Tägliche Andachtslesung | Feng-Huo



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17. April morgens und abends


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《am Morgen》April 17

Are You Washed in the Blood?

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Have You Been To Jesus For The Cleansing Power

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我見耶穌歌 | We Would See Jesus

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《am Morgen》17. April

 

“…. und zu dem Mittler des neuen Testaments, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das da besser redet denn das Abels." .. Hebräer 12,24

 

Lieber Leser, bist du denn zu dem Blut der Besprengung gekommen? Es handelt sich bei dieser Frage nicht darum, ob du zur Erkenntnis  der christlichen Lehre, zum Gebrauch der Heilsmittel oder zu einer gewissen inneren Erfahrung gekommen bist. Sondern ich frage dich, bist du zum Blut Jesu gekommen? Das Blut Jesu ist der Lebensstrom aller lebendigen Frömmigkeit. Wenn du wahrhaft zu Jesus gekommen bist, so wissen wir, wie das zuging: der Heilige Geist hat dich liebevoll hingeführt. Du kamst zum Blut der Besprengung ohne jegliches Verdienst. Schuldbeladen, verloren, hilflos bist du zu diesem Blut gekommen, um es dir schenken zu lassen. Und einzig und allein dieses Blut ist deine unsterbliche Hoffnung. Du bist zum Kreuz Christi mit einem zitternden und zagenden Herzen gekommen, und, o welch ein süßer Ton war es, als du die Stimme des Blutes Jesu vernehmen durftest! Das Träufeln Seines Blutes klingt den reuigen Erdensöhnen wie himmlische Musik. Wir sind voller Sünde, aber der Heiland heißt uns, unsere Augen zu Ihm zu erheben. Und wenn wir auf Seine blutenden Wunden blicken, so sehen wir einen Tropfen nach dem anderen fallen, und jeder Tropfen ruft: „Es ist vollbracht. Ich habe der Sünde ein Ende gemacht. Ich habe eine ewige Erlösung zustande gebracht." O, liebliche Rede des teuren Blutes Jesu! Wenn du nur erst einmal zu diesem Blut gekommen bist, so kommst du immer wieder. Dein Leben wird ein Aufblick zu Jesus. Dein ganzer Wandel wird sich in die Worte zusammenfassen lassen: „Hin zu Ihm." Nicht, zu welchem ich gekommen bin, sondern zu welchem ich immer wieder komme. Wenn du je einmal zum Blut der Besprengung gekommen bist, so wirst du das Bedürfnis in dir verspüren, jeden Tag aufs Neue zu kommen. Wer nicht danach verlangt, täglich abgewaschen zu werden, ist noch gar nicht abgewaschen. Der Gläubige fühlt, dass dieser geöffnete Brunnen seine Freude und sein seliges Vorrecht ist. Frühere Erfahrungen sind eine unzuverlässige Nahrung für Christenseelen. Nur wenn wir jetzt zu Christus kommen, empfangen wir Frieden und Freude. Wir wollen heute Morgen die Pfosten unserer Häuser aufs Neue mit Blut besprengen und dann vom Lamm der Erlösung Mahlzeit halten, und uns darauf verlassen, dass der Engel des Verderbens an uns vorübergehen wird.

 

《Morning By Morning》apr 17

《Morning By Morning》April 17

 

“And to Jesus the mediator of the new covenant, and to the blood of sprinkling, that speaketh better things than that of Abel.”— Hebrews 12:24

 

Reader, have you come to the blood of sprinkling? The question is not whether you have come to a knowledge of doctrine, or an observance of ceremonies, or to a certain form of experience, but have you come to the blood of Jesus?

 

The blood of Jesus is the life of all vital godliness. If you have truly come to Jesus, we know how you came–the Holy Spirit sweetly brought you there. You came to the blood of sprinkling with no merits of your own.

 

Guilty, lost and helpless, you came to take that blood, and that blood alone, as your everlasting hope. You came to the cross of Christ, with a trembling and an aching heart; and oh! what a precious sound it was to you to hear the voice of the blood of Jesus!

 

The dropping of his blood is as the music of heaven to the penitent sons of earth. We are full of sin, but the Saviour bids us lift our eyes to him, and as we gaze upon his streaming wounds, each drop of blood, as it falls, cries, “It is finished; I have made an end of sin; I have brought in everlasting righteousness.”

 

Oh! sweet language of the precious blood of Jesus! If you have come to that blood once, you will come to it constantly. Your life will be “Looking unto Jesus.” Your whole conduct will be epitomized in this–“To whom coming.” Not to whom I have come, but to whom I am always coming.

 

If thou hast ever come to the blood of sprinkling, thou wilt feel thy need of coming to it every day. He who does not desire to wash in it every day, has never washed in it at all.

 

The believer ever feels it to be his joy and privilege that there is still a fountain opened. Past experiences are doubtful food for Christians; a present coming to Christ alone can give us joy and comfort.

 

This morning let us sprinkle our door-post fresh with blood, and then feast upon the Lamb, assured that the destroying angel must pass us by.

《am Abend》April 17

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《am Abend》17. April

 

"Die traten zu Philippus, der von Bethsaida aus Galiläa war, baten ihn und sprachen: HERR, wir wollten Jesum gerne sehen." Johannes 12,21

 

Das beständige Verlangen des weltlichen Kindes geht dahin: Wer wird uns das Gute sehen lassen?" Es sucht Befriedigung in irdischem Wohlergehen, in Genüssen und Reichtümern. Aber der erweckte Sünder weiß nur von einem einzigen Gut: „Ach, dass ich wüsste, wo ich Ihn finden kann!" Wenn er wahrhaft zu neuem Leben erweckt ist und seine Sündenschuld fühlt, und wenn ihr ihm nun auch alles Gold Indiens vor die Füße schüttet, so spricht er doch: „Weg damit! Ihn muss ich finden!" Es ist eine selige Sache, wenn ein Mensch all sein Wünschen und Begehren auf eins gerichtet hat, und nur nach diesem einen Notwendigen Verlangen trägt. Wenn er fünfzig verschiedene Wünsche hat, so gleicht sein Herz einem Sumpf stehen-den Wassers, das sich zu einem Morast ausbreitet und schädliche Dünste und Krankheiten erzeugt. Wenn aber alle seine Wünsche sich in einer einzigen Richtung vereinigen, so wird sein Herz zu einem Strom reinen Wassers, der in sanftem Lauf dahinfließt und die Landschaft befruchtet. Selig ist, wer nur ein einziges Verlangen hat, wenn dieses eine Verlangen auf Christus zielt, und wäre es bis dahin auch noch nicht erfüllt. Wenn der Herr Jesus die Sehnsucht einer Seele geworden ist, so ist es ein seliges Zeichen, dass der Geist Gottes in derselben tätig ist. Ein solcher Mensch begnügt sich nicht mit den Heilsmitteln allein. Er spricht: „Ich brauche Christus. Ich muss Ihn haben! Die Gnadenmittel allein reichen nicht aus. Seiner selbst bedarf ich. Diese braucht ihr mir nicht anzubieten. Ihr zeigt mir das Gefäß, während ich vor Durst verschmachte. Gebt mir Wasser, sonst muss ich sterben. Jesus ist mein Verlangen, Ihn möchte ich sehen!" Steht es so mit dir, liebe Seele? Ist dies deine jetzige Stimmung? Dann bist du nicht fern vom Himmelreich. Hegst du nur einen Wunsch in deinem Herzen, den einzigen Wunsch, dass du von allen deinen Sünden im Blut Jesu abgewaschen werden möchtest? Kannst du in Wahrheit  sagen: „Ich gäbe alles darum, wenn ich ein Christ wäre; ich gäbe all mein Vermögen und alle meine Hoffnung hin, wenn ich nur fühlte,  dass ich teilhaben darf an Christus?" Dann lass alle deine Furcht fahren, sei getrost, der Herr hat dich lieb. Du trittst hervor ins helle Licht der Sonne und freust dich der Freiheit, durch die uns Christus befreit hat.

 

《Evening by Evening》apr 17

Evening by Evening》April 17

 

“The same came therefore to Philip, which was of Bethsaida of Galilee, and desired him, saying, Sir, we would see Jesus.”— John 12:21

 

Evermore the worldling’s cry is, “Who will show us any good?” He seeks satisfaction in earthly comforts, enjoyments and riches. But the quickened sinner knows of only one good. “O that I knew where I might find Him!”

 

When he is truly awakened to feel his guilt, if you could pour the gold of India at his feet, he would say, “Take it away: I want to find Him.”

 

It is a blessed thing for a man, when he has brought his desires into a focus, so that they all centre in one object. When he has fifty different desires, his heart resembles a mire of stagnant water, spread out into a marsh, breeding miasma and pestilence; but when all his desires are brought into one channel, his heart becomes like a river of pure water, running swiftly to fertilize the fields.

 

Happy is he who hath one desire, if that one desire be set on Christ, though it may not yet have been realized. If Jesus be a soul’s desire, it is a blessed sign of divine work within. Such a man will never be content with mere ordinances. He will say, “I want Christ; I must have him–mere ordinances are of no use to me; I want himself; do not offer me these; you offer me the empty pitcher, while I am dying of thirst; give me water, or I die. Jesus is my soul’s desire. I would see Jesus!”

 

Is this thy condition, my reader, at this moment? Hast thou but one desire, and is that after Christ? Then thou art not far from the kingdom of heaven.

 

Hast thou but one wish in thy heart, and that one wish that thou mayst be washed from all thy sins in Jesus’ blood? Canst thou really say, “I would give all I have to be a Christian; I would give up everything I have and hope for, if I might but feel that I have an interest in Christ?”

 

Then, despite all thy fears, be of good cheer, the Lord loveth thee, and thou shalt come out into daylight soon, and rejoice in the liberty wherewith Christ makes men free.



18. April morgens und abends


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《am Morgen》April 18

I CANNOT TELL WHY HE, WHOM ANGELS WORSHIP

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Tell out my soul!

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《am Morgen》18. April

 

„Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt, und ließ sie gehen. Und sie gingen hin. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster." Josua 2,21

 

Rahab verließ sich wegen ihrer und ihres Hauses Errettung auf das Versprechen der Kundschafter, die sie als Gesandte des Gottes Israel betrachtete. Ihr Glaube war einfältig und fest, aber er war gehorsam. Das rote Seil ans Fenster zu befestigen war an und für sich eine sehr unbedeutende Sache, aber Rahab wagte es nicht, sie zu unterlassen. Komm, meine Seele, und lerne hier etwas. Bist du recht achtsam gewesen auf deines Herrn ganzen Willen, selbst wenn etliche Gebote dir unwesentlich erscheinen sollten? Hast du allezeit die tiefe Bedeutung der beiden von Gott geordneten Sakramente, Taufe und Abendmahl, vor Augen und im Herzen? Und bleibst du in dem, was sie dir als Gottes Willen bezeugen? Wenn du hierin gleichgültig bist, dann urteile, wie viel liebloser Ungehorsam noch in deinem Herzen wohnt. Darum tut mit Fleiß, dass ihr forthin unsträflich erfunden werdet in allem, was euch befohlen ist, und wäre es auch nur das Anbinden eines roten Fadens. Diese Tat der Rahab stellt uns eine noch weit wichtigere Lehre vor Augen. Habe ich ganz und gar mein Vertrauen auf das teure Blut Jesu gesetzt? Habe ich das rote Seil mit einem unauflöslichen Knoten in meinem Fenster festgeknüpft, so dass mein Vertrauen nimmer wanken kann? Oder kann ich hinausschauen auf das Tote Meer meiner Sünden oder auf das Jerusalem meiner Hoffnung, ohne dass ich das Blut und seine Segensmacht an allem, was damit in Berührung kommt, vor Augen habe? Der Vorübergehende muss ein Seil von so auffallender Färbung notwendigerweise bemerken, wenn es im Fenster hängt. Und so wird es gut sein, wenn mein Leben die Kraft des Versöhnungsblutes allen, die auf mich sehen, gut sichtbar zeigt. Was gibt es sich hier zu schämen? Sollen Menschen oder Teufel doch darüber zischen, dennoch bleibt dies Blut mein Rühmen und mein Singen. Meine Seele, es ist Einer, der sieht dieses rote Seil, auch wenn dein schwaches Glaubensauge es nicht erkennt. Jerichos Mauern fielen. Das Haus der Rahab war in der Mauer, aber es blieb unerschüttert. Meine Natur ist mit in die Mauer der Menschheit verbaut. Aber auch wenn das Verderben über dieses Geschlecht hereinbricht, werde ich dennoch geborgen sein. Meine Seele, knüpfe die rote Schnur aufs Neue ins Fenster, so wird die Zerstörung an dir vorübergehen und du wirst im Frieden wohnen.

 

《Morning By Morning》apr 18

《Morning By Morning》April 18

 

“And she said, According unto your words, so be it. And she sent them away, and they departed: and she bound the scarlet line in the window.”— Joshua 2:21

 

Rahab depended for her preservation upon the promise of the spies, whom she looked upon as the representatives of the God of Israel. Her faith was simple and firm, but it was very obedient. To tie the scarlet line in the window was a very trivial act in itself, but she dared not run the risk of omitting it.

 

Come, my soul, is there not here a lesson for thee? Hast thou been attentive to all thy Lord’s will, even though some of his commands should seem non-essential?

Hast thou observed in his own way the two ordinances of believers’ baptism and the Lord’s Supper? These neglected, argue much unloving disobedience in thy heart. Be henceforth in all things blameless, even to the tying of a thread, if that be matter of command.

 

This act of Rahab sets forth a yet more solemn lesson. Have I implicitly trusted in the precious blood of Jesus? Have I tied the scarlet cord, as with a Gordian knot in my window, so that my trust can never be removed? Or can I look out towards the Dead Sea of my sins, or the Jerusalem of my hopes, without seeing the blood, and seeing all things in connection with its blessed power?

 

The passer-by can see a cord of so conspicuous a colour, if it hangs from the window: it will be well for me if my life makes the efficacy of the atonement conspicuous to all onlookers. What is there to be ashamed of?

 

Let men or devils gaze if they will, the blood is my boast and my song. My soul, there is One who will see that scarlet line, even when from weakness of faith thou canst not see it thyself; Jehovah, the Avenger, will see it and pass over thee.

Jericho’s walls fell flat: Rahab’s house was on the wall, and yet it stood unmoved; my nature is built into the wall of humanity, and yet when destruction smites the race, I shall be secure. My soul, tie the scarlet thread in the window afresh, and rest in peace.

《am Abend》April 18

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《am Abend》18. April

 

„Du hast gesagt ich will dir wohltun und deinen Samen machen wie den Sand am Meer, den man nicht zählen kann vor der Menge." 1. Mose 32,13

 

Als Jakob jenseits des Flusses Jabbok war und Esau ihm mit vier-hundert Mann entgegen zog, da flehte er inbrünstig um den Schutz Gottes und hielt Gott Seine Verheißung vor: „Du hast gesagt: Ich will dir wohl tun." Ach, welche Kraft liegt in diesem Flehen! Er hielt sich an die Zusage Gottes: „Du hast gesagt ". Die Eigenschaft der Treue Gottes ist ein herrliches Horn an Seinem Altar, an das wir uns anklammern können, aber die Verheißung, welche diese Treue und noch mehr dazu in sich begreift, ist noch ein mächtigerer Halt: „Du hast gesagt: Ich will dir wohl tun". Er hat es gesagt; sollte Er es nicht tun? „Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so, dass Gott wahrhaftig sei, und alle Menschen falsch." Sollte Er nicht wahrhaftig sein? Sollte Er nicht halten, was Er verspricht? Steht denn nicht jedes Wort, das von Seinem Munde kommt, unerschütterlich fest und muss sich erfüllen? Als Salomo den Tempel zu Jerusalem einweihte, stützte er sich auf denselben kräftigen Grund: Er flehte zu Gott, Er wolle Sein Wort wahr werden lassen, das Er Seinem Knechte David geredet habe, und wolle Sein Haus segnen. Wenn ein Mensch ein Versprechen gibt, so ist seine Ehre verpfändet. Er unterschreibt mit seinem Namen und muss sein Wort halten, wenn die gesetzte Frist kommt, sonst verliert er alles Vertrauen. Es wird nie heißen, dass Gott seine Zusagen nicht hält. Das Ansehen des Höchsten ist noch nie befleckt worden, und nie wird ein Makel darauf fallen. Er ist zuverlässig auf den bestimmten Augenblick, nie kommt Er vor der rechten Zeit, aber auch nie zu spät. Durchforsche Gottes Wort und prüfe es an den Erfahrungen Seines Volkes, so wirst du Ihn in beidem pünktlich finden vom Anfang bis zum Ende. Mancher silberhaarige Greis hat mit Josua bezeugt: „Es fehlte nichts an allem Guten, das der Herr eurem Hause geredet hatte; es kam alles." Wenn du eine göttliche Verheißung hast, brauchst du dich nicht mit einem „Wenn" darauf zu berufen. Eigne sie dir als etwas Unfehlbares und Gewisses an. Der Herr will alle Verheißungen erfüllen, Er hätte sie ja sonst nicht gegeben. Gott gibt uns Sein Wort nicht nur, um uns mit Hoffnungen hinzuhalten. Wenn Er redet, dann wird Er auch erfüllen, was Er verspricht.

 

《Evening by Evening》apr 18

《Evening by Evening》April 18

 

"And thou saidst, I will surely do thee good, and make thy seed as the sand of the sea, which cannot be numbered for multitude.”— Genesis 32:12

 

When Jacob was on the other side of the brook Jabbok, and Esau was coming with armed men, he earnestly sought God’s protection, and as a master reason he pleaded, “And thou saidst, I will surely do thee good.”

 

Oh, the force of that plea! He was holding God to his word–“Thou saidst.” The attribute of God’s faithfulness is a splendid horn of the altar to lay hold upon; but the promise, which has in it the attribute and something more, is a yet mightier holdfast–“Thou saidst, I will surely do thee good.” And has he said, and shall he not do it? “Let God be true, and every man a liar.”

 

Shall not he be true? Shall he not keep his word? Shall not every word that cometh out of his lips stand fast and be fulfilled?

 

Solomon, at the opening of the temple, used this same mighty plea. He pleaded with God to remember the word which he had spoken to his father David, and to bless that place.

 

When a man gives a promissory note, his honour is engaged; he signs his hand, and he must discharge it when the due time comes, or else he loses credit. It shall never be said that God dishonours his bills.

 

The credit of the Most High never was impeached, and never shall be. He is punctual to the moment: he never is before his time, but he never is behind it.

Search God’s word through, and compare it with the experience of God’s people, and you shall find the two tally from the first to the last. Many a hoary patriarch has said with Joshua, “Not one thing hath failed of all the good things which the Lord your God spake concerning you; all are come to pass.”

 

If you have a divine promise, you need not plead it with an “if,” you may urge it with certainty. The Lord meant to fulfil the promise, or he would not have given it.

 

God does not give his words merely to quiet us, and to keep us hopeful for awhile with the intention of putting us off at last; but when he speaks, it is because he means to do as he has said.



19. April morgens und abends


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《am Morgen》April 19

The Unveiled Christ

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If you are tired of the load of your sin

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《am Morgen》19. April

 

„Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von obenan bis untenaus." Matthäus 27,51

 

Es war kein geringes Wunder, dass der schwere und dicke Vorhang zerriss. Aber dieses Wunder sollte nicht nur ein bloßes Zeugnis der Macht Gottes sein, sondern es wird uns in demselben mancherlei geoffenbart. Das alte Gesetz der Opfergottesdienste wurde abgetan und wie ein abgetragenes Kleid zerrissen und beiseite gelegt. Als der Herr Jesus starb, wurden alle Opfer vollendet, weil in Ihm alles Seine Erfüllung fand. Deshalb wurde die Stätte ihrer Darbringung mit einem sichtbaren Zeugnis des Verfalls bezeichnet. Der Riss offenbarte auch alle heiligen Geheimnisse des alten Bundes. Der Gnadenstuhl und die Herrlichkeit des Herrn, die strahlend darüber schwebte, konnten nun gesehen werden. Durch den Tod unsers Herrn Jesus wird uns eine deutliche Offenbarung Gottes zuteil: Er war nicht „wie Moses, der die Decke vor sein Angesicht hing". Leben und unvergängliches Wesen sind nun ans Licht gebracht, und was verborgen war von Grundlegung der Welt her, ist in Ihm geoffenbart. Das große jährliche Versöhnungsopfer wurde so aufgehoben und ungültig. Das Versöhnungsblut, das sonst einmal im Jahr im Allerheiligsten dargebracht wurde, wurde nun ein für alle Mal durch den großen Hohepriester geopfert, und darum wurde die Stätte des sinnbildlichen Ritus abgebrochen. Kein Blut von Stieren und Lämmern ist mehr nötig, denn Jesus ist durch den Vorhang mit Seinem eigenen Blut eingegangen. Daher ist von nun an ein freier Zugang zu Gott geöffnet, und dieser Zugang ist ein Vorrecht aller Gläubigen in Christus Jesus. Es ist uns nicht nur eine kleine Lücke geöffnet, durch welche wir uns zum Gnadenthron hindurchwinden müssten, sondern der Riss reicht von oben bis unten. Wir dürfen mit Freude zu dem himmlischen Gnadenstuhl hinzutreten. Sollten wir irren, wenn wir sagen, dass dieser durch den Todesschrei Jesu so wunderbar geöffnete Zugang zum Allerheiligsten ein Vorbild ist für die Pforten des Paradieses, die nun allen Gläubigen durch die Macht des Erlösungsleidens geöffnet sind? Unser Heiland hat die Schlüssel des Himmels. Er tut auf und niemand schließt zu. So gehen wir mit Ihm zu den himmlischen Wohnungen ein, und bleiben bei Ihm, bis Seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt sind.

 

《Morning By Morning》apr 19

《Morning By Morning》April 19

 

“And, behold, the veil of the temple was rent in twain from the top to the bottom; and the earth did quake, and the rocks rent;”— Matthew 27:51

 

No mean miracle was wrought in the rending of so strong and thick a veil; but it was not intended merely as a display of power–many lessons were herein taught us.

 

The old law of ordinances was put away, and like a worn-out vesture, rent and laid aside. When Jesus died, the sacrifices were all finished, because all fulfilled in him, and therefore the place of their presentation was marked with an evident token of decay.

 

That rent also revealed all the hidden things of the old dispensation: the mercy-seat could now be seen, and the glory of God gleamed forth above it. By the death of our Lord Jesus we have a clear revelation of God, for he was “not as Moses, who put a veil over his face.”

 

Life and immortality are now brought to light, and things which have been hidden since the foundation of the world are manifest in him. The annual ceremony of atonement was thus abolished.

 

The atoning blood which was once every year sprinkled within the veil, was now offered once for all by the great High Priest, and therefore the place of the symbolical rite was broken up. No blood of bullocks or of lambs is needed now, for Jesus has entered within the veil with his own blood. Hence access to God is now permitted, and is the privilege of every believer in Christ Jesus.

There is no small space laid open through which we may peer at the mercy-seat, but the rent reaches from the top to the bottom. We may come with boldness to the throne of the heavenly grace.

 

Shall we err if we say that the opening of the Holy of Holies in this marvellous manner by our Lord’s expiring cry was the type of the opening of the gates of paradise to all the saints by virtue of the Passion?

 

Our bleeding Lord hath the key of heaven; he openeth and no man shutteth; let us enter in with him into the heavenly places, and sit with him there till our common enemies shall be made his footstool.

《am Abend》April 19

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《am Abend》19. April

 

„Und dem Engel der Gemeinde zu Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Kreatur Gottes. " Offenbarung 3,14

 

Das Wort AMEN bestätigt feierlich was vorausgeht. Und Jesus ist der große Bestätiger, unwandelbar, denn alle Verheißungen sind „Ja und Amen" in Ihm. Sündenbeschwerte Seele, ich möchte dir aus diesem Gedanken Trost bringen. Der Herr Jesus hat gesagt: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." (Matthäus 11,28). Wenn ihr zu Ihm kommt, so spricht Er sein ..Amen" in eure Seele. Seine Verheißung soll an euch wahr werden. Er sprach in den Tagen Seines Fleisches: „Das zerstoßene Rohr will ich

nicht zerbrechen." (Matthäus 12,20). O du armes, zerschlagenes, zerstoßenes Herz, wenn du zu Ihm kommst, so spricht Er Sein „Amen" zu dir. Das wird in deiner Seele so wahrhaftig sein, wie in vergangenen Jahren bei Hunderten, die auch in deiner Lage waren. Lieber Christ, ist das nicht auch für dich sehr tröstlich, dass der Heiland kein einziges Wort, das je aus Seinem Munde gekommen ist, wieder zu-rückgenommen hat? Die Worte Jesu werden bestehen, wenn Himmel und Erde vergehen. Wenn du dir eine Verheißung auch nur halb aneignen kannst, so wirst du sie für wahrhaftig befinden. Nimm dich in Acht vor dem, den man „Verheißungsdieb" nennt, der viel vom Trost des Wortes Gottes zerstören will! Der Herr Jesus ist „Ja" und „Amen" in all Seinem Amt. Er war ein Priester zur Reinigung und Vergebung. Auch als Priester ist Er Amen. Er war ein König, Sein Volk zu leiten, zu regieren und mit Seinem mächtigen Arm zu verteidigen. Er ist ein „Amen"-König, immer derselbe. Er war einst ein Prophet, der Gutes verkündigte. Sein Mund war voller Lieblichkeit und trieft noch immer von Honigseim. Er ist ein „Amen"-Prophet. Er ist „Amen" im Verdienst Seines Blutes. Er ist „Amen" in Seiner Gerechtigkeit. Dieses heilige Kleid wird noch immer hell und glänzend strahlen, wenn die Welt zerfällt. Er ist „Amen" in jedem Namen, den Er trägt: dein Bräutigam, der sich nimmer von dir trennt; dein Freund, der dich mehr liebt als ein Bruder; dein Hirte, der bei dir ist im finsteren Tal; dein Helfer und dein Erlöser, dein Fels und deine Burg, das Horn deiner Macht, deine Zuversicht, deine Freude, dein alles, dein „Ja" und „Amen" in allen Dingen.

 

《Evening by Evening》apr 19

《Evening by Evening》April 19

 

“And unto the angel of the church of the Laodiceans write; These things saith the Amen, the faithful and true witness, the beginning of the creation of God;”— Revelation 3:14

 

The word Amen solemnly confirms that which went before; and Jesus is the great Confirmer; immutable, forever is “the Amen” in all his promises.

 

Sinner, I would comfort thee with this reflection. Jesus Christ said, “Come unto me all ye that labour and are heavy laden, and I will give you rest.” If you come to him, he will say “Amen” in your soul; his promise shall be true to you.

 

He said in the days of his flesh, “The bruised reed I will not break.” O thou poor, broken, bruised heart, if thou comest to him, he will say “Amen” to thee, and that shall be true in thy soul as in hundreds of cases in bygone years.

 

Christian, is not this very comforting to thee also, that there is not a word which has gone out of the Saviour’s lips which he has ever retracted? The words of Jesus shall stand when heaven and earth shall pass away.

 

If thou gettest a hold of but half a promise, thou shalt find it true. Beware of him who is called “Clip-promise,” who will destroy much of the comfort of God’s word.

Jesus is Yea and Amen in all his offices. He was a Priest to pardon and cleanse once, he is Amen as Priest still. He was a King to rule and reign for his people, and to defend them with his mighty arm, he is an Amen King, the same still.

He was a Prophet of old, to foretell good things to come, his lips are most sweet, and drop with honey still–he is an Amen Prophet. He is Amen as to the merit of his blood; he is Amen as to his righteousness.

 

That sacred robe shall remain most fair and glorious when nature shall decay. He is Amen in every single title which he bears; your Husband, never seeking a divorce; your Friend, sticking closer than a brother; your Shepherd, with you in death’s dark vale; your Help and your Deliverer; your Castle and your High Tower; the Horn of your strength, your confidence, your joy, your all in all, and your Yea and Amen in all.



20. April morgens und abends


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《am Morgen》April 20

The Haven of Rest

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All Hail the Power of Jesus' Name

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《am Morgen》20. April

 

„Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel ..." Hebräer 2,14

 

O du Kind Gottes, der Tod hat seinen Stachel verloren, weil des Teufels Gewalt durch den Tod zerstört ist. So fürchte dich denn nun nicht mehr vor dem Sterben. Bitte Gott, den Heiligen Geist, um Gnade, dass Er dich in der Stunde der Angst durch eine lebendige Erkenntnis und durch einen starken Glauben an den Tod deines Erlösers stärke. Wenn du stets unter dem Kreuz auf Golgatha lebst, dann darfst du mit Freuden auf dein Sterbestündlein blicken und es willkommen heißen, wenn es kommt, um dir ein Meer unendlicher Wonne zu bringen. Es ist süß, in dem Herrn zu sterben; es ist eine Bundesgnade, in Jesus entschlafen zu dürfen. Der Tod ist kein Bann mehr, er ist eine Rückkehr aus der Verbannung, eine Heimfahrt zu den vielen Wohnungen, wo unsere vorausgegangenen Lieben schon weilen und auf uns warten. Die Entfernung zwischen den verklärten Seligen im Himmel und den streitenden Heiligen auf Erden scheint so groß - aber dem ist nicht so. Wir sind nicht fern von der Heimat. Ein einziger Augenblick bringt uns dahin. Das Segel ist gespannt, die Seele wird aus der Tiefe gewiegt. Wie lange dauert die Reise? Wie viele schauerliche Windstöße müssen gegen das Segel schlagen, ehe es im Hafen des Friedens gerefft werden darf? Wie lange muss die Seele von den Wogen auf- und niedergeschleudert werden, ehe sie die Landungsstätte erreicht, wo man keinen Sturm mehr kennt? Hört die Antwort: „Außer dem Leibe, bei dem Herrn." Kaum hat das Schifflein das Ufer dort verlassen, so ist es schon im Himmel angelangt. Es breitet nur sein Segel aus, und es ist drüben; wie einst das Schifflein, das auf dem Galiläischen Meer vom Sturm Not litt, aber der Herr Jesus sprach: „Ruhig, stille!" und bald war es am Land. Denke nicht, es sei eine lange Frist zwischen dem Augenblick des Todes und der ewigen Herrlichkeit. Sobald sich die Augen auf Erden schließen, öffnen sie sich im Himmel. Die feurigen Rosse und der feurige Wagen bleiben nicht einen Augenblick unterwegs. Dann, o du Kind Gottes, was brauchst du dich noch vor dem Tod zu fürchten, wenn du siehst, dass durch den Tod deines Herrn und Heilandes des Todes Fluch und Stachel zerstört sind? Der Tod ist nur noch die Jakobsleiter, die auf dem dunklen Grund des Grabes steht, deren Spitze aber bis in die Herrlichkeit aller Ewigkeiten reicht.

 

《Morning By Morning》apr 20

《Morning By Morning》April 20

 

“Forasmuch then as the children are partakers of flesh and blood, he also himself likewise took part of the same; that through death he might destroy him that had the power of death, that is, the devil;”— Hebrews 2:14

 

O child of God, death hath lost its sting, because the devil’s power over it is destroyed. Then cease to fear dying.

 

Ask grace from God the Holy Ghost, that by an intimate knowledge and a firm belief of thy Redeemer’s death, thou mayst be strengthened for that dread hour. Living near the cross of Calvary thou mayst think of death with pleasure, and welcome it when it comes with intense delight.

 

It is sweet to die in the Lord: it is a covenant-blessing to sleep in Jesus. Death is no longer banishment, it is a return from exile, a going home to the many mansions where the loved ones already dwell.

 

The distance between glorified spirits in heaven and militant saints on earth seems great; but it is not so. We are not far from home–a moment will bring us there. The sail is spread; the soul is launched upon the deep. How long will be its voyage?

 

How many wearying winds must beat upon the sail ere it shall be reefed in the port of peace? How long shall that soul be tossed upon the waves before it comes to that sea which knows no storm?

 

Listen to the answer, “Absent from the body, present with the Lord.” Yon ship has just departed, but it is already at its haven. It did but spread its sail and it was there. Like that ship of old, upon the Lake of Galilee, a storm had tossed it, but Jesus said, “Peace, be still,” and immediately it came to land.

 

Think not that a long period intervenes between the instant of death and the eternity of glory. When the eyes close on earth they open in heaven. The horses of fire are not an instant on the road.

 

Then, O child of God, what is there for thee to fear in death, seeing that through the death of thy Lord its curse and sting are destroyed? and now it is but a Jacob’s ladder whose foot is in the dark grave, but its top reaches to glory everlasting.

《am Abend》April 20

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《am Abend》20. April

 

„Und Saul sprach zu David: Siehe, meine größte Tochter Merab will ich dir zum Weibe geben; sei mir nur tapfer und führe des HERRN Kriege. Denn Saul gedachte: Meine Hand soll nicht an ihm sein, sondern die Hand der Philister."

1. Samuel 18, 17

 

Das heilige Heer der Auserwählten Gottes ist noch im Streit auf Erden, aber der Herr Jesus Christus ist der Fürst ihres Heils. Er hat gesagt: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Hört ihr das Getümmel der Schlacht? Das Volk Gottes soll fest stehen in seinen Reihen, und es soll keinem Menschen Bange werden. Es ist zwar an manchen Orten der Streit hart entbrannt gegen die Anhänger Christi, und wenn der Herr Jesus nicht Sein Schwert auszieht, so können wir nicht wissen, was auch bei uns aus Seiner Gemeinde wer-den mag. Aber seien wir getrost, seien wir männlich und stark. Wohl selten hat das evangelische Christenvolk im Sturm stärker gezittert, als in diesen Tagen, wo der alte Unglaube alle Hebel in Bewegung setzt, um Sein Reich aufs Neue aufzurichten und zu befestigen. Wir brauchen eine mächtige Stimme und eine starke Hand, um das lautere, uralte Evangelium zu predigen und zu verbreiten, für welches Blutzeugen getötet und treue Bekenner gestorben sind. Der Heiland ist durch Seinen Heiligen Geist noch auf Erden. Das tröste uns! Er steht stets mitten im Streit und darum ist der Ausgang des Kampfes nicht zweifelhaft. Und wenn die Schlacht rast, welch eine süße Befriedigung ist es da für uns, dass wir wissen: der Herr Jesus, unser großer Mittler und Hohepriester, bittet um Sieg für die Seinen! O, der du so ängstlich dem Streit zusiehst, schaue nicht so viel dem Kampf da unten zu, denn da wirst du von wallendem Rauch umhüllt und von dem Anblick der blutgetünchten Gewänder erschreckt; sondern hebe deine Augen auf dorthin, wo dein Heiland lebt und betet. Denn solange Er Seine Hände für uns aufhebt, ist Gottes Sache wohl geborgen. Kämpfen wir, als ob alles von uns allein abhinge, aber sehen wir zu Ihm in dem sicheren Bewusstsein auf, dass Er alles in Seiner Hand hat. Bei den Lilien der Unschuld der Erlösten und bei den Rosen der Versöhnung des Heilandes, „bei den Rehen oder bei den Hinden auf dem Felde" beschwöre ich euch, die ihr den Herrn Jesus liebt, kämpft tapfer in dem Heiligen Krieg für Wahrheit und Recht, für das Reich und die Kronjuwelen eures Meisters. Vorwärts, „denn ihr streitet nicht, sondern Gott"! „Sei nur freudig, und führe des Herrn Kriege."

 

《Evening by Evening》apr 20

《Evening by Evening》April 20

 

“And Saul said to David, Behold my elder daughter Merab, her will I give thee to wife: only be thou valiant for me, and fight the LORD’S battles. For Saul said, Let not mine hand be upon him, but let the hand of the Philistines be upon him.”— 1 Samuel 18:17

 

The sacramental host of God’s elect is warring still on earth, Jesus Christ being the Captain of their salvation. He has said, “Lo! I am with you alway, even unto the end of the world.”

 

Hark to the shouts of war! Now let the people of God stand fast in their ranks, and let no man’s heart fail him. It is true that just now in England the battle is turned against us, and unless the Lord Jesus shall lift his sword, we know not what may become of the church of God in this land; but let us be of good courage, and play the man.

 

There never was a day when Protestantism seemed to tremble more in the scales than now that a fierce effort is making to restore the Romish antichrist to his ancient seat. We greatly want a bold voice and a strong hand to preach and publish the old gospel for which martyrs bled and confessors died.

 

The Saviour is, by his Spirit, still on earth; let this cheer us. He is ever in the midst of the fight, and therefore the battle is not doubtful. And as the conflict rages, what a sweet satisfaction it is to know that the Lord Jesus, in his office as our great Intercessor, is prevalently pleading for his people!

 

O anxious gazer, look not so much at the battle below, for there thou shalt be enshrouded in smoke, and amazed with garments rolled in blood; but lift thine eyes yonder where the Saviour lives and pleads, for while he intercedes, the cause of God is safe.

 

Let us fight as if it all depended upon us, but let us look up and know that all depends upon him.

 

Now, by the lilies of Christian purity, and by the roses of the Saviour’s atonement, by the roes and by the hinds of the field, we charge you who are lovers of Jesus, to do valiantly in the Holy War, for truth and righteousness, for the kingdom and crown jewels of your Master.

 

Onward! “for the battle is not yours but God’s.”



21. April morgens und abends


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《am Morgen》April 21

I Know that My Redeemer Liveth

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The head that once was crowned with thorns

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《am Morgen》21. April

 

„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben." Hiob 19,25.

 

Der Kern dieser Tröstung Hiobs liegt in dem kleinen Wörtchen „mein" in „mein Erlöser", und in der Wahrheit und Gewissheit, dass der Erlöser lebt. Ja! Festhalten am lebendigen Christus! Wie selig ist das! Wir müssen erst Sein Eigentum sein, ehe wir uns Seiner freuen können. Was nützt mir das Gold in den Goldlagern? Menschen sind auch in Peru Bettler und Menschen betteln um Brot in Kalifornien. Das Gold in meinem Beutel ist es, das meinen Bedürfnissen abhilft, wenn ich das Brot damit kaufe, das meinen Hunger stillt. Was könnte mir ein Erlöser helfen, der nicht mich erlöste. Was sollte mir ein Rächer und Vergelter, der sich nicht aufmacht, mein Blut zu rächen und mein Leben zu schützen? Gib dich nicht zufrieden, bis dass du durch den Glauben sagen kannst: „Ja, ich verlasse mich auf meinen lebendigen Heiland. Ich klammere mich an Ihn, und Er ist mein." Viel-leicht fühlst du deine Hand, mit der du Ihn hältst, noch schwach, und getraust dir nicht zu sagen: „Er lebt als mein Erlöser." Du meinst, es wäre Anmaßung. O, so bedenke doch: wenn dein Glaube nur wie ein Senfkorn ist, so hast du durch dieses Senfkorn ein Recht, so zu reden. Es ist aber noch ein anderes Wörtlein vorhanden, das für Hiobs festen Glauben ganz bezeichnend ist: „Ich weiß." Wenn man sagen kann: „Ich hoffe, ich glaube", so ist das schon ein Trost. Und es gibt unter Jesu Herde Tausende, die kaum je weiter kommen. Wenn du aber den vollen Inhalt des Trostes erfassen willst, so musst du sagen: „Ich weiß!" Wenn und Aber und Vielleicht sind Mörder allen Trostes und Friedens. Zweifel sind in Zeiten der Anfechtung etwas Furcht-bares. Sie verwunden die Seele gleich Hornissen! Wenn ich fürchte, Christus sei nicht mein eigen, dann ist Essig mit der Galle des Todes vermischt. Aber wenn ich weiß, dass Jesus für mich lebt, dann ist die Finsternis nicht finster und sogar die Nacht muss Licht um mich sein. Wahrlich, wenn Hiob in jenen Zeiten - lange vor der Ankunft und Erscheinung Christi - sagen konnte: „Ich weiß", so sollten wir nicht mit geringerer Zuversicht reden. Gott bewahre, dass unsere Zuversicht uns täusche. Lasst uns wohl zusehen, dass unser Glaube einen unerschütterlichen Grund habe, auf dass wir nicht auf eine eit-le Hoffnung bauen. Ein lebendiger Erlöser. Mein Erlöser. Das ist eine unaussprechliche Freude!

 

《Morning By Morning》apr 21

《Morning By Morning》April 21

 

“For I know that my redeemer liveth, and that he shall stand at the latter day upon the earth:”— Job 19:25

 

The marrow of Job’s comfort lies in that little word “My”–“My Redeemer,” and in the fact that the Redeemer lives.

 

Oh! to get hold of a living Christ. We must get a property in him before we can enjoy him. What is gold in the mine to me? Men are beggars in Peru, and beg their bread in California. It is gold in my purse which will satisfy my necessities, by purchasing the bread I need.

 

So a Redeemer who does not redeem me, an avenger who will never stand up for my blood, of what avail were such?

 

Rest not content until by faith you can say “Yes, I cast myself upon my living Lord; and he is mine.” It may be you hold him with a feeble hand; you half think it presumption to say, “He lives as my Redeemer;” yet, remember if you have but faith as a grain of mustard seed, that little faith entitles you to say it.

 

But there is also another word here, expressive of Job’s strong confidence, “I know.” To say, “I hope so, I trust so” is comfortable; and there are thousands in the fold of Jesus who hardly ever get much further. But to reach the essence of consolation you must say, “I know.”

 

Ifs, buts and perhapses, are sure murderers of peace and comfort. Doubts are dreary things in times of sorrow. Like wasps they sting the soul! If I have any suspicion that Christ is not mine, then there is vinegar mingled with the gall of death; but if I know that Jesus lives for me, then darkness is not dark: even the night is light about me.

 

Surely if Job, in those ages before the coming and advent of Christ, could say, “I know,” we should not speak less positively. God forbid that our positiveness should be presumption.

 

Let us see that our evidences are right, lest we build upon an ungrounded hope; and then let us not be satisfied with the mere foundation, for it is from the upper rooms that we get the widest prospect. A living Redeemer, truly mine, is joy unspeakable.

《am Abend》April 21

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《am Abend》21. April

 

„Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja viel-mehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns." Römer 8,34

 

Er, der einst von den Menschen verachtet und verschmäht wurde, thront nun im Himmel. Der geliebte Sohn, an dem der Vater Wohl-gefallen hat, ist von aller Herrlichkeit umgeben. Die Rechte Gottes ist der Thron der Majestät und Liebe. Unser Herr Jesus ist zugleich der Stellvertreter der Seinen. Als Er für sie in den Tod ging, war es um ihrer Ruhe willen. Als Er für sie auferstand, erwarb Er ihnen die Freiheit. Als Er sich zur Rechten Seines Vaters setzte, empfingen sie Gnade, Ehre und Würde. Auferstehung und Himmelfahrt Christi sind die Rechtfertigung, Erhöhung, Einsetzung und Verherrlichung all der Seinen, denn Er ist ihr Haupt und Vertreter. Dies Sitzen zur Rechten Gottes ist als Annahme der Person des Bürgen zu betrachten, als Empfang des Stellvertreters und somit als Rechtfertigung unserer Seelen. O, erlöste Seele, siehe hierin deine gewisse Befreiung von aller Verdammnis. „Wer will verdammen?" Wer darf die Auserwählten Gottes beschuldigen, die in Jesus zur Rechten Gottes sitzen? Die Rechte Gottes ist der Thron der Macht. Christus besitzt zur Rechten Gottes alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Wer will gegen das Volk kämpfen, dem in seinem Fürsten solche Gewalt gegeben ist? O meine Seele, was kann dir noch schaden, wenn die Allmacht dein Helfer ist? Wenn der Schild des Allmächtigen dich deckt, welches Schwert kann dich noch schlagen? Sei getrost! Wenn der Herr Jesus dein all-vermögender König ist und deine Feinde zum Schemel Seiner Füße gelegt hat, wenn Sünde, Tod und Hölle durch Ihn überwunden sind, und du in Ihm dargestellt wirst, so kannst du unmöglich verloren gehen.

 

„Lamm, das gelitten, und Löwe, der siegreich gerungen;

blutendes Opfer und Held, der die Hölle bezwungen;

brechendes Herz,

das sich auf irdischem Schmerz

über die Himmel geschwungen:

Über des Todes umnachteten, grau'nvollen Klüften

schwangst Du die Palme des Sieges in himmlischen Lüften;

wer an Dich glaubt,

trägt nun, von Hoffnung umlaubt,

ewiges Leben aus Grüften."

 

《Evening by Evening》apr 21

《Evening by Evening》April 21

 

“Who is he that condemneth? It is Christ that died, yea rather, that is risen again, who is even at the right hand of God, who also maketh intercession for us.”— Romans 8:34

 

He who was once despised and rejected of men, now occupies the honourable position of a beloved and honoured Son. The right hand of God is the place of majesty and favour.

 

Our Lord Jesus is his people’s representative. When he died for them, they had rest; he rose again for them, they had liberty; when he sat down at his Father’s right hand, they had favour, and honour, and dignity.

 

The raising and elevation of Christ is the elevation, the acceptance, and enshrinement, the glorifying of all his people, for he is their head and representative. This sitting at the right hand of God, then, is to be viewed as the acceptance of the person of the Surety, the reception of the Representative, and therefore, the acceptance of our souls.

 

O saint, see in this thy sure freedom from condemnation. “Who is he that condemneth?” Who shall condemn the men who are in Jesus at the right hand of God?

 

The right hand is the place of power. Christ at the right hand of God hath all power in heaven and in earth. Who shall fight against the people who have such power vested in their Captain?

 

O my soul, what can destroy thee if Omnipotence be thy helper? If the aegis of the Almighty cover thee, what sword can smite thee?

 

Rest thou secure. If Jesus is thine all-prevailing King, and hath trodden thine enemies beneath his feet; if sin, death, and hell are all vanquished by him, and thou art represented in him, by no possibility canst thou be destroyed.

 

“Jesu’s tremendous name

Puts all our foes to flight:

Jesus, the meek, the angry Lamb,

A Lion is in fight.

“By all hell’s host withstood;

We all hell’s host o’erthrow;

And conquering them, through Jesu’s blood

We still to conquer go.”



22. April morgens und abends


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《am Morgen》April 22

Crown Him With Many Crowns

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Great is thy faithfulness

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《am Morgen》22. April

 

„Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden." Apostelgeschichte 5,31

 

Unser Herr Jesus wurde gekreuzigt, ist gestorben und wurde begraben, ist auferstanden von den Toten und sitzt erhöht auf dem Thron der Herrlichkeit. Der erhabenste Ort im himmlischen Heiligtum ist durch ein unbestreitbares Recht Sein Eigen. Es ist eine gar liebliche Vorstellung, dass wir wissen, die Erhöhung Christi im Himmel ist eine stellvertretende Erhöhung um unseretwillen. Er ist erhöht zur Rechten des Vaters, und obgleich Er als Gott ein Herr unbeschreiblicher Herrlichkeiten ist, an denen sterbliche Geschöpfe keinen Anteil haben, so sind doch die Ehrenkronen, die der Herr Jesus im Himmel trägt, ein Erbteil aller Seiner Heiligen. Der Gedanke an die innige Vereinigung Christi mit Seinem Volk ist unaussprechlich köstlich. Wir sind in Wahrheit eins mit Ihm. Wir sind Glieder Seines Leibes, und Seine Erhöhung ist unsere Erhöhung. Er will uns geben, mit Ihm auf Seinem Stuhl zu sitzen, gleichwie Er überwunden hat und gesessen ist mit Seinem Vater auf Seinem Stuhl. Er trägt eine Krone und teilt auch uns Kronen aus. Er hat einen Thron, aber Er begnügt sich nicht, einen Thron für sich zu haben. Er will, dass zu seiner Rechten Sei-ne Braut als Königin sitze, gekleidet in „ophirisches Gold". Er kann nicht ohne Seine Brautgemeinde verherrlicht werden. Schaue jetzt auf zu Jesus, meine gläubige Seele. Lasse dein Glaubensauge Den betrachten, der viele Kronen auf dem Haupte trägt. Und bedenke, dass du Ihm einst gleich sein wirst, wenn du Ihn sehen wirst wie Er ist. Du wirst nicht so groß sein wie Er, du wirst nicht so göttlich sein, und dennoch wirst du in vollem Maße der gleichen Ehre teilhaftig sein, die gleiche Glückseligkeit genießen und dich der gleichen Würde erfreuen, die Er besitzt. Begnüge dich, eine kleine Weile verborgen zu leben, und deinen schweren Weg durch die Täler der Armut oder über die Berge der Trübsal zu gehen. Aber am Ende wirst du mit Christus herrschen, denn Er hat uns unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht" und wir werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit". O wunderherrlicher Gedanke für die Kinder Gottes! Wir haben jetzt schon Christus zu unserem großen Stellvertreter in den himmlischen Vorhöfen. Und bald wird Er kommen und uns zu Ihm nehmen, damit wir bei Ihm in der Herrlichkeit seien, Seine Herrlichkeit schauen und teilhaben an Seiner Freude. Und wir werden Sein Volk sein, und Er selbst, Gott mit uns, wird unser Gott sein.

 

《Morning By Morning》apr 22

《Morning By Morning》April 22

 

“Him hath God exalted with his right hand to be a Prince and a Saviour, for to give repentance to Israel, and forgiveness of sins.”— Acts 5:31

 

Jesus, our Lord, once crucified, dead and buried, now sits upon the throne of glory. The highest place that heaven affords is his by undisputed right.

 

It is sweet to remember that the exaltation of Christ in heaven is a representative exaltation. He is exalted at the Father’s right hand, and though as Jehovah he had eminent glories, in which finite creatures cannot share, yet as the Mediator, the honours which Jesus wears in heaven are the heritage of all the saints.

 

It is delightful to reflect how close is Christ’s union with his people. We are actually one with him; we are members of his body; and his exaltation is our exaltation. He will give us to sit upon his throne, even as he has overcome, and is set down with his Father on his throne; he has a crown, and he gives us crowns too; he has a throne, but he is not content with having a throne to himself, on his right hand there must be his queen, arrayed in “gold of Ophir.”

 

He cannot be glorified without his bride. Look up, believer, to Jesus now; let the eye of your faith behold him with many crowns upon his head; and remember that you will one day be like him, when you shall see him as he is; you shall not be so great as he is, you shall not be so divine, but still you shall, in a measure, share the same honours, and enjoy the same happiness and the same dignity which he possesses.

 

Be content to live unknown for a little while, and to walk your weary way through the fields of poverty, or up the hills of affliction; for by-and-by you shall reign with Christ, for he has “made us kings and priests unto God, and we shall reign forever and ever.”

 

Oh!, wonderful thought for the children of God! We have Christ for our glorious representative in heaven’s courts now, and soon he will come and receive us to himself, to be with him there, to behold his glory, and to share his joy.

《am Abend》April 22

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《am Abend》22. April

 

"... dass du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen ..." Psalm 91,5

 

Was ist das für ein „Grauen"? Vielleicht der Feuer-Ruf, oder das Geräusch von Dieben, oder eingebildete Erscheinungen, oder der Schrecken plötzlicher Krankheit oder eines schnellen Todes? Wir leben in einer Welt voller Angst und Tod, und wir dürfen uns daher in den Nachtwachen ebenso auf schlimme Überraschungen gefasst machen, wie unter dem Glanz der glühenden Sonne. Aber das alles sollte uns nicht anfechten, denn trotz allem drohenden Grauen haben wir die Verheißung, dass der nichts zu fürchten braucht, der an den Herrn glaubt. Und warum sollte er auch? Oder, fassen wir es persönlicher, warum sollten wir es? Gott unser Vater ist bei uns und er bleibt bei uns durch alle einsamen Stunden. Er ist ein allmächtiger Hüter, ein wachsamer Wächter, ein treuer Freund. Nichts kann uns begegnen ohne Seine Zulassung, denn selbst die Hölle muss Seine Herrschaft anerkennen. Finsternis ist nicht finster bei Ihm. Er hat verheißen, dass Er eine feurige Mauer um Sein Volk sein will. Wer kann durch eine solche Schutzwehr brechen? Weltkinder mögen sich wohl fürchten, denn über ihnen waltet ein zorniger Gott, in ihnen schläft ein unruhiges Gewissen und unter ihnen droht eine gähnende Hölle. Wir aber, die wir in Jesus ruhen, werden von alldem durch Seine reiche Gnade errettet. Wenn wir einer törichten Furcht die Fahrt gewähren, so verunehren wir unser Bekenntnis und verleiten andere, die Wirklichkeit des gottseligen Lebens zu bezweifeln. Wir sollten uns davor fürchten Angst zu haben, damit wir nicht den Heiligen Geist durch törichten Unglauben erzürnen. Darum hinweg mit allen törichten Vorahnungen und grundlosen Befürchtungen! Gott hat nicht vergessen uns gnädig zu sein, noch uns von Seinen freundlichen Gnadenverheißungen ausgeschlossen. Es mag wohl Nacht werden in unserer Seele, aber es braucht kein Schrecken sein, denn der Gott der Liebe ändert sich nicht. Kinder des Lichts können wohl in Dunkelheit eingetaucht werden, aber sie sind deshalb nicht verworfen, nein, sie können vielmehr ihre Erwählung durch ihre Zuversicht auf ihren himmlischen Vater beweisen, das, was Heuchler nicht können. „Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln."

 

《Evening by Evening》apr 22

《Evening by Evening》April 22

 

“Thou shalt not be afraid for the terror by night; nor for the arrow that flieth by day;”— Psalm 91:5

 

What is this terror? It may be the cry of fire, or the noise of thieves, or fancied appearances, or the shriek of sudden sickness or death.

 

We live in the world of death and sorrow, we may therefore look for ills as well in the night-watches as beneath the glare of the broiling sun. Nor should this alarm us, for be the terror what it may, the promise is that the believer shall not be afraid.

 

Why should he? Let us put it more closely, why should we? God our Father is here, and will be here all through the lonely hours; he is an almighty Watcher, a sleepless Guardian, a faithful Friend.

 

Nothing can happen without his direction, for even hell itself is under his control. Darkness is not dark to him. He has promised to be a wall of fire around his people–and who can break through such a barrier?

 

Worldlings may well be afraid, for they have an angry God above them, a guilty conscience within them, and a yawning hell beneath them; but we who rest in Jesus are saved from all these through rich mercy.

 

If we give way to foolish fear we shall dishonour our profession, and lead others to doubt the reality of godliness. We ought to be afraid of being afraid, lest we should vex the Holy Spirit by foolish distrust.

 

Down, then, ye dismal forebodings and groundless apprehensions, God has not forgotten to be gracious, nor shut up his tender mercies; it may be night in the soul, but there need be no terror, for the God of love changes not.

 

Children of light may walk in darkness, but they are not therefore cast away, nay, they are now enabled to prove their adoption by trusting in their heavenly Father as hypocrites cannot do.

 

“Though the night be dark and dreary,

Darkness cannot hide from thee;

Thou art he, who, never weary,

Watchest where thy people be.”



23. April morgens und abends


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《am Morgen》April 23

Deeper and Deeper

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Be Thou My Vision
(Chinese Version)
成為我異象

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SLANE-BE THOU MY VISION

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Rejoice, the Lord Is King

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《am Morgen》23. April

 

„Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat." Römer 8,37

 

Wir suchen bei Christus Vergebung, und doch sehen unsere Au-gen noch manchmal nach dem Gesetz und erwarten von dort Hilfe und Kraft zum Kampf gegen unsere Sünden. Der Apostel Paulus straft uns dafür mit den Worten: „O, ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht? Das will ich allein von euch lernen: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? Seid ihr unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr es denn nun im Fleisch vollenden?" Bringt eure Sünden zum Kreuz Christi, denn der alte Mensch kann nur hier gekreuzigt werden. Wir sind mit Christus gekreuzigt. Die einzige Waffe, mit der die Sünde überwunden wer-den kann, ist der Speer, der die Seite Jesu durchstach. Um ein Bild zu gebrauchen: Du möchtest gern dein zorniges Gemüt überwinden. Wie fängst du das an? Es ist wohl möglich, dass du noch nie den rechten Weg versucht und dich damit nicht an deinen Heiland gewandt hast. Wie habe ich Heil und Erlösung erlangt? Damit, dass ich gerade so zum Herrn Jesus kam, wie ich war und all mein Vertrauen auf Ihn setzte und glaubte, dass Er imstande sei, mich zu erretten. Muss ich mein zorniges Gemüt genauso abtöten? Ja, denn das ist der einzige Weg, wie ich es töten kann. Ich muss damit zum Kreuz gehen und zu Jesus sagen: „Herr, ich vertraue auf Dich, dass Du mich frei machen kannst." Bist du geizig? Fühlst du, dass dich die Welt gefangen nimmt? Du magst gegen dieses Übel kämpfen, wie und so lange du willst, wenn es aber deine Lieblingssünde ist, so wirst du sie nie anders los, als durch das Blut Jesu. Bringe deine Lieblingssünde zu Christus! Sage Ihm: „Herr, ich habe auf Dich vertraut, und Dein Name ist Jesus, denn Du machst Dein Volk selig von seinen Sünden. Herr, hier ist eine dieser Sünden. O, errette mich davon!" Die Heils-mittel können ohne den Heiland den alten Menschen nicht töten. Dein Gebet, deine Reue, deine Tränen - das alles zusammen ist ohne Christus nichts wert. Nur Jesus allein kann hilflosen Sündern ein Retter sein - dein Retter! Wenn ihr überwinden wollt, so müsst ihr über-winden durch Den, der euch geliebt hat. Unsere Lorbeeren müssen unter den Ölbäumen des Gartens Gethsemane wachsen.

 

《Morning By Morning》apr 23

《Morning By Morning》April 23

 

“Nay, in all these things we are more than conquerors through him that loved us.”— Romans 8:37

 

We go to Christ for forgiveness, and then too often look to the law for power to fight our sins. Paul thus rebukes us, “O foolish Galatians, who hath bewitched you, that ye should not obey the truth? This only would I learn of you, Received ye the Spirit by the works of the law, or by the hearing of faith? are ye so foolish? having begun in the Spirit, are ye now made perfect by the flesh?”

 

Take your sins to Christ’s cross, for the old man can only be crucified there: we are crucified with him.

 

The only weapon to fight sin with is the spear which pierced the side of Jesus. To give an illustration–you want to overcome an angry temper; how do you go to work? It is very possible you have never tried the right way of going to Jesus with it.

 

How did I get salvation? I came to Jesus just as I was, and I trusted him to save me. I must kill my angry temper in the same way. It is the only way in which I can ever kill it. I must go to the cross with it, and say to Jesus, “Lord, I trust thee to deliver me from it.” This is the only way to give it a death-blow.

 

Are you covetous? Do you feel the world entangle you? You may struggle against this evil so long as you please, but if it be your besetting sin, you will never be delivered from it in any way but by the blood of Jesus.

 

Take it to Christ. Tell him, “Lord, I have trusted thee, and thy name is Jesus, for thou dost save thy people from their sins: Lord, this is one of my sins; save me from it!”

 

Ordinances are nothing without Christ as a means of mortification. Your prayers, and your repentances, and your tears–the whole of them put together–are worth nothing apart from him. “None but Jesus can do helpless sinners good;” or helpless saints either.

 

You must be conquerors through him who hath loved you, if conquerors at all. Our laurels must grow among his olives in Gethsemane.

《am Abend》April 23

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《am Abend》23. April

 

„Und ich sah, und siehe, mitten zwischen dem Stuhl und den vier Tieren und zwischen den Ältesten stand ein Lamm, wie wenn es er-würgt wäre, und hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande." Offenbarung 5,6

 

Warum musste unser erhöhter Herr und Heiland in der Herrlichkeit mit seinen Wunden erscheinen? Die Wunden Jesu sind seine Verherrlichung, seine Kleinodien, sein heiliger Schmuck. In den Au-gen des Gläubigen ist Jesus mehr als schön, denn Er ist „weiß und rot": weiß in Seiner Unschuld und rot in Seinem Blut. Wir sehen Ihn als die Lilie von unvergleichlicher Reinheit, und als die Rose, gefärbt mit dem Blut seiner Wunden. Christus ist lieblich am Ölberg, und auf Tabor, und am Meer; aber unvergleichlich schön war Christus, als Er am Kreuz hing. Hier sahen wir Ihn in seiner ganzen Schönheit und Vollkommenheit. Alle seine Tugenden leuchteten wie die Son-ne, all seine Liebe strahlte wie der geöffnete Himmel, sein ganzes Wesen war verklärt. Geliebte, die Wunden Jesu sind unseren Augen lieblicher als alle Pracht und Herrlichkeit der Könige. Die Dornenkrone übertrifft alle Kaiserkronen. Wohl hält Er jetzt kein Rohr in seiner Hand, aber als Er es in seiner Rechten tragen musste, glänzte es heller als je ein goldenes Zepter. Jesus trägt die Gestalt eines erwürgten Lammes als Seinen Krönungsanzug, in welchem Er um unsere Seelen warb und sie durch Sein völliges Versöhnungsopfer erkaufte. Aber dies alles ist nicht bloß Sein Schmuck, es ist auch das Siegeszeichen Seiner Liebe und Seines Überwindens. Er hat mit dem Starken die Beute aufgeteilt. Er hat Ihm eine große Schar erkauft, die niemand zählen kann. Und diese Wunden sind das Gedächtnis seines Kampfes. Ach, wenn Christus das Andenken an Sein Leiden für die Seinen so gern bewahrt, wie kostbar sollten nicht Seine Wunden für uns sein!

 

„Lamm Gottes, erhöhter König der Ehren,

vollendeter Mittler, mein Herr und mein Gott! 

Dir dienen die Engel in seligen Chören 

mit freudigem Willen nach Deinem Gebot; 

dir singen sie Psalmen, 

dir schwingen sie Palmen, 

dich nennen sie jauchzend 

die himmlische Sonne, 

die Quelle der Ruh' und der ewigen Wonne."

 

《Evening by Evening》apr 23

《Evening by Evening》April 23

 

“And I beheld, and, lo, in the midst of the throne and of the four beasts, and in the midst of the elders, stood a Lamb as it had been slain, having seven horns and seven eyes, which are the seven Spirits of God sent forth into all the earth.”— Revelation 5:6

 

Why should our exalted Lord appear in his wounds in glory? The wounds of Jesus are his glories, his jewels, his sacred ornaments.

 

To the eye of the believer, Jesus is passing fair because he is “white and ruddy:” white with innocence, and ruddy with his own blood. We see him as the lily of matchless purity, and as the rose crimsoned with his own gore.

 

Christ is lovely upon Olivet and Tabor, and by the sea, but oh! there never was such a matchless Christ as he that did hang upon the cross. There we beheld all his beauties in perfection, all his attributes developed, all his love drawn out, all his character expressed.

 

Beloved, the wounds of Jesus are far more fair in our eyes than all the splendour and pomp of kings. The thorny crown is more than an imperial diadem.

It is true that he bears not now the sceptre of reed, but there was a glory in it that never flashed from sceptre of gold. Jesus wears the appearance of a slain Lamb as his court dress in which he wooed our souls, and redeemed them by his complete atonement.

 

Nor are these only the ornaments of Christ: they are the trophies of his love and of his victory. He has divided the spoil with the strong. He has redeemed for himself a great multitude whom no man can number, and these scars are the memorials of the fight.

 

Ah! if Christ thus loves to retain the thought of his sufferings for his people, how precious should his wounds be to us!

 

“Behold how every wound of his

A precious balm distils,

Which heals the scars that sin had made,

And cures all mortal ills.

“Those wounds are mouths that preach his grace;

The ensigns of his love;

The seals of our expected bliss

In paradise above.”



24. April morgens und abends


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《am Morgen》April 24

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《am Morgen》24. April

 

„Und in diesem allem machen wir einen festen Bund und schreiben und lassen's unsere Fürsten, Leviten und Priester versiegeln." Nehemia 10,1

 

Es gibt in unseren Erfahrungen manchen Anlass, bei dem wir mit allem Recht und zu unserem Besten unseren Bund mit Gott erneuern. Nach der Heilung von einer Krankheit, wo uns wie dem König Hiskia wieder eine Reihe von Lebensjahren geschenkt wird, sollten wir dieses nie unterlassen. Nach der Erlösung aus irgendeiner Trübsal, nach welcher uns neue Freuden geschenkt werden, wollen wir auch wieder unter das Kreuz auf Golgatha flüchten und unsere Hingabe an Gott erneuern. Besonders aber wollen wir dies tun, wenn wir durch eine Sünde den Heiligen Geist betrübt, oder die Sache des Herrn durch unser Benehmen verunehrt haben; dann wollen wir auf das Blut sehen, das uns weißer machen kann als Schnee und uns aufs Neue dem Herrn weihen. Aber wir sollten uns nicht nur durch unsere Prüfungen und Leiden dazu antreiben lassen, unsere Hingabe an Gott zu erneuern und zu bekräftigen, sondern auch unser Wohl-ergehen sollte uns dazu aufmuntern. Wenn uns je solche Führungen zuteilwerden, dass wir ausrufen müssen: „Das ist Throngnade", dann wahrlich sollten wir, wenn unser Gott uns gekrönt hat, auch Ihn krönen. Wir wollen alle Juwelen des göttlichen Reichsschatzes zeigen, die in der Schatzkammer unseres Herzens angehäuft sind. Wir wollen Gott ruhen lassen auf dem Thron unserer Liebe, der mit königlichem Schmuck geziert ist. Wenn wir lernen wollten, aus unserem Wohlergehen Segen zu ziehen, so hätten wir so manche schwere Anfechtung nicht mehr nötig. Wenn wir aus einem Kuss alles Gute, was uns daraus zufließen kann, uns aneignen würden, so brauchten wir uns nicht so oft mit der Rute züchtigen zu lassen. Haben wir kürzlich einen Segen erfahren, auf den wir kaum zu hoffen wagten? Hat uns der Herr auf einen hohen Felsen gestellt? Können wir von dem Reichtum der Gnade singen? Dann ist der Tag erschienen, wo wir mit unseren Händen die Hörner des Altars fassen und sagen sollen: „Bin-de mich hier mit Seilen Deiner Liebe, die ewig dauern." Wenn wir die Erfüllung neuer Gottesverheißungen nötig haben, so wollen wir aufs Neue bitten, dass unsere alten Gelübde nicht zuschanden werden mögen. Lasst uns heute einen festen Bund mit Ihm machen, um der Leiden Jesu willen, deren wir mit Loben und Danken gedenken.

 

《Morning By Morning》apr 24

《Morning By Morning》April 24

“And because of all this we make a sure covenant, and write it; and our princes, Levites, and priests, seal unto it.”— Nehemiah 9:38

 

There are many occasions in our experience when we may very rightly, and with benefit, renew our covenant with God.

 

After recovery from sickness when, like Hezekiah, we have had a new term of years added to our life, we may fitly do it.

 

After any deliverance from trouble, when our joys bud forth anew, let us again visit the foot of the cross, and renew our consecration.

 

Especially, let us do this after any sin which has grieved the Holy Spirit, or brought dishonour upon the cause of God; let us then look to that blood which can make us whiter than snow, and again offer ourselves unto the Lord.

 

We should not only let our troubles confirm our dedication to God, but our prosperity should do the same. If we ever meet with occasions which deserve to be called “crowning mercies” then, surely, if he hath crowned us, we ought also to crown our God; let us bring forth anew all the jewels of the divine regalia which have been stored in the jewel-closet of our heart, and let our God sit upon the throne of our love, arrayed in royal apparel.

 

If we would learn to profit by our prosperity, we should not need so much adversity. If we would gather from a kiss all the good it might confer upon us, we should not so often smart under the rod.

 

Have we lately received some blessing which we little expected? Has the Lord put our feet in a large room? Can we sing of mercies multiplied? Then this is the day to put our hand upon the horns of the altar, and say, “Bind me here, my God; bind me here with cords, even forever.”

 

Inasmuch as we need the fulfilment of new promises from God, let us offer renewed prayers that our old vows may not be dishonoured.

Let us this morning make with him a sure covenant, because of the pains of Jesus which for the last month we have been considering with gratitude.

《am Abend》April 24

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《am Abend》24. April

 

"... die Blumen sind hervorgekommen im Lande, der Lenz ist her-beigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lan-de..." Hohelied 2,12

 

Wie lieblich ist doch die Frühlingszeit. Der lange und harte Winter lässt uns ihre lebenserweckende Wärme umso höher schätzen. Und die Verheißung des Sommers, die sie uns bringt, erhöht die Freuden, die sie uns gewährt. Nach Zeiten geistlicher Niedergeschlagenheit ist es köstlich, wenn wir wieder das Licht der Sonne der Gerechtigkeit erblicken. Dann erwachen unsere schlummernden Gnadengaben neu aus ihrer Erstarrung, wie Krokus und Narzisse aus ihrem Bett aus Erde. Unser Herz wird fröhlich und singt liebliche Lieder des Dankes, die schöner klingen als der schönste Gesang der Nachtigallen. Und die trostreiche Versicherung des Friedens hallt unendlich lieblicher in meiner Seele wider, als das sanfte Gurren der Turteltaube. Jetzt ist für meine Seele der Lenz gekommen, wo sie die Nähe ihres Geliebten sucht. Nun muss sie sich aufraffen aus ihrer angeborenen Trägheit und ihren alten Gedanken. Hissen wir das Segel nicht, wenn der Wind günstig ist, so sind wir töricht und ernstlich zu tadeln: wir sollten die Zeiten der Erquickung nicht unbenutzt vorübergehen lassen! Wenn der Herr Jesus selbst uns mit Seiner Liebe heimsucht und uns auffordert, uns zu erheben, wie können wir so böse sein, und Sein Verlangen abweisen? Er ist auferstanden, auf dass Er uns mit sich ziehe. Er hat uns nun durch Seinen Heiligen Geist erquickt, damit wir uns in Erneuerung unseres Lebens in die himmlischen Wohnungen begeben und uns Seines Umgangs erfreuen. Unser Winter mit seiner Kälte und Gleichgültigkeit mag nun aufhören. Wenn der Herr einen Frühling in uns schafft, so lass den Saft mit neuer Kraft aufsteigen und unseren Zweig mit fester Entschlossenheit Knospen treiben. O Herr, wenn in meinem erstarrten Herzen noch kein Frühling ist, so bitte ich Dich, erwecke ihn, denn ich bin herzlich müde, auf Ihn zu warten. Ach! Wann willst Du den langen harten Winter auftauen? Komm, Heiliger Geist, und erneuere meine Seele! Belebe mich, er-quicke mich, und sei mir gnädig! An diesem Abend will ich den Herrn ernstlich bitten, Mitleid mit Seinem Knecht zu haben, und mir eine selige Erneuerung geistlichen Lebens zu gewähren.

 

《Evening by Evening》apr 24

《Evening by Evening》April 24

 

“The flowers appear on the earth; the time of the singing of birds is come, and the voice of the turtle is heard in our land;”— Song of Solomon 2:12

 

Sweet is the season of spring: the long and dreary winter helps us to appreciate its genial warmth, and its promise of summer enhances its present delights. After periods of depression of spirit, it is delightful to behold again the light of the Sun of Righteousness; then our slumbering graces rise from their lethargy, like the crocus and the daffodil from their beds of earth; then is our heart made merry with delicious notes of gratitude, far more melodious than the warbling of birds–and the comforting assurance of peace, infinitely more delightful than the turtle’s note, is heard within the soul.

 

Now is the time for the soul to seek communion with her Beloved; now must she rise from her native sordidness, and come away from her old associations. If we do not hoist the sail when the breeze is favourable, we shall be blameworthy: times of refreshing ought not to pass over us unimproved.

 

When Jesus himself visits us in tenderness, and entreats us to arise, can we be so base as to refuse his request? He has himself risen that he may draw us after him: he now by his Holy Spirit has revived us, that we may, in newness of life, ascend into the heavenlies, and hold communion with himself.

 

Let our wintry state suffice us for coldness and indifference; when the Lord creates a spring within, let our sap flow with vigour, and our branch blossom with high resolve. O Lord, if it be not spring time in my chilly heart, I pray thee make it so, for I am heartily weary of living at a distance from thee.

 

Oh! the long and dreary winter, when wilt thou bring it to an end? Come, Holy Spirit, and renew my soul! quicken thou me! restore me, and have mercy on me! This very night I would earnestly implore the Lord to take pity upon his servant, and send me a happy revival of spiritual life!