Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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25. August morgens und abends


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《am Morgen》August 25

Does Jesus Care

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Guide Me, O Thou Great Redeemer

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《am Morgen》25. August

 

„Wie ein Apfelbaum unter den wilden Bäumen, so ist mein Freund unter den Söhnen. Ich sitze unter dem Schatten, des ich begehre, und seine Frucht ist meiner Kehle süß." Hohelied 2,3

 

Der Glaube wird in der Heiligen Schrift unter dem Symbol aller fünf Sinne aufgeführt. Der Glaube ist ein Sehen: „Schauet den Fels an, davon ihr gehauen seid." Er ist ein Hören: „Hört, so wird eure Seele leben." Der Glaube ist ein Riechen: „Deine Kleider sind eitel Myrrhen, Aloe und Kezia." „Dass man Deine gute Salbe rieche; Dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe." Der Glaube ist ein geistliches Anrühren: Durch diesen Glauben kam die Frau durch das Gedränge und rührte den Saum des Gewandes Christi an. Durch diesen Glauben ergreifen wir die unsichtbaren Dinge vom guten Wort des Lebens. Und so ist der Glaube für den Geist auch ein Schmecken. „Dein Wort ist meinem Munde süßer denn Honig." „Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschen-Sohnes, und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch", spricht Christus. Dieses „Schmecken" ist Glaube in einer seiner erhabensten Auswirkungen. Das Hören ist eine der ersten Früchte des Glaubens. Wir hören die Stimme Gottes nicht al-lein mit dem äußeren Ohr, sondern auch mit dem inneren Ohr des geistlichen Menschen. Wir hören diese Stimme aus Gottes Wort und wir glauben auch, dass es sich so verhält wie wir hören. Das ist das „Gehör" des Glaubens. Danach schaut das Gemüt auf die Wahrheit, wie sie uns dargeboten wird, d. h. wir begreifen sie und verstehen ihren Sinn. Das ist des Glaubens „Gesicht". Dann entdecken wir wie kostbar das Wort ist, fangen an es zu bewundern und finden, es sei voll lieblichen Dufts. Das ist des Glaubens „Geruch". Dann empfinden wir den Wert der Gnade, die uns in Christus Jesus geschenkt und zu-bereitet ist. Das ist das „Gefühl" des Glaubens. Eine jede dieser Auswirkungen des Glaubens wirkt Seligkeit. Hören wir die Stimme Christi als die wahrhaftige Stimme Gottes in der Seele, so macht uns dies selig. Was uns aber wahre Freude verleiht ist die Betrachtung des Glaubens, in der wir Christus durch heiliges „Schmecken" in uns auf-nehmen. Durch innere und geistliche Aneignung Seiner Lieblichkeit und Kostbarkeit wird er zur Nahrung unserer Seelen. Dann sitzen wir „unter dem Schatten, des wir begehren, und seine Frucht ist unserer Kehle süß. Er erquicket uns mit Blumen und labet uns mit Äpfeln."

 

 

《Morning By Morning》aug 25

《Morning By Morning》August 25

 

 “As the apple tree among the trees of the wood, so is my beloved among the sons. I sat down under his shadow with great delight, and his fruit was sweet to my taste.”— Song of Solomon 2:3

 

Faith, in the Scripture, is spoken of under the emblem of all the senses. It is sight: “Look unto me and be ye saved.” It is hearing: “Hear, and your soul shall live.” Faith is smelling: “All thy garments smell of myrrh, and aloes, and cassia”; “thy name is as ointment poured forth.”

 

Faith is spiritual touch. By this faith the woman came behind and touched the hem of Christ’s garment, and by this we handle the things of the good word of life. Faith is equally the spirit’s taste. “How sweet are thy words to my taste! yea, sweeter than honey to my lips.”

 

“Except a man eat my flesh,” saith Christ, “and drink my blood, there is no life in him.” This “taste” is faith in one of its highest operations. One of the first performances of faith is hearing.

 

We hear the voice of God, not with the outward ear alone, but with the inward ear; we hear it as God’s Word, and we believe it to be so; that is the “hearing” of faith. Then our mind looketh upon the truth as it is presented to us; that is to say, we understand it, we perceive its meaning; that is the “seeing” of faith.

 

Next we discover its preciousness; we begin to admire it, and find how fragrant it is; that is faith in its “smell.” Then we appropriate the mercies which are prepared for us in Christ; that is faith in its “touch.”

 

Hence follow the enjoyments, peace, delight, communion; which are faith in its “taste.” Any one of these acts of faith is saving. To hear Christ’s voice as the sure voice of God in the soul will save us; but that which gives true enjoyment is the aspect of faith wherein Christ, by holy taste, is received into us, and made, by inward and spiritual apprehension of his sweetness and preciousness, to be the food of our souls.

 

It is then we sit “under his shadow with great delight,” and find his fruit sweet to our taste.

《am Abend》August 25

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《am Abend》25. August

 

„Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist." Apostelgeschichte 8,37

 

Diese Worte können dir als Antwort auf deine Bedenken in Beziehung auf die Sakramente dienen, du demütige gläubige Seele. Viel-leicht sprichst du: „Ich habe keine Freude daran zum Gnadentisch des Herrn zu treten und das heilige Abendmahl seiner Gemeinschaft mit Ihm zu genießen. Ich habe Angst davor unwürdig zu essen und zu trinken und mir damit vielleicht selbst das Gericht zuzuziehen, weil ich den Leib des Herrn nicht achte." O arme zitternde Seele, der Herr Jesus hat dir Freiheit geschenkt. Fürchte dich nicht. Ein Fremder darf sich nicht überall hineindrängen, wo dein Kind freien Zutritt hat. Dieses aber geht ganz frei im Haus umher. So verhält es sich auch mit dem Kind Gottes. Wenn der Heilige Geist dir die Gnade geschenkt hat und du den Geist der Kindschaft empfangen hast, darfst du an allen Vorrechten der Christen furchtlos teilnehmen. Dasselbe gilt auch für die inneren Gnadenerfahrungen des Christen. Armer heilsbedürftiger Mensch, du denkst dass du kein Recht hast, dich mit einer unaussprechlichen herrlichen Freude zu freuen. Wenn es dir gestattet wird, durch die Tür in die Vorhalle Christi zu gehen oder am untersten Ende Seines Tisches zu sitzen, so fühlst du dich ganz zufrieden und selig. Gut, aber du sollst nicht hinter dem Größten im Reich Gottes zurückstehen. Gott macht in der Liebe zu Seinen Kindern keinerlei Unterschied. Jedes Kind ist Sein Kind. Er macht es nicht zu einem Diener und Knecht, sondern es soll vom gemästeten Kalb essen und sich am Gesang und am Tanz freuen, als ob es nie verloren gewesen wäre. Wenn der Herr Jesus ins Herz einzieht, dann gewährt Er voll-ständige Freiheit, sich im Herrn zu freuen. Am Hof des Königs Jesus trägt niemand Sklavenketten. Unsere Teilnahme am Vollgenuss der himmlischen Güter findet zwar nur allmählich statt, aber sie ist uns nichtsdestoweniger ganz sicher zugedacht.

 

Vielleicht sprichst du, liebe gläubige Seele: „Ich wollte, ich könnte mich unbegrenzt an der Verheißung freuen und in den Geboten meines Herrn frei leben." „Glaubst du von ganzem Herzen, dann soll es so sein." Zerreiße die Ketten, die deinen Nacken beugen, du gefangene Tochter, denn der Herr Jesus macht dich frei.

 

《Evening by Evening》aug 25

《Evening by Evening》August 25

 

“And Philip said, If thou believest with all thine heart, thou mayest. And he answered and said, I believe that Jesus Christ is the Son of God.”— Acts 8:37

 

These words may answer your scruples, devout reader, concerning the ordinances.

 

Perhaps you say, “I should be afraid to be baptized; it is such a solemn thing to avow myself to be dead with Christ, and buried with him. I should not feel at liberty to come to the Master’s table; I should be afraid of eating and drinking damnation unto myself, not discerning the Lord’s body.”

 

Ah! poor trembler, Jesus has given you liberty, be not afraid. If a stranger came to your house, he would stand at the door, or wait in the hall; he would not dream of intruding unbidden into your parlour—he is not at home: but your child makes himself very free about the house; and so is it with the child of God.

 

A stranger may not intrude where a child may venture. When the Holy Ghost has given you to feel the spirit of adoption, you may come to Christian ordinances without fear. The same rule holds good of the Christian’s inward privileges.

 

You think, poor seeker, that you are not allowed to rejoice with joy unspeakable and full of glory; if you are permitted to get inside Christ’s door, or sit at the bottom of his table, you will be well content.

 

Ah! but you shall not have less privileges than the very greatest. God makes no difference in his love to his children. A child is a child to him; he will not make him a hired servant; but he shall feast upon the fatted calf, and shall have the music and the dancing as much as if he had never gone astray.

 

When Jesus comes into the heart, he issues a general licence to be glad in the Lord. No chains are worn in the court of King Jesus. Our admission into full privileges may be gradual, but it is sure.

 

Perhaps our reader is saying, “I wish I could enjoy the promises, and walk at liberty in my Lord’s commands.” “If thou believest with all thine heart, thou mayest.” Loose the chains of thy neck, O captive daughter, for Jesus makes thee free. 



26. August morgens und abends


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《am Morgen》August 26

Whiter Than Snow

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When All Thy Mercies

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《am Morgen》26. August

 

„Er sendet eine Erlösung seinem Volk; er verheißt, dass sein Bund ewiglich bleiben soll. Heilig und hehr ist sein Name." Psalm 111,9

 

Das Volk des Herrn freut sich selbst an dem Bund. Er ist eine unversiegliche Quelle des Trostes für sie, so oft sie der Heilige Geist in seinen Weinkeller führt und sein Liebesbanner über ihnen ist. Sie sind begeistert, wenn sie das hohe Alter dieses Bundes betrachten und daran denken, dass schon ehe die Planeten ihre Kreise zogen, alle Angelegenheiten der Heiligen in Christus geordnet und gesichert waren. Es ist für sie besonders wunderbar, wenn sie an die Gewissheit des Bundes denken und sich „die gewissen Gnaden Davids" vor Augen halten. Sie freuen sich, ihn als einen Bund preisen und besingen zu können, der unterzeichnet, besiegelt, bestätigt und in allen Stücken wohl bedacht ist. Oft hüpft ihnen das Herz vor Freude, wenn sie die Unveränderlichkeit des Bundes ins Auge fassen - eines Bundes, den weder Zeit noch Ewigkeit, weder Leben noch Tod je zerreißen kann. Es ist ein Bund, der so alt wie die Ewigkeit und so unzerstörbar wie der Fels der Zeiten ist. Sie freuen sich auch inständig über die Fülle dieses Bundes und erfrischen sich daran. Sie sehen, dass in demselben alles für sie vorbereitet ist. Gott ist ihr Erbteil, Christus ihr Freund, der Heilige Geist ihr Tröster, die Erde ihre Herberge, der Himmel ihre Heimat. Sie sehen in dem Bund ein Erbe, das jeder Seele aufbewahrt und zugesichert bleibt, die in der uralten, ewigen Schenkungsurkunde inbegriffen ist. O, wie strahlten ihre Augen, als sie den Bund im Wort Gottes als einen Schatz erkannten! Und o, wie wurden ihre Seelen von Entzücken erfüllt, als sie im Testament und letzten Willen ihres göttlichen Verwandten erfuhren, dass jener Schatz für sie hinterlassen wurde! Aber es ist eine ganz besondere Freude für die Kinder Gottes, wenn sie auf den Gnadenreichtum dieses Bundes schauen. Sie sehen, dass das Gesetz beiseite gestellt wurde, weil es ein Bund der Werke war und auf dem Verdienst beruhte. Den Neu-en Bund erkennen sie als etwas Bleibendes, weil Gnade sein Grund, Gnade seine Vorbedingung, Gnade sein Schutz, Gnade seine Burg, Gnade seine Macht und Gnade sein Schlussstein ist. Der Bund ist ein Schatzhaus voller Reichtümer, eine Kornkammer voller Vorräte, ein Brunnen voll lebendigen Wassers, eine Lagerhalle des Heils, ein Freibrief des Friedens und ein Himmel voller Freude.

 

《Morning By Morning》aug 26

《Morning By Morning》August 26

 

“He sent redemption unto his people: he hath commanded his covenant for ever: holy and reverend is his name.”— Psalms 111:9

 

The Lord’s people delight in the covenant itself. It is an unfailing source of consolation to them so often as the Holy Spirit leads them into its banqueting house and waves its banner of love.

 

They delight to contemplate the antiquity of that covenant, remembering that before the day-star knew its place, or planets ran their round, the interests of the saints were made secure in Christ Jesus.

 

It is peculiarly pleasing to them to remember the sureness of the covenant, while meditating upon “the sure mercies of David.” They delight to celebrate it as “signed, and sealed, and ratified, in all things ordered well.”

 

It often makes their hearts dilate with joy to think of its immutability, as a covenant which neither time nor eternity, life nor death, shall ever be able to violate—a covenant as old as eternity and as everlasting as the Rock of ages.

 

They rejoice also to feast upon the fulness of this covenant, for they see in it all things provided for them. God is their portion, Christ their companion, the Spirit their Comforter, earth their lodge and heaven their home.

 

They see in it an inheritance reserved and entailed to every soul possessing an interest in its ancient and eternal deed of gift. Their eyes sparkled when they saw it as a treasure-trove in the Bible; but oh! how their souls were gladdened when they saw in the last will and testament of their divine kinsman, that it was bequeathed to them!

 

More especially it is the pleasure of God’s people to contemplate the graciousness of this covenant. They see that the law was made void because it was a covenant of works and depended upon merit, but this they perceive to be enduring because grace is the basis, grace the condition, grace the strain, grace the bulwark, grace the foundation, grace the topstone.

 

The covenant is a treasury of wealth, a granary of food, a fountain of life, a store-house of salvation, a charter of peace and a haven of joy.

《am Abend》August 26

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《am Abend》26. August

 

„Und alsbald, da alles Volk ihn sah, entsetzten sie sich, liefen zu und grüßten ihn." Markus 9,15

 

Wie groß ist doch der Unterschied zwischen Mose und Jesus! Als der Prophet vierzig Tage lang auf dem Berg Horeb gewesen war, er-fuhr er gewissermaßen eine Verklärung, sodass sein Angesicht mit blendendem Licht glänzte. Er legte eine Decke auf sein Angesicht, denn das Volk fürchtete sich, sich ihm zu nahen. Ganz anders unser Herr und Heiland. Er war verklärt worden mit einer Herrlichkeit, größer als der Glanz Moses und doch heißt es nicht von Ihm, dass das Volk von dem Glanz seines Antlitzes geblendet wurde. Vielmehr entsetzten sie sich, liefen zu Ihm und grüßten Ihn. Die Herrlichkeit des Gesetzes stößt zurück, aber die Herrlichkeit des Herrn der Gnade übt eine große Anziehungskraft aus. Obwohl Jesus heilig und gerecht ist, so ist doch mit seiner Reinheit eine solche Wahrheit und Gnade verschmolzen, dass die Sünder zu Ihm eilen, erstaunt über seine Güte und gefesselt von seiner Liebe. Sie grüßen Ihn, werden seine Jünger und nehmen Ihn als ihren Herrn und Meister an. Lieber Freund, es mag wohl der Fall sein, dass du gerade jetzt von dem strahlenden Glanz des Gesetzes Gottes geblendet bist. Du fühlst welche Anforderungen es an dein Gewissen stellt, aber du bist nicht imstande, ihm zu genügen. Nicht, dass du dem Gesetz deshalb die Schuld zuschreibst, im Gegenteil, es ringt dir die höchste Achtung ab. Dennoch wirst du davon nicht zu Gott gezogen. Dein Herz wird im Gegenteil noch verhärteter und du bist der Verzweiflung nahe. Ach, armes Herz, wende deine Augen von Mose ab und richte den Blick auf Jesus, der mit milderem Glanz vor dir steht. Betrachte Sei-ne triefenden Wunden und Sein dornengekröntes Haupt! Er ist der Sohn Gottes und darin ist Er größer als Mose, und Er ist der Herr der Liebe und darin ist Er zärtlicher als der Gesetzgeber. Er trug den Zorn Gottes und offenbarte in Seinem Tod Gottes Gerechtigkeit besser, als der donnernde und blitzende Sinai. Nun ist die Gerechtigkeit aber zugerechnet worden und seitdem bildet sie eine feurige Mauer um die, die an Jesus glauben. Sünder, siehe den blutenden Jesus an und wenn du die gewinnende Macht Seiner Liebe empfindest, dann fliehe in Seine Arme, so wirst du errettet und selig.

 

《Evening by Evening》aug 26

《Evening by Evening》August 26

 

“And straightway all the people, when they beheld him, were greatly amazed, and running to him saluted him.”— Mark 9:15

 

How great the difference between Moses and Jesus! When the prophet of Horeb had been forty days upon the mountain, he underwent a kind of transfiguration, so that his countenance shone with exceeding brightness, and he put a veil over his face, for the people could not endure to look upon his glory.

 

Not so our Saviour. He had been transfigured with a greater glory than that of Moses, and yet, it is not written that the people were blinded by the blaze of his countenance, but rather they were amazed, and running to him they saluted him.

 

The glory of the law repels, but the greater glory of Jesus attracts. Though Jesus is holy and just, yet blended with his purity there is so much of truth and grace, that sinners run to him amazed at his goodness, fascinated by his love; they salute him, become his disciples, and take him to be their Lord and Master.

 

Reader, it may be that just now you are blinded by the dazzling brightness of the law of God. You feel its claims on your conscience, but you cannot keep it in your life.

 

Not that you find fault with the law, on the contrary, it commands your profoundest esteem, still you are in nowise drawn by it to God; you are rather hardened in heart, and are verging towards desperation.

 

Ah, poor heart! turn thine eye from Moses, with all his repelling splendour, and look to Jesus, resplendent with milder glories. Behold his flowing wounds and thorn-crowned head! He is the Son of God, and therein he is greater than Moses, but he is the Lord of love, and therein more tender than the lawgiver.

 

He bore the wrath of God, and in his death revealed more of God’s justice than Sinai on a blaze, but that justice is now vindicated, and henceforth it is the guardian of believers in Jesus. Look, sinner, to the bleeding Saviour, and as thou feelest the attraction of his love, fly to his arms, and thou shalt be saved.



27. August morgens und abends


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《am Morgen》August 27

Prayer Is The Incense To God

Use for 《Morning By Morning》Oct 11

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Marching to Zion

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《am Morgen》27. August

 

„Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange lästert mich dies Volk? und wie lange wollen sie nicht an mich glauben durch allerlei Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?" 4. Mose 14,11

 

von euch fern zu halten. Es bringt Christus so sehr in Unehre, dass Trachtet mit allem Fleiß danach, das Ungeheuer „Unglauben" Er Seine fühlbare Nähe entzieht, wenn wir Ihn erzürnen indem wir dem Zweifel Raum geben. Es ist natürlich ein Unkraut, dessen Same nie vollständig aus dem Acker unseres Herzens ausgerottet werden kann, aber wir müssen mit Eifer und Ausdauer seine Wurzeln zu vertilgen suchen. Unter allen verhassten Dingen ist der Unglaube das Allerabscheulichste. Sein verderbliches Wesen ist so durch und durch vergiftet, dass wer damit umgeht und davon berührt wird, stets Schaden dabei nimmt. Bei dir, du gläubiger Christ, ist der Unglaube etwas sehr Schlimmes, denn die Gnadenerweisungen, die du bisher vom Herrn empfangen hast, vergrößern deine Schuld, wenn du jetzt an Ihm zweifelst. Durch Unglauben krönst du Sein Haupt aufs Empfindlichste mit den stacheligsten Dornen. Es ist grausam von einer innig geliebten Frau, wenn sie ihrem treuen und gütigen Ehemann misstraut. Diese Sünde ist töricht, unnötig und ungerecht. Der Herr Jesus hat nie den leisesten Anlass zum Misstrauen gegeben und es ist hart, wenn uns die mit Zweifel begegnen, gegen die unser Benehmen unaufhörlich liebevoll und wahrhaftig ist. Jesus ist der Sohn des Höchsten und besitzt unermessliche Schätze. Es ist beschämend, an Seiner Allmacht zu zweifeln und Seiner Zulänglichkeit zu misstrauen. Das Vieh auf tausend Bergen genügt uns zur Nahrung, auch wenn wir noch so hungrig sind, und die Scheunen des Himmels werden wohl nicht von dem leer werden, was wir essen. Wenn Christus nur eine Wassergrube wäre, so könnten wir Seine Fülle bald ausschöpfen, aber wer kann einen Brunnen lebendigen Wassers erschöpfen, der in das ewige Leben fließt? Unzählige Geister haben ihre Bedürfnisse in Ihm gestillt und kein einziger unter ihnen hat über Mangel an Stärkung geklagt. Hinweg! Hinweg mit diesem lügenhaften Verräter „Unglauben", denn sein einziges Trachten ist, die Bande der Gemeinschaft zu zertrennen und uns mit Trauer über die Abwesenheit unseres Heilandes zu erfüllen. Tötet diesen scheußlichen Drachen: Nieder mit dir, du Verräter, mein Herz verabscheut dich!

 

《Morning By Morning》aug 27

《Morning By Morning》August 27

 

“And the LORD said unto Moses, How long will this people provoke me? and how long will it be ere they believe me, for all the signs which I have shewed among them?”— Numbers 14:11

 

Strive with all diligence to keep out that monster unbelief. It so dishonours Christ, that he will withdraw his visible presence if we insult him by indulging it.

 

It is true it is a weed, the seeds of which we can never entirely extract from the soil, but we must aim at its root with zeal and perseverance. Among hateful things it is the most to be abhorred. Its injurious nature is so venomous that he that exerciseth it and he upon whom it is exercised are both hurt thereby.

 

In thy case, O believer! it is most wicked, for the mercies of thy Lord in the past, increase thy guilt in doubting him now. When thou dost distrust the Lord Jesus, he may well cry out, “Behold I am pressed under you, as a cart is pressed that is full of sheaves.”

 

This is crowning his head with thorns of the sharpest kind. It is very cruel for a well-beloved wife to mistrust a kind and faithful husband. The sin is needless, foolish and unwarranted. Jesus has never given the slightest ground for suspicion, and it is hard to be doubted by those to whom our conduct is uniformly affectionate and true.

 

Jesus is the Son of the Highest, and has unbounded wealth; it is shameful to doubt Omnipotence and distrust all-sufficiency. The cattle on a thousand hills will suffice for our most hungry feeding, and the granaries of heaven are not likely to be emptied by our eating.

 

If Christ were only a cistern, we might soon exhaust his fulness, but who can drain a fountain? Myriads of spirits have drawn their supplies from him, and not one of them has murmured at the scantiness of his resources.

 

Away, then, with this lying traitor unbelief, for his only errand is to cut the bonds of communion and make us mourn an absent Saviour. Bunyan tells us that unbelief has “as many lives as a cat:” if so, let us kill one life now, and continue the work till the whole nine are gone.

 

Down with thee, thou traitor, my heart abhors thee.

《am Abend》August 27

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《am Abend》27. August

 

„In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott." Psalm 31,6

 

Diese Worte sind oft von heiligen Menschen in der Stunde ihres Abscheidens gebraucht worden. Wir können sie abends segenbringend zum Gegenstand unserer Betrachtung wählen. Der Gegenstand der Sorge eines gläubigen Menschen ist im Leben und im Tod nicht sein Leib oder sein Vermögen, sondern sein Geist. Das ist sein höchster und teuerster Schatz. Wenn dieser geborgen ist, dann ist alles gut. Was ist doch alles vergängliche Gut im Vergleich mit der Seele? Der Gläubige befiehlt seine Seele in Gottes Hände. Sie kommt von Ihm und ist Sein Eigentum. Er hat sie bisher bewahrt und kann sie auch ferner bewahren. Darum ist es das Beste, dass Er sie wieder aufnimmt. Alle Dinge sind in Jahwes Händen gut aufgehoben. Was wir dem Herrn anvertrauen ist geborgen, sowohl jetzt als auch an dem Tag der Tage, dem wir entgegengehen. Es ist ein seliges Leben und ein herrliches Sterben, wenn wir uns der Obhut des Himmels an-befehlen können. Wir sollten jederzeit alles in der treuen Hand Jesu ruhen lassen. Wenn auch das Leben an einem seidenen Faden zu hängen scheint und die Schwierigkeiten sich wie der Sand am Meer mehren, so bleibt dennoch unsere Seele in süßem Frieden und fühlt sich glücklich in ihrem ruhigen Hafen. „Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott." Erlösung ist eine sichere Grundlage für die Festigung des Gottvertrauens. David hatte Golgatha nicht gekannt wie wir, aber er wurde durch manche zeitliche Erlösung gestärkt. Sollte uns die ewige Erlösung nicht noch viel lieblicher trösten und beleben? Vergangene Errettungen sind starke Unterpfänder dafür, dass wir auch jetzt mit dem göttlichen Beistand rechnen dürfen. Was der Herr an uns getan hat will Er wieder tun, denn bei Ihm ist keine Veränderung. Er steht treu zu Seinen Verheißungen und ist Seinen Heiligen gnädig. Er wendet sich nicht ab von Seinem Volk.

 

„Wer Jesum bei sich hat, kann sicher stehen, und wird im Leidensmeer nicht untergehen. Wenn ihn der Herr beschützt in Gnaden, was kann ihm Tod und Teufel schaden? Er wandelt stets auf ew'gen Pfaden."

 

《Evening by Evening》aug 27

《Evening by Evening》August 27

 

“Into thine hand I commit my spirit: thou hast redeemed me, O LORD God of truth.”— Psalm 31:5

 

These words have been frequently used by holy men in their hour of departure. We may profitably consider them this evening. The object of the faithful man’s solicitude in life and death is not his body or his estate, but his spirit; this is his choice treasure—if this be safe, all is well.

 

What is this mortal state compared with the soul? The believer commits his soul to the hand of his God; it came from him, it is his own, he has aforetime sustained it, he is able to keep it, and it is most fit that he should receive it.

 

All things are safe in Jehovah’s hands; what we entrust to the Lord will be secure, both now and in that day of days towards which we are hastening. It is peaceful living, and glorious dying, to repose in the care of heaven.

 

At all times we should commit our all to Jesus’ faithful hand; then, though life may hang on a thread, and adversities may multiply as the sands of the sea, our soul shall dwell at ease, and delight itself in quiet resting places.

 

“Thou hast redeemed me, O Lord God of truth.” Redemption is a solid basis for confidence. David had not known Calvary as we have done, but temporal redemption cheered him; and shall not eternal redemption yet more sweetly console us?

 

Past deliverances are strong pleas for present assistance. What the Lord has done he will do again, for he changes not. He is faithful to his promises, and gracious to his saints; he will not turn away from his people.

 

     “Though thou slay me I will trust,

       Praise thee even from the dust,

     Prove, and tell it as I prove,

       Thine unutterable love.

 

     Thou mayst chasten and correct,

       But thou never canst neglect;

     Since the ransom price is paid,

       On thy love my hope is stay’d.”



28. August morgens und abends


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《am Morgen》August 28

O Word of God Incarnate

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Holy Spirit, Light Divine

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《am Morgen》28. August

 

Öl zur Lampe, Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk.... 2. Mose 25,6

 

Meine Seele, wie sehr hast du Öl nötig, denn ohne Öl wird deine Lampe nicht mehr lange brennen. Dein Docht wird rauchen und üblen Geruch verbreiten, wenn dein Licht ausgeht und es wird aus-gehen, wenn es dir an Öl fehlt. Du hast keine sprudelnde Ölquelle in deiner menschlichen Natur und darum musst du zu den Ölverkäufern hingehen und für dich einkaufen. Tust du das nicht, musst du mit den fünf törichten Jungfrauen ausrufen: „Unsere Lampen verlöschen!" Auch die geheiligten Lampen vermochten ohne Öl kein Licht zu verbreiten. Obwohl sie im Tempel standen, mussten sie dennoch mit Öl gespeist werden. Obwohl kein rauer Wind gegen sie blies, mussten sie dennoch beschnitten werden und dein Bedürfnis ist ebenso groß. Unter den glücklichsten Verhältnissen kannst du keine Stunde länger das Licht deines Glaubens leuchten lassen, wenn kein neues Gnadenöl in dich gegossen wird. Nicht jedes Öl durfte im Dienst des Herrn verwendet werden. Weder das Erdöl, das in frühe-ren Zeiten namentlich im Morgenland so reichlich aus der Erde quoll, noch das Fett der Fische, noch das Öl von Nüssen durfte Verwendung finden. Auf ein einziges Öl fiel die Wahl und das war das auserlesens-te Olivenöl. Geheuchelte Gnade aus natürlicher Herzensgüte oder die vermeintliche Tugend äußerlicher Heiligkeit ist nie und nimmer ein Öl nach dem Herzen Gottes. Der wahrhaft Gläubige weiß, dass der Herr kein Wohlgefallen hätte an ganzen Strömen von solchem Öl. Der Gläubige geht zur Ölpresse auf Gethsemane und holt seinen Bedarf bei Dem, der darin gekeltert wurde. Das Öl der Heilsgnade ist rein und frei von Hefen und Unreinheiten und darum ist das Licht, das mit diesem Öl ernährt wird, klar und hell. Unsere Gemeinden sind die goldenen Leuchter des Heilandes und weil sie Lichter in der Welt sein sollen, bedürfen sie viel Öl des Heiligtums. O bitten wir doch für uns, für unsere Hirten und für unsere Gemeinden, dass es doch nie am „Öl zur Lampe" fehlen wolle. Wahrhaftigkeit, Heiligkeit, Freude, Erkenntnis und Liebe, das alles sind Flammen des geheilig-ten Lichtes. Aber sie schlagen nicht aus uns empor, wenn wir nicht im Kämmerlein Öl von Gott dem Heiligen Geist empfangen. Er aber, der Geber alles Guten, schenke uns täglich neues Öl in die Gefäße unseres Glaubens, damit unsere Lampen allezeit zum Empfang des Seelenbräutigams geschmückt seien.

 

《Morning By Morning》aug 28

《Morning By Morning》August 28

 

“Oil for the light, spices for anointing oil, and for sweet incense,”— Exodus 25:6

My soul, how much thou needest this, for thy lamp will not long continue to burn without it. Thy snuff will smoke and become an offence if light be gone, and gone it will be if oil be absent.

 

Thou hast no oil well springing up in thy human nature, and therefore thou must go to them that sell and buy for thyself, or like the foolish virgins, thou wilt have to cry, “My lamp is gone out.”

 

Even the consecrated lamps could not give light without oil; though they shone in the tabernacle they needed to be fed, though no rough winds blew upon them they required to be trimmed, and thy need is equally as great. Under the most happy circumstances thou canst not give light for another hour unless fresh oil of grace be given thee.

 

It was not every oil that might be used in the Lord’s service; neither the petroleum which exudes so plentifully from the earth, nor the produce of fishes, nor that extracted from nuts would be accepted; one oil only was selected, and that the best olive oil.

 

Pretended grace from natural goodness, fancied grace from priestly hands, or imaginary grace from outward ceremonies will never serve the true saint of God; he knows that the Lord would not be pleased with rivers of such oil. He goes to the olive-press of Gethsemane, and draws his supplies from him who was crushed therein.

 

The oil of gospel grace is pure and free from lees and dregs, and hence the light which is fed thereon is clear and bright. Our churches are the Saviour’s golden candelabra, and if they are to be lights in this dark world, they must have much holy oil.

 

Let us pray for ourselves, our ministers and our churches, that they may never lack oil for the light. Truth, holiness, joy, knowledge, love, these are all beams of the sacred light, but we cannot give them forth unless in private we receive oil from God the Holy Ghost.

《am Abend》August 28

Morgen Abend Kalender
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《am Abend》28. August

 

Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger bist! Denn die Ein-same hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der HERR." Jesaja 54,1

 

Obwohl wir unserem Herrn viel Frucht getragen haben und uns der freudigen Hoffnung hingeben, dass wir „Bäume der Gerechtigkeit, Pflanzen des Herrn zum Preise" genannt werden mögen, so gibt es doch Zeiten, in denen wir uns recht unfruchtbar fühlen. Das Gebet ist ohne Leben, die Liebe kalt, der Glaube schwach. Jedes Gnadengewächs im Garten unseres Herzens dürstet und trauert. Wir sind wie Blumen im heißen Sonnenschein, die auf den erfrischenden Re-gen warten. Was sollen wir in einem solchen Zustand tun? Wenn es so mit uns steht, dann ist unsere Schriftstelle ganz für uns geeignet. „Singe, du Unfruchtbare; freue dich mit Ruhm, und jauchze." Aber wovon kann ich singen? Von der Gegenwart kann ich nicht reden und auch die Vergangenheit sieht mich so unfruchtbar an. Aber doch! Ich kann von Jesus Christus singen. Ich kann rühmen, wie der Heiland mich auch schon früher besucht hat oder wenn das nicht geht, so kann ich die große Liebe loben, mit der Er die Seinen geliebt hat, als Er zur Erlösung Seines Volkes von den himmlischen Höhen herunter-kam. Ich will aufs Neue zum Kreuz gehen. Komm, liebe Seele, einst warst du bedrückt und beladen und dort ist dir deine Last abgenommen worden. Gehe wieder nach Golgatha. Vielleicht gibt dasselbe Kreuz, das dir das Leben schenkte, auch die Fruchtbarkeit. Was ist meine Dürre? Sie ist die Grundlage für Seine Frucht schaffende All-macht. Was ist meine Leere? Sie ist die dunkle Einfassung für den strahlenden Saphir Seiner ewigen Liebe. Ich will in meiner Armut und in meiner Hilfsbedürftigkeit zu Ihm gehen. Ich will in meiner ganzen Schmach und Sünde zu Ihm treten und will Ihm sagen, dass ich noch immer Sein Kind bin, und im Vertrauen auf Sein treues Herz will ich, der Unfruchtbare, singen und jauchzen. Singe, gläubiger Christ, denn es wird sich dein Herz mitsamt den Herzen anderer Verzagter freu-en. Jauchze, denn weil du dich jetzt deiner Unfruchtbarkeit schämst, wirst du bald fruchtbar werden. Jetzt, wo dich Gott traurig werden lässt weil du keine Frucht bringst, wird Er dich bald mit köstlichen Trauben bedecken. Die Erkenntnis unserer Unfruchtbarkeit schmerzt uns, aber der Besuch des Herrn ist wunderbar. Das Gefühl unserer Armut treibt uns zu Christus und hier ist es, wo wir sein müssen, denn in Ihm bringen wir Frucht.

 

《Evening by Evening》aug 28

《Evening by Evening》August 28

 

“Sing, O barren, thou that didst not bear; break forth into singing, and cry aloud, thou that didst not travail with child: for more are the children of the desolate than the children of the married wife, saith the LORD.”— Isaiah 54:1

 

Though we have brought forth some fruit unto Christ, and have a joyful hope that we are “plants of his own right hand planting,” yet there are times when we feel very barren. Prayer is lifeless, love is cold, faith is weak, each grace in the garden of our heart languishes and droops.

 

We are like flowers in the hot sun, requiring the refreshing shower. In such a condition what are we to do? The text is addressed to us in just such a state. “Sing, O barren, break forth and cry aloud.” But what can I sing about?

 

I cannot talk about the present, and even the past looks full of barrenness. Ah! I can sing of Jesus Christ. I can talk of visits which the Redeemer has aforetimes paid to me; or if not of these, I can magnify the great love wherewith he loved his people when he came from the heights of heaven for their redemption.

 

I will go to the cross again. Come, my soul, heavy laden thou wast once, and thou didst lose thy burden there. Go to Calvary again. Perhaps that very cross which gave thee life may give thee fruitfulness.

 

What is my barrenness? It is the platform for his fruit-creating power. What is my desolation? It is the black setting for the sapphire of his everlasting love. I will go in poverty, I will go in helplessness, I will go in all my shame and backsliding, I will tell him that I am still his child, and in confidence in his faithful heart, even I, the barren one, will sing and cry aloud.

 

Sing, believer, for it will cheer thine own heart, and the hearts of other desolate ones. Sing on, for now that thou art really ashamed of being barren, thou wilt be fruitful soon; now that God makes thee loath to be without fruit he will soon cover thee with clusters.

 

The experience of our barrenness is painful, but the Lord’s visitations are delightful. A sense of our own poverty drives us to Christ, and that is where we need to be, for in him is our fruit found.



29. August morgens und abends


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《am Morgen》August 29

At Calvary

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JESUS LOVER OF MY SOUL

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《am Morgen》29. August

 

„Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit." Psalm 51,3

 

Als ein echter Gottesmann, ein Licht der Gemeinde auf Erden, von einer gefährlichen Krankheit befallen wurde, fragte man ihn: „Wenn diese Krankheit zum Tode sein sollte, welche Schriftstelle soll zum Text der Beerdigung gewählt werden?" Er antwortete: „Ach, ich fühle, dass ich ein armes, sündhaftes Geschöpf bin, das es nicht wert ist, dass man irgendetwas von ihm sage. Wenn aber eine Leichenrede notwendig ist, so sei es über diese Worte: Gott, sei mir gnädig nach Deiner Güte und tilge meine Sünden nach Deiner großen Barmherzigkeit." Derselbe Geist der Demut leitete ihn bei der Anordnung der Inschrift, die auf seinen Grabstein gesetzt werden sollte. Sie sollte weiter nichts enthalten als seinen Namen, seinen Geburts- und Sterbetag und die Worte: „Hier ruht ein armer, elender, hilfloser Erdenwurm, der sich den Liebesarmen der göttlichen Barmherzigkeit an-vertraut." Der erfahrenste und beliebteste Heilige kann seinem Gott nicht anders begegnen, als dass er sich auf die freie Gnade stützt. Die Edelsten des menschlichen Geschlechts sind sich vor anderen bewusst, dass sie allenfalls Menschen sind. Leere Boote ragen weit über die Oberfläche des Wassers empor, aber Schiffe, die mit himmlischen Gütern beladen sind, gehen tief im Wasser. Bloße Namenschristen rühmen sich viel, aber wahrhafte Kinder Gottes schreien um Gnade wegen ihrer Unwürdigkeit. Wir haben es nötig, dass der Herr uns gnädig ist, gnädig in unseren Werken, unseren Gebeten, unseren Zeugnissen, unseren Almosen und aller unserer Heiligkeit. Das Blut wurde nicht nur auf die Pfosten und Schwellen der Wohnungen Israels gesprengt, sondern auch auf das Heiligtum, auf den Gnadenstuhl und auf den Altar. Weil sich die Sünde auch in unsere heiligsten Angelegenheiten drängt, ist das Blut Jesu unentbehrlich, um sie von aller Befleckung zu reinigen. Wenn die Gnade schon unsere Gottesdienste versöhnen muss, wie muss es erst um unsere Sünden stehen? Wie lieblich ist doch der Gedanke, dass die ewige Barmherzigkeit uns Gnade erweisen, unsere Verirrungen heilen und unsere zerschlagenen Gebeine beleben will!

 

„Kommt, ihr armen, blöden Sünder, die ihr matt und müde seid, kommt zum großen Überwinder! Da ist Heil und Ruh' bereit!"

 

《Morning By Morning》aug 29

《Morning By Morning》August 29

 

“To the chief Musician, A Psalm of David, when Nathan the prophet came unto him, after he had gone in to Bathsheba. Have mercy upon me, O God, according to thy lovingkindness: according unto the multitude of thy tender mercies blot out my transgressions.”— Psalm 51:1

 

When Dr. Carey was suffering from a dangerous illness, the enquiry was made, “If this sickness should prove fatal, what passage would you select as the text for your funeral sermon?”

 

He replied, “Oh, I feel that such a poor sinful creature is unworthy to have anything said about him; but if a funeral sermon must be preached, let it be from the words, Have mercy upon me, O God, according to thy lovingkindness; according unto the multitude of thy tender mercies blot out my transgressions.'”

In the same spirit of humility he directed in his will that the following inscription and nothing more should be cut on his gravestone:—

 

     William Carey, Born August 17th, 1761: Died —

       “A wretched, poor, and helpless worm

     On thy kind arms I fall.”

 

Only on the footing of free grace can the most experienced and most honoured of the saints approach their God. The best of men are conscious above all others that they are men at the best. Empty boats float high, but heavily laden vessels are low in the water; mere professors can boast, but true children of God cry for mercy upon their unprofitableness.

 

We have need that the Lord should have mercy upon our good works, our prayers, our preachings, our alms-givings and our holiest things. The blood was not only sprinkled upon the doorposts of Israel’s dwelling houses, but upon the sanctuary, the mercy-seat and the altar, because as sin intrudes into our holiest things, the blood of Jesus is needed to purify them from defilement.

 

If mercy be needed to be exercised towards our duties, what shall be said of our sins? How sweet the remembrance that inexhaustible mercy is waiting to be gracious to us, to restore our backslidings, and make our broken bones rejoice!

《am Abend》August 29

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《am Abend》29. August

 

„Solange solch ein Gelübde währt, soll er nichts essen, das man vom Weinstock macht, vom Weinkern bis zu den Hülsen." 4. Mose 6,4

 

Die Nasiräer hatten unter anderen Gelübden auch eines abgelegt, wobei sie sich vom Getränk des Weins enthalten wollten. Damit sie ihr Gelübde nicht brachen, war ihnen auch verboten, Weinessig oder starke Getränke zu sich zu nehmen. Damit die Vorschrift noch klarer wurde, durften sie weder vom unausgegorenen Trauben-Most trinken noch von den Trauben, frisch oder getrocknet, essen. Und um die Integrität des Gelübdes vollständig festzumachen, war ihnen nichts erlaubt, was auch nur irgendeine Beziehung zum Wein hatte. Sie sollten auch schon den Schein des Übels meiden. Das ist gewiss eine Lehre für die Auserwählten des Herrn: Dadurch werden sie an-gehalten der Sünde in jeder Gestalt zu entfliehen. Sie sollen ihr nicht nur in ihrer gröbsten Gestalt aus dem Weg gehen, sondern selbst ihren Schein und Schatten scheuen. Ein ernster Wandel wird in unseren Tagen vielfach verspottet. Aber sei versichert, lieber Freund, es ist sowohl das Sicherste als auch das, was am meisten froh macht. Wer es mit der Welt auch nur in einem oder zwei Punkten hält, der schwebt in furchtbarer Gefahr. Wer die Trauben Sodoms isst, wird bald den Wein Gomorrhas trinken. Ein kleiner Riss im Damm der holländischen Tiefküste lässt das Meerwasser hereinfließen und der Durchlass wächst schnell bis eine Provinz überflutet ist. Nachgiebigkeit gegen die Welt ist in jedem Maße eine Schlinge für die Seele und macht sie mehr und mehr auch für schlimmere Sünden empfänglich. Wenn der Nasiräer süßen Most trank, konnte er nie wirklich sicher sein, ob sich derselbe nicht schon in einem gewissen Stadium der Gärung befunden hatte. Daher konnte er in seinem Herzen nicht sicher sein, ob sein Gelübde ungebrochen war. Genauso kann der nachgebende, Kompromisse eingehende Christ kein sicheres, reines Gewissen bewahren, sondern muss fühlen, dass sich seine innere Stimme im Zweifel befindet. Über zweifelhafte Dinge brauchen wir keine Zweifel zu haben. Sie sind uns schädlich. Mit Dingen, die uns in Versuchung führen, brauchen wir nicht leichtfertig umzugehen, sondern müssen schnell vor ihnen fliehen. Besser als Puritaner belächelt, denn als Scheinheiliger verachtet. Ein weiser Lebensstil mag manche Selbstverleugnung auferlegen, aber er birgt seine eigenen Freuden, die mehr als ein gleichwertiger Ersatz sind.

 

《Evening by Evening》aug 29

《Evening by Evening》August 29

 

“All the days of his separation shall he eat nothing that is made of the vine tree, from the kernels even to the husk.”— Numbers 6:4

 

Nazarites had taken, among other vows, one which debarred them from the use of wine. In order that they might not violate the obligation, they were forbidden to drink the vinegar of wine or strong liquors, and to make the rule still more clear, they were not to touch the unfermented juice of grapes, nor even to eat the fruit either fresh or dried.

 

In order, altogether, to secure the integrity of the vow, they were not even allowed anything that had to do with the vine; they were, in fact, to avoid the appearance of evil. Surely this is a lesson to the Lord’s separated ones, teaching them to come away from sin in every form, to avoid not merely its grosser shapes, but even its spirit and similitude.

 

Strict walking is much despised in these days, but rest assured, dear reader, it is both the safest and the happiest. He who yields a point or two to the world is in fearful peril; he who eats the grapes of Sodom will soon drink the wine of Gomorrah.

 

A little crevice in the sea-bank in Holland lets in the sea, and the gap speedily swells till a province is drowned. Worldly conformity, in any degree, is a snare to the soul, and makes it more and more liable to presumptuous sins.

 

Moreover, as the Nazarite who drank grape juice could not be quite sure whether it might not have endured a degree of fermentation, and consequently could not be clear in heart that his vow was intact, so the yielding, temporizing Christian cannot wear a conscience void of offence, but must feel that the inward monitor is in doubt of him.

 

Things doubtful we need not doubt about; they are wrong to us. Things tempting we must not dally with, but flee from them with speed. Better be sneered at as a Puritan than be despised as a hypocrite. Careful walking may involve much self-denial, but it has pleasures of its own which are more than a sufficient recompense.



30. August morgens und abends


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《am Morgen》August 30

More, More About Jesus

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Jesus, I My Cross Have Taken

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《am Morgen》30. August

 

„Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!" Psalm 27,14

 

Es mag uns vorkommen, als sei Harren etwas Leichtes, aber es ist eine Aufgabe, die ein christlicher Soldat erst nach jahrelanger Übung lernt. Märsche und Eilmärsche fallen dem Krieger Gottes leichter als das Stille sein und Warten. Es gibt Stunden der erwartungsvollsten Ungewissheit, in denen der bereitwilligste Christ in seinem Verlangen, dem Herrn zu dienen, nicht weiß, welchen Weg er einschlagen und wofür er sich entscheiden soll. Was soll er dann tun? Sich mit Unruhe ängstigen? Soll er feige fliehen, furchterfüllt zur Rechten ausweichen oder tollkühn vorandringen? Nein, er soll ganz einfach warten. Aber: harre im Gebet. Schreie zu Gott und wirf dein Anliegen auf Ihn. Sage Ihm, was dich bedrückt, was dich ängstigt und berufe dich auf Seine Verheißung, dass Er dich nicht verlassen noch vergessen wird. In Situationen, in denen du dich zwischen verschiedenen unvereinbaren Pflichten entscheiden sollst, ist es großartig, dass wir in der Demut eines Kindes und in einer Einfachheit der Seele auf den Herrn harren dürfen. Es schlägt gewiss zu unserem Heil aus, wenn wir unsere Unwissenheit fühlen, erkennen und von Herzen willig sind, uns vom göttlichen Willen leiten zu lassen. Aber harre im Glauben. Beweise dein unerschütterliches Vertrauen auf Ihn, denn ein ungläubiges, zweifelndes Harren ist eine Schande für den Herrn. Glaube, dass, wenn Er dich auch bis tief in die Nacht hinein harren lässt, Er dennoch zu rechter Zeit erscheint. Sein Kommen ist gewiss und verspätet sich nicht. Warte in stiller Geduld. Lehne dich nicht auf, weil du unter der Rute der Anfechtung still halten musst, sondern segne und preise Gott dafür. Wünsche nie, dass du wieder zu einer früheren Situation zurückkehren könntest, sondern nimm alles so an, wie es Gott schickt. Füge dich mit willigem und einfachem Herzen, ohne allen Eigensinn. Überlass alles der Hand deines Bundes-Gottes und sprich: „Siehe, Herr, nicht mein, sondern Dein Wille geschehe. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin ratlos und weiß keinen Ausweg mehr, aber ich will harren, bis Du die Fluten zerteilst oder meine Feinde hinter mir zurücktreibst. Ich will harren, auch wenn Du mich tagelang hinhältst, denn mein Herz verlässt sich allein auf Dich, o Gott. Mein Geist harrt Deiner in der völligen Überzeugung, dass Du dennoch meine Freude und mein Heil bist, meine Zuflucht und meine Burg."

 

《Morning By Morning》aug 30

《Morning By Morning》August 30

 

“Wait on the LORD: be of good courage, and he shall strengthen thine heart: wait, I say, on the LORD.”— Psalm 27:14

 

It may seem an easy thing to wait, but it is one of the postures which a Christian soldier learns not without years of teaching. Marching and quick-marching are much easier to God’s warriors than standing still.

 

There are hours of perplexity when the most willing spirit, anxiously desirous to serve the Lord, knows not what part to take. Then what shall it do? Vex itself by despair? Fly back in cowardice, turn to the right hand in fear, or rush forward in presumption? No, but simply wait.

 

Wait in prayer, however. Call upon God, and spread the case before him; tell him your difficulty, and plead his promise of aid. In dilemmas between one duty and another, it is sweet to be humble as a child, and wait with simplicity of soul upon the Lord.

 

It is sure to be well with us when we feel and know our own folly, and are heartily willing to be guided by the will of God. But wait in faith. Express your unstaggering confidence in him; for unfaithful, untrusting waiting, is but an insult to the Lord.

 

Believe that if he keep you tarrying even till midnight, yet he will come at the right time; the vision shall come and shall not tarry. Wait in quiet patience, not rebelling because you are under the affliction, but blessing your God for it.

 

Never murmur against the second cause, as the children of Israel did against Moses; never wish you could go back to the world again, but accept the case as it is, and put it as it stands, simply and with your whole heart, without any self-will, into the hand of your covenant God, saying, “Now, Lord, not my will, but thine be done. I know not what to do; I am brought to extremities, but I will wait until thou shalt cleave the floods, or drive back my foes. I will wait, if thou keep me many a day, for my heart is fixed upon thee alone, O God, and my spirit waiteth for thee in the full conviction that thou wilt yet be my joy and my salvation, my refuge and my strong tower.”

《am Abend》August 30

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《am Abend》30. August

 

„Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm." Jeremia 17,14

 

Es ist das alleinige Vorrecht Gottes, geistliche Krankheiten zu beheben. Natürliche Krankheiten können wohl durch menschliche Vermittlung geheilt werden, aber auch da gebührt Gott die Ehre. Er verleiht den Heilmitteln Wirkung und schenkt dem menschlichen Leib die Kraft, die Krankheit abzustoßen. Aber die geistlichen Krankheiten sind ganz allein Sache des großen Arztes. Er beansprucht es als Sein ausschließliches Vorrecht: „Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und kann heilen". Einer der herrlichsten Namen des Herrn ist Jahwe-Ropha (der Herr, der mich heilt). „Deine Wunden will ich heilen, spricht der Herr." Das ist eine Verheißung, die nicht von eines Menschen Lippen kommen kann, sondern nur aus dem Mund des ewigen Gottes. Darum ruft der Psalmist zum Herrn: „Heile mich, Herr, denn meine Gebeine sind erschrocken" und abermals: „Heile meine Seele, denn ich habe an Dir gesündigt." Deshalb also preisen die Gottesfürchtigen den Namen des Herrn und sagen: „Er heilet alle unsere Gebrechen." Der den Menschen erschaffen hat, kann ihn auch wieder herstellen. Der im Anfang der Schöpfer unserer Natur gewesen ist, kann sie auch neu erschaffen. Was für ein erhabener Trost liegt darin, dass in der Person Jesu „wohnt alle Fülle der Gottheit leibhaftig". Meine Seele, worin auch immer deine Krankheit bestehen mag, so kann dieser große Arzt dich heilen. Wenn Er Gott ist, hat Seine Macht keine Grenzen. So komme denn mit dem blinden Auge der verdunkelten Erkenntnis, komme mit dem verrenkten Fuß deiner gebrochenen Willenskraft und mit der lahmen Hand deines schwachen Glaubens. Komme mit dem Fieber deines trotzigen Gemüts oder mit dem Frost deiner schaudernden Verzweiflung. Komm gerade so wie du bist denn Er, der Gott ist, kann dich sicher von deinem Leiden heilen. Nichts hindert die heilende Kraft, die von Jesus, unserem Herrn, ausgeht. Legionen von Teufeln haben die Macht des geliebten Arztes anerkennen müssen und nie ist Ihm eine Heilung missglückt. Alle Seine Kranken sind bis jetzt wieder hergestellt worden und auch die künftigen Kranken werden das erfahren. Du, mein Freund, wirst auch darunter sein, wenn du dich Ihm nur ganz über-gibst und das schon heute Abend.

 

《Evening by Evening》aug 30

《Evening by Evening》August 30

 

It is the sole prerogative of God to remove spiritual disease. Natural disease may be instrumentally healed by men, but even then the honour is to be given to God who giveth virtue unto medicine, and bestoweth power unto the human frame to cast off disease.

 

As for spiritual sicknesses, these remain with the great Physician alone; he claims it as his prerogative, “I kill and I make alive, I wound and I heal;” and one of the Lord’s choice titles is Jehovah-Rophi, the Lord that healeth thee.

 

“I will heal thee of thy wounds,” is a promise which could not come from the lip of man, but only from the mouth of the eternal God. On this account the psalmist cried unto the Lord, “O Lord, heal me, for my bones are sore vexed,” and again, “Heal my soul, for I have sinned against thee.”

 

For this, also, the godly praise the name of the Lord, saying, “He healeth all our diseases.” He who made man can restore man; he who was at first the creator of our nature can new create it. What a transcendent comfort it is that in the person of Jesus “dwelleth all the fulness of the Godhead bodily!”

 

My soul, whatever thy disease may be, this great Physician can heal thee. If he be God, there can be no limit to his power.

 

Come then with the blind eye of darkened understanding, come with the limping foot of wasted energy, come with the maimed hand of weak faith, the fever of an angry temper, or the ague of shivering despondency, come just as thou art, for he who is God can certainly restore thee of thy plague.

 

None shall restrain the healing virtue which proceeds from Jesus our Lord. Legions of devils have been made to own the power of the beloved Physician, and never once has he been baffled. All his patients have been cured in the past and shall be in the future, and thou shalt be one among them, my friend, if thou wilt but rest thyself in him this night.



31. August morgens und abends


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《am Morgen》August 31

Glory! Glory! Hallelujah!

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Look to the Lamb of God

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《am Morgen》31. August

 

„Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil zieht aus, und meine Arme werden die Völker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm." Jesaja 51,5

 

In Zeiten schwerer Anfechtung besitzt der Christ nichts auf Er-den, worauf er sich verlassen und sein Vertrauen setzen kann. Dann muss er sich ganz Seinem Gott in die Arme werfen. Wenn sein Schiff Schlagseite hat und keine menschliche Macht mehr helfen kann, dann muss er sich ganz und gar der Vorsehung und Treue Seines Gottes überlassen. O seliger Sturm, der einen Menschen auf solch einen unerschütterlichen Fels des Heils verschlägt! O gesegneter Orkan, der die Seele zu Gott, zu Ihm allein, hinreißt! Manchmal können wir vor lauter Freunden, die sich um uns drängen, gar nicht zu Gott kommen. Wenn ein Mensch aber so arm, freundlos und hilflos ist, dass er gar nicht mehr weiß, wohin er sich wenden soll, dann flieht er in Seines Vaters Arme und lässt sich liebevoll von denselben umfangen. Wenn ihn so schwerer und seltsamer Kummer niederdrückt, dass er ihn nur Seinem Gott und keiner anderen Seele anvertrauen will und kann, dann soll er dafür loben und danken, denn dann erfährt er Seines Herrn Güte und Treue reichlicher als sonst. O du sturmgepeitschter Glaubensmensch, was ist das doch für ein seliges Unglück, das dich zu deinem Vater hintreibt! Siehe, das ist „Heimsuchung"! Jetzt, wo du niemanden hast, auf den du bauen und trauen kannst suche Ihn, damit du auf Ihn all dein Vertrauen setzt. Verunehre deinen Herrn und Meister nicht mit deinen Zweifeln, sondern sei stark im Glauben und gib Gott die Ehre. Zeige der Welt, dass dir dein Gott zehntausend Welten wert ist. Zeige den Reichen wie reich du in deiner Armut bist, wenn Gott der Herr dein Helfer ist. Zeige den Starken wie stark du in deiner Schwachheit bist, wenn die ewigen Arme dich stützen. Jetzt ist die Zeit für Heldentaten des Glaubens und mutigen Kampf. Sei stark, ein echter Held, so wird sich der Herr dein Gott ganz gewiss in deiner Schwachheit verherrlichen und Seine Macht mitten in deiner Traurigkeit verkünden, so gewiss Er Himmel und Erde gemacht hat. Die Majestät des Himmelsgewölbes wäre dahin, wenn das Firmament von einer einzigen Säule gestützt würde. Dein Glaube würde seine Herrlichkeit einbüßen, wenn er auf irgendetwas ruhte, was ein fleischliches Auge zu entdecken imstande wäre. Möge Gott der Heilige Geist es dir schenken, dass du an diesem Tag in Jesu Armen ruhst.

 

《Morning By Morning》aug 31

《Morning By Morning》August 31

 

“My righteousness is near; my salvation is gone forth, and mine arms shall judge the people; the isles shall wait upon me, and on mine arm shall they trust.”— Isaiah 51:5

 

In seasons of severe trial, the Christian has nothing on earth that he can trust to, and is therefore compelled to cast himself on his God alone.

 

When his vessel is on its beam-ends, and no human deliverance can avail, he must simply and entirely trust himself to the providence and care of God. Happy storm that wrecks a man on such a rock as this!

 

O blessed hurricane that drives the soul to God and God alone! There is no getting at our God sometimes because of the multitude of our friends; but when a man is so poor, so friendless, so helpless that he has nowhere else to turn, he flies into his Father’s arms, and is blessedly clasped therein!

 

When he is burdened with troubles so pressing and so peculiar, that he cannot tell them to any but his God, he may be thankful for them; for he will learn more of his Lord then than at any other time.

 

Oh, tempest-tossed believer, it is a happy trouble that drives thee to thy Father! Now that thou hast only thy God to trust to, see that thou puttest thy full confidence in him. Dishonour not thy Lord and Master by unworthy doubts and fears; but be strong in faith, giving glory to God.

 

Show the world that thy God is worth ten thousand worlds to thee. Show rich men how rich thou art in thy poverty when the Lord God is thy helper. Show the strong man how strong thou art in thy weakness when underneath thee are the everlasting arms.

 

Now is the time for feats of faith and valiant exploits. Be strong and very courageous, and the Lord thy God shall certainly, as surely as he built the heavens and the earth, glorify himself in thy weakness, and magnify his might in the midst of thy distress.

 

The grandeur of the arch of heaven would be spoiled if the sky were supported by a single visible column, and your faith would lose its glory if it rested on anything discernible by the carnal eye. May the Holy Spirit give you to rest in Jesus this closing day of the month.

《am Abend》August 31

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《am Abend》31. August

 

„So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir "Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde." 1. Johannes 1,7

 

Wie Er im Licht ist! Können wir dahin je gelangen? Werden wir je imstande sein, so klar im Licht zu leben wie Er, den wir „unser Vater" nennen und von dem geschrieben steht: „Dass Gott ein Licht ist, und in Ihm ist keine Finsternis?" Natürlich, das ist das Vorbild, das uns gegeben ist, denn der Heiland hat selbst gesagt: „Seid vollkommen, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Wenn wir auch fühlen, dass wir der Vollkommenheit Gottes nie gleichkommen werden, so trachten wir doch danach und geben uns nicht zufrieden, bis wir dahin gelangen. Wenn der jugendliche Künstler zu Anfang den Pinsel zur Hand nimmt, so kann er kaum hoffen, einem Raffael oder Michelangelo gleichzukommen. Wenn er aber in seinem Gemüt nicht das hohe Ideal einer Vollkommenheit bewegte, dem er nachstrebt, so würde er nur sehr Unbedeutendes und Gewöhnliches erreichen. Was ist aber damit gemeint, dass der Christ im Licht wandeln soll, so wie Gott im Licht ist? Wir glauben, dass damit Ähnlichkeit statt Maß-stab gemeint ist. Wir sind ebenso wahrhaft im Licht, ebenso herzlich im Licht, ebenso ernstlich im Licht und ebenso aufrichtig im Licht, obwohl wir nicht im gleichen Maß darin sein können. Ich kann nicht in der Sonne wohnen, denn es wäre ein zu strahlend heller Ort für mich, um dort zu wohnen, aber ich kann im Licht der Sonne gehen. Und obwohl ich nicht zu der gleichen Vollkommenheit der Reinheit und Wahrheit gelangen kann, die dem Herrn der Heerscharen, als dem unendlich Guten eigen ist, so kann ich doch den Herrn allezeit vor Augen haben. Ich kann mit dem Beistand des innewohnenden Geistes danach streben, Seinem Bild ähnlicher zu werden. Der gute alte Schriftausleger John Trapp sagt: „Wir können im Licht sein, wie Gott im Licht ist, von der Eigenschaft her, aber nicht in Wesensgleichheit." Wir haben das gleiche Licht und sind und leben darin so wahrhaftig wie Gott, obwohl die Gottgleichheit in vollkommener Heiligkeit und Reinheit zurück bleiben muss, bis wir durch den Jordan schreiten und die Vollkommenheit des Höchsten betreten. Vergiss nicht, dass die Segnungen heiliger Gemeinschaft und völliger Reinigung fest verbunden sind mit einem Leben im Licht.

 

《Evening by Evening》aug 31

《Evening by Evening》August 31

 

“But if we walk in the light, as he is in the light, we have fellowship one with another, and the blood of Jesus Christ his Son cleanseth us from all sin.”— 1 John 1:7

 

As he is in the light! Can we ever attain to this? Shall we ever be able to walk as clearly in the light as he is whom we call “Our Father,” of whom it is written, “God is light, and in him is no darkness at all”?

 

Certainly, this is the model which is set before us, for the Saviour himself said, “Be ye perfect, even as your Father who is in heaven is perfect;” and although we may feel that we can never rival the perfection of God, yet we are to seek after it, and never to be satisfied until we attain to it.

 

The youthful artist, as he grasps his early pencil, can hardly hope to equal Raphael or Michael Angelo, but still, if he did not have a noble beau ideal before his mind, he would only attain to something very mean and ordinary.

 

But what is meant by the expression that the Christian is to walk in light as God is in the light? We conceive it to import likeness, but not degree. We are as truly in the light, we are as heartily in the light, we are as sincerely in the light, as honestly in the light, though we cannot be there in the same measure.

 

I cannot dwell in the sun, it is too bright a place for my residence, but I can walk in the light of the sun; and so, though I cannot attain to that perfection of purity and truth which belongs to the Lord of hosts by nature as the infinitely good, yet I can set the Lord always before me, and strive, by the help of the indwelling Spirit, after conformity to his image.

 

That famous old commentator, John Trapp, says, “We may be in the light as God is in the light for quality, but not for equality.” We are to have the same light, and are as truly to have it and walk in it as God does, though, as for equality with God in his holiness and purity, that must be left until we cross the Jordan and enter into the perfection of the Most High.

 

Mark that the blessings of sacred fellowship and perfect cleansing are bound up with walking in the light.