. Hat der Abend auch weniger feurige Hitze, so sollte er mehr ruhige Weisheit haben. Darum will ich meine Hand am Abend nicht ruhen lassen.

 

《Evening by Evening》sep 20

《Evening by Evening》September 20

 

“In the morning sow thy seed, and in the evening withhold not thine hand: for thou knowest not whether shall prosper, either this or that, or whether they both shall be alike good.”— Ecclesiastes 11:6

 

In the evening of the day opportunities are plentiful: men return from their labour, and the zealous soul-winner finds time to tell abroad the love of Jesus. Have I no evening work for Jesus? If I have not, let me no longer withhold my hand from a service which requires abundant labour.

 

Sinners are perishing for lack of knowledge; he who loiters may find his skirts crimson with the blood of souls. Jesus gave both his hands to the nails, how can I keep back one of mine from his blessed work?

 

Night and day he toiled and prayed for me, how can I give a single hour to the pampering of my flesh with luxurious ease? Up, idle heart; stretch out thy hand to work, or uplift it to pray; heaven and hell are in earnest, let me be so, and this evening sow good seed for the Lord my God.

 

The evening of life has also its calls. Life is so short that a morning of manhood’s vigour, and an evening of decay, make the whole of it. To some it seems long, but a four-pence is a great sum of money to a poor man.

 

Life is so brief that no man can afford to lose a day. It has been well said that if a great king should bring us a great heap of gold, and bid us take as much as we could count in a day, we should make a long day of it; we should begin early in the morning, and in the evening we should not withhold our hand; but to win souls is far nobler work, how is it that we so soon withdraw from it?

 

Some are spared to a long evening of green old age; if such be my case, let me use such talents as I still retain, and to the last hour serve my blessed and faithful Lord. By his grace I will die in harness, and lay down my charge only when I lay down my body.

 

Age may instruct the young, cheer the faint and encourage the desponding; if eventide has less of vigorous heat, it should have more of calm wisdom, therefore in the evening I will not withhold my hand.



21. September morgens und abends


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《am Morgen》September 21

Come and Rejoice With Me

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He Will Hold Me Fast

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《am Morgen》21. September

 

"... und soll meine Lust sein, dass ich ihnen Gutes tue; und ich will sie in diesem Lande pflanzen treulich, von ganzem Herzen und von ganzer Seele." Jeremia 32,41

 

Wie ermutigend für den Christen ist doch die Freude, die Gott an Seinen Heiligen hat! Wir können in uns keinen Grund wahrnehmen, warum der Herr Wohlgefallen an uns haben sollte. Wir können keinen Wohlgefallen an uns selbst finden, denn wir seufzen oft über unsere Last. Wir sind uns unserer Sündhaftigkeit bewusst und beweinen unsere Untreue. Und wir müssen fürchten, dass auch die an-deren Kinder Gottes kein großes Wohlgefallen an uns finden können. Sie können so viele Unvollkommenheiten und Dummheiten an uns wahrnehmen, dass sie über unsere Schwachheiten eher trauern als über unsere Tugenden frohlocken. Aber wir lieben es an dieser erhabenen Wahrheit, an diesem herrlichen Geheimnis zu wachsen: dass der Herr sich gerade so über uns freut, wie der Bräutigam über seine Braut. Wir lesen nirgends, dass Gott ein Wohlgefallen an den wolken-umhüllten Gebirgsriesen oder an den funkelnden Sternen hat, sondern wir lesen, dass Er Freude an den Wohnstätten der Erde empfindet und dass Sein Wohlgefallen auf den Menschenkindern ruht. Wir finden nicht einmal geschrieben, dass Engel Seine Seele mit Freude erfüllen, noch spricht Er irgendwo von den Seraphim und Cherubim: „Du sollst Meine-Lust-an-ihm heißen; denn ich habe Lust an dir". Er spricht das alles zu armen, gefallenen Geschöpfen wie uns, die von der Sünde verdorben und entwürdigt, aber durch Seine Gnade er-rettet, erhöht und verherrlicht worden sind. Mit welchen kräftigen Worten drückt Er Seine Freude an Seinem Volk aus! Wer hätte von dem Ewigen je denken können, dass Er angesichts solcher Freude in lauten Jubel ausbrechen könnte? Dennoch steht geschrieben: „Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, und vergeben, und wird über dir mit Schalle fröhlich sein." Als Er die Welt betrachtete, die Er erschaffen hatte, sprach Er: „Es ist sehr gut". Wenn Er aber die betrachtet, die der Herr Jesus mit Blut erkauft hat, Seine Auserwählten, dann scheint es, als ob das große Herz des Unendlichen sich nicht mehr enthalten könnte, sondern von göttlichen Ausrufungen der Freude überfließen müsste. Sollten wir nicht auf eine so wunder-bare Bezeugung Seiner Liebe unsere dankbare Antwort zurückgeben und singen: „Ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil."?

 

《Morning By Morning》sep 21

《Morning By Morning》September 21

 

“Yea, I will rejoice over them to do them good, and I will plant them in this land assuredly with my whole heart and with my whole soul.”— Jeremiah 32:41

 

How heart-cheering to the believer is the delight which God has in his saints!

We cannot see any reason in ourselves why the Lord should take pleasure in us; we cannot take delight in ourselves, for we often have to groan, being burdened; conscious of our sinfulness, and deploring our unfaithfulness; and we fear that God’s people cannot take much delight in us, for they must perceive so much of our imperfections and our follies, that they may rather lament our infirmities than admire our graces.

 

But we love to dwell upon this transcendent truth, this glorious mystery: that as the bridegroom rejoiceth over the bride, so does the Lord rejoice over us. We do not read anywhere that God delighteth in the cloud-capped mountains, or the sparkling stars, but we do read that he delighteth in the habitable parts of the earth, and that his delights are with the sons of men.

 

We do not find it written that even angels give his soul delight; nor doth he say, concerning cherubim and seraphim, “Thou shalt be called Hephzibah, for the Lord delighteth in thee”; but he does say all that to poor fallen creatures like ourselves, debased and depraved by sin, but saved, exalted and glorified by his grace.

 

In what strong language he expresses his delight in his people! Who could have conceived of the eternal One as bursting forth into a song? Yet it is written, “He will rejoice over thee with joy, he will rest in his love, he will joy over thee with singing.”

 

As he looked upon the world he had made, he said, “It is very good”; but when he beheld those who are the purchase of Jesus’ blood, his own chosen ones, it seemed as if the great heart of the Infinite could restrain itself no longer, but overflowed in divine exclamations of joy.

 

Should not we utter our grateful response to such a marvellous declaration of his love, and sing, “I will rejoice in the Lord, I will joy in the God of my salvation?”


《am Abend》September 21

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《am Abend》21 September

 

„Raffe meine Seele nicht hin mit den Sündern noch mein Leben mit den Blutdürstigen "Psalm 26,9

 

Furcht war der Grund für dieses Gebet von König David, denn es flüsterte ihm zu: „Vielleicht wirst du am Ende doch noch mit den Gottlosen hingerafft." Diese Furcht, obwohl sie vom Unglauben befleckt ist, entspringt doch in der Hauptsache der heiligen Sorge, die ihre Begründung in der Erinnerung an begangene Sünden hat. Auch der Mensch, der Vergebung empfangen hat, fragt ernstlich: „Was, wenn meine Sünden zuletzt bestehen blieben und ich vom Verzeichnis der Erretteten und Seligen ausgeschlossen bliebe?" Er denkt an seine gegenwärtige Unfruchtbarkeit: so wenig Gnade, so wenig Liebe, so wenig Heiligung. Und wenn er in die Zukunft blickt, sieht er seine Schwachheit und die vielen Versuchungen, die auf ihn warten. Er fängt an, sich davor zu fürchten, dass er hinfallen und damit dem Feind zur Beute werden könnte. Ein Gefühl der Sünde, des vorhandenen Bösen und sein innewohnendes Verderben zwingen ihn, mit Furcht und Zittern zu beten: „Raffe meine Seele nicht hin mit den Sündern." Lieber Freund, wenn du auch dieses Gebet gebetet hast und wenn dein Gemütszustand in dem Psalm, dem es entnommen ist, richtig geschildert ist, so brauchst du nicht zu fürchten, dass du mit den Sündern hingerafft wirst. Hast du die beiden Tugenden, die David besaß: den äußeren Lebenswandel in Aufrichtigkeit und das inwendige Vertrauen auf den Herrn? Verlässt du dich auf das Versöhnungsopfer Christi und kannst du die Hörner des göttlichen Altars mit demutsvoller Hoffnung umfassen? Wenn dem so ist sei versichert, dass du nicht mit den Gottlosen hingerafft wirst, denn dieses Unglück ist ausgeschlossen. Das Einsammeln am Jüngsten Gericht ist leicht zu verstehen: „Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, dass man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheunen." Gleichst du dem Volk Gottes, so wirst du mit dem Volk Gottes eingesammelt. Du kannst nicht mit den Bösen hingerafft werden, denn du bist zu teuer erkauft. Weil du durch das Blut Christi versöhnt bist, bist du Sein ewiges Eigentum und wo Er ist, da müssen die Seinen auch sein. Du stehst zu hoch in Seiner Liebe, als dass Er dich mit den Verworfenen verwerfen könnte. Sollte auch nur einer umkommen, der Christus teuer ist? Unmöglich!

 

《Evening by Evening》sep 21

《Evening by Evening》September 21

 

“Gather not my soul with sinners, nor my life with bloody men:”— Psalm 26:9

 

Fear made David pray thus, for something whispered, “Perhaps, after all, thou mayst be gathered with the wicked.” That fear, although marred by unbelief, springs, in the main, from holy anxiety, arising from the recollection of past sin.

 

Even the pardoned man will enquire, “What if at the end my sins should be remembered, and I should be left out of the catalogue of the saved?” He recollects his present unfruitfulness—so little grace, so little love, so little holiness and looking forward to the future, he considers his weakness and the many temptations which beset him, and he fears that he may fall, and become a prey to the enemy.

 

A sense of sin and present evil, and his prevailing corruptions, compel him to pray, in fear and trembling, “Gather not my soul with sinners.” Reader, if you have prayed this prayer, and if your character be rightly described in the Psalm from which it is taken, you need not be afraid that you shall be gathered with sinners.

Have you the two virtues which David had—the outward walking in integrity, and the inward trusting in the Lord? Are you resting upon Christ’s sacrifice, and can you compass the altar of God with humble hope?

 

If so, rest assured, with the wicked you never shall be gathered, for that calamity is impossible. The gathering at the judgment is like to like. “Gather ye together first the tares, and bind them in bundles to burn them: but gather the wheat into my barn.”

 

If, then, thou art like God’s people, thou shalt be with God’s people. You cannot be gathered with the wicked, for you are too dearly bought. Redeemed by the blood of Christ, you are his forever, and where he is, there must his people be.

 

You are loved too much to be cast away with reprobates. Shall one dear to Christ perish? Impossible! Hell cannot hold thee! Heaven claims thee! Trust in thy Surety and fear not!



22. September morgens und abends


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《am Morgen》September 22

Like A River Glorious

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Oh safe to the Rock that is higher than I

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《am Morgen》22. September

 

„Israel freue sich des, der es gemacht hat; die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König." Psalm 149,2

 

Sei fröhlichen Herzens, lieber Christ, aber achte darauf, dass deine Freude ihren Ursprung in dem Herrn hat. Du hast in deinem Gott viel Grund zur Freude, denn du kannst mit David singen: „Gott, der meine Freude und Wonne ist!" Freue dich, dass der Herr herrscht, dass Jahwe König ist! Freue dich, dass Er auf dem Stuhl sitzt und alle Dinge regiert! Jede Eigenschaft Gottes sollte ein neuer Strahl im Sonnenlicht unserer Freude sein. Es sollte uns fröhlich machen, dass Er weise ist weil wir unsere Dummheit kennen. Dass Er mächtig ist sollte uns, die wir wegen unserer Schwachheit mit Furcht und Angst erfüllt sind, zur Freude veranlassen. Dass Er ewig bleibt, sollte immer unsere Melodie sein weil wir wissen, dass wir wie das Gras und wie die Blume dahinwelken. Dass Er unveränderlich ist, sollte in uns ein endloses Freudenlied auslösen, denn wir verändern uns stündlich. Dass Er voller Gnade ist, dass Er von Gnade überströmt und dass Er uns diese Gnade in Seinem Bund und Testament geschenkt hat ist herrlich. Dass sie für uns, zu unserer Reinigung, zu unserer Bewahrung, zu unserer Heiligung, zu unserer Vollendung und zu unserer Verherrlichung gilt, das alles sollte uns zur Freude in Ihm auffordern. Solche Freude in Gott gleicht einem tiefen Strom. Wir haben gerade erst seinen Rand berührt und wissen nur wenig von seinen klaren, lieblichen, himmlischen Fluten. Aber oben fließt er majestätischer und tiefer und seine Strömung ist gewaltiger und hinreißender. Der Christ fühlt, dass er sich nicht bloß über das freut, was Gott ist, sondern auch über alles, was Gott in den vergangenen Zeiten getan hat. Die Psalmen beweisen uns, dass das Volk Gottes in den früheren Zeiten viel und oft an die Taten Gottes dachte und für jede einzelne der herrlichen Offenbarungen Seiner Macht einen Lobgesang besaß. So soll auch noch heute das Volk des Herrn die Taten des Herrn, Seines Gottes erheben! Sie sollen von den gewaltigen Siegen Seines herrlichen Arms erzählen und sollen rühmen: „Lasset uns dem Herrn sin-gen, denn Er hat eine herrliche Tat getan!" Genauso wie ihnen einen um den anderen Tag neue Gnadenströme zufließen, so sollte sich auch ihre Freude über die Liebestaten ihres Herrn in Vorsehung und Gnadenführung zeigen, in anhaltendem Danken und Lobpreisen. Seid fröhlich ihr Kinder Zions und freut euch in dem Herrn eurem Gott!

 

《Morning By Morning》sep 22

《Morning By Morning》September 22

 

“Let Israel rejoice in him that made him: let the children of Zion be joyful in their King.”— Psalm 149:2

 

Be glad of heart, O believer, but take care that thy gladness has its spring in the Lord. Thou hast much cause for gladness in thy God, for thou canst sing with David, “God, my exceeding joy.”

 

Be glad that the Lord reigneth, that Jehovah is King! Rejoice that he sits upon the throne, and ruleth all things! Every attribute of God should become a fresh ray in the sunlight of our gladness. That he is wise should make us glad, knowing as we do our own foolishness.

 

That he is mighty, should cause us to rejoice who tremble at our weakness. That he is everlasting, should always be a theme of joy when we know that we wither as the grass. That he is unchanging, should perpetually yield us a song, since we change every hour.

 

That he is full of grace, that he is overflowing with it, and that this grace in covenant he has given to us; that it is ours to cleanse us, ours to keep us, ours to sanctify us, ours to perfect us, ours to bring us to glory—all this should tend to make us glad in him.

 

This gladness in God is as a deep river; we have only as yet touched its brink, we know a little of its clear sweet, heavenly streams, but onward the depth is greater, and the current more impetuous in its joy.

 

The Christian feels that he may delight himself not only in what God is, but also in all that God has done in the past. The Psalms show us that God’s people in olden times were wont to think much of God’s actions, and to have a song concerning each of them.

 

So let God’s people now rehearse the deeds of the Lord! Let them tell of his mighty acts, and “sing unto the Lord, for he hath triumphed gloriously.” Nor let them ever cease to sing, for as new mercies flow to them day by day, so should their gladness in the Lord’s loving acts in providence and in grace show itself in continued thanksgiving.

 

Be glad ye children of Zion and rejoice in the Lord your God.


《am Abend》September 22

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《am Abend》22. September

 

" Hienieden auf Erden rufe ich zu dir, wenn mein Herz in Angst ist, du wollest mich führen auf einen hohen Felsen." Psalm 61,3

 

Die meisten unter uns wissen was es heißt, im Herzen völlig aufgerieben zu sein - leer, wie wenn ein Mensch eine Schale ganz ausleert und sie umdreht, untergetaucht und auf die Seite gelegt, wie ein Schiff, das der Sturm als Spielball vor sich hertreibt. Das Entdecken unserer inneren Verdorbenheit bewirkt eine solche Angst, dass wenn der Herr es zulässt, unser Inneres aufgerührt und Schlamm und Unrat ausgeworfen wird. Enttäuschungen und Leid lösen sie aus, wenn eine Welle nach der anderen über uns hereinbricht, und dann sind wir wie eine aufgebrochene Muschel, die von der Brandung hin- und hergeworfen wird. Gelobt sei Gott, dass wir in solchen Zeiten nicht ohne einen ausreichenden Trost dastehen. Unser Gott ist der Hafen für sturmgeplagte Schiffe, die Zuflucht verirrter Pilger. Er ist höher als wir, Seine Gnade höher als unsere Sünden, Seine Liebe höher als unsere Gedanken. Es ist traurig wenn man sieht, wie Menschen ihr Vertrauen auf etwas setzen, das unter ihnen steht. Unsere Hoffnung aber steht auf einem erhabenen und herrlichen Herrn. Er ist ein Fels, denn Er verändert sich nicht; ein hoher und erhabener Fels, denn die Fluten, die über uns hinwegbrausen, strömen tief unter Seinen Füßen dahin. Er wird von ihnen nicht beunruhigt, sondern herrscht über sie nach Seinem Willen. Wenn wir uns unter den Schutz dieses hochragenden Felsens begeben, können wir jedem Sturm widerstehen. Hinter der schirmenden Mauer dieses himmelhohen Gebirges ist alles ruhig und still. Ach, die Verwirrung und Ratlosigkeit, in die die schwer geprüfte Seele oft gestürzt wird, ist so groß, dass wir uns in diesen göttlichen Bergungsort flüchten müssen. Aus solch einer Situation heraus das Gebet dieser Schriftstelle. O Herr, unser Gott, lehre uns den Weg des Glaubens durch Deinen Heiligen Geist und führe uns zu Deiner Ruhe. Der Wind treibt uns hinaus aufs offene Meer, das Steuer folgt unserer schwachen Hand nicht. Du allein kannst uns über die Sandbank und zwischen die gefährlichen Klippen hindurch steuern und uns in den sicheren Hafen bringen. Wie abhängig sind wir von Dir! Wir brauchen Dich um zu Dir kommen zu können. Weise geleitet und in Sicherheit und Frieden gesteuert zu werden, ist allein Dein Geschenk. Handle so auch jetzt mit Deinen Dienern nach Deiner Güte.

 

《Evening by Evening》sep 22

《Evening by Evening》September 22

 

“From the end of the earth will I cry unto thee, when my heart is overwhelmed: lead me to the rock that is higher than I.”— Psalm 61:2

 

Most of us know what it is to be overwhelmed in heart; emptied as when a man wipeth a dish and turneth it upside down; submerged and thrown on our beam ends like a vessel mastered by the storm.

 

Discoveries of inward corruption will do this, if the Lord permits the great deep of our depravity to become troubled and cast up mire and dirt. Disappointments and heart-breaks will do this when billow after billow rolls over us, and we are like a broken shell hurled to and fro by the surf.

 

Blessed be God, at such seasons we are not without an all-sufficient solace, our God is the harbour of weather-beaten sails, the hospice of forlorn pilgrims. Higher than we are is he, his mercy higher than our sins, his love higher than our thoughts.

 

It is pitiful to see men putting their trust in something lower than themselves; but our confidence is fixed upon an exceeding high and glorious Lord. A Rock he is since he changes not, and a high Rock, because the tempests which overwhelm us roll far beneath at his feet; he is not disturbed by them, but rules them at his will.

 

If we get under the shelter of this lofty Rock we may defy the hurricane; all is calm under the lee of that towering cliff. Alas! such is the confusion in which the troubled mind is often cast, that we need piloting to this divine shelter.

Hence the prayer of the text. O Lord, our God, by thy Holy Spirit, teach us the way of faith, lead us into thy rest. The wind blows us out to sea, the helm answers not to our puny hand; thou, thou alone canst steer us over the bar between yon sunken rocks, safe into the fair haven.

 

How dependent we are upon thee—we need thee to bring us to thee. To be wisely directed and steered into safety and peace is thy gift, and thine alone. This night be pleased to deal well with thy servants.



23. September morgens und abends


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《am Morgen》September 23

Jesus Only is Our Message

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NOTHING IS IMPOSSIBLE

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《am Morgen》23. September

 

"... zu Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten "Epheser 1,6

 

Was für ein Stand der Gnade! Der Vers enthält unsere Rechtfertigung vor Gott, aber der Ausdruck angenehm" bedeutet im Griechischen noch mehr als nur das. Er bezeichnet, dass wir der Gegenstand des göttlichen Wohlgefallens sind, ja viel mehr, ein Gegenstand der göttlichen Freude und Wonne. Wie herrlich, dass wir arme Würmer, Sterbliche und Sünder Gegenstände der göttlichen Liebe sein sollen! Aber das alles sind wir nur in dem Geliebten"! Manche Christen scheinen durch ihre Erfahrung angenehm gemacht worden zu sein, so wenigstens verstehen sie es. Wenn ihr Geist lebendig und ihre Hoffnung strahlend ist, dann meinen sie, seien sie Gott angenehm, denn sie fühlen sich so erhaben, himmlisch-gesinnt, über alles Weltliche hinausgehend! Aber wenn ihre Seelen in den Staub gebeugt sind überkommt sie die Furcht, sie seien nicht mehr angenehm in den Augen des Ewigen. O wenn sie doch nur sehen könnten, dass ihre höchste Freude sie nicht vor ihres Vaters Antlitz erhöht und dass all ihre Niedergeschlagenheit sie nicht wirklich vor demselben erniedrigt. Sie sind stets gleich angenehm gemacht in dem Einen, der sich nie und nimmer verändert, in dem Einen, der auf ewig der Ge-liebte Gottes ist, vollkommen, ohne Flecken oder Runzel oder irgend so etwas. O wie viel glücklicher wären sie und wie viel mehr würden sie eben damit ihren Heiland ehren! So freue dich denn darüber, liebe gläubige Seele, dass du „angenehm gemacht in dem Geliebten" bist. Du schaust in dein Inneres und sprichst: „Hier ist nichts, was Gott angenehm sein könnte!" Aber blicke empor zu Christus und sie-he, ob nicht in Ihm alles Gott Wohlgefällige wohnt. Gott hat deine Sünden hinter sich geworfen und du bist in dem Gerechten angenehm gemacht worden. Du musst mit der Zerstörung ringen und gegen die Versuchung ankämpfen, aber du bist schon in Ihm angenehm gemacht, der alle Macht des Bösen überwunden hat. Der Teufel versucht dich, aber sei guten Mutes, er kann dich nicht verderben, denn du bist in Dem angenehm gemacht, der der Schlange den Kopf zertreten hat. Selbst die Verherrlichten sind Gott nicht wohlgefälliger als du. Der Unterschied besteht nur darin, dass sie im Himmel „in dem Geliebten" angenehm gemacht sind und du hier auf Erden in Christus angenehm gemacht worden bist nach derselben Gnade.

 

《Morning By Morning》sep 23

《Morning By Morning》September 23

 

“To the praise of the glory of his grace, wherein he hath made us accepted in the beloved.”— Ephesians 1:6

 

What a state of privilege! It includes our justification before God, but the term “acceptance” in the Greek means more than that. It signifies that we are the objects of divine complacence, nay, even of divine delight.

 

How marvellous that we, worms, mortals, sinners, should be the objects of divine love! But it is only “in the beloved.” Some Christians seem to be accepted in their own experience, at least, that is their apprehension.

 

When their spirit is lively, and their hopes bright, they think God accepts them, for they feel so high, so heavenly-minded, so drawn above the earth! But when their souls cleave to the dust, they are the victims of the fear that they are no longer accepted.

 

If they could but see that all their high joys do not exalt them, and all their low despondencies do not really depress them in their Father’s sight, but that they stand accepted in One who never alters, in One who is always the beloved of God, always perfect, always without spot or wrinkle or any such thing, how much happier they would be, and how much more they would honour the Saviour!

Rejoice then, believer, in this: thou art accepted “in the beloved.” Thou lookest within, and thou sayest, “There is nothing acceptable here!” But look at Christ, and see if there is not everything acceptable there.

 

Thy sins trouble thee; but God has cast thy sins behind his back, and thou art accepted in the Righteous One. Thou hast to fight with corruption, and to wrestle with temptation, but thou art already accepted in him who has overcome the powers of evil.

 

The devil tempts thee; be of good cheer, he cannot destroy thee, for thou art accepted in him who has broken Satan’s head. Know by full assurance thy glorious standing. Even glorified souls are not more accepted than thou art.

They are only accepted in heaven “in the beloved,” and thou art even now accepted in Christ after the same manner.


《am Abend》September 23

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《am Abend》23. September

 

„Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du könntest Glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt." Markus 9,23

 

Ein Mann hatte einen besessenen Sohn, der von einem sprach-losen Geist geplagt wurde. Der Vater, der Zeuge gewesen war, wie sich die Jünger vergeblich angestrengt hatten, sein Kind zu heilen, besaß wenig oder keinen Glauben an Christus. Als man ihm daher sagte, er solle seinen Knaben zu Jesus bringen, sprach er zu diesem: „Kannst Du aber etwas, so erbarme Dich unser, und hilf uns." Es war zwar ein „Wenn" in seiner Frage, aber der arme leidende Vater hat-te dieses „Wenn" nur an die falsche Stelle gesetzt. Der Herr Jesus brachte es ohne den Befehl, dass es der Vater zurücknehmen solle, freundlicherweise an die richtige Stelle: „Nein", scheint Er zu sagen, „nicht an meiner Macht, noch an meiner Bereitwilligkeit zu helfen liegt hier das,Wenn', sondern das,Wenn' liegt an anderer Stelle." „Wenn du glauben könntest, alle Dinge sind möglich dem, der glaubt." Das Vertrauen des Mannes wurde gestärkt, er bat demütig um Stärkung seines Glaubens und sofort sprach der Herr Jesus das erlösende Wort, durch das der Teufel mit dem Befehl ausgetrieben wurde, nie mehr zurückzukehren. Hier haben wir etwas Wichtiges zu lernen. Wir sehen oft, so wie dieser Mensch, dass uns irgendwo ein „Wenn" im Weg steht, aber wir kommen ständig in Verlegenheit, weil wir den Fehler am falschen Ort suchen. „Wenn" Jesus mir helfen kann, wenn" Er mir Gnade schenken kann, die Versuchung zu überwinden, wenn" Er mir Vergebung schenken kann und „wenn" Er mir das Gelingen gibt? Nein, sondern „wenn" du glauben kannst, so kann und will Er. Du hast dein „Wenn" an die falsche Stelle gesetzt. Wenn du darauf vertraust, dass Christus alle Dinge möglich sind, so werden auch dir alle Dinge möglich sein. Der Glaube steht in Gottes Macht und ist in Gottes Majestät gekleidet. Er trägt den königlichen Schmuck und reitet auf dem königlichen Pferd, denn es ist der Glau-be, was den König ehrt. Der Glaube umgürtet sich mit der herrlichen Kraft des überall wirkenden Geistes und wird durch die Allmacht Got-tes mächtig handeln, wagen und leiden. Alle Dinge, ohne Ausnahme, sind möglich dem, der glaubt. Meine Seele, kannst du deinem Herrn vertrauen, auch jetzt?

 

《Evening by Evening》sep 23

《Evening by Evening》September 23

 

“ Jesus said unto him, If thou canst believe, all things are possible to him that believeth. ”— Mark 9:23

 

A certain man had a demoniac son, who was afflicted with a dumb spirit. The father, having seen the futility of the endeavours of the disciples to heal his child, had little or no faith in Christ, and therefore, when he was bidden to bring his son to him, he said to Jesus, “If thou canst do anything, have compassion on us, and help us.”

 

Now there was an “if” in the question, but the poor trembling father had put the “if” in the wrong place: Jesus Christ, therefore, without commanding him to retract the “if,” kindly puts it in its legitimate position.

 

“Nay, verily,” he seemed to say, “there should be no if’ about my power, nor concerning my willingness, the if’ lies somewhere else.” “If thou canst believe, all things are possible to him that believeth.”

 

The man’s trust was strengthened, he offered a humble prayer for an increase of faith, and instantly Jesus spoke the word, and the devil was cast out, with an injunction never to return. There is a lesson here which we need to learn.

 

We, like this man, often see that there is an “if” somewhere, but we are perpetually blundering by putting it in the wrong place. “If” Jesus can help me—”if” he can give me grace to overcome temptation—”if” he can give me pardon—”if” he can make me successful?

 

Nay, “if” you can believe, he both can and will. You have misplaced your “if.” If you can confidently trust, even as all things are possible to Christ, so shall all things be possible to you. Faith standeth in God’s power, and is robed in God’s majesty; it weareth the royal apparel, and rideth on the King’s horse, for it is the grace which the King delighteth to honour.

 

Girding itself with the glorious might of the all-working Spirit, it becomes, in the omnipotence of God, mighty to do, to dare, and to suffer. All things, without limit, are possible to him that believeth. My soul, canst thou believe thy Lord tonight?



24. September morgens und abends


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《am Morgen》September 24

Leaning on the Everlasting Arms

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All the Way My Savior Leads Me

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Behold a Stranger at the door

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THE STORY BEHIND HYMN

(Verse 2 is quoted in this evening's article.)


《am Morgen》24. September

 

„Denn ich schämte mich vom König Geleit und Reiter zu fordern, uns wider die Feinde zu helfen auf dem Wege. Denn wir hatten dem König gesagt: Die Hand unseres Gottes ist zum Besten über alle, die ihn suchen, und seine Stärke und Zorn über alle, die ihn verlassen." Esra 8,22

 

In mancher Beziehung wäre ein Geleit für die pilgernde Gesellschaft sehr wünschenswert gewesen, aber eine heilige Verlegenheit gestattete Esra nicht, darum zu bitten. Er hatte Angst, dass der heidnische König die Bekenntnisse und Zeugnisse seines Glaubens an Gott dann als bloße Heuchelei deuten würde. Er könnte auch die Vorstellung entfalten, der Gott Israels sei nicht imstande, seine Anbeter zu beschützen. Esra konnte sich nicht dazu durchringen, sich in einer Sache auf menschliche Kraft zu verlassen, die so augenscheinlich von Gott veranlasst war. Darum zog die Reisegesellschaft ohne sichtbare Wache aus und hatte keinen anderen Schutz als Den, der Schwert und Schild Seines Volkes ist. Es ist sehr zu befürchten, dass nur wenige Gläubige einen so heiligen Eifer für Gottes Ehre in sich tragen. Selbst solche, die mehr oder weniger in einem Leben des Glaubens wandeln, beflecken bei Gelegenheit den Glanz ihres Christenlebens damit, dass sie menschliche Hilfe begehren. Es ist ein Segen, wenn man keine Stützen und Hilfen braucht, sondern frei und aufrecht auf dem Fels der Zeiten stehen kann, allein vom Herrn gehalten. Würden Christen in dem, was sie für den Herrn tun, immer noch Mithilfe von der Welt verlangen und wünschen, wenn sie sich bewusst machen würden, dass der Herr verunehrt wird, wenn sie für eine Sache die Hilfe der Welt in Anspruch nehmen? Als ob der Herr die Bedürfnisse Seines eigenen Werkes nicht erfüllen könnte! Würden wir so eilig bei Freunden und Verwandten Beistand suchen, wenn wir daran denken würden, dass der Herr durch unser festes, alleiniges Vertrauen auf Seinen Arm verherrlicht wird? Meine Seele, hoffe allein auf Gott. „Aber" spricht einer, „dürfen wir denn keinerlei Hilfen verwenden?" Natürlich schon, aber das ist auch weniger das Problem als vielmehr, dass wir dummerweise auf sie vertrauen, statt auf den lebendigen Gott. Wir gehen zu weit, wenn wir alle Hilfe von Menschen verschmähen, aber viele versündigen sich darin, dass sie dieselbe zu hoch stellen. Lerne, mein Lieber, den Herrn durch Weg-lassen aller Hilfen zu verherrlichen, wenn du durch den Gebrauch derselben den Namen des Herrn verunehren würdest.

 

《Morning By Morning》sep 24

《Morning By Morning》September 24

 

“For I was ashamed to require of the king a band of soldiers and horsemen to help us against the enemy in the way: because we had spoken unto the king, saying, The hand of our God is upon all them for good that seek him; but his power and his wrath is against all them that forsake him.”— Ezra 8:22

 

A convoy on many accounts would have been desirable for the pilgrim band, but a holy shame-facedness would not allow Ezra to seek one. He feared lest the heathen king should think his professions of faith in God to be mere hypocrisy, or imagine that the God of Israel was not able to preserve his own worshippers.

He could not bring his mind to lean on an arm of flesh in a matter so evidently of the Lord, and therefore the caravan set out with no visible protection, guarded by him who is the sword and shield of his people.

 

It is to be feared that few believers feel this holy jealousy for God; even those who in a measure walk by faith, occasionally mar the lustre of their life by craving aid from man. It is a most blessed thing to have no props and no buttresses, but to stand upright on the Rock of Ages, upheld by the Lord alone.

 

Would any believers seek state endowments for their Church, if they remembered that the Lord is dishonoured by their asking Caesar’s aid? as if the Lord could not supply the needs of his own cause!

 

Should we run so hastily to friends and relations for assistance, if we remembered that the Lord is magnified by our implicit reliance upon his solitary arm? My soul, wait thou only upon God. “But,” says one, “are not means to be used?”

 

Assuredly they are; but our fault seldom lies in their neglect: far more frequently it springs out of foolishly believing in them instead of believing in God. Few run too far in neglecting the creature’s arm; but very many sin greatly in making too much of it.

 

Learn, dear reader, to glorify the Lord by leaving means untried, if by using them thou wouldst dishonour the name of the Lord.


《am Abend》September 24

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《am Abend》24. September

 

Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: Tue mir auf, liebe Freundin, meine Schwester, meine Taube, meine Fromme! denn mein Haupt ist voll Tau und meine Locken voll Nachttropfen." Hohelied 5,2

 

Scheinbare Widersprüche tauchen in der Erfahrung eines Christen sehr häufig auf und hier ist einer davon: die Braut schlief und doch war sie wach. Nur derjenige, der Erfahrung hat, kann dieses Rätsel des Glaubens richtig deuten. Die beiden Hauptpunkte in diesem Schriftwort sind: eine traurige Müdigkeit und eine hoffnungs-volle Wachsamkeit. Ich schlafe. Durch die Sünde, die in uns wohnt, können wir in der Erfüllung unserer heiligen Pflichten nachlässig, träge zu geistlichen Dingen, unempfänglich für Freude von oben und insgesamt gleichgültig werden. Das ist ein schlimmer Zustand für jemanden, in dem der belebende Geist wohnt. Er ist im höchsten Grad gefährlich. Selbst kluge Jungfrauen schlafen manchmal, aber es ist höchste Zeit für alle, die Bande der Trägheit abzustreifen. Es ist zu befürchten, dass viele Gläubige so ihre Kraft verlieren wie Simson seine Locken verlor, während sie auf dem Schoß der weltlichen Sicherheit schlafen. Schlafen, während die uns umgebende Welt ins Verderben läuft, ist entsetzlich. Es ist Wahnsinn, wo die Ewigkeit so nahe ist. Dennoch ist keiner unter uns so wachsam wie er sollte. Einige Donnerschläge tun uns allen gut und wenn wir uns nicht bald auf-raffen, werden wir sie vielleicht bald in der Gestalt des Krieges, der Pestilenz oder persönlicher Verluste oder Anfechtungen zu hören bekommen. Ach dass wir uns doch für immer vom Lager weichlicher Behaglichkeit erheben würden und dem kommenden Bräutigam mit brennenden Fackeln entgegenliefen! Mein Herz wacht. Das ist ein frohes Zeichen. Das Leben ist nicht erloschen, wenn auch tief verschüttet. Wenn unser erneuertes Herz gegen unsere natürliche Trägheit ankämpft, dann sollten wir der unbeschränkten Gnade dankbar sein, dass sie in dem toten Körper noch etwas Leben wach erhalten hat. Jesus will unsere Herzen erhören, will unseren Herzen helfen, will in unsere Herzen kommen. Die Stimme des wachsamen Herzens ist wahrlich die Stimme unseres Freundes, der spricht: „Tue mir auf!" Heilige Sehnsucht wird ganz sicher die Riegel der Tür zurückschieben.

„Schaff' in mir, Herr, den neuen Geist, der Dir mit Lust Gehorsam leist."

 

《Evening by Evening》sep 24

《Evening by Evening》September 24

 

“I sleep, but my heart waketh: it is the voice of my beloved that knocketh, saying, Open to me, my sister, my love, my dove, my undefiled: for my head is filled with dew, and my locks with the drops of the night.”— Song of Solomon 5:2

 

Paradoxes abound in Christian experience, and here is one—the spouse was asleep, and yet she was awake. He only can read the believer’s riddle who has ploughed with the heifer of his experience. The two points in this evening’s text are—a mournful sleepiness and a hopeful wakefulness.

 

I sleep. Through sin that dwelleth in us we may become lax in holy duties, slothful in religious exercises, dull in spiritual joys, and altogether supine and careless.

This is a shameful state for one in whom the quickening Spirit dwells; and it is dangerous to the highest degree.

 

Even wise virgins sometimes slumber, but it is high time for all to shake off the bands of sloth. It is to be feared that many believers lose their strength as Samson lost his locks, while sleeping on the lap of carnal security.

 

With a perishing world around us, to sleep is cruel; with eternity so near at hand, it is madness. Yet we are none of us so much awake as we should be; a few thunder-claps would do us all good, and it may be, unless we soon bestir ourselves, we shall have them in the form of war, or pestilence, or personal bereavements and losses.

 

O that we may leave forever the couch of fleshly ease, and go forth with flaming torches to meet the coming Bridegroom! My heart waketh. This is a happy sign. Life is not extinct, though sadly smothered.

 

When our renewed heart struggles against our natural heaviness, we should be grateful to sovereign grace for keeping a little vitality within the body of this death. Jesus will hear our hearts, will help our hearts, will visit our hearts; for the voice of the wakeful heart is really the voice of our Beloved, saying, “Open to me.” Holy zeal will surely unbar the door.

 

     “Oh lovely attitude! He stands

       With melting heart and laden hands;

     My soul forsakes her every sin;

       And lets the heavenly stranger in.”